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      Eine ausführliche Auslegung zum 2. Timotheusbrief!
      Dieser letzte Brief des Paulus im NT gilt allgemein als das ›Vermächtnis des Paulus‹. Den 2. Timotheusbrief schrieb Paulus Ende 64 n. Chr. in Rom kurz vor seinem Tod durch Enthauptung.


      Ausfuehrungen um 2. Timotheusbrief


      Auszug:

      Das Evangelium, das uns in Christi Gnade berufen hat, ist Timotheus und ebenso auch uns anvertraut. Das Anvertraute ist zu bewahren, wie wir in Kapitel 1:14 lesen: »Das köstliche dir Anvertraute bewahre durch heiligen Geist, der uns innewohnt.« Mit dem uns Anvertrauten sind wir zugleich aber auch betraut - betraut, es weiterzusagen, beauftragt, es zu verkündigen. Da Gott das Wort der Versöhnung in uns niedergelegt hat, dass Er nämlich in Christus war, die Menschen mit Sich Selbst versöhnend, und ihnen folglich ihre Kränkungen nicht anrechnet, hat Er uns auch den Dienst der Versöhnung gegeben (2.Kor.5:18,19).


      Bleibe in diesem Evangelium, da du weißt, von wem du es lerntest und du vom Kleinkindalter an mit den geweihten Schriften vertraut bist! Von welchen lernte Timotheus es? Von Paulus, dem Herold, Apostel und Lehrer der Nationen, dem auserwählten Gerät Jesu Christi, Seinen Namen vor die Augen der Nationen wie auch der Könige und Söhne Israels zu tragen (Ap.9:15). Außerdem hatte Timotheus durch viele Zeugen gehört, was Paulus lehrte (Kap.2:2). Und im Übrigen kennt er die Schriften von Mutterleib an, denn schon seine Großmutter Lois und seine Mutter Eunike waren gläubig (Kap.1:5).

      Die heiligen Schriften können Timotheus weise machen zur Rettung, und zwar in dem Sinne, dass sie erkennen lassen, dass es nur den einen Weg der Rettung gibt, nämlich durch Glauben, der in Christus Jesus ist. Die Schriften des alten Bundes Gottes mit Israel bringen an sich nicht die Rettung, sondern zeigen ganz allgemein die Unfähigkeit des Menschen auf, Gott wohlgefällig zu wandeln, und vor allem, dass durch das Gesetz des Mose niemand gerechtfertigt und gerettet werden kann, sie vermitteln zugleich aber die Weisheit, den kommenden Messias, den Retter, zu erwarten, wie in Galater 3:22 geschrieben steht: »Die Schrift schließt jedoch alle zusammen unter die Sünde ein, damit die Verheißung aus dem Glauben Jesu Christi denen gegeben werde, die glauben.« Die Verheißung, aus Glauben gerechtfertigt zu werden wie Abraham und dabei den lebendig machenden Geist zu empfangen, wird aufgrund des Glaubens Jesu Christi, aufgrund Seines Glaubensgehorsams und Seiner Glaubenstreue bis zum Kreuzestod, an denen erfüllt, die glauben.

      Die Schriften haben also eine Richtung, ein Ziel, und dies ist in Christus Jesus erreicht. Nun wird jeder, der glaubt, umsonst gerechtfertigt in Gottes Gnade durch die Freilösung, die in Christus Jesus ist, zum Erweis der Gerechtigkeit Gottes zur jetzigen Frist, damit Er gerecht sei und den rechtfertige, der aus dem Glauben Jesu ist (Röm.3:24,26).

      Die Rettung geschieht durch Glauben, der in Christus Jesus ist, heißt es am Ende von Vers 15. Stets des Glaubens Christi eingedenk, in welchem unser Glaube gründet, darf hier aber auch unser Glaube in Betracht gezogen werden, der in Christus Jesus ist und nirgendwo anders verankert sein kann.