Liebe – das größte Gebot

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    • Liebe – das größte Gebot

      Und du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft.

      Das größte Gebot – seine Bedeutung

      Die Tatsache, dass hier vom „größten Gebot” die Rede ist führt häufig zu der Auslegung: „Die Erfüllung der Gebote ist die Liebe“ mit der ausgesprochenen oder unausgesprochen Implikation, dass sozusagen durch dieses Gebot der Liebe die Gebote des Alten Testaments abgelöst und / oder aufgehoben seien.
      So auf die Schnelle scheint das ganz plausibel, aber ich möchte das etwas genauer ansehen und auch hinterfragen. Mein Eindruck ist, dass diese These ein wenig schlampig ist – vielleicht wieder einmal so ein schwammiger Umgang mit Begriffen…

      Denn was sagt Jesus, wenn wir genau lesen?
      „An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.“ (Mt 22,40)

      "hängt" - zum Grundtextwort kann man lesen:

      Neuer sprachlicher Schlüssel zum griech. NT schrieb:

      intransitiv hängen (dient als [perfektisches] Med./Pass. zu transitiv hängen, aufhängen); in/an (vgl. B n I5c) diesen beiden Geboten hängt/hängen das ganze Gesetz und die Propheten (wie eine Tür in den Angeln, so hängt das ganze AT in diesen beiden Geboten; B2b)
      Das unterstellt in keiner Weise, dass das „Gebot der Liebe“ im Neuen Testament, die Gebote des Alten Testaments ablösen oder ersetzen würde.
      Dafür gibt es einige Hinweise:

      1. der reine Textbefund der, diese Aussage einfach nicht macht. Er spricht von „hängen“, wie eine Türe an zwei Angeln hängt.
      2. Das „Gebot der Liebe“ ist keine „neutestamentliche Erfindung“. Es ist nicht „neu“ und von Jesus erstmals offenbart, sodass es das „alte“ ablösen könnte. Im Gegenteil, wenn wir das Lukasevangelium heranziehen, dann sehen wir, dass ein Gesetzeslehrer der Jesus fragt, was er tun müsse um ewiges Leben zu haben, selbst die Antwort findet. Als ihn Jesus fragt, was steht im Gesetz geschrieben, antwortet er mit dem Zitieren von 5Mo 6,5 und 3Mo 19,18:
        Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Verstand und deinen Nächsten wie dich selbst.
        Scheinbar war diese Zusammenstellung also schon bekannt und durchaus geläufig.
      3. Es sollte auch nicht übersehen werden in welchem Kontext 5Mo 6,5 steht: unmittelbar nach den 10 Geboten und im sogenannten Deuteronomium, das griechisch „zweites Gesetz“ heißt. Diese Bezeichnung entstammt der Septuaginta in der latinisierten Fassung der Vulgata. In der rabbinischen Literatur wird das Buch auch ‏מִשְׁנֵה תוֹרָה‎ Mischne Tora („Wiederholung des Gesetzes“) genannt.
        Und gerade im Umfeld des vorstehenden Textes häufen sich Aussagen wie:
        5Mo 6,2 "damit du den HERRN, deinen Gott, fürchtest alle Tage deines Lebens, um alle seine Ordnungen und seine Gebote zu bewahren"
        5Mo 6,13-14 "Den HERRN, deinen Gott, sollst du fürchten und ihm dienen, und bei seinem Namen sollst du schwören. Ihr sollt nicht anderen Göttern, von den Göttern der Völker, die rings um euch her sind, nachlaufen"
        5Mo 6,17 "Halten, ja, halten sollt ihr die Gebote des HERRN, eures Gottes, und seine Zeugnisse und seine Ordnungen, die er dir geboten hat"
      4. Josua greift das Wort des Mose auf, wen er sagt:
        Nur achtet genau darauf, das Gebot und das Gesetz zu tun, das Mose, der Knecht des HERRN, euch befohlen hat; den HERRN, euren Gott, zu lieben und auf allen seinen Wegen zu wandeln und seine Gebote zu halten und ihm anzuhängen und ihm zu dienen mit eurem ganzen Herzen und mit eurer ganzen Seele! (Jos 22,5)
      5. Johannes stellt den Zusammenhang zwischen dem „Gebot der Liebe“ und dem Gesetz wie folgt dar:
        "Denn dies ist die Liebe Gottes: dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer." (1 Joh 5,3)
        Wenn wir die Aussage des Johannes reflektieren, dann ist sie geradezu eine Auslegung des „Gebots der Liebe“ nämlich nach dem Willen Gottes zu leben.
        Wie ja auch Jesus sagt: "Wenn ihr mich liebt, so werdet ihr meine Gebote halten" (Joh 14,15)

      Eine Fülle von biblischen Belegen – ich könnte noch einige Stellen aufzählen – macht klar: Das „Gebot der Liebe“ ersetzt nicht die von Gott vorher geoffenbarten Gebote, sondern zeigt, dass die Akzeptanz Seiner Gebote bestimmend für unsere Gottesbeziehung ist. Deshalb ist es das „höchste Gebot“ weil es den Respekt vor allen Geboten Gottes beinhaltet.
      Zusammenfassung:
      Eine "Ablösung" der Gebote des AT durch "das Gebot der Liebe" lässt sich meines Erachtens nicht biblisch begründen.
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • RE: Liebe – das größte Gebot

      HeimoW schrieb:


      Eine Fülle von biblischen Belegen – ich könnte noch einige Stellen aufzählen – macht klar: Das „Gebot der Liebe“ ersetzt nicht die von Gott vorher geoffenbarten Gebote, sondern zeigt, dass die Akzeptanz Seiner Gebote bestimmend für unsere Gottesbeziehung ist. Deshalb ist es das „höchste Gebot“ weil es den Respekt vor allen Geboten Gottes beinhaltet.
      Zusammenfassung:
      Eine "Ablösung" der Gebote des AT durch "das Gebot der Liebe" lässt sich meines Erachtens nicht biblisch begründen.
      .



      Kann es sein, dass die Adventisten die einzigen sind, die dies so sehen? Macht Dich das irgendwie nachdenklich? Könnte das irgendwas damit zu tun haben, dass die anderen Konfessionen nicht Euren "Geist der Weissagung" teilen? Geht es in Deinem Beitrag vielleicht gar nicht wirklich um das Gesetz sondern eher darum, durch die Hintertür eine Begründung für die adventistische Sabbat-Theologie einzuführen?

      Es wäre schon deutlich ehrlicher, wenn die Adventisten dann auch offiziell wirklich erklären würden: Ja, für uns hat das Gesetz der Hebräischen Bibel immer noch Gültigkeit.

      Das wäre auf jeden Fall plausibler als das Herausgreifen eines einzelnen Punktes, der dann zum A und O der christlichen Lehre (wie die Adventisten sie verstehen) erklärt wird. Und es wäre wenigsten eine nachvollziehbare Diskussionsgrundlage.
    • Wer sind die Übrigen im NT?

      Babylonier schrieb:

      HeimoW schrieb:


      Eine Fülle von biblischen Belegen – ich könnte noch einige Stellen aufzählen – macht klar: Das „Gebot der Liebe“ ersetzt nicht die von Gott vorher geoffenbarten Gebote, sondern zeigt, dass die Akzeptanz Seiner Gebote bestimmend für unsere Gottesbeziehung ist. Deshalb ist es das „höchste Gebot“ weil es den Respekt vor allen Geboten Gottes beinhaltet.
      Zusammenfassung:
      Eine "Ablösung" der Gebote des AT durch "das Gebot der Liebe" lässt sich meines Erachtens nicht biblisch begründen.
      .



      Kann es sein, dass die Adventisten die einzigen sind, die dies so sehen? Macht Dich das irgendwie nachdenklich? Könnte das irgendwas damit zu tun haben, dass die anderen Konfessionen nicht Euren "Geist der Weissagung" teilen? Geht es in Deinem Beitrag vielleicht gar nicht wirklich um das Gesetz sondern eher darum, durch die Hintertür eine Begründung für die adventistische Sabbat-Theologie einzuführen?

      Es wäre schon deutlich ehrlicher, wenn die Adventisten dann auch offiziell wirklich erklären würden: Ja, für uns hat das Gesetz der Hebräischen Bibel immer noch Gültigkeit.

      Das wäre auf jeden Fall plausibler als das Herausgreifen eines einzelnen Punktes, der dann zum A und O der christlichen Lehre (wie die Adventisten sie verstehen) erklärt wird. Und es wäre wenigsten eine nachvollziehbare Diskussionsgrundlage.
      Lieber Babylonier,

      was HeimoW sehr sachlich und biblisch fundiert erläutert hat, ist nicht die Erfindung von Adventisten. Die Bibel lehrt, dass die Liebe (zu Gott) nicht ein Ersatz für Gehorsam Gott gegenüber ist. Die GANZE Bibel bezeugt und bestätigt immer wieder, dass die Liebe zu Gott mehr ist als nur ein Lippenbekenntnis. Das hat mit gehorsam Gott gegenüber zu tun. Das hat mit Treue Gott gegenüber zu tun. Dieser Punkt zieht sich in der ganzen heiligen Schrift wie ein roter Fäden.

