Was liest Du gerade?

  • Ist der erstere mit Dir irgendwie verwandt, lieber Bogi?

    Mein Vater sagte, das beim Hitler Ahnenforschung gemacht wurde und man bis um das Jahr 1600, auf einen Ritter kam...

    In Schlesien gibt es viele Bogat..... Bog, bedeutet Gott und Bogate...Reich!

    Wir sind nur "Geistlich" verwandt und das "Von" wurde von den Polen abgeschafft...!

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

    • Offizieller Beitrag

    Brandstifter und Biedermänner | DiePresse.com

    "Im Wesentlichen rätseln wir alle“, hat kürzlich der Bundespräsident gesagt: „Auch Persönlichkeiten, die Putin über die Jahre viel besser kennengelernt haben, rätseln: Woher kommt plötzlich das Imperiale?“"

    Der Autor ist Kommunikationschef der Erzdiözese Wien.

    Nennen wir das Böse doch böse | DiePresse.com

    "Wir meinen gern, dass es zum Streiten zwei braucht, nicht, weil es stimmt, sondern weil es das Leben einfacher macht. Es ermöglicht uns diese gemütliche Distanz, in der wir keine Stellung beziehen müssen und wir keine Schuld haben.

    ...

    Nennen wir die Lüge Lüge. Nennen wir den Despoten Despot. Und wenn ich das nächste Mal neben einem „Die-Juden-sind-irgendwie-auch-schuld“-Typen sitze, dann wünsche ich mir von mir selbst, dass ich mich ihm stelle, statt betreten auf die spiegelglatten Fliesen und das Fischdekor des Cafés zu starren und zu hoffen, dass die Urlaubsatmosphäre nicht weiter getrübt wird."

  • Ich habe mir gerade mal die 'Die Prinzipien der Kriegspropaganda' von Anne Morelli,

    einer belgischen Historikerin mit italienischen Wurzeln näher angeschaut.

    Morelli sagt zur Absicht ihrer Ausarbeitung folgendes:

    „Ich werde nicht die Reinheit der Absichten der einen oder anderen untersuchen. Ich versuche nicht herauszufinden, wer lügt und wer die Wahrheit sagt, wer das glaubt, was er sagt, und wer nicht. Meine einzige Absicht ist es, die Prinzipien der Propaganda zu veranschaulichen, die benutzt werden, und ihr Funktionieren zu beschreiben.“

    Für einen ersten Überblick, gibt es hier ein Inhaltsverzeichnis:

    1.1 Wir wollen keinen Krieg!

    1.2 Der Gegner ist allein für den Krieg verantwortlich!

    1.3 Der Führer des feindlichen Lagers wird dämonisiert

    1.4 Wir verteidigen ein edles Ziel und keine besonderen Interessen!

    1.5 Der Feind begeht wissentlich Grausamkeiten, wenn wir Fehler machen, geschieht dies unbeabsichtigt

    1.6 Der Feind benutzt unerlaubte Waffen

    1.7 Wir erleiden geringe Verluste, die Verluste des Feindes sind erheblich

    1.8 Anerkannte Kulturträger und Wissenschaftler unterstützen unser Anliegen

    1.9 Unser Anliegen hat etwas Heiliges

    1.10 Wer unsere Propaganda in Zweifel zieht, arbeitet für den Feind und ist damit ein Verräter

    Hier kann man auch noch eine Kurzzusammenfassung der einzelnen Abschnitte lesen.

    Das scheint mir ein sehr lesenswertes Buch zu sein, ich denke, dass ich es mir anschaffen werde,

    wenn es in unserer örtlichen Bücherei nicht vorhanden ist.

    Nicht alles, was gezählt werden kann, zählt (Einstein)

  • ich denke, dass ich es mir anschaffen werde,

    wenn es in unserer örtlichen Bücherei nicht vorhanden ist.

    Nachtrag:

    Ich wohne zwar in einem Dorf, aber unsere Bücherei ist Spitze:

    Die haben dieses Buch tatsächlich im Bestand :)

    Nicht alles, was gezählt werden kann, zählt (Einstein)

  • Helmut Schmidt in seinem Buch „Religion in der Verantwortung“ folgendes in seiner Rede,

    an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau, der Kirchlichen Hochschule der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, am 06.12.1997.

