Überwindest DU? Oder wirst Du überwunden?

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    • Kisehel schrieb:

      Auch wenn wir die "volle Demut" glauben zu haben, sind wir immer noch zu stolz. Wer also die Stolz-Keule schwingt, der schwingt sie auch mit Berechtigung! Aber jeder beginne bei sich selbst.


      Von welcher Berechtigung sprichst Du?

      Wer seine eigene Sünhaftigkeit erkannt hat, ist dankbar für das Geschenk Jesu Christi.

      Dieser wird die Barherzigkeit und Liebe die er verspürt, auch an seinen Nächsten weitergeben.

      Dieser wird unter Garantie keine Keule schwingen! ;)
    • amadeus schrieb:

      Das Virus der Gesetzlichkeit und der Selbstüberhebung geistert durch unsere Kirche, seitdem es sie gibt. Vielleicht hat die Anonymität des Internets nur noch dafür gesorgt, dass die Botschaften der "Berufenen", der "Boten" und "Lehrer" noch etwas extremer und vulgärer werden. Und kompromissloser.



      Das liegt in der Natur der Sache, wenn man sich für die besonders ausgewählte Endzeitgemeinde hält und sich dies daran erweisen soll, dass man als einziger die vollständigen Gebote Gottes hält.

      Mit dem Ausschließen ist es wohl auch nicht ganz so einfach. Ich kenne Eure Satzung nicht, aber normalerweise braucht man für einen Ausschluss einen gravierenden Grund. Und da die besagten Gruppen immer wieder gerne behaupten und belegen können, dass sie sich auf die offiziellen Grundsätze der adventistischen Weltkirchenleitung berufen, wird es damit wohl schwierig.
    • Ich zitiere aus der Weltfeld

      Seite 84, Dienstag den 13.

      Der Mensch, der hier beschrieben wird, freut sich am Gesetz Gottes (V. 22) - das klingt schwerlich nach einem unbekehrten Menschen; er ist jedoch nach eigener Aussage noch von der Sünde versklavt - was für einen bekehrten Christen aber keinen Sinn ergibt, weil der laut Römer 6,14—18 Befreiung von der Macht der Sünde erfahren hat.


      Doch obwohl der Mensch aus sich heraus hilflos gegen die Sünde ist (beachte das häufige „ich“ in dem studierten Abschnitt in Römer 7 und das Fehlen des Wortes „Geist“), so ist er doch nicht hoffnungslos. Denn (wie Paulus in Kap. 8 ausführlich beschreibt) wer „in Christus“ ist, steht nicht mehr unter der „Verdammnis“ (V. 1), und wer „nach dem Geist lebt“ (V. 4b), dem steht eine Kraftquelle zur Verfügung, die ihn befähigt, sich „nicht mehr ... von den Wünschen der [sündigen] menschlichen Natur beherrschen zu lassen“ und sich „durch die Kraft des Heiligen Geistes von [dem] alten Wesen und den bösen Taten“ abzuwenden (Rom 8,12.13 NLB).