Umgang mit Depression und depressiven Menschen

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    • Umgang mit Depression und depressiven Menschen

      Es werden jährlich immer mehr Menschen von Depression betroffen. Die Zahlen sind groß.

      Denoch ist diese Krankheit stark verpönt.
      Immer noch können die Betroffene nicht frei davon reden, wobei das eine von den besten Mitteln gegen einer Depression ist.
      Es gibt so viele Fragen, die dieses Thema verbirgt, denoch...

      Wie geht ihr mit depressiven Menschen um? Welche Probleme hat man dabei?
      Gruß
      Sunlight

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sunlight ()

    • Huhu,

      das war doch letzte Woche dran?

      Das schwierige ist, eine Depression zu erkennen. Ist es nur eine momentane schlechte Laune, oder eine Krankheit?
      Wichtig ist, als Laie nicht herumzudoktorn, damit macht man mehr kaputt, als es hilft, wenn man in der Vergangenheit bohrt, etc. Man sollte den anderen ermutigen, aber seine Probleme nicht banalisieren. Man muss ihn einfach ernstnehmen.
      Das, was Betroffene am wenigsten gebrauchen können, ist Mitleid. Damit hilft man keinem. Ermutigt ihn, sich professionelle Hilfe zu holen. Wird ja auch von der Kasse übernommen. Am besten, bei einem christlichen Seelsorger.

      LG

      Kathrin
      Lass mich am Morgen hören Deine Gnade, denn ich hoffe, HERR, auf Dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehn soll, denn mich verlangt nach Dir. (Ps 143,8 )

    • Ich denke es gibt gerade wenn man mit jemand eng befreundet ist oder liiert eindeutige Zeichen. Auch auf der Arbeit. Wenn jemand plötzlich sich verschließt obwohl er früher normal kontaktfreudig war, wenn jemand sich einigelt, nicht mehr zugänglich ist sollte was klingeln. Auch wenn plötzlich die Arbeitsleistung rapide nachläßt (obwohl das alles nur Anzeichen sein können nicht müssen).

      PS eine Depression geht weit über schlechte Laune heraus. Man muss auch sagen, nicht jede Trauer hat was mit Depression zu tun. Wenn jemand am Grob wehklagt hat er seltenst eine Depression. Alarmzeichen wäre eher, wenn jemand der einen nahen Angehörigen verloren hat ohne jede Regung dastehen würde und zur Trauer unfähig ist. Symptome sind z.b. das jemand auch durch Zuspruch nicht mehr aufgehellt wird, Antriebslosigkeit, "Gefühlshemmung" (man kann nicht mehr richtig trauern oder sich freuen sondern ist lethargisch), jemand kann buchstäblich "unfähig" sein einfachste Dinge zu erledigen, neben Lethargie kann aber auch Aggressivität, Gereiztheit gegeben sein. Wer wissen will wie Depressive denken, sollte sich mal das Buch Prediger zu Gemüte führen. Dieses "wozu das ganze, hat ja doch alles keinen Sinn und Zweck" ist typisch.

      Man kann eigentlich schon was tun, indem man auf die Leute zugeht und versucht mit ihnen zu reden, Mut zuzuzsprechen, sie auch mal "rannimmt" und dazu bringt was zu machen, auch wenn derjenige meint, man soll lieber ohne ihn die Sache machen. Eine richtige Depression muss selbstverständlich behandelt werden (komischerweise käme kein Adventi auf die Idee, jemand der eindeutige Symptome einer Blinddarmentzündung hat zu sagen, na dann bete mal schön und vertrau auf Gott und wenn du zum Doc gehst zeigt das nur dein mangelndes Vertrauen... aber bei psychischen Krankheiten tendieren wir anscheinend schon dazu...). Aber die Einstellung, ich kann nix tun und belass es beim Beten für diese Person (so wichtig gerade das auch ist), ist für mich zu wenig. Wir sollten uns als das verstehen als dass uns Gott haben möchte, nämlich seine Werkzeuge durch die er uns und anderen helfen möchte. Eine Gemeinde ist nichts abstraktes sondern besteht aus Individuen und wenn jeder aufeinander als Geschwister aufpassen würde wäre das eine Gemeinde wo auch Depressive Menschen Hilfe finden würden. Die Wirklichkeit sieht - leider - öfters aber anders aus.

