Zitate - Thread

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    • »das macht, er ist gericht' Ein Wörtlein kann ihn fällen.«!!!

      freudenboten schrieb:

      Johannes 16:8 - 11

      "Und wenn er (Geist-Stellvertreter) gekommen ist, wird er die Welt überführen...
      Von Sünde, dass sie nicht an mich GLAUBEN,
      von Gerechtigkeit, dass ich zum Vater GEHE und ihr mich nicht mehr seht,
      von Gericht aber, dass der Fürst dieser Welt GERICHTET wird."
      Alle 11 Bibelübersetzungen von bibelserver.com übersetzen hier den Vers 11 mit „dass der Fürst dieser Welt gerichtet ist.” ---> ein entscheidender Unterschied, wie ich finde! ----> Satan ist schon gerichtet!; so übersetzen die Gute Nachricht Bibel und die Menge Bibel!

      „Das Gericht aber besteht darin, dass der Herrscher dieser Welt schon verurteilt ist." = Gute Nachricht Bibel

      „Das Gericht bedeutet, dass der Herrscher dieser Welt schon gerichtet ist.” = Neues Leben. Die Bibel

      „Und das Gericht werden sie daran erkennen, dass der Fürst dieser Welt schon verurteilt ist.” = Neue evangelistische Übersetzung

      „Und Gottes Gericht zeigt sich daran, dass der Teufel, der Herrscher dieser Welt, bereits verurteilt ist.” = Hoffnung für Alle


      „über das Gericht: dass der Fürst dieser Welt gerichtet ist.” = Lutherbibel 2017

      ===> Also 3 Übersetzungen übersetzen mit „schon verurteilt / gerichtet ist”. Das ist doch ein deutlicher Unterschied gegenüber Deiner Übersetzung mit dass „der Satan gerichtet wird” - also erst in der Zukunft!

      Welche Bibelübersetzung hast Du verwendet? Alle deutschen Bibelüblersetzungen sagen, dass das Gericht über den Fürst dieser Welt, welcher Satan ist bereits erfolgt ist! ----> Gerade diese Aussage Jesu ist für uns wichtig weil er bereits gerichtet ist und uns der Teufel nichts mehr anhaben kann!

      W a n n ... ist das Gericht über Satan erfolgt? Nun, meiner Meinung nach am Kreuz von Golgatha! Da fand das Gericht über den Teufel statt, da ist er einfürallemal entmachtet worden! Zwar tobt Satan noch in dieser Endzeit schlimmer wie je zuvor, aber mit „seiner Macht ist nichts getan” um mal Luthers bekanntes Lied etwas unzuformulieren. All sein Toben und Wüten ist nur noch - wenn man so will - ein „,Nachhut-Gefecht”! Satan weiß, dass er seit Golgatha absolut verloren hat und gerichtet worden ist. Und weil er das weiß, reagiert er in einer „Trotzreaktion” mit seinem letzten Aufbäumen, da „er weiß, dass er nur noch wenig Zeit hat”! (Offb 12,12).

      So will ich zum Abschluss meiner Ausführungen das bereits erwähnte Kampflied der Reformation von Martin Luther zitieren: » ... Der alt böse Feind mit Ernst ers jetzt meint; groß Macht und viel List sein grausam Rüstung ist, ...

      Und wenn die Welt voll Teufel wär, und wollt uns gar verschlingen, so fürchten wir uns nicht so sehr,
      es soll uns doch gelingen.
      Der Fürst dieser Welt, wie saur er sich stellt, tut er uns doch nicht;
      das macht, er ist gericht' Ein Wörtlein kann ihn fällen

      ----> Gerade in diesem 3. Vers wird Luther an diese Aussage aus Joh. 16,11 gedacht haben !
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • freudenboten schrieb:

