Gibt es ein Fazit vom 100. Deutschen Katholikentag?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Gibt es ein Fazit vom 100. Deutschen Katholikentag?

      Heute am 1.Sonntag nach Trinitatis (29.5.16) endet - nach 5 Tagen - der 100. Deutsche Katholikentag (25. - 29.5.2016) in Leipzig mit einem Gottesdienst, der von 10:00 - 11:45 Uhr LIVE im ZDF - Fernsehen übertragen wird. Wenn heute in unserer Gemeinde nicht Gemeinde-Mittagessen wäre, mit Liedersingen nach dem Gottesdienst(Beginn:10:00 Uhr) von 11:00 - 11:30/11:45/12:00 Uhr(???) - hätte ich mir den im ZDF auch angeschaut.
      Kann man schon ein Fazit FazitFFffffffdes 100. Laientreffens der deutsche Katholiken ziehen??? Wer meint eines erkannt zu haben, möge es hier im Forum bitte mitteilen! (In Zeitungen habe ich noch keine großartige Resonanz vernommen!)

      Aspekte:

      a) bleibt alles beim alten unter Papst Franziskus?
      aa)(Keine Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zur Kommunion/
      bb) Keine Lockerung des Zölibats/
      cc) Keine Erleichterung für konfessionsverbindende Ehepartner/
      dd) Kein Diakonat der Frau/
      ee) Keine Anerkennung der Evangelischen als der Römisch-Katholischen Kirche gleichwertige Kirche/
      ff)) Keine Aufhebung des Kirchenbannes über Martin Luther...)

      b) gab es greifbare(!!!) Fortschritte in Sachen Ökumene?
      aa) (im Verhältnis zwischen Katholischer und Alt-katholischer Kirche
      bb) im Verhältnis zwischen Katholiken und Orthodoxen
      cc) im Verhältnis zwischen Katholiken und den Freikirchen
      dd) im Verhältnis zwischen Katholischer und Anglikanischer Kirche
      ee) in Sachen gemeinsame Eucharistie zwischen Protestanten und Katholiken
      ff) in Sachen Amtsverständnis und Apostolische Sukzession...)

      c) Wird das Konzept in Sachen "Unfehlbarkeit des Papstes in Lehrfragen" überarbeitet?

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • b) gibt es greifbare Fortschritte in Sachen Ökomene?
      Ökomene ist nur ein kleiner Teil der Bemühungen des Papstes.
      Ob es für den einen oder anderen greifbar ist, wie weit Ökomene vorangeht, was erreicht wurde, ist natürlich subjektiv.

      Ist es an einer einzigen Versammlung oder einer einzelnen Rede vom Papst zu erkennen, wie weit die Ökomene ist, für mich noch interessanter,wie weit die EINEWELTRELIGION angestrebt wird, und wie Nahe das Ziel ist?
      Beachten wir doch mal was der amtierende Papst in Gebetsmeinungen für Januar 2016 von sich gegeben hat. Wer es aus seinem Munde hören will, kann es auf YouTube empfangen. Fazit : Ob du Moslem, Jude, Buddhist... bist, du bist ein Kind Gottes. Da widersprechen sogar etliche Katholiken dieser Botschaft.

      Welche Menschen/Länder mit welchen Religionen hat der Papst, mit welcher Botschaft, in seiner Amtszeit, erreicht?
      Wie weit ist die Eineweltreligion ? Eineweltregion schreitet immer weiter voran. Und da geht es um jeden Menschen dieser Welt, egal was er glaubt oder nicht glaubt.
      Wir alle sind Kinder Gottes, Friede mit uns allen! ???

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von stadenker ()

    • .... na ja, ich denke, so ein 'Katholikentag' ist so was Ähnliches wie bei uns der 'Hessentag',
      eine fröhliche Zusammenkunft von mehr oder weniger Gleichgesinnten, die ihren Spaß haben wollen.
      Als Fazit solcher Veranstaltungen wird dann immer geschaut, wieviele Teilnehmer es gab,
      ob die Veranstaltung friedlich verlief und wie gut die Organisation war ...
      und anschließend wird über den Ort gesprochen, in dem der nächste Hessen-äh-Katholikentag stattfinden soll ...
      Nicht alles, was gezählt werden kann, zählt (Einstein)
    • 100. Deutscher Katholikentag vor leeren Hallen!