      LG

      Klaus
    • kann das heißen das gott uns schützen kann vor einer depression, der glaube uns die möglichkeit gibt, nicht in eine depression zu fallen, da wir wissen das gott uns auffängt,
      hängt die depression auch mit ein sich selber nichts zuzutrauen, oft ausweglosigkeit, hilflosigkeit, kein selbstwertgefühl, wertlos zu sein,
      oft entsteht eine depression, weil man mit irgendeiner situation im leben nicht fertig geworden ist, oder etwas nicht bewältigt hat,
      oft auch ein nicht verstanden werden,
    • Na ja, Elisa war bestimmt sehr gläubig und hat Depressionen bekommen: aber sein Glaube und die Hilfe Gottes hat ihn befreit.
      Auch David hatte Depressionen (und war sicher ein gläubiger Mensch) und sein Glaube und Gott haben ihm geholfen. Dito bei Hiob.

      Ich denke Depressionen kommen (wenn es sich nicht organisch bedingte endogene Depressionen handelt die durch Hormonschwankungen, Schilddrüsenfehlfunktionen etc. veruracht werden) durch "aussen" durch Leidensdruck den Menschen auf andere ausüben (bewusst oder unbewusst) bzw. äussere Umstände. Auch gläubige Menschen können Depressiv werden. Selbst Jesus in Gezehmane oder am Kreuz hat tief seelisch gelitten. Wenn schon er "mein Gott, mein Gott warum hast du mich verlassen" gerufen hat bzw. so trübselig war das er Blut geschwitzt hat, wie sollten wir annehmen vor Depressionen allein durch den Glauben geschützt zu sein. Aber: der Glaube und Gott helfen uns aus einer Depression wieder zur Hoffnung zu kommen.
    • Ja wo soll ich denn da anfangen?

      Es gibt zig bis 100te Ursachen, Auslöser, Arten, Folgebeschwerden und Schweregrade die Depression(en) beschrieben.

      Nicht alles und jeder gehört zum Facharzt, vieles kann auch der Betroffene selbst und sein Umfeld (Freunde, Verwandte, Kollegen) positiv dagegen tun.

      - gute Freunde
      - Tagesplanung und Lebensplanung
      - Die Wahrheit und die Probleme/Belastungen suchen und aussprechen. Die Vergangenheit verarbeiten. (--> Freunde oder Gesprächstherapie)
      - Sonne!
      - Bewegung/Arbeit in der Natur!
      - Viel Wasser trinken!
      - Ruhe und Schlaf!
      - Ernährung, speziell optimiert für das Gehirn und die Nerven.
      - Wenn nötig auch zusätzlich Medikamente. (z.B. bei einem Magel div. Stoffen im Gehirn.)
      - Vermeide Drogen/Abhängigkeiten (Alkohol, Coffein!, etc.)
      - Gottes Hilfe

      Ich nenne einige Fall-Beispiele:
      a) Eine alleinerziehende Mutter kommt eines Tages nicht mehr aus dem Bett und/oder bricht körperlich-psychisch zusammen. In der Gesamttherapie stellt sich heraus, dass sie als Kind von ihrem Vater missbraucht wurde... Sie hatte jahrelang mit diesem Ballast/Rucksack gelebt, doch eine Verschärfung am Arbeitsplatz oder bei ihren Finanzen hat ihr dann den Rest gegeben.
      b) Ein harter Arbeiter Mitte 50 wird auf die Straße gesetzt. Die Folge z.B.: Angst- und Panikattacken. Suizidäre Gedanken.
      c) Ein BüroarbeiterIn kommt mit dem konitnuierlich steigenden Druck nicht mehr zurande... Eines Tages...
      d) Hormonschwankungen in den Wechseljahren...
      e) Schüler und Studenten, die mit Prüfungen nicht zurande kommen. (Man vermutet alleine 20% aller Grundschüler könnten betroffen sein.)
      f) Auf einer Großbaustelle kippt ein Bauleiter während der Inbetriebnahme oder Tage anschließend um.
      g) Ein LKW-Fahrer mit Nacht- und Privatlebenentzug...
      h) Eine Reinigungsdame wird von ihren Kolleginnen gemobbt. Tag X und *peng*...
      i) Bei der Pflege naher Angehöriger. Mitarbeiter im Gesundheitswesen. "Erst-Helfer"! etc.
      j) Elternteile nach/bei/während der Trennung. Manchmal Kinder selbst.
      uvm.

      » Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei!« (Johannes 8:36)

      Team: » Entweder heilen wir als Team, - oder wir gehen als Individualisten / Einzelgänger unter.«
    • es gibt viele lebensgeschichten und daraus unbewältigte probleme, wo depressionen entstehen,
      aber was mir einfach fehlt in den diskusionen bzw. gesprächen auch in der sabbatschule und hier das es wohl in der bibel steht,
      psalm 34,19 EB "nahe ist der herr denen, die zerbrochenen herzens sind, und die zerschlagenen geistes sind, rettet er, "

      das christus der beste therapeut in uns ist, er hilft immer, ist immer da, nur der mensch drückt ihm immer hinunter,
      die hilfe wird wo anders gesucht, bei therapeuten, der wohl wegweisend sein kann, der eine oder andere kann auf den glauben hinweisen, aber die einzige hilfe liegt in UNS,

      natürlich gibt es schwere fälle, die in klinische behandlungen gehören, aber es hat oft mit einen kleinen problem angefangen,

      leider wird heute mehr geschwiegen als geredet, denn man kann und darf ja gar nicht den nächsten sagen was man fühlt, da wird man vielleicht noch ausgelacht, und das will man ja auch nicht, dann frisst man es in sich hinein...........
    • Liebe ingeli,

      Es muss ein Gesamtkonzept dahinter stehen!

      Natürlich gehört Jesus und sein Wort absolut dazu, nur wird er und sein Wort alleine nicht viel helfen, wenn du z.B.:

      -) einen enormen Schlafmangel hast. --> Schlafen.
      -) 1/2 Liter weniger als normal empfohlen trinkst, du aber therapeutisch z.B. einen 1/2 Liter zusätzlich trinken solltest. Differenz: minus 1 Liter/Tag(!)
      (ps: Im Altenheim kann man oft schon +200ml/täglich auf eine Handvoll Tage positiv messen z.B. bei Demenz...)
      -) Botenstoffe im Gehirn aufgrund der psychischen Belastung nicht mehr oder zu wenig produziert werden und zu schnell "verpuffen".
      -) Ein Mangel Seratonin, Melamin, Folsäure, Bx, B12, Eisen, besteht oder hervorgerufen wurde.
      -) Bereits schwere Krankheiten wie Krebs hinzugekommen sind bzw. hervorgerufen werden.
      -) uvm.

      Man kann nicht "HERR, HERR" sagen sich "auf Verheißungen beziehen" und dabei seine Gebote und seinen Willen verachten. Der Glaube ersetzt nicht das Beachten und Anwenden der Gesundheitsgebote, die Naturgesetze und die Moralgesetze (!!) Christus arbeitet gerade hierin an uns. Auch das ist Heiligung und gehört hinzu. Gerade als Adventisten sind wir durch unsere Erkenntnis im gesunden Lebensstil etwas voraus und auch befähigt Anderen Helfen zu können.

      Bibelstelle

      Matthäus 7,20-21
      "Darum, - an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel."

      Bibelstelle

      1.Petrus 4,17-19
      "Denn die Zeit ist da, dass das Gericht beginnt am Hause Gottes; wenn aber zuerst bei uns, wie wird das Ende derer sein, die sich weigern, dem Evangelium Gottes zu glauben? Und wenn der Gerechte kaum gerettet wird, wo wird dann der Gottlose und Sünder bleiben? Darum sollen auch die, die nach Gottes Willen leiden, ihm ihre Seelen anbefehlen als dem treuen Schöpfer und Gutes tun."

      Lg, franz

      ps: Seht euch mal um in euren Gemeinden. Wie sieht da die Praxis aus? Viel Jesus-Beziehungsgerede, aber kein/wenig Tun seines Willens?
      pps: Buchtipp Depression - Dr. Nedley (Arzt und Ausbildner mit Schwerpunkt "Depression"): toplife-center.com/shop/artike…hp?v_sid=20110217t500cssC bzw. adventistbookcenter.at/depression-ein-ausweg-de.html
      "Pflicht" für alle Studenten - "Emotionale Intelligenz" (5 DVDs) adventistbookcenter.at/emotion…telligenz-set-5-dvds.html
      .

      » Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei!« (Johannes 8:36)

      Team: » Entweder heilen wir als Team, - oder wir gehen als Individualisten / Einzelgänger unter.«

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von franz_at ()

    • Hallo,

      kurzes OT;
      Kleine Bitte an den Autor dieses Threads: Ändere bitte mal den Titel des Threads indem Du das Quartal und Jahr ergänzt, über die Jahre wird es sonst unübersichtlich, nur die Nummer der Betrachtung aufzuschrieben.
      Einheitlicher Vorschlag für die Zukunft: #x (Qy/20az) [x, y, a und z sind die Variablen, die entsprechend eingetragen werden müssen]

      LG

      Kathrin
      Lass mich am Morgen hören Deine Gnade, denn ich hoffe, HERR, auf Dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehn soll, denn mich verlangt nach Dir. (Ps 143,8 )

    • Einen wunderschönen guten Morgen,
      und ein herzliches Dank für eine hervorragende Mitarbeit! winkexD13nei

      und jetzt zur Sache


      @Pinoy Klaus:

      eine Depression geht weit über schlechte Laune heraus. Man muss auch sagen, nicht jede Trauer hat was mit Depression zu tun.

      das finde ich wichtig, weil hier wurden viele Beispiele einer Depression aufgeführt, die ich nicht unbedingt dazu zählen würde. Dein Beispiel mit Jesus. In dem Sabbatschulheft ist es davon die Rede, dass man einen Schmerz dadurch stillen kann, dass man an Jesus leiden denkt. Jesus hatte keine Depression, Er hatte vielleicht depressive Stimmung aus der wohl eine Depression entstehen konnte.
      z. B. Wenn eine Person nach dem Tod von angehörigen bis zu halben Jahr traut ist das normale Reaktion und immer noch keine Depression, aber es kann sich eine daraus entwickeln!!!

      Man kann eigentlich schon was tun, indem man auf die Leute zugeht und versucht mit ihnen zu reden, Mut zuzuzsprechen, sie auch mal "rannimmt" und dazu bringt was zu machen

      da würde ich auch vorsichtig sein, die depressive Menschen sind sehr verletzend, man soll ganz gut auf die Zeichen reagieren können die sie in ihrem verhalten senden, es kann z B sein, dass genau du eine Person bist, der sie warum auch immer nicht ganz vertrauen können, dann kannst du viel schaden mit dem Helfen.

      solche Personen sind jeher zu, deswegen ist es sehr wichtig, wenn sie sich öffnen und gerade diejenigen, wem sie sich öffnen, müssen sich anstrengen, weil sie als Vertrauensperson viel helfen können.

      Eine richtige Depression muss selbstverständlich behandelt werden (komischerweise käme kein Adventi auf die Idee

      glückliche weise, ändert sich da was und Gläubige greifen zu Hilfe, aber immer noch gibt es schlimme Fälle, besonders da, wo es verpönt ist, Schwächen zu zeigen.
      Gruß
      Sunlight
    • @ingeli:


      ingeli schrieb:

      das christus der beste therapeut in uns ist, er hilft immer, ist immer da, nur der mensch drückt ihm immer hinunter,
      die hilfe wird wo anders gesucht

      hier muss man auch sagen, dass die depressive Menschen, Gläubige sowohl Ungläubige an massiven Schuldgefühlen leiden können, so dass es ihnen den Weg zu Gott erschwert. Sie fühlen sich für alles, was ihnen passiert allein schuldig und können deswegen keine Hilfe bei Gott finden.


