Was ist das "Evangelium" bei Jesus?

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    • Zum Thema passen auch die Beiträge unter : Was ist das "Evangelium" bei Jesus?

      Z.B. unter Anderem:


      Elli59 schrieb:

      Wenn mich ein Unkundiger fragt, was Evangelium bedeutet, antworte ich:
      „… nämlich dass Christus für unsere Sünden gestorben ist, nach den Schriften, und dass er begraben worden ist und dass er auferstanden ist am dritten Tag, nach den Schriften


      Das Wesentliche bringt Paulus auf den Punkt: Ich habe euch an erster Stelle gesagt:
      1. Korinther 15,1-9
      „Ich erinnere euch aber ... an das Evangelium, das ich euch verkündigt habe, das ihr auch angenommen habt, in dem ihr auch fest steht, durch das ihr auch gerettet werdet, wenn ihr an dem Wort festhaltet, das ich euch verkündigt habe – es sei denn, dass ihr vergeblich geglaubt hättet. Denn ich habe euch zuallererst das überliefert, was ich auch empfangen habe, nämlich dass Christus für unsere Sünden gestorben ist, nach den Schriften, und dass er begraben worden ist und dass er auferstanden ist am dritten Tag, nach den Schriften.


      Das Evangelium ist eine göttliche Kraft:
      Römer 1,16
      Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Rettung für jeden, der glaubt, zuerst für den Juden, dann auch für den Griechen.“

      Gruß
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Zum Thema passen auch die Beiträge unter : Was ist das "Evangelium" bei Jesus?

      Z.B. unter Anderem:


      Elli59 schrieb:

      Wenn mich ein Unkundiger fragt, was Evangelium bedeutet, antworte ich:
      „… nämlich dass Christus für unsere Sünden gestorben ist, nach den Schriften, und dass er begraben worden ist und dass er auferstanden ist am dritten Tag, nach den Schriften


      Das Wesentliche bringt Paulus auf den Punkt: Ich habe euch an erster Stelle gesagt:
      1. Korinther 15,1-9
      „Ich erinnere euch aber ... an das Evangelium, das ich euch verkündigt habe, das ihr auch angenommen habt, in dem ihr auch fest steht, durch das ihr auch gerettet werdet, wenn ihr an dem Wort festhaltet, das ich euch verkündigt habe – es sei denn, dass ihr vergeblich geglaubt hättet. Denn ich habe euch zuallererst das überliefert, was ich auch empfangen habe, nämlich dass Christus für unsere Sünden gestorben ist, nach den Schriften, und dass er begraben worden ist und dass er auferstanden ist am dritten Tag, nach den Schriften.


      Das Evangelium ist eine göttliche Kraft:
      Römer 1,16
      Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Rettung für jeden, der glaubt, zuerst für den Juden, dann auch für den Griechen.“

      Gruß
      Ja, das Evangelium Jesus Christus verleiht denen -Sünder- göttliche Kraft und Erlösung von den Sünden, Errettung aus bisheriger Finsternis, für jene die Gottes Gnade in Jesus Christus annehmen und dessen Aufruf zur Umkehr, zur Sinnesänderung (metanoia heisst nicht Busse tun, sondern umkehren und Sinn ändern) kontinuierlich bis vollkommen umsetzen.


      Und Paulus hat wohl Jesus Christus Evangelium vom Reich Gottes und was hierfür notwendig gewesen ist, ist und sein wird zu den Heiden gebracht. Wäre Jesus dem Vater im Himmel nicht gehorsam gewesen(bis zum kurzen Tod am Kreuz) , um dessen Willen und Lehren unter die Leute zu bringen und sie von der Abkehr von allen Lieblosigkeit = Sünde zu bewegen versuchen -was ihm ja teilweise auch gelang- dann hätten sie bis anhin weitergesündigt.


      Ich wundere mich immer wenn ein Grossteil von Gläubigen die Worte Paulus für unsere Sünden/ wegen unseren Sünden/durch unsere Sünde, welche er zu einst Seinesgleichen gesprochen hat auf sich respektive auf das Gegenüber bezogen werden, wie wenn man damals dabei gewesen wäre als noch eine Unklarheit herrschte was von den herkömmlichen Gesetzen und Propheten nun noch gilt, was eigentlich sündig macht, von Gott trennt, und was wahrhaft gottgefällig ist.


      z.B. Christus ist für uns gestorben, als WIR noch Sünder waren....würde bedingen, dass man schon mal in jener Zeit gelebt hat, als Jesus für die Erlösung der jüdischen Geschwister von deren Sünden sein Kreuz auf sich nahm und ihnen den Weg aus jeglicher Sündenknechtschaft erklärte, was ihm das Todesurteil seitens Hohepriester Kaiphas und andern Mitgliedern des Hohen Rats einbrachte.


      Aus jeglicher Sündenknechtschaft errettet waren ja auch laut Paulus dann nur jene, die aufhörten der Sünde Knechte zu sein und nur noch Gott und dessen Gerechtigkeit dienstbar wurden. Römer 6, 20-23.


      Die Sünde der damaligen Zeit, Unschuldige zu verdammen, hinzurichten, brachten ja sogar den Sohn Gottes ans Kreuz. Es war garantiert NICHT Gottes Wille, denn die Feinde Jesus waren auch Feinde seines Vaters -wie Jesus ihnen ja klar ins Gesicht sagte- und jene handelten demzufolge keineswegs unter Einfluss des Hl. Geistes Gottes, waren keine Kinder Gottes im Gegenteil.


      Doch Jesus scheute keine Gefahr, und verbreitete das Evangelium vom Reiche Gottes durch Abkehr vom Sündigen aller Art unermüdlich. Zudem hat Gott ihm zugesichert, dass er ihn 3 Tage nach der Kreuzigung wieder auferweckte.


      Römer 10.9daß, wenn du mit deinem Munde Jesum als Herrn bekennen und in deinem Herzen glauben wirst, daß Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, du errettet werden wirst. ( 10 Denn mit dem Herzen wird geglaubt zur Gerechtigkeit, und mit dem Munde wird bekannt zum Heil. 11 Denn die Schrift sagt: "Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zu Schanden werden". 12 Denn es ist kein Unterschied zwischen Jude und Grieche, denn derselbe Herr von allen ist reich für alle, die ihn anrufen;)13 "denn jeder, der irgend den Namen des Herrn anrufen wird, wird errettet werden".

      Jesus Christus Evangelium vom Reich Gottes hat mit der Erlösung von jedwelchen Sünden dort eine Chance wo gehandelt wurde/wird, wie Jesus Christus und später auch seine Jünger und Paulus hierfür lehrte.

