Gedanken zur Bestimmung

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    • Seele1986 schrieb:

      Jemand will erzieherisch tätig sein, aber Gott sagt ihm, er soll doch eher die Finanzverwaltung der Gemeinde machen; sowas halte ich für ziemlich unsinnig.
      Sowas kann sich mal ergeben, das stimmt, und dann tut man seine Aufgabe. Aber man darf ruhig seinen Sehnsüchten nachgehen.

      Selbst, wenn sich etwas nie erfüllt. Ideen und Träume zu haben, ist nichts böses, sondern sehr bereichernd.
      Das ist auch ein großes Geschenk, wenn man in Zeiten leben kann, die es ermöglichen, dass man frei entscheidet. Ich denke an eine junge Frau, die in Gegenreformationszeiten ihr Leben in einem Verlies verbracht hat, alle Träume von Liebe und Familie aufgeben musste,nur weil sie nicht abschwören konnte....sie ist zwar bis heute nicht vergessen und alle Besucher des Gefängnisses schauen auf das in Stein geschriebene "resister", aber war das dann die Bestimmung uns daran zu erinnern, dass es gilt zu widerstehen?
      Jetzt hab ich die Geschichte wieder gefunden: Marie Durand – Wikipedia
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Pfingstrosen schrieb:

      aber war das dann die Bestimmung uns daran zu erinnern, dass es gilt zu widerstehen?
      aber ja! Unbedingt!

      Märtyrer bedeutet Zeuge oder Der ein Zeugnis gibt, wie du weißt.
      Man darf es aber nicht falsch verstehen. Wenn jemand sagt: "Das Martyrium ist meine Bestimmung!", dann wäre das extrem fragwürdig und würde uns wahrscheinlich eher andere Leute ins Gedächtnis rufen, die ja auch aktuell kräftig ihren "Glauben" bezeugen ... Das soll ein Christ nicht tun.

      Es gibt eine sehr gute Passage in Ken Folletts "Die Säulen der Erde". Die Kirche brennt, zwei Geistliche (ein Mönch und der Prior des Ordens) versuchen, noch einiges an wertvollen Dingen zu retten; als der Mönch trotz lodernder Flammen nochmals hineinrennen will und auf die Warnung hin in etwa sagt: "Dann sterbe ich halt für Gottes Sache!", sagt der Prior ihm, es sei egoistisch und selbstzerstörerisch, das Martyrium zu suchen.

      Ich muss auch nicht in den Iran fahren, mich dort auf den Platz stellen und predigen, und wenn sie mich dann köpfen, kann ich ja sagen "Ich bin ein Märtyrer Christi!" - Das ist Selbstzerstörung, die sollen wir keineswegs tun.

      Aber wenn wir in solche Lage kommen, dann sollen wir stehen und wollen wir ja auch, oder? Ja, dann ist das (auch) die Bestimmung gewesen, wenn es denn so ist.

      Lg
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Seele1986 schrieb:

      Das ist Selbstzerstörung, die sollen wir keineswegs tun
      Genau so sehe ich das, wenn Christen sich menschlich gesehen unmöglich verhalten und dann meinen, dass sie um des Glaubens Willen angegriffen werden, anstatt ihr Tun und ihre Art zu hinterfragen. Ich denke das trifft uns alle irgendwann einmal. Es ist klar, dass niemand absichtlich und bewusst ein Anstoss um seiner selbst Willen sein möchte, wenn er die Wahl hat sich selbst auch realistisch zu sehen. Sich aber auch wirklich sehen zu können, das kann ganz schön selbstzerstörerisch sein....zerbrochen zu werden, damit ein neues Gefäß zustande kommt, dass brauchbar für Gott ist.....wir können das zulassen....provozieren sollten wir das aber nicht. Gott ist ein besserer Trainer, als wir selbst.