      @franz_at:

      -) einen enormen Schlafmangel hast. --> Schlafen.
      -) 1/2 Liter weniger als normal empfohlen trinkst, du aber therapeutisch z.B. einen 1/2 Liter zusätzlich trinken solltest. Differenz: minus 1 Liter/Tag(!)
      (ps: Im Altenheim kann man oft schon +200ml/täglich auf eine Handvoll Tage positiv messen z.B. bei Demenz...)
      -) Botenstoffe im Gehirn aufgrund der psychischen Belastung nicht mehr oder zu wenig produziert werden und zu schnell "verpuffen".
      -) Ein Mangel Seratonin, Melamin, Folsäure, Bx, B12, Eisen, besteht oder hervorgerufen wurde.
      -) Bereits schwere Krankheiten wie Krebs hinzugekommen sind bzw. hervorgerufen werden.
      -) uvm.

      lieber Franz, ich hoffe, dass du mit dieser Liste (die ohne Zweifel an sich sehr gut ist) nicht zu einem betroffen Mensch gehst. Genau so wie Mitleid, aber auch Schuld demjenigen zu schieben, kann viel Schaden mitbringen!
      wie gesagt, je nach dem wie schwer die Depression ist (sehr schwer zu beurteilen), kann schon ein falsches Wort zum Suizid von Betroffenen führen und das ist nicht übertrieben gesagt!


      Man kann nicht "HERR, HERR" sagen sich "auf Verheißungen beziehen" und dabei seine Gebote und seinen Willen verachten. Der Glaube ersetzt nicht das Beachten und Anwenden der Gesundheitsgebote, die Naturgesetze und die Moralgesetze (!!) Christus arbeitet gerade hierin an uns. Auch das ist Heiligung und gehört hinzu. Gerade als Adventisten sind wir durch unsere Erkenntnis im gesunden Lebensstil etwas voraus und auch befähigt Anderen Helfen zu können.
      ist auch vollkommen richtig, nun muss ich auch sagen, dass viele ernsten Gläubige gerade deswegen eine Depression bekommen haben, weil sie sich für eine von Gott gewollte Aufgabe auferlegt haben heilig zu werden!!!!

      ich würde dich auch sehr gern bitten, weniger wie möglich die Menschen zu urteilen, sonst wirst du früh oder spät bittere Früchte tragen müssen. Nicht umsonst hat Jesus fast mit Ausnahmen Menschen getadelt, aber vorallem Geholfen egal wie schwer deren Sünden waren und das hatte bestimmt seinen Grund!

      du weiß viel von dem Gottes Willen, sein ein Licht für die anderen und nicht ein Richter.
      Gruß
      Sunlight

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sunlight ()

    • eine gott gewollte aufgabe sich auferlegt haben, zum einen hat sie gott den menschen auferlegt dann führt es sicher zu keiner depression, nur wenn der mensch sich selber was auferlegt, was er auch gar nicht erfüllen kann, weil sie gar nicht seinen fähigkeiten entspricht, dann liegt ja im grunde ein versagen vor gott vor, so empfindet dann der mensch,

      und heilig werden, wenn ich gott diene, das glaube ich gar nicht, den gott verschenkt sich in der aufgabe, dies ist dann erfülltes leben,sie erfüllt einen und welchen lohn wir im himmel bekommen, das weiß nur gott, der einzig heilig ist,
    • ingeli schrieb:

      hat sie gott den menschen auferlegt dann führt es sicher zu keiner depression, nur wenn der mensch sich selber was auferlegt, was er auch gar nicht erfüllen kann, weil sie gar nicht seinen fähigkeiten entspricht, dann liegt ja im grunde ein versagen vor gott vor, so empfindet dann der mensch
      danke Ingeli, das finde ich ganz wichtig, du hast es zum Punkt gebracht :)
      Gruß
      Sunlight
    • ingeli schrieb:

      kann das heißen das gott uns schützen kann vor einer depression, der glaube uns die möglichkeit gibt, nicht in eine depression zu fallen, da wir wissen das gott uns auffängt,
      hängt die depression auch mit ein sich selber nichts zuzutrauen, oft ausweglosigkeit, hilflosigkeit, kein selbstwertgefühl, wertlos zu sein,
      oft entsteht eine depression, weil man mit irgendeiner situation im leben nicht fertig geworden ist, oder etwas nicht bewältigt hat,
      oft auch ein nicht verstanden werden,

      Ich glaube, auch ein gläubiger Mensch kann depressiv werden. Klar der Glaube gibt zwar eine starke Basis und extrem Halt. Trotzdem kann es auch gläubigen Menschen treffen. Ich glaube man sollte eine Depression als das betrachten, was sie ist, eine Krankheit. Diese muss mit professioneller Hilfe geheilt werden. Es bedeutet daher auch nicht, dass depressive Menschen weniger gläubig als nicht depressive Menschen sind. Die einen neigen von Natur aus eher zu Depressionen als andere.

