Kain und Abel

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    • Kain: was war falsch an seinem Opfer ?

      Was war eigentlich falsch an Kains Opfer / Opferhandlung? 28
      1.  
        falsches Opfer - Gemüse anstelle eines (reinen) Tier(blut)opfer (9) 32%
      2.  
        falsche Haltung/Einstellung/Gedanken Kains (17) 61%
      3.  
        Unglaube Kains (9) 32%
      4.  
        fehlende Liebe zu Gott (13) 46%
      5.  
        fehlende Liebe zum Mitmenschen/Nächsten (8) 29%
      6.  
        falsches Gottesbild Kains (10) 36%
      7.  
        böse Taten/Werke Kains (7) 25%
      8.  
        (unbekannte) Sünden Kains (6) 21%
      9.  
        fehlende Sündenbekenntnis und Reue Kains (8) 29%
      10.  
        okkulte Belastung Kains (1) 4%
      11.  
        "Sünde wider den Heiligen Geist"? (1) 4%
      12.  
        Vorherbestimmung Gottes (0) 0%
      13.  
        Vorhersehung Gottes (über Kains Zukunft) (1) 4%
      14.  
        Etwas Anderes bzw. Weitere Antworten, nämlich ... (1) 4%
      15.  
        Wir wissen es nicht. (3) 11%
      .
      Mehrfache Antworten möglich!

      "2 Danach gebar sie [=Eva] Abel, seinen [=Kains] Bruder. Und Abel wurde ein Hirte/Schäfer, Kain aber wurde ein Ackermann. 3 Es begab sich aber nach etlicher Zeit, dass Kain dem HERRN Opfer (dar)brachte von den Früchten des Feldes. 4 Und auch Abel brachte [ein Opfer] von den Erstlingen seiner Schafe/Herde und von ihrem Fett. Und der HERR sah [gnädig] an Abel und sein Opfer, 5 aber Kain und sein Opfer sah er nicht [gnädig] an. Da ergrimmte Kain sehr und senkte finster seinen Blick."   (1.Mose 4,2-5)


      ps: Wer diese Fragen und Bibel(parallel)texte schon studiert und zuvor für sich beantwortet hat möge bitte Anderen die Gelegenheit/Zeit geben für sich selbst die Antworten zu finden... Wir möchten gemeinsam diese bibl. "Rätsel" lösen...
      .

      » Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei!« (Johannes 8:36)

      Team: » Entweder heilen wir als Team, - oder wir gehen als Individualisten / Einzelgänger unter.«
    • Zu viele Optionen

      Hallo Franz!
      Deine Umfrage finde ich sehr gut, allerdings denke ich, dass es zu viele Optionen zum Auswählen gibt. Es gibt wahrscheinlich wieder sehr viele Meinungen... Könntest du ein paar Optionen kürzen oder zusammenfassen? Es ist nähmlich sehr schwer, eine Entscheidung zu treffen :D

      Hier einmal der Link zur Bibelstelle.
    • Jonas schrieb:

      Hallo Franz!
      Deine Umfrage finde ich sehr gut, allerdings denke ich, dass es zu viele Optionen zum Auswählen gibt. Es gibt wahrscheinlich wieder sehr viele Meinungen... Könntest du ein paar Optionen kürzen oder zusammenfassen? Es ist nähmlich sehr schwer, eine Entscheidung zu treffen :D

      Hier einmal der Link zur Bibelstelle.

      Von den 15 Antwortvorschlägen kann man theoretisch 1 bis 14 Antworten ankreuzen...

      Das ist gut so, denn es sind mehrere richtige Antworten, - wieviele und welche -, dass werden wir später sehen... (Steht aber alles in der Bibel.)

      Lg, franz
      .

      » Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei!« (Johannes 8:36)

      Team: » Entweder heilen wir als Team, - oder wir gehen als Individualisten / Einzelgänger unter.«
    • .
      Kleiner Tip:
      Über Kain und/oder Abel berichtet uns auch das Neue Testament etwas - 1x erwähnt durch Jesus selbst; 4x in den NT-Briefen ;)

      Vielleicht hilft das bei der Beantwortung so mancher Frage(n) in diesem Thread...

