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      Interview mit Pastor Olaf Latzel von der Evang. St. Martini-Gemeinde in Bremen mit einem befreundeten Pastor aus Kaiserslautern vom 6.9.2020.



      Dauer: ca. 18½ Minuten.
      Herr Latzel sieht sehr mitgenommen aus! ----> Das gegen ihn eingeleitete Disziplinarverfahren seitens der Bremer Landeskirchen-Leitung hat wohl Spuren hinterlassen ...
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!
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      Norbert Chmelar schrieb:

      Interview mit Pastor Olaf Latzel von der Evang. St. Martini-Gemeinde in Bremen mit einem befreundeten Pastor aus Kaiserslautern vom 6.9.2020
      Ich bin Homosexuellen gegenüber prinzipiell tolerant, solange sie sich nicht ständig in den Vordergrund drängen. Ich erwähne das, weil sich Herr Latzel vor allem gegen Homosexualität geäußert haben soll. Allerdings sind mir auch Christen etwas zuwider, die alles verwässern und nicht zu den Prinzipien ihres Glaubens stehen. Ich respektiere es viel mehr, wenn jemand einen klaren Standpunkt hat, vorausgesetzt es werden andere Menschen nicht massiv unterdrückt, diffamiert oder verletzt.

      Genauso habe ich das auch in einer Adventgemeinde, ich bin kein Adventist, erlebt, auch in einer Methodistengemeinde. Wenn ich sehe, dass jemand nicht geheuchelt, sondern mit tiefer Überzeugung und ohne jede Böswilligkeit seinem Glauben anhängt, dann finde ich das respektabel und auch überzeugend.

      Leute wie Herr Bedford-Strohm, auch wenn ich ihm ein wenig Unrecht tun mag, sind mir hingegen unsympathisch, ja geradezu zuwider, weil mir scheint, dass sie auf der Straße beten, damit sie jeder sieht, und sich den herrschenden politischen Moden anzupassen scheinen.
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      Daniels schrieb:

      Ich respektiere es viel mehr, wenn jemand einen klaren Standpunkt hat, vorausgesetzt es werden andere Menschen nicht massiv unterdrückt, diffamiert oder verletzt.
      Ich bin der Meinung, dass Deine beiden Punkte immer zwingend kollidieren werden. Selbst Jesus ohne Sünde wurde zum Stein des Anstoßes weil er einen (klaren) Standpunkt vertrat, wenngleich ohne Absicht jemanden „diffamieren“ oder zu „verletzten“ zu wollen…..so auch das Wort vom Kreuz: "den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit“.......Verletzung und Ärger vorprogrammiert.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
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      Atze schrieb:

      Ich bin der Meinung, dass Deine beiden Punkte immer zwingend kollidieren werden. Selbst Jesus ohne Sünde wurde zum Stein des Anstoßes weil er einen (klaren) Standpunkt vertrat, wenngleich ohne Absicht jemanden „diffamieren“ oder zu „verletzten“ zu wollen…..so auch das Wort vom Kreuz: "den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit“.......Verletzung und Ärger vorprogrammiert.
      Da ist was dran, wer einen klaren, festen Standpunkt hat, kann auch in Konflikt mit Menschen kommen, die anders denken.

      Um, wenn auch ungern, bei dem Beispiel der Homosexualität zu bleiben, man muss Homosexualität ja nicht gut finden, man muss meiner Meinung nach auch nicht der Ansicht sein, dass eine eingetragene Partnerschaft als Ehe bezeichnet werden soll, aber deswegen muss man ja Homosexuelle nicht schmähen oder beleidigen -- oder gar schlimmeres, wie teilweise in islamischen Gesellschaften geschieht.

      (Ich bin zum Beispiel ganz klar dagegen, die eingetragenen Partnerschaften als "Ehe" zu bezeichnen.)

      Die Leute sind anders veranlagt, eine Minderheit, aber deswegen muss man sie nicht runtermachen. Das ist kein christliches Prinzip, aber ich denke: Leben und leben lassen.

      Solange mich niemand belästigt oder attackiert und er niemand anderen gegen dessen Willen schädigt, will ich niemanden bevormunden oder verurteilen. Jeder hat sein Päckchen zu tragen, und manche Leute mit einer Außenseiterveranlagung freilich auch.
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      Daniels schrieb:

      Die Leute sind anders veranlagt, eine Minderheit, aber deswegen muss man sie nicht runtermachen. Das ist kein christliches Prinzip, aber ich denke: Leben und leben lassen.

      Das sehe ich ganz genauso, allerdings ist es oft aber doch heute so, dass sich die Gesellschaft gerade auf die Seite der Minderheit stellt und Dich runtermacht weil Du einen Standpunkt ( eine Meinung) vertrittst der (die) nicht mit den Minderheiten ist….Olaf Latzel ist als Opfer doch das beste Beispiel.

      Was ich damit sagen will…..die betroffene Minderheit ist oft intoleranter als diejenige Mehrheit die einen anderen Standpunkt vertritt….beobachten kann man das gerade hier im Bereich der sexuellen Orientierung wie Gender für dessen krasse Minderheit man allen Ernstes neutrale Toiletten in der breiten Öffentlichkeit diskutiert. Wo ist es Toleranz, und wo beginnt der Irrsinn.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
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      HeimoW schrieb:

      Das bedeutet aber nicht, auf den Wunsch und/oder Versuch den Anderen zu überzeugen zu verzichten.
      Auf dem Gebiet der sexuellen Orientierung kann man mit dieser Definition aber schon schnell in Konflikt mit dem Gesetz geraten. Ich denke da an das „Gesetzes zum Schutz vor Konversionsbehandlungen“ was ja schon die Werbung oder Anbieten (und damit die Überzeugungsarbeit) einer Behandlung verbietet. Für jenen Christen der daran glaubt, dass „Alle Dinge möglich sind dem, der da glaubt“ und praktizierende Homosexualität als Sünde in der Schrift erkennt wie Latzel ist das ein großes Problem…..gerade wenn man wie Jens Spahn damit noch ein „gesellschaftliches Zeichen“ setzten möchte welches dem Wort und damit dem Willen Gottes konträr gegenübersteht.....Meinungsäußerung lediglich (wenn überhaupt) nur sehr beschränkt möglich.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)