Zitate - Thread

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    • freudenboten schrieb:

      das DIE QUELLE des Lebens nicht gewürdigt wurde
      Diese Quelle ist Gott. Doch, der wird schon gewürdigt, würde ich sagen, aber das ist natürlich Ansichtssache.
      Das macht die Kommentare nicht weniger hinfällig.

      freudenboten schrieb:

      von dem "unbekannten", vermutlich nachapostolischen Autor.
      Da der Text aus dem 2. Jahrhundert stammt, wird es wohl nachapostolisch sein, ja ...
      Warum du unbekannt in Anführungszeichen setzt, geht mir nicht auf. Ich weiß nicht, in welchem Film du grade bist ...
      Der Autor ist nicht bekannt, sonst hätte man ihn angegeben, wie bei allen anderen Texten auf dieser Seite.

      ...?
    • ALS DIE SYNAGOGEN BRANNTEN
      Der junge SA-Mann:
      Wo steckt Jehova nun, der nie verzeiht?
      Ist er, Adresse unbekannt, verzogen?
      Der alte Jude:
      Gibt’s einen Gott, gibt’s auch Gerechtigkeit.
      Wenn’s keinen gibt, was braucht es Synagogen?

      Erich Kästner
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!
    • 1. Ich gab ihm folgende Antwort: „Tryphon, es wird nie ein anderer Gott sein, noch war von Ewigkeit her ein anderer Gott als der, welcher dieses Weltall gemacht und geordnet hat.
      Wir glauben ferner, daß unser Gott kein anderer ist als der eurige, daß er vielmehr ein und derselbe ist wie der, welcher eure Väter aus Ägypten geführt hat ‚mit starker Hand und erhobenem Arme’
      1. Auch haben wir auf keinen anderen Gott unsere Hoffnung gesetzt - es gibt ja keinen anderen, - sondern auf denselben wie ihr, auf den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs.
      Nicht aber sind es Moses und das Gesetz, welche uns zur Hoffnung geführt haben; in diesem Falle würden wir wahrlich es euch gleich machen.

      2. Nun aber habe ich ja gelesen, Tryphon, daß schließlich noch ein Gesetz kommen soll und ein Bündnis, welches alle Bündnisse übertrifft, und an welchem jetzt alle Menschen, die Anspruch auf Gottes Erbe machen, festhalten müssen. Das auf dem Horeb gegebene Gesetz ist bereits veraltet und gehört euch allein, das unsere aber ist für alle Menschen überhaupt.
      Ist aber ein Gesetz gegen ein anderes aufgestellt, so [S. 17] abrogiert es das frühere, und ein späteres Bündnis hebt in gleicher Weise das frühere auf.
      Als ewiges und endgültiges Gesetz ist uns Christus gegeben, und verlassen können wir uns auf den Bund, dem kein Gesetz, keine Verordnung, kein Gebot folgt.
      3, Oder hast du nicht gelesen, was Isaias 2 sagt? ,Höre mich, höre mich, mein Volk! Und ihr Könige, schenket mir Gehör! Denn ein Gesetz wird von mir ausgehen, und mein Gericht wird sein zur Erleuchtung der Heiden. Eilends naht meine Gerechtigkeit, und mein Heil wird ausziehen, und auf meinen Arm werden die Heiden hoffen.’

      Durch Jeremias 3 spricht er über eben diesen Neuen Bund also: ,Siehe, es kommen Tage — spricht der Herr — und ich werde einen Neuen Bund schließen mit dem Hause Israel und dem Hause Juda, nicht wie ich ihn geschlossen habe mit ihren Vätern am Tage, da ich sie bei der Hand nahm, um sie aus dem Lande Ägypten zu führen’

      4. 4. Wenn nun Gott die Einrichtung eines Neuen Bundes angesagt hat, und zwar zur Erleuchtung der Heiden, wir aber es sehen und davon überzeugt sind, daß es Menschen gibt, welche gerade durch den Namen des gekreuzigten Jesus Christus sich von den Götzen und dem anderen Unrecht trennen, Gott zuwenden und bis zum Tode in Geduld ausharren, um Gott zu preisen und ihn zu verehren, dann kann jedermann aus den Tatsachen und aus der sie begleitenden wunderbaren Macht erkennen, daß hier das neue Gesetz und der Neue Bund und die Erwartung 5 derer ist, welche unter allen Völkern das Göttliche Heil erwarten.

