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    • Norbert Chmelar schrieb:

      aber Homosex ist und bleibt halt "widernatürlich"
      Diese Formulierung ist eben nicht zutreffend. Wir haben keine paradiesische "Natur" und alles sind "natürliche" Regungen.....was möglich ist, wird gemacht und gewollt....
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Umstrittenes "Frau Jesu"-Papyrus eine Fälschung?

      Funde & Befunde
      Das "Frau Jesu"-Papyrus trieb die Medien- und Wissenschaftswelt lange Zeit um und sorgte für etliche Schlagzeilen über Jesus, Maria Magdalena und die Frauenwelt im frühen Christentum.

      Das antike Papyrusstück ist eine "unglaubliche Fälschung", wie Dr. Christian Askeland, derzeit Gastwissenschaftler an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU), herausfand. Der Experte für neutestamentlichen Textforschung mit einem Schwerpunkt auf koptischen Bibel-Überlieferungen wies die Fälschung nun nach.
      ...
      Die Fälschung hält er für recht jung. "Sie dürfte in den vergangenen zehn Jahren entstanden sein", mutmaßt der Experte.
      Liebe Grüße, Heimo
    • Neu

      Essensreste von Fast Food landen oft im Müll und werden dann von Wildtieren gefressen. Die Menschennahrung kann sie allerdings krank machen.

      Fast Food gefährlich für Wildtiere: Auch Vögel lieben Burger - taz.de

      Eine Passage aus dem Artikel die mich besonders berührt hat :

      Es gibt allerdings mehr Taubenfütterer als man denkt – auch in Gelsenkirchen: „Die meisten tun das jedoch heimlich – abends oder frühmorgens. Und selbst da gibt es Leute, die sie mit Taschenlampen verfolgen.“ Man muss sich die Taubenfütterer vielleicht so ähnlich vorstellen wie das internationale Netzwerk alter Damen, die auf den städtischen Friedhöfen verwilderte Katzen und nebenbei auch noch Füchse und Krähen füttern. Diesen Frauen, schreibt Eva Demski (in „Katzentreffen“ 2015) „sieht man auf den ersten Blick nicht an, dass sie im großen Spiel des Lebensgleichgewichts eine besondere Rolle spielen. Sie erscheinen regelmäßig auf den Friedhöfen der Welt, ob in Berlin oder in Rom, Wien, London, Frankfurt, Tübingen oder in Paris.“
      Da musste ich an einige Stellen aus den Psalmen denken.

      Psalm 104,25 Dieses Meer, groß und ausgedehnt nach allen Seiten hin: daselbst wimmelt´s, ohne Zahl, von Tieren klein und groß.
      26 Daselbst ziehen Schiffe einher, der Leviathan, den du gebildet hast, um sich darin zu tummeln.
      27 Sie alle warten auf dich, daß du ihnen ihre Speise gebest zu seiner Zeit.
      28 Du gibst ihnen: sie sammeln ein; du tust deine Hand auf: sie werden gesättigt mit Gutem.

      Psalm 145, 15 Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zu seiner Zeit; 16 Du tust deine Hand auf und sättigst alles Lebendige nach Begehr.

      Psalm 147,7 Stimmet Jahwe einen Lobgesang an, singet Psalmen unserem Gott mit der Laute!
      8 Ihm, der die Himmel mit Wolken bedeckt, der Regen bereitet für die Erde, der Gras sprossen läßt auf den Bergen;
      9 Der dem Vieh sein Futter gibt, den jungen Raben, die da rufen.



      Gott wirkt auch durch diese "alten Damen".
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.
    • Neu