      Ich glaube, dass der Vater im Himmel Jesus Christus lediglich vom Tode auferweckte, die Kreuzigung Jesus Christus allein von den damaligen religiösen Machthabern -zu ungunsten des jüdischen Volkes- in die Wege geleitete wurde, um Jesus an der Verbreitung seiner Lehren zu verhindern. Aus demselben Grunde verfolgten sie ja all jene, die sich aufmachten, ihr Kreuz auf sich nahmen um die segensreiche Lehre Jesus trotzdem weiterzuverbreiten.

      Warum werden eigentlich Jesus Christus Lehren, dass Gott reuigen Sündern -gar vorwurfs- und zornesfrei- vergibt, ja sie liebevoll umarmt und sie freudig wieder in sein Haus aufnimmt, nicht als wahre göttliche Vergebungskriterien gelehrt?

      Jesus hat nach Kreuzigung und Auferstehung ja im Missionsauftrag an seine Jünger ganz klar dazu aufgerufen, überall hinzugehen und weiterzulehren, was er ihnen beigebracht hat. Was sie taten und dafür dann auch wiederum verfolgt und gesteinigt wurden.


    • Jacob der Suchende schrieb:

      Das Evangelium Jesu in einem Vers zusammengefasst: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater denn durch Mich" (Joh 14,6)
      Kann ich voll und ganz beipflichten. Jesus Christus sagte: Niemand kommt zum Vater denn durch MICH und nicht,DENN DURCH MEINE KREUZIGUNG.

      Doch wie kommt wer in das Reich Gottes, in den Himmel? Jene (also der Hohepriester Kaiphas und sein Gefolge -Schriftgelehrten und Pharisäer, AT-Gesetzeslehrer) die Jesus kreuzigen liessen sicherlich nicht. Denn ihnen war es eine Torheit, Jesus als König zu ehren und somit seine Lehren über alles bisher Gelehrte zu erhöhen, ihm zu glauben, dass er vom allein wahren Gott geschickt wurde, sie von ihren Sünden zu erlösen.

      Es steht klar und unmissverständlich in der Bibel. Sogar Paulus setzte sich für das Evangelium Jesus Christus vom Reich Gottes ein, wovon ja die Jünger und anderen Anhänger Jesus Christus überrascht waren.
      Ausgerechnet einer, der nun Lehren verbreitete welche er früher bekämpfte, deren Verbreiter gefangen nahm (später ja auch zugab, er sich früher aufmachte, die Gemeinde Gottes zu zerstören) setzte nun sein Leben aufs Spiel um für das Evangelium vom Reich Gottes Menschen dafür zuzurüsten.

      Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Man kann auch fast wortgleich sagen: Jesus ist der Weg zu wahrem Leben.

      Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist es, der mich liebt. Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren. Johannes 14.21


      Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen. Johannes 14.23

      So klar und unmissverständlich. Daran hielten sich die Jünger/die ersten Christen und tun es ebensolche früher bis heute und in alle Ewigkeit, aber leider nicht die ganze Christenheit, weil das Evangelium Jesus Christus verdreht wurde, und von christusfernen Glaubensdogmen überschattet.

      Somit muss Gott, der Himmlische Vater noch sehr sehr lange darauf warten, dass endlich mal sein Willen auf Erden -wie im Himmel- geschieht, und sein Sohn Jesus die Regentschaft im Reich Gottes auf Erden übernehmen kann, wo Liebe herrscht, Barmherzigkeit, Frieden.....Krieg, Unterdrückung, Ausbeutungen nurmehr Sünden der Vergangenheit sind, und keine Chance mehr haben werden.

      Gesegnete Grüsse, renato23, ein treuer Diener unseres Erlösers und Retters Jesus Christus, der wohl mehr Beachtung, Ehre verdient hätte, als seine Verfolger, die - ja wohl fälschlicherweise durch ihre Untat - zu Wohltätern der Menschheit erhoben wurden.
    • JESU TOD WAR DER WILLE GOTTES!

      XDreamdancer schrieb:

      Kann man überhaupt von einem Evangelium im Alten Testament (AT) reden?
      Dieses Evangelium finden wir im AT in Habakuk 2,4:

      Bibelstelle

      » 4 Siehe, ... der Gerechte aber wird durch seinen Glauben leben. «
      Paulus hat dies in seinem Römerbrief in Röm.1,17 aufgegriffen - und dieser Vers war die Initialzündung für die Reformation Martin Luthers!

      renato23 schrieb:

      1.) Wäre Jesus dem Vater im Himmel nicht gehorsam gewesen(bis zum kurzen Tod am Kreuz) ...


      2.) z.B. Christus ist für uns gestorben ...


      3.) Die Sünde der damaligen Zeit, Unschuldige zu verdammen, hinzurichten, brachten ja sogar den Sohn Gottes ans Kreuz. Es war garantiert NICHT Gottes Wille ...
      zu:
      1. ) Dieser furchtbare Kreuzestod Jesu durch die Römer war für den Heiland gewiss nicht kurz, denn er kam Jesus wie eine Ewigkeit vor - und in der Tat sollte der Tod Jesu Christi Bedeutung für die Ewigkeit haben! Warum war der Tod Jesu aber mit 6 Stunden "relativ" kurz, im Vergleich mit anderen Kreuzigungen, die sich zum Teil über mehrere Tage hinzogen? Weil Pilatus Jesus vor seinem Tode noch brutal auspeitschen ließ, so dass dieser daran schon fast gestorben wäre! Dazuhin dann auch noch der lange Weg vom Palast des Pilatus zum Hügel Golgatha mit dem schweren Kreuzesbalken schwächte Jesus noch weiter, bis er unter dieser Last zusammenbrach; die letzten Meter bis zur Hinrichtungsstätte half dann ja Simon von Kyrene Jesu Kreuz zu tragen (ich sehe hierin auch eine prophetische Bestätigung der Aussage Jesu : "Wer mir nachfolgen will, der nehme sein Kreuz auf sich!"). Jesus hing dann von 9:00 Uhr morgens bis 15:00 Uhr am Kreuz ehe er nach 6 Stunden gestorben ist.
      2. ) Gestorben für uns, wie Paulus Jesu Tod als heilsgeschichtliches Zeichen bezeichnet hat in Römer, Kapitel 5 in den Versen 6 und 8:

        Bibelstelle

        »6 Denn Christus ist ... für uns Gottlose gestorben.7 ...8 Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist ...«