      Es gibt auch ein Thema , das wichtig ist, finde ich.....wo fängt echte( Gottes-) Bestimmung an und wird nicht mit (menschliche)Fremdbestimmung verwechselt. Wann ist etwas von Gott und wann nicht.
      Meine Erfahrung bisher ist, dass alles was von Gott kam...wie auf dem "Silbertablett serviert" wurde und dort wo Menschen etwas organisierten Reibereien entstanden.....da frage ich mich, ob man nicht grundsätzlich mehr abwarten sollte wie es der Herr organisiert......
      Apg 2,47 lobten Gott und hatten Gunst beim ganzen Volk. Der Herr aber tat täglich hinzu, die gerettet werden sollten.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

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    • Seele1986 schrieb:

      Ich muss auch nicht in den Iran fahren, mich dort auf den Platz stellen und predigen, und wenn sie mich dann köpfen, kann ich ja sagen "Ich bin ein Märtyrer Christi!" - Das ist Selbstzerstörung, die sollen wir keineswegs tun.
      Ich war trotzdem im Iran und habe auch da über meinen resp. den christlichen Glauben gesprochen, aber nur mit denen, die daran interessiert waren. Ich glaube letzten Endes ist es ganz einfach: Man muss sich "nur" vom Heiligen Geist leiten lassen und er wird einem sagen, wann der richtige Moment ist um Zeugniss in Wort zu geben und wann es besser ist zu schweigen.

      Bei uns wurde letzthin in einer Ämterversammlung, da waren etliche Priester und Diakona anwesend: Es ist ebenso wichtig, dass man für sein eigenes Seelenheil, sein Familie schaut, wie man für die anderen Geschwister da ist. Ich glaube die richtige Balance zu finden ist der Schlüssel dazu.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Seele1986 schrieb:

      DonDomi schrieb:

      ch war trotzdem im Iran
      dagegen wollte ich auch gar nichts sagen, DonDomi. Ich bewundere das sehr.Ich meinte, man soll sich nicht ins Schwert stürzen.
      Hi

      Ich habe das auch nicht so verstanden, aber es war eine gute Gelegenheit das Aufzunehmen, ich kann den Iran übrigens jedem empfehlen, der eine total andere Kultur kennenlernen möchte. Der Iran ist übrigens viel westlicher als man denkt und eines der sichersten Länder die ich jemals bereist habe und es sind die gastfreundlichsten Menschen der Welt.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • DonDomi schrieb:

      und eines der sichersten Länder die ich jemals bereist habe und es sind die gastfreundlichsten Menschen der Welt.
      hmm ...

      und ein christliches Gemeinde- und Kirchenleben ist dort problemlos möglich? Ich mag mich ja täuschen und Open Doors lügt vielleicht.

      Saudi-Arabien ist auch ein extrem sicheres Land; die emirates haben die besten Flugzeuge, "Verbrechen" wie hierzulande gibt es dort kaum. Aber warum? Da wären wir wieder beim Thema "Gesetz" ;)
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Hi

      Was ich gesehen habe gibt es vor allem christliche Gemeinschaften von Armeniern. Für Iraner selbst ist es aber verboten zu konvertieren. Das liegt vor allem am geistlichen Regime, das immer noch das sagen hat, obwohl der grossteil der Bevölkerung nicht hinter diesem System steht. Ich war zwar nie in Saudiarabien ich würde den Iran allerdings nicht mit Saudiarabien vergleichen. So habe ich in einem Monat keine einzige Burka gesehen und generell trifft man auch in den Moscheen relativ wenige Menschen an, von den Jungen sowieso noch weniger. Ich würde das etwa mit den 80-er Jahren bei uns vergleichen. Viele Menschen wünschen sich ein anderes politisches System, aber das ist zur Zeit nicht möglich. Christen haben es im Iran wirklich schwierig das liegt aber nicht am muslimischen Glauben oder an der breiten Bevölkerungsschicht sondern an den Geistlichen, die an der Macht sind. Es ist wie überall das gleiche: Sie haben Angst Macht zu verlieren. So ist es z.B. Frauen verboten Fahrrad zu fahren, aber nicht weil das der Koran verbietet, sondern weil man Angst hat man gäbe der Bevölkerung ein falsches Zeichen: Es könnte sich etwas ändern und das will man verhindern. Ich würde den Iran jetzt nicht als Land zum Missionieren empfehlen, aber es ist eine wunderbare Gelegenheit, ein Islamisches Land kennenzulernen das in vielerlei Hinsicht total anders ist als man es sich vorstellt. Ich würde z.B. die Türkei (auch ohne Erdogan) aus eigener Erfahrung von der Bevölkerung her wesentlich konservativer Einschätzen als den Iran.
      Vielleicht merkst Du bereits aus diesen Worten, dass ich ein Mensch bin, der viel reist und auch sehr interessiert an anderen Kulturen und Religionen ist. Es ist eine Eigenschaft, die mir Gott geschenkt hat und die ich so auch nutzen möchte um auch so eine Art Mission im Kleinen zu betreiben.


