Apg 10: Reine und unreine Speisen

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    • Ghasel schrieb:

      ... so möchte ich doch aber folgendes Zitat in den Raum stellen:

      "Nicht das, was durch den Mund in den Menschen hineinkommt, macht ihn unrein, sondern was aus dem Mund des Menschen herauskommt, das macht ihn unrein" (Mt 15,11)

      Ghasel, mit lieben Grüßen

      Eine Speise macht nicht unrein, sondern vllt. krank. Unrein kann dich nur eine Sünde machen oder das, was du bist und tust; was aus dir heraus kommt, macht dich unrein. Das ist eine ewige Begriffentfremdung. Unrein macht dich die Sünde. Ein unreines Tier macht dich krank.

      .
    • @Stofi

      Ob Dus glaubst oder nicht, ich habe Gott kennen gelernt und für mich ist es alles andere als logisch, dass die Speisevorschriften noch gelten. Wenn Du für Dich dieser Überzeugung ist, ist das für mich ok, aber den Menschen, die unreine Speisen essen, vorzuwerfen sie würden Gott nicht kenne ist einfach eine Sache, die man bleiben lassen sollte. Die Glaubenseinstellung an der Nahrung festzumachen, wie Du es hier den in dem Punkt andersdenkenden Christen vorwirst, ist eine Unmöglichkeit. Es ist eine Einteilung der Adventisten, die die Speisevorschriften für weiterhin gültig erklären und andere Vorschriften, wie die Frisurenvorschrift aus dem selben Kapitel, als ungültig erklären. Andere Christen ziehen diese Grenzen an einem andern Ort. Bitte respektiere das und hör auf damit andern deswegen den Glauben abzusprechen.

      Liebe Grüsse
      DonDomi

      P.S: Ich weiss ich habe solche Formulierungen schon öfters geschrieben, aber solche Aussagen, wie Deine lass ich einfach nicht ohne Antwort stehen.
    • Stofi schrieb:

      JA, Gott hat in der Schrift an alles gedacht.


      Die STA haben hier in Deutschland aus sozialen und religiösen Strömungen des 18./19. Jahrhunderts bereits die "Lebensreform" (siehe Arbeit Thomas Bürger) übernommen und damit der Verstädterung, Industrialisierung, sowie "entwerteter Nahrung" entgegen gesetzt z.B. "kein Gemüse von nach Liebig kunstgedüngten Feldern!" Und die ganze Vielfalt der Wasseranwendungen nach Prienssnitz, Winterternitz, Kneipp,Schlenz , Kuhne - - und sich damit auch der der Agrarindustrie, der Naturferne, der "Schulmedizin" widersetzt.

      Ich schätze zum Beispiel die Wasseranwendungen sehr (sofern man sie nicht auf feuchtheisse und feuchtkalte Umschläge reduziert)- aber wo steht in der Bibel etwas davon - man komme mir nicht mit dem rituellen Bad Naemanns. Wo steht etwas von Bewegung, Training - Kreislauftraining, Wanderungen, in der Bibel ?
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • Stofi schrieb:

      Ghasel schrieb:

      ... so möchte ich doch aber folgendes Zitat in den Raum stellen:

      "Nicht das, was durch den Mund in den Menschen hineinkommt, macht ihn unrein, sondern was aus dem Mund des Menschen herauskommt, das macht ihn unrein" (Mt 15,11)

      Ghasel, mit lieben Grüßen

      Eine Speise macht nicht unrein, sondern vllt. krank. Unrein kann dich nur eine Sünde machen oder das, was du bist und tust; was aus dir heraus kommt, macht dich unrein. Das ist eine ewige Begriffentfremdung. Unrein macht dich die Sünde. Ein unreines Tier macht dich krank.

      .


      Stofi,

      wenn du aus den kultischen Vorschriften zur Reinheit und Heiligkeit "Gesundheitsgebote" machst, verdrehst Du den Sinn des Wortes Gottes (ins Absurde).
      Wie schon philoalexandrinus oben erläutert hat, es geht entweder um Heiligkeit oder vergiss es.

