Nommo-Mythologie der Dogon (Mali)

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    • Nommo-Mythologie der Dogon (Mali)

      Die Dogon aus Mali glauben in ihrer traditionellen Stammes-Religion /-Mythologie folgendes: (aus englischen Artikels selber grob übersetzt und zusammengefasst)



      Nommo war das erste lebendige Geschöpf des Himmelsgottes Amma. Kurz nach seinem Erschaffen durchzog er sich einer Transformation und multiplizierte sich in 4 Zwillinge.
      Man sagt auch dass Amma ein kosmisches Ei geschaffen hat (das Ei als beliebtes Symbol der Schöpfung und des unbegrenzten Potentials, aus dem Leben entspringt) Und in diesem Ei waren 2 Plazentas/Dotter , in einer ein paar mit männlichen Zwilligen und in der anderen Plazenta ein paar mit weiblichen Zwillingen. (also 4 "Nommos", später nur noch 3?)
      Es war geplant dass die Zwillinge zu gegebener Zeit zur Reife wachsen, geboren werden und dann "göttliche" Nachkommen schaffen, indem sie sich paaren.

      Aber dieser vorgesehene Plan kam nicht zur Erfüllung, da ein männlicher Zwilling namens Yurugu gegen die Ordnung des Amma rebellierte! Er wollte krampfhaft versuchen sich zu vermehren und war so gezwungen die Plazenta zu verlassen und ein Weibchen("mate") zu suchen, aber ohne Erfolg. Da nahm er sich Teile der Plazenta auf der er ausgetragen wurde /reifte und schuf die Erde um sich mit ihr zu paaren. Damit begang er zwei Verstoße: Er hatte arroganterweise versucht den Schöpfungsakt Ammas zu immitieren und begang Inzest weil er sich mit der Plazenta paarte, von der er selber kam.
      Yurugu wurde von Amma für seine Vergehen bestraft , in den afrikanischen Blass-Fuchs verwandelt, sodass er nun auch nicht mehr sprechen kann, aber behielt die Fähigkeit der Weissagung.
      Die Nachkommen Yurugus mit der Plazenta sind die bösen Geister die die Erde durchstreifen.

      Nommo, Yurugus Bruder in dem Ei, wurde von Amma belohnt dafür , dass er den Plänen und Gebotengefolgt war, und wurde zum Herr über das Universum gesetzt. Er hatte viele Kinder und versuchte dann die Fehler und üblen Taten seine Bruders seines Bruders zu beheben ("rectify"): Er stieg (ich glaube, mit den anderen Geschwistern zusammen, man nennts sie "Nommos") mit einem Schiff, das Sturm und Feuer verursachte (wahrscheinlich ähnlich wie bspw. das "Raumschiff" bei Hesekiel) und mit allem Notwendigen, wie bspw. Licht und Regen, herab auf die Erde. Hier (re)organisierte er den Kosmos, verwandelte Chaos in Ordnung, setzte Lebenszyklen wie die Jahreszeiten und änderte Nacht zu Tag.
      The Nommo divided his body among men to feed them; that is why it is also said that as the universe "had drunk of his body," the Nommo also made men drink. He gave all his life principles to human beings." The Nommo was crucified on a tree, but was resurrected and returned to his home world. Dogon legend has it that he will return in the future to revisit the Earth in a human form.
      (Nommo brachte den Menschen Leben, wurde aber an einem Baum gekreuzigt, erstand wieder auf, und fuhr wieder heim/auf. Es heißt dass er in Zukunft die Erde in Form eines Menschen wieder besuchen werde)
      Ich habe auch gelesen, dass eben die Erde gerettet werden soll und dazu (einer der Zwillinge) Nommo geopfert wurde und zwar zerstückelt und ins Universum zerstreut wurde, was wohl auch dem Teilen und Trinken entspricht.



      Insgesamt sehe ich einige parallelen zum christlichen Bild des Erlösungsplanes!
      Trotzdem könnte es sehr fragwürdig sein, da die Nommos wie klassische Außerirdische beschrieben werden, ähnlich wie Fische (was mich an den Fisch-Hut des Papstes/Nikolauses erinnert, der ja "bewusst" an (ägyptische?) Mythologie anlehnt) , Schlangen und Eidechsen, die durch die Schlüsselbeine atmen und sich im Wasser wohler fühlen als an Land. Sie sollen rote Augen, spitze Zähne, Manche Helme auf, Manche Hörner haben,...
      Und insgesamt sind diese Wesen auch sehr ähnlich den Ägyptischen Abbildungen der Götter, die ja angeblich auch Dämonen gewesen sein sollen; Man hat herausgefunden, dass mit menschlicher Kraft es nie möglich gewesen wäre die Pyramiden zu errichten (Steine herschaffen, usw.)