      Das "Gericht" umfasst auch das Ende.
      Darum: ...gerichtet wird...
      OK. Was aber steht im Urtext ? „ist” oder „wird” gerichtet ... ?
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!
    • Und was der Mensch letztlich (meistens, muss man ja immer fairerweise dazusagen) sucht, ist Versöhnung.
      Versöhnung mit sich selbst, Liebe und Anerkennung anderer, am Abend auf sich selbst und sein Leben zurücksehen und sagen zu können: Es ist gut!,
      und man hat Frieden und kann sich dem hingeben, der Wache hält über alle Dinge, von dem alles kommt und zu dem alles gehört, der ewige Geist.
      Es sei gut und es sei nur ein Einschlafen, bis seine Stimme einen wieder erweckt in einer Welt, in der keine Entbehrung und kein Verlust existiert, aller Lebenshunger und aller Daseinsdurst befriedet,
      und es stimmte die Ahnung, die wir seit Kindertagen in uns trugen, dass es kein Nichtsein gebe und auch der Tod ist nur sein Knecht.
    • Die große Angelegenheit des Lebens eines jeden Menschen ist die, daß er dem Zwecke seines Daseyns entspreche; und dieser ist: Gott zu verherrlichen und seine eigene Seele zu retten;
      – eine Verordnung des Himmels, die so alt als die Welt ist. Gewöhnlich bekümmert sich aber der Mensch am wenigsten um Das, was seine Hauptsorge und wichtigste Beschäftigung seyn sollte.
      Er ist abgeneigt, sich selbst kennen zu lernen, Untersuchungen über sein Daseyn, über den Ursprung, die Pflichten und das Ende seines Lebens anzustellen.
      Lieber wendet er seine Tage, – welche eben so viele Schritte zu seiner ewigen Wohlfahrt seyn sollten, – nur dazu an, daß er seinen Stolz, seinen Geitz und die Lüsternheit seines Herzens zu befriedigen sucht.
      Als wenn er bloß um sein selbst willen da sei, oder als ob er sich selbst das Daseyn gegeben habe, und daher keiner höhern Macht Rechenschaft schuldig, und ihrem Urteilsspruche nicht unterworfen sei.
      [IV] In diesen verwilderten, beklagenswerthen Zustand, stürzt der Mensch, durch seinen Ungehorsam gegen das Gesetz Gottes in seinem Herzen, sich selbst;
      indem er das thut, was er, wie er wohl weiß, nicht thun sollte, und das unterläßt, was er, seiner Erkenntniß nach, thun müßte.
      So lange nun dieser Krankheitszustand bei dem Menschen dauert, macht er seinen Gott sich zum Feinde, und sich selbst der Liebe und Seligkeit unfähig,
      welche Gott durch seinen Sohn Jesum Christum der Welt geoffenbaret hat.
      (William Penn, Ohne Kreuz keine Krone)
    • Psalm 45, 8 Hfa
      denn du liebst das Recht und hasst das Böse.

      Darum hat dich dein Gott als Herrscher eingesetzt, er hat dich zum Zeichen dafür mit Öl gesalbt und mehr als alle anderen mit Freude beschenkt.
      Satan hat vor nichts mehr Angst, als vor Anbetung. Lilo Keller
    • Interessant scheint zu sein, dass HfA (= die "moderne" Bibelübersetzung 'Hoffnung für Alle') den der als Herrscher eingesetzt wurde - also den Messias - von Gott (Ho Theos = Jahwe) selbst .. n i c h t .. als Gott (Theos = im Sinne von »göttlich«) sieht/sehen will! Ist dies der Historisch-Kritischen Lesart geschildert? Denn zahlreiche andere Bibelüblersetzungen von Psalm 45,8 sehen im Messias daher auch Gott:
      • Lutherbibel 2017: „darum hat dich Gott, dein Gott, gesalbt mit Freudenöl”
      • Schlachter 2000: „darum hat dich, o Gott, dein Gott gesalbt mit Freudenöl”
      • Zürcher Bibel: „darum hat dich Gott, dein Gott, gesalbt mit Freudenöl”
      • Menge Bibel: „darum hat dich Gott, dein Gott, gesalbt mit Freudenöl”
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!
    • 1.Korinther 12,13
      Denn wir sind durch einen Geist alle zu einem Leib getauft, wir seien Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt.