      Gruss
      DonDomi
    • @Sunlight:
      Sicher sollte man sich nicht bei einem Depressiven mit aller Macht aufdrängen. Aber eine Sache die ich damals als Betroffener selbst erlebt habe ist, dass du ohne Hilfe aus dem "Hamsterrad" nicht rauskommst, das du von alleine teilweise nicht mehr fähig bist zu den Hilfen, die die Lektion als Lösung anbietet zu kommen. Da ist dann schon jemand gefordert dem Betreffenden wieder dahin zu helfen.

      Das am Anfang der Betroffene in aller Regel abweisend reagiert liegt in aller Regel daran, das er sich wie in einer Wagenburg fühlt "alle wollen was von mir, alle sind gegen mich". Der sieht vielleicht gar nicht das du ihm helfen willst sondern sieht sich "bedroht". Das betrifft dann aber alle, auch professionelle Helfer. Dann ist der Psychologe nicht mehr eine Möglichkeit der Hilfe sondern jemand der dich in die Klapsmühle bringen will. Es gibt kaum jemand der Depressiv ist der glaubt eigentlich krank zu sein, sondern es sind "die Umstände", "die anderen" etc.

      Das abweisende Verhalten kann man aber auch durchbrechen in dem man Vertrauen schafft. Denn in der Situation kann es durchaus sein, das derjenige überhaupt niemand mehr richtig sich öffnet.

      Ich kann nur sagen, Depressive brauchen Hilfe von aussen. Das heisst nicht aufdrängen, aber gar nichts tun, aus Angst was falsch zu machen kann unter Umständen auch komplett falsch sein.
    • wie gesagt, man muss da viel Feingefühl haben, oder viel Erfahrung.

      paar gute Methoden zu kennen ist sicherlich gut.

      vor allem denke ich ist es sehr wichtig, dass man diese Hilfe von sich selbst gern anbietet, denn wenn man es nicht will, dann wird der andere fas auch spüren und sich nur als Ballast für dich empfinden.
      Gruß
      Sunlight
    • franz_at schrieb:

      Hallo werte Freunde,

      Das Thema "Depression" verfolgt mich schon seit langem. Einerseits begegne ich ihm, als ehemaliger Betroffener; im Freundes und Bekanntenkreis; dann natürlich auch als Mitglieder der (Arbeits)Gesellschaft treffe ich regelmäßig auf Betroffene; in (Fach)Büchern; und in der Sabbatschule Nr.7 vom 5.-11. Februar.

      Da ich hier in einem christlich-biblischem Forum bin möchte ich mir Gedanken und Tips von EUCH zu folgenden Teilbereichen geben lassen:

      Depression - Hoffnung und Ratschläge aus der Bibel?

      1.) Welche Personen der Bibel scheinen/sind (für eine Zeit) depressiv gewesen?
      2.) Wie wurde hier diese (religöse oder psychische) Depression von Gott und Mitgläubigen behandelt?
      3.) Welche weiteren (allgemeinen) Tips und Ratschläge gibt uns die Bibel zum Thema Depression?

      Danke für eure Beiträge und Anregungen! :)

      Anmerkung:
      Dieser Thread, wie auch Foren ersetzen keine (fach)ärztliche Therapie, sondern dienen als Gedankenaustausch...


      Quelle
      Lass mich am Morgen hören Deine Gnade, denn ich hoffe, HERR, auf Dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehn soll, denn mich verlangt nach Dir. (Ps 143,8 )

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Sunlight ()

    • Interessanter Artikel zu Depression
      Wenn der Tod als Erlösung erscheint | Hilfreiche Texte | Hendrik Heidler - Traumzeitpraxis für allseitige Gesundheit
      Depression, als Sehnsucht nach Veränderung, ohne etwas zu verändern.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Die Bibel erweist sich als modernes Buch!

      sanfterengel schrieb:

      franz_at schrieb:

      Depression - Hoffnung und Ratschläge aus der Bibel?