    Auszug:

    Ich habe massenhaft Versammlungen und Demonstrationen erlebt, auf denen bewusste Christen als politische Redner auftraten und den Staatsbesuch eines demokratisch gewählten amerikanischen Präsidenten zum Anlass nahmen, um-gegen ihn gerichtet!- für ihre Auffassung von Friedenspolitik zu agitieren. Als aber der diktatorische sowjetische Staatschef hier war, dahaben dieselben christlichen Leute gegen ihn nicht demonstriert. Zweifellos haben jene Christen beide Male geglaubt, ihre Verantwortung gerecht zu werden. Aber ich selbst habe beide Male gemeint, sie werden ihrer Verantwortung nicht gerecht; denn offenkundig hatten sie nicht genug nachgedacht.

    Nicht ihre Vernunft, sondern ihr Sendungsbewusstsein hatte sie angetrieben. Es war ihr Engagement zur Mission des Friedens, das sie Reagan quasi als den Bösen abmalen ließ, während sie den Beelzebub Breschnew nicht sehen wollten.

    Verantwortung des Politikers heißt eben auch: Erst die eigene Vernunft anstrengen, die Folgen meines Handelns bedenken, auch die Nebenwirkungen, die Risiken und die Chancen abwägen. Dies alles verlangt nach Urteilskraft des Politikers.

    Und dann muss er zuallererst sich vor seinem eigenen Gewissen verantworten.

    Eine Politik ohne Gewissen tendiert zum Verbrechen. Aber ein Gewissen ohne Grundwerte kann es nicht geben-auch wenn die Grundwerte nicht in jeder Minute bewusst sind. Sowenig ich erkennen kann, dass es eine einzige, eine alleinige christliche Politik geben kann, so sehr bin ich überzeugt von der Einsicht: Eine Politik, die ein Politiker nicht in seinem Gewissen geprüft und verantwortet hat, die ist gewiss unchristlich.

    Wir brauchen eine Lehre der Toleranz gegenüber anderen und die Lehre vom Respekt gegenüber der persönlichen Würde jeder anderen und jedes anderen.

    Was wir nicht brauchen, ist kluge Dogmatik. Wir brauchen auch keine tagespolitische Theologie, wir brauchen keine selbstgerechte Besserwisserei, sondern wir brauchen das schlichte Gebet zu Gott, das Vaterunser-und die Hoffnung auf sein dereinstiges Reich und seine Kraft und seine Herrlichkeit.

    https://www.perlentaucher.de/buch/helmut-sc…antwortung.html

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

    • Offizieller Beitrag

    https://www.derstandard.at/story/20001342…hwoerungsmilieu

    Zitat

    Eine Verharmlosung des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine, Kritik an der Nato – dann geht es wieder um Verschwörungserzählungen über eine vermeintlich tödliche Corona-Impfung. Deutschsprachige Impfgegnerinnen beschränken sich schon lange nicht mehr auf nur einen Themenbereich. Während auf den Wiener Corona-Demonstrationen inzwischen Russland-Fahnen wehen, werden zigtausende Menschen auf Telegram mit der passenden Kreml-Propaganda überschwemmt.

    • Offizieller Beitrag

    Russische Propaganda: Eine Falschnachricht aus Euskirchen und ihre Spur zu Putins Vertrautem - WELT

    "Über soziale Netzwerke verbreitet sich ein Video, das die angebliche Tötung eines russischsprachigen Mannes durch ukrainische Flüchtlinge in Euskirchen beschreibt. Nichts davon stimmt. Die Spuren führen zu einem TikTok-Account – und einem bekannten Akteur Russlands hybrider Kriegsführung.

    Eine Frau filmt sich mit ihrem Handy. Sie berichtet in russischer Sprache von einem furchtbaren Überfall auf einen 16-jährigen Jugendlichen in Euskirchen. Daniel, das Opfer, sei verstorben – zu Tode geprügelt von ukrainischen Flüchtlingen. Der behauptete Grund für die Attacke: Daniel habe Russisch gesprochen.