      1.Korinther 2
      10 Uns aber hat es Gott offenbart durch den Geist; denn der Geist erforscht alle Dinge, auch die Tiefen Gottes. 11 Denn welcher Mensch weiß, was im Menschen ist, als allein der Geist des Menschen, der in ihm ist? So weiß auch niemand, was in Gott ist, als allein der Geist Gottes. 12 Wir aber haben nicht empfangen den Geist der Welt, sondern den Geist aus Gott, damit wir wissen, was uns von Gott geschenkt ist. 13 Und davon reden wir auch nicht mit Worten, welche menschliche Weisheit lehren kann, sondern mit Worten, die der Geist lehrt, und deuten geistliche Dinge für geistliche Menschen. 14 Der natürliche Mensch aber nimmt nicht an, was vom Geist Gottes ist; es ist ihm eine Torheit und er kann es nicht erkennen; denn es muss geistlich beurteilt werden. 15 Der geistliche Mensch aber beurteilt alles und wird doch selber von niemandem beurteilt. 16 Denn »wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer will ihn unterweisen«? (Jesaja 40,13) Wir aber haben Christi Sinn.

      Daran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben und er in uns, dass er uns von seinem Geist gegeben hat.1 Johannes 4:13


      Der Herr ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.2 Korinther 3:17
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Es ist gut,
      wenn uns die verrinnende Zeit nicht als etwas erscheint, das uns verbraucht oder zerstört, sondern als etwas, das uns vollendet.
      Antoine de Saint-Exupéry

      Wie schade, dass so wenig Raum ist zwischen der Zeit wo man zu jung, und der, wo man zu alt ist.
      Charles de Montesquieu

      Man beginnt immer deutlicher zu erkennen: Das Leben ist nur eine Zeit der Aussaat, und die Ernte ist nicht hier.
      Vincent van Gogh

      Seite 3 - die umfangreiche Sammlung im Netz
    • Antoine de Saint-Exupéry
      Als du geboren
      wurdest, war ein regnerischer Tag. Aber es war nicht wirklich Regen,
      sondern der Himmel weinte, weil er einen Stern verloren hatte.
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!
    • Sie aber trat
      näher herzu, ließ sich auf dem äußersten Ende meines
      Lagers nieder, blickte mir in das tieftraurige, von Schmerz zu Boden geneigte
      Antlitz und beklagte dann in folgenden Versen die Verwirrung meines Geistes:


      »Wehe, wie tief hinab sank in den Abgrund
      Dein umdüsterter Geist, blind für das eigne
      Licht, und in dunkle Nacht will er sich senken,
      Wenn, von des Lebens Sturm mächtig entfesselt,
      Ins Unendliche wächst nagende Sorge?!
      Du, dem der Himmel einst offen erstrahlte!
      Der durch den Äther frei pflegte zu schweifen!
      Der du die Sonne sahst, rosigen Scheines,
      Der du geschaut des Monds eisige Klarheit!
      Auch die schweifende Bahn aller Gestirne,
      Die am Himmelsgezelt ziehn ihre Kreise,
      Hat dein siegender Geist sicher berechnet!
      Auch die Gründe, warum pfeifende Stürme
      Wild bewegen des Meers ruhige Fläche;
      Welche Gewalt im Kreis schwinge den Erdball,
      Wie sich in roter Glut Phöbus erhebe,
      Um in hesperische Flut niederzutauchen;
      Wer denn dem Lenz verliehn mildere Lüfte,
      Daß er mit blumiger Pracht schmücke die Erde:
      All dies hast du erforscht, und die verborgnen
      Kräfte der reichen Natur hast du erkundet!
      Nun aber liegst du da, Nacht vor den Augen!
      Auf deinem Nacken ruht lastende Fessel,
      Beugt dir nieder das Haupt, und an der toten
      Erde haften, o Schmach, starr deine Blicke!«

      »Doch nicht zu klagen ist es jetzt an der Zeit,«
      fuhr sie fort, »sondern zu heilen!«

      (Boethius, Der Trost der Philosophie)