      Der Prophet Jesaja drückt es so aus:

      20 »Zum Gesetz und zum Zeugnis!« — wenn sie nicht so sprechen, gibt es für sie kein Morgenrot. Jes. 8,20


      Zweitens, dass die Adventisten die einzigen sein sollen, die das so sehen, sagt nichts über die Richtigkeit oder Unrichtigkeit einer Sache. Nicht die Mehrheit oder die Minderheit hat recht.

      Deshalb müssen wir tief und fundiert untersuchen wie die Dinge stehen und uns nicht auf Mehrheiten oder Minderheiten verlassen. Das hat Heimo m. E. sehr eindrucksvoll getan.

      Zu deiner Information sagen wir nicht dass Ellen White allein der Geist der Weissagung sei, sondern dass der Geist der Weissagung sich bei ihr AUCH offenbart hat. Viele Propheten im alten und neuen Testament hatten ebenfalls den Geist der Weissagung in ihrem Leben geoffenbart. Dass andere Konfessionen den Geist der Weissagung nicht teilen ist ihr gutes recht. Aber das würde streng genommen bedeuten, dass sie auch die Propheten der Bibel nicht ganz akzeptieren.

      Heimo hat nicht durch die Hintertür versucht eine Begründung für die Sabbat-Theorie zu finden. Das kann ich nicht herauslesen. Aber was heißt hier Theorie? Auch das 4. Gebot ist uns in der Bibel breit und klar genug in der Bibel erklärt. Gott steht zu seinem Wort. Es ist deshalb nicht eine Erfindung der Adventisten noch eine Theorie! Heimo hat klar mit Bibeltexte begründet warum das Gesetz Gottes nicht nur immer noch gültig ist, sondern auch kein Ersatz für die Liebe.

      Ja, die Adventisten erklären offen, dass das Gesetz Gottes für uns immer noch Gültigkeit hat! Ist das für Dich nicht der Fall? Was heißt bei Dir hebräischen Bibel? Was hast Du für eine Bibel?

      Die Erläuterungen von Heimo sind von ihm m. E. nicht als das A und O der christlichen Lehre dargestellt worden. Siehe Bibeltexte.

      Falls Du einen Unterschied zwische Neuen und alten Testament machst, so muss ich Dir bezeugen, dass ich diesen Unterschied in Bezug auf das Gesetz Gottes nicht sehe.

      17 Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den übrigen von ihrem Samen, welche die Gebote Gottes befolgen und das Zeugnis Jesu Christi haben. Off. 12,17


      Hier ist die Standhaftigkeit der Heiligen, hier sind die, welche die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus bewahren! Off. 14,10


      Preisfrage? Wer sind die Übrigen nach diesen Versen im NT?

      LG,

      Ivbpo
    • RE: RE: Liebe – das größte Gebot

      Babylonier schrieb:

      HeimoW schrieb:


      Eine Fülle von biblischen Belegen – ich könnte noch einige Stellen aufzählen – macht klar: Das „Gebot der Liebe“ ersetzt nicht die von Gott vorher geoffenbarten Gebote, sondern zeigt, dass die Akzeptanz Seiner Gebote bestimmend für unsere Gottesbeziehung ist. Deshalb ist es das „höchste Gebot“ weil es den Respekt vor allen Geboten Gottes beinhaltet.
      Zusammenfassung:
      Eine "Ablösung" der Gebote des AT durch "das Gebot der Liebe" lässt sich meines Erachtens nicht biblisch begründen.
      .

      ... Könnte das irgendwas damit zu tun haben, dass die anderen Konfessionen nicht Euren "Geist der Weissagung" teilen? Geht es in Deinem Beitrag vielleicht gar nicht wirklich um das Gesetz sondern eher darum, durch die Hintertür eine Begründung für die adventistische Sabbat-Theologie einzuführen?

      Nein, das kann nicht sein, denn ich habe ich weder auf den "Geist der Weissagung" bezogen, noch auf EGW - beides entspricht nicht meinem persönlichen Weg der Erkenntnisfindung, sondern ausschließlich meine persönlichen Überlegungen im Zusammenhang mit dem, was ich in der Bibel finde dargelegt.
      Ich habe extra einen neuen Thread aufgemacht, weil es eben um "mehr als den Sabbat" geht.
      Der nächste Schritt wäre dann abzuklären, was "das Gesetz" umfasst, und was wir / warum wir etwas für (in der heutigen Zeit und Gesellschaft) noch anzuwenden halten.

      Babylonier schrieb:

      Das wäre auf jeden Fall plausibler als das Herausgreifen eines einzelnen Punktes, der dann zum A und O der christlichen Lehre (wie die Adventisten sie verstehen) erklärt wird. Und es wäre wenigsten eine nachvollziehbare Diskussionsgrundlage.

      Was fehlt meinen Ausführungen um diese als "nachvollziehbare Diskussionsgrundlage" zu behandeln?
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • @Ivbpo: (und die anderen):

      Die GANZE Bibel bezeugt und bestätigt immer wieder, dass die Liebe zu Gott mehr ist als nur ein Lippenbekenntnis.


      Kann es sein, dass, wenn ihr den Satz "Allein der Glaube rettet" hört, sofort denkt: Lippenbekenntnis! ??

      Ich kann nur nochmals sagen: Das ist damit nicht gemeint!

      Jakobus (den ihr ja sehr schätzt) führt ganz bewusst damals wie heute für uns Leser aus, dass dem Glauben TATEN folgen müssen, sonst ist der Glaube nix.

      Aber welche Taten?

      "Ihr" schlussfolgert: Tat = Gebote halten (stark vereinfacht ausgedrückt natürlich). Ihr habt sogar Recht.

      Aber was sind die Gebote Jesu bzw. die Gebote Gottes?

      Die formulierten Gebote des AT stellen äußerlich dar, was Gott innerlich meint. Innerlich bedeutet nicht: nur Glauben und nix tun; ihr missversteht diesen Begriff total. Innerlich heißt: Was ist der Kern der Lehre? Was ist die elementare Aussage dahinter. - Paulus erläutert das permanent, wirklich permanent.

      Die formulierten Gebote "notieren" also äußerlich definiert, was der Mensch tun muss. Woran hängen sie aber, also: Was ist ihre eigentliche (wesentliche) Aussage? - Die Liebe. Die Liebe erfüllt alles Gebot.

      Diese Liebe kann ich aber nur haben, wenn ich glaube. Ich bin also total auf Gott angewiesen, denn man kann zwar eine Gesetzeseinhaltung von mir fordern, aber man kann nicht von mir fordern, dass ich liebe.

      Jesus (und schon das AT) formulieren es aber als Gebot: Dadurch werde ich abhängig von Gott, denn diesen Glauben muss er mir schenken. Ich kann ihn nicht produzieren.

      "Ihr" meint: Man soll glaubend das formulierte Gesetz halten! - Dann habt ihr für meine Begriffe das mit dem Gesetz nicht verstanden; meine Meinung.

      Wer glaubt, der handelt in Liebe am Nächsten und der erfüllt damit das Gesetz. Das ist die permanente Aussage sowohl des Alten wie auch des Neuen Testaments.

      Davon abgesehen: Gott hat im AT das Gesetz formuliert; aber nur an sein Bundesvolk! Er hat es ausgesondert, indem er zu ihnen direkt sprach. Zu den Heiden hat er nicht direkt gesprochen und das Gesetz gegeben. Den Heiden ist es ins Herz geschrieben gewesen, d.h. ihr Gewissen hat sie moralisch justiert.

      Das bedeutet NICHT, dass es den Juden nicht auch aufs Herz geschrieben war (eine Aussage ist kein Ausschlusskriterium für eine andere Aussage!); aber die Juden hatten etwas besonderes, denn der lebendige Gott hat direkt zu ihnen gesprochen.

      Das ist auch der Grund, warum man häufig in der griechischen Ethik Gedanken findet, die dem was das AT und auch Jesus sagten sehr ähnlich sind. Die Heiden hatten es per Philosophie (natürlich massiv begrenzt und selbstzentriert), die Juden hatten es direkt von Gott und auf ihn zentriert.

      Beispielsweise weiß man, dass in den germanischen Stämmen monogame Ehen gehalten wurden. Die hatten kein diktiertes Gesetz von Gott, die haben das aus ihrer Ethik heraus gemacht. Das meint Paulus im Römer mit dem "Gewissen" derjenigen, die das Gesetz nicht hatten.

      Dieses äußere Gesetz des Bundesvolkes hat einen wesenshaften Inhalt: und das ist mit "Innerlich" gemeint; innerlich heißt nicht, nichts zu tun. Glaube heißt nicht, nichts zu tun.
    • Und nochwas zu den "Auschlusskriterien", denn das machen hier einige häufig:

      Wenn in der Bibel steht "Allein der Glaube rettet", dann schließt das die Taten nicht aus. Wir sind lebendige Wesen, und so, wie mein Herz gefüllt ist, werde ich handeln.

      Ich kann mich vielleicht aus Feigheit oder anderen Gründen eine Zeitlang verstellen oder gezielt versuchen, anders zu handeln, aber das hält man nicht lange durch; man wird reden und handeln, wie einem das Herz gestellt ist.

      Deshalb geht Jakobus nochmal klar drauf ein und klagt den Leser an: "Glaube nicht, du kannst du rumsitzen mit gepackten Koffern und aufs Himmelreich warten!"