      Bei mir nicht.
      Wenn schlechte Laune uns überkommt, überdenken wir alles. Unsere Beziehungen. Unsere berufliche Karriere. Das Leben. Doch oft ist der Grund für unsere missliche Lage nichts von all dem, sondern nur das Teuflische Trio der schlechten Laune.
      Das Teuflische Trio der schlechten Laune setzt sich aus Schlafen, Essen und Sex zusammen. Genauer gesagt aus deren Mangel.
      »Uns geht es zu gut«, sagen wir uns gebetsmühlenartig, reden von first world problems. Und tatsächlich: Uns geht es gut und ja, wir haben first world problems, weil wir in einer first world leben. Wir drehen uns in der First Class der Evolution um die eigene Achse.
      Und trotzdem ist da diese grundlegende Anspannung. Dieses Gefühl der Entfremdung, der Entfernung zu unseren natürlichen Wurzeln. Spürst du das auch? Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass die digitale Revolution nicht ganz unschuldig daran ist – oder besser gesagt: unser Umgang mit der Digitalisierung.
      Um das Teuflische Trio der schlechten Laune zu bändigen und weniger oft das Ende der Welt an die Wand zu malen, wenn wir doch nur Grundbedürfnisse stillen sollten, schauen wir uns das Trio mal genauer an.
      Bevor wir das tun, noch ein Hinweis: Ich weiß, dass nicht jedes Problem auf das Teuflische Trio zurückzuführen ist – das wäre zu schön. Aber wenn du ganz ehrlich bist, wirst du beim Lesen des Artikels denken: Das stimmt ja wirklich! Ich will die echten Probleme, die jeder von uns hat nicht runterspielen, sondern erreichen, dass wir uns ihnen stellen können – und dass unnötige schlechte Laune durch das Teuflische Trio nicht mit existenziellen Problemen verwechselt wird.
      Schlafen
      Wäre Schlaf kein Grundbedürfnis, wäre es der größte Fehler der Evolution. So ähnlich drückte es Matthew Walker, Neurowissenschaftler und Buchautor, in einem Interview mit Joe Rogan aus.
      Warum kommen dann immer mehr Menschen auf die Idee, Schlaf würde nerven und die produktive Zeit des Tages verkürzen? »Ich brauche nur vier Stunden Schlaf«, prahlen sie als wäre Schlafmangel etwas, womit man angeben sollte (das ist so toll wie das Statussymbol Stress). Wir sind Opfer des Produktivitäts-Paradox. Wir behandeln uns, als wären wir Maschinen und messen unsere Arbeit an Maßstäben, die höchst unmenschlich, unnatürlich sind. Ein Rechner braucht nicht alle 18 Stunden Schlaf, sondern muss einfach nur unter Strom stehen, um produktiv zu sein. So funktioniert unser biologisches System nicht.
      Schlechte Laune durch schlechten Schlaf
      Produktivitäts-Junkies und New-Age-Hustler prahlen damit, wie wenig Schlaf sie doch bräuchten. Sie wollen das Maximum aus ihrem Leben herausholen. Carpe Diem. Jeden Tag auspressen wie eine reife Orange. Doch Achtung! Studien zeigen: Zu wenig Schlaf steigert die Gesamtmortalität.
      Wer zu wenig schläft, stirbt früher.
      [/quote]Der Organismus holt sich sozusagen das zurück, was ihm geraubt wird und »belohnt« sich mit ewigem Schlaf. Kein Wunder also, dass Mutter Natur uns schlechte Laune bereitet, wenn wir zu wenig schlafen. Der erste Teil des Teuflischen Trios der schlechten Laune: Schlaf und sein Mangel. Leider keine Seltenheit in unserer Zeit.
      Schlechter Schlaf im Smartphone-Zeitalter
      Eigentlich müsste unser Smartphone und die allzeitige Vernetzung doch für wunderbar erholsamen Schlaf sorgen. Schließlich wissen wir jederzeit über alles Bescheid, kennen jede Gefahr, uns trennt nur ein Tippen und Wischen von unseren Liebsten. Und doch schlafen viele Menschen abends nicht friedlich ein. Im ersten Halbjahr 2016 wuchs der Absatz von Beruhigungs- und Schlafmitteln, sowie Stimmmungsaufhellern um satte 15 %! Die DAK fand im Gesundheitsreport 2017 heraus, dass 80 % der Erwerbstätigen mit Schlafproblemen zu kämpfen hätten. Der Report zeigt auch: Weniger als 10 % achten darauf, vor dem Schlafen ihren Medienkonsum einzuschränken.
      Ein Grund für schlechten Schlaf im digitalen Zeitalter ist die allzeitige Vernetzung. Wir wissen über alles und jeden Bescheid – und das macht uns Angst. Angst, weil wir realisieren, wie scheiße und ungerecht die Welt doch ist. Wir sind ja hautnah dabei, wenn Journalisten und Blogger in den riesigen Scheißhaufen herumstochern. Vielleicht war der große Segen früherer Generationen die Unwissenheit. Wobei wir diesen Zustand nur aus heutiger Sicht Unwissenheit nennen. Vielleicht war es genau das richtige Maß an Wissen, Informations- und Meinungsflut, das ein Mensch verarbeiten kann ohne verrückt zu werden.
      Ein weiterer Grund für schlechten Schlaf im digitalen Zeitalter sind die blaulichthellen Bildschirme. Sie überkommen nicht nur Landes-, Kultur- und Sprachgrenzen, sondern auch die Trennung von Tag und Nacht. Es war wohl nie leichter, sich nachts wachzuhalten. Es gibt ja keinen Unterschied mehr in den Unterhaltungsmöglichkeiten zwischen Tag und Nacht. Das Fernsehen hört nachts nicht auf zu senden, Radiosender und Podcasts sind immer hörbar, Social Media schläft nie.
      Ganz im Gegenteil: Es scheint einen Peak in den frühen Nachtstunden zu geben. Da beklagen sich digitale Nachteulen in Instagram Stories darüber, dass sie nicht einschlafen können. Komisch …
      In einer Studie wurden zwei Gruppen verglichen; eine Gruppe las vor dem Schlafen auf einem Tablet, die andere ein gedrucktes Buch. Die Gruppe, die per Tablet las, brauchte länger um einzuschlafen, war weniger müde, schüttete weniger Melatonin aus und war am nächsten Morgen schlechter ausgeruht als die Vergleichsgruppe.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Neu

