• Leid und Krankheit hat der Mensch selber verursacht, durch sein Sündhaftes Verhalten, durch die Sünde,




    Dem stimme ich insoweit zu. Nur, was soll ich einer schwer an Brustkrebs erkrankten Frau sagen, die nur noch wenige Monate zu leben hat ? Soll ich ihr sagen: "Hör mal zu: Du bist eine schlimme Sünderin und weil Du gesündigt hast, muss Du an Brustkrebs sterben ! Selber schuld !"


    im Johannesevangelium heisst es ausdrücklich:
    "...Und Jesus ging vorüber und sah einen Menschen, der blind geboren war. Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Meister, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, dass er blind geboren ist? Jesus antwortete: Es hat weder dieser gesündigt noch seine Eltern, sondern es sollen die Werke Gottes offenbar werden an ihm...." (Joh 9, 1-3)


    Die an Brustkrebs schwer erkrankte Frau in meinem Beispiel ist also nicht krank geworden, weil sie in ihrer Beziehung zu Gott gesündigt hat oder weil ihre Vorfahren gesündigt hätten. Es kann eine genetische Veranlagung eine Rolle spielen (z.B. auch bei Darmkrebs und Bauchspeicheldrüsenkrebs). Der Mensch kann durch eine toxische ungesunde, ja existenzbedrohende Lebensführung schwer erkranken (z.B. Kettenraucher, Alkoholiker, Drogen- oder Tabletten-Abusus). Wenn ein starker Zigarettenraucher seine Unterschenkel mit Füssen wegen der Diagnose "Raucherbein" verliert, liegt die Ursache im selbstverletzenden Verhalten durch toxischen Tabakrauchkonsums über viele Jahre hinweg.


    Die Ursache für das Leid und Elend in dieser Welt liegt zum einen in der Vergangenheit als es durch den "Sündenfall" zum Bruch der Menschen in ihrer Beziehung zu Gott gekommen ist und zum anderen fügt sich der Mensch tagtäglich vermeidbares Leid selbst und anderen zu (Terroranschläge, Mord und Totschlag, Krieg, Alkohol, -Nikotin- und Drogenmissbrauch, organisierte (Wirtschafts-) Kriminalität, Drogen-, Waffen- Menschenhandel, Prostitution usw.).

  • Vielleicht passt Psalm 107 gut dazu, denn es zeigt Gottes Absichten mit Schwierigkeiten.


