Apg 10: Reine und unreine Speisen

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      Beitrag von HeimoW ()

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    • Stofi schrieb:

      Es ist traurig, dass man den Gott des Alten Testaments als einen blutrünstigen, ungerechten, bösen Gott darstellt, wo Er doch DIE LIEBE IST und Seinen Sohn für die Menschheit gab.
      Es ist mehr als traurig, eigentlich ist es Gotteslästerung!

      Stofi schrieb:

      Nochmal, der Vortrag ist sehr gut und erklärt alle die Dinge, die hier diskutiert und infrage gestellt werden.
      Leider nicht besser, als sonstige Ergüsse von Veith. Veith mag Dich ja motivieren, aber ein in diesen Dingen qualifizierter Wissenschaftler ist er nicht - das zu behaupten wäre Etikettenschwindel.

      siehe auch:

      DonDomi schrieb:

      und auch bei den Fischen sehen die Tabellen ganz anders aus als die von Herrn Veith. Ich weiss ja nicht, vielleicht hat Herrn Veith veraltete Daten oder was weiss ich, aber es ist erschreckend wie wenig Übereinstimmung ich mit aktuellen Daten finde. Auch seine eigenen Studien finde ich aus wissenschaftlicher Sicht lachhaft, die sagen so gar nichts aus.
      So leid es mir tut, für mich hat er von der wissenschaftlichen Seite her völlig versagt und sollte sich eigentlich nicht Professor der Zoologie nennen dürfen.

      Wer Veith in solchen Dingen als "wissenschaftliche" Quelle zitiert belegt damit nur, dass er selbst keine Ahnung vom Stand der Wissenschaft hat. Veith "bestätigt" nur die Vorurteile mancher unwissender Adventisten...
      Liebe Grüße, Heimo
    • Es ist ein Fehlschluss mancher STA-Theologen, als ob es bei Lev. 11/Deut.14 nur um materialistisch "gesunde" Nahrung gehe.

      "Tempel des heiligen Geistes" (1. Korinther 6:19. Thema "Hurerei"!), unter dieser Überschrift geht es vielmehr um die Thematik des Suchens Gottes in der gesamten Schöpfung siehe Apostelgeschichte 17:27. "... ob sie ihn wohl fühlen und finden könnten;..."

      Von allen Tierarten sind in Mose die "essbaren" als je eine ausgewählte Gruppe Landtiere, Wassertiere, Vögel und Insekten bestimmt.

      Es geht hier um ein Prinzip der "Auserwählung", welches schon auf die Sintflutgeschichte oder den Sündenfall zurückgeht.
    • Stofi schrieb:

      Es ist traurig, dass man den Gott des Alten Testaments als einen blutrünstigen, ungerechten, bösen Gott darstellt, wo Er doch DIE LIEBE IST und Seinen Sohn für die Menschheit gab. Auch ist es unverständlich, wie man Gott, Vater und Seinen Sohn Jesus manchmal so konträr darstellt, als dass Jesus die Fehler oder fehlerhafte Entscheidungen Seines Vaters korrigieren müsste. Als würde Jesu schlauer und vernünftiger und liebender, als Sein Vater im Himmel. Manchmal liest man das hier so wirklich.


      Wann endlich wird Gott, den Allmächtigen geglaubt, dass Er uns auch die Anleitung zu einem gesunden und zufriedenen Leben gab... WEIL Er uns liebt und möchte, dass es uns gut geht. Jeder normaler Arzt "verbietet" seinen Patienten weniger Süßes zu essen oder weniger Fett, einem Raucher das Rauchen, einem Alkoholiker nur ein Tropfen von Alkohol... usw. Warum wohl? Weiß so ein Arzt mehr, als der Konstrukteur selber?

