Als Christ in der Führungsposition

    • Wenn jeder das Beste nach seinen Möglichkeiten gibt, ist das vollkommen ok.

      Für die Faulen würde ich mir mit Sicherheit etwas einfallen lassen. :tanz:
      Religion ist das Bemühen des Menschen, seinem Gott zu gefallen: Aus sich selbst heraus. Echter und lebendiger Glaube an Jesus, ist Leben in seinem Geist und aus seiner Kraft.[/b]
    • Pfingstrosen schrieb:

      philoalexandrinus schrieb:

      Du machst mir keinen Vorwurf,
      Die Aussage bezog sich auch nicht auf dich, oder?Die Diskussion ist schon so alt.
      Ein Christ müsste eigentlich für das "Bedingungslose Grundeinkommen" sein. Zeit ist Zeit. Eine Stunde Lebenszeit ist nicht mehr wert als die des Anderen. Rein theoretisch, wenn man wüsste wie lange jemand lebt, müsste man es nach der Lebenszeit richten;-)
      Nun ja, das geht natürlich nicht.
      Ich fände es interessnt, wenn jeder Arbeitsplatz dem Angestellten oder Arbeiter z.T gehören würde.
      Vieles würde sich da wahrscheinlich von selbst regeln, weil die Motivation für den Erfolg eine andere wäre.
      Das "bedingungslose Grundeinkommen" wäre einer Diskussion wert;; in unserer Voklswirtschaft spielen's das nur nicht. Trotzdem : Zum Nchdenken.


      Nur : Ich habe vesrchiedene Modelle durchprobiert - so die Belegschaft zur Bilanzbesprechung eingeladen - die interssierte das nicht. Verantwortung für einen krassen Fehler :" I do net !"

      Ja die Faulen. Und was ist mit den Dummen ? - - Da stelle ich fest, das ein Rohr - verlangt : schräger Anschnitt beidseits der 20 cm Länge - dreimal ( ! ) in die Hand genommen wurde. Das fiel ihnen nicht auf. Meine Anordnung, die Säge so umzustellen, dass man das Trumm nur einmnal in die Hand nimmt . "Dees geht net !". Ich erinnere mich noch genau - ein 17er Gabel- und ein 19er Ringschlüssel, aber sofort ! - in fünf Minuten war die Säge - von mir eigenhändig - umgestellt. Oder die offene Wanne für Waschbenzin neben der Schleifspindel mit Korundscheiben - im Funkenflugbereich ! Oder der sich um eine gehobene Position beworben habende : Naaa, kein einzige Überstunde, grundsätzlich nicht, er habe schliesslich Famile ! (und ich, ebenfalls mit Familie, sass die Samstagabende über der Bilanz).

      Die irren Kosten für einen genaue Kostenstellenplan als realisische Kalkulatiomsgrudlage hat uns eine Beraterfirma innerhalb von 2 Tagen geliefert - um damals irre ATS 30 000.- Keine Hexerei, nur hätten wir nicht die Zeit gehabt, selbst herumzurechnen !

      Eine Stunde = eine Stunde = eine Stunde. Die DGKS ist um fast 10 Jahre früher ins Geldverdienen und damit in eine gewisse Freiheit eingstiegen als der Sekundararzt.
      Nun ist Mittelschule und Hochschule bei uns ehedem mit lächerlichen Studiengebühren ein Kostenfaktor. Aber nichts gegen die jetzige Situation oder andererseits gegen die enormen Studienkosten in den USA : Das muss sich irgendwie rentieren !

      Highwayman, ich glaube Dir - auch aus meiner Erfahrung - dass ein Team halbwegs Glelichqualifizierter in Zusammenarbeit erstens etwas Einmaliges , Neues konstruieren kann und dazu zweitens ohne Gottsöberste was weiterbringt. Nur bitte überlege einmal die - sollte Dein Projekt praxisreif sein - dessen Serienfertigung - die benötigten Produktionsstätten, Lohnverrechnerinnen, Hilfsarbeiter, Putzfrauen - -
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Highwayman schrieb:

      Pfingstrosen schrieb:

      Du willst ein guter Führer sein, dann geh erstmal Klo putzen.


      Ich habe noch einmal nachgedacht und Bilder aus der Vergangenheit Revue passieren lassen : Die teuersten Nägel, welche in ganz Osterreich vernagelt wurden, sind jene, welche mein Vater mit der Beisszange aus Brettern gezogen und dann geradegeklopft hatte - wichtiger wäre mehr Entwickeln neuer Prdukte, Produktions kontrolle, Marketing - - gewesen.

