Unverständliche oder schwer verständliche Bibelstellen

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    • Thema der alttestamentlichen Weissagungen war ja hauptsächlich die Zukunft des Gesandten Gottes, des Messias. Auch alles, was mit dem irdischen Tempel zusammen hängt, hängt mit dem Messias zusammen. Das Bindeglied ist dabei die Sünden Vergebung.

      Hesekiels Weissagung bezog sich auf den Nachfolger des von Nebukadnezar zerstörten Tempels. Den haben damals die Juden aber nicht erbaut, warum, wissen wir nicht. Die Nicht-Erbauung des Hesekiel-Tempels bedeutet aber nicht, dass er am Ende dennoch erbaut werden wird. Vielmehr hat sich seine Weissagung mit der Weigerung der Juden, ihn zu errichten, erledigt.

      So muss man auch die Weissagungen Sacharjas verstehen. Auch diese beziehen sich hauptsächlich auf den Messias. Lediglich wenige Teile, die in der Offb. aufgegriffen werden, haben noch eine Zukunft.

      Liebe Grüße von benSalomo
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Ist das nicht ein Widerspruch in sich selbst?
      Norbert,es ist immer gefährlich sich die "Rosinen" herauzupicken...oder zu nahe an der Schul-Tafel zu stehen...

      Bei etwas mehr Abstand und mehr Zusammenhang wird die Geschichte deutlicher!
      Gott kommentiert nicht jeden unserer Schritte aber er hat uns im Blick,greift dann ein wenn Gefahr in Verzug.

      Wie bei einem richtigen Vater, der mit seinem Kleinkind unterwegs ist... :D
      33 Denn nicht von Herzen plagt und betrübt er die Menschen.
      34 Wenn man alle Gefangenen auf Erden unter die Füße tritt
      35 und eines Mannes Recht vor dem Allerhöchsten beugt
      36 und eines Menschen Sache verdreht, – sollte das der Herr nicht sehen?
      37 Wer darf denn sagen, dass solches geschieht ohne des Herrn Befehl
      38 und dass nicht Böses und Gutes kommt aus dem Munde des Allerhöchsten?
      39 Was murren denn die Leute im Leben, ein jeder über die Folgen seiner Sünde?
      40 Lasst uns erforschen und prüfen unsern Wandel und uns zum HERRN bekehren!
      41 Lasst uns unser Herz samt den Händen aufheben zu Gott im Himmel!

      Wir sollten nicht so viel debattieren was Gott meinen könnte, sondern auf unser tun schauen und die Defizite erkennen.
      Dabei Gott bitten das er uns hilft sie abzubauen...um IHM ähnlicher zu werden.
    • Norbert Chmelar schrieb:

      In den Klageliedern in Kapitel 3 in Vers 38 lesen wir: " 38 Kommt nicht Böses und Gutes aus dem Mund des Allerhöchsten? " (Klagelieder 3,38)

      Ist das nicht ein Widerspruch in sich selbst?

      Ich schlage in bisserl Flexibiliät vor : "Kommt nichta uc Unangenehmns ( - einx angedrohtes Strafgericht() und Shönesöne (eineVerhessungi des festes i blmengarten) Ohne mir bIbeltexte zu Gefälligen zuechtbiegen zuwollen !)
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • freudenboten schrieb:

      Ab Deuteronomium 27 waren Segnungen oder Segnungsentzug versprochen, ab Offenbarung 6 auch.

      Der Pharao "verstockte" sein Herz und wurde "verstockt", die Pharisäer taten ähnliches.

      Der Mensch hört das "Evangelium" Christi und entscheidet für sich/Jesus oder gegen.
      Der Mensch darf wie in 5. Mose 28 beschrieben, zwischen Segen und Fluch wählen. Das hat Gott so gewollt, daran ändert sich bis heute nichts. Die Wahl bekommen wir Menschen nicht abgenommen.
      Jeden Tag neu wähle ich selbst bei kleinsten Entscheidungen zwischen Segen oder Fluch.

