Was liest Du gerade?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Ein Zitat aus dem oben genannten Text:
      "Über viele Jahrhunderte ist der Glaube aufgebaut worden, dass nur das Bekenntnis zu Jesus als Christus so etwas wie eine Erlösung von der Sünde schaffen kann. Und an dieser Stelle muss gearbeitet werden, denn das würde bedeuten, dass auch die Juden sich zu Jesus bekehren müssen; und da denke ich massiv gegen an.“

      Im Grunde wird so meines Erachtens eine zentrale Aussage des NT über Bord geworfen. Eindeutig müssen sich nach dem NT "Juden zu Jesus bekehren", denn sonst hätte es ja nie eine judenchristlichen Gemeinde geben können, wenn die Devise wäre: "weiter so", nachdem der Messias gekommen ist.

      Nachdem das Zitat für den Inhalt (meines Erachtens nach) repräsentativ ist, wird er hier kaum Zustimmung finden - im Gegenteil er zeigt eine Pervertierung christlicher Theologie auf, vielleicht getrieben von "political correctness", oder was weiß ich.
      Liebe Grüße, Heimo
    • Richtig zum Bürger, zum »Citoyen« werden!

      Zum Beitrag von Azatoth auf NR. 657

      aus dort angegebener Internetseite:

      „Einigkeit bestand bei den rivalisierenden Gruppen immer darin, das gemeine Volk von der Macht fernzuhalten. Die Basis des Seins heutiger europäischer Nationalstaaten ist also die Verfestigung von althergebrachten Besitz- und Machtverhältnissen, deren Ursprung Gewalt ist. Diese wurde nach dem Zweiten Weltkrieg nicht eingestellt, sondern die kriegerischen Handlungen wurden „outgesourct“ vorzugsweise nach Afrika und Indochina.
      ...
      Die staatliche legale Herrschaft, ein Gemisch aus Bürokratie und richterlicher Gewalt (Rechtspflege), die vor allem auf Verträgen beruht, die von den Beherrschten, wie aber auch von den Herrschenden eingehalten werden sollen, beginnt zu bröckeln.

      Es ist zu erkennen, dass sich im politischen wie auch im gesellschaftlichen Raum die Herrschaft vom Recht entfernt, während das beherrschte Staatsvolk und seine Repräsentanten dem Recht mehr und mehr ausgeliefert sind. (vgl. Fritz R. Glunk, Regieren ohne Regierung).

      Als Folge erfährt die legale Herrschaft immer weniger Unterstützung aus der Bevölkerung, was in zwingender Konsequenz zum Entzug der Legitimation und damit zum Ende der Herrschaft führt. Diese, sofern sie ihren Herrschaftsanspruch durchsetzen will, wandelt sich in einer Übergangsphase zur Tyrannei. Deren einzige Legitimation ist die Gewalt. Diese wiederum wird in Form von Revolutionen und Aufständen bekämpft.
      Daher suchen Staaten vielfach nach Wegen, um die legale Herrschaft in traditionale Herrschaft zu überführen. Es gilt, die eigene Existenz als notwendige, weil Gemeinschaft ermöglichende, Konstruktion zu rechtfertigen. Fällt dieses Momentum aus, würde die Herrschaft noch mehr infrage gestellt.

      Herrschaft aus Tradition speist ihre Legitimation aus dem Glauben der Beherrschten an eine Ordnung, die schon immer gegeben war und der daher gehorcht, also Legitimation erteilt werden müsse. Eine solche Gesellschaftsform, ähnlich der feudalistischen des europäischen Mittelalters, spaltet sich auf. Die dann gegebene Konstellation kann keine Gemeinschaft im Sinne der eingangs genannten Definition abbilden. Das Gemeinschaftsgefühl entfällt völlig: Der Herrscher wird zum Herren, die Beherrschten zu Untertanen.

      Mein Fazit und Lösungsvorschlag:

      Um das gemeine Volk von der Macht fernzuhalten, wurden die Parteien erfunden, die in der BRD in nun bald 70 Jahren eine verfassungswidrige "Parteien-Diktatur" errichtet haben, denn nicht mal 5% der Bevölkerung sind Mitglieder in Parteien. Diese machen aber in Selbstherrlichkeit, was sie wollen und tyrannisieren die Bürgerinnen und Bürger mit immer mehr Steuern und Abgaben!
      Das vor 70 Jahren verfasste westdeutsche Grundgesetz (GG) hatte eine totale "Parteien-Olligarchie" (Olligarchie = Herrschaft der Wenigen) aber überhaupt nicht vorgesehen, sondern in Artikel 21 lediglich festgelegt, dass "die Parteien an der politischen Willensbildung des Volkes mitwirken". ---> Aber die Parteien beherrschen uns total! Überall sitzen sie drinnen, im Bundesverfassungsgericht, in den obersten Bundesgerichten, in den Rundfunkräten und in unzähligen Aufsichtsräten. Die Parteien besetzen Intendanten-Posten und sonstige Ämter und sind sich stets darin einig, wenn es gilt ihre Diäten zu erhöhen und sich ihre Pfründe zu sichern! ---> Und dann wundern sich CDU , SPD und CSU wenn sie in Wahlen vom Wähler abgestraft werden (zum Teil mit Verlusten von 10 - 12%!!!) und viele Wähler - mangels anderer Alternativen - in Scharen die AFD wählen!