      Wenn man angeblich alles essen darf, warum isst du keine giftigen Spinnen, oder Schlangen? Warum isst du keine Ratten? oder giftige Pilze?
      Du hast mich offenbar falsch verstanden. Ich vermisse lediglich Liebe, Barmherzigkeit, Wahrhaftigkeit, Friedfertigkeit und Schöpferkraft bei demjenigen Individuum, das Mose mit Schlangenzauberei von angeblicher Göttlichkeit überzeugen konnte., Also demselben der u.a. auch eine prunkvolle Hütte forderte. Im AT werden ja auch Gegensätze aufgeführt,Widersprüche....will Gott Opfer oder will er keine? Jesus selber greift ja Hosea 6.6 auf und Micha 6, 6-8 wo genau erwähnt wird,was Jesus , respektive Gottes Geist in ihm aus ihm lehrt. Gott, also der Vater Jesu hat keinen Wohlgefallen an Opfern, sondern an gelebter Liebe und Barmherzigkeit. Solches lässt aber Moses Gebieter in Menschengestalt...aber mehr als vermissen, dies während der ganzen Wüstengeschichte. An den Früchten kann man erkennen, wo im AT Gottes Geist in Jesus etwas anordnet.

      Den Schöpfergott stelle ich mich genauso vor, wie Jesus Christus ihn, den er Vater im Himmel nennt, in dessen Auftrag ja der Menschheit zur Erkenntnis gab. Und wenn Jesus lehrt, dass man nicht im einst verordneten Sinne von Zahn um Zahn vergelten soll, also gleiches mit gleichem, Böses mit Bösem sondern wie dann auch Paulus verstand, Böses mit Gutem zu überwinden. Jesus nannte es Feindesliebe, respektive man soll nicht zurückschlagen, wenn man geschlagen wird...und wenn Gott immer derselbe war? Auch die Beschneidung stammt weder von Jesus noch vom Vater im Himmel.

      Doch nun zur Nahrungsaufnahme. Ich esse sehr selten Schweinefleisch, überhaupt sehr wenig Fleisch. In unseren Lebensmittelgeschäften gibt es ja nur, was nicht giftig ist, also keine giftigen Spinnen oder Schlangen, so auch keine Ratten oder giftigen Pilze.

      Kannst Du mir sagen, warum Straussenfleisch/Kaninchenfleisch unrein sein/machen soll? Mich würde mal interessieren, aufgrund welcher Kriterien Moses Herr überhaupt einen solchen umfangreichen Speisegesetzkatalog aufgestellt hat, auch bezüglich Ausrottungs- und Tötungsgesetzen für oftmals wahrlich Geringfügigkeiten. Und was bewegte ihn wohl, als er befahl, einer Frau die demjenigen der mit ihrem Mann kämpfte zwischen die Beine griff, um ihn vom weiterkämpfen abzuhalten....gleich die Hand abzuschlagen? Liebe? Barmherzigkeit? Friedfertigkeit? Mitnichten....
      2. Mose 25.11 Wenn zwei Männer miteinander hadern und des einen Weib läuft zu, daß sie ihren Mann errette von der Hand dessen, der ihn schlägt, und streckt ihre Hand aus und ergreift ihn bei seiner Scham, 12 so sollst du ihr die Hand abhauen, und dein Auge soll sie nicht verschonen. :-(( Bin schon gespannt, wie man diese geforderte Brutalität nun wieder verharmlosen will oder rechtfertigen, oder noch schlimmer mit Jesus Christus in Zusammenhang bringen.

      Ich bin überzeugt, dass, wie Jesus Christus klar sagte, dass was wir essen -er schloss ja sicher giftige, lebensgefährliche Nahrung aus- uns nicht als Sünde -unrein machend vor Gott- gewertet wird. Wer auf Schweine-, Straussen-, Kaninchenfleisch wegen den entsprechenden Stellen in den Mose-Büchern verzichtet, jedoch himmelseits Lieblosigkeit, Mangel an Mitgefühl, Eifersucht, Neid, Hass und deren Folgen erkennen lässt, dient gewisslich nicht dem Evangelium Jesus Christus betreffend Reich Gottes. Der Himmel freut sich ja über einen jeden einstigen Sünder, der sich gottfernes Handeln abgewöhnt hat, respektive mit Hilfe des Hl.Geistes in sich abgewöhnen liess.
    • Übrigens...wusstest du (nur als Beispiel), dass JEDE Grippe, die jedes Jahr Tausende Todesfälle zu verantworten hat, vom Schwein kommt?