      3. ) So gesehen war der Tod Jesu eben doch Gottes Willen! Jesu Opfertod am Kreuz sollte die Schuld aller Menschen seit Adam und Eva wiedergutmachen, sein Tod war das „Lösegeld” für die Menschen, die diesen Tod Jesu für sich als »Sühnezeichen« anerkennen sollten. Somit war der Tod des Gottessohnes bereits vor aller Schöpfung im Rate des dreieinigen Gottes beschlossen worden (siehe Epheser 1,9). Also war neben der Lehre des Reiches Gottes und der Aufforderung an seine Landsleute umzukehren (mentanoia) auch von vorneherein der Weg Jesu ans Kreuz vorgezeichnet. Wie kann das biblisch bewiesen werden? Durch die Worte Jesu (Markus 8,31-33) selbst, als dieser seinen Tod seinen Jüngern dreimal angekündigt hatte:

        Bibelstelle

        »31 Und er fing an, sie zu lehren: Der Menschensohn muss viel leiden und verworfen werden von den Ältesten und den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten und getötet werden und nach drei Tagen auferstehen.32 Und er redete das Wort frei und offen. Und Petrus nahm ihn beiseite und fing an, ihm zu wehren.33 Er aber wandte sich um, sah seine Jünger an und bedrohte Petrus und sprach: Geh hinter mich, du Satan! Denn du meinst nicht, was göttlich, sondern was menschlich ist.«
        Man sieht an dieser in allen drei synoptischen Evangelien bezeugten Szene, dass man menschlich den brutalen Tod Jesu als Justizmord ansehend, kritisieren kann - so wie es renato gesehen hat - aber dass es eben - auch wenn wir das nicht begreifen können! - letztlich doch Gottes Willen war! Und dieser Tod, der sich aber heilsgeschichtlich zugleich als der größte Sieg über Teufel, Sünde, Hölle und Tod erwiesen hatte, war auch schon in Genesis 3,15 vorausgesagt:

        Bibelstelle

        »15 Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen. «
        ===> dieses "in die Ferse stechen" bezeichnet prophetisch gesehen die Nägel, welche die römischen Soldaten dem Heiland in die Füsse (und Arme) geschlagen hatten. Und den Tod Jesu ebenfalls. So ist das Schicksal des Gottessohnes schon auf den ersten Seiten der Bibel im AT angekündigt worden! Aber Christus wird schließlich den endgültigen Sieg davontragen und ER hat durch seine Auferstehung vom Tode am Ostermorgen diesen Sieg bereits proklamiert und wird dann bei seiner Wiederkunft endgültig dem Satan "den Kopf zertreten"! So rufen wir jeden Tag um so dringlicher: »Maranatha! Herr Jesus komme bald!«

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Lieber Norbert

      Zu 1. Du weisst ja sicherlich, dass Pilatus immer wieder versuchte, Jesus freilassen zu können. Der Entscheid, Jesus ein für allemal an der Verbreitung seiner Lehren und seinen wahrhaft göttlich gewirkten Wundern zu hindern, durch Töten, war ja wohl klar und unmissverständlich durch Hohepriester Kaiphas in die Wege geleitet worden.

      2. Ja, Paulus war gottlos handelnd, als er sich noch nicht zu Jesus Gottesglauben bekehrte (Jesus wurde gekreuzigt, als er und seine Geistgenossen noch Sünder waren) Zuvor war er ja immer darauf erpicht die Ausbreitung Jesus heilsamen, göttlichweisen Lehren zu verhindern, weil auch er, wie zuvor Kaiphas überzeugt war, dass Jesus Lehren dem jüdischen Volk schaden würde, was ja genau das Gegenteil der Fall war.

      3. Jesus wusst wohl, dass man ihm nach dem Leben trachtete (war auch unschwer zu erkennen) Es war somit voraussehbar. So auch wusste ja Jesus, dass Gott ihn 3 Tage nach der Kreuzigung auferwecken würde. Jesus Auftrag von Gott vollendete er ja schon bevor er gefangengenommen wurde. Johannes 17 4 Ich habe dich verklärt auf Erden und vollendet das Werk, das du mir gegeben hast, daß ich es tun sollte
      Jesus Kreuzigung hat rein gar nichts mit Adam zu tun, und Jesus offenbarte keinen Sühneopferfordernden Gott im Gegenteil. Lies doch dazu Matth. 9.13 oder 12.7
      Zählen für Dich nicht die von Jesus Christus klar und missverständlich gelehrten Vergebungskriterien seines/unseres Vater im Himmel? unblutig, kostenlos dafür wirkungsvoll, nachhaltig.

      Schon im AT finden wir massenweise Gegenüberstellung sozusagen von Gerechten und Gottlosen. Es waren nicht alle Menschen Sünder nach Adams Genuss vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse. So lehrte ja auch Jesus selber, dass er gekommen ist, die Sünder dazu zu bewegen mit Sündigen aufzuhören. die Kranken bräuchten den Arzt und nicht die Gesunden (Gerechten)

      Zu Worten von Norbert:(Und dieser Tod, der sich aber heilsgeschichtlich zugleich als der größte Sieg über Teufel, Sünde, Hölle und Tod erwiesen hatte,

      Also Jesus Kreuzigung war garantiert kein Sieg über den Teufel. Im Gegenteil. Jesus kam sicherlich mit der Hoffnung, die Werke des Teufels zerstören zu können, und die Verlorenen Schafe des Hauses Israel mit Gott versöhnen zu können, was ihm aber durch die Kinder des Teufels ja vermasselt wurde.

      Gott sagte vom Himmel nicht: Dies ist mein geliebter Sohn, den sollt ihr zu eurem Wohl kreuzigen.....sondern, dies ist mein geliebter Sohn, auf IHN sollt ihr Hören. Dass in der Nachfolge Jesus Christus, im Umsetzen seiner Lehren das Heil eines jeden Einzelnen lag und liegt, erkannten und erkennen all seine Jünger und Apostel in der Bibel und jesustreuen Christen und Christinnen in und ausserhalb der Bibel.

      Wie soll Jesus je siegen, respektive Gottes Geist in ihm, wenn seine Lehren von all den konzilisch abgesegneten, dem Christentum aufdoktrinierten Glaubensdogmen Jesus mit Gott versöhnenden Lehren überschattet werden, und das schon seit ca. 1700 Jahren? So wurde doch ebenfalls Jesus Evangelium verdreht, was ja das Kommen Reiches Gottes eher in weite ferne rückt als nahen lässt?