      Merke: Teil eins des Teuflischen Trio der schlechten Laune lässt sich ganz leicht ausschalten, indem du deinen Schlaf schätzt, statt ihn zu bekämpfen. Ob bewusst durch Parolen wie »hustle all night« oder unbewusst durch Blaulichthypnose in den Abendstunden – Schlafentzug ist keine gute Idee.
      Die Digitalisierung und ihre Möglichkeiten können die Schlafqualität sogar verbessern: Smarte Wecker (Schlafphasen- und Lichtwecker), Apps zum Führen eines Schlaftagebuchs (ich empfehle trotzdem Stift und Papier) und dergleichen können die Schlafqualität verbessern. Auch hier kommt es eben auf einen bewussten Einsatz technischer Helfer an.
      Essen
      Essen ist das nächste Grundbedürfnis, das bei Mangel oder unzureichender Befriedigung für sehr schlechte Laune sorgt. Du kennst sicherlich den Spruch: »Sorry for what I said when I was hungry.« Wir waren alle schon mal hangry (hungry + angry). Vielleicht bist du es gerade. Keine Panik! Du musst nicht gleich alle Zukunftspläne infrage stellen und mit deinem Partner Schluss machen – iss einfach wieder was Gutes.
      Schlechte Laune durch kein Essen
      Seit mehreren Jahren verzichte ich mal mehr, mal weniger konsequent auf das Frühstück. Intermittent Fasting heißt dieser Rhythmus, bei dem man typischerweise 16 Stunden fastet und 8 Stunden lang isst.
      Das Schöne am Intermittent Fasting ist, dass der kleine, fiese Blutzucker-Crash zwei Stunden nach dem Frühstück ausbleibt. Ich fühle mich ohne Belastung meines Verdauungstrakts und Hormonhaushalts gleich nach dem Aufstehen fitter und klarer. Oft esse ich bis in den Nachmittags nichts und trinke lediglich Wasser, Kaffee, Tee und Mineralwasser mit Zitrone und Salz.
      Doch egal, ob mit oder ohne Intermittent Fasting – irgendwann kommt die schlechte Laune. Eine unangenehme Gereiztheit verhindert jegliche niveauvolle Kommunikation. Aus »Kannst du mir bitte den Gefallen tun und den Artikel korrekturlesen?« wird »Warum zur Hölle hast du den Artikel immer noch nicht korrigiert? Muss ich dir immer alles zehnmal sagen? Ich fass es nicht, das ist wirklich unfair von dir! Wir stecken wirklich in einer Beziehungskrise!«
      Schlechte Laune durch schlechtes Essen
      Schlechte Laune entsteht nicht nur durch zu wenig essen, sondern auch durch schlechtes Essen. Wie beim ersten Teil des Teuflischen Trios liegt auch hier in der schlechten Laune ein überlebenswichtiges Signal unserer Körpers vor: Iss endlich was, sonst könnten wir sterben!
      Da wir uns in der First Class der Evolution um unsere eigene Achse drehen und uns glücklich schätzen können, nicht wirklich hungern zu müssen, haben wir andere Probleme. Überfettung, Überstimulation, Mangelerscheinungen durch gleichzeitiges kalorisches Überfressen und nährstoffliches Hungern.
      Wie beeinflusst das Internet und Social Media unser Essverhalten?
      Nun könnte man meinen, das Internet würde uns alle heilen. Wir haben doch all das Wissen immer bei uns, um uns perfekt abgestimmt auf die menschlichen Bedürfnisse zu ernähren. Es gibt bloß ein Problem: Wir wissen nicht, wie die perfekte menschliche Ernährung aussieht. Und die Faktenlage deutet darauf hin, dass es noch lange, sehr lange, dauern wird, bis wir es wissen.
      Auch hier hilft uns die Digitalisierung nicht weiter. Klar, wir können Kalorien in Apps tracken, aber was soll der Laie mit dieser Information? Die Apps spucken allgemeine Empfehlungen aus, die nur in seltenen Fällen dem entsprechen, was ein Übergewichtiger wirklich braucht. Und überhaupt: Übergewicht ist ein multifaktorielles Phänomen, dem einfaches Kalorienzählen nur oberflächlich gerecht wird.
      Aber es wird noch besser. Die ständige Verfügbarkeit jeder Information – ob aus den oben angesprochenen Scheißhaufen oder nicht – verwirrt und ängstigt uns. Wir wissen nicht, was wir, wann essen sollen. Wie auch? Jede Seite im Internet sagt was anderes. Wir haben Angst, dass wir den perfekten Ernährungstrend verpassen und so probieren wir einfach alles mal aus, egal, ob es irgendeine wissenschaftliche Grundlage hat oder nicht. Hauptsache gut aussehen und klingen muss es, damit die Kassen klingeln.
      So einfach ist es leider nicht. Wäre es das, würden wir alle perfekte Blut- und Körperfettwerte haben. Haben wir aber nicht. Und in den letzten 20 Jahren hat das Internet und die fortschreitende Digitalisierung daran nichts ändern können. Zur Frage, wie die Digitalisierung unser Essverhalten beeinflusst, habe ich mit Ökotrophologin Laura Merten ein Interview aufgenommen. Du kannst es kostenlos bei iTunes und Spotify hören.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Neu