      Nicht zu vergessen: Mein Leben ist ein Säen. Mit jeder Entscheidung säe ich Gutes oder Schlechtes. Die Saat geht wie im Garten, nach bestimmter Zeit auf. Auch wenn es vielleicht erst bei den Kindern ist.

      Säe ich Segen oder Fluch ???
      Religion ist das Bemühen des Menschen, seinem Gott zu gefallen: Aus sich selbst heraus.
      Echter und lebendiger Glaube an Jesus, ist Leben in seinem Geist und aus seiner Kraft.
    • freudenboten schrieb:

      Der Pharao "verstockte" sein Herz und wurde "verstockt", die Pharisäer taten ähnliches.
      Wenn ich mal zwischenrein bitte eine Frage stellen dürfte: In den Übersetzungen, die ich mir auf Bibel-Online angesehen habe, hat Gott (aktiv) das Herz des Pharao verstockt. Also mal verschärft ausgedrückt: Der Pharao konnte gar nicht anders handeln, weil eben Gott (mehrfach) sein Herz verstockt hat. Das würde in diesem Fall mal einen freien Willen etwas aushebeln.
      Ich habe auch in einem Hauskreis diese Frage einmal angesprochen, dann hieß es, man müsse das so sehen, dass Gott den Pharao eben seiner (des Pharaos) Herzenshärtigkeit überlassen hat. Ich habe daraufhin mehrere Übersetzungen verglichen, und konnte keine finden, wo das so steht. Bei allen hieß es eigentlich, dass Gott derjenige war, der das Herz des Pharao verhärtete. Solche Erklärungen wie hier überzeugen mich nicht wirklich.
      Damit könnte ich auch leben, denn Gott "benützt" ja die Menschen und Mächte oft für seine Ziele, er benützt ja Assur, um auf Israel einzuschlagen, wenn es wieder mal verstärkt tat "was dem Herrn mißfiel". Genauso wie er Israel selbst benützt hat um die baalsanbetenden Völker vor sich herzutreiben, als es in Kanaan einzog. Zwar in erster Linie um das Volk in sein verheißenes Land zu führen, aber nebenbei eben auch um die dort wegzutreiben, die da nicht sein sollten.
      Auch dazu hatte ich neulich an Weihnachten im entfernten Familienkreis ein Gespräch, das wir dann um des lieben Friedens willen abgebrochen haben: Ich sagte, das die Aussage der Bibel, dass Israel das Land Kanaan als versprochenes Land verheißen bekommen hat, für diejeneigen, die nicht an die Bibel glauben, Sprengstoff beinhalte. Schließlich lebten da ja schon andere Leute/Völker, bevor Israel ankam und es haben wollte. Und wenn nun jedes Volk andere vertreiben würde mit dem Argument: Gott will es, wo kämen wir da hin! Aber in der Bibel steht es nun mal so: Israel soll Kanaan erhalten, und das wird ja zeitweise recht groß ausgelegt, vom Strom (Euphrat) bis zum Strom (Nil) eben. Für mich ein unlösbarer Konflikt. Es sei denn eben, einer gibt nach, auch wenn er sich im Recht fühlt. In der Praxis wird das dann wohl so aussehen, dass der Schwächere dem Stärkeren nachgibt. Aber gerade da macht die Bibel den Schwachen, die sich im Unrecht fühlen, ja immer Hoffnung, dass sie eben mit seiner Hilfe doch gegen die Starken gewinnen könnten.
      Der Gesprächspartner m.W. evangelischer Konfession, meinte dann, in der Bibel stünde ja nicht, dass Israel, nachdem es in alle Winde zerstreut wurde, noch einen Anspruch auf Kanaan gehabt hätte. Er meinte damit nicht die Zeit nach dem babylonischen Exil sondern die Zeit der Staatsgründung Israels. Was meint Ihr: Kann man aus der Bibel einen Anspruch herleiten, dass das Volk Israel jederzeit wieder im ehemaligen Land Kanaan einziehen dürfte? Auch wenn man dann die dort zu dem Zeitpunkt lebenden vertreiben muss? Das ist für mich eben das explosive Thema, weshalb es seit Jahrzehnten dort keinen richtigen Frieden gibt.
      Ich frage mich nun, was hätte Jesus getan/geraten: Und ich vermute, er hätte nicht mit Waffen gekämpft, ausser mit dem scharfen zweischneidigen Schwert des Wortes.
    • Rosen schrieb:

      freudenboten schrieb:

