Abschaffung der staatlichen Ehe

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    • Abschaffung der staatlichen Ehe

      Hallo,

      mich würde zum einen interessieren, was ihr von diesen Artikel haltet:

      cicero.de/salon/die-staatliche-ehe-gehoert-abgeschafft/53663

      Es geht darum, die Ehe als staatliche Institution abzuschaffen.

      Wo würdet ihr darin die Vor- und Nachteile sehen?

      Wie sähe die Alternative zur staatlichen Ehe aus?


      Ich will nochmal betonen: Es geht hier nicht dadrum, ob die Ehe an sich abgeschafft gehört, sondern um die Abschaffung der Ehe als staatliche Institution!
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • staatliche Ehe

      Die Pflichtzivilehe ist 1791 also in der Zeit der französischen Revolution in Frankreich eingeführt worden. Würde man die kirchliche Ehe als gültig anerkennen, dann wäre die staatliche Eheschließung überflüssig. In der französischen Revolution wurde Gott verleugnet, und zwar staatlich! Deswegen wurde die Zivilehe eingeführt. Abschaffung der staatlichen Ehe? Finde ich eine gute Idee.
    • Würde man die kirchliche Ehe als gültig anerkennen, dann wäre die staatliche Eheschließung überflüssig.


      Ja, man könnte nach Belieben Leute religiös verheiraten, ohne dass es eine staatliche Kontrolle durchläuft. Das ist doch wundervoll!

      Ich bin sicher, sehr viele Eltern und Gemeindeleiter würden sich total darüber freuen.



      In der französischen Revolution wurde Gott verleugnet, und zwar staatlich! Deswegen wurde die Zivilehe eingeführt.

      Die Zivilehe wurde eingeführt, weil man Ehe nicht generell unter ein religiöses Gefüge setzen kann, vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass es Menschen gibt, die an eine Religion einfach nicht glauben und ihr nicht angehören möchten!

      Wer aber wen heiratet, verpflichtet ist usw. muss irgendwie erfasst und gesellschaftlich aufgenommen werden. Deshalb läuft das über den Staat.

      Übrigens herrschte doch vor der Französischen Revolution der Antichrist durch die RKK, oder nicht? Also wurde doch eigentlich der Antichrist verleugnet, oder nicht?

      Bin ganz verwirrt jetzt...
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Die Aufhebung der Trennung von Staat und Kirche wenn es um ein Zivilrecht geht ist keine gute Idee. Im islamischen Staat und in Saudi Arabien kann man sehen was passiert wenn man Zivilrecht mit dem was in religiösen Texten steht gleichsetzt. Koran wie auch die Bibel beeinhalten Beipiele von übertriebener Härte gegen Gesetzesbrecher und sehr vielfältige Auslegungen.
    • ungeheure Gottesleugnung

      Übrigens herrschte doch vor der Französischen Revolution der Antichrist durch die RKK, oder nicht? Also wurde doch eigentlich der Antichrist verleugnet, oder nicht?

      Ja die RKK hatte seine Herrschaft davor und wurde wie so vieles in der Revolution angegriffen.

      „Frankreich ist die einzige Nation in der Welt, worüber der zuverlässige Bericht besteht, daß sie als eine Nation ihre Hand in offener Empörung gegen den Schöpfer des Weltalls erhoben hat. Es hat gegeben und gibt noch eine Menge von Lästerern und Ungläubigen in England, Deutschland, Spanien und anderswo; aber Frankreich steht in der Weltgeschichte allein da als der einzige Staat, der durch den Erlaß seiner gesetzgebenden Versammlung erklärte, daß es keinen Gott gebe, und von dessen Hauptstadt sämtliche Bewohner, und eine ungeheure Menge anderswo, Weiber sowohl als auch Männer, vor Freude sangen und tanzten, als sie die Bekanntmachung annahmen. " (Blackwoods Magazine, Nov. 1870.)


    • Da es viele Menschen gibt, die nicht an Gott glauben, sollten diese standesamtlich heiraten können. Diejenigen die kirchlich heiraten, sollten auf das Standesamt verzichten können.

      Wenn sie volljährig sind, ja.

      Ach... wer prüft denn die Volljährigkeit? Wann ist man überhaupt volljährig??