      Wir haben also beide Aussagen und die eine schließt nicht die andere aus, sondern man muss die Synthese lesen: "Der Glaube allein rettet! Aber als Glaubender WIRST du handeln!"

      Es gibt keine Entschuldigung. Deshalb ist auch dieser uralte Satz: "Ihr behauptet, man muss NUR glauben und sonst nix!" nicht richtig.

      So ist es auch mit anderen Sachen (die schon eine massiv platte Lesart zeigen):

      Wenn man sagt: "Das Evangelium zeigt die Gnade auf!", dann heißt das nicht, dass es im Alten Testament keine Gnade gab! Denn mit "Evangelium" sind nicht "die Evangelien" gemeint, sondern die gesamte Botschaft des barmherzigen Gottes, sowohl im Alten wie im Neuen Testament!

      Im AT wechselt immer in unterschiedlichen Intervallen GESETZ und EVANGELUM: Das Gesetz klagt an, das Evangelium befreit. Immer beides. Das Gesetz ist aber thematisch im AT stärker hervorgehoben, denn es zeigt den gefallenen Menschen beispielhaft an Bundesvolk.

      Im NT wechselt auch in Intervallen GESETZ und EVANGELIUM: Das Evangelium ist aber thematisch stärker hervorgehoben, denn es zeigt den geretteten Menschen an (zuerst am alten Bundesvolk, dann auch an den Heiden), wie Gott angekündigt hatte: "Ich will ein Nicht-Volk mein Volk nennen!"

      Man muss "von außen draufschauend" alles lesen. Die Bibel sagt uns, wie die Sachen sind, nicht umgekehrt.

      So auch die Begriffe "Innen" und "Außen" (über die sich hier ja teilweise schon einige amüsieren): Es sind biblische Begriffe, die für die richtige Betrachtung von Sachen sehr wichtig sind, denn sie helfen dort zu unterteilen, wo man sonst mit vielen Bibelstellen kollidieren würde.

      Ebenso: "Der natürliche Mensch" und "Der Mensch Gottes" oder "Der geistliche Mensch"; das eine ist der Mensch nur von sich selbst her (damit ist nicht "unbekehrt" gemeint), das andere ist der Mensch von Gott her (damit ist nicht zwangsweise "bekehrt" gemeint).

      Das "Besondere" beim Gläubigen ist, dass er um BEIDE Dinge weiß; das meint Erkenntnis. Ihr interpretiert häufig, dass der Gläubige nur EINS VON BEIDEN ist und der Ungläubige nur EINS VON BEIDEN ist; das steht da aber nicht.

      Dies einfach nochmal als Beitrag von mir (ich weiß, dass das viele ablehnen, aber so ist es mit dem Lesen der Schrift).

      Lg
    • @Seele

      Davon abgesehen: Gott hat im AT das Gesetz formuliert; aber nur an sein Bundesvolk!
      Nach adventistischem Verständnis offenbart das Gesetz den universalen Willen Gottes. Die einzelnen Gesetze zeigen uns die ewigen Prinzipien. Das Nichteinhalten dieser Prinzipien ist Sünde. Sünde beschränkt sich nicht allein auf Juden, sondern betrifft alle Menschen. Gott ist gleich und unveränderlich - für Juden und für Nationen. Deshalb auch Sein universaler Wille, Seine Prinzipien, im Gesetz für uns deutlich gemacht. Die Übertretung Seines Willens - Ungehorsam gegenüber Seinem Willen - führte zum Sündenfall. Das Befolgen Seines Willens war im Alten Testament integraler Bestandteil eines Gläubigen. Dasselbe gilt auch im Neuen Testament. Deshalb lehne ich die weit verbreitete christliche Ansicht ab, dass Gesetz auschliesslich den Juden gegeben worden war. Was universaler Wille Gottes ist, kann weder zeitlich, noch örtlich, noch national beschränkt sein.

      Wer glaubt, der handelt in Liebe am Nächsten und der erfüllt damit das Gesetz. Das ist die permanente Aussage sowohl des Alten wie auch des Neuen Testaments.
      Praktisch gesprochen: wenn ich Gott liebe, dann möchte ich bzw. strebe ich danach, Seinen Willen absolut zu befolgen. Gott offenbart mir Seinen Willen auf verschiedene Weise: beim Lesen der Bibel (insbesondere das Erkennen ewiger Prinzipien im Gesetz), die Eindrücke und Erfahrungen, die Träume, im Gespräch mit anderen Menschen... Alles, was ich als Sein Wille an mich verstehe, möchte ich aus Liebe zu Ihm halten. Es ist nicht so: "Ich liebe, also habe ich alle Gebote gehalten", sondern: "Weil ich liebe, werde ich jeden erkannten Wunsch Gottes wertschätzen und mit Seiner Kraft danach leben".
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • HeimoW schrieb:

      Denn was sagt Jesus, wenn wir genau lesen?
      „An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.“ (Mt 22,40)
      ...dass heisst wie in der vorgeführten Sprachanalyse steht: "so hängt das ganze AT in diesen beiden Geboten; " Anders formuliert: das ganze AT (inkl. das Leben Jesu) ist von diesem Prinzip abhängig.

      Genau hier sehe ich ein Verständnisproblem. Bei deimen Beispiel bleibend: was ist stabil, unbeweglich, bestimmend: die Tür, oder der Türrahmem worauf sie aufgehängt ist?

      Du kanns auf deiner eigenen Haut spüren wozu das führt, wenn man diese beide Teile gleichstellt oder sogar vertauscht. Es wird die Tür (das Gesetz) als unbeweglich betrachtet. Wenn man hinein will, dreht die Türramen (das Prinzip der Liebe). Aber bitte nicht falsch verstehen! Auch bei ordnungsgemesser Benutzung kann man das Gesetz (die Tür) nicht beliebig drehen - nur im Bereich was der Türramen (das Prinzip der Liebe) erlaubt.

      So betrachtet entsteht unvermeidbar die Frage, was Du dann gestellt hast:

      HeimoW schrieb:

      Der nächste Schritt wäre dann abzuklären, was "das Gesetz" umfasst, und was wir / warum wir etwas für (in der heutigen Zeit und Gesellschaft) noch anzuwenden halten.
      So wie die Tür abhängig ist von dem Türrahmen, sind die zehn Gebote abhängig von dem Gesetz der Liebe. Es wird aber verbreitet verkündigt: die zehn Gebote SIND das Gesetz der Liebe. Ist diese Feststellung richtig? Nach der biblischen Definition sind die zehn Gebote nicht das Gesetz der Liebe, sondern sie haben eine von Gott bestimmte Funktion. Diese Funktion ist natürlich auf das Gesetz der Liebe aufgebaut.

      Was sind die zehn Gebote nach der biblischen Definition?

      Jacob der Suchende schrieb:

      Nach adventistischem Verständnis offenbart das Gesetz den universalen Willen Gottes.
      ...das heisst der Türrahmen wird auf die Tür gehängt. ???

      LG
      Peter
      Jesus:
      "Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten."

      Mat.7:12.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Epafroditus ()

    • RE: Liebe – das größte Gebot

      HeimoW schrieb:


      Und du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft.

      Das größte Gebot – seine Bedeutung

      ...

      Eine Fülle von biblischen Belegen – ich könnte noch einige Stellen aufzählen – macht klar: Das „Gebot der Liebe“ ersetzt nicht die von Gott vorher geoffenbarten Gebote, sondern zeigt, dass die Akzeptanz Seiner Gebote bestimmend für unsere Gottesbeziehung ist. Deshalb ist es das „höchste Gebot“ weil es den Respekt vor allen Geboten Gottes beinhaltet.
      Zusammenfassung:
      Eine "Ablösung" der Gebote des AT durch "das Gebot der Liebe" lässt sich meines Erachtens nicht biblisch begründen.
      Heimo,

      grundsätzlich wurden ja diese Fragen um das Verständnis des Gesetzes und der Gebote Gottes wie sie Adventisten im Gegensatz zu anderen Christen sehen, schon oft und oft diskutiert, und es wird wohl immer sehr deutlich erkennbar, dass es da gewisse Unterschiede gibt. Faktum aber ist, dass es auch innerhalb der eigenen Reihen genügend Beispiele gibt, wie unterschiedlich auch da die Diskussionen laufen. Das kann man inzwischen schon fast bei jeder Sabbatschuldiskussion sehen, wenn es um das Gesetz geht, wie wir es nun sicher in diesem Vierteljahr sehen werden.

      Einig sind sich aber wohl die meisten Christen und auch Adventisten, was das Motiv für das Halten der Gebote betrifft. Niemand wird hier im Forum damit ein Problem haben, die Liebe zu Gott als Motiv für unseren Gehorsam zu nennen. Die Diskussion beginnt aber schon dort, wenn man nur die Frage stellt, ob die Liebe zu Gott das einzige Motiv ist, warum jemand die Gebote Gottes halten sollte, oder ob es auch noch andere Motive, Gründe und Beweggründe gibt, warum man Gottes Weisungen gehorchen sollte und ob das Halten der Gebote eine Seligkeitsfrage ist oder nicht?

      Wie war das im AT und wie ist es nun im NT?