      Merke: Teil zwei des Teuflischen Trios der schlechten Laune lässt sich bekämpfen, indem du das isst, was dir wirklich guttut. Wie du herausfindest, was das ist, dafür gibt es grundlegende Informationen, aber das Finetuning ist deine Aufgabe. Wie das wiederum geht? Probieren. Wie früher zwischen Mama und Papa als es hieß: Mit jedem Löffel kommen neue Geschmäcker, neue Möglichkeiten, dein nächstes Lieblingsgericht zu entdecken oder etwas auszuspucken.
      Wie beim Schlafen hält die Digitalisierung auch hier nützliche Tools bereit: fundierte Ernährungsportale (ich empfehle dir nicht ganz unparteiisch sattesache.de), Apps für Diabetiker, Zugang zu Ernährungs-Dokumentationen, Studien, Fachartikeln, Rezepten und dergleichen. Wir dürfen bloß nicht die Ernährungsmündigkeit outsourcen.
      Sex
      Sex ist ebenfalls ein Grundbedürfnis. Zumindest dann, wenn man es als Medium zur Erreichung der Arterhaltung ansieht. Ich bin mir darüber bewusst, dass es Asexualität und ähnliche Phänomene gibt, aber trotzdem: Sex ist für die meisten Menschen zwischen 15 und 105 etwas, das einem Grundbedürfnis zumindest nahekommt. Um das Kapitel etwas zu entkrampfen, können wir auch von körperlicher Nähe sprechen.
      Schlechte Laune durch keinen Sex
      Entzug von körperlicher Nähe und Sex macht schlechte Laune. Das muss ich dir nicht erklären, das weißt du. Es wurde schon in zig Untersuchungen gezeigt, wie schädigend soziale Isolation, Liebesentzug und dergleichen auf die menschliche Psyche wirken.
      Versöhnungssex hat denselben Effekt wie eine Friedenspfeife, bloß ohne schädigende Nebenwirkungen. Sich nach einem Streit zu lieben, zu küssen oder einfach nur zu umarmen, tut gut. Es entspannt. Wie viele Beziehungskriesen entstanden erst durch monatelangen Entzug von Nähe und Leidenschaft. Entfernung entfremdet. Und kein Sex ist auch keine Lösung.
      Es geht nicht nur um Sex
      Wie oben gesagt, können wir diesen Teil des Teuflischen Trios um körperliche Nähe erweitern. Körperliche Nähe ist seit Geburt an wichtig für uns. Es signalisiert Geborgenheit, Intimität, Vertrauen, Liebe. Und im evolutionären Kontext betrachtet steigen dadurch unserer Überlebenschancen: Wer nicht alleine ist, ist keine leichte Beute.
      Kein Wunder also, dass unser Organismus uns mit guten Gefühlen belohnt, die bis zur Ekstase reichen, wenn wir körperliche Nähe spüren. Er will uns damit sagen: Gib mir mehr davon, das erhöht unsere Überlebenschancen und steigert die Wahrscheinlichkeit, dass wir unsere DNA weitergeben.
      Digitalisierung und Beziehungen
      Setzt man sich zum Beobachten der Menschenmassen, die sich samstags durch die Fußgängerzone schiebt, vor ein Café, so könnte man zu dem Schluss kommen, die innigste Beziehung zu der wir im Jahr 2018 fähig sind, ist die mit unserem Smartphone.
      Ich kann nicht anders, als immer wieder zu durchdenken, dass wir hochentwickelte Affen sind, die in blaulichthelle Bildschirme starren und dabei über unsere Grimassen, Emojis und Memes lachen; uns über die anderen aufregen und in den Augen der anderen genauso dumm sind, wie wir sie wiederum finden.
      Stell dir vor, du würdest Schimpansen im Zoo ein Smartphone in die Hand drücken. Und stell dir jetzt noch vor, Snapchat wäre geöffnet und ein Schimpanse würde sich selbst im Bildschirm sehen – mit Hundeohren. Hier kannst du dir zwei Videos anschauen, die zeigen, was ich meine: Video 1 / Video 2.