      Prüft die Religionsgemeinschaft das? Gott bewahre!!
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • dschohnny schrieb:

      Die Aufhebung der Trennung von Staat und Kirche wenn es um ein Zivilrecht geht ist keine gute Idee. Im islamischen Staat und in Saudi Arabien kann man sehen was passiert wenn man Zivilrecht mit dem was in religiösen Texten steht gleichsetzt. Koran wie auch die Bibel beeinhalten Beipiele von übertriebener Härte gegen Gesetzesbrecher und sehr vielfältige Auslegungen.

      Hallo dschohnny,
      dieses Argument verstehe ich nicht ganz. Ist es nicht eher umgekehrt, dass es in islamischen Ländern keine Trennung von Staat und Religion gibt? Hältst du es für eine gute Idee, dass der Staat mit einer bestimmten Religion ein Zivilrecht erarbeitet, dass für alle gilt? Dein Umkehrschluss aus deinen Beitrag wäre jetzt ein Ja zur meiner letzten Frage, oder?
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • Seele1986 schrieb:

      Übrigens herrschte doch vor der Französischen Revolution der Antichrist durch die RKK, oder nicht? Also wurde doch eigentlich der Antichrist verleugnet, oder nicht?

      Bin ganz verwirrt jetzt...


      Du musst gewisse Überzeugungen mancher oder vieler hier nicht teilen, dennoch bitte ich dich dich nicht ständig so hämisch darüber lustig zu machen.

      Bleib beim sachlichen Thema bitte. Es wirkt extrem herablassend (so empfinde ich das was du geschrieben hast).
      Der Narr spricht in seinem
      Herzen:
      "Es gibt keinen Gott!"
      Psalm 14: 1
    • Es wirkt extrem herablassend (so empfinde ich das was du geschrieben hast).

      So ist es auch gemeint.

      Wenn man das Thema nicht behandeln kann, ohne mit Dingen wie der Französischen Revolution zu kommen, dann kann ich auch entsprechend drauf einsteigen.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Es geht doch in Wirklichkeit gar nicht um die Französische Revolution oder ob eine kirchlich geschlossene Ehe auch zivilrechtlich gültig ist.

      Mit der Säkularisierung der Gesellschaft und der Emanzipation der Schwulen- und Lesbenbewegung möchten gewisse Kräfte doch ganz einfach die Gesellschaft "umbauen". Gott hat die Ehe im Garten Eden unseren Stammeltern verordnet und dies ist bis heute gültig. Gewisse Kräfte wollen aber die Ehe schwächen, damit sie ihre widernatürlichen Gemeinschaften staatlich anerkennen lassen können, was ihnen schon weitgehend gelungen ist.

      Als Christen werden wir in der Zukunft noch viele Angriffe erleben, dies ist wohl nur der Anfang.
    • Als Christen werden wir in der Zukunft noch viele Angriffe erleben, dies ist wohl nur der Anfang.


      @Bobby68:

      So: das ist genau die Denk- und Ausdrucksweise, bei der ich Fragen habe;

      erklär es mir bitte:

      Wieso ist die Tatsache, dass die Gesellschaft heute zunehmend schwulen- und lesbenfreundlich "gepolt" wird ein Angriff auf Christen?

      Dass die Gesellschaft "umgebaut" wird, stelle ich nicht in Frage, da gebe ich euch allen Recht; aber wieso ist das ein Angriff?

      Ein Angriff wäre es, wenn man mir als Christen die kirchliche Trauung oder die Religionsausübung- und Bekundung verbieten würde, oder mich verfolgen würde, wie in anderen Ländern.

      Die Tatsache, dass andere "Gruppen" zunehmend akzeptiert und auch unterstützt werden, ist kein Angriff auf mich als Christen.

      Ich mag diesen Rummel in Medien und Öffentlichkeit auch nicht, aber ich fühle mich nicht angegriffen. Es nervt mich höchstens. Dass die Gesellschaft sich umwandelt ist klar und das ist auch nichts neues, das passiert im Laufe der Jahrhunderte ständig.

      Aber wenn jemand die "Betonung und Bevorzugung Homosexueller" als Angriff empfindet, dann ist das sein Problem! Ganz einfach.

      Zudem muss man sich immer mal fragen, wie man es gerne hätte: Sollen Homosexuelle besser unterdrückt werden?

      Ich kann nur für mich sprechen: Ich lebe bisher als Christ recht gut hier! Das schlimmste, was ich bisher gehört habe, war: "Aha... Christ...??"

