Sinn des Gesetzes

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    • HeimoW schrieb:

      Was soll dieses ständige Geifern gegen die RKK?


      Es geht nicht nur um die Zählweise!

      ekd.de/glauben/zehn_gebote.html
      Die Zehn Gebote
      (nach Martin Luthers Kleinem Katechismus)

      Bei der Zählung der Gebote gibt es im Judentum und in den christlichen Kirchen unterschiedliche Traditionen.
      Die hier wiedergegebene Fassung folgt der lutherischen und römisch-katholischen Tradition.
      Eine andere Zählung ergibt sich dort, wo das Bilderverbot - "Du sollst dir kein Bildnis machen" - als zweites Gebot aufgeführt wird, so in der anglikanischen, reformierten und orthodoxen Tradition.
      Dort werden dann "neuntes" und "zehntes" Gebot als ein Gebot verstanden.

      Das erste Gebot
      Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. (kein Bilderverbot!)

      Das zweite Gebot
      Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht mißbrauchen. ( kein Bilderverbot!)

      Das dritte Gebot
      Du sollst den Feiertag heiligen.

      Das vierte Gebot
      Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.

      Ich wäre nicht einverstanden, wenn "mein Testament" so geändert würde!!!
    • Argunmente - Argumente - - -

      Bogi111 schrieb:

      Ich wäre nicht einverstanden, wenn "mein Testament" so geändert würde!!!


      Ich auch nicht. Auch meine Briefe möchte ich nicht so gelesen haben, wie manche die Bibel lesen.

      Aber : Auf meine Farge an den evangelischen Relkigionsprofessor der Schule vor langer Zeit, warum das Bilderverbot ausgelassen sei : "Nun, dann wären uns ja fast zweitausend Jahre christlicher Kunst verlorengegangen !"

      Darf ich dazu vermerken : Ich habe nach dem "Waum" gefragt und nicht nach "Was wäre, wenn - - "
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von philoalexandrinus ()

    • Ecclesia Semper Reformanda!

      Seele1986 schrieb:

      Na dann bist du hier doch richtig. Kannst ja zu den STA wechseln (oder jüdisch werden), dann bist du auf der richtigen Seite.
      Hallo Seele 1986,
      was sollen Deine ständigen Aufforderungen an mich, die Konfession zu wechseln? Einmal sagst Du, ich solle katholisch werden, nun wieder soll ich zu den STA oder Juden gehen; was soll das? Ich bleibe evangelisch! Aber: es gibt in unserer Kirche z.Z. mindestens so viele Missstände, wie zu Zeiten Martin Luthers: z.B. Nicht offizielle Wiedereinführung des Sabbats / Verbeamtete Pfarrerschaft / zu hohe Pfarrer + Bischofsgehälter / Oberkirchenrat / Keine Volkswahl des Landesbischofs in Württemberg / Zu starke Betonung der oft "bibelwidrigen" historisch-kritischen Methode / radikale Glaubenskritik eines ungläubigen evang.Professors Lüdemann / Dorothe Sölles "Gott-ist-tot-Theologie" / Margot Käßmanns Ablehnung der "biologischen Jungfrauengeburt" / Festhalten an der z.T. bibelwidrigen Kindertaufe / Tolerierung der Homosexualität und der Abtreibung / Keine Pfarrerwahl durch die Kirchengemeinde vor Ort usw., usw. ...
      Aber ich bleibe evangelisch und will - im Sinne Luthers meine Kirche stets reformieren im Sinne von Martin Luthers "Ecclesisa semper reformanda!" = "Die Kirche muß ständig erneuert werden!"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • 10 GEBOTE oder 613 GEBOTE ?

      HeimoW schrieb:

      Ist Dir eigentlich schon mal aufgefallen, dass die protestantischen Kirchen wie auch die STA "bibelwidrig" die Gebote anders teilen/zählen als die Juden, denen sie wohl unbestritten zuerst gegeben waren?
      Das wäre mir neu, dass die Juden die 10 Gebote = Dekalog - oder wie die jüdische Religionswissenschaftlerin Frau Ruth Lapide (kommt immer am Dienstag um 17:00 Uhr auf BIBEL-TV und ist sehr zu empfehlen! Sendung: Die Bibel aus jüdischer Sicht) - sie bezeichnet - "das Zehntwort" anders zählen, als in der Bibel oder wie es die Reformatorische Kirche Helvetischen Bekenntnisses tut. Ich bitte daher d r i n g e n d um Aufklärung! Oder wird hier gemeint, dass die 10 Gebote ein Teil der insgesamt 613 jüdischen Gebote und Verbote sind; in diesem Falle wäre es aber auch eine biblische Zählung. Also bitte mitteilen, wie die Juden die 10 Gebote zählen! Danke!
      MfG
      PS.: Auch nicht alles, was die Juden theolog. behaupten ist richtig; z.B. stimmt deren jüdischer Kalender nicht mit der Bibel überein! Nach den Juden war im Jahre 3.760 v.Chr. die Schöpfung Adams - daher befinden wir uns 2015/2016 bereits im jüd.Jahr 5.775/5.776. Aber diese war - anhand der bibl. Chronologie 4.114 v.Chr.!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • @Norbert Chmelar:

      es war eher ironisch gemeint.

      Zu deinen Kritikpunkten:

      einiges davon teile ich! Anderes sieht mir eher nach Kommunalpolitik aus, die du betreibst.

      Eine Einführung des Sabbats teile ich absolut nicht, aber das hier zu diskutieren, würde zu weit führen; es gibt entsprechende Threads dazu.

      Zu den Geboten:

      die Juden zählen anders als die Kirchen. Die Präambel gilt schon als Gebot.
      Die Reformierten (Helvetisches Bekenntnis) sagen "Präambel" und zählen es nicht mit.

      Es gibt keine Kirche, die so zählt, wie die Juden das tun (auch die Adventisten nicht) wie HeimoW ja bereits sagte.

      Lg
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Norbert Chmelar schrieb:

      HeimoW schrieb:

      Ist Dir eigentlich schon mal aufgefallen, dass die protestantischen Kirchen wie auch die STA "bibelwidrig" die Gebote anders teilen/zählen als die Juden, denen sie wohl unbestritten zuerst gegeben waren?
      Das wäre mir neu, dass die Juden die 10 Gebote = Dekalog -...anders zählen, als in der Bibel oder wie es die Reformatorische Kirche Helvetischen Bekenntnisses tut. ...

      Siehe: Wikipedia Einteilungen
      oder: Jüdisches Museum, Wien
      oder: evangelische.de
      Liebe Grüße, Heimo
    • Man könnte somit statt auf 10 auch auf 12 Gebote kommen!

      Die Zehn Gebote sind in einem jahrhundertelangen Prozess
      entstanden und zusammengewachsen. Sie waren anfangs nur eine von mehreren
      formal wie inhaltlich verwandten Gebotsreihen, die JHWHs Willen
      zusammenfassten: Ex 34,17–26 EU, Lev19,1f.11–18 EU, Dtn 27,15–26 EU
      ein sogenannter Dodekalog (Zwölfwort), eventuell bezogen auf die Zwölf Stämme Israels – und Ez
      18,5–9 EU.
      Auch die beiden Dekalogvarianten enthalten je zwölf Einzelforderungen, die aber
      schon innerhalb der Tora als „Zehnwort“ (Ex34,28 EU)
      bezeichnet und entsprechend eingeteilt wurden. (Soweit der Auszug aus dem WIKIPEDIA-ARTIKEL)

      Somit könnte man, wenn man wie folgt vorgeht, statt 10 Gebote, tatsächlich 12 Gebote proklamieren:( Textversion: Einheitsübersetzung)

      1.) Ich bin JAHWEH, dein Gott...
      2.) Du sollst dir kein Gottesbild/Gottesbildnis machen.
      3.) Du sollst dich nicht vor anderen Göttern niederwerfen.
      4.) Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes nicht missbrauchen.
      5.) Gedenke des Sabbats / Achte auf den Sabbat.
      6.) Sechs Tage darfst du schaffen...
      7.) Ehre deinen Vater und deine Mutter.
      8.) Du sollst nicht morden.
      9.) Du sollst nicht die Ehe brechen.
      10.) Du sollst nicht stehlen.
      11.) Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen.
      12.) Du sollst nicht nach dem Haus / nach der Frau deines Nächsten verlangen

      Fazit: Es kommt tatsächlich nicht auf die Zählung an, sondern auf den Inhalt der "die zehn Worte". (2.Mose 34,28)!
      PS: Aber wir sind uns doch wohl einig, dass sich der Ausdruck: "DIE ZEHN GEBOTE" sowohl bei Juden, wie auch bei Christen durchgesetzt hat und üblich ist!
    • @Norbert Chmelar,

      2Mo 34,28 Und
      er war allda bei dem HERRN vierzig Tage und vierzig Nächte und aß kein Brot und trank kein Wasser. Und er schrieb auf die Tafeln die Worte des Bundes, die Zehn Worte.

