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    • ÜBERLEBENSTIPP 1 – Keine Panik

      Um eine reale, natürliche Wüstenzeit zu überstehen, braucht es weitaus mehr, als nur die Fähigkeit, sich einen Unterschlupf aufbauen, ein Feuer anzünden und Wasser zu reinigen . Es erfordert eine bestimmte psychische Einstellung, eine Sichtweise, einen Lebenswillen, der die Angst und den Stress überwindet, die üblicherweise mit einer Krise einhergehen. In der Tat gab es Leute, welche die oben genannten Fertigkeiten nicht besaßen, aber dafür den Willen hatten, durch den sie letztlich einen Weg zum Überleben fanden.

      Wenn wir eine geistliche Wildnis betreten, tendieren wir dazu, unserem Denken und unserer Fantasie freien Lauf zu lassen. „Werde ich hier jemals rauskommen?“ „Warum passiert mir so etwas?“ „Versteht Gott nicht, was ich durchmachen muss?“ „Ist Er wütend auf mich?“ Auch wenn es ganz natürlich sein mag, solche Fragen zu stellen, können diese doch mit der Zeit unser Vertrauen auf Gott ersticken.

      In der Wildnis hängt alles von der Perspektive ab. Wenn du dich also in einer Wildnis wiederfindest, bleib ruhig. Erinnere dich daran, wer Gott ist, wer du in Christus bist und was die Bibel über Seine Treue in schweren und unruhigen Zeiten sagt. Weigere dich, dir zu erlauben, etwas anderes als Gottes Wort zu glauben, so wie David es während einer geistlichen Wüste tat: „Gefestigt ist mein Herz, Gott, gefestigt ist mein Herz!“ (Psalm 57,7).

      Angst macht dich anfällig für die Lügen des Feindes. Diese Art von Lügen sollen dein geistliches Durchhaltevermögen schwächen; doch genau dann muss der Überlebenswille hervorbrechen – der Wille, im Geist zu leben, während du Wüstenregionen durchquerst.
      Mache Gott zu deinem Gegenüber in all deinen Gedanken, egal ob im Auto, beim Einkaufen oder vor dem Computer. Besprich mit Gott genau das, was du gerade tust. Es wird dein Leben verändern. Hans Peter Royer
    • jüngerjesu schrieb:

      In der Wildnis hängt alles von der Perspektive ab. Wenn du dich also in einer Wildnis wiederfindest, bleib ruhig. Erinnere dich daran, wer Gott ist, wer du in Christus bist und was die Bibel über Seine Treue in schweren und unruhigen Zeiten sagt. Weigere dich, dir zu erlauben, etwas anderes als Gottes Wort zu glauben, so wie David es während einer geistlichen Wüste tat:
      Für mich ist Daniel ein großes Vorbild. Wir leben in "Babel" , ja man kann noch nicht einmal seinem eigenen Schwestern und Brüdern trauen.

      Wer das für sich früh erkannt hat und sein Haus auf Jesus gebaut hat, weiß das "Stürme" und "Wüsten" ihm nichts anhaben können.
      So lange wir hier auf Erden leben, werden wir immer wieder neu gefordert .
      Mit Gott im Gepäck ist die Reise sinnvoll und spannend. Sie bringt uns auch garantiert zum Ziel!

      Beitrag von Bogi111 ()

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    • ÜBERLEBENSTIPP 2 – Schätze deine Lage richtig ein!

      Diejenigen, die in der Wildnis verirrt sind, müssen ihre Lage immer wieder neu realistisch einschätzen. Wenn wir uns in der Wildnis verirren, erhöht ein grundlegender Vorrat an Essen, Wasser, einem Messer und Streichhölzern unsere Überlebenschancen drastisch. Dies gilt ebenfalls für die geistliche Einöde. Die Ausstattung, die Gott uns für unser geistliches Leben gegeben hat, besteht aus dem Wort Gottes, der Gemeinschaft mit anderen Christen und der Leitung des Heiligen Geistes.

