Gewissen & Gehorsam

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    • Gewissen & Gehorsam

      Anlässlich des "Nazi-Themas" und anderer Beiträge hier, die "Denken, Wissen, Glauben, Gehorsam" gegenüber Thesen und Glaubenssätzen betreffen,
      nun dieses Thema:

      wie "stark" ist Gewissen? Hält es sich im Menschen gegen erlernten Gehorsam durch, oder kann man es total abtöten?

      Ist es Ignoranz gegen die innere Stimme, wenn man unreflektiert Befehlen folgt, oder ist diese Stimme ab einen gewissen Punkt wirklich verstummt?

      Muss man schlicht die Verantwortung abgeben (das tut man ja, wenn man Befehlen folgt) oder gibt es noch etwas in uns, das dagegen streitet?

      Die Bibel sagt uns, dass Gott sein ethisches Gesetz in unser Herz geschrieben habe; folglich wäre es eine natürliche Anlage im Menschen.

      Es gibt zahlreiche Studien darüber. Was könnt ihr dazu sagen bzw. was denkt ihr darüber?

      Auf spannende Diskurse!

      Lg
      Und das will ich sagen, wenn mein Tag kommt:
      Ich danke Dir, mein Herr, ich danke Dir für alles.
    • Ich würde sagen das Gewissen eine sehr individuelle Sache ist. Manche Menschen besitzen kein Gewissen, ich denke in der Psychologie wird so ein Mensch Psychopath genannt. Unser Gehirn ist in der Lage das Gewissen "auszutricksen". Viele Menschen die für sich selbst in Anspruch nehmen ein reines Gewissen zu haben, haben eine sehr subjektive Eigen- und Fremdwahrnehmung. Das Gewissen eines Menschen ist zu einem Teil vererbt zu einem anderen erlernt. Menschen die versuchen andere zu manipulieren Bedienen sich oft des Gewissens des Manipulierten. Ich Glaube das weit über 90% der Menschen dazu gebracht werden können ihr Gewissen auszuschalten oder zu unterdrücken und unter den richtigen Bedingungen fast zu allem gebracht werden können.
    • Das Gewissen eines Menschen ist zu einem Teil vererbt zu einem anderen erlernt.
      Hier würde mich deine (eure) Meinung interessieren:

      was ist vererbt, was ist erlernt?

      Wir haben ein natürliches Verständnis von Ungerechtigkeit, die uns widerfährt, und können daraus ableiten, dass andere es ebenfalls als ungerecht empfinden, wenn man an ihnen so handelt.

      Ist das bereits ein ethisches Gewissen bzw. eine Ethik?
      Und das will ich sagen, wenn mein Tag kommt:
      Ich danke Dir, mein Herr, ich danke Dir für alles.
    • HeimoW schrieb:

      Ist es wirklich teilweise "vererbt" oder nicht von den Eltern geprägt?

      Gewissen wird durch Eltern geprägt. Wieso sollte es vererbt sein? Natürlich erben die Kinder, die Gene von Eltern. Aber Gewissen ist eine Frage von Erziehung, von Dingen , die richtig und falsch und schlecht sind, und was gut ist.
    • Gewissen wird durch Eltern geprägt. Wieso sollte es vererbt sein?
      Wenn Gewissen einzig auf "Erziehung" beruhte, wäre das katastrophal. Dem ist nicht so.

      Es gibt viele Beispiele für Gewissensbildung entgegen der miserablen Erziehung der Eltern.

      Natürlich ist Erziehung ein wesentlicher Punkt.

      Aber wenn es keine Anlage für Moral im Menschen gäbe, könnte sie auch nicht von außen hineingelegt werden.