      Lg, franz
      .

      » Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei!« (Johannes 8:36)

      Team: » Entweder heilen wir als Team, - oder wir gehen als Individualisten / Einzelgänger unter.«
    • *Thread-hochschieb*

      Die Auflösung fehlt noch!

      Was war nun falsch an Kains Opfer / Opferhandlung?

      [Wenn möglich biblisch Begründen}

      Lg, franz

      ps: Vielleicht können wir am Fall Kains etwas für uns (seelsorglich) lernen?
      .

      » Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei!« (Johannes 8:36)

      Team: » Entweder heilen wir als Team, - oder wir gehen als Individualisten / Einzelgänger unter.«
    • Abel war gehorsam und brachte Gott einen "unverfälschten Gottesdienst"...

      Kain opferte nach seinem Gutdünken und vermischte quasi 2 "Religionen"..... das ist Gott ein Greul. Kain brachte ganz einfach das falsche Opfer....deshalb konnte es Gott auch nicht annehmen.

      In der selben Gefahr sind wir heute genauso.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Stofi ()

    • Kains Opfer

      Nach 1.Mo 4 geht nicht hervor, dass Kain das falsche Opfer brachte, weshalb es Gott nicht gnädig ansah. Das Problem von Kain liegt in 1.Mo 4,7. In 1.Joh 3,12 wird von "bösen Werken" berichtet, nicht aber von einem falschen Opfer!
    • Der Grund für die unterschiedliche Qualität bzw. Annahme der Opfer liegt laut der Heiligen Schrift in der Tatsache begründet, dass Abel [an Gott] glaubte, Kain aber nicht.

      Hebr 11,4 schrieb:

      Durch Glauben brachte Abel Gott ein besseres Opfer dar als Kain, durch welchen <Glauben> er das Zeugnis erhielt, gerecht zu sein, indem Gott Zeugnis gab zu seinen Gaben; und durch diesen <Glauben> redet er noch, obgleich er gestorben ist.


      Die im obigen Beitrag genannten bösen "Werke" sind wohl nach dem üblichen biblischen Erklärungsmuster Konsequenz dieses Unglaubens.

      Interessanterweise, liegt das Kriterum für die Annahme nicht in der Beschaffenheit der Opfer - sondern in der Haltung des Opfernden.
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Wenn Ihr die Bibel als Maßstab nehmt - und dazu wörtlich - dann sollt Ihr auch noch einen Schritt weiter gehen und die "Wörtlichkeit" mit Hilfe der ehemaligen Worte der alten hebräischen Sprache überprüfen.

      Im AT erklären sich die Worte. Das sind oft jene seltsamen Sätze, welche in Deutsch keinen Sinn geben. In neueren Übersetzungen werden sie meist herausoperiert, da man dachte, die "Alten" hätten einen Fehler gemacht. Das ist arg unhöflich. Besser ist, erst man nach dem Grund fragen.

      Kain kommt im AT in der Satzstellung so vor, dass man das kainiti (gewinnen / ich erwarb) mit Kain in Verbindung bringt und damit weiß, es handelt sich um die Methode "was wird gewonnen" welche Erfahrungen und welche bleibenden Verhältnisse werden entstehen. Die Erzählform der Bibel bildet sich aus der Zukunft. Durch ein "waw", ein und, wird sie zur Vergangenheit. Die WÖRTLICHE Aussage ist also immer die Soll- oder Zukunftsform, die es genau so zu beachten gilt.

      Die WÖRTLICHE Aussage von opfern kann im näherbringen oder im entwickeln liegen. Das sind "Teekesselchen", die eine schöne Geschichte ermöglichen, aber in Wirklichkeit einen anderen Inhalt bieten. Somit wird nicht die Umfrage gemacht, was Kain falsch geopfert hat, sondern was die Gesellschaft an falschen Vorstellungen entwickelt hat und was sie nicht hochkommen ließ. Das wäre ebenso ein Wort für "opfern", in Rauch aufgehen lassen.