      Gottes Wort ist eine Oase der Wahrheit in jedem geistlichen Ödland, völlig unabhängig von äußeren Umständen. Dies ermöglicht uns, aus unserem Herzen heraus zu leben und zu sprechen, anstatt aus unseren Umständen. „In meinem Herzen habe ich Dein Wort verwahrt, damit ich nicht gegen Dich sündige“ (Psalm 119,11). In der Wildnis rückt Gottes Wort alles in die richtige Perspektive.

      Die Wildnis muss für ein Kind Gottes kein einsamer Ort sein. Es soll eine Entdeckungsreise sein, auf die wir gemeinsam, Seite an Seite miteinander verbunden gehen. Das ist schlichtweg die Natur des einen Leibes Christi (1. Korinther 12,26). In Zeiten der Trübsal brauchen wir unsere geistliche Familie, die uns hilft, unsere Lasten mit uns zu tragen. „Einer trage der anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen“ (Galater 6,2 Luther).

      Wer ist letztlich ein treuerer Gefährte in der Einöde als der Heilige Geist? Der lebendige Gott in der Person des Heiligen Geistes geht dir voran, läuft neben dir her, schützt deinen Rücken, ruht auf dir und wohnt in dir. Je größer unsere Offenbarung der Gegenwart des Heiligen Geistes ist, desto größer ist unser Trost, der uns dabei hilft, unsere Freude und unseren Charakter inmitten der Wüste und des Schmerzes zu bewahren.
      Mache Gott zu deinem Gegenüber in all deinen Gedanken, egal ob im Auto, beim Einkaufen oder vor dem Computer. Besprich mit Gott genau das, was du gerade tust. Es wird dein Leben verändern. Hans Peter Royer
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      ÜBERLEBENSTIPP 3 - Finde einen Bergungsort!

      Wenn man sich in der Wildnis befindet, muss man sich unbedingt einen Unterschlupf, einen Zufluchtsort, suchen oder bauen. Die größte Gefahr liegt darin, den rauen Elementen der Wildnis ungeschützt ausgeliefert zu sein Es ist entscheidend, dass die Körpertemperatur konstant bleibt. Ein Ort, an dem wir uns bergen können, versorgt uns mit dem nötigen Schatten und der nötigen Wärme.

      Wir können der Versuchung erliegen, die Wüstenzeit als eine Zeit der Abwesenheit Gottes zu sehen, aber ein Kind Gottes ist nie von Gott abgeschnitten und Gottes Gegenwart ist gerade in der Wüste mehr denn je unser Zufluchtsort.

      Diese Wahrheit ist eine Antwort auf das Gebet, das Mose einst in der Wüste betete: „Wenn Dein Angesicht nicht mitgeht, dann führe uns nicht von hier hinauf!“ Gott versicherte ihm: „Mein Angesicht wird mitgehen und dich zur Ruhe bringen“ (2. Mose 33,14). Sieh die Zeit in der Wüste als Gelegenheit, Gott neu als deine Zuflucht und Stärke kennen zu lernen.

      Denk einmal darüber nach: Wann hat Gott zum ersten Mal versprochen, Er werde bei den Menschen wohnen? Wann hat Er Seine Gegenwart unter ihnen erscheinen lassen? Wann gab Er ihnen eine genaue Anleitung, wie sie Seine Stiftshütte inmitten ihres Lagers bauen sollten? Es war in der Wildnis! Sie ist genau der Ort, an dem Er Seine Gegenwart auf frische Weise offenbar werden lässt.