      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Pfingstrosen schrieb:

      @DonDomi
      Sprichst du die Sprachen des Landes? Persisch? Iranisch?
      Ich kann nur ganz wenig Farsi und etwas schreiben kann ich auch. Aber von den Jungen sprechen viele englisch und mit google Translate kann man sich mittlerweile auch unterhalten, auch wenn man kein Farsi kann.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Von der Ferne ist es immer schwierig sich ein Bid zu machen, deshalb funktioniert Propaganda ja.
      Ein kleines Rädchen in irgendeinem Ablauf zu sein, das große Ganze als Gesamtwerk zu sehen, vielleicht ist das ein Schlüssel zu Zufriedenheit und dem Vertrauen darauf, dass man schon dort ist, wo man momentan sein soll.

      Wenn Gott direkt beruft, dann ist es manchmal ganz schön hart, den Ruf anzunehmen.
      Mose war auch nicht begeistert, E.G.White wäre es auch nicht gewesen....aber

      Hebräer 10

      38 Mein Gerechter aber wird aus Glauben leben. Wenn er aber zurückweicht, hat meine Seele kein Gefallen an ihm« (Habakuk 2,3-4).
      39 Wir aber sind nicht solche, die zurückweichen und verdammt werden, sondern solche, die glauben und die Seele erretten.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Pfingstrosen schrieb:

      Hebräer 10

      39 Wir aber sind ... solche, die glauben und die Seele erretten.
      "die Seele erretten" ins himmlische ewige Leben nach unserem leiblichen Tode, wenn sich die Seele vom Körper trennt und vor den Richterstuhl Christi treten wird!

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    • Lukas 16,19-31 ist kein Gleichnis!

      christ.ai schrieb:

      da du Lk. 16,19 als "Beweis" anführst für ein Bewusstsein im Tod / nach dem Tod - die Frage an dich:

      Was sind für dich eigentlich "Gleichnisse"?
      Jedenfalls ist Lukas 16,19ff garantiert __ k e i n __ Gleichnis, da hier sämtliche Merkmale für ein Gleichnis fehlen!

      christ.ai schrieb:

      Lehrinhalte des Gleichnisses in Lk. 16,19.
      Ich zitiere statt vieler nur zwei Quellen: 1.) aus dem kleinen Büchlein von Gerhard Heinzmann : "LEHREN DIE ZEUGEN JEHOVAS DIE WAHRHEIT? Fragen und Antworten" - Herold-Buch, 96 Seiten - Format DIN A-6, 3. Auflage 1991,

      unter
      Frage 4 - Gibt es ein Leben nach dem Tode? auf Seite 23f. :

      "So berichtet uns Jesus in Lukas 16, 19-31 von zwei Menschen, die zur selben Zeit lebten. Diese Geschichte vom "reichen Mann und armen Lazarus" ist kein Gleichnis, wie oft fälschlicherweise behauptet wird. Nein, es ist die Schilderung einer wahren Begebenheit, durch die uns Jesus unmißverständlich klar macht, daß es nach dem Tode ein Weiterleben in der Ewigkeit gibt."

