• Bitte, Christel, noch einen Tipp – kommt die Lösung im ersten Teil vom Galaterbrief (Kap. 1 – 3) oder im zweiten Teil (Kap. 4 – 6)?


    War es dies (Quelle von Yppsi)?: Der (teilweise) erfolgreiche Versuch streng judenchristlicher Fremdmissionare, die galatischen Völkerchristen (Gal 4,8-10) nachträglich zu beschneiden (Gal 4,21; 5,3; 6,12f) und zu jüdischer Kalenderobservanz zu bewegen (Gal 4,3.9f) ...

    War die „galatische Krise“ dieser tiefgreifende Konflikt?

  • Zitat

    e. Die Mission gegen Paulus und die galatische Krise

    Ein einschneidendes Ereignis in der Geschichte der pln Mission und des frühen Christentums insgesamt war die Mission gegen Paulus. Die Konflikte im 2Kor und Gal, aber auch im Röm und Phil zeigen, dass spätestens mit dem 2Kor eine Gegenbewegung, eine Mission gegen Paulus im Gang war. Sie ist eine Folge des Apostelkonvents und der sich anschließenden Entwicklung: Bereits die verschiedenen Berichte über den Apostelkonvent und der antiochenische Konflikt mit dem Auftreten der 'Jakobusleute' lassen erkennen, dass die Frage der Gültigkeit des mosaischen Gesetzes für Völkerchristen nicht gelöst war.

    Quelle und mehr: https://paulus-briefe.de/8-3-die-dritte…pg-18-23ff.html

    Norbert Chmelar, ich finde nachschauen was die KI sagt sowie die Antwort der KI einfach zu billig.

    Da ist ein, trotz Apostelkonzil, ungelöster Konflikt. Es ist derselbe Konflikt, der, als Paulus die Kollekte nach Jerusalem brachte, zu seiner Verhaftung führte. Offensichtlich hatte man beim Apostelkonzil nur an den Symptomen gearbeit mit dem Ergebnis zweier Wege, ein Christentum light für die Heiden und ein echtes Christentum für die Juden. Folglich versuchten die Missionare, den, nach ihrer Ansicht unvollständig missionierten Heiden, ergänzend das echte Christentum zu bringen.

    Die Antwort der KI war nicht falsch. Ich sagte ja "fast richtig":

    Er bezieht sich auf die Auseinandersetzung zwischen zwei unterschiedlichen Ansichten über den Weg zum Heil: Paulinische Vorstellung (Erlösung allein durch den Glauben an Jesus Christus) versus die Lehre anderer (man müsse sich als Christ auch noch an jüdische Gesetze wie die Beschneidung halten).

    Die Beschneidung ist nicht eines unter vielen jüdischen Gesetzen.
    So wie man durch die Taufe Christ wird: "Die nun, die sein Wort annahmen, ließen sich taufen. An diesem Tag wurden ihrer Gemeinschaft etwa dreitausend Menschen hinzugefügt." Apg 2,41 (Neuer Bund)
    So wird man durch die Beschneidung Jude und unterstellt sich der Thora. (Alter Bund)

    Paulus argumentiert und stellt die Galater vor die Wahl, Christus oder Thora:

    Zitat


    2 Siehe, ich, Paulus, sage euch: Wenn ihr euch beschneiden lasst, wird Christus euch nichts nützen. 3 Ich bezeuge wiederum jedem Menschen, der sich beschneiden lässt: Er ist verpflichtet, das ganze Gesetz zu halten. 4 Ihr, die ihr durch das Gesetz gerecht werden wollt, seid von Christus getrennt; ihr seid aus der Gnade herausgefallen. https://www.bibleserver.com/EU/Galater5

    Es geht Paulus nicht um Äußerlichkeiten, sondern um Grundsätzliches. Es geht auch nicht um Glaube oder Werke, denn der Glaube an Jesus Christus führt zur Nachfolge und damit zu Werken.