Umgang mit Depression und depressiven Menschen

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    • Man denke an Robert Enke, den Fussball-Leistungssportler, der Suizid verübt hat.
      Welche Ursachen kann eine Depression haben ?
      1. Einschneidende Lebensereignisse
      (z.B. der eigene Sohn verunglückt tödlich)
      2. Eine körperliche Krankheit (z.B. die Feststellung der Diagnose Morbus Huntington bei einem 30jährigen Familienvater)
      3. Belastende psychosoziale Umstände (z.B. eine Ehescheidung mit üblen Folgen, lange Arbeitslosigkeit, Mobbing am Arbeitsplatz)
      4. Gravierende finanzielle Probleme (z.B. Überschuldung und Privatinsolvenz)
      5. Alter und Einsamkeit (allein lebende ältere Menschen mit mangelnden sozialen Kontakten)
      6. Versagen in der Leistungsgesellschaft (z.B. ein Student fällt endgültig durch das Examen)
      7. Hirnorganische Ursachen der Depression (z.B. Gehirnstoffwechselstörungen)

      usw.

      Eine Depression ist eine Krankheit, die man behandeln kann beispielsweise durch Gabe von Psychopharmaka wie Antidepressiva und durch Psychotherapie.

      Manchmal verschwindet eine Depression, wenn man seine Lebensumstände radikal ändert.

      Es ist auf jeden Fall falsch, den Suizid zu wählen, weil diese Krankheit sich mit der Zeit wieder bessert und sogar völlig ausheilt.
      Wer gläubig ist, hat einen Vorteil im Heilungsprozess. Der Glaube an Gott ist eine grosse Hilfe (siehe Hiob).
    • Lothar60 schrieb:



      usw.

      Eine Depression ist eine Krankheit, die man behandeln kann beispielsweise durch Gabe von Psychopharmaka wie Antidepressiva und durch Psychotherapie.

      Manchmal verschwindet eine Depression, wenn man seine Lebensumstände radikal ändert.
      Dann war es keine Depression ! - wenn ein bis dato erfolgreicher Geschäftsmann auf einmal keine Anbote mehr legt und Behördentermine ganz einfach "ignoriert" - - dies alles aus der Adynamie der Depression heraus, , so wird ereine radikale Umstellung seiner Lebensverhältnisse nicht einmal anpeilen können !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Man denke an Robert Enke, den Fussball-Leistungssportler, der Suizid verübt hat.
      Welche Ursachen kann eine Depression haben ?
      1. Einschneidende Lebensereignisse
      (z.B. der eigene Sohn verunglückt tödlich)
      2. Eine körperliche Krankheit (z.B. die Feststellung der Diagnose Morbus Huntington bei einem 30jährigen Familienvater)
      3. Belastende psychosoziale Umstände (z.B. eine Ehescheidung mit üblen Folgen, lange Arbeitslosigkeit, Mobbing am Arbeitsplatz)
      4. Gravierende finanzielle Probleme (z.B. Überschuldung und Privatinsolvenz)
      5. Alter und Einsamkeit (allein lebende ältere Menschen mit mangelnden sozialen Kontakten)
      6. Versagen in der Leistungsgesellschaft (z.B. ein Student fällt endgültig durch das Examen, chronische Überforderung)
      7. Chronische Unterforderung bei Hochbegabten (z.B. ein hochbegabter Schüler wird depressiv, weil die Schule ihn ausbremst und nicht fördert) kann Depressionen begünstigen (betrifft mindestens 500.000 Menschen allein in Deutschland).
      8. Hirnorganische Ursachen der Depression (z.B. Gehirnstoffwechselstörungen)

      usw.

      Eine Depression ist eine Krankheit, die man behandeln kann beispielsweise durch Gabe von Psychopharmaka wie Antidepressiva und durch Psychotherapie.

      Manchmal verschwindet eine Depression, wenn man seine Lebensumstände radikal ändert.

      Es ist auf jeden Fall falsch, den Suizid zu wählen, weil diese Krankheit sich mit der Zeit wieder bessert und sogar völlig ausheilt.
      Wer gläubig ist, kann einen Vorteil im Heilungsprozess. Der Glaube an Gott ist eine grosse Hilfe (siehe Hiob).
    • Ist doppelt! Kam schon identisch unter NR. 21 vom 5.9 2018 !