      Gesundheit als Pseudoreligion ist heidnisch, nicht Nachfolge Jesu! Und was bei uns manchmal propagiert wird: Irrlehre.
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Ich wollte eigentlich gar nicht drauf antworten, aber wenn es sich so durchliest, dann kitzeln die Finger ja doch ein wenig:

      WENN Jesus irgendwann alle Speisen für rein (gesund) erklären würde, würde Petrus es als Erster in seinem Kopf ändern.
      1. wie kommst du zu der Schlussfolgerung? Petrus ist nun nicht das "Paradebeispiel" eines "treuen Nachfolgers" (wie du es verstehst); zudem stellst du wieder ein sehr statisches Bild vor: WENN Jesus, DANN hätte Petrus SOFORT... - Du musst mit deinem Diktator selber klarkommen, ich kann da nix zu und werde das nicht mehr ins Detail besprechen. Es geht mir dermaßen auf den Geist...

      2. "rein" heißt nicht "gesund". Das ist deine Sichtweise und die von Moslems heutzutage, die einige Ergebnisse der Wissenschaft als Beleg dafür nehmen, dass sie richtig sind; von Juden wirst du sowas nicht hören.
      Sie halten die Gebote nicht wegen irgendeiner "Gesundheit", sondern schlicht und einfach, weil Gott es ihnen gesagt hat. Sie würden auch Kies essen, wenn es da stehen würde.

      Des Weiteren:
      Petrus brauchte von Jesus nichts bezüglich der Speisen zu "lernen"; er war Jude, er hat nie anders gegessen.

      Des Weiteren:
      Es geht in der Szene nicht um Essen, und erst Recht geht es nicht um einen "Befehl" an Petrus, plötzlich etwas Unreines zu essen. Es geht um die Öffnung der Botschaft Gottes an das Heidentum, symbolisch dargestellt durch das Einverleiben der unreinen Speisen;
      soll heißen: das Heidentum wird integriert (siehe vergleichsweise der edle und der wilde Ölbaum).
      Heiden haben nicht "koscher" gegessen, sie haben auch keinen Auftrag koscher zu essen. Die Reibereien zu diesem Thema sind bei Paulus nachzulesen; es steht dem Gewissen offen.

      Des Weiteren:
      Es gibt auch keine "Rückbesinnung" zu einem "ursprünglichen Christentum". Es gab nie ein ursprüngliches Christentum. Religionsgeschichte ist Kulturgeschichte: es gab anfangs Judenchristen (denn daher kam die Lehre), dort hat man selbstverständlich koscher gegessen und Sitten und Gebräuche nach jüdischer Art gepflegt.
      Dann ging es mehr und mehr in die heidnischen Regionen; dort isst man nicht koscher und pflegt Sitten und Gebräuche nach jeweiliger (heidnisch)-kultureller Art.

      Vollkommen normaler Prozess, den wir in der Geschichte ständig irgendwo finden und lesen.

      Das einzige, was aus dem Judentum absolut einzigartig und besonders ist (und was wir übernommen und behalten haben) ist der unsichtbare, einzige Gott! Es gab zwar auch anderswo monotheistische Tendenzen, aber nicht zu vergleichen mit der Vorstellung aus Israel.

      Das "Ursprüngliche" (sowohl in Judentum als auch Christentum) ist:

      Du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben, mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Gemüt.
      Und du sollst deinen Nächsten lieben, wie dich selbst.


    • Rein - untrein - gesund (??)

