Die EKD - warum wird sie kritisiert ?

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    • Stofi schrieb:

      Norbert Chmelar schrieb:

      Elli59 schrieb:

      Ich denke auch, dass die Zahl 1000 symbolisch zu verstehen ist
      Warum will man hier wieder einmal die Zahl 1.000 nicht wörtlich auffassen? Ich glaube hier der Bibel auf's Wort! ---> siehe 1.Könige 11,3f.:
      Weil es einfacher ist... wenn man so vieles, bzw. das meiste (Elli59 ist eine Expertin darin) symbolisch nimmt, muss man es auch nicht so genau nehmen für sein eigenes Leben, oder aber man kann die Wahrheit nach eigenem Verständnis biegen.

      .
      Stofi, weil die Bibel nicht die Gebrauchsanweisung für ein Sony - Gerät ist (die übersetzen neuerdings ordentlich). Weil sie uns eine Schau vermittelt und nicht einen Schaltplan,.

      Ich habe in meinem Leben viel geschrieben, das auch gedruckt wurde, selbst in dicken Büchern. Horrorvision: Die in Burundi übersetzen das wörtlich"

      ja; UND NIMM ES NUR WÖRTLICH - UND NICHT DEM SINN; DER MESSAGE NACH; WIE DER AUTOR ES SCHRIEB; FÜR DEIN LEBEN: AUAAAAH!

      Du kannst natürlich auch den fundamentalistischen Standpunkt vertreten - kaum begründen(!) - den Univ. Prof Stoodt /Frankfurt von seinen US - Studenten lernte: Bibel = wörtlich inspiriert, KJV=: ebenfalls wörtlich inspiriert.
      Dann studiere NUR die KJV ! Und sei darauf hingewiesen: diese kennt NUR "to know", während etwa Grundtext und Luther zwischen "wissen", erkennen", "kennen" - - unterscheidet. Neue KJV .- Versionen wiederum kennen zusätzlich nur "you" und nicht "thou" (Einzahl) und "you" (Mehrzahl.) Das wird lustig ( wirklich ??), wenn dann einer eine Predigt hält über den uns gut bekannten Text . "...will euch sichten wie den Weizen" und den Text nur im SIngular auf Petrus bezieht - weil er nur die KJV hat!
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Babylonier schrieb:

      Kleiner Literaturtipp zu diesem Thema: Siegfried Zimmer: Schadet die Bibelwissenschaft dem Glauben? Klärung eines Konflikts, Göttingen 2012
      Dieses Buch habe ich! Ist sehr gut - bis auf das Kapitel über Hiob - welches Prof. Zimmer literarisch und nicht wörtlich auffasst, dem ich nicht zustimmen kann. Aber sonst ist dieses Buch sehr lesenswert und zu empfehlen, da er v.a. sagt: "Wir glauben nicht an die Bibel, sondern an Gott!" und "Nur Gott ist ohne Widersprüche und unfehlbar, nicht aber die Bibel! Die Bibel darf Widersprüche enthalten und enthält Fehler, weil sie von fehlbaren Menschen geschrieben wurde."

      Bogi111 schrieb:

      Dann könntest Du mit den Worten: Ich komme bald....und nach 2000 Jahren ist er immer noch nicht da,
      Erst im Jahre 2033 (falls Jesus 33 n.Chr. in den Himmel gefahren ist!) oder 2030 (falls dies 30 n.Chr. war) oder 2031 oder 2032 sind diese 2.000 Jahre = 2 göttliche Tage (---> siehe 2.Petr.3,8) abgelaufen! ==> Somit steht fest: "Der Herr kommt bald!" (Jak 5,8: Auch ihr müsst geduldig sein und dürft nicht mutlos werden, denn der Herr kommt bald. - Übersetzung Hoffnung für alle)
    • DIE BIBEL ENTHÄLT NICHT NUR GOTTES WORT, SONDERN SIE I S T GOTTES WORT!

      Bogi111 schrieb:

      Trotzdem ist sie Gottes Wort,weil sie von Zeugen/Boten im Auftrag Gottes geschrieben ist! Also glaube ich auch der Bibel!
      Ich glaube der Bibel auch - v.a. auch in Stellen des AT - wenn es heißt dass Salomo 1.000 Frauen gehabt hat - die Bibelkritik bzw. die theologisch längstens überholte >>historisch-kritische Forschung<< leugnet dies entschieden - auch STA hier lehnen dies ja ab - was mich nun aber sehr verwundert hat-

      Vor allem glaube ich aber den Worten meines Heilandes Jesus Christus und auch der Hauptlehre des Apostels Paulus, die damit auch die biblische Hauptlehre des NT ist(!), dass wir >>allein durch den Glauben gerettet werden<<! (16 Bibelstellen im NT, v.a.

      Bibelstelle

      Römer 3,28: So halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben.