      Ich bitte um eure Meinung , Hinweise oder Ähnliches!?


      Quelle: http://www.suite101.com/article.cfm/mythology/118502
      weltgeschehen.minnieur.de/Astr…Zwerge/weisse_zwerge.html (hier wird versucht ein Zusammenhang zu Außerirdischen, Ufos und den Ägyptern herzustellen)
      themasterofspeech.com/nummo.html
      crystalinks.com/dogon.html

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    • am Wochenende im Gottesdienst bei der Predigt ging es um die Geschichte, wo Samuel von Gott gerufen wird und dann die Kämpfe Israels mit den Philistern, wo dann die Bundeslade gestohlen wird und in deren Tempel zum Götzen Dagon gebracht wird. Und da die Bundeslage sie so plagt, bringen sie sie zurück und alle (besonders die Israeliten) sind wieder bei Gott und heiligen ihn mehr.

      Jedenfalls ist mir beim Lesen des Kommentars in meiner Bibel zu Dagon folgendes aufgefallen: zu 1.Samuel 5,2
      "Dagon wurde in Mesopotamien seit dem 3., in Kanaan seit dem 2.Jahrhundert v.Chr. verehrt. In Mesopotamien galt er als Schutzpatron des Königs und seines Volkes, in Kanaan auch als Wetter- und Fruchtbarkeitsgott. Sein Name klingt wie das hebr. dag = >>Fisch<<."

      Ich habe auch direkt herausgefunden, dass die Dogon nach dem Fisch-götzen Dagon benannt wurden und habe festgestellt, dass die in Mali das von Ägypten haben und auch das selbe wie in allen heidnischen Religionen und in Babylon ist; bis heute fortgesetzt hat es sich übrigens in der katholische Kirche. Diese komischen Wesen, Dämonen die als Gottessöhne vielleicht mal auf der Erde die Menschen "zivilisierten", wurden ja seither als "Götzen" verehrt und von Gott JHWH und seinen Propheten immer verurteilt.



      -Die Nommo-Götter der Dogon (Links das Fischwesen, rechts ihr "Raumschiff"):

      The word Nommos is derived from a Dogon word meaning, "to make one drink," The Nommos are usually described as amphibious, hermaphroditic, fish-like creatures. Folk art depictions of the Nommos show creatures with humanoid upper torsos, legs/feet, and a fish-like lower torso and tail. The Nommos are also referred to as "Masters of the Water", "the Monitors", and "the Teachers". ... The Nommos descended from the sky in a vessel accompanied by fire and thunder. After arriving, the Nommos created a reservoir of water and
      subsequently dove into the water. The Dogon legends state that the Nommos required a watery environment in which to live.



      -gleichzusetzen mit Dagon (der bibl. Götze) , übrigens nach der ugaritischen Religion der Vater von Baal und Sohn Els (Elohim); da gibt es ja hunderte Götter im babylonischen, ägyptischen,.. Pantheon

      "Dagon wird u.a. als Wetter-, Vegetations- und spezifischer Getreidegott gedeutet. Eine Gleichsetzung als Unterweltsgott wird durch angebliche Ableitung von hethitisch tekan und uidg.*ghdem, Erde, ebenfalls vorgenommen."
      "Die Gleichsetzung von Dagon mit Enlil und Adad läßt darauf schließen, daß er ursprünglich ein Wettergott war." Er wurde aber eben auch als Gott der Unterwelt verehrt.

      (zu Enlil, der im Konflikt zu seinem Bruder Enki steht:
      "Im Lehrgedicht von der Erschaffung der Hacke wird Enlil unter anderem die Trennung von Himmel und Erde zugeschrieben. Auch im Mythos von Enlil und Ninlil steht er im Mittelpunkt. Hier wird er, obwohl der ranghöchste Gott, von den anderen Göttern wegen der Vergewaltigung Nin-Lils aus seiner Stadt Nippur in die UNTERWELT verbannt.")