      Seele1986 schrieb:

      . "rein" heißt nicht "gesund". Das ist deine Sichtweise und die von Moslems heutzutage, die einige Ergebnisse der Wissenschaft als Beleg dafür nehmen, dass sie richtig sind; von Juden wirst du sowas nicht hören.
      Sie halten die Gebote nicht wegen irgendeiner "Gesundheit", sondern schlicht und einfach, weil Gott es ihnen gesagt hat. Sie würden auch Kies essen, wenn es da stehe



      Das ist leider nicht nur eine Sichtweise der Moslems. STA verbreiten in den (ihren) Schulen Gelehrtes und Gelerntes über die "Würmer im Fleisch der Schweine) ( SS - Betrchtung _ Weltfeld deutsch Freitag, 10. 04 2015 - danach Seite 30)- wobei es einer richtig "wurln" sieht und darazufhin - - gläubig wurde : Die Trichinen im Dünndarm wird er gar nicht gesehen haben, für die (gesundheistgefährdenden, ja unter Umständen tödlichen) Larven im Muskelfleisch braucht man - den Amtstierarzt. - - Aber ich esse auch kein Pferdefleisch und keinen Waller = Wels = Catfish. Und keine Haifsichflossen - Suppe Und keine Calamari und keine Shrimps am Finger Food bei einem Empfang - - - und bei all diesen hört sich die endlose Benachrichtigung des Gemeindevolkes über irgend ein XYc1 - 27 Protein AUCH (!!) im Schwienfleich auf.

      Ja, von Juden wirst Du so etwas nicht hören ! Von mir auch nicht !!!
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    • Aber ich esse auch kein Pferdefleisch und keinen Waller = Wels = Catfish. Und keine Haifsichflossen - Suppe
      :tired: ne... ich auch nicht...

      Reden wir eigentlich vom essenstechnischen "Durchschnittsbürger", oder wovon reden wir?

      Ich würde niemals auf die Idee kommen, mir Haifisch-Flossen-Suppe zu bestellen...

      Meeresfrüchte sind mir generell zuwider, aber selbst wenn, sowas isst man doch nicht einfach jeden Tag... Ich frag mich manchmal, von was für Personen und ihren Essgewohnheiten wir eigentlich sprechen. Nichts für Ungut!

      Das hat mich bei Veiths Ernährungsvorträgen auch immer gestört, dass er da "Essgewohnheiten" und Speisen anführt, die der "Normalbürger" gar nicht hat... In gehobenen Kreisen vielleicht, aber bei mir und in meinem Kaff sieht das in der Regel anders aus...

      Wir wissen HEUTE, dass Schweinefleisch vergleichsweise ungesünder ist als Rind oder Geflügel; das stimmt. Der Körper sagt einem das häufig selbst: ich mag und vertrage Schwein nicht so gut; ich meide es.
      Die Bibel hat dieses Gesundheitsdenken in dieser modernen Weise nicht.

      -Schweinefleisch ist in heißen Ländern nicht lange haltbar. Es wird schneller schlecht. Es war einfach allgemein nicht an der Tagesordnung, Schwein zu essen. Rind eignet sich viel besser.
      -Zudem ist das Schwein ein Symbol der Heiden. Der Eber war eine Gottheit. Ein Schwein sult und wült im Dreck, grunzt, frisst alles, was es vors Maul kriegt (eine Metapher auf die herrschenden Heidenvölker); ein perfektes Symbol für Unreinheit und Götzerei (daher wurde es ja später mit gleicher Polemik gegen die Juden verwendet).

      Wir wissen HEUTE, dass es für Magen & Darm sehr bekömmlich ist, wenn man Fleisch & Milch nicht zusammen aufnimmt ("Du sollst das Zicklein nicht in der Milch seiner Mutter kochen").
      Das ist ein netter "Zusatz", natürlich gibt Gott keine schlechten Empfehlungen. Aber mit Gesundheit hatte es nichts zutun!

      Fragt man einen Juden, was dieses Gebot soll, dann antwortet er: "Das Kind soll nicht in der Milch der eigenen Mutter zubereitet werden; das ist eine Verachtung des Tieres!"; das Kindchen soll nicht im "Saft der Mutter" schmoren.

      Wir müssen essen! Aber (und das kann man aus dem alten Testament absolut lernen!) wir sollen bewusst und ordentlich damit umgehen. Respekt vor der Erde und Respekt vor den Tieren (Ghasel hatte schon darauf verwiesen).

      Im 7. Jahr soll der Acker ruhen. Das muss man nicht 1:1 so durchführen, sondern es soll bedeuten, dass man der Erde Zeit lässt, sich zu regenerieren. Man soll mit den natürlichen Prozessen der Natur mit-arbeiten.