      Tatsächlich denke ich mir manchmal, dass die Zuckerbergs dieser Welt in diesem Beispiel die Menschen und die Nutzer ihrer Technologien die Affen sind (wie in Video 1). Ihre Technologien sprechen die ältesten unserer Instinkte an – und es funktioniert. Wie die Affen in Video 1 verwechseln wir immer öfter das Digitale mit der Realität.
      Doch zu welchem Preis? Unsere Beziehungen gehen den Bach runter. Ich rede nicht mal von Scheidungsraten und dergleichen. Sondern einfach nur von innigen Beziehungen. Ununterbrochenen Gesprächen. Zuhören. Zeit miteinander, statt nebeneinander zu verbringen.
      Wir leben in einer Zeit, in der es nicht mehr reicht, nebeneinander auf der Couch zu sitzen und Fernsehen zu schauen. Als wäre es nicht schlimm genug, dass die Alleinzeit vieler Paare so aussieht, dass sie nur Fernsehen schauen. Zwischendurch müssen wir jetzt noch unsere Smartphones checken, mit der Außenwelt interagieren, statt mit dem Menschen, der neben uns sitzt, mit dem wir ein kleines Universum menschlicher Nähe teilen.
      Wir können uns nicht einmal mit Multitasking rausreden. Das ist Multi-Berieselung. Multiple Orgasmen für unsere primitiven Hirnareale.
      [/quote]Aber es gibt Hoffnung. Vielleicht schaffen wir ja noch die Kehrtwende, bevor wir völlig entsozialisert sind. Asozial. Es reicht uns scheinbar nicht, dass wir uns längst voneinander abgekapselt haben, in unseren Eigenheimen unsere eigenen Süppchen kochen. Wir wollen die totale Isolation. Oder doch nicht?
      Es gibt einen Gegentrend, ironischerweise vorangetrieben durch das Internet. Eine Sharing-Economy, Projekte, die dabei helfen, seine Nachbarschaft kennenzulernen, Menschen, die dazu aufrufen, die Spielcasinos in unseren Hosentaschen immer öfter mal abzuschalten.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
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      Merke: Wir sind noch immer soziale Wesen, die echte Nähe, echte Berührungen, echte Worte des Mitgefühls, der Liebe, der Wertschätzung brauchen. Sie sind unsere Luft, unser Wasser; echte Beziehungen sind der Cofaktor des Ichs; sie sind die Katalysatoren unserer Spezies. Ohne sie gäb es uns nicht.
      Das Teuflische Trio der schlechten Laune besiegen
      Was alle drei Teile des Teuflischen Trios gemeinsam haben, ist ihre zentrale Rolle in unserer Evolution. Dass wir mit negativen Gefühlen, bis hin zu Depressionen, bestraft werden, wenn diese Grundbedürfnisse nicht erfüllt werden, ist logisch. Warum wir diese Grundbedürfnisse in unseren modernen Gesellschaften nicht ehren und schätzen hingegen nicht.
      Und schlimmer noch: Die digitale Revolution entfernt uns immer weiter von der Natürlichkeit, in der wir uns wirklich wohlfühlen. Smartphones und soziale Netzwerke erzeugen die Illusion, uns einander näherzubringen, doch halten sie uns in Wahrheit immer öfter davon ab, wahre Nähe zu spüren.
      Wir dürfen nicht zulassen, dass wir zu tragischen, leblosen, entmenschlichten Figuren unseres eigenen Fortschritts werden. Und wir müssen uns fortlaufend in Erinnerung rufen: Jede Revolution fordert ihre Opfer. Wollen wir die Opfer dieser Revolution sein?
      Ich bin dafür, dass die Opfer der digitalen Revolution solche Dinge wie Diktaturen, Vorurteile, Meinungs- und Panikmache, Ausgrenzung, sinnlose und stupide Arbeit, Fremdenhass und Engstirnigkeit sind – und nicht unsere gute Laune. Du auch?