    Seit Samstag verbreitet sich das Video rasant in den sozialen Medien. Das Problem: Nichts von dem, was die Frau erzählt, ist wahr. Die zuständige Bonner Polizei spricht von einem „Fake-Video“, das offenbar gezielt gestreut werde, um Hass zu schüren. Es lägen keinerlei Informationen über einen solchen gewalttätigen Übergriff oder gar über einen Todesfall vor, teilte die Polizei am Sonntag mit. Eine Abfrage von „Correctiv“ ergab, dass auch den Krankenhäusern in der Region kein vergleichbarer Fall bekannt sei. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.

    Ursprünglich gepostet wurde das Video offenbar von einem Account bei TikTok. Wenig später löschte die Frau, die sich Natalia B. nennt und vor allem prorussischen Accounts folgt, es wieder. Sie entschuldigte sich in einem zweiten Statement. Ihr sei die Geschichte des getöteten Jungen von einer bekannten Person erzählt worden, die Ukrainer hasse. Sie habe die Geschichte einfach geglaubt und nicht nach Belegen gefragt. Sie sei in eine „Falle“ getappt und schäme sich nun. Nun wisse sie selbst nicht mehr, was sie glauben solle und was nicht.

    Innerhalb weniger Stunden geht das Video viral ..."

  • von: Franz Josef Wagner
    veröffentlicht am 23.03.2022 - 23:30 Uhr

    Putins Justiz hat Sie zu neun Jahren Haft verurteilt. Sie kommen in „strengeres Regime“, weniger Post, weniger Besuche.

    Es ist Isolationshaft. Das Wegsperren des wichtigsten Kritikers Putins ist abscheulich.

    Das Bombardieren der Ukraine ist barbarisch.

    Putin glaubt, er könne alles Russische vereinnahmen. Die Literatur, Dostojewski, Tolstoi, die Kosakentänze, Balalaika, die Freundschaft des Wodkas, das Kalinka-Lied.

    Dieses Russland existiert nun fast nicht mehr. Nach seiner Verurteilung sagte Alexej Nawalny:

    „Viel besser ist es, als freier Mann Gottes zu sein, als ein Putin-Krieger, Kriecher, den die Teufel in der Hölle braten werden.“

    Dafür geht er ins Gefängnis. Ich fühle mich beschämt, hätte ich doch nur den Mut, ein Held zu sein.

    Herzlichst,

    Ihr Franz Josef Wagner

    https://www.bild.de/politik/kolumn…50196.bild.html

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • Welch eine Thema gerade jetzt!!! Was will man damit wieder bestimmten Leuten signalisieren...?

    Medwedew schließt Rückkehr zur Todesstrafe nicht aus

    In Russland ist die Todesstrafe ausgesetzt – aber nicht abgeschafft. Unter bestimmten Bedingungen könnte sie wieder eingeführt werden, meint der ehemalige Präsident Medwedew.

    Der frühere russische Präsident Dmitri Medwedew schließt eine Wiedereinführung der Todesstrafe in seinem Land theoretisch nicht aus. Anlass könnte beispielsweise eine Verschlechterung der Kriminalitätslage sein, sagte er der staatlichen Nachrichtenagentur Ria Nowosti.

    Die internationale Verpflichtung zur Aussetzung der Todesstrafe sei mit dem Ausscheiden aus dem Europarat entfallen. Zugleich betonte er, dass es sich um eine "schwierige Frage" handele und keine Notwendigkeit zur Wiedereinführung bestehe, wenn in Russland alles "ruhig" bleibe.

    Wer Befehle verweigert..???

    Mit dem überfall auf die Ukraine ist die "Todesstrafe" realität geworden....

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • Zitat:

    Der wahre Übermensch ist jener, der sein Herz wiederentdeckt, der sein Feuer inmitten der neuen Kälte erneut entfacht, der den Indigenen in sich zu retten vermag. Er ist keine gefallene Zahl, keine inkohärente Fallzahl, keine Mischung aus Null und Eins. Er kennt seinen Wert und lässt sich diesen nicht nehmen und an Bedingungen knüpfen.

