Sonntagsgesetz

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Jacob der Suchende schrieb:

      HeimoW schrieb:

      das ist trotz aller adventistischen Auslegungstradition ziemlich unwahrscheinlich. Warum sollten Hindus oder Muslime immerhin ein Drittel der Menschheit, sowie ein weiteres Drittel der Menschheit, das nicht christlich ist, eine Sonntagsheiligung akzeptieren?
      Heimo,
      Sonntagsheiligung bedeutet ja nicht, dass man dem Sonntag eine besondere religiöse Bedeutung verleiht, z.B. den Sonntag als den Tag der Auferstehung Jesu feiert. Die Sonntagsheiligung findet bereits statt, wenn man ihn als einen feierlichen, arbeitsfreien Tag gelten läßt und am Sabbat die Arbeit erzwingt. Wie von Pfingstrosen angemerkt, bin ich auch der Meinung (und so verstehe ich auch Ellen White), dass der Antriebsmotor der Sonntagsheiligung nicht die religiöse Anschauung ist, sondern die gesellschaftspolitische Entwicklung / Umordnung.

      Realistisch betrachtet, ist es in unserer immer stärker werdenden globalisierten Welt gerade sehr wahrscheinlich, dass man sich auf gemeinsame Arbeitstage einigt, um transaktionale Abläufe zwischen verschiedenen Märkten besser abwickeln zu können. Jeder Marktteilnehmer, jedes Land ist im Prinzip selbst an den gemeinsamen Regeln interessiert, um mitmachen zu können. Und wie sieht die Welt heute aus? Schaue, wie viele Länder am Sonntag frei haben. Und ich glaube - es werden immer mehr.

      Und das ist nur die Vorstufe zu der vollständigen Erfüllung der vorhergesagten Sonntagsheiligung. Im weiteren Schritt wird es nämlich nicht mehr einfach sein, am Sabbat einfach zu ruhen. Und wer weiß, warum sich jedes Land für diese Gesetze entscheiden wird? Aus politischen Überlegungen? Sicher ist, dass als Ellen White über die Sonntagsheiligung mehrere Visionen bekam, die Welt für eine globale Sonntagsordnung noch mehr "unvorbereitet" war bzw. die Vorstellung von einem solchen Eregnis deutlich unglaubwürdiger war als heute.
      So nebenbei : Achtet man auf die Missionsberichte , so muss man feststellen, dass in den Enttwicklungsländern im Bereich der Höheren Bildung die Universitäten - stark verschult - Sabbatanwesenheit verlangen oder auf das Ablegen der Prüfungen am Sabbat bestehen :
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • “Norbert Chmelar“ schrieb:

      Wenn wir nach Amerika zum US-Präsidenten Trump blicken, so sehen wir doch gerade
      …dass sich Trump sehr nach dem ausrichtet was seine religiösen Berater ihm raten. Wie oft tritt er gemeinsam mit Robert Jeffress auf, der ihn in jeder Situation als Helden und Hoffnungsträger darstellt. Gewählt wurde Trump nicht umsonst in der Hauptsache von den Evangelikalen. Seine engsten evangelikalen Berater haben ihn dazu geführt Jerusalem als Hauptstadt anzuerkennen….werden Sie ihn auch dazu führen den dritten Tempel bauen wie es diskutiert wird? Werden Sie ihm vielleicht auch raten ein Sonntagsgesetz einzuführen?
      Der Papst hatte bis vor nicht allzu langer Zeit Verbot überhaupt die USA zu betreten, jetzt darf er im Senat sprechen. Manche Gemeinden bekommen in den USA neuerdings staatliche Fördergelder obwohl die Verfassung dies untersagt. Der Staat in den USA darf niemanden in religiöser Hinsicht bevorzugen.
      Es wird sich hier seit Trump in religiöse Dinge eingemischt die den Staat überhaupt nichts angehen.…… Wer sieht hier nicht die Vermischung von Kirche und Staat die hier schleichend ihren Lauf nimmt?
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)