      Der Pharao "verstockte" sein Herz und wurde "verstockt", die Pharisäer taten ähnliches.
      Solche Erklärungen wie hier ............
      ..............überzeugen mich auch nicht!

      Eigentlich sind in gewisser Weise beide Aussagen wahr, ohne dass es unbedingt einen Widerspruch zwischen ihnen geben muss. Gott hatte bestimmte Aussagen gemacht, auf die der Pharao auf seine Art und Weise reagierte. Gott war deshalb nicht unbedingt verantwortlich dafür

      Aber eine Erklärung habe ich auch nicht.
    • Rosen schrieb:

      Wenn ich mal zwischenrein bitte eine Frage stellen dürfte: In den Übersetzungen, die ich mir auf Bibel-Online angesehen habe, hat Gott (aktiv) das Herz des Pharao verstockt. Also mal verschärft ausgedrückt: Der Pharao konnte gar nicht anders handeln, weil eben Gott (mehrfach) sein Herz verstockt hat. Das würde in diesem Fall mal einen freien Willen etwas aushebeln.
      Ägypten war schon im Vorfeld Nationalistisch und versündigte sich am Volk Israel. Diese Bösartigkeit zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte.
      Der Pharao machte Zugeständnisse die er wieder zurücknahm,deshal sollte auch Der Pharao und das Ägeptische Volk bestraft werden!
      2 Mose1
      8 Da kam ein neuer König auf in Ägypten, der wusste nichts von Josef
      9 und sprach zu seinem Volk: Siehe, das Volk der Israeliten ist mehr und stärker als wir.
      10 Wohlan, wir wollen sie mit List niederhalten, dass sie nicht noch mehr werden. Denn wenn ein Krieg ausbräche, könnten sie sich auch zu unsern Feinden schlagen und gegen uns kämpfen und aus dem Land hinaufziehen.
      11 Und man setzte Fronvögte über sie, die sie mit schweren Diensten bedrücken sollten. Und sie bauten dem Pharao die Städte Pitom und Ramses als Vorratsstädte.
      12 Aber je mehr sie das Volk bedrückten, desto stärker mehrte es sich und breitete sich aus. Und es kam sie ein Grauen an vor den Israeliten.
      13 Da zwangen die Ägypter die Israeliten mit Gewalt zum Dienst
      14 und machten ihnen ihr Leben sauer mit schwerer Arbeit in Ton und Ziegeln und mit mancherlei Frondienst auf dem Felde, mit all ihrer Arbeit, die sie ihnen mit Gewalt auferlegten.
      15 Und der König von Ägypten sprach zu den hebräischen Hebammen, von denen die eine Schifra hieß und die andere Pua:
      16 Wenn ihr den hebräischen Frauen bei der Geburt helft, dann seht auf das Geschlecht.
      Wenn es ein Sohn ist, so tötet ihn; ist's aber eine Tochter, so lasst sie leben.
    • Gehört Israel für immer den Juden?

      Hallo Rosen!

      Rosen schrieb:

      1.) Zwar in erster Linie um das Volk in sein verheißenes Land zu führen, aber nebenbei eben auch um die dort wegzutreiben, die da nicht sein sollten.