      Aber : Die Nummer 7 war neu!

      Und Zusatz unter NR. 6:

      6. Versagen in der Leistungsgesellschaft (z.B. ein Student fällt endgültig durch das Examen, chronische Überforderung)
      7. Chronische Unterforderung bei Hochbegabten (z.B. ein hochbegabter Schüler wird depressiv, weil die Schule ihn ausbremst und nicht fördert) kann Depressionen begünstigen (betrifft mindestens 500.000 Menschen allein in Deutschland).
    • freudenboten schrieb:

      Eine gute Unterstützung bieten, Trinken, Essen, Bewegung in der Natur, Zeit zur Besinnung.

      Das war auch ein Aspekt der wöchentlichen und jährlichen "Sabbate des HErrn" Lev. 23.
      Naaa, da musst Du einmal die allgemeine Leere eines Depressiven erlebt haben - der soll "sich besinnen" ? Und Bewegung ist gut, nur : den Depressiven müsstest Du währen der sehr intensiv nur eingesetzten Bewegung täglich begleiten - führen - das ist ein kaum zu bewerkstelligender Aufwand.

      Den Schlafentzug nach Kielholz / Haenel schafften wir aus Personalgründen nicht : Du musst den Depressiven nächtelang wachhalten -tagelang wachhalten.

      Und dass ein Tiefgläubiger die Sabbatruhe nicht aushalten kann - schon erlebt ?

      Ja, die Phase verschwindet wieder - wenn der Depressive das erlebt, das taedium vitae (Ekel vor dem Leben) kann dazwischen wirksam geworden sein. Noch 1956 etwa ampfahl Viktor Farnkl erstens Opiate gegen das Quälende und zweitens den Hinweis auf das phasenhafte Geschehen.
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      Um die Ursache und die Depression zu verstehen, müssen die engen Verflechtungen von Genen, Körper, Gehirn, Lebenserfahrungen und Lebensgeschichte entwirrt werden. Das Zusammenspiel von biologischen und sozialen Mechanismen ist entscheidend. Im Zusammenhang mit den Ursachen für eine Depression werden unter andere folgende Faktoren genannt:
      Genetische Ursachen für eine Depression
      Es wurde eine familiäre Häufung von depressiven Erkrankungen festgestellt. Auch Zwillingsstudien sprechen für eine erbliche Veranlagung bei Depressionen.
      Biologische Ursachen für eine Depression
      Bei der Entstehung einer Depression scheint auch eine Störung der Botenstoffe im Gehirn (zum Beispiel Serotonin, Noradrenalin) eine wichtige Rolle zu spielen. Hier setzen auch bestimmte Antidepressiva (zum Beispiel Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer) bei der medikamentösen Therapie der Depression an.
      Hormonelle Ursachen für Depressionen bei Frauen
      In Zusammenhang mit Depressionen bei Frauen wird auch die Rolle der Hormone diskutiert. So ist bekannt, dass Hormonschwankungen in der zweiten Zyklushälfte die Entstehung des Prämenstruellen Syndroms mit depressiver Verstimmung begünstigen können. Auch in den Wechseljahren ist die Neigung zu einer Depression verstärkt. Allerdings spielen hier auch Faktoren wie die Auseinandersetzung mit dem Älterwerden eine Rolle.
      Krisen begünstigen Depressionen
      Trauer, die Trennung von einem Partner, anhaltender Stress – es gibt immer wieder Lebensumstände, die den Menschen in eine tiefe seelische Krise stürzen können. Insofern können kritische beziehungsweise einschneidende Lebensereignisse häufig am Anfang einer Depression stehen. Auch in bestimmten Lebensphasen – zum Beispiel im Alter – treten Depressionen gehäuft auf.
      Es gibt noch etliche weitere Faktoren, die zum Entstehen einer Depression führen können. Dazu gehören beispielsweise:
      • Individuelle Persönlichkeitsstruktur
      • Erlebnisse aus der Vergangenheit (z.B. sexueller Missbrauch o.ä.)
      • Andere psychische Erkrankungen, die eine Depression bedingen (zum Beispiel Zwangserkrankungen)
      • Mangel an UV-Licht (Winterdepression)
      • Drogenmissbrauch
      • Geburt („Babyblues“, der sich zu einer Depression ausweitet)
      • Autor: Sabine Stephan, Medizinautorin / Expertenteam
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • freudenboten schrieb:

      Wenn wir den von Gott gegebenen Rhytmus beachten, wird auch der Alltag ausgeglichener und von weniger unnützen Dingen belastet.
      Exodus 20:8.ff Deuteronomium 5:12.ff.
      Da bin ich vorsichtig : Die Behauptung, ein gläubiger, ja fast ideal sein Leben gestaltender (? ) Mensch könne nicht in eine Depression verfallen - Absetzen der AD- Medikation vom Prediger veranlasst ! - ist lebensgefährlich. Die Missdeutung einer "Agitierten Depression" als "hysterisch" ist geradezu kriminell.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Pfingstrosen schrieb:

      Nochmal, gerade im religiösen Umfeld bekommen Menschen Erschöpfungsdepressionen.
      Falsch verstandener Missionseifer ist krankmachend.
      Ja, aber da sind Antidepressiva kontraindiziert ! Auch - in der "Welt" draussen - wenn wer zu hohe Ansprüche stellt, wenn wer - gegenwärtige politisch - wirtschaftliche Situation - als Jugendlicher seine hoffnungslose beruflich - wirtschaftliche und soziale Zukunft nur düster sehen kann; Die Frustrationstoleranz nimmt seit langen ab, Resilience ist ein schönes Modewort, bei einigen hochgelobte Eigenschaft - früher einmal waren die Generationen vor uns alle resilient !

      (Schon vor 25 Jahren : Oberarzt : Nun, das istein Schenkelhals ! (bruch !) Haben sie, Frau Kollegin, das nicht gesehen ! - Also : Bis morgen Rö. !" Kollegin legt bei der nächsten Visite ein - - Kniegelenksröntgen vor. OA wird etwas laut, Kollegin geht 6 Wochen in Krankenstand !)
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    • Was ist eine Depression und definiert man diese ?

      Mir ist ein Beispiel eines depressiven Schülers bekannt, der an seiner Schule gemobbt und schikaniert wurde. Als die Eltern 400 km weiter in eine andere Stadt zogen und der Schüler eine neue Schule besuchte, verschwand die Depression und der Junge blühte wieder auf.

      Es ist die Anlage-Umwelt-Kontroverse. Ist die Depression vorübergehend aus dem psychosozialen Umfeld kommend oder hat sie hirnorganische Ursachen ?

      Bei traumatischen Erlebnissen kann später auch eine Depression entstehen beispielsweise bei sexuellen Missbrauchsopfern der katholischen Kirche.
    • Lothar60 schrieb:

      Was ist eine Depression und definiert man diese ?

      Mir ist ein Beispiel eines depressiven Schülers bekannt, der an seiner Schule gemobbt und schikaniert wurde.
      Früher einmal haben wir differenziert :
      Die endogene Depression - die endoreaktive Depression - die reaktive Depression - die neurotische Depression. - - die Erschöpfungsdepression - - -

      Set Jahrzehnten herrscht die Einteilung nach DSM der American Psychiatric Association, welche alles in einen Topf wirft und nur die Schwere des Krankheitsbildes berücksichtigt. Das ist schade, sind doch AD - Medikamente in dem von Dir geschilderten Fall - kontraindiziert. Auch körperliche Bewegung, Schlafentzug, etc. etc. bringen da nichts, die Situation gehört geklärt, wie Dein Beispiel es zeigt.

      Die Pharma-Industrie hat am liebsten alle irgendwie nicht ganz in Happiness Erstrahlenden gut mit AD versorgt. Die Erkrankungszahlen werden über den Stand / Inhalt der Krankmeldungen ermittelt ( >> Zunahme der Depressionen, erschreckend! Aber "Depression" schreibt sich halt so leicht auf der Krankmeldung (!), Dabei musste ich so manchem - nein vielen (!!) - sagen, dass die Krankenversicherung keine Unglücklichseinsversicherung ist. (etwa - und dass Pat. keinen Krankenstand und keinen Antidepressiva und keinen Psychotherapie brauche, sondern einen guten Steuerberater!)
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