      Im Übrigen könnte der Mensch dann auch nicht schuldig sein!
      Und das will ich sagen, wenn mein Tag kommt:
      Ich danke Dir, mein Herr, ich danke Dir für alles.
    • Seele1986 schrieb:

      Anlässlich des "Nazi-Themas" und anderer Beiträge hier, die "Denken, Wissen, Glauben, Gehorsam" gegenüber Thesen und Glaubenssätzen betreffen,
      nun dieses Thema:

      wie "stark" ist Gewissen? Hält es sich im Menschen gegen erlernten Gehorsam durch, oder kann man es total abtöten?

      Ist es Ignoranz gegen die innere Stimme, wenn man unreflektiert Befehlen folgt, oder ist diese Stimme ab einen gewissen Punkt wirklich verstummt?

      Muss man schlicht die Verantwortung abgeben (das tut man ja, wenn man Befehlen folgt) oder gibt es noch etwas in uns, das dagegen streitet?

      Die Bibel sagt uns, dass Gott sein ethisches Gesetz in unser Herz geschrieben habe; folglich wäre es eine natürliche Anlage im Menschen.

      Es gibt zahlreiche Studien darüber. Was könnt ihr dazu sagen bzw. was denkt ihr darüber?

      Auf spannende Diskurse!

      Lg

      Natürlich kann ein Mensch sein Gewissen abtöten, schwächen aber auch schärfen. Geschärft wird das Gewissen durch lesen der Bibel/das Nachdenken, Gebet und Gehorsam und nicht zu vergessen durch das Wirken des Heiligen Geistes. Der Grad vom Gewissen, den ein Mensch hat, steht auch im Verhältnis der Denkfähigkeit und Fähigkeit seine Entscheidungen zu hinterfragen. Wenn das Gehirn durch Drogen und Medikamente geschädigt wird, sinkt die Fähigkeit zu denken und somit wird dann weniger gut reflektiert ob die Entscheidungen gut oder böse waren.

      Im Rausch sinkt das Gewissen deutlich, weil die Denkfähigkeit herabgesetz wird. Aber selbst etliche Musikrichtungen haben aufs Denken Einfluss und ich glaube aufs Gewissen. Menschen haben ja Gewissen vor und nach einer Entscheidung.

      Babylon:
      Als die Menschen sich vor einem Standbild verneigen sollten wurden verschiedene Musikinstrumente verwendet. Sollte dies die Entscheidung erleichtern? Ein ist mir gewiss, Musik kann sehr, das Verhalten beeinflussen.

      Was sagt die Bibel zum Thema?

      Das Alte Testament kennt kein eigenes Wort für Gewissen. Vielmehr werden die Funktionen des Gewissens dem „Herzen“ oder manchmal den „Nieren“ als dem Inneren des Menschen zugeordnet. Dabei bezeichnen das Herz als der Ausgangspunkt guter wie böser Taten mehr die verstandesmäßige, die Nieren mehr die gefühlsmäßige Komponente des Gewissens. Bsp: 2.Sam 24,10: „nachdem David das Volk gezählt hatte, schlug ihm das Herz (= das Gewissen)“. In Jeremia 12,2 werden die Gottlosen beschrieben: „Du bist nur ihrem Munde nahe, aber fern von ihren Nieren“, d. h. sie reden zwar von Gott, aber ihre innersten Entscheidungen und Gefühle wollen sie nicht von ihm beeinflussen lassen. Im Neuen Testament werden die Bezeichnung Herz und parallel dazu der griechische Begriff syneidäsis = Mitwisser, Gewissen (ca. 30 *) verwendet. In Röm 2,15 wird anschaulich beschrieben, was im Gewissen vor sich geht: „Sie beweisen damit, dass in ihr Herz geschrieben ist, was das Gesetz fordert, zumal ihr Gewissen es in ihnen bezeugt, dazu auch die Gedanken, die einander anklagen oder auch entschuldigen.“

      de.m.wikipedia.org/wiki/Gewissen
    • Seele1986 schrieb:

      ...Im Übrigen könnte der Mensch dann auch nicht schuldig sein!

      Warum?