    Der Mensch ist weder sündig noch krank. Er ist keine Ressource, die ihren Wert fremdbestimmt dafür erhält, dass sie nach den Kriegstrommeln anderer marschiert.

    Der Wert des Menschen liegt in ihm selbst, nicht darin, dass er ihn exakt bei jenen sucht, die ihn zuvor entwertet haben. Es ist nicht die Produktivität, nicht das brave Befolgen vorgegebener Regeln, die Annahme einer fremdbestimmten Identität, die Teilnahme an einem Kult, die ihn wertvoll machen.

    Den eigenen Wert zu externalisieren, war eine leidvolle Illusion. Wir sind eingeladen, nach innen zu gehen, die Bindung an das Äußere aufzugeben und uns als das Subjekt zu erkennen, das wir sind. Unser Wert liegt nicht außen und er ist an nichts gebunden.

    Der Mensch ist keine Ware, er ist das Wahre. Er ist nicht der Schein des Objekts, sondern das Sein des Subjekts.

    Er ist nicht Angst, sondern Liebe.

    Große Worte...aber ohne Gott!

    Dort wo Jesus nicht im Herzen Platz hat, wird "Liebe" zum Egoismus....welches Ziel hat diese Liebe?

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • Passend zum Thema "verpasste Weltuntergänge" hier ein Freistetter-Artikel:

    https://www.spektrum.de/kolumne/freist…-stifel/2002276

    Folgendes Interessantes hieraus:

    »Stifel war fasziniert von der Symbolik der Zahlen und führte »Wortrechnungen« durch: Den Namen des 1521 verstorbenen Papstes Leo X. etwa schrieb Stifel als »LEO DECIMVS«. Lässt man E, O und S weg, dann kann man die restlichen römischen Buchstaben auch als Zahlen auffassen.

    Was Stifel tat; und mit ein wenig kreativer Rechnerei kam er darauf, dass der Name des Papstes der Zahl 666 entspricht. Es ist durchaus nachvollziehbar, wenn ein junger Reformator wie Stifel seine Abneigung gegenüber dem verhassten Papst auf diese Weise ausdrückt und ihn als den Antichristen bezeichnet.« ===> LEO DECIMVS -----> enthält aber auch das M das für 1.000 steht! Zudem kommt man beim Papst Leo X. nur dann auf die Zahl »666« wenn man es so schreibt und das M weglässt!

    LEO DECIMVS X.= L = 50 + D = 500 + C = 100 + I = 1 + V = 5 + X = 10 ---> = 50 + 500 + 100 + 1 + 5 + 10 = 666 !!!

  • Kirche und Politik

    Brauchen wir die christlichen Kirchen heute eigentlich noch? Wenn ja, was ist so wichtig an ihrer Sicht über Gott und die Welt?

    Welche grundlegenden Werte vertreten die Siebenten-Tags-Adventisten, auf die auch unsere heutige Gesellschaft nicht schadlos verzichten kann?

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    Gemeinschaft und Solidarität

    Es gibt nur eine Welt oder keine. Das Leben von Individuen wie auch von Gruppen und Völkern kann nur gemeinsam gelingen – oder gar nicht. Im globalen Dorf ist die biblische Einsicht nötig: „Wenn irgendein Teil des Körpers leidet, leiden alle anderen mit.

    Wenn ein Teil geehrt wird, freuen sich alle anderen mit.“ Nur im solidarischen Miteinander lassen sich die vielschichtigen sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart bewältigen.

    Christen, die sich über alle gesellschaftlichen Grenzen hinweg als große, internationale Familie miteinander verbunden wissen, leisten einen bedeutenden Beitrag zur Verständigung zwischen Nationen, Völkern und Kulturen. Siebenten-Tags-Adventisten bilden eine solche weltumspannende Gemeinschaft, die kulturelle Vielfalt in solidarischer Gemeinschaft vereint.

    Adventisten sind wie andere Christen auch mit den vielfältigen Problemen der Gesellschaft konfrontiert und können den sozialen Verhältnissen und der schreienden Not der Menschen gar nicht gleichgültig gegenüberstehen – und sie tun das im Allgemeinen auch nicht.