      Ich verstehe und teile jede Kritik die an unserem Ausbeutungsverhalten geübt wird und gestehe sofort, dass ich mit beteiligt bin durch meinen Einkauf.
      Aber ich verstehe nicht, wie man 3000 Jahre alte Speiseregeln (die DORT gut und nötig waren) als Eintrittskarte für den Himmel darstellen kann, obgleich man sich an zahlreiche andere Gesetze, die dort stehen, NICHT hält [weil man nämlich dafür in den Knast kommen würde und kurzum gesagt zu feige ist, auch dort "treu" zu sein]!

      Wir haben zudem einfach andere Verhältnisse heute! Die Welt ist überbevölkert, Speisen müssen anders gelagert, gehalten, beschafft werden; es hat nicht mehr jeder seinen Bauernhof, wo er für sich und seine Familie Essen anbaut und züchtet und alles natürlich abläuft.

      Leider sitzen da manche nicht mit am Tisch... Wir reichen Länder sitzen im Honigtopf, die armen gucken dumm aus der Wäsche. Ich bin mir dessen bewusst. Es ist leider so. Deshalb soll man dankbar sein für das, was man so reichlich hat.
    • @Seele1986:

      Also ich gehöre zu denen die Meeresfrüchte, Pferd, Strauss und Schwein essen. Weil ich es einfach mag. Allerdings habe kein Problem damit, wenn jemand aus welchen Gründen auch immer darauf verzichten möchte. Gerade Meeresfrüchte müssen nämlich sehr frisch sein, sonst verderben sie schnell und schmecken auch nicht mehr.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Der Durchscnittsbürger -

      Seele1986 schrieb:

      essenstechnischen "Durchschnittsbürger",


      Ich vermeide es, meine oder die in der "Gruppe" blühenden Phantasien den mi völlig unbekannten "Weltmenschen" lustvoll in die Schuhe zu schieben , aberhier genügt der Blick auf die mit Kreide geschreibene oder gedruckte Sepiesekarte - die hängt draussen vor dem Lokal oder vor dem wüsrtelstand (und ich lese sie gerne !).

      Der isst sowohl alltags beim Würstelstand Pferde - Leberkäs als auch alle möglichen Meeresfrüchte auch im Beisl. .Waller -Filet steht eher oft auf den Speisekarten, Und kaufst Du eine Neuwagen, so bieten die Dir schon Sekt und Brötchen mit Shrimps drauf an. Gilt auch für neu eröffbete Billigboutique. Du glaubst nicht, bei wlechen banalen Gelegenheiten zwei inschwarz mit kleinen weissen Schürzchen, die eine mit einem Tableett voller Sektgläser, die andere mit Fingerfood und exoticshen Häppchen anbietend herumlaufen !

      s
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    • Post Scriptum / eine neue Subthematik

      Mein Dorf hatte ehedem fünf Fleischereien - und eine sechste: Den "Pepi - Hacker" (Spezialist nur für Pferdefleisch, solange es genug Pferde gab). Jetzt haben wir x Restaurants, mit auch billigem Menü - Angebot ( der Henkelmann hat ausgedient) davon 3 Italiener mit Frutti del Mare fast täglich im Menüplan. Die anderen bieten recht oft Waller an . Den "Pferde - Leberkas" offeriert der Würstelstand vor meiner Bank - ein Treffpunkt eher knapp bemittelter Arbeistloser und Pensionisten und Tschecheranten .

      Da sind wir weit weg aus dem Luxussegment im Alltag der kleinen Berufstätige und der armen Leute. Da begegnet uns täglich eine Entscheidung.

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      Ich bin schon sehr neugierig, was uns irgendwann einmal verkündet wird bezüglich der "Pflege" unseres "Darmmikrobioms" (Artikel aus Fachblatt : " Univ. Prff. Dr. Peter Holzer : Das Gehirn unter dem Einfluss des Darmmikrobioms"
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    • Da sind wir weit weg aus dem Luxussegment im Alltag der kleinen
      Berufstätige und der armen Leute. Da begegnet uns täglich eine
      Entscheidung.

