Bestimmt Gott jede Lebenszeit bzw. deren Ende?

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    • Bogi111 schrieb:

      Das gröste Übel ist der Tod,für jeden,
      Der Tod kann nach 80 Jahren Leben oder nach schwerer Krankheit auch eine Erlösung sein.
      Pauschalaussagen treffen es nie, denke ich.

      Zudem gehört der Wandel seit der Geburt bzw. schon seit dem Mutterleibe dazu. Das sind auch Sterbeprozesse.
      Hättest du als Säugling stehenbleiben wollen, ewig und unsterblich? Das wäre doch schade.
      Und das will ich sagen, wenn mein Tag kommt:
      Ich danke Dir, mein Herr, ich danke Dir für alles.
    • Bogi111 schrieb:

      Was glaubst Du wie es sich mit 70 anfühlt mit kapputen Knien......und......
      Bestimmt nicht schön. Ich sehe das jeden Tag.
      Das ändert aber nichts.

      "Solang du das nicht hast, dieses Stirb-und-Werde, bist du nur ein trüber Gast auf dieser schönen Erde"

      Haben wir nicht Gutes von Gott empfangen, und sollten das Schlechte nicht auch annehmen?

      Bogi111 schrieb:

      Wir haben doch das versprechen, das alles viel besser wird!!
      Ja, aber nicht hier. Hier sind wir Erdlinge, wie Adam.
      Der erste Mensch war aus Erde und Geist,
      der zweite Mensch aber ist aus Geist, der lebendig macht.

      Und was dir hilft, hier auszuharren in diesem Leib, in dem du verborgen bist, ist der Geist.
      Und das will ich sagen, wenn mein Tag kommt:
      Ich danke Dir, mein Herr, ich danke Dir für alles.
    • Seele1986 schrieb:

      Yppsi schrieb:

      Sehe ich ganz anders!
      Das Problem ist doch schon, dass man sämtliche Übel gleichstellt.

      Ja und daß in einem Adventisten-Forum das was ich ganz anders sehe - wenn überhaupt - kopfschüttelnd und abwinkend zur Kentniss genommen wird.

      Trotzdem kurz:

      Für Adventisten mag der Tod das größte Übel sein? Verstehe zwar nicht warum?
      Wenn ein gläubiger Mensch stirbt, dann ist es für die Angehörigen schlimm, (obwohl sie eigentlich wissen, daß er jetzt an einem viel besseren Ort ist) aber nicht für den, der stirbt.
      Wir wissen nicht, warum Gott manchmal für uns völlig unverständlich kleine Kinder, gläubige Menschen, Eltern kleiner Kinder usw, zu sich holt!
      Aber bei solchen Fällen bin ich überzeugt, daß es nicht ohne Grund geschieht.
      Gott weiß warum es für diese und jene besser ist, warum er sie zu sich holt, was sonst mit ihnen geschehen wäre, wir nicht!

      In den Augen der Unverständigen gelten sie als tot, und ihr Abscheiden wird für Strafe gehalten und ihr Weggehen von uns für Verderben; aber sie sind im Frieden. Weish. 3 Vers 2-3
    • Yppsi schrieb:

      Gott weiß warum es für diese und jene besser ist, warum er sie zu sich holt, was sonst mit ihnen geschehen wäre, wir nicht!
      Richtig. Uns geht dies große Gewebe auch nichts an bzw. es würde uns überhaupt nichts helfen, wenn wir dort hineinschauen könnten.
      Deshalb gibt es auch in der Bibel mehrfach das Verbot der Magie. Wir haben hinter diesen Schleier nicht zu schauen bzw. können dort gar nichts schauen;
      alles, was man dort sieht, ist Täuschung. Deswegen befürworte ich die Vehemenz, mit der die Adventisten z.B. den Spiritismus ablehnen.