      Schuld ist das Missachten der Werte (Gebote) Gottes und das unabhängig von der Begründung dafür.

      Außerdem ist das Gewissen nicht die einzige Quelle zur Erkenntnis dessen was Recht ist und sind die Eltern nicht die einzigen, die erziehen.
      Gewissen aus den Genen wäre mir neu.
      Und wenn Dein Schuldargument nicht falsch wäre, müsste ich dann erst Recht behaupten der Mensch könnte nicht schuldig sein, er hätte dann ja nur die falschen Gene.
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Seele1986 schrieb:

      was ist vererbt, was ist erlernt?
      Ich denke das bei der Entstehung des Gewissens verschiedene Anteile eine Rolle spielen. Ein wichtiger Anteil ist die Empathie, welche eine nicht zu verachtende Leistung des menschlichen Gehirns ist. Es sind mehrere Gehirnbereiche beteiligt, unter anderem auch Teile der Selbst- und Fremdwahrnehmung, der eigenen Fähigkeit Emotionen zu empfinden, die Fähigkeit primäre Emotionen zu erkennen... Alleine die Funktion dieser Gehirnbereiche hängt stark von der Genetik ab, daneben haben natürlich auch die Zustände während der Geburt Einfluss auf die Entwicklung der Gehirnfunktionen. Empathie stellt für mich die Grundlage für die Entwicklung eines Gewissens. Ein Säugling fängt an seine Umwelt wahrnzunehmen und entwickelt durch Erfahrungen und Lernen ein Ethikverständnis. Kinder übernehmen im Laufe ihrer Entwicklung in der Regel viel vom Ethikverständnis ihrer Eltern und/oder ihrem Umfeld. Wenn sich Menschen frei Entwickeln können gibt es oft in der Pubertät einen Bruch mit alten Ethikvorstellung und der Mensch findet seine eigenen Ideale. Das Gewissen orientiert sich an diesem Ethikverständnis, der eigenen Gefühlswelt, der eigenen Wahrnehmung der Welt. Ich denke das extreme Handlungen wie das Töten anderer Menschen oder Tiere (in der Regel Säugetiere, hier empfinden wir mehr Empathie als z.B. bei Insekten oder Reptilien) bei den meisten Menschen aufgrund ihrer Genetik als etwas unangenehmes wahrgenommen wird. Auch ist in unserer Genetik die Fähigkeit gespeichert, uns selbst vor allem in der eigenen Hautfarbe wiederzuerkennen, das hat einen Einfluss auf die Empathiefähigkeit/unser Gewissen. Es gibt noch eine Vielzahl anderer Beispiele von genetisch vererbten Eigenschaften oder Ängsten, es sind Instinkte und Mechanismen in uns Menschen, die unser Gewissen stark beeinflussen können.

      Kennt sich jemand von euch mit Gewissensbildung bei Tieren aus? Das Säuglinge wie Primaten und Delphine in der Lage sind ein Gewissen zu entwickeln ist mir bekannt, wie sieht es mit Reptilien, Vögeln und Fischen aus?
    • Warum?
      Wenn die Einsicht über Recht und Unrecht nicht im Wesen des Menschen angelegt wäre, könnte er auch nicht schuldig sein am Unrecht. Er hätte ja keine Einsicht darüber.

      Ich spreche nicht vom Missachten von Normen. Sondern vom Gewissen.

      Schuld ist das Missachten der Werte (Gebote) Gottes und das unabhängig von der Begründung dafür.

      Diese Gebote müssen dem Menschen aber klar sein, sonst kann er sie nicht missachten. Ich kann nur etwas missachten, was mir einleuchtet.

      Gewissen aus den Genen wäre mir neu.

      Von Genen sprach ich auch nicht. Sondern von der natürlichen Fähigkeit des Menschen, Recht und Unrecht zu empfinden und zu erkennen.

      Hätte der Mensch das nicht, so könnte es auch durch Erziehung nicht eingebaut werden.