      Nun gut, ich ziehe meine Aussage diesbezüglich zurück; es ist doch alltäglicher, wenn man drüber nachdenkt.

      Ich muss auch gestehen, dass ich, was Essen angeht, ein ziemlicher Grobian bin; Essen ist für mich hauptsächlich Treibstoff.

      Ich habe einen Patienten (enorm übergewichtig) der mir des Öfteren in allen Einzelheiten erzählt, wie fein und gut das Fleisch zubereitet war, das er letztens gegessen hat, und wie gut die Soße dazu passte usw. Ich kann so ein Interesse nur schwer nachvollziehen; mich interessiert sowas nicht wirklich :D

      Ich gehöre zu den Leuten, die über Genussdinge nicht reden wollen. Wenn man mal ein spitzen Essen in einem Restaurant hatte und anderen noch am nächsten Tag vor lauter Wonne der Speichel aus dem Mundwinkel läuft und sie fast in philosophische Essays über den Teller ausarten, dann sage ich einfach nur: "War sehr lecker." Fertig. Ich bin kein Gourmet.

      Allein deshalb wären gewisse Strömungen schon nichts für mich. Diese detaillierte, ständige Beschäftigung mit Essen und Trinken ist nicht meins.
    • ...
      Diese detaillierte, ständige Beschäftigung mit Essen und Trinken ist nicht meins. ...


      Na ja, in diesen Fällen liegt wohl meist eine Essstörung vor, diese Störung entspringt allerdings den unterschiedlichsten Quellen, als da z.B. wären:



      • Mangel an Nahrungsmitteln
      • Befürchtung des Mangels
      • Überfluss an Nahrungsmitteln
      • Geiz
      • Magersucht
      • ...


      Diese Liste ist natürlich nicht vollständig ...

      Ghasel, mit lieben Grüßen

      p.s.: irgendwie ist mir die 'Zitatfunktion' missraten, die Quelle findet ihr hier
      Nicht alles, was gezählt werden kann, zählt (Einstein)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ghasel ()

    • Na ja, in diesen Fällen liegt wohl meist eine Essstörung vor, diese
      Störung entspringt allerdings den unterschiedlichsten Quellen, als da
      z.B. wären:







      • Mangel an Nahrungsmitteln
      • Befürchtung des Mangels
      • Überfluss an Nahrungsmitteln
      • Geiz
      • Magersucht
      • ...




      Diese Liste ist natürlich nicht vollständig ...
      Versteh jetzt nicht ganz, was du meinst... Wo liegt eine Essstörung vor?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Seele1986 ()

    • @Seele1986

      Ich habe mich ja bereits geoutet, dass ich auch zur Sorte gehöre, die auch "abartige" Fleischsorteb mögen. Ich bin aber auch Mensch der gerne gut isst und auch darüber ins schwärmen kommen kann. Ich mg gutes Essen und ja gutes Essen ist mir wichtig. Essen ist für mich wesentlich mehr als Nahrungsaufnahme, da kommt Geselligkeit, soziale Aspekte und Meinungsaustausch hinzu. ich gehe gerne gut Essen und lasse mich das gerne auch etwas kosten. Ich mag auch einen guten Wein zu einem Essen, es sei denn ich muss noch Autofahren dann trinke ich höchstens 1Glas meistens nichts. Es gab schon Abende da habe ich weit mehr als 150€ für mich allein zum Essen und trinken bezahlt und es war für mich jeden cent wert. Ich glaube man kann heute zwei Strömungen feststellen: Menschen die nur zur Nahrungsaufnahme essen, bei den meisten ist es dann auch egal woher das Fleisch und Gemüse kommt, einfach günstig und viel muss es sein. Und dann gibt es Menschen wie ich, die gerne Essen und auf darauf achten was sie essen ( vegetarier und veganer gehören oft auch zu dieser Gruppe). Diese Menschen schauen meist, dass sie Lebensmittel aus der Region konsumieren, Qualität kommt vor Quantität und auch biologische Lebensmittel haben einen höheren Stellenwert. Bei mr ist es beispielsweise so, dass ich immer zuerst Saisonal und aus der Region kaufe, wenn es dann noch ein Biolabel gibt, umso besser. Ich würde aber im Winter nie Erdbeeren kaufen, auch wenn dort Bio drauf steht. Aber ich finde, dann ist keine Saison und dann kauf ich es auch nicht. Btw. schmecken die auch nicht. Ich kann auch problemlos auf Fleisch verzichten statt Fleisch aus Massentierhaltung. Leider machen es einem viele Restaurant immer noch schwer. Ich esse in einem Personalrestaurant, und da sind sie bez. vegetarischer Menüs nicht sehr kreativ, oft gibt es das selbe und jeden zweiten Tag ist es derart langweilig, dass ich lieber Fleisch nehme, nicht wegen de Fleisch sondern weil die Alternative zu schlecht ist.