      Was aber hier wie anderswo auch gemacht wird ist, dass man die Vergänglichkeit des Menschen mit Sünde gleichsetzt, und das halte ich für falsch.
      Das Wissen um die eigene Endlichkeit, die man nicht akzeptieren will, hat viel Übel angerichtet auf der Welt.
      Und das will ich sagen, wenn mein Tag kommt:
      Ich danke Dir, mein Herr, ich danke Dir für alles.
    • Ich war 17 oder 18, als ich so ein Ereignis erlebte.

      3 tiefgläubige Männer waren im Auto auf dem Weg zu einer (ich sage jetzt mal) christlichen Veranstaltung.
      Auf dem Weg dorthin, es waren keine 10 Kilometer, verunglückten sie. Alle 3 tot!
      Durch eigene Schuld.
      An einer Kreuzung angehalten, losgefahren und den Motor abgewürgt und mitten auf der Straße stehen geblieben.
      Ein LKW konnte nicht mehr bremsen und knallte in sie rein.
      Eine Frau und deren 2 Kinder verloren mit einem Schlag den Mann bzw Vater und den Schwiegervater bzw Großvater und noch einen weiteren Verwandten.
      Und ja, es wurde damals auch gespottet.

      Und nein, sie sind nicht daran zerbrochen!
    • Ja, das ist tragisch.

      Und nirgendwo steht geschrieben oder wird behauptet, dass gläubigen Menschen sowas nicht geschieht. In keiner Religion übrigens und in keiner religiösen Schrift.
      Ich halte diese ganze Denke für eine Irrlehre, die in der Moderne maßgeblich durch die Charismatischen Strömungen gefüttert wurde, die letztlich auf ein magisches Verständnis
      aus uralten Zeiten zurückgreifen.
      Gott ist da ein Wunscherfüller und Talisman und der Name Jesus wird wie eine Zauberformel benutzt (im Katholizismus findet man das auch).

      Wenn sowas geschieht, muss man sich Zeit nehmen, um zu weinen.
      Hiobs Freunde machen es wunderbar vor: sie kommen zu ihm und setzen sich zu ihm in den Staub und schweigen.
      Natürlich kommen irgendwann Gedanken und man möchte darüber reden und jeder hat so seine Ansichten; das ist okay.

      Die Antwort Gottes am Ende ist aber: Wer seid ihr denn? Was wisst ihr denn?
      Er bleibt ein wunderbares Geheimnis.
      Und das will ich sagen, wenn mein Tag kommt:
      Ich danke Dir, mein Herr, ich danke Dir für alles.
    • Karl Barth war kein "Extrem-Theologe"! / Warum hat Gott nicht öfters gerettet - wie bei den 3 Freunden im Feuerofen?

      Menschino schrieb:

      Die Supergläubigen meinen, Gott sei der GANZ ANDERE. Der Extrem-Theologe Karl Barth hat das in seinem Kommentar zum Römerbrief mit viel Verve behauptet.

      Gott ist aber nicht so anders, dass er ein Monster wäre.

      Gott ist insofern anders als wir, weil er unverbrüchliche Liebe ist. Zu der sind wir nicht fähig.
      ABER Gott ist nicht völlig anders, sonst hätte sein Sohn nicht Mensch werden können.
      Gott ist anders, aber in einem positiven Sinn.

      Gottes Allmacht ist vor allem Letztmacht.
      Auch wenn wir alles hier verloren sehen: Er rettet aus dem Tod.
      Also der am 10. Dezember 1968 - vor 50 Jahren verstorbene Prof. Dr. Karl Barth
      (* 10. Mai 1886 in Basel; † 10. Dezember 1968 ebenda) war alles andere als ein "Extrem-Theologe"! Karl Barth war der bedeutendste Theologe des 20. Jahrhunderts und bei der Bekennenden Kirche, für die er1934 auch die "Barmer Theologische Erklärung" verfasst hatte!