      Dass das die Ebpidemiologen bis dato nicht wissen! Dabei ist es doch sonennklar - nehmen wir einmal Korrelationen als Ursachenkette an: Da wird vor der Fastenzeit einmal vorsorglich doppelt so viel an Schweinsschnitzel gegessen -- und prompt haben wir die Grippeepidemie. Und die Ansteckungsgefahr ist in bevölkerungsdichten Bereichen viel höher - no na, der Verzehr von Leberkässsemmeln ist dort auch höher! -- - Und das alls sieht nur Stofi und ihr Gewährsmann! Und erst die Spanische Grippe! Die Riesenherden von Schweinen zu Ende des I. Weltkrieges ! - Alles klar !

      Und woher bekam ich, brav vegaterisch lebend und quasi eine Antithese zum "Zigeunerbaron" (" -ja, das Schreiben und das Lesen ist nie mein Fall gewesen, denn schon seit Kindebeinen befass' ich mich mit Schweinen -") mit 18 meine "echte" Grippe mit anschliessender Herzmuskelentzündung - deren Folgen mir das Bundesheer sparten - einerseits; die ich überlebte - andererseits.


      Na ja, die Schweine !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Ich könnte mir vorstellen, dass das alttestamentliche Gebot bestimmte Arten von Fleisch nicht zu essen, zur damaligen Zeit ein durchaus sinnvolles Gebot im Sine der Hygiene war. Eben sinnvoll für die damalige Zeit, für die gegebenen hygienischen Umständen, Klimabedingungen, etc.. Beim Jagen (heutige Zeit) bestimmt zum Beispiel schon das Ansetzen des Schuss, Innen-, Außen-, Mündungs- & Zielballistik, Kaliber, Mun - Wirkungsträger, Distanz, Ein / Austrittswinkel, weitgehend den Ausgangskeimgehalt des zu verarbeitenden Fleisches. Weitere Faktoren wären die Art des Aufbrechen, Auskühlung wie auch Witterungs- und Temperaturbedingung. Wild kann bei der selben Temperierung und sauberer Ausführung bis zu 15 Tage haltbar sein, während bei unsauberer Ausführung ein hoher Ausgangskeimgehalt dazu führt, dass es nur 2 Tage zur Lagerung fähig ist.

      Es kann in der Bibel durchaus Texte geben, wie zum Beispiel die Empfehlung des Tragen eines Kopftuchs für die Frauen in Korinth, die sich nur schwer auf die heutige Zeit oder den Kulturkreis übertragen lassen. Muss ich jeden Text auf mich und meine Zeit übertragen ? Vielleicht ist ein entspannter Umgang mit manchen Passagen manchmal empfehlenswerter, als ein krampfhaftes Bemühen, dass ich eine Speisevorschrift stur umsetzen "muss", weil sie etwas mit "Rechtgläubigkeit" zu tun hätte. Manche Texte berichten einfach von einer Begebenheit von heilsgeschichtlicher Bedeutung, ohne dass es die "Moral von der Geschichte" zwangsläufig geben muss.

      Aus der Jagdpraxis heraus, ließe sich im Sinne einer "Verunreinigung" in Bezug auf Feldhase und Wildschwein eine Verbindung herstellen, jedoch wäre es zuweit hergeholt, diesen Umstand an Bibelversen festmachen zu wollen. Die Brucellose, eine Zoonose die in Europa vor allem beim Wildschwein und Feldhasen durch den Erreger Brucella suis biovar II ausgelöst wird, welcher sich in Prostata, Hoden, Samenblase und auch Lymphknoten "einnisten" kann, verursacht sowohl bei Wildschwein wie Feldhase eine Infektion. Auch Fuchs und Nager können vom Erreger befallen werden. Die Infektion kann zwar auch auf das Hausschwein und den Menschen übertragen werden, Erkrankungen und Nachweise beim Menschen sind aber eine seltene Ausnahme.
    • Das ist einmal eine Stelliungnahme eines Kompetenten !