      Abel, sagt der alte Wortstamm, ist ein Wort zwischen Idol und Nichtigkeit.
      Einerseits hat die Gesellschaft den "Abel", wenn er nichts ist - abgemurkst (Kain ermordet Abel)
      Er sollte jedoch seines Bruders Hüter sein, und *Abel, das Idol, mit allen gewonnenen Erfahrungen weiter zur Spitze verhelfen und in die Erfahrungen in der Gesellschaft einbauen. (Das Blut schreit ...)
      Das Blut schreit nicht, aber den Schrei nach Anpassung gibt es.

      Die biblischen Geschichten sind - wörtlich genommen - eine große Schatzkiste an Erfahrungen.
    • Hallo Rose,

      Rose schrieb:

      Wenn Ihr die Bibel als Maßstab nehmt - und dazu wörtlich - dann sollt Ihr auch noch einen Schritt weiter gehen und die "Wörtlichkeit" mit Hilfe der ehemaligen Worte der alten hebräischen Sprache überprüfen.
      Wenn du das ganze jetzt mal mit Worten, Sätzen und Erklärungen bringst, damit der "normal Sterbliche" das auch verstehen kann, sind wir um Meilen weiter. So aber hinterlässt du ein Rätsel nach dem anderen, die du dann eigentlich nie löst. Ungelöst haben die Beiträge wenig bis gar keinen Wert.
    • Der Grund für die unterschiedliche Qualität bzw. Annahme der Opfer liegt laut der Heiligen Schrift in der Tatsache begründet, dass Abel [an Gott] glaubte, Kain aber nicht.


      Das glaube ich weniger, es war damals überhaupt keine Frage ob es Gott gibt oder nicht.
      Schließlich wurden die Eltern von Kain direkt von Gott erschaffen, auch das Paradies war noch zu sehen, auch wurde Kain direkt von Gott angesprochen und gewarnt, Gott war also "ganz normaler" Alltag.
      Du meinst wahrscheinlich eher Gehorsam anstatt Glaube an Gott?

      Zitat von »Stofi«
      Man kann es zur Erklärung auch bei EGW nachlesen.



      Wozu, wenn man es in der Bibel findet? Und das war ja der Wunsch von Franz - oder?


      Ich denke Franz ging es in erster Linie darum, dass wir etwas über Gottes Wort lernen.
      Wenn uns Gott eine weitere Prophetin gegeben hat und Gott uns(Gaben wie) den Geist der Weissagung gegeben hat, warum sollte man davon nicht Gebrauch machen? Es sei denn, man lehnt prophetische Gaben in der Neuzeit ab, dann glaubt man nicht an das Wort Gottes, dann wäre in der Bibel zu studieren auch nichts anderes als nur Wörter auswendig zu lernen.

      Denn gleichwie wir an einem Leib viele Glieder besitzen, nicht alle Glieder aber dieselbe Tätigkeit haben, so sind auch wir, die vielen, ein Leib in Christus, und als einzelne untereinander Glieder, wir haben aber verschiedene Gnadengaben gemäß der uns verliehenen Gnade; wenn wir Weissagung haben, [so sei sie] in Übereinstimmung mit dem Glauben; wenn wir einen Dienst haben, [so geschehe er] im Dienen; wer lehrt, [diene] in der Lehre; wer ermahnt, [diene] in der Ermahnung; wer gibt, gebe in Einfalt; wer vorsteht, tue es mit Eifer; wer Barmherzigkeit übt, mit Freudigkeit!
      Römer 12, 4-7


      @Rose

      Ich verstehe leider auch nur Bahnhof, versuchs mal mit alten Worten zu erklären, vielleicht wirds dann verständlicher. :D

      Im AT erklären sich die Worte. Das sind oft jene seltsamen Sätze, welche in Deutsch keinen Sinn geben. In neueren Übersetzungen werden sie meist herausoperiert, da man dachte, die "Alten" hätten einen Fehler gemacht. Das ist arg unhöflich. Besser ist, erst man nach dem Grund fragen.