      Er ( Jesus ) sprach aber zu ihnen: Ich muß auch andern Städten das Evangelium verkündigen vom Reiche Gottes; denn dazu bin ich gesandt.Lukas 4.43

      Ist Dir noch nicht aufgefallen, dass alle Jünger und auch Apostel Paulus die jüdische Bevölkerung und die Heiden auf das Reich Gottes zurüsten wollten, indem sie sie lehrten was zu tun und zu lassen sei?
      Sollte nicht das Bibelstudium dazu führen, 2. Tim. 3.17, dass der Mensch Gottes vollkommen sei zu allem GUTEN Werk gesandt?

      Denn schliesslich haben die fleischlich gesinnten à la Gal. 5.19 und 20 keine Chance ins Reich Gottes zu kommen, also in Gemeinschaft mit dem Vater im Himmel zu leben, was ja wohl Ziel eines jeden Christen wäre, so man Jesus Christus glaubt und seine Lehren für das Evangelium ernst nimmt, umsetzt, also sein Glaubenshaus auf festen Felsengrund baut statt auf Sand.

      Wie wünscht sich denn wohl der einzig wahre Gott die Menschheit für sein Reich auf Erden? Doch so, wie es uns Jesus Christus, sein Sohn gelehrt und vorgezeigt hat. Nachfolge Christi führt ins Licht, versöhnt mit Gott , dient dem Evangelium Jesus Christus vom Reich Gottes auf Erden. Wenn die Sünde immer mehr abnimmt, (erst dann kann ja der Teufel, der Verführer zu Boshaftigkeit ein für allemal besiegt werden, dank Jesus Christus, und nicht vorher) dann war Jesus Aufopferung für die Bekanntgabe wahren Gottverständnisses nicht umsonst.

      Gesegnete Grüsse, renato23

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von renato23 ()

    • John Q. Public schrieb:

      Ein generell hochinteressanter Vers im neuen Testament ist Lukas 16:16
      Seine Übersetzung ist (sehr) schwierig. Ich gebe einige gute Versuche wieder:

      Luk. 16:16 (Jesus:) "Das Gesetz und die Propheten [weissagen] bis Johannes [dem Täufer];
      von da an wird das Evangelium vom Reich Gottes verkündigt, ..."

      Luk. 16:16 (Jesus:) "Das Gesetz und die Propheten [weissagen] bis Johannes [dem Täufer];
      von da an wird das Reich Gottes als Evangelium verkündigt, ..."

      Luk. 16:16 (Jesus:) "Das Gesetz und die Propheten [weissagen] bis Johannes [dem Täufer];
      von da an wird das Reich Gottes verkündigt, ..."
      -----------------
      Definitiv spricht der Vers von einer "Zeitenwende" ab/mit dem Auftreten von Jesus im Gegensatz zur Zeit davor ("bis Johannes").
      ============

      Ein anderer markanter Vers zum Thema "Evangelium" ist Markus 1:14-15

      Mk. 1: 1 Anfang des Evangeliums Jesu Christi, [des Sohnes Gottes].
      Mk. 1:14 Und nachdem Johannes [der Täufer] überliefert war, kam Jesus nach Galiläa und predigte das Evangelium Gottes
      Mk. 1:15 und sprach: "Die [bestimmte] Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe gekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!"

      Anmerkung in der Einheitsübersetzung: >>In diesem programmatischen Satz fasst Markus den Inhalt der Botschaft Jesu zusammen.<<
      -----------------
      Nach Markus 1:1.14.15 ist "das Evangelium":
      +) das Evangelium = die Geschichte/Biographie [von] Jesu Christus (Leben und Wirken)
      +) das Evangelium = die Verkündigung/Predigt [von] Jesu Christus (z.B. über "das [nahe] Reich Gottes", uvm.)
      ============

      Später bei den Aposteln ist "das Evangelium" die Verkündigung des Leben, Wirken, Lehrens, Todes+Auferstehung+Himmelfahrt und Predigens Jesu Christi.
      Sie selbst beschreiben sich als zuverlässige und wahrheitsgetreue Augenzeugen.

      LG, franz
      Hallo Franz, ich weiss nicht, ob du noch in diesem Forum tätig bist. Jedenfalls freute ich mich sehr über diesen Beitrag. Denn es zeigt ganz klar, dass Jesus Christus gekommen ist, das Evangelium vom Reich Gottes zu verkündigen. Und dies ja übrigens auch seinen Jüngern aufgab in die Welt zu tragen, und hierfür wohl alle zu Schülern der Heilsfördernden, mit Gott versöhnenden Lehren Jesu Christi machen.

      Gesegnete Grüsse und ein herzliches Dankeschön, renato23,
    • Bemo schrieb:

      Hallo John,
      danke für die Übersicht.

      Ich denke, Dreh- und Angelpunkt ist "der Messias".
      Seine "Königsherrschaft" wurde erwartet und seine Erfüllung sollte "froh" machen, deswegen auch frohe Botschaft von der Erfüllung der AT-Prophetie. Aus Sicht des AT schaute man nach vorne zum Evangelium. Als Jesus kam, war das Evangelium leibhaftig da. Nach dem Leben und Wirken Jesu schauen wir (und z.B. Paulus in seinen Briefen) zurück aufs Evangelium. Indem darüber - also über das Leben und Wirken des Messias - gepredigt, gesprochen und es nachgelebt wird, wird das Evangelium auch heute noch verkündigt. Sein Wirken geht über sein irdisches Leben hinaus...

      Was macht das Leben und Wirken Jesu auch heute noch zur frohen Botschaft?
      Hallo Bemo, also mir gleichgesinnte jesustreue Christen, die ihr Leben nach den Lehren Jesus Christus ausrichten wie ich, erkennen darin die segensreiche Wesensveränderung in sich und spüren mehr und mehr, bis zur Vollkommenheit Gottes Wirken im Alltag, erkennen den Willen Gottes für unser ureigenes Leben und das durch Abkehr von aller Boshaftigkeit (= wahre, seligmachende, gottgefällige Bekehrung, im Gegensatz zur herkömmlichen "Bekehrung") Loslassen von allen unreinmachenden Gedanken, was somit dem Teufel keine Chance mehr bot/bietet, uns als Werkzeuge gegen Gottes Reich einzusetzen. Solche Werkzeuge hat er leider noch zur Genüge, auch und teils sogar nicht zuwenig in einigen Christenkreisen, (solchen die bezeugen, praktisch tagtäglich noch gegen Gott und Menschen zu sündigen und dafür dann auch tagtäglich immer wieder Vergebung nötig zu haben)

      Gesegnete Grüsse, renato23
    • renato23 schrieb:

      erkennen darin die segensreiche Wesensveränderung in sich und spüren mehr und mehr, bis zur Vollkommenheit Gottes Wirken im Alltag, erkennen den Willen Gottes für unser ureigenes Leben und das durch Abkehr von aller Boshaftigkeit (= wahre, seligmachende, gottgefällige Bekehrung, im Gegensatz zur herkömmlichen "Bekehrung")
      Allein in diesem Satz zeigst Du, das Du das Wesen Gottes Liebe nicht wirklich verstanden hast....