      In ihrer Staatsfundamental-Norm (---> siehe Art.79, Abs.3 GG) des Artikels 20 GG legt die Verfassung der BRD fest, dass »Alle Staatsgewalt vom Volke in Wahlen und Abstimmungen ausgeübt wird.«

      Seit bald 70 Jahren weigern sich nun aber die Parteien im Bundestag (v.a. die CDU!) Abstimmungen des Volkes durch Verabschiedung eines "Bundesabstimmungsgesetzes" - analog zum "Bundeswahlgesetz" - möglich zu machen!

      Ich sehe nur durch die Einführung der direkten Demokratie nach Schweizer Vorbild die Möglichkeit solche besorgniserregenden Entwicklungen, wie in dem obigen Artikel vorausgesagt, zu verhindern! Nur so kann der Bürger/ die Bürgerin nicht mehr bloß Untertan sein, sondern erst richtig zum Bürger, zum »Citoyen« (Wikipedia: Der Citoyen bezeichnet den Bürger bzw. Staatsbürger, der in der Tradition und im Geist der Aufklärung aktiv und eigenverantwortlich am Gemeinwesen teilnimmt und dieses mitgestaltet. Sein Selbstverständnis basiert historisch auf den Werten der Französischen Revolution von Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit.)werden!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Norbert Chmelar schrieb:

      Seit bald 70 Jahren weigern sich nun aber die Parteien im Bundestag (v.a. die CDU!) Abstimmungen des Volkes durch Verabschiedung eines "Bundesabstimmungsgesetzes" - analog zum "Bundeswahlgesetz" - möglich zu machen!

      Ich sehe nur durch die Einführung der direkten Demokratie nach Schweizer Vorbild

      Nein! Nein! Nein! (und nochmal nein)
      Volksentscheidungen sind immer von momentanen Emotionen und (Hetz)Kampagnen beeinflußt.
      Außerdem würden meistens nur die Ansichten von einem Teil der Bevölkerung (knapp über der Hälfte) berücksichtigt.
      Und ebenfalls außerdem wage ich zu behaupten, daß demokratisch gewählte Politiker -Außnahmen bestätigen die Regel - mehr Weitblick haben, als gewöhnliche Bürger.

      Nicht alles, was auf den ersten Blick gut aussieht, ist es auch wirklich!
    • Yppsi schrieb:

      Und ebenfalls außerdem wage ich zu behaupten, daß demokratisch gewählte Politiker -Außnahmen bestätigen die Regel - mehr Weitblick haben, als gewöhnliche Bürger.
      Das sieht man in England mit dem Brexit. Gelogen wir überall, wer aus dem Volk erkennt die Lügen....?

      Die 10 Jungfrauen symbolisieren das Dillema...50:50.... jeder muss sich selbst auf die richtige Seite stellen...
    • Das kommt dann dabei heraus, wenn biblische Wahrheit nur teilweise eine Rolle spielt.
      Joh 14,15 Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten.




      Nicki Minaj: Er nimmt bei der Rapperin den höchsten Platz ein
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Von der Digitalisierung zur Humanisierung
      Die Zukunft der Menschheit hängt vom Menschenbild ab

      Vortrag von Dr. Harald Pichler, Sinn-zentrierter Berater nach VIKTOR FRANKL ZENTRUM WIEN mit Schwerpunkt auf „Wirtschaft, Arbeit und die Frage nach dem Sinn“

      Do. 21. Februar 19.00 – 20.15
      Ort: Hörsaal A der Kliniken am Südgarten, auf dem Gelände des Neuen AKH Wien, (AKH Wien, Währinger Gürtel 18-20, 1090 Wien | U6 Michelbeuern)
      Eintritt: € 9,00 pro Person | ermäßigt: € 7,00 | SchülerInnen im Klassenverband: € 5,00

      Anmeldung unter: office@franklzentrum.org bzw. Tel.: 0699 10 96 10 68, www.franklzentrum.org
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Neu

      HeimoW schrieb:

      Von Anfang an habe es Differenzen gegeben, wie kirchlich die Arbeit in der Rathauspassage sein solle, so Petersen.
      Leider wurde das Kreuz mittlerweile als Symbol beschmutzt und missbraucht.

      Leider gibt es auch in unseren Reihen probleme mit dem Symbol.

      Die Frage stellt sich, brauche ich bei der Arbeit am Nächsten Symbole?
    • Neu

      Das Kreuzeszeichen ist Symbol für die "Römisch-Katholische", päpstliche, Religion.

      Die Auferstehung Christi "übersteigt" das Kreuz.

      Die Taufe Christi als Symbol wurde von derselben Institution verlassen, welche das "Kreuzeszeichen" einführte.

      Zu Kaiser Konstantins Zeit gab es noch kein "christliches Kreuzeszeichen" sondern den ICHTHYS (Fisch) als Geheimzeichen der Verfolgten sowie das Xi_Rho (mit Alpha/Omega) auf Grabinschriften. Beliebt war auch der "Gute Hirte" (Psalm 23/Johannes 10) als Bildmotiv.

      Ich denke, es müsste möglich sein, die Symbolik so zu wählen, dass man von den MEISTEN richtig/wie gewollt verstanden wird.
    • Neu

      Luther missverstand leider noch das römische "Kreuz" als Symbol für das "Wort vom Kreuz" (1. Kor. 1:18.).

      Eigentlich wollte die römische Kirche die Personen der "Märtyrer" ÜBER DAS ZEUGNIS DER SCHRIFT stellen.

      Somit beinhaltete das Kreuzessymbol ein Programm, welches Luther ablehnte:
      Nicht Märtyrer, Konzilien, Päpste entscheiden sondern: Jesus und sein Wort.