      Jan Rein
      Blog für einen bewussten Umgang mit digitalen Technologien

      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Neu

      ZU SPÄTER STUNDE

      Da ist wer abgestorben
      und war nicht mal ein Baum.
      Ist einfach so verdorben
      samt seinem Lebensraum.

      Die Wetter wüten weiter
      und fegen Wünsche fort.
      Nichtwünschen wär gescheiter
      an jedem Daseinsort.

      Rastlos geht das Verderben
      über die Erde hin.
      Die immer wieder sterben,
      sie suchen einen Sinn

      und Absicht ferner Mächte,
      von denen sie geglaubt,
      dass eine Heilung brächte
      und Wunder überhaupt.


      (Aus Günter Kunerts kürzlich und nur kurz nach seinem Tode veröffentlichter letzten Gedichtsammlung)


      Der tote Dichter
      Günter Kunert habe ich bisher für einen der wirklich bedeutenden deutschsprachigen Dichter der Gegenwart gehalten. Jetzt ist er gestorben, und nun dieses Gedicht mit seiner vorletzten Zeile, die jeder Grundschullehrer für Deutsch im Schüleraufsatz rot anstreichen würde. Was soll das: "sie suchen einen Sinn und Absicht ferner Mächte, von denen sie geglaubt, dass eine Heilung brächte und Wunder überhaupt"? Hat Kunert einfach einen Flüchtigkeitsfehler gemacht, und war ihm nicht genug Kraft, Lust oder Zeit geblieben, um diese Flüchtigkeit zu korrigieren? War er einfach krank und schwach? Oder schlicht senil? Was ist los mit dieser vorletzten Zeile? Bezöge sich der Konjunktiv von bringen auf die Mächte, was naheläge, müßte er im Plural stehen "brächten", ebenso, wenn "Sinn und Absicht" es bringen sollten, auch dann Plural. Kunert schreibt aber "brächte", Singular. Hat Kunert etwa im Sinne von "Reim dich oder ich fress dich!" gedacht: "Scheiß auf den Sinn! Hauptsache ist doch das Versmaß stimmt und es reimt sich." Solche Oberflächlichkeit wäre schlimmer noch als altersschwach und altersblöde zu sein. Wenn Kunert so gedacht hätte, dann hätte er einen viel früheren Tod verdient. Aber Kunert bringt nichts und niemand mehr um.

      Ehrenrettung eines Dichters
      Doch schon naht Rettung, ich interpretiere Kunert zurück in den Dichterhimmel. Die formale, grammatikalische Abnormität der vorletzten Zeile des Gedichts hat mindestens drei Gründe und Bedeutungsebenen:

      1. Was hier angedeutet ist, das ausgelassene Subjekt des Nebensatzes ist eine höhere Macht, sie steht vermutlich im Singular, weil es die gedachte höchste letzte Macht ist, die Christen Gott nennen. Wir wissen, dass die Genesis mit einem Plural beginnt, aber wesentlicher als die Frage nach Plural oder Singular ist die Tatsache, dass Kunert mit der Auslassung des Subjekts der jüdischen Tradition entspricht, Gottes Namen zu vermeiden, auch der muslimischen Tradition Gott nicht bildlich darzustellen. Gott ist der Unsagbare.

      2. Gott ist nicht nur der Unsagbare, er ist auch der für menschlichen Verstand Unbegreifbare. Auch deshalb, aus einem erkenntnistheoretischen Grund, so meine ich, vermeidet Kunert das Subjekt. Es gibt kein geeignetes Wort.

      3. Schließlich hat Kunert mit Sicherheit Zweifel, ob es irgendeine fernere Macht oder Gott gibt. Es scheint gar, ich bin noch nicht sicher, dass er glaubt, es gäbe die erhoffte helfende Macht gar nicht und auch keinen Gott. Dies ist der dritte Grund, warum das Subjekt, die Bezeichnung des wundertätigen Heilers fehlt, weil es ihn vielleicht gar nicht gibt.

      Ich bleibe also dabei, dass Günter Kunert ein bedeutender, wahrhaftiger Dichter ist, er läßt ein Wort weg und setzt ein Verb überraschend in den Singular, und das alles ist die Folge. Das ist dicht.
    • Neu

      Daniels schrieb:

      ZU SPÄTER STUNDE
      ...



      Die Wetter wüten weiter
      und fegen Wünsche fort.
      Nichtwünschen wär gescheiter
      an jedem Daseinsort.

      Rastlos geht das Verderben
      über die Erde hin.
      Die immer wieder sterben,

      sie suchen einen Sinn

      und Absicht ferner Mächte,

      von denen sie geglaubt,
      dass eine Heilung brächte
      und Wunder überhaupt.


      (Aus Günter Kunerts kürzlich und nur kurz nach seinem Tode veröffentlichter letzten Gedichtsammlung)
      Das Gedicht hat leider eine gewisse pessimistische Ader! Was ich schade finde!