      Das nächste Problem hat mit der Frage zu tun, welche Gebote wären denn heute im Gegensatz zum AT noch zu halten und welche nicht und welche davon wären für das NT noch eine Seligkeitsfrage und welche eventuell nicht?

      Ein interessantes Beispiel zu diesem Problem gibt es ja in der Einführung der Sabbatschule in diesem Viertel auf S. 5 in der WFA, wo es heißt:

      "Ist es eine Sünde, sich seine Haare rot färben zu lassen? Warum nicht? Weil Gottes Gesetz das nicht verbietet. Täte es das, wie es das Begehren verbietet, wäre es eine Sünde, seine Haare rot zu färben. Aber das kann keine Sünde sein, wenn kein Verbot Gottes es als Sünde erklärt. .... Da es kein Verbot der Färbung der Haare gibt, ist es keine Sünde, gefärbte Haare zu haben - unabhängig davon, wieviele begehrende Menschen mit gefärbten Haaren unsere Welt bevölkern würden."

      Ich nehme an, dass dieser Abschnitt von der WFA in der deutschen EUD Ausgabe gar nicht mal in der Einführung übernommen wurde, denn ich könnte mir vorstellen, welche Diskussionen das in den Sabbatschulklassen der verschiedenen Gemeinden aber auch in nichtadventistischen Gemeinden auslösen würde.

      Das nur mal stellvertretend als simples Beispiel, wo es die wirklichen Probleme mit dem Gesetz Gottes wohl auch unter STAs gibt!

      Schaun wir mal, wie wir solche Probleme lösen! ;)

      Armin!
    • Armin Krakolinig schrieb:

      Das nächste Problem hat mit der Frage zu tun, welche Gebote wären denn heute im Gegensatz zum AT noch zu halten und welche nicht und welche davon wären für das NT noch eine Seligkeitsfrage und welche eventuell nicht?

      In der Bibel finde ich nur, dass Jesus den alten Bund ungültig machte, aber finde ich keine Lehre, dass bestimmte Gesetze ungültig, andere gültig sind.

      Die zwei "grosse Gebote" finden wir bereits unter den moseischen Gesetze und es wurde wohl von vielen gottesfürchtigen Menschen weit über den vorgeschriebenen Gesetzpunkte ausgelebt. Jedoch der neue Bund mit Jesus ermöglicht erst - aus mehreren gewichtigen Gründen - dieses Prinzip als "Gesetz", als Richtschnur unseres lebens zu betrachten. So werden viele Gesetze aus dem AT automatisch "gültig", aber nicht deshalb, weil sie sich in einem bestimmten Gesetzesgruppe befinden.

      Denn wer noch Milch genießt, der ist unerfahren im Worte der Gerechtigkeit; denn er ist unmündig. Die feste Speise aber ist für die Gereiften, deren Sinne durch Übung geschult sind zur Unterscheidung des Guten und des Bösen.
      Heb.5;13-14. (Schlachter)


      LG
      Peter
      .
      Jesus:
      "Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten."

      Mat.7:12.
    • Seele1986 schrieb:

      Das "Besondere" beim Gläubigen ist, dass er um BEIDE Dinge weiß; das meint Erkenntnis. Ihr interpretiert häufig, dass der Gläubige nur EINS VON BEIDEN ist und der Ungläubige nur EINS VON BEIDEN ist; das steht da aber nicht.


      Hallo Simon,obwohl das Volk Israel einen Bund mit Gott geschlossen hatte, hatte es keinen Freibrief bei Nichtbeachtung seines Willens.

      Ich denke für viele hat das Wort Liebe mit Intimität und Gefühl zu tun, aber weniger mit Gehorsam, Respekt , Achtung und Handeln zu tun.
      Der zugesagte Segen im alten Bund war immer mit einem Handeln, einer Verhaltensweise verbunden.
      3 Mose 18
      1 Und der HERR redete zu Mose:
      2 Rede zu den Söhnen Israel und sage zu ihnen: Ich bin der HERR, euer Gott.
      3 Nach der Weise des Landes Ägypten, in dem ihr gewohnt habt, sollt ihr nicht tun; und nach der Weise des Landes Kanaan, wohin ich euch bringe, sollt ihr nicht tun; und in ihren Ordnungen sollt ihr nicht leben.
      4 Meine Rechtsbestimmungen sollt ihr tun, und meine Ordnungen sollt ihr halten, um in ihnen zu leben2. Ich bin der HERR, euer Gott.
      5 Und meine Ordnungen und meine Rechtsbestimmungen sollt ihr halten. Durch sie wird der Mensch, der sie tut, Leben haben. Ich bin der HERR.
      Diese Ordnungen, Gesetze, der Wille Gottes galt für alle Bereiche!

      Dieses Verhalten wurde auch gesegnet!
      3 Mose 26
      2 Meine Sabbate sollt ihr halten, und mein Heiligtum sollt ihr fürchten. Ich bin der HERR.
      3 Wenn ihr in meinen Ordnungen lebt und meine Gebote haltet und sie tut,
      4 dann werde ich euch die Regengüsse geben zu ihrer Zeit, und das Land wird seinen Ertrag geben, und die Bäume des Feldes werden ihre Frucht geben.
      5 Und die Dreschzeit wird bei euch bis zur Weinlese reichen, und die Weinlese wird bis zur Saatzeit reichen. Und ihr werdet euer Brot essen bis zur Sättigung und werdet sicher in eurem Land wohnen.
      6 Und ich werde Frieden im Land geben, dass ihr euch niederlegt und es niemand gibt, der euch aufschreckt.

      Gott hatte auch klar gewarnt!
      21 Wenn ihr euch aber mir entgegenstellt8 und mir nicht gehorchen wollt, dann werde ich euch weiter schlagen, und zwar siebenfach nach euren Sünden.
      22 Und ich werde die Tiere des Feldes unter euch senden, dass sie euch kinderlos machen und euer Vieh ausrotten und euch an Zahl verringern, und eure Wege sollen öde werden.
      23 Und wenn ihr euch dadurch nicht von mir zurechtweisen lasst und euch mir entgegenstellt9,
      24 dann werde ich meinerseits mich euch entgegenstellen10, und ich meinerseits werde euch schlagen, und zwar siebenfach wegen eurer Sünden.

      Warum konnte David so über das Gebot Gottes so schreiben? Er als Ehebrecher und Mörder.
      Psalm 19.
      8 Das Gesetz des HERRN ist vollkommen und erquickt die Seele. Das Zeugnis des HERRN ist gewiss und macht die Unverständigen weise.
      9 Die Befehle des HERRN sind richtig und erfreuen das Herz. Die Gebote des HERRN sind lauter und erleuchten die Augen.
      10 Die Furcht des HERRN ist rein und bleibt ewiglich. Die Rechte des HERRN sind Wahrheit, allesamt gerecht.
      11 Sie sind köstlicher als Gold und viel feines Gold, sie sind süßer als Honig und Honigseim.
      12 Auch lässt dein Knecht sich durch sie warnen; und wer sie hält, der hat großen Lohn.
      13 Wer kann merken, wie oft er fehlet?

      Gott hat dem Menschen einen klaren Verhaltens-Spielraum gegeben.
      Ungehorsam wurde bestraft, Fehler wurden nach Reue verziehen.

      Wenn jemand nach Anweisungen handelt und Fehler macht, wird vom mir Rückendeckung bekommen und Verständnis erwarten.

      Wer mit Wissen anders handelt und Fehler macht, wir kaum auf Verständnis stoßen.

      Ähnlich verstehe ich auch Gottes Handeln.

      Gesetz (Wille), Gehorsam, Liebe, Buße und Barmherzigkeit gehören alle zusammen, in einer Gemeinschaft!

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    • @Armin
      Die Diskussion beginnt aber schon dort, wenn man nur die Frage stellt, ob die Liebe zu Gott das einzige Motiv ist, warum jemand die Gebote Gottes halten sollte, oder ob es auch noch andere Motive, Gründe und Beweggründe gibt, warum man Gottes Weisungen gehorchen sollte und ob das Halten der Gebote eine Seligkeitsfrage ist oder nicht?

      Wie war das im AT und wie ist es nun im NT?
      Wir hatten schon mal eine solche Diskussion zusammen geführt, die ich aus Zeitgründen leider abbrechen musste. An dieser Stelle möchte ich kurz meine Meinung dazu wiederholen, da sie zu dem Thema gut passt.

      Aus meiner Sicht gibt es nur EINE einzige Seligkeitsfrage: habe ich mit Gott eine lebendige Beziehung? Lasse ich mich von Ihm führen und umwandeln? Eine lebendige Beziehung verstehe ich als solche, wenn ich einen starken Glauben habe, wenn ich Gott liebe, mit Ihm Gemeinschaft habe, mich bewußt unter Seinen Willen stelle ("deinen Willen tue ich gern").

      Wenn JA, dann kommt alles andere automatisch. Ich werde aus Liebe zu Gott und mit Seiner Kraft all das, was ich heute erkenne, auch verändern bzw. einhalten. Und mit jedem Sieg und jedem Wunsch des Gehorsams wird Gott mir immer neue Erkenntnisse schenken und mir meine Unvollkommenheiten zeigen, und auch zeigen, wie ich diese überwinden kann.