      Heute stand in unserer Zeitung, dass der 100. Deutsche Katholikentag(25.-29.5.16) schlecht besucht war und viele Hallen leer geblieben sind!

      1. Fazit: Wenn nicht einmal mehr ein Katholikentag die Katholischen Christen "hinterm Ofen hervorlocken" kann, dann ist es weit gesunken mit der Moral innerhalb der Kath.Kirche!
      Sind das noch die Nachwirkungen des Mißbrauch-Skandals und der Affäre um den "prunksüchtigen" Bischof Tebartz van Elst? Oder war der Katholikentag vielen Katholiken viel zu weit "links" und zu ökumenisch?
      Wär mal interessant Meinungen von Katholiken dazu hier im Forum mitgeteilt zu bekommen!

      2. Fazit: Es hat sich nicht ausgezahlt, als Veranstaltung des Katholikentages eine Stadt wie Leipzig auszusuchen, in der nur max. 4,5 % der Bevölkerung katholisch sind!

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Wahrscheinlich interessiert das einfach kaum jemanden mehr. Bei den Freikirchen sieht das noch etwas besser aus, aber ich wage zu sagen, dass wenn sich nichts an der Situation in Mitteleuropa dramatisch verschlechtert, das bei den Freikirchen in 20-30 Jahren genau gleich aussehen würde.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Fazit: Es hat sich nicht ausgezahlt, als Veranstaltung des Katholikentages eine Stadt wie Leipzig auszusuchen, in der nur max. 4,5 % der Bevölkerung katholisch sind!
      Alles hat zwei Seiten! Ich versuche es positiv für die Menschen die teilnahmen zu sehen. Sie sind dem Ruf gefolgt in einer Stadt der Heiden ihren Glauben zu bekennen. Es ist für mich Mission!
      Solidarität zeigen, in einer schweren Zeit ihrer Kirche,zu ihrer Kirche zu stehen.
      Uns zu zeigen wie es wirklich in Deutschland mit dem Christentum steht.

      Es kann niemanden freuen,wenn wie das Bistum Trier, 900 Gemeinden in 60 Gemeinden "umwandeln" muß!

      Wer jetzt immer noch nicht erkannt hat in welcher Zeit wir leben, der hat vermutlich "Tomaten" auf den Augen....
    • DonDomi schrieb:

      Wahrscheinlich interessiert das einfach kaum jemanden mehr. Bei den Freikirchen sieht das noch etwas besser aus, aber ich wage zu sagen, dass wenn sich nichts an der Situation in Mitteleuropa dramatisch verschlechtert, das bei den Freikirchen in 20-30 Jahren genau gleich aussehen würde.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
      hm, das verstehe ich jetzt nicht ganz,
      meinst Du tatsächlich, dass Kirche nur dann gut dastehen kann, wenn sich die allegemeine Situation zum Schlechten wendet?
      Nicht alles, was gezählt werden kann, zählt (Einstein)
    • Hi

      Ja, so traurig ist es leider. Wenn ein grosses Unglück geschieht, dann sind plötzlich auch in unseren Breitengraden die Kirchen wieder voll. Generell geht es uns so gut, dass kein Bedarf nach Gott mehr vorhanden ist, man lebt im hier und jetzt, sich um eine Zukunft zu kümmern, die man erst noch glauben muss, das erscheint vielen Menschen als ein Nonsens. Würde es uns plötzlich wieder schlecht gehen, würden die Menschen wieder Gott suchen, aber lange nicht alle wegen dem ewigen Leben, sondern weil sich viele Hilfe für ihr irdisches Leben erhoffen. In 3.Weltländern ist dies auch oftmals ein Grund, weswegen man viel mehr gläubige Menschen antrifft, es gibt aber auch noch andere Gründe.

      Liebe Grüsse
      DonDomi