      -Dagon ist gleich oder ähnlich Oannes:

      "Oannes gilt als Kulturbringer. Oannes entstieg morgens dem Roten Meer, Arabischem Golf und lehrte die Menschen Kulturtechniken wie die Schrift, Wissenschaft und Künste, außerdem die Baukunst und den Ackerbau. Während Oannes unter den Menschen weilte, nahm er keine Nahrung zu sich, abends begab er sich wieder ins Meer. Oannes mag mit dem Gott des Süßwassers Enki/Ea der sumerischen Mythologie identisch sein. Ein weiteres mögliches Vorbild ist der Weise Adapa aus . Teilweise wird Oannes auch mit den Göttern Janus und Vishnu gleichgesetzt."




      -Vishnu(von siehe oben:Oannes) ist ein Teil der hinduistischen göttlichen Dreiheit von Brahma, Vishnu und Shiva, die mit den fundamentalen Prinzipien des Kosmos in Verbindung stehen. Vishnu durchläuft 10 Inkarnationen, wovon die erste Matsya war, ein Fisch der in der "großen Flut" die Arche gezogen hat; die anderen Avataras enthalten wieder andere Tiere.




      Wenn die Verbindung zu den Ägypten, auf die im Weiteren eingehen möchte, nicht so klar ist, dann kann dieses Video gut als erklärte Brücke dienen. Bei den Pyramiden gab es damals Fischwesen die Wasserreservoire brauchten.



      Osiris:
      Es wird gesagt dass Osiris nicht gehen konnte, weil seine Beine zusammengewachsen waren. ->Flosse
      "Osiris ist Gott und Richter über die Toten und der Unterwelt und ebenfalls Herrscher der unterirdischen Welt, des Duat. Vor ihm müssen sich die Toten verantworten, bevor sie in das Jenseits eintreten können. Der Osirismythos gilt als einer der wichtigsten Mythen der altägyptische Religion. Im Mittleren Reich bildete Osiris mit Ptah und Sokar eine singuläre Gottheit." ; Schöpfer-und Totengott.
      Durch die Wiedererstehung ist Osiris zum Fruchtbarkeitsgott geworden. Auferstehungsmythen finden sich ebenso in der hebräischen Bibel (Ezechiel) und im Neuen Testament (Auferstehung Christi) mit einer je eigenen Bedeutung. Sir Alan Gardiner hielt es für möglich, dass der Osirismythos auf ein reales Geschehen zurückgeht. ... Gemäß der altägyptischen Überlieferung entsprang der Nil dem Bein des Osiris im Abaton auf Philae. Die Nilflut symbolisierte seine Ausflüsse, die im Mittelmeer mündeten. Seine jährliche Wiedergeburt kündigte sich durch den „himmlischen Nil“ an, der im Süden an den Grenzen Ägyptens auf die Erde niederging und den Nil ansteigen ließ." ->Bewässerung/WASSER und fruchtbare Landwirtschaft
      Osiris


      Isis ist die Frau von Osiris: "Den Ägyptern galt sie als „Göttin der Liebe”, als „Meergöttin”, „Gottesmutter”, „Sonnenmutter”, „Königin des westlichen Himmels” und als „Zauberin”, da sie sich in ihrer Beziehung zu Horus und Osiris der Zauberei bediente. Mütter baten sie um Segen für ihre Kinder. Sie galt als mächtige Zauberin, die alle Geheimnisse und zukünftigen Ereignisse kannte. In Inschriften wird gesagt, sie sei „klüger als alle Götter”. So hatte sie für die Ägypter auch dunkle Seiten. Sie stahl dem gealterten Gott Re die Magie, um sich so zur Herrscherin über die Welt aufzuschwingen."
      "Durch die spätere Vermischung mit der Hathor erhielt sie außerdem als Kopfzierde Kuhhörner mit einer Sonnenscheibe. Oft wurde sie auf Gruft- und Sarkophagwändenmit ausgebreiteten Flügeln dargestellt, mit denen sie die Toten beschützte und Luft zuwedelte. Die Kuhhörner bedeuten zugleich die Mondsichel. Als Göttin der Magie und der Toten wurde Isis, v.a. in späterer Zeit, auch als Mondgöttin gedeutet. "
      Isis

      Wenn man sich noch bewusst macht, dass Hathor (Tochter von Isis oder Isis selbst) das Äquivalent von der griechischehen Aphrodite und auch von Aschera, der angeblichen Frau von El(ohim) ist, also dem Vater Dagons (aber manchmal werden sie auch gleichgesetzt), dann sind wir wieder am Anfang. Man wird einfach sehen, dass es bei diesen Gottheiten überall ziemlich gleich ist, wenn man sich mehr damit beschäftigt und die Artikel liest.

