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    • Pfingstrosen schrieb:

      Das hört sich schon an wie die Pharisäer, die sich darüber aufregten, dass Jesus bei den "Sündern" saß....
      Ich weiß, dass das hier voll in Mode ist,
      aber kann man diesen öden Pharisäervergleich vielleicht unterlassen.

      Die Pharisäer gelten gemeinhin als jene religiöse Obrigkeit, die Jesus nicht als Sohn Gottes anerkannt haben und auf deren Wunsch und Forderung er hingerichtet wurde.
      Wo ist da ein Vergleich zu meiner Person bitte?
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Seele1986 schrieb:

      as sehe ich deutlich anders.
      Wenn ich hier verfolge, wie sehr du dich von dem hast einnehmen lassen, was da präsentiert wird, dann wertest du sehr wohl nach Äußerlichkeiten, Pfingstrosen.
      Nein , gar nicht. Es gibt genug, das ich persönlich nicht mag oder mich zieht es auch nicht zu diesen Menschen, ich würde dort nichts suchen, was ich nicht schon habe,aber
      wenn es heißt, dass wir den Geist nicht dämpfen sollen, dann kann ich nicht eine grundsätzlich negative Haltung haben
      zu den Menschen, die auch im Vertrauen auf Gott verschiedenste Schritte gehen. Es passiert so und so, nur heute wird es mehr dokumentiert. Ich freue mich darüber, wenn Menschen Menschen ansprechen, wenn sie mit ihnen und für sie beten und ich hoffe, dass es für die Leute ein positives Erleben ist, vielleicht ein Anfang.....
      Die Wege werden sich ab einem gewissen Punkt trennen, und zwar dann, wenn sich erfüllt, was in der Offenbarung steht....bis dorthin sehe ich das Bemühen um Menschen als erfolgreiche oder weniger erfolgreiches Unterfangen, je nachdem ob es aus dem Menschen heraus oder aus Gott heraus geführt wird.
      Ich muss sagen, dass ich Jesus sehr viel weitblickender empfinde, wenn er den "falschen" Jüngern etwas Positives abgewinnt....ich denke nichts zu tun ist genau so falsch und "sündig" wie in guter Absicht aus eigener Kraft zu handeln oder sich in manchem zu irren....am Ende ist es immer Gott, der im jeweilig angesprochenen Menschen einen Bekehrungsprozess startet...Glaube bleibt ein Geschenk.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • 4 Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Seht zu, dass euch nicht jemand verführe.
      5 Denn es werden viele kommen unter meinem Namen und sagen: Ich bin der Christus, und sie werden viele verführen.

      Na, da kenne ich einen, der meint zumindest er dürfe sich Stellvertretend Heiliger Vater nennen..... :thumbdown:
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Pfingstrosen schrieb:

      Na, da kenne ich einen
      Wenn ich die Worte des Papstes im Video höre, so habe ich zunächst einmal nichts dagegen.
      Natürlich hört man das mit dem Wissen, es ist der Papst, der das sagt und er spricht von der Katholischen Kirche,
      aber die Rede selbst ist ja zunächst nicht verkehrt.

      Ich schaute die Tage ein Interview mit Manfred Siebald - ein unglaublich netter und angenehmer Mensch, wie ich finde - und er sagte dies gegen Ende des Interviews auch, als es um die Mitarbeit in der Gemeinde ging:
      Was ist denn ein Christ ohne Gemeinde?

      Es gibt heute diese Tendenzen und ich habe da auch schon mit geliebäugelt: "Ich bin Christ, aber lass mich bloß mit der Kirche in Ruhe!" - Man kreist dann letztlich nur um sich selber und ist versucht, alle anderen ständig als "Unwissende" zu sehen oder nur als "Gemeinschaft" gelten zu lassen, was den eigenen "heiligen Maßstäben" entspricht. Man lügt sich letztlich damit selbst in die Tasche.

      Das Problem ist halt - und da sind die Kirchen ja nicht unschuldig dran - dass man "Kirche" als Machtinstrument sieht, dem man Gehorsam zu schulden habe. Dies ist seit der Aufklärung eben stark durchbrochen worden und man vedächtigt gerne, ob in einer Katholischen Kirche oder in einer Freikirche, dass man dort gefangen und eingenommen werde.
      Die Gemeinschaft soll eigentlich kein Druck sein, sondern eine Hilfe und Stütze. Wenn dort Menschen sind, die dich kennen, die wissen, wie es dir geht, denen an dir gelegen ist und die dich lieben; die mit Liebe auch ein Wiederspruch und eine Korrektur zu einem selbst darstellen.
      So sollte es sein. Ideal und Realität sind halt nie ganz deckungsgleich, das stimmt.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Nicht »Treue zum (päpstl.) Lehramt, sondern »Treue zur Bibel«!