      Egal, wie entmutigt du dich fühlst, mache dich auf und suche Ihn. Lass dich von Seiner Liebe und Wahrheit umhüllen. Erlebe Gott als Zufluchtsort, indem du mehr Zeit in Seiner Gegenwart verbringst. Seine Treue ist dein Schild und Schutz (Psalm 91,4). Halte fest daran, dass du in einer göttlichen Festung, deren starke Wände die Naturgewalten nicht überwinden können, sicher geborgen bist.
      Mache Gott zu deinem Gegenüber in all deinen Gedanken, egal ob im Auto, beim Einkaufen oder vor dem Computer. Besprich mit Gott genau das, was du gerade tust. Es wird dein Leben verändern. Hans Peter Royer
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      Albrecht Müller von den Nachdenkseiten gab neulich in einem Interview (KenFM - Buchkomplizen vom 20.10.2019) einen Lesetipp zu einem alten Artikel des Tagesspiegels über Bankengeschäfte mit fiktiven DDR-Krediten.

      Schulden ohne Sühne - Meinung - Tagesspiegel - 15 Jahre Währungsunion: Wie sich westdeutsche Banken auf unsere Kosten an fiktiven DDR-Krediten bereicherten
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.
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      ÜBERLEBENSTIPP 4 - Zünde ein Feuer an!

      Feuer zu machen ist eine weitere notwendige Maßnahme für ein Überleben in der Wildnis. Die Hitze des Feuers kann nasse Kleidung trocknen und den Körper wärmen, wenn es kalt wird. Man kann damit verschmutztes Wasser reinigen und die Wärme und das Licht bringen Trost und bauen Zuversicht auf.

      Leid, Wut und Enttäuschung kann uns den Blick der Hoffnung auf die Treue des Herrn versperren. Die Hitze des Feuers ist es, die all diese Gefahren austrocknet - aber was ist in einer persönlichen Wüstenzeit das Feuer Gottes? Es ist leidenschaftliche und aufopfernde Anbetung.

      Aufopfernde Anbetung mit ganzem Herzen ist das, was in schwierigen Zeiten unseren Blick auf die Schönheit und Wahrheit unseres Herrn Jesus Christus ausrichtet. Sie hält unser Herz brennend mit Liebe und Ehrerbietung. Dies ist das Feuer, das Kummer, Wut und Enttäuschung von unseren Herzen fernhält.

      Dennoch ist es notwendig, sich daran zu erinnern, dass Israel nicht sein eigenes Feuer entzündete. Genau wie das Feuer für den Altar aus der Gegenwart Gottes hervortrat, so zündet Gott auch die Flammen in unseren Herzen an. Durch Gott den Vater empfangen wir den Heiligen Geist bereits, wenn wir wiedergeboren werden. Unser Herr Jesus tauft uns dann mit dem Heiligen Geist durch Gnade. Der Geist der Anbetung kommt als Geschenk Gottes. Doch es ist unsere Aufgabe, dieses Feuer am Brennen zu halten.
      Mache Gott zu deinem Gegenüber in all deinen Gedanken, egal ob im Auto, beim Einkaufen oder vor dem Computer. Besprich mit Gott genau das, was du gerade tust. Es wird dein Leben verändern. Hans Peter Royer
    • Der württembergische Pietist Oettinger und die Lehre von der Apokatastasis panton

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      14 Seiten der pdf-Datei anlässlich des 200. Todestags von Friedrich Christoph Oettinger Anno Domini 1982:

      www.pastoerchen.de › Oetinger-Ap...
      (200.Todestag Oetingers). Die Apokatastasis pantōn, das Ziel der Werke Gottes. Bemerkungen zum eschatologischen Heilsuniversalismus bei. Friedrich Christoph Oetinger (1702 -1782). ...

      Nach einem Vortrag, den Friedhelm Groth am 2. Oktober 1982 in Marbach hielt im Rahmen des ‚Oetinger-Symposions’ (zum 200. Todestag Oetingers).
      Die Apokatastasis pantōn, das Ziel der Werke Gottes
      Bemerkungen zum eschatologischen Heilsuniversalismus bei
      Friedrich Christoph Oetinger (1702 -1782)