      Dein Zitat:
      = wahre, seligmachende, gottgefällige Bekehrung, im Gegensatz zur herkömmlichen "Bekehrung")

      Wer sein eigenen "Glauben" so beurteilt,verurteilt sich schon selber... siehe den Pharisäer,der Gott dankte wie gut er doch ist....
    • renato23 schrieb:

      Jesus Christus sagte: Niemand kommt zum Vater denn durch MICH und nicht,DENN DURCH MEINE KREUZIGUNG.
      Das ist eine Wortklauberei. Ähnlich könnte man eine andere Stelle zitieren und argumentieren:

      Joh 20.31 Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, daß Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen.

      Diese Stelle sagt wörtlich: ausschließich durch den Glauben daran, dass Jesus Christus der Messias, der Sohn Gottes ist, hat man das Leben. Diese Stelle sagt - wörtlich betrachtet - nichts von Werken oder von Abwendung von der Welt und sündigen Praktiken. Diese Leseart erweckt den Eindruck, dass die Werke völlig unbedeutend sind. Eine solche Schlussfolgerung würde dazu führen, dass die Bibelstellen noch nur einander widersprechen.

      An Jesus Christus glauben bedeutet, an Ihn als Messias zu glauben - also alles, was mit diesem Titel zusammenhängt: Die Notwendigkeit und Bedeutung Seiner Mission verstehen, den Weg der Errettung, die Vorbild-Funktion, die Verheissungen... und diesen Weg konsequent gehen.

      "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater denn durch Mich." (Joh 14,6):

      (A) Jesus ist der Weg: wir müssen Jesus als unser Vorbild nehmen und auf Seinem Weg gehen. Sein Weg ist, sich selbst zu verleugnen, Gottes Willen als Massstab nehmen und so das Leben führen (bzw. für jemand hingeben, wenn Gott es für notwendig erachtet).

      (B) Jesus ist die Wahrheit: es gilt mindestens, dass das Wort Jesu gleich das Wort Gottes und damit völlig wahr ist.

      (C) Jesus ist das Leben:

      - Jesus ist nicht nur der Zeiger zum Leben oder ein gutes Vorbild für uns, sondern das Leben selbst.
      - Wir glauben nicht nur an das, was Jesus sagt, sondern vor allem an Ihn selbst.
      - Wir kommen zum Vater nicht nur mithilfe von Jesus, sondern durch Jesus selbst.
      - Niemand kommt zum Vater ausser durch Jesus. Es gibt keinen Menschen, der gut genug ist, um es ohne Jesus zu schaffen. Es gibt keinen Menschen, der irgendwann so "vollkommen" wird, dass diese Grundsätze für ihn irrelevant werden.

      Der Befund der ganzen Bibel ist, dass Jesus "das Lahm Gottes" ist, das am Passahfest geopfert wurde zu unserer Erlösung. "Dies ist mein Leib... dies ist mein Blut... zur Vergebung der Sünden". Das irdische Heiligtum hat es typologisch symbolisiert, der Hebräer-Brief insbesondere erklärt diesen Typos/Antitypos-Sachverhalt. Jesus ist mit seinem eigenen Blut in das himmlische Heiligtum eingegangen und hat ewige Erlösung erwirkt.

      Wer die Funktion Jesu lediglich auf (A) und (B) reduziert und (C) ausklammert, der predigt ein unvollständiges - und damit falsches - Evangelium.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Der Fürst dieser Welt - tut er uns doch nichts ...!

      renato23 schrieb:

      Zu 1. Zustimmung von mir!

      Zu 2. Ja, Zustimmung von mir!

      Zu 3.
      Jesus Kreuzigung hat rein gar nichts mit Adam zu tun, und Jesus offenbarte keinen Sühneopferfordernden Gott im Gegenteil. Lies doch dazu Matth. 9.13 oder 12.7.
      NCH: ===> Da steht: »Gott will Barmherzigkeit statt Opfer!«
      Ja - das war der ursprüngliche Willen Gottes! Aber die Kreuzigung Jesu hat insofern etwas mit Adam und damit mit der gesamten Menschheit zu tun, da Adam im Hebräischen ja "Mensch" heißt, weil dem Adam in 1.Mose 3,15 schon der Tod des Gottessohnes angekündigt wurde; und weil wegen der Sünde Adams + Evas schon auf dieses Opfer Jesu hingewiesen wurde als Gott durch den Tod von Tieren den ersten Menschen Fälle anfertigte! Dadurch kam der Tod in die Welt, den es vor dem Sündenfall nicht gab! Somit hat Gott selbst im AT damit eben auch die (Tier-)Opfer eingeführt, die erst im Opfertod Jesu Christi als des »wahren Passalammes« abgeschafft wurden. Man muss die ganze Heilslinie im AT und im NT im Blick haben und darf "unangenehme" Dinge nicht ausklammern. Und wurde nicht auch schon in Jesaja 53 der leidende Messias angekündigt, wie stehst Du dazu lieber renato23?

      Zählen für Dich nicht die von Jesus Christus klar und missverständlich gelehrten Vergebungskriterien seines/unseres Vater im Himmel? unblutig, kostenlos dafür wirkungsvoll, nachhaltig.
      NCH: Doch, natürlich!

      Zu Worten von Norbert:(Und dieser Tod, der sich aber heilsgeschichtlich zugleich als der größte Sieg über Teufel, Sünde, Hölle und Tod erwiesen hatte,

      Also Jesus Kreuzigung war garantiert kein Sieg über den Teufel. Im Gegenteil. Jesus kam sicherlich mit der Hoffnung, die Werke des Teufels zerstören zu können, und die Verlorenen Schafe des Hauses Israel mit Gott versöhnen zu können, was ihm aber durch die Kinder des Teufels ja vermasselt wurde.