      Wenn NEIN, dann ist alles andere irrelevant.

      AT war aus meiner Sicht nicht anders. Wo es heißt "Ohne Mich könnt ihr nichts tun", gilt das auch für AT-Zeit. Eine lebendige Beziehung mit Gott, kommend aus Glauben und gegründet auf Liebe, war damals ebenso notwendig wie heute. Ohne sie ist das Halten der Gebote unmöglich.

      Was die Menschen betrifft, die Gott (der Bibel) nicht kannten: Gott hat zu ihnen über ihr Gewissen gesprochen. Nach ihrer (mangelnden) Erkenntnis haben viele Menschen ihre Herzen von bösen Werken gereinigt und auf diese Weise von Gott führen lassen.


      @Epafroditus
      In der Bibel finde ich nur, dass Jesus den alten Bund ungültig machte, aber finde ich keine Lehre, dass bestimmte Gesetze ungültig, andere gültig sind.
      Viele Christen assoziieren den Alten Bund mit dem Gesetz. Es wird gesagt: weil der alte Bund vergangen ist, so ist auch das Gesetz für uns nicht mehr verbindlich. Ich verstehe es nicht so, sondern: der alte Bund Bestand ausschließlich in dem damaligen zeremoniellen Dienst, durch welchen man sich von eigenen Sünden reinigte. Der neue Bund zeigt uns bessere und vollkommene Ordnung, nach der wir von unseren Sünden gereinigt werden: in Jesus Christus, Seinem Dienst im himmlischen Heiligtum (Hebräer-Brief behandelt das Thema recht gut und zeigt leicht auf, dass es nur um die Änderung im levitischen Priestertum geht). Deshalb ist verständlich, dass die zeremoniellen Gebote nicht mehr einzuhalten sind. Mir ist ebenso verständlich, dass auch einige staatliche Gebote nicht mehr verbindlich sind, da wir nicht mehr im theokratischen Staat unter Gottes Gesetzgebung leben. Für sonstige Gebote (insbesondere ethische/moralische und Gesundheitsgebote) finde ich weder theologische Abhandlungen in der Bibel, noch in der Praxis des ersten Jahrhunderts, dass sie nicht mehr eingehalten werden sollen.

      Auf die ursprüngliche Threadfrage zurückzukommen: die Liebe zu Gott und zu dem Nächsten ist kein Ersatz für sonstige Gebote, sondern das zentrale Wesen und Motivationsgrund für das Einhalten jedes Gebots. Wer Gott wirklich liebt, der fragt nach der Erkenntnis Seines Willens, und Gott offenbart es. Und obwohl manche Änderung im Leben sehr schwierig ist und eigene (fleischlichen) Wünsche diesem widersetzen mögen, so verspricht Gott den Sieg jenen, die Ihn lieben und in Ihm die Kraft suchen, sein ICH zu kreuzigen.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Hallo gemeinsam,

      Ivbpo schrieb:

      Zweitens, dass die Adventisten die einzigen sein sollen, die das so sehen, sagt nichts über die Richtigkeit oder Unrichtigkeit einer Sache. Nicht die Mehrheit oder die Minderheit hat recht.
      In der Tat sagen Mehrheit oder Minderheit nichts aus. Aber was mich wundert ist schon, dass vor den Adventisten niemand auf die Idee kam, dass auch Christen unbedingt den Sabbat halten müssen.

      Die Refomation fand vor allem wegen der Rechtfertigungslehre statt. Diese wurde zuvor aber schon von Paulus und Augustinus in der Antike und von einigen "Vorreformatoren" im Mittelalter vertreten. Ähnliches sehe ich in der Sabbattheologie nicht. (zu den altorientalischen Kirchen und den Siebenten-Tags-Baptisten schreibe ich unten noch etwas)

      Ivbpo schrieb:

      Zu deiner Information sagen wir nicht dass Ellen White allein der Geist der Weissagung sei, sondern dass der Geist der Weissagung sich bei ihr AUCH offenbart hat. Viele Propheten im alten und neuen Testament hatten ebenfalls den Geist der Weissagung in ihrem Leben geoffenbart. Dass andere Konfessionen den Geist der Weissagung nicht teilen ist ihr gutes recht. Aber das würde streng genommen bedeuten, dass sie auch die Propheten der Bibel nicht ganz akzeptieren.
      Auch wieder so ein typisch adventistischer Zirkelschluss. Wie kommst Du denn bitteschön dazu zu behaupten, dass diejenigen, die E.G. White nicht akzeptieren damit streng genommen auch die biblischen Propheten nicht akzepieren??? Diese Gleichsetzung wäre doch wohl wahrscheinlich selbst E.G. White zu weit gegangen.

      Ivbpo schrieb:

      Heimo hat nicht durch die Hintertür versucht eine Begründung für die Sabbat-Theorie zu finden. Das kann ich nicht herauslesen.
      Der weitere Diskussionsverlauf hat in der Tat gezeigt, dass es hier um die Gültigkeit des ganzen mosaischen Gesetzes geht. Ich bin bis heute davon ausgegangen, dass die Gültigkeit des mosaischen Gesetzes kein Bestandteil der adventistischen Theologie ist.

      Das wird jetzt von Euch aber anders diskutiert, wie ich mittlerweile lesen konnte. Insofern nehme ich diese Behauptung natürlich hiermit zurück.

      Ivbpo schrieb:

      Ja, die Adventisten erklären offen, dass das Gesetz Gottes für uns immer noch Gültigkeit hat! Ist das für Dich nicht der Fall? Was heißt bei Dir hebräischen Bibel? Was hast Du für eine Bibel?
      Auch wieder so eine Phrase. Dass das "Gesetz Gottes Gültigkeit hat" wird sicherlich jeder Christ von sich behaupten. Wie der Thread zum Sabbat-Thema gezeigt hat, wird dieses Gesetz aber offenbar unterschiedlich ausgelegt.

      Da der Begriff "Altes Testament" immer leicht überheblich klingt und natürlich auch wertend ist, hat uns ein Rabbi in einem interreligiösen Gesprachskreis gebeten, stattdessen den Begriff hebräische Bibel zu verwenden, was ist seitdem auch tue.

      Laut Wikipedia soll dieser Begriff mittlerweilea auch mehr und mehr Einzug in die Fachsprache halte. Das freut mich, auch wenn es sicherlich nicht an unserem damaligen Gesprächskreis lag.

      http://de.wikipedia.org/wiki/Tanach


      Ivbpo schrieb:

      7 Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den übrigen von ihrem Samen, welche die Gebote Gottes befolgen und das Zeugnis Jesu Christi haben. Off. 12,17

      Hier ist die Standhaftigkeit der Heiligen, hier sind die, welche die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus bewahren! Off. 14,10

      Preisfrage? Wer sind die Übrigen nach diesen Versen im NT?
      Ich bin immer wieder fasziniert, wie schell manche Adventisten zwei Bibelversen aneinander reimen und sich im nächsten Atemzug gleich für auserwählt erklären. Das zeugt zumindestens von einem gesunden Selbstbewußtsein.

      Ansonsten solltet Ihr die Frage, wer denn nun "die Übrigen" und "die Übrigen der Übrigen" und wer deren Stimme ist, besser untereinander klären. ;)

      HeimoW schrieb:

      Nein, das kann nicht sein, denn ich habe ich weder auf den "Geist der Weissagung" bezogen, noch auf EGW - beides entspricht nicht meinem persönlichen Weg der Erkenntnisfindung, sondern ausschließlich meine persönlichen Überlegungen im Zusammenhang mit dem, was ich in der Bibel finde dargelegt.
      Nein Heimo, das hast Du in der Tat nicht angesprochen. Aber meine These ist, dass der "Geist der Weissagung" bei der adventistischen Bibelauslegung immer bewußt oder unbewußt mitschwingt. Ich würde ja auch nie behaupten, völlig frei von Luthers Denkweise zu sein, obwohl ich sicherlich kein klassischer Lutheraner bin.

      Überlegungen, dem jüdischen Schabat Beachtung zu schenken gab es in der Kirchengeschichte ja schon, z.B. bei den Ostsyrisch-orthodoxen und äthiopisch-orthodoxen Christen. Zu einem zentralen Punkt des Glaubens und mehr im Evangelium stehend als zum Beispiel ein Sonntagsgottesdienst hat es aber erst die Glaubengemeinschaft gemacht, die den Geist der Weissagung ganz besonders in einer bestimmten Person verwirklicht sieht.

      Oder nehmen wir die Siebenten-Tags-Baptisten, die ja wohl Joseph Bates zu seiner später von E.GH. White "bestätigten" Sabbat-Theologie inspiriert haben. Von denen hörst Du zwar, warum sie das Halten des Sabbats für angebracht halten, wirst aber keine Verurteilung der Sonntagshaltung als unchristlich hören.

      Sie haben auch kein Problem damit, Mitlgied in der Baptist World Alliance zu sein und damit die volle Kirchengemeinschaft mit ihren "sonntagshaltenden" Glaubensgeschwistern zu haben.

      Auf ihrer Homepage findest Du die beiden schönen Sätze:

      Seventh Day Baptists are Baptists who remember to keep the seventh day Sabbath holy. We are a Baptist church that is a little different.