      Die Sinnsuche kann nur ihr Ja zum Dasein finden in Jesus Christus! Erfüllung in Jesus! Nur Christus gibt unserem Leben Sinn!

      Nichtwünschen wäre m.E. nicht gescheiter! Wir dürfen uns sehr wohl mit Wünschen an unseren himmlischen Vater wenden! ----> Jesus sagt uns - in der Bergpredigt - Matthäus 6:
      31 Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden?
      32 Nach dem allen trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft.
      33 Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.

      Gott ist auch keine »FERNE MACHT« sondern durch den Heiligen Geist sollten wir „Christus in uns” haben! Durch den Heiligen Geist ist uns Gott sehr nahe gekommen!

      Was Du dann hier geschrieben hast ist auch in der Tat so! ---->
      Gott ist der Unsagbare.

      Gott ist nicht nur der Unsagbare, er ist auch der für menschlichen Verstand Unbegreifbare.
    • Neu

      Mein »Alternativ-Gedicht« zu Kunert

      Und wenn wir doch einst sterben
      So kommt er doch der Baum!
      Er wird nie mehr verderben
      Er ist der Lebensbaum! ---> oder: Er gibt uns Lebensraum!



      Die Wetter werden besser
      und Wünsche bleiben dort
      Das
      Wünschen geht auf Hoffnung
      zu jenem Daseinsort ---> oder: zu jedem Daseinsort


      Es bleibt nicht das Verderben
      Die Erde sie lebt auf!
      Wir werden nimmer sterben!
      Ein Sinn - der tut sich auf!


      Und Absicht guter Mächte
      an die wir stets geglaubt
      die
      eine Heilung brachte
      und Wunder überhaupt.


    • Neu

      Norbert Chmelar schrieb:

      Das Gedicht hat leider eine gewisse pessimistische Ader! Was ich schade finde!
      Pessimistisch oder zumindest sehr abgeklärt, trifft es schon. Ich habe noch lange nicht alle Gedichte dieser Sammlung letzter Gedichte Kunerts gelesen; aber ich kann wohl schon jetzt resümieren dass dies kein Buch für Leute ist, die Erheiterung und optimistische Ermunterung suchen. Kunert schreibt über die Endlichkeit, die Gedanken eines alten Mannes, es geht um die Sterblichkeit des Menschen. Will man das rein poetologisch oder literaturhistorisch einordnen, so könnte man vielleicht urteilen, dass dieser Gedichtband eine Reminiszenz an die Barockdichtung sei. Vermutlich würden mit Literaturhistoriker oder Germanisten widersprechen, aber das ist mir gerade fast egal. Barocklyrik hatte viel mit der Vergeblichkeit und Vergänglichkeit des diesseitigen Lebens zu tun, so hat mich Dr. Wiese im Deutsch-Leistungskurs gelehrt. Er hatte übrigens Zweifel, dass ich wüßte, was ein Paarreim ist, was beweist, dass selbst hervorragende Lehrer und kluge Männer, absolut dummes, ignorantes Zeug von sich geben können.


      Dieser Deutschlehrer hat mir in einer Abiturklausur eine schlechte Note geben, weil meine Interpretation seiner Ansicht nach zwar an der Universität in Germanistik eine gute Proseminararbeit abgegeben hätte, aber nicht als Abiturklausur genüge, weil ich zum Beispiel nicht erwähnt habe, dass das von mir interpretierte Gedicht Paarreime verwende. Meine Antwort damals: "Das sieht man doch. Ich hätte das erwähnt, wenn ich in meiner Interpretation daraus Schlüsse gezogen hätte." Ich habe freilich auch unterlassen zu erwähnen, dass dies Gedicht Silben enthielt und Buchstaben, sogar Vokale. Ja, es ärgert mich heute noch! Damals hatte ich die ernste Absicht vielleicht Lyriker zu werden, aber der Deutschlehrer, den ich sehr schätzte, wagte es, mir zu unterstellen, dass ich nicht wüßte, was ein Paarreim ist. Diese ganze Schulscheiße war der totale Irrsinn, was man da mit Menschen macht und wie absurd Menschen, die nicht total angepaßt sind, dort abgewertet werden, ist wirklich strunzdumm. Die Schulen haben vor allem einen Sinn: Dressur und negative Selektion von Charakteren, die den Status quo in Frage stellen und unerwartet bzw. unerwünscht kreativ sein könnten. Wer das bestreitet, ist einfach nur angepasst und brav genug gewesen.


    • Viele Nazis aus Justiz, Polizei und Lehrerschaft wurden nie entnazifiziert und gelangten in höchste Staatsämter!