      Dagegen : In der Bibelstunde lernte ich, der Hase sei Syphilisträger - ( ! ) Ja, einer strang artspezifischen Unterform. Man liest nur halb - und predigt dann.

      SS - Heft , deutsch, Weltfeldausgabe, Seite 30 (Freitag,1 0. 04. 2015)) : "Mit Gott erlebt " - Inside Story,, geliefert von AdventistMission.org. Ein Chinese glaubt nicht, was der Prediger über das Schwein erzählt. Der Koch an seiner Arbeitsstelle kauft immer wieder ein geschlachtetes Schwein für die Kantine. Unser ungläubiger Chinese schleicht sich einmal heimlich an das geschlachtete Schwein. und schlitzt es auf : Überall Würmer ! - - - - Ich habe mir den Spass gemacht und das mit dem Parasitologen der Abteuilung" SChweine" der veteVeterinärmedizinischen Universität durchdiskutiert : JA, höchstens MAden einerspeziellen Fliege, welche aber zur Eiablage unmittelbar auf schon verwesendes , nicht von Schweinehaut geschütztes Fleich gelangen mssen - - -

      Ja, und dann lese ich in einem Thread aus USA noch von einer Glaubensschwester, welche ihre NAchbarin bekehrte, indem sie ihr diese Geschichte erzählte und nochhinzufügte, sie selbst habe das im Mikroskop ( ! ) gesehen - - - Und ei Bruder aus meiner Gemeinde kennt dieses GEschichte auch von einer Missionsveranstaltung vor Jahren - - - -


      @james gabrfiel : Dies könnte ja auch der Grund etwa für das Verbot , , kein Kleid, , das mit Wolle und Leinen gemengt ist, zu tragen : wer weiss hier und heute etwas von damaliger Wäschehygiene und für welche Mikroorganismen etwa eine solche MAterialmischung (wenn feucht ?) einen besonderes guten Nähboden bot ? - -So als Annahme. (Ich wünsche dir einmal eine aus wolle getsrickte BAdehose - wie ich sie in der WW Ii - Zeit tragen muste !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Dass vorwiegend Fleisch und Aasfressende Tiere nicht gesunde Nahrung für Menschen sein können, versteht sich. Aber warum "unreine" Pflanzenfresser in der Bibel.

      Bei "koscher" kann man "rabbinisch" oder "mosaisch/biblisch" unterscheiden.

      Letztlich wird man nicht darum herumkommen, den Gedanken des "Überlebensopfers" sowie der göttlichen Erwählung als inspiriertes Prinzip zu erkennen.

      Dann hat das "Unterscheiden" beim Essen auch mit der Identität Jesu und seines Erlösungswirkens zu tun.

      Vgl. auch das "Unterscheiden des Leibes Christi" beim Passahmahl. 1. Korinther 11:27.-31.
    • philoalexandrinus schrieb:

      Dies könnte ja auch der Grund etwa für das Verbot , , kein Kleid, , das mit Wolle und Leinen gemengt ist, zu tragen : wer weiss hier und heute etwas von damaliger Wäschehygiene und für welche Mikroorganismen etwa eine solche Materialmischung (wenn feucht ?) einen besonderes guten Nährboden bot ? - -So als Annahme. (Ich wünsche dir einmal eine aus wolle getsrickte Badehose - wie ich sie in der WW Ii - Zeit tragen muste !
      Die aus Wolle gestrickte Badehose stelle ich mir als sehr unangenehm vor.
      Mein Gesicht verzieht sich bei Vorstellungen, eine solche Badehose tragen zu müssen.