    • Rom:
      "Über die Ptolemäer und den hellenistischen Kulturkreis kam dann auch der römische Kulturkreis in Kontakt mit dem Isis-Kult. In der römischen Republik und zu Anfang des Kaiserreiches, zuletzt unter Tiberius, teilweise verboten, etablierte sich der Isis-Kult endgültig unter Kaiser Caligula im römischen Imperium."



      Abbildungsvergleich (Typologie) __ Isis und Horus (1) - Maria und Jesus (2)
      (1) upload.wikimedia.org/wikipedia…cd/Egypt.IsisHorus.01.png
      (2) upload.wikimedia.org/wikipedia…alvi_di_Speme_Madonna.jpg



      Babylonischer Fischgott Dagon mit der Orginal Tiara - Papst Innozenz III. mit der Papst-Tiara




      Der Fischgott Dagon mit der ursprünglichen Fischkopf - MitraPapst Paul VI. trägt seine Mitra




      hinzu kommt der Sonnenkult, der vielleicht mit dem oben genannten Isis-Kult zusammenhängt, aber auch von einem heidnischen Gott in die katholische Kirche übernommen wurde, wo ja soo vieles okkult ist:
      "Im Rom der Kaiserzeit war der Sonnengott Sol Invictus hingegen höchst populär; im dritten Jahrhundert nach Christus wurde dieser Kult, der henotheistischen Charakter trug, von einer Reihe von Kaisern (vor allem Aurelian) stark gefördert und fast zu einer Staatsreligion erhoben. Damals wurde der Sonntag (dies solis) zum allgemeinen Feiertag erklärt - woran man auch in christlicher Zeit festhielt, um sich vom jüdischen Sabbat abzugrenzen. Auch Konstantin der Große war vor seiner "Konversion" zum Christentum wie sein Vater ein Anhänger des Sonnengottes gewesen. Zahlreiche Elemente dieser Religion wurden von den Christen übernommen - angefangen mit der Licht- und Finsternismetaphorik bis hin zum Weihnachtstermin: Der 25. Dezember war zuvor als Geburtstag des Sonnengottes gefeiert worden."


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      interessanterweise weisen die meisten dieser Götzen christliche/biblische Motive auf:
      die meisten habe die Welt geschaffen, der Menschheit etwas Wichtiges gelehrt oder als Meister des Wassers den Menschen und dm Land zu trinken gegeben. Mancher (Nommo) wurde gekreuzigt, Nommo, Isis und noch einer , glaube ich, sind auferstanden und bei vielen steht noch die Behauptung, dass sie wiederkommen werden. Bei den Ägyptern weiß ich das nicht so, aber eben Nommo; und auch Vishnu:

      "Kalki gilt als zehnte und letzte Inkarnation Vishnus. Er ist ein zukünftiger Avatara, der gemäß dem Bhagavad Purana, Agni Purana, Visnu Purana und Padama Purana am Ende des gegenwärtigen Kali-Yugas als Sohn Vishnuyasas erscheint, um die korrupten Herrscher und Mlecchas (Barbaren) zu töten und den Dharma (Gesetz und Tugend) wieder herzustellen. Darauf soll das nächste Zeitalter, das Krita-Yuga, beginnen. Nach einer südindischen, volkstümlichen Überlieferung wird Vishnu in der Gestalt des weißen Pferdes Kalki, nach der literarischen Tradition der Brahmanen aber als Reiter mit dem Namen Kalki auf dem weißen Pferd Devadatta erscheinen.
      Einige indische Autoren wie Aurobindo sehen in den zehn Avataras ein Symbol für die Stufen der Entwicklung des menschlichen Bewusstseins, d.h. von der tierischen Stufe bis zum erwachten Geist in seiner höchsten Vollendung. Kalki repräsentiert für sie die zukünftige Bewusstseinsstufe. Der Theosoph Benjamin Creme sieht in Kalki das hinduistische Pendant zum buddhistischen Maitreya, dem zukünftigen Buddha, dem Imam Mahdi des Islam und dem wiederkehrenden Christus."