      Ja, für Barth „ist Gott der GANZ ANDERE!” - A b e r , laut Barth kann nur in Jesus Christus sich Gott offenbaren! Denn »Jesus Christus, wie er uns in der Heiligen Schrift bezeugt wird, ist das eine Wort Gottes, das wir zu hören, dem wir im Leben und im Sterben zu vertrauen und zu gehorchen haben.« (These 1 der Barmer Theologischen Erklärung) -----> siehe auch :
      Karl Barth - reformiert-info.de
      reformiert-info.de - Militärische Gewalt bleibt letztes Mittel › Barth-1...: Zitat:
      KARL BARTH
      (1886-1968)

      Ausgerechnet ein Reformierter prägte die protestantische Theologie des 20. Jahrhunderts entscheidend.


      Karl Barth wurde am 10. Mai 1886 in Basel geboren. Er studierte in Bern, Berlin, Tübingen und Marburg unter dem dominierenden Einfluss der liberalen Theologie. Von dieser setzte er sich während seiner Zeit als Pfarrer in Safenwil (im schweizerischen Kanton Aargau) mehr und mehr ab und gilt als Begründer der an der Bibel orientierten "Wort-Gottes-Theologie" (später auch "Dialektische Theologie" genannt). Er engagiert sich auch sozial und politisch und wird - während seiner Zeit als Professor in Bonn - zum Gegner der Nationalsozialisten und Mitbegründer der "Bekennenden Kirche". Die Barmer Theologische Erklärung von 1934 stammt zum größten Teil aus seiner Feder. Barth setzt sich - von seinem Bonner Lehrstuhl suspendiert und von der Gestapo mit Redeverbot in Deutschalnd belegt - von der Schweiz aus für verfolgte Juden ein und befürwortet den bewaffneten Widerstand gegen Hitler.
      Nach dem Krieg schreibt Barth in Basel weiter an seiner "Kirchlichen Dogmatik", die als die am besten ausgearbeitete systematisch-theologische Abhandlung des 20. Jahrhunderts gilt. Er stirbt in der Nacht vom 9. auf den 10. Dezember 1968.


      Homepage der Karl Barth Forschungsstelle Bochum mit zahlreichen Links


      Homepage des Karl Barth-Archivs Basel mit Bildern und Tondokumenten


      Eine biographisch-bibliographische Einführung in Leben und Werk Barths (sehr verlässlich, zitationsfähig und in der Forschung anerkannt)


      Das Prospekt der Karl Barth-Gesellschaft e.V. mit einer Biografie Barths.pdf


      Ich bekenne mich als »Barthianer«, wenn man so will und muss Barths Kommentar zum Römerbrief öfters durchlesen, ist interessant, aber keine leichte Lektüre! Man muss diesen Kommentar mindestens dreimal lesen, um sich besser in die Gedanken von Karl Barth hineinzuversetzen! Also Barth war als Gegenpol zu Rudolf Bultmanns Bibelkritik („Die Wunder Jesu habe es nicht gegeben!”) und »Entmythologisierung« mit seiner "Dialektischen Theologie" dringend notwendig! Barth kann man durchaus als „Bibel-Theologe” und „bibelgläubig” bezeichnen! Indem er alles auf Christus zentriert, steht Karl Barth in der guten evangelisch-protestantischen Tradition eines Martin Luthers und eines Ulrich Zwinglis. Mit seiner Dialektischen Theologie steht er in der Tradition des Apostels Paulus! Ohne das umfangreiche Werk Karl Barths wäre die Theologie sehr ärmer gewesen!

      Lothar60 schrieb:

      Bekannte Adventisten von mir, ein älteres Ehepaar von 65 und 62 Jahren, sind mit dem Auto auf dem Rückweg vom Besuch der Kinder und Enkel tödlich verunglückt. Ich kannte sie recht gut. Sie haben mich auch daheim besucht.
      Ihr Tod war nicht Gottes Wille, sondern ihr Tod war menschengemacht, menschliches Versagen im Strassenverkehr. Sie hatten noch nicht einmal Schuld. Ein anderer Autofahrer ist ihnen frontal reingefahren. Gott hatte keine Schuld. Viele geben aber Gott die Schuld. Deshalb wollen sie mit Gott nichts zu tun haben.