      2.) ... Ich sagte, dass die Aussage der Bibel, dass Israel das Land Kanaan als versprochenes Land verheißen bekommen hat, für diejeneigen, die nicht an die Bibel glauben, Sprengstoff beinhalte. Schließlich lebten da ja schon andere Leute/Völker, bevor Israel ankam und es haben wollte. Und wenn nun jedes Volk andere vertreiben würde mit dem Argument: Gott will es, wo kämen wir da hin! Aber in der Bibel steht es nun mal so: Israel soll Kanaan erhalten, und das wird ja zeitweise recht groß ausgelegt, vom Strom (Euphrat) bis zum Strom (Nil) eben. Für mich ein unlösbarer Konflikt. ...

      3.) ... die Zeit der Staatsgründung Israels. Was meint Ihr: Kann man aus der Bibel einen Anspruch herleiten, dass das Volk Israel jederzeit wieder im ehemaligen Land Kanaan einziehen dürfte? ...

      4.) weshalb es seit Jahrzehnten dort keinen richtigen Frieden gibt.
      zu
      1. ) Warum wurden die kanaanitischen Völker vertrieben? Weil sie gräuliche Sitten verübten und ihre Kinder im Feuer verbrannten als Opfer für ihren abscheulichen Gott Moloch.
      2. ) Ja, das Land Israel bleibt ewiglich den Juden aller Zeitalter verheißen als ihr Land, das Gott für sie ausgewählt hat. Die besagten Grenzen werden m.E. erst im Messianischen Reich erreicht werden, wenn dann alle Juden aus der ganzen Welt nach Israel gebracht werden - vermutlich durch Engel wie es im Hesekiel-Buch verheißen ist. Die ca. 6 Millionen Juden aus den USA brauchen dann selbstverständlich auch Platz. Daher wird das Land Israel vom Euphrat bis zum Nil reichen.
      3. ) In meinen Augen, ja! ---> siehe hierzu meine Beiträge im Blog unter: WARUM DAS GELOBTE LAND ISRAEL GEHÖRT! und DIE BIBEL IST AUF ISRAELS SEITE
      4. ) Den richtigen Frieden wird erst der Friedefürst Jesus Christus bringen - wenn er erscheint um die Welt zu regieren!

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Norbert Chmelar schrieb:

      Hallo Rosen!

      Rosen schrieb:

      1.) Zwar in erster Linie um das Volk in sein verheißenes Land zu führen, aber nebenbei eben auch um die dort wegzutreiben, die da nicht sein sollten.

      2.) ... Ich sagte, dass die Aussage der Bibel, dass Israel das Land Kanaan als versprochenes Land verheißen bekommen hat, für diejeneigen, die nicht an die Bibel glauben, Sprengstoff beinhalte. Schließlich lebten da ja schon andere Leute/Völker, bevor Israel ankam und es haben wollte. Und wenn nun jedes Volk andere vertreiben würde mit dem Argument: Gott will es, wo kämen wir da hin! Aber in der Bibel steht es nun mal so: Israel soll Kanaan erhalten, und das wird ja zeitweise recht groß ausgelegt, vom Strom (Euphrat) bis zum Strom (Nil) eben. Für mich ein unlösbarer Konflikt. ...

      3.) ... die Zeit der Staatsgründung Israels. Was meint Ihr: Kann man aus der Bibel einen Anspruch herleiten, dass das Volk Israel jederzeit wieder im ehemaligen Land Kanaan einziehen dürfte? ...

      4.) weshalb es seit Jahrzehnten dort keinen richtigen Frieden gibt.
      zu
      1. ) Warum wurden die kanaanitischen Völker vertrieben? Weil sie gräuliche Sitten verübten und ihre Kinder im Feuer verbrannten als Opfer für ihren abscheulichen Gott Moloch.
      2. ) Ja, das Land Israel bleibt ewiglich den Juden aller Zeitalter verheißen als ihr Land, das Gott für sie ausgewählt hat. Die besagten Grenzen werden m.E. erst im Messianischen Reich erreicht werden, wenn dann alle Juden aus der ganzen Welt nach Israel gebracht werden - vermutlich durch Engel wie es im Hesekiel-Buch verheißen ist. Die ca. 6 Millionen Juden aus den USA brauchen dann selbstverständlich auch Platz. Daher wird das Land Israel vom Euphrat bis zum Nil reichen.
      3. ) In meinen Augen, ja! ---> siehe hierzu meine Beiträge im Blog unter: WARUM DAS GELOBTE LAND ISRAEL GEHÖRT! und DIE BIBEL IST AUF ISRAELS SEITE
      4. ) Den richtigen Frieden wird erst der Friedefürst Jesus Christus bringen - wenn er erscheint um die Welt zu regieren!