      Genau diese leicht augenzwinkernde Lockerheit vermisse ich bei vielen Deiner Glaubensgeschwister.
    • Babylonier schrieb:

      Ich bin immer wieder fasziniert, wie schell manche Adventisten zwei Bibelversen aneinander reimen und sich im nächsten Atemzug gleich für auserwählt erklären. Das zeugt zumindestens von einem gesunden Selbstbewußtsein.

      Ansonsten solltet Ihr die Frage, wer denn nun "die Übrigen" und "die Übrigen der Übrigen" und wer deren Stimme ist, besser untereinander klären.
      Gesundes Selbstbewußtsein "in Jesus" sieht anders aus. Gerade wenn man einen Mangel im Glauben hat, gibt es oftmals ein Problem des Abwerten des anderen. Diese Menschen findest du überall. Wenn Christen sich in einer Gemeinschaft untereinander beißen und streiten, stimmt natürlich etwas nicht. Es gibt allerdings auch Gemeinschaften, die offensichtlich so etwas nicht haben, aber ich habe in diesen Gemeinschaften das Feuer des Evangeliums vermisst.
      Sie beschäftigen sich mit vielen Dingen, die ich in der Welt auf bestimmte Weiterbildungsseminaren auch erlebe.
      Das Feuer des Evangeliums ist oftmals in diesen "friedfertigen Gemeinden" nicht vertreten.(Sie sind lau und schlafen) Das finde ich auch schade.
      Sicherlich gibt es auch vorbildliche Gemeinden, bloß hier, wo ich wohne, habe ich so etwas nicht

      Babylonier schrieb:

      Die Refomation fand vor allem wegen der Rechtfertigungslehre statt. Diese wurde zuvor aber schon von Paulus und Augustinus in der Antike und von einigen "Vorreformatoren" im Mittelalter vertreten. Ähnliches sehe ich in der Sabbattheologie nicht. (zu den altorientalischen Kirchen und den Siebenten-Tags-Baptisten schreibe ich unten noch etwas)
      Muss ja auch nicht. Die Sabbatfrage entscheidet nicht über unsere Rechtfertigung.
      Jesus selbst sagt, das ER der Herr über den Sabbat sei. Jesus hat den Sabbat eingesetzt und nur Er kann ihn wieder überflüssig machen. Menschen machen viel, sie setzen ein und setzen ab, aber letztendlich wird es so sein wie Jesus das will.

      Babylonier schrieb:

      Nein Heimo, das hast Du in der Tat nicht angesprochen. Aber meine These ist, dass der "Geist der Weissagung" bei der adventistischen Bibelauslegung immer bewußt oder unbewußt mitschwingt. Ich würde ja auch nie behaupten, völlig frei von Luthers Denkweise zu sein, obwohl ich sicherlich kein klassischer Lutheraner bin.
      Gerade Heimo, schreibt eigentlich so, dass er biblisch begründen kann. MMn vermeidet er Äußerungen von EGW, um biblische Ansichten zu erklären.
      Ich selbst bin aus verschieden Gründen kein Adventist. Aber ich denke, dass es unter den Adventisten, sehr wohl gerettete Geschwister gibt. Man darf sich nicht bestimmte Geschwister aussuchen, die negativ auffallen, um dann die gesamte Adventgemeinde abzuwerten. - Dann würde man ja das Gleiche tun, was man anderen vorwirft.

      Babylonier schrieb:

      Oder nehmen wir die Siebenten-Tags-Baptisten, die ja wohl Joseph Bates zu seiner später von E.GH. White "bestätigten" Sabbat-Theologie inspiriert haben. Von denen hörst Du zwar, warum sie das Halten des Sabbats für angebracht halten, wirst aber keine Verurteilung der Sonntagshaltung als unchristlich hören.

      Sie haben auch kein Problem damit, Mitlgied in der Baptist World Alliance zu sein und damit die volle Kirchengemeinschaft mit ihren "sonntagshaltenden" Glaubensgeschwistern zu haben.
      Schade das es die Siebenten-Tags-Baptisten hier nicht gibt. Ich würde sie gerne kennen lernen.

      Das „Gebot der Liebe“ ersetzt nicht die von Gott vorher geoffenbarten Gebote, sondern zeigt, dass die Akzeptanz Seiner Gebote bestimmend für unsere Gottesbeziehung ist. Deshalb ist es das „höchste Gebot“ weil es den Respekt vor allen Geboten Gottes beinhaltet.
      Zusammenfassung:
      Eine "Ablösung" der Gebote des AT durch "das Gebot der Liebe" lässt sich meines Erachtens nicht biblisch begründen.
      Ich denke hier genauso wie Heimo, meine volle Zustimmung
      Gruß
      .
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Elli59 schrieb:


      Babylonier schrieb:

      Die Refomation fand vor allem wegen der Rechtfertigungslehre statt. Diese wurde zuvor aber schon von Paulus und Augustinus in der Antike und von einigen "Vorreformatoren" im Mittelalter vertreten. Ähnliches sehe ich in der Sabbattheologie nicht. (zu den altorientalischen Kirchen und den Siebenten-Tags-Baptisten schreibe ich unten noch etwas)
      Muss ja auch nicht. Die Sabbatfrage entscheidet nicht über unsere Rechtfertigung.

      Jesus selbst sagt, das ER der Herr über den Sabbat sei. Jesus hat den Sabbat eingesetzt und nur Er kann ihn wieder überflüssig machen. Menschen machen viel, sie setzen ein und setzen ab, aber letztendlich wird es so sein wie Jesus das will.



      @Elli59:

      kannst Du das etwas näher erklären, warum Du meinst, dass der Sabbat nicht über unsere Rechtfertigung entscheidet. Meinst Du damit, dass der Sabbat nichts mit unserer Rechtfertigung zu tun hat?

      Gibt es für Dich sonst welche Gebote Gottes, die mit unserer Rechtfertigung doch etwas zu tun haben, oder entscheidet Gott bei der Rechtfertigung der Menschen völlig unabhängig von ihrer Haltung den Geboten Gottes gegenüber?

      Glaubst Du, dass der Sabbat und andere Gebote Gottes auch im AT nichts mit der Rechtfertigung der Israeliten zu tun hatten?

      Bist Du auch der Meinung, dass Menschen in kirchlichen Institutionen auch gerechtfertigt werden können, obwohl sie die Gebote Gottes bewusst verändern und die Leute lehren, den Sabbat oder auch andere der 10 Gebote nicht mehr zu beachten, weil Jesus sie vielleicht aufgelöst hat?

      Danke für eine Erläuterung dazu!

      Lg Armin

      ,

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Armin Krakolinig ()

    • Armin Krakolinig schrieb:

      kannst Du das etwas näher erklären, warum Du meinst, dass der Sabbat nicht über unsere Rechtfertigung entscheidet. Meinst Du damit, dass der Sabbat nichts mit unserer Rechtfertigung zu tun hat?

      Gibt es für Dich sonst welche Gebote Gottes, die mit unserer Rechtfertigung doch etwas zu tun haben, oder entscheidet Gott bei der Rechtfertigung der Menschen völlig unabhängig von ihrer Haltung den Geboten Gottes gegenüber?

      Hi Armin
      Grundsätzlich sind alle Gebote Gottes gut. Das war schon immer so. Es gibt kein Gebot von Gott, das irgendwie abzulehnen ist. Die Frage wäre: Welche Gebote sind durch die Kreuzigung Jesus überflüssig oder unnötig geworden?
      Was passiert, wenn ich die Gebote nicht halten kann?

      Die Israeliten wurden durch das Blut des fehlerlosen Lammes, das an die Türpfosten gestrichen wurde, aus der Knechtschaft Ägypten befreit. Danach gingen sie durch das rote Meer. Die 10 Gebote wurden anschließend dem erlösten Volk gegeben. Sie wollten die Gebote Gottes halten und Gott gab ihnen die Gebote, weil sie die Gebote Gottes halten wollten. Bevor die 10 Gebote aufgezählt werden sagt Gott folgendes:
      2 Mose 20,2
      Und Gott redete alle diese Worte: 2 Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe.

      5Mose 5,6
      6 Ich bin der HERR, dein Gott, der dich aus Ägyptenland geführt hat, aus der Knechtschaft.

      Ein "Wiedergeborener"will die Gebote Gottes halten. Die Frucht der Rechtfertigung ist der Wunsch und der Wille, die Gebote Gottes halten zu wollen. Genauso wie die Israeliten die Gebote halten wollten, so will der bekehrte Christ die Gebote halten.
      Nach der Bekehrung fragt jeder Christ: "Herr, was willst du, was soll ich tun. Dann Kommt Gott mit seinen Geboten. Diese Gebote haben es schon in sich und der Christ merkt bald, das er hier an seine Grenzen kommt.

      Jesus selbst sagt dann auch noch, das man gedanklich schon Ehebruch begehen kann und sogar ein Mörder werden kann. Ich glaube auch, dass ich sehr schnell gedanklich Sabbatbruch begehen kann.