      Seele1986 schrieb:

      Pfingstrosen schrieb:

      Na, da kenne ich einen
      Wenn ich die Worte des Papstes im Video höre, so habe ich zunächst einmal nichts dagegen.Natürlich hört man das mit dem Wissen, es ist der Papst, der das sagt und er spricht von der Katholischen Kirche,
      aber die Rede selbst ist ja zunächst nicht verkehrt.
      Im Prinzip gebe ich Dir Recht. Bis auf Minute 2:34 , wo der Papst von der "Treue zum Lehramt” spricht. Das "christliche Lehramt” kann für echte Christen nicht eine laut I. Vatikanischem Konzil (1871) »Unfehlbarkeit des Papstes in Fragen des Glaubens« sein , denn dieses ist göttliche Anmaßung(!), sondern »Die Treue zur Bibel, zur Heiligen Schrift«! ----> Das grundlegende Problem der RKK ist, dass sie im Katechismus behauptet, dass allein das Lehramt - und damit in letzter Konsequenz - der Papst die Bibel richtig auslege ---> Und daher sind dann dadurch alle die Lehren entstanden, die der Bibel zu widersprechen scheinen, wie z.B. das Zölibat (= die Ehelosigkeit der Priester) und eine überzogene Marien - und Heiligenverehrung, um nur 2 Beispiele zu nennen. Wenn der Papst viele Lehren der RKK am Worte Gottes prüfen würde, so müsste er mind. 10 Lehren der RKK als unbiblisch verwerfen!

      Leider steht in der RKK bis heute immer noch der Papst/das Lehramt in seiner Bedeutung über der Bibel, was nicht gut ist!
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Leider steht in der RKK bis heute immer noch
      Norbert, dieses "immer noch" und dergleichen kannst du lassen.

      Die Katholische Kirche wird dieses System nicht ändern. Sie ist seit Jahrhunderten der mächtigste Religionsapparat der Welt und das hängt mit dieser Struktur zusammen.
      Es mag vielleicht mal das Papstamt anders definiert werden, das kann sein; dann ist er halt "nur noch" der "Bischof von Rom".
      Das wird aber am System ansich kaum was ändern. Du glaubst doch nicht, dass die irgendetwas aus den Händen geben werden.

      Als Repräsentant der "Christenheit" hat dieses Amt unglaublich viel Anziehungskraft; das sagten ja sogar schon evangelische Theologen. Man mag gewisse dogmatische Punkte ändern um des Friedens willen, aber grundsätzlich wird das nichts ändern.
      Wenn irgendwas in Rom passiert oder ein Papst gewählt wird, dann schau dir doch an, was geschieht: alle Welt schaut nach Rom!

      Der Papst redet vor Journalisten - von denen vermutlich viele gar keine Christen sind - mit einer Selbstverständlichkeit vom christlichen Glauben, dass man sich fragt, ob jemals das Volkschristentum untergegangen sei.
      Er darf das. Wenn wir das machen, dann wird uns doch nahegelegt, dass "Religion" bitte Privatsache zu sein habe bzw. dass missionarische Aktivitäten zu unterlassen seien.

      Das ist interessant und es hat mit Macht zutun. Wenn du Macht hast, dann darfst du.
      Da sitzen andere religiöse Führer aus Buddhismus, Judentum und Islam in diesen riesigen Marmorhallen und hören sich brav an, wie der Papst von Jesus Christus als dem Sohn Gottes redet und dass aber andere Religionen "auch" etwas Gutes und etwas Erkenntnis haben ... Ich muss da schon lächeln, muss ich sagen.
      Die gehen da echt hin und hören sich das an.

      Bei Papst Benedikt und seinem Zitat von Manuel I. hat es noch Gewaltausbrüche und fanatisches Geschrei gegeben.
      Dieser Papst lädt mit einer Sympathie und Souveränität ein, die schon echt beeindruckend ist.
      Ein Jesuit durch und durch :D
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Seele1986 schrieb:

      Norbert Chmelar schrieb:

      Leider steht in der RKK bis heute immer noch
      Norbert, dieses "immer noch" und dergleichen kannst du lassen.
      Die Katholische Kirche wird dieses System nicht ändern. Sie ist seit Jahrhunderten der mächtigste Religionsapparat der Welt und das hängt mit dieser Struktur zusammen.
      Es mag vielleicht mal das Papstamt anders definiert werden, das kann sein; dann ist er halt "nur noch" der "Bischof von Rom".
      Das wird aber am System ansich kaum was ändern. Du glaubst doch nicht, dass die irgendetwas aus den Händen geben werden.

      Ja, und das ist für mich Babylon!?
      Das System, das Institut Kirche. Das Starre, das Festgefahrene, das Tote. Wenn es nur noch um Dogmen verteidigen geht, aber Gott nebensächlich wird.
      Die RKK als größte Kirche, kann man als die Hure Babylon bezeichnen, alle anderen kleineren Kirchen, als ihre Töchter.
      Außer es gebe eine Kirche in der nichts Totes wäre?
    • Rom, Quo Vadis?

      Seele1986 schrieb:

      Die Katholische Kirche wird dieses System nicht ändern.
      Dieser Papst lädt mit einer Sympathie und Souveränität ein, die schon echt beeindruckend
      Ein Jesuit durch und durch !
      Ja, und die Jesuiten sind für ihre Verschlagenheit bekannt!

      Es ist ja interessant, dass Papst Franziskus außerhalb der Katholischen Kirche z.Z. beliebter ist als innerhalb der RKK. Denn dort tobt der Krieg zwischen Traditionalisten und Reformern, was auch das folgende Video zeigt! Rom, Quo Vadis?