      Das bedingunsglose Grundeinkommen - lebenslang - gibt es in den katholischen Orden. ebenso eigentlich auch den Besitz des Arbeitsplatzes. und trotztem braucht das Kloster einen Abt und einen Prälaten - - - den Dachdecker vom Ort, wenn es wiedér einmal Unwetterschäden am Dach gibt, einen, der ihn beauftragt und einen, der den Hausreparaturfonds verwaltet - - -,
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Bogi111 schrieb:

      philoalexandrinus schrieb:

      den Dachdecker vom Ort, wenn es wiedér einmal Unwetterschäden am Dach gibt, einen, der ihn beauftragt und einen, der den Hausreparaturfonds verwaltet - - -,
      Und einen der ihn bezahlt... ;)
      Die Orden wurden vonden LAndesherren gerufen und mit - auch kulurellen und technischen Aufgaben des Lehrens der Landwirtschaft, des Häuserbaues - bedacht. Dafür bekamen sie Ländereien - was wirtschaftlich bis zur Verstädterung und Industrialisierung deren oekonomischen Bestand sicherte.

      So, Klostereuburg hat irrsinig viel Landbesitz in Grosstadt und Grosstadtnähe - das geht sich aus. Admont hat kahles Bergland, auf dem nur die Veitscher Magnesit ihre Rohstoffe abbaut. Zwettl versucht, mit Kulturevents Gäste und damit Geld anzulocken - -

      Das witrschaftliche Modell von ehedem ist simpel out. Trotz tüchtiger Prälatur.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • HeimoW schrieb:

      Pfingstrosen schrieb:

      Ich fände es interessnt, wenn jeder Arbeitsplatz dem Angestellten oder Arbeiter z.T gehören würde.
      Ja, bei uns wird das allerdings "Scheinselbständigkeit" genannt.
      Das Konzept "Mitarbeiter als Miteigentümer" hat übrigens Jörg Knoblauch ausführlich thematisiert und in seiner Tempus-Firmengruppe wird das auch gelebt.

      Ich bin auch dafür, dass Mitarbeiter eine angemessene Gewinnbeteiligung bekommen, sie haben ja auch das Ergebnis erwirtschaftet. Leider werden häufig nur die "hinaufgefallenen Indivuduen" gut entlohnt mit hohem variablen Anteil. Ich kenne einen Maschinenbauer jedoch, der die Hälfte des Überschusses an die Mitarbeiter auszahlt, die zweite Hälfte bleibt im Unternehmen für Wachstum. Der Eigentümer bezahlt sich 25 Prozent mehr als der höchstbezahlteste MItarbeiter. Sämtliche Mitarbeiter sind übrignes nach Angestelltengesetz eingestellt, auch der Hilfsarbeiter. Das vereinfacht einiges in der Personalverrechnung, es gibt ein transparentes Schema und für den Mitarbeiter auch mehr Sicherheit, weniger SV-Beiträge,... übrigens wird 33 Proznet über Metall-Kollektivvertrag bezahlt. Und die Firma läuft seit den späten 1980er Jahren sehr gut, mit Ausnahme von 2008 wurde immer ein Überschuss erwirtschaftet.

      WIll damit nur sagen: Es geht auch besser als es viele tun.

      P.S.: Der Unternehmer ist bekennender Christ, aber keine STA. Er gehört einer FEG an, die ich sehr schätze.
      "Der Unterschied zwischen dem, was wir tun,
      und dem, wozu wir fähig sind,
      würde die meisten Probleme dieser Welt lösen."

      Ghandi
    • Highwayman schrieb:

      HeimoW schrieb:

      Pfingstrosen schrieb:

      Ich fände es interessnt, wenn jeder Arbeitsplatz dem Angestellten oder Arbeiter z.T gehören würde.
      Ja, bei uns wird das allerdings "Scheinselbständigkeit" genannt.

      Maschnenbauer, da mag das gehen. Aber produziere einmal marktgerecht (weder die Semperit noch Schneider Gummihof noch Mobiloil noch Draeger zahlen Dir mehr als Du den 20 Hilfasarbeitern zahlen möchtest. )

      Ich habe schon gesagt : Ich wollte die Bilanzen mit ALLEN Mitarbeitern besprechen - die hat das nicht interesiert.