      Die Wiedergeburt ist unsere Rechtfertigung. Diese Rechtfertigung(Erlösung) gibt es aus reiner Gnade. Zur Rechtfertigung gehört die automatische anschließende Heiligung. Wenn ein Christ sich nicht heiligen lassen will, dann stimmt etwas mit der Rechtfertigung nicht.
      Die Israeliten hatten zur Vergebung/Versöhnung ihre Stiftshütte in der Wüste,weil sie eben die Gebote Gottes nicht halten konnten. Wir haben Jesus im Allerheiligsten zur Vergebung/Versöhnung, weil wir die Gebote nicht komplett halten können und wenn wir uns noch so abstrampeln. Jesus hilft uns natürlich durch seine Reinigung, das wir immer mehr die Gebote halten können. Aber ganz sündlos werden wir hier auf der Erde nie sein. Und weil das so ist, sind wir ständig von der Gnade Gottes abhängig.
      Hebräer 11: Im AT wurde die Rechtfertigung durch Glauben erteilt und unsere Rechtfertigung, wird ebenfalls durch Glauben erteilt.
      Gebote halten ist die Frucht der Glaubensgerechtigkeit, nicht Mittel zum Zweck, um gerechtfertigt zu werden.
      Gruß
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Elli59 schrieb:


      Hi Armin
      Grundsätzlich sind alle Gebote Gottes gut. Das war schon immer so. Es gibt kein Gebot von Gott, das irgendwie abzulehnen ist.

      Das sehen hoffentlich alle Menschen und vor allem alle Chrusten so!

      Die Frage wäre: Welche Gebote sind durch die Kreuzigung Jesus überflüssig oder unnötig geworden?

      Ja, welche also wohl? Das ist offensichtlich die große Streitfrage unter den Christen! ´Wie denkst Du, dass wir das am besten herausfinden könnten?

      Was passiert, wenn ich die Gebote nicht halten kann?

      Dann würde ich sagen, dass Du das Gott einfach mal im Gebet sagst, dass er da und dort Gebote hat, die Du vielleicht in Deiner Lebenssituation nicht halten kannst und ihm dann auch gut begründest, warum Du sie nicht halten kannst. Denn in diesem Fall, kann Dir ja Gott vielleicht nachsichtig sein, und solche Gebote, die Du nicht halten kannst, einfach nicht mehr von Dir verlangt zu halten, sodass Du dafür dann auch nicht um Vergebung bitten müsstest. ;)

      Ich hoffe, Du verstehst, was ich meine, und in welche Situation wir uns vor Gott befinden und in welche Situation wir ihn bringen, wenn wir irgendwelche Gebote Gottes kennen, von denen wir sagen, dass wir sie nicht halten können!

      Die Israeliten wurden durch das Blut des fehlerlosen Lammes, das an die Türpfosten gestrichen wurde, aus der Knechtschaft Ägypten befreit.

      Liebe Elli, ich versuchte Dich schon einmal auf diesen Irrtum aufmerksam zu machen, denn dass stimmt einfach nicht wirklich!

      Lies bitte noch mal diese ganze Geschichte von der Tötung der Erstgeburt und von Bestreichen der Türpfosten mit dem Blut des Passahlammes noch einmal sehr sorgfältig!

      Da steht nirgends, dass Gott den Auszug aus Ägypten vom Bestreichen der Türpfosten mit dem Blut des Lammes abhängig machte!

      Diese Zeremonie war lediglich zur Bewahrung der Erstgeburt von Mensch und Vieh vor dem Todesengel, der in der Nacht des Auszuges durch Ägypten gehen würde. Das Volk hätte trotzdem ausziehen können, aber dann ohne ihre Erstgeborenen!

      Denke mal bitte etwas tiefer nach, was das wohl zu bedeuten hatte! Da sollten wir mal ein eigenes Thema daraus machen!

      Hast Du Dich schon mal gefragt, warum Gott nicht nur die Erstgeborenen der Ägypter töten wollte, sondern auch die der Israeliten - und zwar an Mensch und Tier?

      Was haben denn diese Erstgeborenen an Mench und Vieh Schlimmeres getan als alle anderen Menschen und Tiere in Israel und in Ägypten, dass sie Gott mit dem Tode bedrohte und sie dann durch diese Zeremonie mit dem Blut vor dem Tode retten wollte? Sicher hast Du Dir schon mal Gedanken darüber gemacht - oder nicht?

      Danach gingen sie durch das rote Meer. Die 10 Gebote wurden anschließend dem erlösten Volk gegeben. Sie wollten die Gebote Gottes halten und Gott gab ihnen die Gebote, weil sie die Gebote Gottes halten wollten.

      Soll das heißen, dass die Israeliten vorher von der Zeit Abrahams, Isaaks und Jakobs her noch nichts von den 10 Geboten wussten?

      Denkst Du, dass sie bis dahin noch nicht wussten, dass sie keine anderen Götter anbeten und so auch die Götter der Ägypter nicht anbeten sollten, oder dass sie noch nicht wussten, dass sie den Namen Gottes, und auch den Sabbat nicht entheiligen sollten, dass sie nicht töten, stehlen, lügen, die Ehe nicht brechen sollten etc.... ?

      In diesem Fall wäre einfach mal zu überlegen, warum die Israeliten überhaupt in die Sklaverei nach Ägypten kamen, und dort immer mehr gequält wurden. Hat Got das völlig unschuldig über sie kommen lassen? Hat er nicht Abraham verheißen, dass dieses Volk eine Segen für alle Völker werden sollte? warum sind sie nun aber zum Fluch für Ägypen geworden?I

      Ich hoffe, dass Dich solche Fragen nun nicht wieder auf die Palme bringen, sondern dass Du und auch andere wirklich ernsthaft die Geschichte mit diesen Fragen im Hintergrund etwas genauer zu beachten beginnt, um nicht zu noch mehr falschen Schlussfolgerungen über die Rolle des Gesetzes im Erlösungshandeln Gottes zu kommen!

      Wenn sie die Gebote Gottes tatsächlich halten wollten, warum taten sie das dann nicht in Ägypten, wie es Gott vielleicht von ihnen erwartet hatte? Oder glaubst Du wirklich, dass sie seine Gebote noch nicht kannten????

      Ich hoffe, wir können zumindest diesmal etwas sachlicher mit diesen Fragen umgehen und sie recht beantworten!

      In guter Hoffnung,

      Armin
    • Armin Krakolinig schrieb:

      Ich hoffe, Du verstehst, was ich meine, und in welche Situation wir uns vor Gott befinden und in welche Situation wir ihn bringen, wenn wir irgendwelche Gebote Gottes kennen, von denen wir sagen, dass wir sie nicht halten können!
      Armin, ich weiß um Gottes Gnade und Reinigung

      Armin Krakolinig schrieb:

      Zitat
      Die Israeliten wurden durch das Blut des fehlerlosen Lammes, das an die Türpfosten gestrichen wurde, aus der Knechtschaft Ägypten befreit.

      Liebe Elli, ich versuchte Dich schon einmal auf diesen Irrtum aufmerksam zu machen, denn dass stimmt einfach nicht wirklich!

      Lies bitte noch mal diese ganze Geschichte von der Tötung der Erstgeburt und von Bestreichen der Türpfosten mit dem Blut des Passahlammes noch einmal sehr sorgfältig!

      Da steht nirgends, dass Gott den Auszug aus Ägypten vom Bestreichen der Türpfosten mit dem Blut des Lammes abhängig machte!

      Diese Zeremonie war lediglich zur Bewahrung der Erstgeburt von Mensch und Vieh vor dem Todesengel, der in der Nacht des Auszuges durch Ägypten gehen würde. Das Volk hätte trotzdem ausziehen können, aber dann ohne ihre Erstgeborenen!
      Lieber Armin, wenn du als Theologe sagst: Das Volk hätte trotzdem ausziehen können, aber dann ohne ihre Erstgeborenen, dann Belege dies bitte biblisch. Diese Gedanken sind nämlich höchst unbiblisch.

      Den biblischen Erzählungen zufolge hätte sich der Pharao ohne göttliches Eingreifen niemals bereit gefunden, seine Zwangsarbeiter freizulassen. Die durch die massiven ägyptischen Plagen erzwungene Auswanderung in das verheißene Land wäre dann kläglich gescheitert, wenn Gott nicht zum Äußersten gegangen wäre.
      Als Mose ein Baby war, töteten die Ägypter die Erstgeburt der Israeliten.
      Als Jesus ein Baby war, tötete Herodes die Erstgeburt in Betlehem

      Die Erstgeburt,sowohl bei Israel, als auch bei den Ägyptern, hatte eine besondere Stellung. Die Erstgeburt empfängt das Familienerbe und soll es weiterführen, um dann wieder an seinen erstgebroenen Sohn weiterzugeben.
      Der erstgeborene Sohn ist somit der Garant des Fortleben der Familie!

      Ex 4, 21-23
      21Und der HERR sprach zu Mose: Sieh zu, wenn du wieder nach Ägypten kommst, dass du alle die Wunder tust vor dem Pharao, die ich in deine Hand gegeben habe. Ich aber will sein Herz verstocken, dass er das Volk nicht ziehen lassen wird.
      22Und du sollst zu ihm sagen: So spricht der HERR: Israel ist mein erstgeborener Sohn;
      23und ich gebiete dir, dass du meinen Sohn ziehen lässt, dass er mir diene. Wirst du dich weigern, so will ich deinen erstgeborenen Sohn töten.
      Die Israeliten feierten das Passahfest, als Gedenktag, der Befreiung(Erlösung)aus Ägypten.Alle feierten Passah, nicht nur die Erstgeborenen.
      Jesus Christus starb an dem Tag, an dem die Juden das Passah gefeiert haben. Jesus starb nicht am Tag des Yom Kippurs, warum eigentlich...? Hast du hier eine biblische Erklärung?