      Die Überlegung, dass hygienische Gründe ausschlaggebend (im wahrsten Sinne des Wortes) für das Verbot von Gewändern aus Mischfasern sind, ist eine Annahme die sich für mich als nachvollziehbar gestaltet. Die Leinenfaser hat eine hohe Dichte, schließt wenig Luft ein, die daraus gewonnene Bekleidung ist daher von Natur aus schmutzabweisend und kaum anfällig für Bakterien. Da die Faser wenig Luft einschließt, ist sie von hoher Luftdurchlässigkeit gekennzeichnet, die Haut kann auch bei heißen Temperaturen „ideal“ atmen und der Stoff sorgt dennoch für ausreichend Wärme in kühleren, sommerlichen Abendstunden.

      Bei Kleidung aus Wolle bin ich nicht gerade lammfromm... Erinnere mich da an einen Pullover, gefertigt aus Schurwolle. Ein unerträglich kratzendes "Büßergewand", wenn man unter dem Pulli kein langärmeliges Hemd oder T - Shirt trug. Wie stark Wolle kratzt hängt auch von der Dicke der Faser der Wolle und der Empfindlichkeit der Haut ab, die bei jeden Menschen verschieden ist. Ich habe keine Unverträglichkeit gegen Wolle, jedoch ging das Tragen dieser Pullis mit geröteter Haut und Juckreiz einher. Das sich Wolle nicht gerade positiv auf den Hautzustand auswirkt ist allgemein bekannt. Die Oberhaut bildet die äußere Hautschicht, im Gegensatz zur "darunterliegenden" gut durchbluteten Lederhaut verfügt die Oberhaut über keine Blutgefäße. Gerade wenn man sich ständig kratzen muss, könnte es gut möglich sein, dass Keime an aufgekratzten Stellen leichter in die Haut eindringen.

      Die Annahme, dass "damals" eine (feuchte) Materialmischung aus Leinen & Wolle für gewisse Mikroorganismen ein gut passendes Milieu darstellten und deshalb das Verbot erteilt wurde, gefällt mir gut. Als ich mal zum Beginn vom Wochenende Wäsche wusch, Freitag abends weg fuhr um das Wochenende "auswärts" zu verbringen und völlig darauf vergaß die Wäsche aus der Maschine zu nehmen, erwartete mich bei der Rückkehr am Sonntag Abend ein netter und wohlriechender "Empfang" in der Waschtrommel...
    • philoalexandrinus schrieb:

      Dagegen : In der Bibelstunde lernte ich, der Hase sei Syphilisträger - ( ! ) Ja, einer strang artspezifischen Unterform. Man liest nur halb - und predigt dann.
      Es würde eigenlich reichen wenn man es so beachten würde wie es GOTT gemeint hat. Ich verstehe auch nicht die Vorwürfe gegen Mose....
      Bevor ich aus Hunger sterben würde, müsste auch eine "Sau" daran glauben....

      1 Mos.6

      19 Und du sollst in die Arche bringen von allen Tieren, von allem Fleisch, je ein Paar, Männchen und Weibchen, dass sie leben bleiben mit dir.

      20 Von den Vögeln nach ihrer Art, von dem Vieh nach seiner Art und von allem Gewürm auf Erden nach seiner Art: Von den allen soll je ein Paar zu dir hineingehen, dass sie leben bleiben.

      21 Und du sollst dir von jeder Speise nehmen, die gegessen wird, und sollst sie bei dir sammeln, dass sie dir und ihnen zur Nahrung diene.

      22 Und Noah tat alles, was ihm Gott gebot.

      1 Mos.7

      1 Und der HERR sprach zu Noah: Geh in die Arche, du und dein ganzes Haus; denn dich habe ich für gerecht befunden vor mir zu dieser Zeit.

      2 Von allen reinen Tieren nimm zu dir je sieben, das Männchen und sein Weibchen, von den unreinen Tieren aber je ein Paar, das Männchen und sein Weibchen.

      3 Desgleichen von den Vögeln unter dem Himmel je sieben, Männchen und Weibchen, um Nachkommen am Leben zu erhalten auf der ganzen Erde.

      1 Mose 9

      1 Und Gott segnete Noah und seine Söhne und sprach: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde.

      2 Furcht und Schrecken vor euch sei über allen Tieren auf Erden und über allen Vögeln unter dem Himmel, über allem, was auf dem Erdboden wimmelt, und über allen Fischen im Meer; in eure Hände seien sie gegeben.