    Unsere Glaubensväter engagierten sich gegen die Sklaverei und die entwürdigende Ausbeutung von Frauen und Kindern. Adventisten kämpfen gegen das Elend, das Alkohol und Tabak mit sich bringen.

    Trennung von Kirche und Staat

    Es ist eine wichtige Aufgabe, sich für das Wohl seines Landes einzusetzen. Adventisten haben stets das Konzept der Trennung von Kirche und Staat vertreten. Sie glauben, dass Gott den Regierungen aufgetragen hat, alle staatlichen Belange wahrzunehmen; ebenso ist es ihre Aufgabe, die Menschen zu schützen, wenn sie ihre natürlichen Rechte ausüben und in Anspruch nehmen. Gleichzeitig aber betrachten sie jede Gesetzgebung mit Sorge, durch die Staat und Kirche faktisch vereinigt wird. Beispiele aus der Geschichte sind Zeuge dafür, dass solche Verbindungen häufig Anlass waren, die Menschenrechte, einschließlich der Gewissensfreiheit, einzuschränken und Andersdenkende zu unterdrücken und zu verfolgen.

    Das aber bedeutet für Christen nicht, sich aus der Gesellschaft zurückziehen. Sie können als Mensch und Christ wertvolle Beiträge für das Gemeinwohl der Gesellschaft leisten. Adventisten sind in einer Reihe von Ländern als Parlamentarier, hohe Beamte, Boschafter, Minister und Staatschefs tätig.

    https://mrv.adventisten.de/utility/ueber-…he-und-politik/

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • Anfänge und Wachstum einer Bewegung

    1839

    Der Farmer und baptistische Laienprediger William Miller (1782-1849) trifft in Boston auf den Sozialreformer und Pastor Joshua V. Himes (1805-1895); sie werden die einflussreichsten Leiter der interkonfessionellen „Adventbewegung“. Aufgrund intensiven Bibelstudiums (vor allem der prophetischen Aussagen) war Miller zu der Überzeugung gelangt, dass das Ende der Welt bevorsteht.

    1840 - 1844

    Die „Millerbewegung“ erfasst schätzungsweise 100.000 Menschen, die Jesu sichtbare Wiederkunft in allernächster Zukunft erwarten. Bis zu 2000 Pastoren verschiedener Denominationen predigen vom baldigen Advent und den „Zeichen der Zeit“, die dieses Ereignis ankündigen*.

    22.10.1844

    Nach der „großen Enttäuschung“ zerfällt die Bewegung in mehrere Gruppen**, aus denen bald darauf neue Denominationen** entstehen. Eine dieser kleinen Gruppierungen entwickelt sich später zur weltweiten Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten mit inzwischen über 15 Millionen*** getauften Mitgliedern.

    ab 1848

    James White, Joseph Bates, Hiram Edson – die späteren Gründer der Siebenten-Tags-Adventisten – und andere formieren sich zu einer neuen Gemeinschaft, deren auffälligstes Kennzeichen die Feier des siebenten Wochentags („Sabbat“) ist.★ In ihrer Mitte wirkt die prophetisch begabte Ellen G. White (1827-1915), die zur einflussreichsten Person des Adventismus wird.

    1860 - 1863 ‡

    Namensgebung und Gründung der „Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten“.

    1874 - 1876

    John N. Andrews (1829-1883) kommt nach Europa. In der Schweiz gründet er mit dem Prediger Jakob Erzberger (1843-1920) die erste adventistische Mission außerhalb Nordamerikas. In Wuppertal-Vohwinkel treffen sie die „Getaufte Christen-Gemeinde“ des Webers Johann Lindermann, aus deren Mitgliedern sich die ersten Adventgemeinden in Deutschland (Vohwinkel und Solingen) formieren.