      Es dürfte sprachlich - zumindest aber grammatisch - aber wohl auch ein Unterschied bestehen zwischen den Aussagen:

      1. Ich glaube an die BIbel - Ich glaube an Gott und
      2. Ich glaube auch der Bibel - Also neben dem Glauben an Gott, glaube ich ... a u c h ... der BIbel!

        aber ich glaube nicht an die Bibel, wie ich an Gott glaube! Denn mein Glaube an den Allmächtigen, Ewigen, Unfehlbaren, keinerlei kleinste Widersprüche in sich habenden GOTT JEHOVA ist unterschiedlich zu meinem Glauben an eine unbestreitbar - zumindest im AT habende kleinste Widersprüche enthaltende Bibel, da diese von fehlerhaften Menschen geschrieben wurde.
      3. ist aber auch klar, dass ich ohne die Bibel überhaupt wohl nichts von Gott wissen könnte und gar nicht an Gott glauben könnte; die Bibel offenbart mir Gott, wie er ist: "GNÄDIG, BARMHERZIG UND VOLLER GÜTE UND LIEBE"!
        Neben der Bibel, ist es auch die Schöpfung und die Natur und die unfassbare Größe des Weltalls, die mich erkennen lässt, dass >>GOTT IST<<! Und daher nehme ich auch dankbar die Bibel - das WORT GOTTES AN UNS in meine Hände und lese diese ehrfurchtsvoll und bitte beim Lesen um den Beistand des Heiligen Geistes, dass ich Gottes Wort nicht nur mit meinem Herzen sondern auch mit meinem Verstande verstehen kann, den mir Gott ja auch gegeben hat.

        Dabei .. e n t h ä l t .. die Bibel nicht nur Gottes Wort - wie es bis heute die >>historisch-kritische Bibelexegese<< vertritt, sondern die Bibel .. i s t .. Gottes Wort! Ein bedeutender Unterschied, in meinen Augen.
    • Bogi111 schrieb:

      Trotzdem ist sie Gottes Wort,weil sie von Zeugen/Boten im Auftrag Gottes geschrieben ist! Also glaube ich auch der Bibel!
      Sie ist eigentlich nur in sehr wenigen Passagen "Gottes Wort".
      In der Regel ist sie "Wort über Gott" und in diesem vom Heiligen Geist inspirierten Wort wird uns Gott geoffenbart. Und diese Gottesoffenbarung halten wir für wahr.
      Liebe Grüße, Heimo
    • DAS GEWISSEN SAGT DEM MENSCHEN: >>GOTT IST!<<

      HeimoW schrieb:

      Sie ist eigentlich nur in sehr wenigen Passagen "Gottes Wort".
      das hattest Du schon mal wo so ähnlich geschrieben! Meinst Du mit "Gottes Wort" nur die direkte Rede Gottes oder wie verstehst Du diesen Satz?

      HeimoW schrieb:

      In der Regel ist sie "Wort über Gott" und in diesem vom Heiligen Geist inspirierten Wort wird uns Gott geoffenbart. Und diese Gottesoffenbarung halten wir für wahr.
      Natürlich ist die Bibel auch "Wort über Gott" - denn die Bibel zeigt uns ja, wie Gott ist (z.B. "barmherzig, gnädig und voller Güte und Liebe" usw. ...) - aber auch wie Gott mit bestimmten "BERUFENEN" Menschen umgeht und wie ER zu ihnen spricht bzw. was ER von Ihnen verlangt(zu Abraham sagte JHWH ja: "Verlass Deine Heimat und geh in ein Land, das ich dir zeigen werde!"), sei es mit Adam und Eva, mit Abraham, Isaak, Jakob, Moses, Könige David und Salomo usw. Auch ergeht das Wort Gottes im AT an seine von ihm bestimmten Propheten (Jesaja, Jeremia, Hesekiel, Daniel, Hosea usw.) Jemand hat einmal geschrieben, dass die Bibel ca.2.300 Prophezeiungen enthalte. Im AT haben wir ja nicht umsonst 400 Prophezeiungen auf unseren Messias Jesus! V.a. aber offenbart sich JAHWEH in seinem Sohn Jesus Christus, wie es uns das NT sagt! Und, ja, in der Bibel offenbart sich Gott, wie ER sich auch in der Schöpfung/Natur/Weltall offenbart und auch in unserem/durch unser Gewissen offenbart sich GOTT! ===> Also Gott offenbart sich auf drei-fache Weise - genauso wie GOTT DER DREIEINE ist -
      1. in seinem Wort (Heilige Schrift des Ersten(=Alte Testament) und des Neuen Testamentes)
      2. in seiner Schöpfung
      3. im Gewissen des Menschen ***
      ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

      *** Das Gewissen sagt dem Menschen: >>GOTT IST<< = der Gottesnamen JHWH = ICH BIN DER ICH BIN !
    • s at hier noch niemand - ausser seiner Feststellug, die Bibel sei Gottes Wort und wörtlich in unserer Sprache zu verstehe (! !) simpel den Reality Check gebarcht: eintausend Frauen =eintausend Hochzeiten = eintausned Brautnächte = eintausend gesammelte blutige Leintücher (5. Mose 23, 15. - 17.) Archvierung dieser Beweisstücke, Lagerung in riesisgen Hallen - -


      Und Salomo soundssviele Tage nicht unbedingt regietrungsfähig, wel abgelenkt ud unausgeschlafen..