      Also, ich finde das die Texte so wie sie sind Sinn ergeben; wenn man anfängt die Sprache auf das heutige Niveau zu übersetzen und vielleicht noch die heutigen Vorstellungen mit hinein interpretiert, dann kann da nur Humbug bei raus kommen.
      Denn die heutigen Moralvorstellungen sind längst nicht mehr die selben, wie zur Zeiten der Bibel.
      Am besten ist, dass wir die Bibel versuchen zu verstehen, so wie sie gemeint war und ist, denn jeder hat verschiedene Moralvorstellungen und Werte; dazu braucht man nur aus dem Fenster zu schauen und man weiß Bescheid. esrtzdfgr
    • Rose schrieb:


      Die biblischen Geschichten sind - wörtlich genommen - eine große Schatzkiste an Erfahrungen.


      Und Du weisst wie das geht im Gegensatz zu den anderen Diskutanten hier?

      Es tut mir leid, selbst auf die Gefahr hin, von Dir wieder als "unchristlich" verunglimpft zu werden, ich halte das einfach für Unsinn, solange Du dafür keine seriöse Quelle anführen kannst. :!:
      Liebe Grüße, Heimo
    • Heimo, ich sagte bereits in einem anderen Teil:
      Die Texte haben eine andere Leseweise.

      Was ich schrieb glaubt man deshalb nicht verstehen zu können, weil man sich nur an den bisher bekannten Text hält. Damit ist leider keiner fähig, die Mehrfachbedeutungen im hebräischen Text zu sehen. In Deutsch ginge sofort ein mehrdeutiger Witz zu verstehen. Mit einer Übersetzung in eine andere Sprache wäre das weg. In Deutsch kann keiner erkennen, wie der Grundtext wirkt. Die Übersetzung ist zwar korrekt, aber sie hat wie bei einem Würfel nur die Seite vorn und nicht die Seite unten mit den sechs Punkten gezeigt.

      Da man nur eine Seite kennt wird begründet, dass Kain nicht an Gott glaubte, daher Abel umbrachte oder es werden Bücher darüber geschrieben, warum Gott den Mörder Kain segnet und wer Kain etwas tut wird siebenmal gerächt.

      Das sind Geschichten die Unsinn ergeben und zu keinem schlüssigen Ergebnis führen. Die Geschichte bleibt damit immer noch eine Mordgeschichte, während sie mit vollständiger Leseweise die Grundgesetze der Menschheitsentwicklung enthält.

      Wer sie kennen will, muss sich deshalb etwas mehr Mühe geben.
      Ich verstehe, dass dies neu ist und schwer begreiflich, dass etwas anderes als die bisherig gepredigte Idee da ist.

      Weil die Gesetze sehr wertvoll sind, und für die heutige Entwicklung gebraucht würden, spreche ich das an.

      Wen es interessiert, der soll präzise Fragen stellen.
      Pastoren und Pfarrer haben im Studium Hebräisch.
      Sie sollen ein bisschen nachdenken was sie eigentlich vermitteln.
      Ich beantworte die Fragen soweit ich kann.

      Nachtperle, ich kann wohl nicht einen mehrseitigen Text über Gen. 4 hier auf einmal zeigen.
      Das geht nur Schritt für Schritt und sehr langsam, je nach Bedarf und Fragen.
      Vor allem geht nur bei Interesse und bei eigenem Mitdenken ein Kennenlernen der Spielarten des Textes.

      Wegen dem Wunsch nach Eurem Mitdenken bin ich auf die Fragen angewiesen.
    • @Rose

      entschuldigung aber deine Art und Weise was und wie du schreibst kommt mir sehr stark gnostisch vor, wenn dem so ist sage es offen und ehrlich und wir wissen dass soetwas abzulehen ist denn es steht auch in der Bibel dass wir uns vor der "sogenannten Erkenntnis"=Gnostische lehre des verborgenen Wissens hüten müssen.

      bzw. Erzähl uns doch mit klar verständlichen Worten welcher Gemeinschaft, Glauben und Auslegungsweise du angehörst und welche Glaubenspunkte du hast.

      Vielen Dank
      Der Narr spricht in seinem
      Herzen:
      "Es gibt keinen Gott!"
      Psalm 14: 1