      Man könnte sich noch einige Gemeinsamkeiten zwischen all diesen Religionen und Götzen herausfinden. Und deutlich wird, dass es nahe liegt alles als Eins zu betrachten. Es ist schade, dass ich jetzt von Afrika auf NewAge gekommen bin, weil in NewAge greift man sogar auch wieder auf diese antiken Gottheiten/Wesen zurück und in Afrika ist dieser Geister- und Dämonenglauben noch recht aktuell.


      Gott möge mir und uns vergeben, denn er schreibt in 2.Mose 23,13 "Und die Namen der fremden Götter sollt ihr nicht erwähnen; sie sollen gar nicht über eure Lippen kommen!"
      Mir verdeutlicht es aber den Antichristen, der falsche Propheten macht und durch Plagiate täuschen möchte.

      Über Meinungen Anderer würde ich mich sehr freuen. Ich habe bisher übrigen nicht wirklich meine persönliche Meinung abgegeben, sondern nur recherchiert.



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    • wow, ich lese gerade Hesekiel 29, die Weissagung gegen Ägypten und den Pharao.

      1 Im zehnten Jahr, am zwölften Tag des zehnten Monats, erging das Wort des Herrn an mich folgendermaßen:
      2 Menschensohn, richte dein Angesicht gegen den Pharao, den König von Ägypten, und weissage gegen ihn und gegen ganz Ägypten!
      3 Rede und sprich: So spricht Gott, der Herr: Siehe, ich komme über dich, Pharao, du König von Ägypten, du großes Seeungeheuer, das mitten in seinen Strömen liegt und spricht: »Mein Strom gehört mir, und ich habe ihn mir gemacht!«
      4 So will ich dir denn Haken in deine Kinnbacken legen und die Fische in deinen Strömen an deine Schuppen hängen; und ich will dich herausziehen aus deinen Strömen samt allen Fischen in deinen Strömen, die an deinen Schuppen hängen.
      5 Und ich will dich samt allen Fischen in deinen Strömen in die Wüste schleudern, daß du auf dem freien Feld liegen bleibst. Man wird dich weder auflesen noch einsammeln, sondern ich will dich den Tieren des Feldes und den Vögeln des Himmels zum Fraß geben!
      6 Dann sollen alle Einwohner Ägyptens erkennen, daß ich der Herr bin, weil sie für das Haus Israel [wie] ein Rohrstab gewesen sind
      Warum wird hier für den Pharao Ägyptens dieses Bild gebraucht? Ein Seeungeheuer. Dort steht hebräisch "tanniyn" und bedeutet meistens Drache oder auch Schlange, Waal. Es hat Schuppen (schließt auch schonmal den Waal, der keine Schuppen hat, aus) und wird wie andere Fische ans Land geschleudert, -ein Todesurteil- weil es wahrscheinlich Wasser zum Leben braucht. Ein Fischwesen, das mich an die obigen Abbildungen erinnert. Diese ganzen Fischgötzen, Dogons usw.. (wie in den vorigen Beiträgen dargelegt) haben ihren Ursprung in Ägypten. Und da dieses Fischwesen auch behauptet, den Nil geschaffen zu haben, passt das gut zu z.B. Osiris (und dem Video über Ägypten): "Gemäß der altägyptischen Überlieferung entsprang der Nil dem Bein des Osiris im Abaton auf Philae. Die Nilflut symbolisierte seine Ausflüsse, die im Mittelmeer mündeten." und er ist u.a. Schöpfergott

      Meine Frage: Warum wurde dieses Bild eines Drachen/Seeungeheuers benutzt? Hat das eine weitergehende Bedeutung?

      Meine Meinung ist, dass auch Hesekiel bzw. Gott die/den äygyptischen Herrscher so -wie die ägyptische Mythologie beschreibt- sah. Ich sehe hier jedenfalls auch eine Anspielung auf den Götzendienst Ägyptens. Wer war damals eigentlich Pharo in Ägypten? 593 v.Chr. wurde er berufen; irgendwann später kam dann dieses Wort vom Herrn. Wow, wenn man auf de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Pharaonen anschaut, was die Pharaonen und Könige zu der Zeit gemacht haben, stellt man fesr, dass sich die Prophezeiungen Hesekiels aus dem folgenden Kapitel 30 erfüllt haben.