      Ja, und wei die Alten die (rossen) Zahlen benannten -und noteierten- wer von Euch weiss da ?


      Das Zahlenbewusstsein der alten Griechen ging gerade bi 1000 :xilioi = 1000 ODER unzählar vilele
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

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    • philoalexandrinus schrieb:

      simpel den Reality Check gebarcht: eintausend Frauen =eintausend Hochzeiten = eintausned Brautnächte = eintausend gesammelte blutige Leintücher (5. Mose 23, 15. - 17.)
      Wenn man bedenkt dass Salomo 40 Jahre lang regierte (von 970 - 930 v.Chr.) so kann man die 1.000 Hochzeiten problemlos darinnen unterbringen - Es waren - wenn man davon ausginge er hätte diese nacheinander geheiratet - das knapp 3 Jahre (3 x 365 = 1095)!
      Vermutlich hat Salomo an einer Hochzeit nicht nur eine Frau, sondern womöglich 2 oder 3 an einem Tag geehelicht.
      Also ich habe mit einem wörtlich-Nehmen der 700 Frauen und 300 Nebenfrauen keinerlei Problem(e)! Warum sollte der Verfasser des 1. Könige-Buches - von dem manche annehmen es sei der Schriftgelehrte Esra gewesen! - hier übertrieben haben? Leuchtet mir beim besten Willen nicht ein!
    • Norbert Chmelar schrieb:

      philoalexandrinus schrieb:

      simpel den Reality Check gebarcht: eintausend Frauen =eintausend Hochzeiten = eintausned Brautnächte = eintausend gesammelte blutige Leintücher (5. Mose 23, 15. - 17.)
      Wenn man bedenkt dass Salomo 40 Jahre lang regierte (von 970 - 930 v.Chr.) so kann man die 1.000 Hochzeiten problemlos darinnen unterbringen - Es waren - wenn man davon ausginge er hätte diese nacheinander geheiratet - das knapp 3 Jahre (3 x 365 = 1095)!Vermutlich hat Salomo an einer Hochzeit nicht nur eine Frau, sondern womöglich 2 oder 3 an einem Tag geehelicht.
      Also ich habe mit einem wörtlich-Nehmen der 700 Frauen und 300 Nebenfrauen keinerlei Problem(e)! Warum sollte der Verfasser des 1. Könige-Buches - von dem manche annehmen es sei der Schriftgelehrte Esra gewesen! - hier übertrieben haben? Leuchtet mir beim besten Willen nicht ein!
      Weil Dir Hagiographen nicht kennst, icht weiss, wei man hgezählt hat, und zudem auf das "vermutlich"ausweichst. Und merke : Viagra hat es damals noch nicht gegeben, bestenfalls die Liebsäpfel" nach nach 1. Mose 30, 15 (botanisch : Madragora officinalis)
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Margot Kässmann schrieb:

      Offensichtlich hat sich das Bild von Ehe aber inzwischen so positiv gewandelt, dass auch homosexuell liebende Paare eine eingehen wollen. Das ist doch eine gute Nachricht! Und: keine einzige heterosexuelle Ehe wird dadurch gefährdet.

      Man darf allerhand Standpunkte einnehmen, mir jedenfalls scheint, dass Frau Kässmanns Auslassungen in dem Artikel, aus welchem das obige Zitat stammt, fast nur den Schluss zulassen, dass sie ein im wesentlichen historisches Verhältnis zu Jesus hat. So darf man freilich denken, nur ist fraglich, ob man solches Denken noch mit dem Glauben an Jesu göttliche Natur vereinbaren kann.

      Ich finde Frau Kässmanns Argumentation zeugt von einer bemerkenswerten Anpassungsfähigkeit an den Zeitgeist.

      Margot Kässmann schrieb:

      Was würde Jesus wohl zur „Ehe für alle“ sagen, wird jetzt gefragt.

      Da müssen wir uns klarmachen: Eine offizielle lebenslange Partnerschaft von zwei Männern oder zwei Frauen war zu seiner Zeit überhaupt nicht im Blick. Ebenso war eine reine zivilrechtliche Ehe, geschlossen vor einem deutschen Standesbeamten, nicht denkbar. Und Jesus konnte sich gewiss auch nicht vorstellen, dass Vergewaltigung in der Ehe ein Straftatbestand ist.

      Wenn eine Theologin und Pfarrerin schreibt, dass homosexuelle Paare eine Ehe eingehen wollen, sei "eine gute Nachricht", dann kommt mir diese Wortwahl fast blasphemisch vor.

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