      5. Das wahre, geistige Israel nämlich und die Nachkommen Judas, Jakobs, Isaaks und Abrahams, der trotz seiner [S. 18] Vorhaut, infolge seines Glaubens, von Gott sein Zeugnis erhielt, von ihm gesegnet und zum Vater vieler Völker ernannt wurde, das sind wir, die wir durch diesen gekreuzigten Christus zu Gott geführt wurden, wie sich noch im Laufe des weiteren Gespräches zeigen wird.“

      (Justin der Märtyrer, Dialog mit dem Juden Trypho)
    • Seele1986 schrieb:

      5. Das wahre, geistige Israel nämlich und die Nachkommen Judas, Jakobs, Isaaks und Abrahams, der trotz seiner [S. 18] Vorhaut, infolge seines Glaubens, von Gott sein Zeugnis erhielt, von ihm gesegnet und zum Vater vieler Völker ernannt wurde, das sind wir, die wir durch diesen gekreuzigten Christus zu Gott geführt wurden, wie sich noch im Laufe des weiteren Gespräches zeigen wird.“
      (Justin der Märtyrer, Dialog mit dem Juden Trypho)
      Den 5. Punkt sehe ich kritisch, da er sehr den Geist der Ersetzungs-Theologie („Israel ist nicht mehr Gottes auserwähltes Volk!”) atmet, der aber meines Erachtens nicht mit Römer 9 - 11 in Einklang zu bringen ist.
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!
    • Das wird - in dieser Zeit damals - sicher mit ein Gedankengang gewesen sein, Norbert.
      Wir sind bei diesen Texten nicht etwa in der Zeit Luthers oder der Römischen Machtkirche, sondern viel früher.
      Da wurden die Christen verfolgt. Justin spricht das einige Seiten später an gegenüber Thrypho.
      Die Nazarener und andere Frevler wurden verdammt und Jesus war in ihren Texten der Bastard einer Hure, der als Strafe für seine Gotteslästerung ewig in Kot und Auswürfen hocken wird.

      Die Zeiten haben sich geändert, auf beiden Seiten.
      Aber bitte mal etwas langsam mit "o, Ersetzungstheologie!!"
      Das war damals dran.
    • Seele1986 schrieb:

      Aber bitte mal etwas langsam mit "o, Ersetzungstheologie!!"Das war damals dran.
      Was es nicht besser macht! Ein ganz schlimmer frühchristlicher Antisemit war der „heilige” Augustinus, der auch die furchtbare Lehre von unaufhörlichen Höllenqualen erfunden hat!
      PS: Martin Luther war Augustiner; als exzellenter Biblkenner hätte L. es besser wissen müssen als Augustinus!
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Was es nicht besser macht
      Nein, es macht nichts besser, aber man lernt vielleicht gewisse Sachen vor ihrem Hintergrund und in ihrem Kontext zu verstehen.

      Ich lese die frühchristlichen Texte aus Interesse, weil ich gewisse Dinge verstehen will und weil es - nach den apostolischen Schriften - nunmal die Texte der Christenheit sind, die wir haben.
      Wir haben sonst nichts. Das sind die Nachfolger! Manche hängen da ständig einer Traumvorstellung einer "Nachfolger-Urgemeinde" an. Die gibt es nicht, sondern DAS sind die Nachfolger und die nachfolgenden Texte. Das, woraus dann später mit der Zeit die umfassende (catholische) Kirche wurde.
      Das ist die Geschichte. Keine andere. Baptisten suchen die Baptistengemeinde in der Bibel; Mennoniten suchen die Mennonitengemeinde in der Bibel; Adventisten suchen die Adventgemeinde in der Bibel ...
      Gibt es nicht. Es ist das daraus geworden, was dann daraus geworden ist.
      Dann kam das Schisma, dann vorreformatorische Bewegungen und Personen, dann die Reformation, dann lauter protestantische Richtungen, Strömungen und Sekten, und heute haben wir einen Dschungel.

      Am meisten interessiert mich beim Lesen, dass diese ganze Kirchenhistorie dort noch nicht zu spüren ist.
      Es gab die Konflikte und polemische Schriften wegen der Gnostiker, richtig, aber ansonsten hatte dort noch nichts wirklich an schismatischer Kirchengeschichte stattgefunden.
      Solche Sachen sind spannend zu lesen.

      Ich stelle dann hier schonmal Passagen rein, die ich gut, nachdenkenswert oder auch kritisch finde. Denn das hier ist der Zitate-Thread.
      Ich stelle das nicht rein, um JEDES MAL eine Grundsatzdiskussion zu führen, in der es eigentlich gar nicht um den Inhalt geht, sondern nur darum, DASS man was sagt.
    • Offb. 2 drohte Jesus, den Leuchter der Gem. Ephesus/"Wünschenswert" wegzustoßen, wenn sie die erste Liebe nicht wiederfindet.
      Dennoch bleibt IHR Zeugnis Grundlage des Christentums, nicht die Verfälschung durch die griech.-röm. "Kirchenväter" sowie den NICHTCHRISTEN Kaiser Konstantin.
    • Mein Gebet ist,
      dass wir nie wieder auf unseren Körper,
      auf den Abwasch,
      auf den Boden
      oder die Rechnungen schauen
      und dabei denken werden,
      dass dies "nur das normale Leben" ist.
      Alles hier auf der Erde ist ein Wunder -
      dass all das überhaupt existiert,
      sich auf diesem Planeten selbst zum Ausdruck bringt,
      sich gerade im unendlichen Raum drehend.
      Wie kannst du behaupten,
      dass irgendetwas davon alltäglich ist?

      (~ Chameli Ardagh)
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Und die Männer wandten sich von dort und gingen nach Sodom,Abraham aber blieb noch vor dem Herrn stehen......
      ...und die beiden Engel kamen am Abend nach Sodom....