      3 Alles, was sich regt und lebt, das sei eure Speise; wie das grüne Kraut habe ich's euch alles gegeben.

      4 Allein das Fleisch mit seinem Leben, seinem Blut, esst nicht!



      3 Mose 11

      25 und wer ihr Aas trägt, soll seine Kleider waschen und wird unrein sein bis zum Abend:

      26 an allem Getier, das gespaltene Klauen hat, aber nicht ganz durchgespaltene, und nicht wiederkäut. Unrein soll es euch sein, und wer es anrührt, wird unrein sein.

      27 Und alles, was auf Tatzen geht unter den Tieren, die auf vier Füßen gehen, soll euch unrein sein. Wer ihr Aas anrührt, wird unrein sein bis zum Abend.

      28 Und wer ihr Aas trägt, soll seine Kleider waschen und unrein sein bis zum Abend; denn sie sind euch unrein.

      31 Die sind euch unrein unter allem kleinen Getier. Wer ihr Aas anrührt, der wird unrein sein bis zum Abend.

      32 Und alles, worauf ihr Aas fällt, das wird unrein, jedes hölzerne Gefäß oder Kleider oder Fell oder Sack, jedes Gerät, mit dem man arbeitet. All das soll man ins Wasser legen, es ist unrein bis zum Abend und dann wieder rein.

      33 Ist es aber ein irdenes Gefäß, in das ein solches Aas hineinfällt, so wird alles unrein, was darin ist, und ihr sollt es zerbrechen.


      Als ich einen großen Wildhasen totgefahren habe und der Mutter meiner Freundin brachte, machte sie daraus einen schmackhaften Hasenbraten den ich auch aß. Danach habe ich entsprechend „ausgedünstet“….
    • renato23 schrieb:

      Auch die Beschneidung stammt weder von Jesus noch vom Vater im Himmel.

      2. Mose 25.11 Wenn zwei Männer miteinander hadern und des einen Weib läuft zu, daß sie ihren Mann errette von der Hand dessen, der ihn schlägt, und streckt ihre Hand aus und ergreift ihn bei seiner Scham, 12 so sollst du ihr die Hand abhauen, und dein Auge soll sie nicht verschonen. :-(( Bin schon gespannt, wie man diese geforderte Brutalität nun wieder verharmlosen will oder rechtfertigen, oder noch schlimmer mit Jesus Christus in Zusammenhang bringen.
      Zur Beschneidung muss ich Dir widersprechen! Denn diese war das »Bundeszeichen« Gottes und damit auch des Vaters im Himmel für sein auserwähltes Volk Israel im AT . Selbst der Heiland würde nach jüdischer Sitte am 8. Tage beschnitten! Für die heidenchristliche Gemeinde trat an die Stelle der Beschneidung das NTliche Bundeszeichen, die christliche Taufe! Auf dem Apostelkonzil 48 n.Chr. (--> siehe Apg.15!) wurde darüber (über die Beschneidung!) heftigst gestritten und dann der Beschluss gefasst, dass die Beschneidung nicht mehr nötig ist!

      Zu der o.g.Stelle 2.Mose 25,11 sage ich, dass dies ein vom Satan in die Schrift gelegtes "faules Ei" war! Diese Stelle habe ich hier im Forum schon Mal als eine der 4 schlimmsten Stellen im AT gebrandmarkt! (---> siehe unter: Kann 5.Mose 25,11+12 wirklich der Wille Gottes sein? vom 20. März 2016)


      Bogi schrieb:

      1 Mos.6


      19 Und du sollst in die Arche bringen von allen Tieren, von allem Fleisch, je ein Paar, Männchen und Weibchen, dass sie leben bleiben mit dir.

      21 Und du sollst dir von jeder Speise nehmen, die gegessen wird, und sollst sie bei dir sammeln, dass sie dir und ihnen zur Nahrung diene.