      1.) Welche Personen der Bibel scheinen/sind (für eine Zeit) depressiv gewesen?
      2.) Wie wurde hier diese (religöse oder psychische) Depression von Gott und Mitgläubigen behandelt?
      3.) Welche weiteren (allgemeinen) Tips und Ratschläge gibt uns die Bibel zum Thema Depression?

      Danke für eure Beiträge und Anregungen! :)

      Anmerkung:
      Dieser Thread, wie auch Foren ersetzen keine (fach)ärztliche Therapie, sondern dienen als Gedankenaustausch...

      Quelle
      zu
      1. Hier ist klar der von "Gemütsschwankungen" geplagte erste König Israels, Saul, zu nennen! Und man kann sich vorstellen, dass die Juden in der Babylonischen Gefangenschaft seit 586 v.Chr. auch schwere Depressionen gehabt haben werden.
      2. Das Saitenspiel des Hirtenjungen David brachte den Saul „auf andere Gedanken” ! ---> Musik kann daher sehr gut gegen Depressionen eingesetzt werden! Diese Erkenntnisse der modernen Psychotherapie waren somit bereits in der Bibel begründet, die sich damit als "vollmodernes Buch" erweist!
      3. Da fällt mir nur das "Anflehen Gottes um Hilfe!" ein! ---> Ganz besonders finden wir dies z.B. in den Klageliedern der Psalmen!
    • Im BuchHiob , Kapitel 31, ab Vers 14 ist eine Maio depression detailreich mit fast allen Symptomen ( das "tränenlose Weinen der Niobe" fehlt) von Elihu beschrieben; Nur die Inzidenz in Vers 29 scheint mir sehr hoch angesetzt.

      Im übrigen erscheint mir die "Neue" Klassifikation nach DSM (USA) und / oder ICD (WHO) sehr unglücklich, nur nach der Schwere des Leidensbiles zu diagnostizieren. "Wo bleibt die gute alte "Neurotische" Depression ?" (Univ. Prof. Dr G. Barolin), wo bleibt das Beachten der Detailsymptome als Differentialdiagnose , die endogene Depression genau abzugrenzen ( Morgenpessimum, abendliche Remission, tränenloses Weinen der Niobe, Verragutsche Falte auf der Stirn, trockener Mund, Schwitzen in den Achselhöhlen - bei der "Feuchten" Depression, "vitale Baisse" nach Viktor Frankl, Ekel vor dem Leben (taedium vitae), Unerträglichkeit des Seins, durch Angstträume gestörter Schlaf - schwere Schlafstörungen. - Und die hypomanische Vorschwankung ? Und die hypomanische Nachschwankung ?


      Saul scheint ein "Rapid Cycler" gewesen zu sein.

      Die Juden in Gefangenschaft - na ja, die hatten einen Grund. Klassisch haben wir von der "endogenen" Depression - jetzt "Maior Depression" gesprochen - die erstens erblich auftritt und zweitens aus dem Nichts kommt (erfolgreicher Geschäftsmann, glücklicher Familienvater, auf einmal . "Ich habe euch alle betrogen, ich bin mies, nein, der Berufserfolg - auch da sind sie meinem Schwindeln hineingefallen, vergesst mich - - - ) Oder aus dem frühen 19. Jahrhundert : Geschäftsmannsgattin aus Tschenstochau, in die" Private Irrenanstalt Oberdöbling" eingewiesen mit der narrativen Diagnose : "Mania erotica cum melancholia religiosa consecutiva" - da war es die manische Vorschwankung und dann - - -

      Neil Nedley : Will der in meinem Einflussbereich tätig werden, hat er eine Anzeige - Internist , hat viel gelesen, sicher kein einziges Selbsterfahrungsseminar besucht, geschäftstüchtig, zum Teil irre Behandlungsmethoden (Pyjama - Parties !!)

      STA - Spitzenmann :. Kieholz - Schüler Univ. Prof. Dr. Thomas Haenel

      Literarisch : Stefan Zweig : "Phantastische Nacht" ( - man nannte mich einen glücklichen Menschen - - -an kleinen Dingen merkte ich es zuerst - - - Tage reihten sich zu Monaten, Monate zu Jahren - - )

      Michelangelo : seine Gedichte !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von philoalexandrinus ()