      Hier gibt es eine Auffälligkeit bei einigen Christen, die schon merkwürdig ist:

      Man ballert gegen die Paradethemen (Homosexuelle, Scheidung, Sex vor der Ehe);

      dann wird man natürlich teilweise entsprechende Antworten in einer Gesellschaft wie der unseren bekommen,

      und dann sagt man: "Ja, die Welt verachtet uns! Wir müssen viel durchstehen für unseren Glauben!"

      Das ist fast schon Ironie. Wir leben im Honigtopf! Wir müssen (noch) gar nichts durchstehen. Solang homo-freundliche Medien das einzige sind, was ich ertragen muss, ist es doch noch recht gut gestellt.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Seele1986 schrieb:

      Als Christen werden wir in der Zukunft noch viele Angriffe erleben, dies ist wohl nur der Anfang.


      @Bobby68:

      So: das ist genau die Denk- und Ausdrucksweise, bei der ich Fragen habe; erklär es mir bitte:

      Wieso ist die Tatsache, dass die Gesellschaft heute zunehmend schwulen- und lesbenfreundlich "gepolt" wird ein Angriff auf Christen?



      Wie ich schon geschrieben habe: Gott hat die Ehe im Garten Eden unseren Stammeltern verordnet und dies ist bis heute gültig. Für mich sind die Gebote Gottes und seine Verordnungen heilig. Aus diesem Grund und weil ich Gott liebe versuche ich so gottgefällig wie möglich zu leben und Christus nachzufolgen. Er ist mein Alles und mein Massstab im Leben. Für mich ist die Ehe eine heilige Institution, welche Gott vom Anfang der Welt für uns geschaffen hat.

      Nach langer Zeit wurde in der Welt die Schwulen- und Lesbenehe geschaffen, die hat mit der christlichen Ehe grad mal überhaupt nichts zu tun. Oder sage mir einmal wie sich Schwule und Lesben vermehren sollen ? Mit Leihmutterschaft ? Mit künstlich befruchteten Eizellen von einem unbekannten Spender ? Durch Adoption von unschuldigen Kindern ? Gott segnet ausschliesslich eine Ehe zwischen einem Mann und einer Frau die rechtmässig und legal miteinander verheiratet sind. Die Gesellschaft ändert sich, doch Gottes Gesetze bleiben immer gleich.

      Gegenwärtig haben wir bereits Zustände wie in Sodom und Gomorrha, nur dass es noch mehr Gläubige in den Städten hat als dazumal.

      Als nächstes wurde diskutiert, dass es auch andere Formen der Ehe geben soll in welcher mehr Personen involviert sein sollen und heute will man die Ehe gleich ganz abschaffen.

      Meiner bescheidenen Meinung nach ist die Familie das Rückgrat der Gesellschaft. Zu einer Familie gehört idealerweise auch ein Ehepaar, welches die Kinder lehrt und erzieht, auch im Evangelium. Destruktive Kräfte wollen aber die traditionelle Familie und Ehe zerstören und schlagen andere Formen vor, welche von Gott nicht gesegnet sind. Wenn wir uns als Christen dem hingeben, werden wir mittel oder langfristig alles verlieren.

      Wenn Du diese Entwicklungen anders einschätzt ist mir das recht - ich lasse jedem seine Meinung gelten.
      Ich bleibe aber dabei, dass die Abschaffung der Ehe, die Zerstörung der Familien, der Verfall der Moral zu einem Plan gehört, welcher letzten Endes versucht, die Menschen von Gott noch ganz wegzubringen.

      "Man ballert gegen die Paradethemen (Homosexuelle, Scheidung, Sex vor der Ehe), dann wird man natürlich teilweise entsprechende Antworten in einer Gesellschaft wie der unseren bekommen, und dann sagt man: "Ja, die Welt verachtet uns! Wir müssen viel durchstehen für unseren Glauben" : Dieses Posting beziehe ich auf mich, verstehe Dich aber nicht ganz.

      Als Christ versuche ich das Evangelium zu leben und stehe dafür mutig auch ein, egal ich damit anecke oder sogar verfolgt werde. Alles andere wäre Scheinheiligkeit. Eine Volkskirche zum Beispiel finde ich schwierig, weil sie alles akzeptiert und jeder mehr oder weniger machen kann was er will. Ich möchte Dich damit keinesfalls angreifen, doch es stellt sich hier echt die Frage, ob wir als Christen für unseren Glauben uns hinstellen und dafür eintreten oder zum Beispiel wie in Volkskirchen die Schwulenehe etablieren wollen, damit nicht noch mehr Mitglieder verloren gehen, obwohl es klar ist, dass dies dem Evangelium widerspricht.