      2.) aus dem Buch von Benedikt Peteres/ Bruno Schwengeler : 3 x 100 Fragen zur Bibel, Schwengeler Verlag, CH-9442 Berneck, 592 Seiten, 12. Auflage 2003,

      unter Frage 150 | Verliert der Mensch nach dem Tod jedes Bewusstsein? auf Seite 293 :

      "Lukas wird dabei nicht als Gleichnis gesehen, weil unser Herr den Armen mit Namen nennt (Lazarus). ...
      Auch ich halte die Geschichte vom reichen Mann und Lazarus für eine wahre Begebenheit und nicht für ein Gleichnis. In Gleichnissen werden nie einzelne Personen namentlich genannt, wie hier Lazarus (Luk. 16,20) und Abraham (16,22+23), sondern immer nur typische Gestalten, wie eine Hausfrau (Matth. 13,33), ein Bauer (13,24), ein Kaufmann (13,45), Fischer (13,47), ein König (18,23) usw. Sodann werden die Gleichnisse des Herrn immer ausdrücklich als solche bezeichnet (siehe Matth. 13,18+24+31 +33+44+45+47 usw.)."

      ===> Diese Argumentationen sind somit überzeugend und deshalb halte auch ich Lukas 16,19ff. für kein Gleichnis!
    • @Norbert Chmelar

      hallo Norbert,
      ich stimme dir und deinen Auslegern nicht ganz zu: natürlich sind Lazarus und der Reiche ein Bild. Aber ein Bild wofür?
      Hier gehe ich wieder mit dir, denn es ist kein Bild vom Endgericht, wie es ja auch zahlreiche gibt, sondern von der Zeit davor: die Erkenntnis ist die Hölle des einen und der Schoß des anderen.

      Um wen geht es denn: um den Reichen und den Armen; dass er ihn Lazarus nennt, sehe ich als eine scharfe Ohrfeige an die Zuhörer, die Pharisäer (Lk 16,14).
      Hieß es nicht an anderer Stelle auch, Lazarus sei tot? Nein, der lebt. (Joh 11,4; 40; 42)
      Es geht aber nicht nur um arm und reich, sondern auch um das Gesetz (ach, sieh einer an ...): Das Gesetz und die Propheten reichen bis zu Johannes. Von da an wird das Evangelium vom Reiche Gottes gepredigt, und jedermann drängt sich mit Gewalt hinein. Es ist aber leichter, dass Himmel und Erde vergehen, als dass ein Tüpfelchen vom Gesetz fällt. (Lk 16,16.17)
      - Wie man ja sieht: eher stürzen Himmel und Erde ein, als dass irgendwas am Gesetz gewendet wird; mit Gewalt ins Reich Gottes, anstatt mit dem Evangelium.

      Der Reiche jammert, Abraham möge Lazarus als Warner zu seinen Brüdern senden. Der verweist auf Mose und die Propheten: Sie haben Mose und die Propheten; die sollen sie hören.
      Er aber sprach: Nein, Vater Abraham, sondern wenn einer von den Toten zu ihnen ginge, so würden sie Buße tun.
      Er sprach zu ihm: Hören sie Mose und die Propheten nicht, so werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn jemand von den Toten auferstünde. (Lk 16,29-31)
      - Wenn sie es schon aus Mose und Propheten nicht ersehen, wo alles schon angekündigt ist, dann überzeugt sie auch keine Auferstehung. Das gilt Pharisäern und "Gelehrten".

      Die Darstellung der Szene ist ein Weheruf an Reiche und Fromme (Lk 6,24-26)
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Körper + Geist-Seele ergibt Lebe-Wesen!​

      Körper + Geist-Seele ergibt Lebe-Wesen!

      christ.ai schrieb:

      Quelle: 1. Mo. 2,
      7 da bildete Gott, der HERR, den Menschen, aus Staub vom Erdboden und hauchte in seine Nase Atem des Lebens; so wurde der Mensch eine lebende Seele.
      Ich habe im hebräischen Urtext nachgeschaut und das von dir übersetzte Wort "Seele" ist nicht richtig! Richtig übersetzt müsste werden mit : "so wurde der Mensch ein lebendes Wesen." So übersetzt auch die Lutherbibel 2017 sprachlich richtig!