      Armin Krakolinig schrieb:

      Hast Du Dich schon mal gefragt, warum Gott nicht nur die Erstgeborenen der Ägypter töten wollte, sondern auch die der Israeliten - und zwar an Mensch und Tier?
      Wo steht das, das Gott auch die Erstgeborenen der Israeliten töten wollte. ?(

      Armin Krakolinig schrieb:

      Was haben denn diese Erstgeborenen an Mench und Vieh Schlimmeres getan als alle anderen Menschen und Tiere in Israel und in Ägypten, dass sie Gott mit dem Tode bedrohte und sie dann durch diese Zeremonie mit dem Blut vor dem Tode retten wollte? Sicher hast Du Dir schon mal Gedanken darüber gemacht - oder nicht?
      Ja habe ich,du solltest Gott selbst fragen. Ich habe es getan und bin mit der Antwort zufrieden

      Armin Krakolinig schrieb:

      Soll das heißen, dass die Israeliten vorher von der Zeit Abrahams, Isaaks und Jakobs her noch nichts von den 10 Geboten wussten?

      Denkst Du, dass sie bis dahin noch nicht wussten, dass sie keine anderen Götter anbeten und so auch die Götter der Ägypter nicht anbeten sollten, oder dass sie noch nicht wussten, dass sie den Namen Gottes, und auch den Sabbat nicht entheiligen sollten, dass sie nicht töten, stehlen, lügen, die Ehe nicht brechen sollten etc.... ?
      Ich habe es bereits erklärt. Der Gläubige möchte Gottes Gebote halten. Wenn das der Fall ist, antwortet Gott, und gibt ihm anschließend die Gebote.
      Vor dem Auszug gab es viele Gläubige(Hebräer11) die gewillt waren Gottes Gebote im Glauben zu halten.Deswegen gab es die Gebote vorher schon.

      Armin Krakolinig schrieb:

      Wenn sie die Gebote Gottes tatsächlich halten wollten, warum taten sie das dann nicht in Ägypten, wie es Gott vielleicht von ihnen erwartet hatte? Oder glaubst Du wirklich, dass sie seine Gebote noch nicht kannten????
      Vielleicht hatten sie die Gebote vergessen, oder als überflüssig, oder nicht notwendig erachtet, oder sie lebten in der billigen Gnade...., oder waren zu tief in der Sünde verstrickt... Auf jeden Fall brauchten sie zuerst die Befreiung aus Ägypten
      Gruß
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Armin Krakolinig schrieb:

      Nun sagt aber die Bibel, dass der Mensch eigentlich nur durch den Hl. Geist und durch das Gesetz erkennen kann, dass er ein Sünder ist. Also muss der ungläubige und gesetzesübertretende Mensch zuerst den göttlichen Gesetzgeber und sein Gesetz kennenlernen, bevor er von seinem Unglauben und von seinem Ungehorsam Gott und seinem Gesetz gegenüber erlöst werden kann! Oder sehe ich da theologisch immer noch was falsch? Ist das etwa bei der Befreiung aus Ägypten völlig anders gelaufen?
      Der Heilige Geist zeigt dem Menschen seine Sündhaftigkeit. Das ist bei jedem Menschen individuell. Ich habe noch nie gehört, das einer bei der Wiedergeburt, die 10 Gebote gezeigt bekam.So etwas wird auch nicht im AT berichtet. Der Erlöste bekommt durch den Heiligen Geist gezeigt, dass er durch Jesus Kreuzigung Vergebung bekommt/hat. Im Glauben erkennt der Erlöste die Liebe Gottes in seinen Geboten. Deshalb möchte er die Gebote Gottes halten und fragt nach dem Willen Gottes.
      Diese Rechtfertigung aus dem Glauben wird dem Betreffenden aus reiner Gnade geschenkt.In der Heiligung kann der Mensch sich immer wieder für die Sünde oder den Gehorsam gegenüber den Geboten Gottes entscheiden. Der Mensch wird dann aber die Folgen seines Handelns tragen.
      Die Befreiung aus Ägypten, durch des Lammes Blut, ist nur ein Bild. Die wirkliche Befreiung geschah am Kreuz. Jesus hat die Schuld, aller Menschen, am Kreuz auf Golgatha bezahlt. Das sündlose Blut Jesus bedeckt die Sünden/Schuld aller Menschen, seit Adam(ich habe die Textstellen mehrfach zitiert)
      Deswegen konnte Gott zu allen Zeiten im AT Vergebung aussprechen.

      Armin Krakolinig schrieb:

      Warum hat denn Gott den Pharao und die Ägypter nicht erlösen können? Was war denn ihr Problem? Es war doch einzig und alleine ihr Unglaube aber allen voran auch ihr Ungehorsam diesem wahren Gott gegenüber, der sich ihnen vor dem letzten Unheil in großen Zeichen und Wundern offenbarte?
      Deine Gedanken, was wäre wenn, die Israeliten anders gehandelt hätten und was wäre wenn der Pharao so oder so gehandelt hätte und das sie dann auch ohne die Erstgeborenen ausgezogen wären,..... kann ich nicht nachvollziehen.

      Armin, bei Gott gibt es ein "nicht können" nicht. ER hat am Kreuz, die Schuld aller Menschen getragen. Der Glaube daran erlöst. Warum so viele nicht daran glauben können, weiß ich nicht.
      In der Wüste kamen sehr viele Israeliten durch Unglauben um.( Hebräer 4)Der Unglaube bewirkt Ungehorsam. Aber letztendlich sind die Menschen durch Unglauben umgekommen, oder mussten deswegen 40 Jahre durch die Wüste wandern. Der Glaube errettet, (Hebräer 11.) Der Glaube sagt: Ich bin erlöst. Der Glaube sagt: Die Gebote Gottes sind alle gut und ein Ausdruck seiner Liebe zu uns, und weil sie alle gut sind, möchte ich sie halten. Das war schon immer so.
      Gruß
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Babylonier schrieb:




      Kann es sein, dass die Adventisten die einzigen sind, die dies so sehen? Macht Dich das irgendwie nachdenklich? Könnte das irgendwas damit zu tun haben, dass die anderen Konfessionen nicht Euren "Geist der Weissagung" teilen?

      @Babylonier, In der Bibel steht die Definition der Braut (Gemeinde) Christi genau drin: Offb 12,17 "Und der Drache wurde zornig über die Frau (Gemeinde) und ging hin, um Krieg zu führen mit den übrigen von ihrem Samen, welche die Gebote Gottes befolgen und das Zeugnis Jesu Christi haben.
      "Hier ist die Geduld der Heiligen, welche die Gebote Gottes und den Glauben Jesu bewahren." (Off.14,12)

      Nach dieser Definition schrumpft das Feld aller Kirchen, bzw. aller Religionen aufs Minimum zusammen. Jesus ruft Dich, als bekennenden Babylonier, heraus ...zu seiner Herde.

      Mt 7,14 Denn die Pforte ist eng und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind es, die ihn finden.


      Du sagst, ob "uns" das nachdenklich macht, dass nur Adventisten "es so sehen"..... Das ist aber für mich der beste Beweis dafür, dass wir auch das Zeugnis Jesu haben, denn NUR der Heilige Geist kann das Wort auch richtig verstehen lassen, ohne dem hätten wir "es auch nicht erkannt".

      Damit sage ich nicht, dass der HG nicht auf andere wirken kann... das tut ER aber sowas von, denn ER will allen aufrichtigen auch das Verständnis/Erkenntnis geben, DAMIT sie Babylon verlassen, DAMIT sie erkennen und damit sie sich der Gemeinde Jesu anschließen... ja, natürlich.

      Nicht so lange her ist genau das in meinem Umfeld passiert. Eine liebe Frau, Katholikin, sehr einfach aber sehr ehrlich und lieb, hat beim Bibellesen (selber) den Sabbat erkannt. Sie wusste nichts über STAs, und so hat sie nach ihrem Verständnis, für sich daheim den Sabbat zu heilgen. Da sie aber auch ein Verständnis vom Gottesdienst hatte, ist sie am Sonntag noch in die Kirche gegangen. Bald führte der HG sie "zufällig" mit einem STA zusammen... diese Frau hat in ein paar Wochen ihre Taufe, sie dankt jeden Tag unter Freudetränen Gott dafür, dass Er sie erkennen hat lassen...

      Ich für mich glaube, dass es weder eine Schande noch Überheblichkeit ist, wenn man deutlich sagt, was Gott uns in der Bibel mehr, als deutlich zu verstehen gibt: es gibt nur eine Braut Christi, es gibt nur eine Gottes Wahrheit, und es führen nicht alle Wege in den Himmel. Es führt dort auch keine Autobahn hin, keine Einfahrt, sondern nur eine schmale Pforte, die man suchen muss.


      Eph 4.. " Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung eurer Berufung;ein Herr, ein Glaube, eine Taufe;



      .
      :greet:


      Stofi empfiehlt:
      Das geistliche Babylon.