      NCH: Heilsgeschichtlich war es aber ein Sieg, jedenfalls die ganze Kreuzestheologie des Paulus ( und später die des Martin Luther!) deutet darauf hin!
      Hierzu Bibelstellen: .
      1Kor 1,18 Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist es Gottes Kraft.
      Gal 5,11 Ich aber, liebe Brüder, wenn ich die Beschneidung noch predige, warum leide ich dann Verfolgung? Dann wäre ja das Ärgernis des Kreuzes aufgehoben!
      Gal 6,12 Die Ansehen haben wollen nach dem Fleisch, die zwingen euch zur Beschneidung, nur damit sie nicht um des Kreuzes Christi willen verfolgt werden.
      Gal 6,14 Es sei aber fern von mir, mich zu rühmen als allein des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus, durch den mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt.
      Eph 2,16 und die beiden versöhne mit Gott in einem Leib durch das Kreuz, indem er die Feindschaft tötete durch sich selbst.
      Phil 2,8 Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.
      Phil 3,18 Denn viele wandeln so, dass ich euch oft von ihnen gesagt habe, nun aber sage ich's auch unter Tränen: Sie sind die Feinde des Kreuzes Christi.
      Kol 1,20 und durch ihn alles zu versöhnen zu ihm hin, es sei auf Erden oder im Himmel, indem er Frieden machte durch sein Blut am Kreuz.
      Kol 2,14 Er hat den Schuldbrief getilgt, der mit seinen Forderungen gegen uns war, und hat ihn aufgehoben und an das Kreuz geheftet.


      Wenn die Römer Jesus nicht gekreuzigt hätten und der Hohepriester Kaiphas samt dem 70köpfigen Hohem Rat Jesus als Messias-König Gottes anerkannt hätten, wäre vielleicht damals - Anno Domini 33 - schon das Reich Gottes gekommen! Wer weiß, aber da Gott im voraus wußte, dass dies nicht der Fall sein würde und weil der Messias gemäß Jesaja 53 zuerst als der leidende Messias - eben um die Schuld der Menschheit auf sich zu nehmen - erscheinen musste, so sind das nur spekulative theologische Gedanken!

      Wie soll Jesus je siegen, respektive Gottes Geist in ihm, wenn seine Lehren von all den konzilisch abgesegneten, dem Christentum aufdoktrinierten Glaubensdogmen Jesus mit Gott versöhnenden Lehren überschattet werden, und das schon seit ca. 1700 Jahren? So wurde doch ebenfalls Jesus Evangelium verdreht, was ja das Kommen Reiches Gottes eher in weite ferne rückt als nahen lässt?

      NCH: Ich kann das nicht sehen, dass die Dreieinigkeit ein "aufdoktriniertes Glaubensdogma"
      gewesen sein soll; denn dieses wurde doch im ständigen Ringen der Christenheit mit Stellen, die für und gegen die Trinitätslehre sprachen, entwickelt, wie auch in der Geschichte der Adventisten von 1843 bis 1931 in 88 Jahren. Und man ist in der Erkenntnis des DREINIGEN GOTTES eben ständig weiter gekommen, mit Hilfe des Heiligen Geistes! So sehe ich das jedenfalls!
      Und auf Golgatha meinte der Satan er habe nunmehr Gott besiegt durch den Tod von des Gottessohnes lieben Sohn ! Aber das war in Wirklichkeit bereits seine entscheidende Niederlage - auch wenn er immer noch wütet auf Erden! Jedenfalls kann uns der Teufel nichts mehr tun. Denn »das Blut Jesu Christi rettet uns von aller Sünde!« (1.Johannes 1,7/ Epheser 2,13).
      Martin Luther schrieb dazu in seinem Reformationslied "Ein feste Burg ist unser Gott" im Vers 3: »Und wenn die Welt voll Teufel wär und wollt uns gar verschlingen - so fürchten wir uns nicht so sehr - es soll uns doch gelingen! Der Fürst dieser Welt - wie sau'r er sich stellt - tut er uns doch nichts - das macht er ist gericht! Ein Wörtlein kann ihn fällen!«

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    • Ist es noch nicht zu Dir durchedrungen, dass Paulus in Wahrheit auf die Tatsache hinwies, 1. Kor. 1.18 Das Wort vom Kreuz... dass für jene, für die es als Torheit galt, Jesus von Nazareth, den sie gekreuzigt hatten, als einen König (gar König der Könige) zu ehren, die gingen verloren (also jene die mit dem Wort vom Kreuz ihren Spott trieben, Jesus eine Dornenkrone aufsetzten) sie glaubten weder an Jesus Christus noch ihm, dass er er vom allein wahren Gott gesandt war.

      Doch alle jene, die Jesus von Nazareth die ihm gebührende Ehre erwiesen, ihn also wie auf dem Wort stand wie einen König ehrten, seine Lehren ernst nahmen/nehmen, die erkannten die daraus resultierende innewohnende Gotteskraft.

      Etwas weiter sagte ja Paulus, dass sie Jesus nicht gekreuzigt hätten, wäre ihnen bewusst gewesen welch göttliche Weisheit von ihm ausgeht.
      4 und mein Wort und meine Predigt war nicht in vernünftigen Reden menschlicher Weisheit, sondern in Beweisung des Geistes und der Kraft,5 auf daß euer Glaube bestehe nicht auf Menschenweisheit, sondern auf Gottes Kraft.6 Wovon wir aber reden, das ist dennoch Weisheit bei den Vollkommenen; nicht eine Weisheit dieser Welt, auch nicht der Obersten dieser Welt, welche vergehen. 7 Sondern wir reden von der heimlichen, verborgenen Weisheit Gottes, welche Gott verordnet hat vor der Welt zu unsrer Herrlichkeit, 8 welche keiner von den Obersten dieser Welt erkannt hat; denn so sie die erkannt hätten, hätten sie den HERRN der Herrlichkeit nicht gekreuzigt. 9 Sondern wie geschrieben steht: "Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben."

      Jesus hatte nach der Kreuzigung und Auferstehung die Verbreitung all seiner Worte in Auftrag gegeben. Weil das Befolgen derselben eine Einswerdung mit Gott durch Jesus Christus ermöglicht. Für die zur Kenntnisgabe dieser heilsamen mit Gott versöhnenden Lehren hat Jesus sein kostbares Blut vergossen, hat er durchgehalten, bis er den Auftrag seines Vaters erfüllt hat und erst dann gefangennehmen lassen.