      Wenn die zivilrechtliche Ehe abgeschafft und die kirchliche Ehe nicht anerkannt wird stehen wir in Bedrängnis. Wo werden wir dann heiraten ? Im Ausland ? Was ist wenn es da auch nicht geht ? Wer schützt im Falle einer Scheidung die nichterwerbstätige Ehefrau und die gemeinsamen Kinder ? Kann sich der Mann einfach davonstehlen, weil er ja mit Recht sagen kann, wir sind ja eigentlich gar nicht richtig miteinander verheiratet ?

      Fragen über Fragen die noch unbeantwortet sind..

      :)
    • Bobby68

      Die Gesellschaft ändert sich, doch Gottes Gesetze bleiben immer gleich.
      Aber wenn die Gesellschaft eine wirkliche Trennung von Staat und Kirche vorsieht gelten Gottes Gesetze und erst recht wenn man sie bibeltreu auslegt eben nur für die entsprechende Kirchengemeinschaft.
      Es geht ja auch nicht immer nur um Fortpflanzung oder was sagst du denen die sich ab 45 nochmal " trauen ".
      Und ist Ehe nur eine christliche Erfindung oder gibt es die nicht in allen Kulturkreisen mit den unterschiedlichsten Zeremonien.
    • Bobby68 schrieb:

      Wenn die zivilrechtliche Ehe abgeschafft und die kirchliche Ehe nicht anerkannt wird stehen wir in Bedrängnis.

      Das ist eine interessante These!
      Wenn ich dich richtig verstehe, verstehst du unter "wir" "wir Christen", oder?

      Ich möchte dazu aus meiner christlichen Sicht kurz was zur Ehe sagen, wie ich sie mir optimal aus christlicher Sicht vorstelle:

      1. Gott gibt den Ehepartner - der Christ richtet sich nach seinen Willen (Was Gott zusammen geführt hat...)
      2. Die Ehe wird dann an aller erster Stelle vor Gott geschlossen
      3. Ehemann + Ehefrau sind dabei Teilhaber und Zeuge dieses Eheschlusses
      4. Zeuge an zweiter Stelle ist die (gläubige) Gemeinde
      5. Erst dann wird die restliche (möglicherweise ungläubige) Gesellschaft Zeuge dieses Ehebundes

      Die Gesellschaft ist letztendlich für das Zivilrecht zuständig - wenn es keins bezüglich der Ehe gibt, bleiben nur noch die Punkte 1.-4. - resultiert daraus schon eine Bedrängnis für:
      A. Die Beziehung der Eheleute zu Gott?
      B. Die Beziehung der Eheleute zueinander?
      C. Die Beziehung der Eheleute zur Gemeinde?
      ...ich meine nein, denn warum sollte ich A. bis C. abhängig machen von den Hilfen bzw. Subventionen, die mir durch das Zivilrecht gegeben werden? Begrängnis gäbe es, wenn die Gesellschaft durch Gesetze die Punkte 1. bis 4. verbieten oder einschränken würde. Ohne zivilrechtliche Ehe würde sie nur gewisse Begünstigungen aufheben und eine Ehe auf materieller/finanzieller Ebene nicht mehr bevorteilen - und das ist meiner Meinung nach noch keine Bedrängnis.

      Man kann sich als Christ natürlich auch dafür einsetzen, dass das eigene - christliche - Eheverständnis honoriert werden soll. Die Gesellschaft entscheidet aber darüber, ob sie das auch letzten Endes will.
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • Seele1986 schrieb:

      Als Christen werden wir in der Zukunft noch viele Angriffe erleben, dies ist wohl nur der Anfang.


      @Bobby68:

      So: das ist genau die Denk- und Ausdrucksweise, bei der ich Fragen habe;

      erklär es mir bitte:

      Wieso ist die Tatsache, dass die Gesellschaft heute zunehmend schwulen- und lesbenfreundlich "gepolt" wird ein Angriff auf Christen?

      ....


      Weil die, die das für Unrecht halten, für einen Verstoß gegen Gottes Schöpfungsordnung, als "intolerant" diskriminiert werden.

      "Angriff" ist aber wohl ein etwas starkes Wort...