      1 Mos.7

      2 Von allen reinen Tieren nimm zu dir je sieben, das Männchen und sein Weibchen, von den unreinen Tieren aber je ein Paar
      [/quote]
      NCH antwortet:

      Diese Gegenüberstellung von den sich widersprechenden Stellen Gen. 6 - wo es keine Unterscheidungen
      "reine Tiere - unreine Tiere" gibt - und Gen.7 wo jedes 8.Paar unreine Tiere sind - untermauert daher die These von den verschiedenen sich unterscheidenden Quellen des AT - also einerseits ELOHIST/JAHWIST und andererseits der "PRIESTERSCHRIFT"; letztere wird wohl die Passage aus Gen.7 mit der Unterscheidung von reinen und unreinen Tieren sein!

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • freudenboten schrieb:

      Es ist ein Fehlschluss mancher STA-Theologen, als ob es bei Lev. 11/Deut.14 nur um materialistisch "gesunde" Nahrung gehe.

      "Tempel des heiligen Geistes" (1. Korinther 6:19. Thema "Hurerei"!), unter dieser Überschrift geht es vielmehr um die Thematik des Suchens Gottes in der gesamten Schöpfung siehe Apostelgeschichte 17:27. "... ob sie ihn wohl fühlen und finden könnten;..."

      Von allen Tierarten sind in Mose die "essbaren" als je eine ausgewählte Gruppe Landtiere, Wassertiere, Vögel und Insekten bestimmt.

      Es geht hier um ein Prinzip der "Auserwählung", welches schon auf die Sintflutgeschichte oder den Sündenfall zurückgeht.
      Ja eben, Freudenbote- das wird leider fast völlig übersehen ! - Und zudem auf EINE Textstelle etwas aufgebaut, das an einer zeiten, weitestgehend nIcht genannten Text, deutlich als Begründung steht : 5. Mose 14, hält wie zwei Klammern die "Speisegeozte"zusammen . Es geht um die Heilihgkeit de Volkes, welche Dir bei jedem Mahl bewusst werden sollte !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Zwiscenbmeerkung : Das gegenständliche Video von Prof. Dr.Walter Veith war ja für mich wie das Büchlein in Offenbarung 10, 9. : - - nachher grimmt es im Bauch !

      Erstens : Sind die Titel Veits nostrifiziert ? Die des Prof. Dr. Walter Veith ?

      Zweitens : Was der Zooologe alles nicht in petto hat - aus welchen spärlichen Fakten Schlüsse -für den Zuhörer ( - den geneiugten Zuhörer !) faszinierend ist - drängt sich die Frage auf : Was d a s ist ein Zoologie - Professor ? (den Professor für italienische Renaissancelyrik würde ich ihm eher abnehmen, aber von Nahrung - Nahrungsaufnahme , Zersetzen der Nahrung durch Mikroorganismen in den Eingeweiden durch das Mikrobiom dort - - das ist ihm nicht präsent !)) wieveiel Harnstoff im Schweinefleisch ist,sagt garnichts, der ist nämlich harmlosest. . Oder : Dass der Enddarm wesentlich zur Regulierung des Waserhaushakltens beiträgt, weiss jeder Mediziner und jede DGKS im ersten Ausbildungsjahr - Die auf trockenes Futter angewiesenen Teire haben ja auch einen trockenen Stuhl ("Pferdeäpfel", "Hasenbemmerl") dem vor her möglichst viel Wasser entzohgen werden musste im Endabschnitt des Darmes. (Todesfälle bei Menschen - anorexia nervosa z.B.- oder "Darrmreinigungskuren" mit Abführmittel !) , des Wasser- und Kaliummverlustes wegen !