    1888

    Während der „Generalkonferenz“ in Minneapolis kommt es zu theologischen Auseinandersetzungen, die zu einer neuen Betonung des persönlichen Glaubens an „Christus – unsere Gerechtigkeit“ führen. †

    1889

    Ludwig Richard Conradi (1856-1939) beginnt von Hamburg aus die deutsche Advent-Mission.

    aus: -----> https://mrv.adventisten.de/utility/ueber-…ere-geschichte/

    Meine Kommentare dazu:

    * ----> solche „Zeichen der Zeit“ waren z.B. :

    • 1755 – das große Erdbeben von Lissabon vom Allerheiligen-Tag am 1. November.
    • 1780 – der „finstere Tag” vom 19. Mai 1780 – eine höchst sonderbare Verfinsterung des ganzen sichtbaren Himmels Neuenglands.
    • 1798 – die „tödliche Wunde” des Papsttums: Im Februar wird Papst Pius VI. verhaftet, abgesetzt und der Kirchenstaat aufgelöst!
    • 1833 – der große Meteorregen vom 13. November 1833 („Sterne werden vom Himmel fallen – und dann wird der Herr wiederkommen!” – Matth.24,29–30) ----> siehe: Ellen White: „Der Große Kampf ...”, Seiten 307–337, Advent-Verlag, Hamburg, ohne Jahreszahl, Taschenbuch, ungekürzte Ausgabe mit insg. 736 Seiten.

    -----> die hohe Zahl der Pastoren verschiedener Denominationen und die Bezeichnung der ersten Adventbewegung als » interkonfessionelle „Adventbewegung“ « unterstreichen meines Erachtens, dass es sich hier um eine „erste ökumenische Bewegung” innerhalb der Christenheit gehandelt hatte.

    ** ----> Hier zu nennen wären:

    • die „kleine Herde” der ‚zweiten Adventbewegung” um Hiram Edson, Dr. Hahn, Joseph Bates, Ellen Harmon und James White seit 23.10.1844 mit anfangs etwa 4 Dutzend Mitgliedern.
    • die „Ernsten Bibelforscher” – eine adventistische "Bibellese-Gruppe"um Charles Taze Russell seit 1874 aus denen sich dann später die »Zeugen Jehovas« (offiziell seit 1931!) entwickelt haben.
    • sonstige adventistische „Splittergruppen”, von denen manche neue Termine (1845/ 1848–1849/ 1888) für Jesu Wiederkunft meinten, errechnen zu müssen.

    *** -----> Der Text scheint hier mit der Zahl der 15 Millionen Adventisten nicht auf dem neuesten Stand zu sein! ----> mittlerweile sind es schon über 21 Millionen getaufte Adventgläubige. ----> siehe: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Siebenten-Tags-Adventisten; ===> die Freikirche der STA ist damit

    die 5. grösste christliche Kirche der Welt.

    ★ erstmals wurde im Herbst – Anfang Oktober 1846 – am siebenten Wochentag von Joseph Bates der „Sabbat“ gehalten bei der zweiten Adventbewegung. Ursprünglich waren da die ehemalige Methodistin Ellen Harmon, verheiratete White und ihr Mann James – ursprünglich von der „Christian Connection” herkommend –, sehr ablehnend ggü. der Einführung des Sabbats eingestellt! ----> Erst als Bates ihnen die Schriften der "Siebenten-Tags-Baptisten" aus der Mitte des 17. Jahrhunderts (um 1650) vorlegte, waren beide von der biblischen Sabbat-Wahrheit überzeugt und so etablierte sich seit der Konferenz von 1848 der regelmäßige Sabbat-Gottesdienst innerhalb der 2. Adventbewegung! Und schließlich wurde dann auch der Name "Siebenter Tag" ab 1860 auch in den offiziellen Namen der Adventisten aufgenommen, man hätte sich – weil kürzer – selbstverständlich z.B. auch „Sabbat-Adventisten” nennen können ...

    ‡ -----> 1863 waren in Deutschland auch die endzeitlich geprägte "Neuapostolische Kirche" – hervorgegangen aus den englischen „Irvingianern” bzw. den „katholisch-apostolischen Gemeinden” die sich etwa seit den 1830er Jahren gegründet hatten – entstanden! ----> eine »Kirche ganz neuen Typs”!

    † ----> hier haben sich schließlich 1888 auch die pietistischen Kräfte innerhalb der Adventbewegung durchgesetzt; der späte Pietismus hatte schon zu Beginn des 19. Jahrhundert - gestartet 1685 durch Philipp Speners „pia desideria” als evangelische Reformationsbewegung – »eine intensive persönliche/persönlichere Beziehung des einzelnen Gläubigen zu Jesus Christus!« angemahnt.