    Psalm 107 | Lutherbibel 2017 :: BibleServer




    1 Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich. 2 So sollen sagen, die erlöst sind durch den HERRN, die er aus der Not erlöst hat, 3 die er aus den Ländern zusammengebracht hat von Osten und Westen, von Norden und Süden. 4 Die irregingen in der Wüste, auf ungebahntem Wege, und fanden keine Stadt, in der sie wohnen konnten, 5 die hungrig und durstig waren und deren Seele verschmachtete, 6 die dann zum HERRN riefen in ihrer Not und er errettete sie aus ihren Ängsten 7 und führte sie den richtigen Weg, dass sie kamen zur Stadt, in der sie wohnen konnten: 8 Die sollen dem HERRN danken für seine Güte / und für seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut, 9 dass er sättigt die durstige Seele und die Hungrigen füllt mit Gutem. 10 Die da sitzen mussten in Finsternis und Dunkel, gefangen in Zwang und Eisen, 11 weil sie Gottes Worten ungehorsam waren und den Ratschluss des Höchsten verachtet hatten, 12 sodass er ihr Herz durch Unglück beugte und sie stürzten und ihnen niemand half, 13 die dann zum HERRN riefen in ihrer Not und er half ihnen aus ihren Ängsten 14 und führte sie aus Finsternis und Dunkel und zerriss ihre Bande: 15 Die sollen dem HERRN danken für seine Güte / und für seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut, 16 dass er zerbrach eherne Türen und zerschlug eiserne Riegel. 17 Die Toren, die geplagt waren um ihrer Übertretung und um ihrer Sünde willen, 18 dass ihnen ekelte vor aller Speise und sie nahe waren den Pforten des Todes, 19 die dann zum HERRN riefen in ihrer Not und er half ihnen aus ihren Ängsten, 20 er sandte sein Wort und machte sie gesund und errettete sie, dass sie nicht starben: 21 Die sollen dem HERRN danken für seine Güte / und für seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut, 22 und sollen Dank opfern und erzählen seine Werke mit Freuden. 23 Die mit Schiffen auf dem Meere fuhren und trieben ihren Handel auf großen Wassern, 24 die des HERRN Werke erfahren haben und seine Wunder im Meer, 25 wenn er sprach und einen Sturmwind erregte, der die Wellen erhob, 26 und sie gen Himmel fuhren und in den Abgrund sanken, dass ihre Seele vor Angst verzagte, 27 dass sie taumelten und wankten wie ein Trunkener und wussten keinen Rat mehr, 28 die dann zum HERRN schrien in ihrer Not und er führte sie aus ihren Ängsten 29 und stillte das Ungewitter, dass die Wellen sich legten 30 und sie froh wurden, dass es still geworden war und er sie zum ersehnten Hafen brachte: 31 Die sollen dem HERRN danken für seine Güte / und für seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut, 32 und ihn in der Gemeinde preisen und bei den Alten rühmen. 33 Er machte Ströme zur Wüste und Wasserquellen zum öden Land, 34 dass fruchtbares Land zur Salzwüste wurde wegen der Bosheit derer, die dort wohnten. 35 Er machte das Trockene wieder wasserreich und gab dem dürren Lande Wasserquellen 36 und ließ die Hungrigen dort bleiben, dass sie eine Stadt bauten, in der sie wohnen konnten, 37 und Äcker besäten und Weinberge pflanzten, die reichlich Früchte trugen. 38 Und er segnete sie, dass sie sich sehr mehrten, und gab ihnen viel Vieh. 39 Aber sie wurden gering an Zahl und geschwächt von der Last des Unglücks und des Kummers. 40 Er schüttete Verachtung aus auf die Fürsten und ließ sie irren in der Wüste, wo kein Weg ist; 41 aber die Armen schützte er vor Elend und mehrte ihre Geschlechter wie eine Herde. 42 Das werden die Aufrichtigen sehen und sich freuen, und aller Bosheit wird das Maul gestopft werden. 43 Wer ist weise und behält dies? Der wird merken, wie viel Wohltaten der HERR erweist.

  • In NR. 7 wird im Spoiler-Text etwas geschrieben (wohl von Ellen White ?), das biblisch so nicht belegt ist und das man allenfalls als „Science-Fiction” bezeichnen müsste; ich zitiere:


    „Doch die Anklage gegen Gott blieb dabei bestehen. Wie sollte Gott dieses Problem lösen?
    In einer Streitfrage bedarf es einen unparteiischen Richter, der das Urteil fällt.
    Dieser Richter sind Du und ich (1. Mo. 3, 15).
    Gott schuf verschiedene Welten, die über ihn richten sollten. Dies sollten sie mit ihrem Leben tun.


    Die Frage war, ob es möglich ist, mit freiem Willen so zu leben, wie es Gott gefällt.
    Die anderen von Gott geschaffenen Welten, widerstanden Satans Versuchungen.
    Die Bewohner unserer Erde jedoch nicht. Und so kam die Sünde in unsere Welt.”


    Kommentar: Richter sind nicht wir, Du und ich, sondern Richter ist einzig und allein Gott und sein Sohn
    Jesus Christus!
    Der Satz „Gott schuf verschiedene Welten, die über ihn richten sollten.” ist eine schwere Irrlehre! Über Gott richtet niemand, sondern Gott richtet über die ganze Menschheit! JHWH hat das Gericht seinem Sohn
    übergeben.


    Es gibt keine „anderen von Gott geschaffenen Welten” als das eine Weltall und mMn. ist die Erde der einzig bewohnte Planet, weil die Erde der einzigste Erlösungsplanet ist. ---> Es gab somit keine anderen Welten, die Satan noch hätte versuchen können - außer selbstverständlich die himmlische Welt der Engel, wo es ihm tatsächlich gelang ⅓ aller Engel auf seine Seite zu ziehen! (---> siehe Offb.12,4!)

  • 1Kor 6,2 Oder wisst ihr nicht, dass die Heiligen die Welt richten werden? Wenn nun die Welt von euch gerichtet werden soll, seid ihr dann nicht gut genug, über so geringe Sachen zu richten?
    3 Wisst ihr nicht, dass wir über Engel richten werden? Wie viel mehr über Dinge des täglichen Lebens.


    Ich kenne es nur so herum.