      Und es gibt ein mir aus dem Spitalsbetrieb bekanntes Phänomen : Da ist einer I. Oberarzt, Chefvertretung, für dessen Abwesenheit von ca. 6 Wochen "Chef". Dann sagt man - als in Wien noch schön Schwarz / Rot die Chefsessel vergeben wurden : Jetztkommt einer der "Unseren dran, das ist doch der xxx, tüchtiger Mann ! - - als Chef war er dann eine Niete !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • philoalexandrinus schrieb:

      Highwayman schrieb:

      HeimoW schrieb:

      Pfingstrosen schrieb:

      Ich fände es interessnt, wenn jeder Arbeitsplatz dem Angestellten oder Arbeiter z.T gehören würde.
      Ja, bei uns wird das allerdings "Scheinselbständigkeit" genannt.

      Maschnenbauer, da mag das gehen. Aber produziere einmal marktgerecht (weder die Semperit noch Schneider Gummihof noch Mobiloil noch Draeger zahlen Dir mehr als Du den 20 Hilfasarbeitern zahlen möchtest. )
      Ich habe schon gesagt : Ich wollte die Bilanzen mit ALLEN Mitarbeitern besprechen - die hat das nicht interesiert.

      Und es gibt ein mir aus dem Spitalsbetrieb bekanntes Phänomen : Da ist einer I. Oberarzt, Chefvertretung, für dessen Abwesenheit von ca. 6 Wochen "Chef". Dann sagt man - als in Wien noch schön Schwarz / Rot die Chefsessel vergeben wurden : Jetztkommt einer der "Unseren dran, das ist doch der xxx, tüchtiger Mann ! - - als Chef war er dann eine Niete !
      Ja, im Maschinenbau geht das, da dort die Personalkosten nur etwa 20 Prozent der Projektkosten ausmachen. Wenn der Preis verhältnismäßig egal ist, spielen höhere Entgelte überhaupt keine Rolle.

      Dass Ergebnisse Mitarbeitern nicht interessieren ist eine Schande. Produktion, Finanzen, Marketing, Strategie,... alles sollte eine Einheit sind, aber in vielen Betrieben ist das leider nicht der Fall. Im Gegenteil - oft bekämpfen und blockieren sich die unterschiedlichen Abeteilungen und mit ihren Egos und blockieren so das Unternehmen. Bestes Beispiel aus jüngerer Zeit ist Sony.
      "Der Unterschied zwischen dem, was wir tun,
      und dem, wozu wir fähig sind,
      würde die meisten Probleme dieser Welt lösen."

      Ghandi
    • Ich möchte auf Wesentliches - in Titel des Thread Enthaltenes hinweisen . "Der Arbeiter ist seines Lohnes wert" (Lukas 10,7., 1. Tim. 5, 18.9Un zum Herrn : !. im. 6,17.

      Nur legt die Prarxis dann einem Steine in den Weg :

      Der väterliche Betrieb lief in der armseligen Zeit zwischen den Weltkriegen und bis etwa 1960 - na ja. Und immer wieder ein Anruf vom Unionsbüro: "Geh, wir haben da einen, neugetauft - - arbeitslos, könnt ihr nicht - - ? Ja, also her mit ihm (Das war gerade nicht der Weg zur Gewinnmaximierung!). Der W.N. bekam beim renomiertesten Kustschmied, in Wien, selbst Schlosser mit Schweisskurs, ATS 10. - die Stunde, der angelernte Herrenschneider bei uns als Schleifer dafür ATS 14. - Dann die Betriebshierarchie: der gelernte Gas/Wasser - Installateurgehilfe wlll bei der Kalkulation mitreden und, deponiert das sehr energisch bis vulgär im Betriebsbüro - wir sind ja alle Brüder - -

      Und dann ist auch - der Betriebsdisziplin wegen - eine "Fristlose" zwingend notwendig. Das war zweimal, hiess es sowieso schon bei den anderen Mitarbeitern: "Die Adventisten hier können sich eh alles erlauben!". Zwei endlose Gemeindekrachs..

      Mobbing durch absichtlich nicht zusammenpassende Teile der Hilfsarbeiterin zur Montage vorgelegt .Auf eine Hinweis kontollierte ich die Arbeitsvorbereitung einmal an einem Sonntag. Das war die dritte "Fristlose"; Unsittliches im Lager in der Arbeitspause - falsche Angaben zur Inventur - ATS 300. 000.- unterschlagen - das war die vierte"Fristlose". - - -Alles gefolgt von Gemeindekrach.

      Nein, ich blicke nicht zurück im Zorn: es war meins Vaters "Haushalterschaft", die ich weitertrug.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -