Sonntagsgesetz

  • Naja, mit Kurzarbeit hat man plötzlich wieder viiieeel Zeit um sich auch in einem solchen Forum zu tummeln. Ich glaube das Thema weltweites Sonntagsgesetz wird auch innerhalb der Adventisten durchaus Kontrovers diskutiert. Zumindest hier im Forum gehen die Meinungeninnerhalb der Adventisten ja ziemlich weit auseinander.

  • Wenn ich (evang.) Bundeskanzler von Österreich wäre,

    Ein Grund mehr, warum Du es nicht bist. ;)


    habe ich in der Anrede im Briefanfang nicht „Eure Heiligkeit!” sondern schlicht und ergreifend geschrieben: „Sehr geehrter Herr Papst Johannes Paul / Benedikt, lieber Bruder in dem Herrn, Karol Woytila/ Joseph Ratzinger!”

    und, Du denkst die Briefe wurden jeweils vom Adressaten gelesen?

  • und, Du denkst die Briefe wurden jeweils vom Adressaten gelesen?

    Aber absolut!

    Die Briefe wurden für teures Porto per Einschreiben mit Rückschein versandt! Antwort bekam ich immer. Der deutsche Papst hat mir auch persönlich geschrieben! Und eine schöne Osterkarte beigelegt, denn es war um die Osterzeit - wo auch Ratzingers Geburtstag war, als ich den Brief abgesandt hatte.

  • Och der Brief von mir vom 10.4.2006 war sehr lang (10 Seiten), und betraf nachträgliche Geburtstagswünsche und dann Endzeitthemen (z.B. zitierte ich einen länger zurückliegenden Vortrag von Olaf Schröer aus Febr.2006 , mit dem Thema: „Benedikt XVI. – der letzte Papst?”).

    Dann dankte ich ihm für seine erste Enzyklika "CARITAS DEUS EST" (= "Gott ist Liebe") - die ich bat, mir zukommen zu lassen und für das von ihm herausgegebene Kompendium der Katholischen Kirche (KKK), wo ich einige Übereinstimmungen mit dem evangelischem Glauben festgestellt hatte. (Die NR.18, 28, 73, 422).

    Dann erwähnte ich „unüberwindbar scheinende Hindernisse auf dem Weg zur Einheit der Kirche” (Die NR.99, 162, 182, 197, 283, 498).

    Dann machte ich den Vorschlag hinter einigen Glaubensaussagen im KKK dazu passende Bibelverse (18 Punkte) in einer zukünftigen Auflage einzufügen. Und dann ging's noch um eine Kalenderreform weil unser Herr ja ca. 5 Jahre vor Null geboren wurde (somit befinden wir uns statt im Jahr 2020 tatsächlich bereits im Anno Domini 2025 nach Christus! Dann regte ich auch an Karfreitag (3.4), Ostern (5.4), Himmelfahrt (14.5.) und Pfingsten (24.5.) immer auf diese Tage zu legen, weil der Wissenschaftler Sir Colin Humphreys den 3. April 33 n.Chr. als den wahren Todestag Jesu ermittelt hatte.


    Lieber Simon, gerne bin ich bereit diesen Brief Dir in Kopie zukommen zu lassen, falls gewünscht! ---> alles weitere via "Konversationen" in Privatnachrichten würde ich vorschlagen!

  • Darum geht es hier doch gar nicht, die STA darf den Gottesdienst feiern und den Ruhetag halten wann sie will. Da hat in diesem Forum niemand etwas dagegen. Aber wenn hier irgendwelche Angstmärchen bezüglich eines Sonntagsgesetzes geschrieben werden, die sich weder mit der Bibel noch mit dem aktuellen Zeitgeschehen und derer Entwicklung in Einklang bringen lässt, da darf man sehr wohl etwas dagegen schreiben. Ich weiss nicht, warum sich einzelne STA's da jeweils beim Sabbat angegriffen fühlen, darum geht es gar nicht.


    Aber absolut!

    Die Briefe wurden für teures Porto per Einschreiben mit Rückschein versandt! Antwort bekam ich immer. Der deutsche Papst hat mir auch persönlich geschrieben! Und eine schöne Osterkarte beigelegt, denn es war um die Osterzeit - wo auch Ratzingers Geburtstag war, als ich den Brief abgesandt hatte.


    Ein Grund mehr, warum Du es nicht bist. ;)


    und, Du denkst die Briefe wurden jeweils vom Adressaten gelesen?

  • Bittschön, wer offene Augen hat und sich in ALLEM nach biblischen Grundzügen orientieren möchte, hat andere Sorgen außer Sexualkundeunterricht, gerade jetzt :


    Seit ein paar Monaten geht es um würdiges Sterben, Sterbehilfe, Beihilfe zum Selbstmord, Patientenverfügung, Schwnagerchaftsabbruch, künstliche, auch heterologe Fertilisation, Leihmütter, - - - am 24. Oktober einmal hierorts dem Höchstgewicht vorgetragen - Aber WIR leben vegan und deshalb länger als die "Weltmenschen", was geht uns das Wie des Sterbens an ? - - Und aalles andere ist Privatsache, keine Angeklegenheit, für die Bibelgläubige gmeinsam zu einerAntwort finden müssen

  • Zitat von Seele1986

    Der Unterschied zum Islam oder Kommunismus ist, dass die Agenda des Papstes nicht darin besteht den anderen ihre Ideologie wegzunehmen sondern sich als der Problemlöser zu repräsentieren (dem sich die Masse dann freiwillig unterordnet).

    Der Unterschied zum Islam oder Kommunismus ist, dass die Agenda des Papstes nicht darin besteht den anderen ihre Ideologie wegzunehmen sondern sich als der Problemlöser zu repräsentieren dem sich die Masse dann freiwillig unterordnet.

    Zitat von Seele1986

    Die Geschichte hat sich in sämtlichen Bereichen vollkommen gewandelt.

    Eben. Weltweite Probleme wie momentan rufen nach einer weltweiten Lösung…zumindest ist dieser Ruf aus fast aller Munde zu hören….vielleicht solltest Du mit diesem Gedanken die Agenda mal lesen.

    Zitat von DonDomi

    Ich bin daher dankbar, dass dies nur ein Teilaspekt ist und ich vor allem von der Gnade Jesu profitieren kann.

    Von der Gnade Jesu profitiert lediglich wer auch mit seiner Gerechtigkeit bekleidet ist.

    Zitat von philoalexandrinus

    Aber WIR leben vegan und deshalb länger als die "Weltmenschen"

    Meinst Du wirklich, dass "wir" aus diesem Grund vegan oder vegetarisch leben wollen?

    Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)

  • Vortrag eines STA - Arztes im Altersheim "Stefanie" - Durchschnittsalter 83.5 Jahre, über Vegan als Garant eines langen Lebens.


    Atze, Satiren, die der Zensor versteht, gehören verboten (Karl Kraus) - und ich habe nur die Valenz vergleichen wollen, wie Brandaktuelles, uns und die mit und nach uns, bedrohend - eine Abhilfe : Patientenverfügung ! - negiert werden, dafür aber -- -


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    ,"Ten Years of LIfe" by Gary E. Fraser (Arch.Intern,Med/Vol161, July 8, 2001 ) - Dabei hat in seinem Standardwerk (Todesalter von Gesatkalifornen gegen Todesalter STA) nur eine STA Subgruppe 9,6 Jahre länger gelebt !

  • Atze, auch Dir kann ein Ziegelstein auf den Kopf fallen und Du bist mit schwerm SHT in einem Intensivbett - ohne Aussicht je auf Besserung. Oder mit einem Hinrntumor , inoperabel, comatös, von der Neurochirurgie auf die Neurologie rücktransferiert. Dort bekommst Du - der Dir gnädigen Lungnentzündung entgegenwirkend - alle Antbiotica bis zum höchstpotenten (und teuersten) anstatt dass man Dich friedlich am zunehmenden Hirndruck - dieser wiede beherrrsbchar durch irrteures Humanlbumin - noch ein paar Tage "leben" lässt.


    ceterum censeo : Patientenverfügung !!!

  • Das "katholische Prinzip": WIR verändern Gottes Wort, damit es der MEHRHEIT recht erscheint.

    Nein, das ist nicht das "katholische Prinzip", sondern die römische Kirche hat - historisch und missionarisch bedingt - zunehmend Dinge aufgenommen, sodass man gar nicht mehr das Wesentliche im Blick hatte.

    Zudem war es eben Rom: man hat die römische Struktur weitgehend übernommen und einfach ein Kreuz oben aufs Dach gesetzt. Das wäre erstmal kein Problem gewesen, denn es gibt nirgendwo eine Verordnung, dass man (als Christen in Rom) nicht die römische Struktur übernehmen darf. - Du musst mal lernen, die einzelnen Punkte und Aspekte auseinanderzuhalten.


    Dass alles mögliche vereinnahmt und adaptiert wurde, hatte missionarische Gründe: denn hätte man den Heiden die heidnischen Festtage gelassen, dann hätten die Heiden ja eigene Feste und Bräuche NEBEN bzw. STATT der Kirche gehabt; also ging man hin (strategisch sehr klug) und nahm alles auf und deutete es christlich um. Das war auch für die Kirche kein Problem, denn es gibt für die Kirche keine Verordnung eigener Feste: weder Weihnachten noch Ostern noch sonstwas sind irgendwo verordnet. Jesus hat zu diesen Dingen überhaupt nichts gesagt; allein, dass man das Liebesmahl zu seinem Gedächtnis tue und dass man Menschen taufe, das hat er geboten, ansonsten gibt es im Christentum nichts.


    Verändert wurde das Wort Gottes nicht, sondern es geschah folgendes:

    zunächst pflegten die ersten Christen sowohl noch den Sabbat wie auch den Sonntag; man hatte also zwei Tage!

    Da aber zunehmend Judaisierer versuchten, Christen wieder ins Judentum bzw. in irgendeine Art Judentum zurückzuholen, schrieb man im Konzil fest, dass der Sabbat nicht zu pflegen sei, um einen Cut zwischen "Judentum und Christentum" zu machen.


    Das kann man finden, wie man will, freudenboten, es ist halt die Historie, aber stell sie bitte auch richtig dar. Mit Verlaub, unter Adventisten wird diesbezüglich ziemlich viel Unsinn geredet. Man strickt dort Zusammenhänge und "Gründe" für Taten und Entscheidungen, die einfach nicht stimmen.

    Die Historie bestätigt nicht eure Auslegung, sondern ihr nehmt die Historie als Bestätigung eurer Auslegung; das ist ein Unterschied.


    Es ging im Konzil um den Bruch mit dem Judentum; es ging gar nicht so sehr um den Sabbat als Tag, das ist gar nicht der Punkt gewesen. Es ging um das Judentum.

    Das ist vor allem daher bitter zu lesen, weil es bei Paulus eigentlich heißt, dass der Zaun abgebrochen sei. Dem war dann doch nicht so.


    Des Weiteren: wenn du schreibst "das katholische Prinzip", dann deutest du damit an, die römisch-katholische Kirche habe das getan. Beim Konzil von Nizäa gibt es keine römisch-katholische Kirche, keinen Papst und keinen Vatikan.


    Des Weiteren: es wird immer suggeriert, es gab ein "Ursprungs-Christentum", ein "Original-Christentum", und davon habe man sich abgewandt und dahin müsse man zurückkehren ...

    Dieses Original-Christentum GAB ES NICHT. Es ist eine romantische Vorstellung, die mir ja auch gefällt, aber man muss sich langsam mal davon lösen und die Fakten auch mal zur Kenntnis nehmen. Es wird doch in der Bibel selbst lang und breit berichtet, dass diese Eintracht nur sehr kurz gehalten hat und dann gab es Differenzen, Auslegungen, Parteiungen und Sekten.


    Ich lese auch gerne die alten frühchristlichen Texte, wo es noch klingt wie Paulus und Petrus selbst, wo es noch keine große Kirchenspaltung, keine nizänische Dogmatik und keine stramme Hierarchie in dieser Art wie später gab; ja, mir gefällt das auch und man lernt viel aus diesen alten Texten. Aber machen wir uns nichts vor.

  • Teilweise kann ich Deine Aussagen bestätigen.

    Unter dem Strich besteht das katholische Prinzip im Sinne des Wortes "kat-holike" = gemäß allen/der Mehrheit.

    Dass damit auch die Abweichung/Veränderung der "Zeiten" des "Gedenkens" der Torah gemeint sind (Dan. 7:25.), sieht man, wenn man Prophetie und Geschichte vergleicht.

    Dass im NT (Erfüllung) Manches aus dem AT (Prophetie) stillschweigend vorausgesetzt wird entspricht historischer KONTINUITÄT.

    Jesu Bergrede: "Ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen..."