      Falls hier mal wieder jemand auf Dreieinigkeitshinweis käme.....es ist keiner....
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Und als sie ihn (Lot) hinausgebracht hatten, sprach der eine: Rette dein Leben und sieh nicht hinter dich ...
      Aber Lot sprach: Ach nein, Herr! Siehe dein Knecht hat Gnade gefunden ...
      Da sprach er zu ihm: Siehe, ich habe auch darin dich angesehen, dass ich die Stadt nicht zerstöre, von der du geredet hast. Eile und rette dich dahin ...

      Auch der Herr wird teilweise "Engel" genannt. Das führt ja beispielsweise zu jener Auslegung mancher, Michael sei Jesus.
      Im Dornbusch sprechen auch "der Engel" und dann heißt es wieder, der HERR spräche;
      Mose sieht den "Engel", dann heißt es, er habe mit dem HERRN gesprochen;
      in der Wolkensäule ist der "HERR", dann heißt es wieder, der "Engel des HERRN" gehe mit ihnen ...

      Das durchmischt sich und macht eben jene singularen Thesen wider die Offenbarung der Schrift unmöglich.
    • Pfingstrosen schrieb:

      Falls hier mal wieder jemand auf Dreieinigkeitshinweis käme.....es ist keiner....

      Genesis 18,2 („Und als er seine Augen aufhob und sah, siehe, da standen drei Männer vor ihm.”) haben Theologen aber sehr wohl als einen Hinweis auf die Dreieinigkeit gesehen!
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!
    • Kleiner Nachtrag zu "Weihnachten":

      Maleachi 3:1.

      "Siehe ich will meinen Boten senden, der vor mir her den Weg bereiten soll. Und bald wird kommen zu seinem Tempel der Herr, den ihr sucht; und der Engel des Bundes, den ihr begehrt, siehe, er kommt! spricht der EWIGE der Heerscharen/Geschöpfe.
    • Höre, Tochter, siehe und neige dein Ohr: Vergiss dein Volk und dein Vaterhaus!
      Den König verlangt nach deiner Schönheit;
      denn er ist dein Herr und du sollst ihm huldigen. (...)

      An deiner Väter statt werden deine Söhne sein;
      die wirst du zu Fürsten setzen in aller Welt.
      Ich will deinen Namen kundmachen von Kind zu Kindeskind;
      darum werden dir danken die Völker immer und ewig.
      (Ps 45,11.12 & 17.18)
    • freudenboten schrieb:

      Kleiner Nachtrag zu "Weihnachten":

      Maleachi 3:1.

      "... Und bald wird kommen zu seinem Tempel der Herr, den ihr sucht; ... "
      ----> eine prophetische Vorausschau auf die Darbringung des Herrn - Jesuskindleins - 40 Tage nach seiner Geburt im Tempel zu Jerusalem gemäß den Mosaischen Gesetzen, im Volksmund auch LICHTMESS bzw. Mariä Lichtmess genannt.
      Die Kirche legte diesen "Fest - und Gedenktag" auf den 2. Februar, genau 40 Tage nach dem Geburtstag des Herrn, der am 25.12. gefeiert wird. -----> somit dauert die eigentliche Weihnachtszeit genau 40 Tage vom 25.12. („Christfest”) bis zum 2.2. („Lichtmess”).

      Gehen wir - wie Michael Hesemann - von der Geburt des Jesuskindleins am 25. März 5 vor unserer Zeitrechnung aus, so wurde das Jesuskindlein am 3. Mai 5 v.Chr. im Tempel zu Jerusalem dem HERRN dargebracht (Lukas 2,22 - 39 „Simeon und Hanna”). 15 Tage später, am 18. Mai 5 v.u.Z. sollen die "Heiligen Drei Könige", die „Magier und Sterndeuter” aus dem Osten beim Jesuskindlein in Bethlehem eingetroffen sein, die „den Stern von Bethlehem” (= Sternenkonjunktion Jupiter [= Königsplanet] und Saturn [= Israels Planet]) erstmalig im Mai 7 vor gesehen haben wollen. Der 18. Mai ist in der Kirche von Äthiopien - eine der ältesten christlichen Kirchen überhaupt! - heute noch der Epiphanias-Feiertag und das Dreikönigsfest!
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!
    • Des Menschen erste Widersetzlichkeit
      Und jenes untersagten Baumes Frucht,
      Die dieser Welt durch sterblichen Genuß
      Den Tod gebracht und unser ganzes Leid
      Mit Edens Fall, bis, größer als der Mensch,
      Uns wieder einzusetzen Einer komme
      Und uns den Ort des Heils zurückgewinne,
      Besinge nun, himmlische Muse, die
      Du auf dem abgeschiednen Gipfel einst
      Des Horeb oder Sinai jenen Hirten
      Begeistertest, der dem erwählten Volk
      Von der Geburt des Himmels und der Erde,
      Da sie sich aus dem Chaos hoben, sagte;

      (John Milton, Das verlorene Paradies)