      Mich interesisiert das nicht besonders. Nur wegen des dort herrschenden Unfriedens :NA ja, man aauf Issak / Ismale zurückgehen. Aber man kann auch die Siefer des WW I in die Pflicht nehmen : Ohne Kennt isse innerer Spannungen mit dem Lineal Grenzen zu ziehen un dzu sagen : So, ihr seit nun Libanonb und die dort sid Jordanien - - nanana , und die Zionisten mit ihrre einwanderungspoliktik bekommen wir schon in den Griff !!
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Bogi111 schrieb:

      Rosen schrieb:

      Wenn ich mal zwischenrein bitte eine Frage stellen dürfte: In den Übersetzungen, die ich mir auf Bibel-Online angesehen habe, hat Gott (aktiv) das Herz des Pharao verstockt. Also mal verschärft ausgedrückt: Der Pharao konnte gar nicht anders handeln, weil eben Gott (mehrfach) sein Herz verstockt hat. Das würde in diesem Fall mal einen freien Willen etwas aushebeln.
      Ägypten war schon im Vorfeld Nationalistisch und versündigte sich am Volk Israel. Diese Bösartigkeit zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte.Der Pharao machte Zugeständnisse die er wieder zurücknahm,deshal sollte auch Der Pharao und das Ägeptische Volk bestraft werden!
      2 Mose1
      8 Da kam ein neuer König auf in Ägypten, der wusste nichts von Josef
      9 und sprach zu seinem Volk: Siehe, das Volk der Israeliten ist mehr und stärker als wir.
      10 Wohlan, wir wollen sie mit List niederhalten, dass sie nicht noch mehr werden. Denn wenn ein Krieg ausbräche, könnten sie sich auch zu unsern Feinden schlagen und gegen uns kämpfen und aus dem Land hinaufziehen.
      11 Und man setzte Fronvögte über sie, die sie mit schweren Diensten bedrücken sollten. Und sie bauten dem Pharao die Städte Pitom und Ramses als Vorratsstädte.
      12 Aber je mehr sie das Volk bedrückten, desto stärker mehrte es sich und breitete sich aus. Und es kam sie ein Grauen an vor den Israeliten.
      13 Da zwangen die Ägypter die Israeliten mit Gewalt zum Dienst
      14 und machten ihnen ihr Leben sauer mit schwerer Arbeit in Ton und Ziegeln und mit mancherlei Frondienst auf dem Felde, mit all ihrer Arbeit, die sie ihnen mit Gewalt auferlegten.
      15 Und der König von Ägypten sprach zu den hebräischen Hebammen, von denen die eine Schifra hieß und die andere Pua:
      16 Wenn ihr den hebräischen Frauen bei der Geburt helft, dann seht auf das Geschlecht.
      Wenn es ein Sohn ist, so tötet ihn; ist's aber eine Tochter, so lasst sie leben.

      Ja, das zeigt zwar, daß die Ägypter und ihr Pharao verstockt waren, aber beantwortet nicht, warum geschrieben steht, Gott habe das Herz Pharaos verstockt.
      Wenn es wirklich so gemeint ist, wie es geschrieben steht, dann konnte der Pharao nicht anders.