      Ich kenne einen Pastor, dessen kleiner Sohn von einem LKW totgefahren wurde. Er verbitterte und "verhärtete" von seinem Wesen her und verzweifelte. Aber der Tod seines Sohnes war nicht Gottes Wille. Es war menschliches Versagen, fahrlässige Tötung durch einen rücksichtslosen LKW-Fahrer. Eine kaum vorstellbare furchtbare Tat. ...


      Bei Flugzeugabstürzen, Tsunami-Katastrophen, Hurrikans usw. ist es nicht anders.
      Ja, es stimmt schon, an diesen tragischen, von Dir geschilderten Unglücksfällen war Gott nicht schuld! ----> A b e r, man könnte schon wegen der ALLMÄCHTIGKEIT GOTTES die Frage stellen, warum Gott jeweils nicht einen Schutzengel (wie ER das bei mir schon mindestens dreimal (!!!) getan hat!) gesandt hat, um diese Tode zu
      verhindern? Die Frage lautet daher: Ist Gott doch nicht allmächtig? Ist er nicht in der Lage alles zu überblicken? ----> Solche Fragen werden von ernsthaft Suchenden Menschen gestellt! --->Und deshalb sollten wir versuchen, darauf Antworten zu finden.

      Und bei der Daniel-Vortragsreihe bei den Schorndorfer Baptisten letzte Woche habe ich an den Redner die Frage gestellt: „ Warum hat Gott - wie bei den drei Männern im Feuerofen - bei den unzähligen Opfern der Verfolgung durch die Katholische Kirche, welche durch die Inquisition auf dem Scheiterhaufen unter qualvollen Schmerzen gestorben sind nicht auch öfters eingegriffen? Warum hat ER meinen Vorfahren Jan Hus nicht auch durch einen Engel auf dem Scheiterhaufen von Konstanz am 6.Juli 1415 vor dem Tode bewahrt?
      Es wäre doch für den allmächtigen Gott eine Kleinigkeit gewesen „aus dem Feuer zu retten”! Warum Tat Gott es nicht?” ----> Die m.E. unbefriedigende Antwort von Dr. Stefan Jung war ein Wort Jesu: „Ihr werdet euer Kreuz auf euch nehmen müssen!”. War das der Grund, dass Gott nicht mehrmals "Männer/Frauen aus dem Feuer rettete"? Ich meine, dass wir auch als Christ solche Fragen stellen dürfen ohne dass mir deshalb »Gotteslästerung« vorgeworfen wird...

      Yppsi schrieb:

      Lothar60 schrieb:

      Nein. Gott beendet das Leben eines Menschen nicht.
      Man hört es hin und wieder beispielsweise bei Beerdigungen, wenn jemand z.B. tödlich verunglückt ist: Gott hat das Leben gegeben und Gott hat es genommen. Aber das stimmt nicht. Der Tod kommt niemals von Gott, sondern das blühende Leben. Auch Leid und Krankheit und Elend kommen nicht von Gott und sind auch nicht Gottes Wille.

      Bekannte Adventisten von mir, ein älteres Ehepaar von 65 und 62 Jahren, sind mit dem Auto auf dem Rückweg vom Besuch der Kinder und Enkel tödlich verunglückt. Ich kannte sie recht gut. Sie haben mich auch daheim besucht.
      Ihr Tod war nicht Gottes Wille, sondern ihr Tod war menschengemacht, menschliches Versagen im Strassenverkehr. Sie hatten noch nicht einmal Schuld. Ein anderer Autofahrer ist ihnen frontal reingefahren. Gott hatte keine Schuld. Viele geben aber Gott die Schuld. Deshalb wollen sie mit Gott nichts zu tun haben.

