Können wir sündlos leben?

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    • Ich glaube, du bist einfach chronik-affin ... das bist du einfach, da kann man nichts machen.

      Die sieben Gemeinden sind in meinen Augen keine aufeinanderfolgende Chronik, sondern Geister bzw. Geistesverfassungen.
      Es heißt: Dem Engel der Gemeinde ... schreibe ...

      Man wird nämlich in Laodizea auch Philadelphia finden,
      in Philadelphia auch Thyatira,
      in Thyatira auch Ephesus,
      in Ephesus auch Sardes, usw.

      Das ist es eben, wenn man über Kollektive spricht. Man wird der Sache nicht gerecht. Vieles in der christlichen Deutung wird der Sache nicht gerecht.
      Und das will ich sagen, wenn mein Tag kommt:
      Ich danke Dir, mein Herr, ich danke Dir für alles.
    • Persönliche, Gemeindliche und Kirchengeschichtliche Bedeutung(en) der 7 Sendschreiben!

      Seele1986 schrieb:

      Die sieben Gemeinden sind in meinen Augen keine aufeinanderfolgende Chronik, sondern Geister bzw. Geistesverfassungen.
      Es heißt: Dem Engel der Gemeinde ... schreibe ...

      Man wird nämlich in Laodizea auch Philadelphia finden,
      in Philadelphia auch Thyatira,
      in Thyatira auch Ephesus,
      in Ephesus auch Sardes, usw.
      Kann schon sein, dass es nicht chronologisch aufgebaut ist, denn in der vorletzten (6.) Gemeinde von Philadelphia kommt ja in Offb.3,10 die Entrückung vor - bzw man könnte es daraus schließen. Und eigentlich müsste ja die Entrückung in der letzten, der 7. Gemeinde Laodicea stattfinden. Und dennoch kann man in Offb. 2 und 3 auch eine "kirchengeschichtliche Entwicklung" sehen, wobei es hier ja verschiedene Einteilungen geben kann, wie Du ja an meiner Tabelle sehen kannst. Bei den ersten drei Gemeinden sind sich die meisten Ausleger in der Zeit einig, aber schon ab der 4. Gemeinde "Thyathira" kommt man zu verschiedenen Zeitperioden: die einen sehen diese Zeit des Abfalls von 538 - 1500, also fast 1.000 Jahre (962) andauernd, während die anderen das Thyathira - Zeitalter als die gesamte weltliche Machtdauer des Papsttums mit 1.260 Jahren ansehen (538 - 1798).

      Ich stimme Dir zu, dass man in Laodizea auch Philadelphia finden, in Philadelphia auch Thyatira finden kann usw. Die Beschreibungen in den 7 Sendschreiben können auch in allen Epochen der Kirchengeschichte vorkommen überall! Und auch wir persönlich sollen uns prüfen, ob wir samt unserer Gemeinde nicht womöglich auf dem falschen Weg sind und ob es nicht an der Zeit ist »Busse zu tun!«

      Interessant finde ich aber schon, dass die Gemeinde Smyrna und die Gemeinde Philadelphia die einzigen sind, mit denen der Herr vollauf zufrieden ist und die nicht Buße tun müssen. Die Märtyrer-Kirche (Smyrna) der ca. 200 Jahre wird dem Herrn , der ja selbst den Tod erdulden musste, ja wohl besonders am Herzen gelegen haben! Und auch die Philadelphia - Gemeinde ist tadellos. Warum soll man hier nicht die gute Zeit des Aufbruchs - also die Zeit der Erweckungsbewegungen von Methodisten und Pietisten sehen, in deren Zeit von 1750 - 1850
      - die Zeit der Erweckung / Die Zeit des Pietismus und der Entstehung der Missionsgesellschaften und der Bibelgesellschaften fiel ! Diese Besinnung auf das Wort Gottes und die massenhafte Verbreitung der Bibel ab 1812 (Gründung der ersten Bibelgesellschaft) haben den Herrn ja mit Sicherheit auch sehr gefreut!
    • Die 7 Gemeinden sind 7 historisch gewachsene Christusbekenntnisse, keine starre Abfolge, aber sie sind NACHEINANDER entstanden und sind inzwischen zu Kirchen/Freikirchen/Organisationen geworden.
      Mit Offb. 3:10. ist NICHT Entrückung gemeint sondern die Zeit der Siebten Posaune Kap.10:5.-7., die wir seit 1843/44 erleben.
      In dieser "Zeit der Entscheidung/Krisis/Gericht" wird die Menschheit versucht wie Jesus in Matth. 4/Mk. 1/Luk.4.
      Gottes Antwort auf die weltweite Versuchung sind die drei Engel aus Offb. 14: das ewige Evangelium.
    • "Im Deutschen lügt man, wenn man höflich ist" (Goethe ?)

      Das Gebot spricht ausdrücklich vom "Falschen Zeugnis" Dafür gibt es schon im AT Beein Beispiel. - bei der Hochwertigkeit des Zeugen - Beweises im AT Rechtssystem - bei uns ist der Sachbeweis vorrangig.

      Der von uns allen sehr geschätzte und geachtete Prediger Johann Fichtberger (+) sprach einmal in einer Predigt darüber, wie schutzlos man wäre, müsste man sich jeder insistierenden Frage , Persönliches, Privates - -betreffend unter Wahrheitspflicht (wie als Zeuge vor Gericht) stellen.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Man muss nicht jedem alle Fragen beantworten. So kann dann schon mal das Ergebnis lauten: Ich möchte darüber nicht reden.
      Das betrifft vor allem Leute in der Gemeinde, die statt zu beten nur tratschen. Damit habe ich nicht gelogen.
      „Herr, du weißt, dass ich von Tag zu Tag älter werde – und eines Tages alt. Bewahre mich vor dem Drang, bei jeder Gelegenheit etwas sagen zu müssen. Erlöse mich von der Leidenschaft, die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen. Lehre mich nachdenklich und hilfreich, aber nicht beherrschend zu sein . . . lehre mich die wunderbare Weisheit, dass ich mich irren kann. Erhalte mich so liebenswert wie möglich.“ Theresa von Avila