      Die Bibel sagt es doch selbst, oder nicht?

      Ich widersprach lediglich der Aussage stadenkers, dass Gewissen NUR durch Erziehung eingegeben wird. Das hieße, dass alle, denen diese Erziehung nicht zuteil wurde, kein Gewissen entwickelt haben; das ist aber falsch.

      müsste ich dann erst Recht behaupten der Mensch könnte nicht schuldig sein, er hätte dann ja nur die falschen Gene.

      .
      Den Satzteil verstehe ich nicht.
      Und das will ich sagen, wenn mein Tag kommt:
      Ich danke Dir, mein Herr, ich danke Dir für alles.
    • Ethische Bereiche der Gewissensbildung beim Menschen

      Ein mir bekannter Rabbiner aus Frankfurt, Shlomo Raskin, hat bei einer Lehrstunde in der Thora, sehr schön gesagt: " Einzig der Mensch, entgegen aller Tiere, hat eine familiäre Bindung, noch zu seinen Großeltern".

      Natürlich gibt es vererbte Anteile die eine klare Rolle spielen, nicht zuletzt auch die bereits mehrfach erläuterten Umwelteinflüsse/Prägung und Erziehung, sind tatsächliche Einflüsse, und Formen das Gewissen eines Menschen/Individuums erkennbar.

      Doch können wir das Gewissen wirklich plausibel und absolut verstehen/erklären?

      Was denkt Ihr?

      Lieben Gruß

      Ines
    • @stadenker:

      dann habe ich dich falsch verstanden, entschuldige.

      HeimoW fragte, ob es wirklich vererbt sei, oder nicht vielmehr erzogen.

      Darauf schriebst du, wieso es vererbt sein sollte. Es würde anerzogen.

      Daraus schloss ich, dass du Gewissen in der Natur des Menschen vollkommen ausschließt.
      Und das will ich sagen, wenn mein Tag kommt:
      Ich danke Dir, mein Herr, ich danke Dir für alles.
    • dschohnny schrieb:

      Ich würde sagen das Gewissen eine sehr individuelle Sache ist. Manche Menschen besitzen kein Gewissen, ich denke in der Psychologie wird so ein Mensch Psychopath genannt. Unser Gehirn ist in der Lage das Gewissen "auszutricksen". Viele Menschen die für sich selbst in Anspruch nehmen ein reines Gewissen zu haben, haben eine sehr subjektive Eigen- und Fremdwahrnehmung. Das Gewissen eines Menschen ist zu einem Teil vererbt zu einem anderen erlernt. Menschen die versuchen andere zu manipulieren Bedienen sich oft des Gewissens des Manipulierten. Ich Glaube das weit über 90% der Menschen dazu gebracht werden können ihr Gewissen auszuschalten oder zu unterdrücken und unter den richtigen Bedingungen fast zu allem gebracht werden können.
      Kleine Ergänzung: Menschen ohne Gewissen nennt man Soziopathen.

      Das Gewissen ist erst allen Menschen in die Wiege gelegt worden - Gottes Gesetze im Herzen. Die Umwelt und die Erziehung, bzw. das eigene Studium der Bibel schult das Gewissen - in die eine oder andere Richtung. Z.B. ist für ein "Göttlich geschultes Gewissen" ein Mord undenkbar, ein radikaler Atentäter hat ein schlechtes Gewissen, wenn er nicht tötet.
    • Wie stark jemand mit einem anderen, der Übel erleidet mitfühlt, dürfte teilweise ererbt sein. Ich glaube also, dass der Grad der Empathiefähigkeit teilweise ererbt ist, wie die Körpergröße teilweise erblich bedingt ist. Ich gehe weiter davon aus, dass das Gewissen von der individuellen Empathiefähigkeit abhängt. Auch zum Beispiel Verantwortungsgefühl für die Umwelt, für die Natur, kann man vermutlich als Empathie für die Natur verstehen. Daher glaube ich, dass es eine angeborene Voraussetzung für das Gewissen gibt, die mitbestimmt, wie stark und oft jemandes Gewissen schlägt.
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19
    • Die Beziehung zu Gott, eine konstante, entschiedene "Gewissensschule".