      Und vor allem ist es ein "Angriff" gegen den Schöpfer und gegen die Menschen, deren gottgewollte Lebenssysteme / -ordnungen zerstört werden!
      Liebe Grüße, Heimo
    • Für mich sind die Gebote Gottes und seine Verordnungen heilig. Aus diesem Grund und weil ich Gott liebe versuche ich so gottgefällig wie möglich zu leben und Christus nachzufolgen. Er ist mein Alles und mein Massstab im Leben. Für mich ist die Ehe eine heilige Institution, welche Gott vom Anfang der Welt für uns geschaffen hat.

      Ja, für Dich!

      Aber andere sind nicht du! Du bezeugst doch Gottes Gesetz durch deine Lebensführung.

      Andere leben anders. Aber das Leben der anderen ist doch kein "Angriff" auf dich.

      Die Ehe ist nicht abgeschafft. Weder Zivilehe noch kirchliches Trauungsrecht sind abgeschafft...







      Weil die, die das für Unrecht halten, für einen Verstoß gegen Gottes Schöpfungsordnung, als "intolerant" diskriminiert werden.

      @HeimoW:

      mag sein, dass man einen Christen deshalb "intolerant" nennt. Ja und?

      Was stört es denn, dass Leute einen intolerant nennen, mit denen man doch sowieso nichts zu tun haben will? Das gleiche Frage ich übrigens auch Homosexuelle, die eine "feindliche Kirche" oder Gemeinden kritisieren, zu denen sie sowieso nicht gehören wollen.

      Zudem steckt hinter diesem "Verstoß-Gedanken" noch ein alter Irrtum: ein Homosexueller hätte sich ausgesucht, homosexuell zu sein. Man sucht sich Homosexualität nicht aus.

      Die Tatsache, dass jemand homosexuell empfindet, ist für mich als Person kein Angriff. Soll ich ihm sagen, er soll nicht mehr so empfinden, oder wie? Es wäre ein Angriff, wenn er mich belästigen würde, oder sowas.



      Und vor allem ist es ein "Angriff" gegen den Schöpfer und gegen die Menschen, deren gottgewollte Lebenssysteme / -ordnungen zerstört werden!

      Angriffe gegen den Schöpfer sind nicht meine Sache, sondern des Schöpfers Sache.

      Welche gottgewollten Lebenssysteme werden zerstört? Ich habe wegen meiner Ehe bisher noch keinen Brief vom Staat gekriegt...

      Ich weiß, ich höre mich jetzt schnippisch an, sorry... aber in anderen Ländern werden Christen gefoltert, weil sie Christen sind, einfach so. Da wird der homosexuelle Nachbar wohl das geringste Problem sein; der sitzt wahrscheinlich einen Raum weiter und wird auch gefoltert...
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Seele1986 schrieb:

      ...
      Ich weiß, ich höre mich jetzt schnippisch an, sorry... aber in anderen Ländern werden Christen gefoltert, weil sie Christen sind, einfach so. Da wird der homosexuelle Nachbar wohl das geringste Problem sein; der sitzt wahrscheinlich einen Raum weiter und wird auch gefoltert...


      Ja, dieses posting ist weit unter dem Niveau, das Du sonst zeigst.

      Es ist Unfug das Thema der Missachtung der in der Schöpfung von Gott gestifteten Ehe mit der Folterung von Christen zu verbinden.

      Es ist unfair zu unterstellen, dass der "homosexuelle Nachbar" stören würde. (Die sexuelle Orientierung meiner Nachbarn ist mir herzlich egal.)

      Und es ist oberflächlich zu übersehen, dass es nicht darum geht, ob jemand seinen sexuellen Lüsten nachgeht, sondern darum, ob das eine "Ehe" ist. es ist eben sowenig eine Ehe wie eine Lebensabschnittspartnerschaft in der man heute so gerne lebt, (homo- oder heterosexuell) eine Ehe darstellt. Wer das Unheil und die zerstörerischen Folgen in unserer Gesellschaft übersieht, die aus der systematischen Zerstörung der Ehe und Familie resultieren ist voreingenommen oder blind.

      Und wer gegen die Zerstörung dieser Werte - noch dazu unter Berufung auf die Schöpfung - auftritt wird bei uns meist gemobbt.
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Die Ehe ist nicht abgeschafft. Weder Zivilehe noch kirchliches Trauungsrecht sind abgeschafft...


      Das weiss ich selber.


      @Seele1986

      Du bringst da etwas durcheinander: Bei diesem Thread geht es darum, was eine hypothetische Abschaffung der zivilrechtlichen Ehe für uns alle bedeuten würde und was das für Konsequenzen für die gläubigen Christen hätte.

      :)