      Für mich und für viele Christen gilt:

      1.)
      "Staub vom Erdboden" = der "menschliche Körper oder Leib" - Unser Körper besteht zu 70% aus ------------------------------------------------------------------------Wasser , und aus diversen Metallen - Materie ------------------------------------------------------------------------irdisch-chemische Bestandteile eben!
      2.) "Atem des Lebens" = die "unsterbliche Geist-Seele oder Geistseele" - Unsere Seele, die direkt von --------------------------------------------------------------------Gott kommt, der das unsterbliche Leben ist! --------------------------------------------------------------------===> Daher ist die Seele = unsterblich!

      christ.ai schrieb:

      Ergebnis:Staub+Odem=Seele Ich sage: Körper/Leib + Geist/Seele = Lebewesen!
      Ohne Staub=keine Seele---Ich sage: Ohne Körper/Leib=kein körperliches Lebewesen** Ohne Odem = keine Seele --- Ich sage: Ohne Geist/Seele = kein lebendiges Wesen!
      Wenn die Geist-Seele sich vom Körper-Leib trennt, ist der Körper/Leib "unbelebt" = tot, da "der Atem des Lebens" = die Seele, vom Wesen des Menschen abgetrennt wird und ein lebloser Körper übrig bleibt = tote Materie = Staub der Erde = adama ===> Und deshalb zerfällt der "seelen-lose Leib" schließlich auch zu Staub, denn "Staub bist du und musst zum Staube werden"! (Gen.3,19)
      --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      ** Die Geist-Seele = das göttliche Prinzip im Menschen - quasi der "göttliche Funken" - und daher wie Gott unsterblich, kann auch ohne die irdische Materie existieren. Wenn daher die Geist-Seele von Gott abgezogen wird, hat der Mensch kein Lebens-Prinzip ("Atem des Lebens") mehr in sich und stirbt, wohlgemerkt aber nur sein körperlicher Leib! ---> Daher:
      ===> Leben = unbelebter Leib (=Körper=Materie) + (plus) belebende Geist-Seele = (ergibt) Leben
      ----- Tod = Leib - (minus) belebende Geist-Seele = unbelebter Körper(=Materie) = Tod
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Jedenfalls ist Lukas 16,19ff garantiert __ k e i n __ Gleichnis, da hier sämtliche Merkmale für ein Gleichnis fehlen!

      christ.ai schrieb:

      Lehrinhalte des Gleichnisses in Lk. 16,19.
      Ich zitiere statt vieler nur zwei Quellen: 1.) aus dem kleinen Büchlein von Gerhard Heinzmann : "LEHREN DIE ZEUGEN JEHOVAS DIE WAHRHEIT? Fragen und Antworten" - Herold-Buch, 96 Seiten - Format DIN A-6, 3. Auflage 1991,
      unter
      Frage 4 - Gibt es ein Leben nach dem Tode? auf Seite 23f. :

      "So berichtet uns Jesus in Lukas 16, 19-31 von zwei Menschen, die zur selben Zeit lebten. Diese Geschichte vom "reichen Mann und armen Lazarus" ist kein Gleichnis, wie oft fälschlicherweise behauptet wird. Nein, es ist die Schilderung einer wahren Begebenheit, durch die uns Jesus unmißverständlich klar macht, daß es nach dem Tode ein Weiterleben in der Ewigkeit gibt."

      ===> Diese Argumentationen sind somit überzeugend und deshalb halte auch ich Lukas 16,19ff. für kein Gleichnis!

      @Norbert Chmelar, es ist nur traurig, dass du dir die Erklärung und das Verständnis des Worte Gottes bei Menschen holst. So sehen die Ergebnisse auch aus. Über die gleiche Sache wird ein Theologe der ZJ anders schreiben, als der Mormone, der Evangelik anders, der Adventist anders......
      ....anstatt Gott um den Heiligen Geist zu bitten, damit ER dich in die Wahrheit einführen kann, wie es Jesus versprochen hat.
      Dazu noch.....wie schrecklich unlogisch du "denkst".....siehst den Widerspruch nicht, der sich zwischen dem Gleichnis und deiner Überzeugung aufbaut. ..... Der Heilige Geist kann dir die Augen öffnen, wenn du es willst. Die schlauen Männer dieser (besonders gläubigen) Welt sind mit Blindheit geschlagen und haben ein unverständiges Herz.