      Entscheide ich mich bewusst für eine Beziehung mit Gott und seinem lebendigen Wort, so kann ich, was "das/mein Gewissen kennen/haben" betrifft, deutlich unterscheiden: Er gibt meinem Leben die Maßstäbe und Richtlinien, die über jedes "menschliche Verständnis" einer Ethik hinaus, so sie in meinem Denken/Herzen sich verankern dürfen, mir klar aufzeigen, dass die Eindeutigkeit der göttlich - gegebenen Gewissensexistenz unstreitbar ist.

      In der Begegnung mit Gott durch den Glauben und in dem Festhalten an seinem Wort, geschieht, meiner Ansicht nach, der entscheidende Wendepunkt, und zwar in einer jeden, auf "den Punkt" zu bringen wollenden Betrachtungsweise.

      Wir können die Eindeutigkeit Gottes aus seinem Wort nicht leugnen, seine Gebote zeigen uns zuinnerst auf, dass ein Hindernis passiert sein muss, weshalb sie uns gelten.

      Welche Gedanken habt ihr bezüglich des Glaubens an Gott mit dem Gewissen verbunden ?

      Soweit mein nachsinnen

      Schalom

      Ines
    • Nur ganz kurz:

      mein Ausgangspunkt war das Gewissen/ die Gewissenslosigkeit, die der Mensch natürlicherweise in sich hat (ferner anerzogen oder aberzogen ist); im Sinne von ethischem Handeln.

      Mir ging es nicht um das altbekannte "für" oder "gegen" Gott entscheiden. Das ist nämlich etwas anderes.

      Das wollte ich nur kurz erwähnen.
      Und das will ich sagen, wenn mein Tag kommt:
      Ich danke Dir, mein Herr, ich danke Dir für alles.
    • Ich wollte es nicht ungesagt lassen

      Seele1986, dir ging es um...

      Und ich konnte mich meiner Gedanken, ähnlich wie stadenker am gestrigen Abend, bei aller Akzeptanz gegenüber Deiner "Themengebundenen" Frage, nicht ausreichend enthalten!

      Es möge mir hoffentlich verziehen sein.

      Es sollten jetzt nur noch Leute in Deinem Thema sprechen,

      DANKE!

      Ines
    • @Ines:

      ich wollte damit nicht deine oder andere Aspekte verbieten, sondern einfach nur nochmal meine Frage unterstreichen.

      Aus der Bibel zu schöpfen, steht dem nicht entgegen.

      Ich wollte nur sagen, dass es ein Unterschied ist:

      wenn wir vom Christenleben sprechen, hat das zwar auch mit dem Gewissen zu tun, aber darum ging es mir primär nicht.

      Mir ging es (in Anlehnung an das Nazi-Thema) um Gewissen und Gehorsam bzw. inwieweit Menschen unter Gehorsamspflicht- oder zwang ihr Gewissen leugnen, das ihnen etwas anderes sagt.

      Dieses natürliche Gewissen ist selbstverständlich auch von Gott gestiftet.

      Die Frage war, ob es jeder Mensch hat, ob es jeder ähnlich oder gleich hat und wie es "funktioniert".

      Sich "für Gott entscheiden" ist ja nochmal was ganz anderes. Oder hat nur der Christenmensch ein Gewissen? Das wird wohl keiner behaupten, oder?

      Um diese Unterscheidung ging es mir. Ich hatte nicht vor, dir oder anderen den Mund zu verbieten.

      Lg
      Und das will ich sagen, wenn mein Tag kommt:
      Ich danke Dir, mein Herr, ich danke Dir für alles.