      Gesegnete Grüsse renato23
    • renato23 schrieb:


      Jesus hatte nach der Kreuzigung und Auferstehung die Verbreitung all seiner Worte in Auftrag gegeben. Weil das Befolgen derselben eine Einswerdung mit Gott durch Jesus Christus ermöglicht. Für die zur Kenntnisgabe dieser heilsamen mit Gott versöhnenden Lehren hat Jesus sein kostbares Blut vergossen, hat er durchgehalten, bis er den Auftrag seines Vaters erfüllt hat und erst dann gefangennehmen lassen.
      Warum schreibst du "kostbares Blut", wenn es für dein Verständnis der Erlösung nicht kostbar ist? Wenn der Auftrag schon vor der Kreuzigung Jesu vollständig erfüllt wäre, gäbe es keinen Grund, die Bedeutung des Blutes hinsichtlich der Erlösung überhaupt hervorzuheben. Würden gute Werke bzw. die Abwendung von den Sünden (allein) ausreichen, wäre Petrus niemals auf die Idee gekommen zu schreiben:

      1Pe 1.18 denn ihr wißt, daß ihr nicht mit vergänglichen Dingen, mit Silber oder Gold, erlöst worden seid von eurem eitlen, von den Vätern überlieferten Wandel, 1.19 sondern mit dem kostbaren Blut Christi als eines Lammes ohne Fehler und ohne Flecken.

      Auf welcher Basis wurde der Neue Bund, von dem schon Jeremia schrieb, eingeführt? Auf Basis guter Werke, durch die man erlöst wird?

      Mk 14.24 Und er sprach zu ihnen: Dies ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird.

      Heb 9.14 wieviel mehr wird das Blut des Christus, der sich selbst durch den ewigen Geist [als Opfer] ohne Fehler Gott dargebracht hat, euer Gewissen reinigen von toten Werken, damit ihr dem lebendigen Gott dient! 9.15 Und darum ist er Mittler eines neuen Bundes, damit, da der Tod geschehen ist zur Erlösung von den Übertretungen unter dem ersten Bund, die Berufenen die Verheißung des ewigen Erbes empfangen. 9.16 - Denn wo ein Testament ist, da muß notwendig der Tod dessen eintreten, der das Testament gemacht hat.

      Solange du einen Teil der Bibelschriften/-Passagen akzeptierst und anderen Teil leugnest, wirst du notwendigerweise zu einem falschen Christus-Bild kommen. Mit einer solchen Ausgangsbasis stehst du näher dem Islam als dem Christentum.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • renato23 schrieb:

      Etwas weiter sagte ja Paulus, dass sie Jesus nicht gekreuzigt hätten, wäre ihnen bewusst gewesen welch göttliche Weisheit von ihm ausgeht.
      Schade das Du Jesus nur auf einen "Weisen Menschen" reduzierst,aber nicht die Göttlichkeit seiner Mission
      erkennst.
      So wie viele in den andere Kirche jesus als kindchen,gekreuzigten,oder propheten sehen.
      Den König ,hohen Prießter,und Richter Gottes übesehen sie und verdrängen dadurch auch sein baldiges kommen,
      als unser Heiland und Erlöser!

      Es ist nicht das Evangelium ,das Paulus und Petrus lehrten und die STA sich auf die Fahne geschrieben hat!
    • Wichtige heilsgeschichtliche Bibelverse

      In Sachen

      Jacob der Suchende schrieb:

      "kostbares Blut" ... Verständnis der Erlösung
      bitte ich Dich lieber renato, um deines ewigen Heiles willen, diese wichtigen heilsgeschichtlichen Bibelstellen Dir zu Herzen zu nehmen!

      Jacob der Suchende schrieb:

      1Pe 1.18 denn ihr wißt, daß ihr nicht mit vergänglichen Dingen, mit Silber oder Gold, erlöst worden seid von eurem eitlen, von den Vätern überlieferten Wandel, 1.19 sondern mit dem kostbaren Blut Christi als eines Lammes ohne Fehler und ohne Flecken.

      Jacob der Suchende schrieb:

      Mk 14.24 Und er sprach zu ihnen: Dies ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird.

      Jacob der Suchende schrieb:

      Heb 9.14 wieviel mehr wird das Blut des Christus, der sich selbst durch den ewigen Geist [als Opfer] ohne Fehler Gott dargebracht hat, euer Gewissen reinigen von toten Werken

      Bogi111 schrieb:

      Es ist nicht das Evangelium , das Paulus und Petrus lehrten ????????????????????????????
      Ja, was denn sonst?
      Paulus schreibt doch ausdrücklich in Röm 1,1: "Paulus, ein Knecht Christi Jesu, berufen zum Apostel, ausgesondert zu predigen das Evangelium Gottes" und in 1Kor 1,17: "Denn Christus hat mich nicht gesandt zu taufen, sondern das Evangelium zu predigen – nicht mit weiser Rede, auf dass nicht das Kreuz Christi zunichtewerde." und es gibt noch viele andere Stellen! (Unter bibelserver.com findest Du 83 Stellen!)

      Und siehe: Apg.5,42: "und sie hörten nicht auf, alle Tage im Tempel und hier und dort in den Häusern zu lehren und zu predigen das Evangelium von Jesus Christus."

      Lieber Bogi, wie kommst Du nur auf so eine seltsame These?

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    • Ich vermute, dass der Begriff "Evangelium vom Reich/Herrschaft Gottes" recht eigenwillig von manchen Menschen verstanden wurde.

      Z. B. verstehen Jehovas Zeugen darunter etwas ganz anderes als Jesus und die Apostel.

      Die katholische Kirche hat die Kirchenväter und den Papst darunter verstanden, die Mohammedaner den Staat Allahs (Kalifen).

      Jesus hingegen ganz klar: "Mein Reich ist nicht von dieser Welt."
    • Jacob der Suchende schrieb:

      renato23 schrieb:

      Jesus hatte nach der Kreuzigung und Auferstehung die Verbreitung all seiner Worte in Auftrag gegeben. Weil das Befolgen derselben eine Einswerdung mit Gott durch Jesus Christus ermöglicht. Für die zur Kenntnisgabe dieser heilsamen mit Gott versöhnenden Lehren hat Jesus sein kostbares Blut vergossen, hat er durchgehalten, bis er den Auftrag seines Vaters erfüllt hat und erst dann gefangennehmen lassen.
      Warum schreibst du "kostbares Blut", wenn es für dein Verständnis der Erlösung nicht kostbar ist? Wenn der Auftrag schon vor der Kreuzigung Jesu vollständig erfüllt wäre, gäbe es keinen Grund, die Bedeutung des Blutes hinsichtlich der Erlösung überhaupt hervorzuheben. Würden gute Werke bzw. die Abwendung von den Sünden (allein) ausreichen, wäre Petrus niemals auf die Idee gekommen zu schreiben:
      1Pe 1.18 denn ihr wißt, daß ihr nicht mit vergänglichen Dingen, mit Silber oder Gold, erlöst worden seid von eurem eitlen, von den Vätern überlieferten Wandel, 1.19 sondern mit dem kostbaren Blut Christi als eines Lammes ohne Fehler und ohne Flecken.