      Ich glaube bewusstes Essen würde jedem gut tun und auch unserer Umwelt. Dann ist Vegetarisch plötzlich Umweltschonender als vegan, wo vieles um die halbe Weltkugel transportiert werden muss. Aber man muss bewusstes Essen üben, nur so kann man seine Geschmacksknospen aktivieren.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • .. Ich mag auch einen guten Wein zu einem Essen, es sei denn ich muss noch Autofahren dann trinke ich höchstens 1Glas meistens nichts.

      Don Domini, Du wirst mir immer sympathischer : wer das gutes und spezielle Essen - es kann aucg was ganz einfaches sein - nicht geniessen kann, ist im Umgang eher "ungeniessbar" Von Gottes Wunsch ud Auftrag an das Volk, in froher Gmeinchaft gut und reichlich zu essen und zu trinken - dazu gibt es im AT einige Stellen.

      Nur bitte : Autofahren - Auch kein Glas, in der BRD 2/10 , in Oesterreich 1/8 als "Trinkeinheit" - - ist harmlos, aber die Polizei hat eine gute Nase und auch beim fremdverschuldeten Blechschaden wird es brenzlig. Da kannst Du Dir die Primillegrenze "abschminken". Der Alkomat ist sehr genau. Auch unter dem gesetzlichen Limit lässt sich von der Polizei was konstruieren. Und dann wird es - teuer. In Oetserreich - ein Paket "fachärztlicher Befürwortungen zu etw € 300 .- das Stück, daszu Blut auf CDT, und dann will der Verkehrspsyachologe (Test kostet extra) eine Naschschulung - damit sind so und so viele Wochen zwei Abende weg - - -
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von philoalexandrinus ()

    • Die Ansgt um die Schlankhiet - und um die nicht ganz hudertprozentige Gesundhei des essens,

      Ghasel schrieb:

      Na ja, in diesen Fällen liegt wohl meist eine Essstörung vor, diese Störung entspringt allerdings den unterschiedlichsten Quellen, als da z.B. wären:



      Magersucht - ja; die Bikini - Bridge ist/war ein Gesund heitsproblem in den USA. Die angst vor dem Mngel : DA fehlen - lomischerweise nur für einige - bei dieser oder jener Zubereitung oder uch bei der Auswahrl in Denns NAturkostladen rgendwleche SPurenstoffe ( - ohne die ndere sorglos und gesud lleben !) ,erden "Nahrungsergänzungsmittel" in der Apotheke dazugekuft, da fürchtet man, dasss ene Shitte SAchertorte gleich das Colesterin gefährlich durhceinnderbringt - - da kommen twei , jedes mitseinem Tuppetrware - Zöofchen - zum Gemeindepotluck - kann mnan sicher sein, dss das von den anderen Gemeindehgliedren miMitgebrachte uch wirklich gesund is ?

      Lactoseintoletranz oder Sellerie - Alergie lssen wir einml als atsächliche körperliche Krankheiten weg.