      Ich kenne einen Pastor, dessen kleiner Sohn von einem LKW totgefahren wurde. Er verbitterte und "verhärtete" von seinem Wesen her und verzweifelte. Aber der Tod seines Sohnes war nicht Gottes Wille. Es war menschliches Versagen, fahrlässige Tötung durch einen rücksichtslosen LKW-Fahrer. Eine kaum vorstellbare furchtbare Tat. Aber Menschen tun so etwas.
      Sehe ich ganz anders!
      Hallo Yppsi, würde mich interessieren, wie Du es siehst! Danke für die Antwort, gerne auch per PN!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Bogi111 schrieb:

      Das gröste Übel ist der Tod,für jeden
      ...ja, ich sehe auch so. Und auch Paulus:

      Der letzte Feind, der vernichtet wird, ist der Tod.
      1.Kor.15;26


      Seele1986 schrieb:

      Der Tod kann nach 80 Jahren Leben oder nach schwerer Krankheit auch eine Erlösung sein.
      ...ja, aber das ist eine absolute Notlösung. Ich könnte auch sagen: ein Gnadenschuss... kein Grund für grosse Freude. Grund für Freude ist was Gott verspricht:

      Wenn aber dies Verwesliche anziehen wird die Unverweslichkeit und dies Sterbliche anziehen wird die Unsterblichkeit, dann wird erfüllt werden das Wort, das geschrieben steht "Der Tod ist verschlungen vom Sieg".
      Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel??
      1.Kor.15;54-55.


      Yppsi schrieb:

      Für Adventisten mag der Tod das größte Übel sein? Verstehe zwar nicht warum?
      Nicht nur für Adventisten.

      Denn der Sünde Sold ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn.
      Röm.6;23.


      Der Tod ist so zu sagen der absolute Gegenpunkt zum "Gottes Gabe". Wir können auch sagen: der Sünde Sold ist die Vergänglichkeit. Alle gute Sachen vergehen viel zu schnell. Wenn ich einen geliebten Menschen verliere, dann ist das einfach schlecht. Selbst dann ist der Verlust viel zu gross, wenn ich weiss, irgendwann sehen wir einander wieder. Für mich fehlen lebenlang meine Lieben die ich verloren habe.

      Seele1986 schrieb:

      Das Wissen um die eigene Endlichkeit, die man nicht akzeptieren will, hat viel Übel angerichtet auf der Welt.
      Als Christ natürlich nehme ich zur Kenntnis, dass wir sterben müssen und habe Hoffnung am Wiedersehen. Eine Rebellion bringt nichts, aber die atheistische (humanistische) Einstellung "Der Tod ist natürlich" sehe ich nicht anders als Kapitulation vor dem Feind...

      Seele1986 schrieb:

      Wenn sowas geschieht, muss man sich Zeit nehmen, um zu weinen.
      ...so ist das...

      Allerdings diese Gedanken bringen uns (zumindest mich) nicht viel weiter in der Grundfrage... :/

      LG
      Peter
      Jesus:
      "Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten."

      Mat.7:12.
    • Epafroditus schrieb:

      ..ja, aber das ist eine absolute Notlösung
      Nun ja. Abraham starb alt und lebenssatt, heißt es. Von einer Notlösung sehe ich da nichts. Es war einfach genug und damit hatte er Frieden, stelle ich mir vor.

      Epafroditus schrieb:

      aber die atheistische (humanistische) Einstellung "Der Tod ist natürlich" sehe ich nicht anders als Kapitulation vor dem Feind...
      Ähm, der Tod gehört zur Natur, natürlich.
      Kapitulation ist das nicht, sondern richtige Sichtweise. Der Tod ansich ist kein Feind, allenfalls je nachdem, in welcher Art er kommt.

      "Kapitulieren" wirst du müssen, denn auch du wirst sterben. Da geht kein Weg dran vorbei.
      Für jemanden, der glaubt, ist das aber kein Zerstörer mehr, und das ist der Unterschied, denke ich.

      Epafroditus schrieb:

      Allerdings diese Gedanken bringen uns (zumindest mich) nicht viel weiter in der Grundfrage...
      Nun war das ja auch nicht das einzige, was hier geäußert wurde.
      Du hast die freie Auswahl; vielleicht bringt dich ja was anderes weiter in der Grundfrage ...
      Und das will ich sagen, wenn mein Tag kommt:
      Ich danke Dir, mein Herr, ich danke Dir für alles.
    • Yppsi schrieb:

      Für Adventisten mag der Tod das größte Übel sein? Verstehe zwar nicht warum?
      Nicht nur für die Adventisten,sondern auch für Gott!