      Auf welcher Basis wurde der Neue Bund, von dem schon Jeremia schrieb, eingeführt? Auf Basis guter Werke, durch die man erlöst wird?

      Mk 14.24 Und er sprach zu ihnen: Dies ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird.

      Heb 9.14 wieviel mehr wird das Blut des Christus, der sich selbst durch den ewigen Geist [als Opfer] ohne Fehler Gott dargebracht hat, euer Gewissen reinigen von toten Werken, damit ihr dem lebendigen Gott dient! 9.15 Und darum ist er Mittler eines neuen Bundes, damit, da der Tod geschehen ist zur Erlösung von den Übertretungen unter dem ersten Bund, die Berufenen die Verheißung des ewigen Erbes empfangen. 9.16 - Denn wo ein Testament ist, da muß notwendig der Tod dessen eintreten, der das Testament gemacht hat.

      Solange du einen Teil der Bibelschriften/-Passagen akzeptierst und anderen Teil leugnest, wirst du notwendigerweise zu einem falschen Christus-Bild kommen. Mit einer solchen Ausgangsbasis stehst du näher dem Islam als dem Christentum.
      Sicher diente Jesus Christus Blutvergiessen der Erlösung des jüdischen Volkes jener Zeit, die Jesus ja wohl keineswegs grundlos als Verlorene Schafe Israels bezeichnete von ihren Sünden, indem er kam um im Auftrag des allein wahren Gottes darauf hinzuweisen, dass ab sofort die Gültigkeit der Gesetze und Propheten von der gelebten Liebe zum Schöpfer, zum Nächsten und sich abhängig ist oder einfach erklärt, tue niemandem etwas an, was du selbst nicht möchtest, dass man es dir tut.12 Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch. Das ist das Gesetz und die Propheten.
      13 Gehet ein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis abführt; und ihrer sind viele, die darauf wandeln.) 14 Und die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind ihrer, die ihn finden.15 Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe. 16 An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man auch Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln? 17 Also ein jeglicher guter Baum bringt gute Früchte; aber ein fauler Baum bringt arge Früchte.

      Ich finde es gut, dass Du Jeremia ansprichst. Dort geht es darum, weil es immer wieder Widersprüche gab, was nun Gott wolle oder nicht, dass Gott gesagt habe Jeremia 31:33 sondern das soll der Bund sein, den ich mit dem Hause Israel machen will nach dieser Zeit, spricht der HERR: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben; und sie sollen mein Volk sein, so will ich ihr Gott sein; 34 und wird keiner den andern noch ein Bruder den andern lehren und sagen: "Erkenne den HERRN", sondern sie sollen mich alle kennen, beide, klein und groß, spricht der HERR. Denn ich will ihnen ihre Missetat vergeben und ihrer Sünden nimmermehr gedenken.

      Zu nurmehr GUTEN WERKEN fähig sein, lieber Jacob ist doch ein klares Zeichen von nurmehr Handeln unter dem Einfluss Gottes Hl.Geistes, also unmstössliches gar biblisches Merkmal, dass eine GEISTLICHE NEUGEBURT AUS GOTT DER LIEBE IST wahrhaftig stattgefunden hat.

      Vorher ist man weder der Sünde abgestorben noch mit dem Hl. Geist Gottes versiegelt. Da kann noch so oft in der Bibel lesen, sich als Bekennender, Wiedergeborener Christ bezeichnen.....Gott interessiert unser Herz und unser entsprechendes Handeln, wenn er uns die Möglichkeit dazu vor Augen führt.

      Wer ignoriert denn all jene Passagen in der Bibel, welche darauf hinweisen, wer wahrhaftig in Christus bleibt, Jesus liebt, eine geistliche Geburt aus Gott erkennen lässt?

      Wer aus Gott geboren ist, der tut nicht Sünde, denn sein Same bleibt bei ihm; und kann nicht sündigen, denn er ist von Gott geboren. 1. Johannes 3.9
      Ihr Lieben, lasset uns untereinander liebhaben; denn die Liebe ist von Gott, und wer liebhat, der ist von Gott geboren und kennt Gott. 1. Johannes 4.7
      Wir wissen, daß, wer von Gott geboren ist, der sündigt nicht; sondern wer von Gott geboren ist, der bewahrt sich, und der Arge wird ihn nicht antasten.
      1. Johannes 5.18
      Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat. Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. 1. Johannes 4.16

      Darum, ist jemand in Christo, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 2. Korinther 5.17

      und wer seine Gebote hält, der bleibt in ihm und er in ihm. Und daran erkennen wir, daß er in uns bleibt, an dem Geist, den er uns gegeben hat. 1. Johannes 3.24
      Wer in ihm bleibt, der sündigt nicht; wer da sündigt, der hat ihn nicht gesehen noch erkannt. 1. Johannes 3.6

      Wer übertritt und bleibt nicht in der Lehre Christi, der hat keinen Gott; wer in der Lehre Christi bleibt, der hat beide, den Vater und den Sohn. 2. Johannes 1.9

      Denn das ist die Liebe zu Gott, daß wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer. 1. Johannes 5.3

      Aus meiner Sicht sollten sich all jene "Christen" schämen, die entgegen Jesus Missionsaftrag Gottsuchenden einreden, aufdrängen, das vollkommene, beherzte Umsetzen/Halten Jesu Lehren sei absolut unmöglich, sei aber auch gar nicht nötig......DIE BIBEL LEHRT NIRGENDS SOWAS.

      Liebst Du Jesus lieber Jacob? Wenn Du das bejahst.....woran soll Jesus Christus erkennen, dass es sich tatsächlich so verhält? Jesus selber sagt, dass wer seine Worte/Gebote hat und hält sie, sei es der oder die ihn wirklich liebe.

      Gesegnete Grüsse, renato23


    • renato23 schrieb:

      Sicher diente Jesus Christus Blutvergiessen der Erlösung des jüdischen Volkes jener Zeit, die Jesus ja wohl keineswegs grundlos als Verlorene Schafe Israels bezeichnete von ihren Sünden, indem er kam um im Auftrag des allein wahren Gottes darauf hinzuweisen, dass ab sofort die Gültigkeit der Gesetze und Propheten von der gelebten Liebe zum Schöpfer, zum Nächsten und sich abhängig ist
      Renato,so lange Du den Tod Jesu,mit Blutvergießen oder Gräultaten auf eine Stufe stellst, zeigt mir das unser Glauben nicht den Grund hat, wie Paulus und alle Apostel ihn verkündigen.