      5Mo 4,13 Und er verkündigte euch seinen Bund, den er euch gebot zu halten, nämlich die Zehn Worte, und schrieb sie auf zwei steinerne Tafeln.

      5Mo 10,4 Da schrieb er auf die Tafeln, wie die erste Schrift war, die Zehn Worte, die der HERR zu euch geredet hatte mitten aus dem Feuer auf dem Berge zur Zeit der Versammlung; und der HERR gab sie mir.



      .
    • Christlicher Kunst

      Seele1986 schrieb:

      Darf ich fragen, was an christlicher Kunst schlecht ist?


      Ich schätze sie sehr, beachte ihre Aussagen - - (Fastentücher, Verduner Latar, Darstellungen der Maria lactans, Dreifaltigkeitskirche in Stadl - Paura - - )

      Nur : Die Antwort des Religionsprofessors ist doch etwas seltsam.Natürlich - eine Folge wäre gewesen, dass - - ja, was wäre, wenn.

      Trotzdem wage ich es,. daran zu erinnern : Die Argumentation, wir (aus dem protestantischen Kreis) beten Illustrationben weder an noch dienen wir ihnen - man müsse das Gebot ganz lesen - Gut, aber fragen wir uns selbst kritisch, wieweit etwa das Bild Jesu in uns durch Bilderbibeln und Buchillustrationen vorgeformt ist.Ehedem war die ungefähr 200 Blätter umfassende Darstellung biblischer Szenen von Schnorr v. Karolsfeld die einzig verfügbare Bilderbibel - in Vollform oder gekürzt. Wir haben einmal gemeinsam fetsgestellt, wie sehr diese Bilder uns geprägt haben.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Der katholische Katechet zur Zählung der Gebote

      Die Kirche habe mit Recht das letzte Gebot auf zwei Gebote aufgespalten : Eine Ehefrau sei kein Besitz, man könne sie nicht begerhren wie - - -

      Na ja, hat er recht ?
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Klar, Anbetung geht nicht, aber darüber brauchen wir hier ja wohl nicht sprechen.

      Ja, mein Jesus-Bild ist auch geprägt durch jene Bilder; na und?

      Ich finde es eigentlich sehr vielsagend: der italienische Jesus sieht aus wie ein Italiener; in Spanien sieht er spanisch aus; in Polen sieht er polnisch aus; in Korea sieht er koreanisch aus, usw.

      Ja, "faktisch" hat er vermutlich wie ein Taliban ausgesehen... Und? Ist das wichtig? Ich denke nicht. Hilft der Sache auch nicht.

      Warum nicht nette Kindheitserinnerungen daran haben?
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Norbert Chmelar schrieb:

      ...Fazit: Es kommt tatsächlich nicht auf die Zählung an, sondern auf den Inhalt der "die zehn Worte". (2.Mose 34,28)!
      PS: Aber wir sind uns doch wohl einig, dass sich der Ausdruck: "DIE ZEHN GEBOTE" sowohl bei Juden, wie auch bei Christen durchgesetzt hat und üblich ist!

      Ja, da sind wir einig wollen aber dabei auch im Auge haben, dass es zwei Überlieferungen der 10 Gebote (10 Worte) gibt (2Mo 20 / 5Mo 5) es daher aus den Inhalt, nicht den genauen Wortlaut ankommt. Den "Entfall" des "Mach dir kein Bildnis" sehe ich dabei aber durchaus kritisch. Es geht m.E. dabei aber nicht nur um gemalte Bilder, sondern auch um Bilder in unserem Verständnis - nicht umsonst spricht man vom Gottesbild. Wer sich auf ein "Gottesbild" fixiert und nicht in einer lebendigen Gottesbeziehung lebt, wird in die Irre gehen (siehe die Pharisäer und andere Fromme in unserer heutigen Zeit).
      .
      Liebe Grüße, Heimo