  • https://www.msn.com/de-at/nachrich…ingHp01&pc=COSP

    "Musk, der selbst viel auf Twitter unterwegs ist und dort mehr als 79 Millionen Follower zählt, äußerte sich in letzter Zeit kritisch über die Social-Media-Plattform. Das Unternehmen untergrabe die Demokratie, indem es sich nicht an die Grundsätze der Meinungsfreiheit halte.

    Musks Vorstoß folgt einen Tag, nachdem er eine Twitter-Umfrage veröffentlicht hatte. Darin fragte er die Nutzer, ob sie glauben, dass Twitter sich an den Grundsatz der freien Meinungsäußerung halte. 70 Prozent beantworteten dies mit "Nein". "Die Folgen dieser Umfrage werden wichtig sein", hatte Musk am Freitag geschrieben. "Bitte stimmen Sie sorgfältig ab.""

    Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

  • MEINUNG Tagesanbruch Deutschland, der Totalausfall Von Florian Harms 30.03.2022, 07:50 Uhr

    Guten Morgen, liebe Leserin, lieber Leser, auf einmal ist sie nicht mehr wiederzuerkennen. Es schien, als sei sie alt geworden, steif in den Gelenken, unflexibel und verknöchert. Jede noch so kleine Bewegung schien sie zu schmerzen. Doch nun das! Die Europäische Union birst vor Tatkraft und hat angesichts der russischen Aggression zu ungeahnter Geschlossenheit gefunden: Gemeinsam und vereint gehen die Staaten gegen den Moskauer Kriegsherrn vor.

    Halten wir das ungewohnte Bild vor unserem inneren Auge fest, damit es sich möglichst gut einprägt. Denn man muss kein Hellseher sein, um vorherzusagen: Das bleibt nicht so.Die Entschlusskraft wird bröckeln, die Konflikte werden wieder aufleben, und das ist ganz normal. Der Angriff auf die Ukraine hat die Differenzen in der EU nur beiseitegewischt, nicht gelöst. Es ist noch nicht abzusehen, an welchen neuen Normalzustand sich Europa gewöhnen wird, während das Jahr voranschreitet: an einen dauerhaften Abnutzungskrieg oder an eine (teilweise) russisch besetzte Ukraine, in der brutale Unterdrückung und gewaltsamer Widerstand aufeinandertreffen. Vielleicht gibt es einen schmutzigen Deal, der das Land teilt oder ihm eine beschnittene Unabhängigkeit einräumt, bei den Verhandlungen in Istanbul gibt es entsprechende Hinweise. Sogar eine russische Niederlage ist nicht mehr ausgeschlossen, nach der sich Putins Regime endgültig zum totalitären Staat wandelt.

    Die gestrige Ankündigung des Kremls, seine militärischen Aktivitäten in der Ukraine "massiv zu reduzieren", mögen der Versuch sein, Zeit zu schinden, bis neue Soldaten an die Front kommen. Sie zeigt aber auch, dass die Russen massiv unter Druck stehen. Was daraus folgt, bleibt abzuwarten. Zwei Dinge allerdings kann man einigermaßen sicher vorhersagen:

    Irgendwann wird wieder Normalität einkehren. Aber es wird nicht dieselbe sein wie zuvor. In der Europäischen Union ist die Vergabe neuer Rollen bereits im Gange: Osteuropa hat sich an die Spitze der Solidaritätsbewegung mit der Ukraine gesetzt. Man könnte das mit einem Exkurs in die Geschichte des Kalten Krieges erklären, mit Erfahrungen der Unterjochung im sowjetisch-russischen Kosmos. Deshalb ist der tschechische Premier Petr Fiala kürzlich im Zug zu seinem belagerten Kollegen Wolodymyr Selenskyj nach Kiew gerollt, und er weiß, dass er bei der Unterstützung der Ukraine das ganze Land auf seiner Seite hat.

    https://www.t-online.de/nachrichten/id…talausfall.html

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16