      Vieleicht war Gottes Liebe so groß das er sich mit Satan auf den Diel im Paradies einließ...???
      Wie er Satan beschreibt steht in der Bibel ziemlich deutig.

      Ja der Tod ist der Sünde Sold. Sünde bedeuten nicht dem Vertrauen der weiß was Tod bedeutet. Das ENDE!!!

      Das hat Gott so nie gewollt. Aber aus Liebe sich darauf einglassen dem Menschen selbst über Leben und Tod entscheiden lassen.
      Selbst in den Tod zu gehen, um sein Versprechen wahr zu machen,der "Schlange" den Kopf zu zertreten.

      Wer sich von Jugend auf damit beschäftigt und Jesus kennengelernt hat, geht mit dem Leben bewusster und dankbarer um.

      Er ist frei von der Angst vor Gott und freut sich auf das Ewige Leben mit IHM!!!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bogi111 ()

    • Meine Antwort siehe blau dazu geschrieben

      Seele1986 schrieb:

      Epafroditus schrieb:

      ..ja, aber das ist eine absolute Notlösung
      Nun ja. Abraham starb alt und lebenssatt, heißt es. Von einer Notlösung sehe ich da nichts. Es war einfach genug und damit hatte er Frieden, stelle ich mir vor.


      Natürlich in unserer gegenwärtigen Welt niemand möchte ewig leben.
      Aber Du meinst sicher nicht, dass sich Abraham in der Ewigkeit unwohl fühlen würde und irgendwann unbedingt sterben möchte...


      Epafroditus schrieb:

      aber die atheistische (humanistische) Einstellung "Der Tod ist natürlich" sehe ich nicht anders als Kapitulation vor dem Feind...
      Ähm, der Tod gehört zur Natur, natürlich.Kapitulation ist das nicht, sondern richtige Sichtweise. Der Tod ansich ist kein Feind, allenfalls je nachdem, in welcher Art er kommt.
      Die Feststellung "Der letzte Feind, der vernichtet wird, ist der Tod." kommt nicht von mir.


      "Kapitulieren" wirst du müssen, denn auch du wirst sterben. Da geht kein Weg dran vorbei.
      Für jemanden, der glaubt, ist das aber kein Zerstörer mehr, und das ist der Unterschied, denke ich.


      Die Tatsache, dass ich auch sterben muss, bedeutet keine Kapitulation.

      Kapitulation ist, wenn ich den Tod entgegen der Schrift nicht mehr als Feind betrachte. Ja, ich muss auch sterben, aber für mich als gläubiger/erlöster Mensch kann der Stachel des Todes nicht mehr schaden. Das ist meine Hoffnung



      Epafroditus schrieb:

      Allerdings diese Gedanken bringen uns (zumindest mich) nicht viel weiter in der Grundfrage...
      Nun war das ja auch nicht das einzige, was hier geäußert wurde.Du hast die freie Auswahl; vielleicht bringt dich ja was anderes weiter in der Grundfrage ...


      Die "Grundfrage" ist: "Bestimmt Gott jede Lebenszeit bzw. deren Ende?"


      Mit unserem Gedankenaustausch - ist der Tod ein Feind oder nicht - sind wir von dieser Frage etwas abgekommen... - das meinte ich.

      LG
      Peter

      Jesus:
      "Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten."

      Mat.7:12.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Epafroditus ()

    • Yppsi schrieb:

      Ja genau, deshalb ist der Tod, also das Sterben, für mich kein Übel.
      Das ist mir klar. Wenn ich sterben muss ist auch nicht das grosse Übel für mich. Für mich ist das furchtbare Übel, wenn ich einen geliebten Menschen verliere. Genau so, wenn jemand mich liebt, ist ein grosser Verlust, wenn ich sterbe.

      Natürlich, auf der gegenwärtigen Erde niemand möchte ewig leben...
      Jesus:
      "Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten."

      Mat.7:12.