      Neu

      Mir ging es ähnlich bzw. noch schlimmer im Abitur Anno 1985! Ich hatte eine Interpretation von Schillers Don Carlos geschrieben wo ich mir erlaubt habe einen Bezug zu den Männern und Frauen des 20 . Juli 1944 (Attentat auf den Führer!) herzustellen; das muss dem Korrektor nicht gepasst haben weil dieser offensichtlich ein alter Nazi war! So bekam ich nur 6 Punkte = ausreichend, obwohl ich mit 10 Punkten = gut im Prüfungsfach Deutsch angemeldet war! ----> Es ist ganz unmöglich, dass man im Abitur plötzlich 2 Noten schlechter wird!!!Ich hätte bei gerechter Beurteilung einen Abischnitt von 2,5 gehabt, so kam ich auf eine 3,0 Abiturs - Endnote!
      Eigentlich hätte ich gegen die Deutsch-Abiturs-Prüfung klagen sollen, was ich dann leider doch nicht gemacht habe, weil ich froh war das ABI in der Tasche zu haben!
      Aber gerecht war die Bewertung auf keinen Fall! Ich wurde von diesem alten Nazi regelrecht betrogen!

      PS: Nach 1945 wurden weder die Justiz, noch die Polizei und auch die Lehrerschaft nicht etnazifiziert! Bis heute nicht! ----> so kamen Nazis und NSDAP-Mitglieder in höchste Staatsämter! ----> siehe NS-Marinerichter Hans Karl Filbinger (CDU-MP von BW!), der nach dem 8. Mai '45 (Tag der Kapitulation!) noch von ihm verfasste Todesurteile vollstrecken lassen hat, was erst Rolf Hochhuth 1978 aufgedeckt hatte! ---> siehe den CDU-BK Kurt-Georg Kiesinger (NSDAP-MITGLIED!) *** und die Bundespräsidenten Walter Scheel - FDP (NSDAP-MITGLIED!) und Karl Carstens - CDU (ebenfalls NSDAP-MITGLIED!). Nicht zu vergessen den Nazi Globke (Kommentator der Nürnberger Rasse-Gesetze!) als Kanzleramtsminister des 1.BK der BRD, Konrad Adenauer!
      -----------------------------------------------------------------------------------------------------

      *** Kiesinger hat dafür von Beate Klarsfeld, die später viele Nazi-Verbrecher aufgespürt hatte, eine schallende Ohrfeige 1968 erhalten zu den besten APO-Zeiten!
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      Gottheits-Austauschprogramm: Franziskus empfängt gefiederten Schlangengott
      Um die gegenseitigen Beziehungen zu stärken und den inter-religiösen Dialog zu fördern, begrüsste Papst Franziskus den geflügelten Maya-Schlangengott Kukulkan im Rahmen eines einmonatigen Gottheitsaustauschprogramms im Vatikan, schrieb die satirische Nachrichtenseite TheOnion.com am 9. September im Jahr 2016.

      "Wir freuen uns, dass die Kriegsschlange für die nächsten vier Wochen bei uns bleibt und in dieser Zeit den Ritualen und Bräuchen der katholischen Kirche ausgesetzt ist, so dass sie nach ihrer Rückkehr nach Hause die Erfahrungen mit ihren Anhängern in Chichén Itzá und den umliegenden Yucután-Gemeinden austauschen kann", sagte der damalige Vatikan-Sprecher Greg Burke.

      Er bemerkte, dass der Papst Kukulkan am ersten Abend des Austauschs zu einer Pizza mitnahm, bevor er ihm einige der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Roms zeigte.

      "Sobald sich Kukulkan eingelebt hat, plant der Papst, ihn einige grundlegende Gebete alleine erhören zu lassen und zu versuchen, eine oder zwei Transsubstantiationen durchzuführen.

      Vielleicht kann Kukulkan gegen Ende seines Aufenthalts, wenn er sich dazu bereit fühlt, uns allen ein echtes Menschenopfer darbringen."

      Vatikanische Quellen bestätigten, dass Gott der Allmächtige, unser himmlischer Vater, im Rahmen des Austauschprogramms den nächsten Monat mit dem taoistischen Donnergott Lei Gong im Wolkenreich über Tibet verbringen wird.



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      Gewagte Kritik, Norbert; aber gewagt und phantasievoll ist nicht schlecht. =O 8)


      Ich selber bin nie Katholik gewesen, fand aber den derzeitigen Papst oft recht gut. Ich bin vermutlich auch deswegen prinzipiell nicht so recht katholisch dogmatisch, weil zu den Autoren, die ich sehr gerne und mit Respekt gelesen habe, Rupert Lay und Adolf Holl gehören, mit beiden hat die offizielle Katholische Kirche ihre Probleme oder, genauer gesagt, diese beiden haben Probleme durch die linientreue Katholischen Kirche. (Rupert Lay würde ich gerne mal treffen.)