Daniel 8,12: das katholische Messopfer?

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    • Der Unterschied liegt aber im "Gedächtnis" und "Tatsächlichen Opfer Jesu -- Wiederholungen". Man glaubt an das tatsächliche Opfern (Tod) Jesu bei jeder Messe. Das verwüstet das Eigentliche Evangelium, das eigentliche Opfer und Mission Jesu. Der Priester stellt sich über Gott, "holt Jesus auf die Erde zurück, opfert ihn (er "hat die Macht"), und betet zur Maria, Gott zu besänftigen (da ihr eine größere Macht zugeschrieben wird). Das ist ein Gräuel ... der Verwüstung.

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    • Norbert Chmelar schrieb:

      Da heißt es in der Feierordnung: „Jeder, der jetzt mitfeiert betrachte sich als einer, der jetzt aus Ägypten auszieht, denn es heißt: Du sollst deinem Sohne an diesem Tage sagen: Darum geschieht dieses, weil Gott mir wohlgetan, als er mich aus Ägypten führte.
      Ich sehe für mich bei der Fusswaschung im Bruder, der mir die Füsse wäscht...Jesus!

      Gerade dieses Abendmahl ist auch eine Erinnerung, das Glauben mehr ist als Theologie...

      Deshalb ist die Gemeinde so wichtig beim Heilwerden,bei dem Wachstum in Jesus!

      Vorbereitung auf sein Wiederkommen!
    • Maleachi 1,11 als Begründung für das tägliche katholische Messopfer?

      Hallo philo!
      Danke für Deinen Hinweis auf Maleachi 1,11!

      Damit wir uns Gedanken machen, ob dies eine Begründung für die kath.Messe/das kath. Messopfer sein könnte hier der Bibeltext:

      Bibelstelle

      11 Denn vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang ist mein Name herrlich unter den Völkern, und an allen Orten wird meinem Namen ein Räucheropfer und ein reines Opfer dargebracht; denn mein Name ist herrlich unter den Völkern, spricht der HERR Zebaoth.


      Wenn es heißt: »an allen Orten wird meinem Namen ... ein reines Opfer dargebracht« kann man damit das katholische Messopfer begründen? Was spräche dafür - was dagegen?
    • HeimoW schrieb:

      Stofi schrieb:

      Man glaubt an das tatsächliche Opfern (Tod) Jesu bei jeder Messe.
      Ich finde es toll, wieviel du mehr und besser weißt, als der normale Katholik, für den das Messopfer eine Vergegenwärtigung des einmaligen Opfers Jesu darstellt.In gewissem Ausmaß wieder Mal "Pippi Langstrumpf", oder?
      Nenn mich, wie du willst, Fakt ist, dass der "normale Katholik" von dem meisten und wichtigsten in seiner Kirche keine Ahnung hat. und DAS, weißt auch du zu gut.

      .
    • Der Klarheit wegen darf ich feststellen : Ich habe - als Diskussionsbasis - die Darstellung der Problematik durch einen katholischen Theologen - Joseph Braun - zitiert und ausdrücklich darauf hingewiesen, dass den einzelnen Katholiken Auffassung mit der "Wiedervergegenwärtigung" kaum etwas anfangen kann !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von philoalexandrinus ()

    • Norbert Chmelar schrieb:

      Während der Feier werden die so genannten Einsetzungsworte gesprochen. Dort begegnet zweimal der Satz: „Tut dies zu meinem Gedächtnis“ (1Kor 11,24-25). Für das moderne Verständnis bedeutet „Gedächtnis“ so viel wie „Erinnerung“. Es hat demnach den Anschein, als ob Jesus selbst das Abendmahl lediglich als eine Gedächtnisfeier verstanden hätte. Hinter dem griechischen Wort, das sich an dieser Stelle findet (anamnesis), steht aber ein hebräischer Begriff (zakar). Dieser meint die Vergegenwärtigung des Vergangenen, das nie bloße Vergangenheit bleibt, sondern gegenwärtig wirksam wird. „Gedächtnis“ bedeutet „Vergegenwärtigung“!
      Das ist unnötig zu schreiben, denn Erinnerung bedeutet auch Vergegenwärtigung; sollte eigentlich logisch sein.
      Erinnern, Gedenken, Nachsinnen ... alles Vergegenwärtigung.

      Das ist leider Mode (sicher gutgemeinte): "Dieses Wort da bedeutet aber in der Ursprache dieses und jenes und erklärt es besser" ... - Und dann erzählt der Prediger eigentlich das gleiche, was das Wort ohnehin sagte, nochmal mit anderen Worten ...
    • Norbert Chmelar schrieb:

      kann man damit das katholische Messopfer begründen?
      Nein, denn es betrifft erstmal nicht "die Katholiken".

      Und selbst wenn, so steht dort, dass sie das Opfer entheiligen.
      Zudem muss man sich als Christ fragen, ob der "Herr Zebaoth" der ist, den man ehren will.
      Ich habe Gott schon in vielerlei Weise angeredet, aber noch nie mit "Herr der Heerscharen"; das ist defintiv nicht meine Richtung.
      Sondern es ist ein anderes Bild, in einem anderen Kontext, zu einer anderen Zeit.

      Das muss man auch mit-lesen. Man kann doch nicht immer alles einfach so kopieren und mitnehmen ohne nachzudenken.
    • DonDomi schrieb:

      Hi

      Mir ist eigentlich völlig egal, was die Katholiken bei der Feier des Abendmahles machen. Ich finde es aber höchst erstaunlich, wieviel Zeit man zum Studium anderer Religionsgemeinschaften verwendet.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
      Wenn man eine andere Religionsgemeinschaft wie die RK heftig und andauernd attackiert, wird es doch wohl fair sein, präzise hinzuschauen - und erst dann rechtens kritisieren

      Als mein Grossvater 1923 nach Wien kam - als Vorsteher der ""Oesterreischischen Unionsmissin" der Siebenten - Tags - Adventisten - hat er sich zeusrt den von mir zitiernet "Barun", weiters Kundschaks "Christliche Soziallehre", drittens Kautskys "Austromarxismus", viertens Hitlers "Mein Kampf" zugelegt - und konnte so eine öffentliche Diskussion mit einem Jesuiten, von diesem provoziert, in den "Sofiensälen" durchstehen.

      In meiner Mittelschulzeit waren wir zusammen in einer Klasse als engagierte Katholiken, auch - Katholiken, Altnazi(!) , Sozialisten, Marxisten, einem Kommunisten - da musste man fit und fair sein..
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Laut Grundtext Dan. 8:12. geht es nicht um Opfer. Der Begriff steht nicht im Text, ist auch nicht sinngemäß enthalten. Lutherbibel hier schlecht übersetzt. Laut Kap. 9:27. hat der Messias Jesus den Opferdienst beendet/vollendet. Genau davon spricht auch Kap. 8:11. Das "Tamid" nach Christus ist der beständige Wahrheits-=Erlösungsbund/Heilige Bund (Kap. 11:28.-33.) Der "Frevel" nach Christus ist sowohl die Zerstörung des AT-Tempels als auch das Verlassen des Erlösungsbundes durch die römische Kirche. Das Messopfer ist darin eingeschlossen.