      Nur : wievie kostbare Lebenszeit vertun die grundlos Ängstlichen mit ihrer ganzen speziellen Küchenplnung ?
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • @Philoalexandrinus:

      Ich weiss, dass ich auch mit einem Glas bei einem Blechschaden hafte. Trotzdem gönn ich mir dann ab und zu ein Glas. Allerdings gehe ich meistens sowieso zu Fuss oder mit dem Fahrrad, wenn ich wieder mal gut essen gehe, von dem her ist das wirklich sehr selten, dass ich mal fahre und davor ein Glas getrunken habe. Das Geld hätte mich aber sowieso noch nie abgehalten trotz dem Autofahren Akohol zu trinken, aber ich wollte mir nie vorwürfe machen müssen, dass ich jemand überfahren habe und nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte weil ich zuvor getrunken habe. Auch wenn ich nicht schuldig sein sollte, wollte ich mir nicht das Leben lang Vorwürfe machem müssen. Ich denke aber ein Glas kann ich verantworten zumal ein gutes Essen meist auch dauert und dann ist der Alkohol schon fast wieder abgebaut bis ich mich ins Auto setze. Ein 1dl Glas wein hat etwa 0.2 Promille, also ist das in 2h schon wieder abgebaut, von dem her fühle ich mich für mein Befinden in Sachen Schuldgefühle recht safe.
      Es soll kein Beispiel sein, wie man es richtig macht, aber ich handhabe das so.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • In Sachen Schuldgefühl

      DonDomi schrieb:

      in Sachen Schuldgefühle recht safe.



      Gut. Nur ist da simpel ein anderes Moment mit im Spiel .Wievele Gutachten zur Sache hast Du schon gechrieben, wieveiel Polizeiakte durchforscht ? Gutachten des verkehrspsychologen wegen absolutem fachlichen Unsinn widerlegt ? Da sind ein paar hunder Euro so drei bis achthunder - gleich weg. und dann fällt einem Verkehrspsychologen noch ein, dass Du eine Nachschulung brauchst : Kostet was . Und Du versitzt wochenlang jeden Dienstag abends bei der Nachschulung. Heimfahren kannst Du mit den Öffis.


      (Fürherscheingesetzgesundheitsverordnung)

      Besser nicht anstreifen , der "Heh" keine Anlass geben ! Die protokollieren genau, wie lange Du zum Ziehen des Autuschlüssels brauchst, wie du Du aussteigts, ob Du schwankst - was neben Alkoholeinfluss tausend andere Ursachen haben kann - nur muss das dann im Gutachten mit Mühe diskutiert werden - -
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von philoalexandrinus ()

    • philoalexandrinus schrieb:

      DonDomi schrieb:

      in Sachen Schuldgefühle recht safe.



      Gut. Nur ist da simpel ein anderes Moment mit im Spiel .Wievele Gutachten zur Sache hast Du schon gechrieben, wieveiel Polizeiakte durchforscht ? Gutachten des verkehrspsychologen wegen absolutem fachlichen Unsinn widerlegt ? Da sind ein paar hunder Euro so drei bis achthunder - gleich weg. und dann fällt einem Verkehrspsychologen noch ein, dass Du eine Nachschulung brauchst : Kostet was . Und Du versitzt wochenlang jeden Dienstag abends bei der Nachschulung. Heimfahren kannst Du mit den Öffis.


      (Fürherscheingesetzgesundheitsverordnung)

      Besser nicht anstreifen , der "Heh" keine Anlass geben ! Die protokollieren genau, wie lange Du zum Ziehen des Autuschlüssels brauchst, wie du Du aussteigts, ob Du schwankst - was neben Alkoholeinfluss tausend andere Ursachen haben kann - nur muss das dann im Gutachten mit Mühe diskutiert werden - -


      Mir geht es bei meinem persönlichen Verhalten nicht um Geld oder Zeit, sondern um mein persönliches Gewissen. Bussen schmerzen, man ärgert sich, wen mann Zeit irgendwo absitzen muss, aber solange ich mit mir und meinem Gewissen im Reinen bin, ist das für mich zu stemmen.

      Liebe Grüsse
      DonDomi