      Ähnliches steht auch in einem Römerbrief: "Gott erbarmt sich wessen er will und verstockt wen er will".
    • Die Lehre der Prädestination

      Yppsi schrieb:

      Ähnliches steht auch in einem Römerbrief: "Gott erbarmt sich wessen er will und verstockt wen er will".
      Aus dieser Bibelstelle entwickelten die Calvinisten die Lehre der Prädestination - die Lehre von der >>Vorherbestimmung<< eines jeden Menschen - also entweder zur Verdammnis (= Hölle) oder zur Errettung (= Himmel). Hier wird m.E. der Freie Wille total ausgeschlossen und diese Lehre widerspricht m.E. der Gesamtbotschaft der Bibel, daher lehne ich sie auch ab!
    • Ähnliches steht auch in einem Römerbrief: "Gott erbarmt sich wessen er will und verstockt wen er will".

      Dazu Schlachter-Auslegung sinngemäß:
      Wer seine sündigen Neigungen nicht aufgeben will und ihnen trotz Warnungen nachläuft ist unbelehrbar. Um den kümmert sich Gott nicht weiter, lässt ihn laufen. Dessen Herz verhärtet sich immer nehr, weil Gott nicht mehr an ihm wirkt. Ergebnis: Pharao geht ungehindert seiner Sünde nach.
      Religion ist das Bemühen des Menschen, seinem Gott zu gefallen: Aus sich selbst heraus.
      Echter und lebendiger Glaube an Jesus, ist Leben in seinem Geist und aus seiner Kraft.
    • Das ist naheliegend, aber ...........aber ich will sein Herz verstocken, (oder seinen Sinn verhärten) daß er das Volk nicht lassen wird.................................passt halt doch nicht ganz.


      Wie "Rosen" schon schrieb, Gott schien aktiv, nicht passiv gewesen zu sein.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Yppsi ()

    • Yppsi schrieb:

      Das ist naheliegend, aber ..
      Yppsi,wir leben auf einem Planeten des Todes!!! Das ist Fakt!

      Ohne Gottes Hilfe,wird keiner gerettet. Gott möchte jeden retten aber keinen dazu zwingen.

      Er lässt auch jedem Menschen RAUM sich zu entscheiden. Dieser Zeit-Raum ist aber für jeden mal zu Ende!

      Diesen Zeitraum oder Gnadenzeit bestimmt Gott oder wir! Wenn sich der HL.Geist zurückzieht,dann gibt es kein zurück.
      Deshalb immer wieder die Warnung. Auch mit dem Glaichniss vom ausziehen des bösen Geistes aus dem Haus.
      Wenn er nicht durch einen guten Geist erstzt wird,dann kommen 7 böse Geister und dann ist es vorbei..
      Luk.8
      2 und einige Frauen, die er von bösen Geistern befreit und von Krankheiten geheilt hatte. Es waren Maria aus Magdala, aus der er sieben böse Geister ausgetrieben hatte,
      Matth.12
      Warnung vor der Rückkehr des ausgetriebenen Geistes
      43 »Wenn ein böser Geist einen Menschen verlässt, irrt er durch Wüsten und sucht nach einer Bleibe und findet keine.
      44 Dann sagt er sich: ›Ich gehe lieber wieder in meine alte Behausung!‹ Er kehrt zurück und findet alles leer, sauber und aufgeräumt.
      45 Darauf geht er hin und sucht sich sieben andere böse Geister, die noch schlimmer sind als er selbst, und sie kommen und wohnen dort. So ist
      dieser Mensch am Ende schlimmer dran als am Anfang. Genauso wird es auch dieser bösen Generation ergehen.«

      Auch ich handele nach diesem Prinzip,nach dem Motto,"wer nicht will der hat schon! (Damit will ich mich aber nicht mit Gott vergleichen !!! ;) )

      Ist mit der Entrückung die Gnadenzeit vorbei? :: bibelkommentare.de

      Wir sollten mit der Gnadenzeit Gottes nicht spielen...Gottes Segen und seine Führung für das Jahr 2018!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bogi111 ()