      Ineteressant wäre die genaue Analyse von Schweiefleisch und von Schweineblut , verglichen mit dem von Kalb / Rind. - und nicht, was die Tiere wie essen und verdauen ! Ud was Du als Mensch für einen "Saustall" an Mikroflora bereits in Deiner Mundhöhle hast - haben musst - da tät dich das Grausen überkommen ! Schon vor Deinem eigenen Dünndarminhalt würde dir der Ekel aufsteige ! - Die hast Du nämlich zuallererst einmal selbst "gegessen", alle die Mundhöhlen- und Fäkalkeime in Deinem Darm ! (Von wegen Hase !)t tun mit körpereigenen Fermenten etc. dann weiteres, ebenso die Darmwandzellen. (Fett zum Beipiel wird in geschlossenen Kügelchen unverändert durch die Zelle durchgecshleust, wie uns das elektronenmikroskop schön zeigte !)



      Die Darm - Darmwand - Leber - Hirnachse mit dem ganze Mikrobionm ist seit ein paar Jahren Gebiet intensiver Überlegugen - von Fachleuten. Warten wir, was die Ernärungsapostel daraus machen.


      Aber das hat alles nichts zur Sache 3. Mose 11 und 5. Mose 14.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von philoalexandrinus ()

    • Hi

      Das überraschende ist ja, dass nicht einmal die Zahlen bezüglich der Harnsäure stimmen. Ich habe nur kurz gegoogelt und bei den ersten Treffern mal reingeschaut, bei allen schneidet das Schwein in dieser Hinsicht besser ab, als z.B. Hühnerkeule. Es gibt sogar Hülsenfrüchte, die schlechter als das Schwein abschneiden.
      Ich habe kein Problem damit, wenn man diese Essensvorschriften halten will, aber ich finde man sollte da nicht mit gesunder Ernährung argumentieren, heute haben wir ganz andere Möglichkeiten, was das aufbewahren von Lebensmitteln betrifft, auch werden die ganz anders "produziert". Heute wäre man wohl besser daran, wenn man biologische, regionale Lebensmittel propagieren würde, wenn es um das Thema gesunde Ernährung geht. Ebenso finde ich Ausgewogenheit sehr wichtig. Viele Menschen hören heute beim Essen nicht mehr auf den Körper, der sagt einem nämlich sehr genau, was man im Moment benötigt und was nicht.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Es ist sehr interessant zu sehen, welche Aspekte die Diskussion um reine und unreine Speisen so aufweist. Da gibt es...
      1. Die Gesundheits-Argumentation (s. a. die "Was Adventisten glauben"-Dogmatik)
      2. Die "kultisch-sinnbildliche" Argumentation: Wir sollen - wie die Israeliten damals - lernen: Zu unterscheiden und was "heilig" ist.
      3. Die "gesetzliche" Argumentation: Wir wissen zwar nicht warum, aber Gottes Einteilung in reines und unreines gilt weiterhin - zumindest bei den Tieren (siehe Noah, Arche und Sintflut, alles vor dem "Sinai"). Was nicht aufgehoben ist, gilt weiterhin...


      Aspekt 1 und 3 sind ja hinlänglich bekannt und dargelegt wurden. Mich würde bezüglich Aspekt 2 interessieren:
      1. Wie funktioniert das?
      2. Welche "geistliche" Lehre ziehe ich aus der Unterscheidung reiner und unreiner Tiere? Praktische Beispiele?
      3. Was hat ein reines oder unreines Tier mit Heiligkeit zu tun? (und damit meine ich jetzt nicht den biblischen Belegtext, sondern dessen praktische Erklärung - am besten an einen alltäglichen Beispiel aus dem 21. Jahrhundert)
      4. Lässt man die hygienisch-gesundheitliche Begründung weg, bleiben reine und unreine Speisen etwas rein "kultisches" und "symbolhaftes" - wenn dem so ist, wie verträgt sich das aus NT-Sicht mit anderen AT-Kulten und Symbolhandlungen, die nicht mehr gelten?
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • Bemo schrieb:

      Es ist sehr interessant zu sehen, welche Aspekte die Diskussion um reine und unreine Speisen so aufweist. Da gibt es...
      1. Die Gesundheits-Argumentation (s. a. die "Was Adventisten glauben"-Dogmatik)
      2. Die "kultisch-sinnbildliche" Argumentation: Wir sollen - wie die Israeliten damals - lernen: Zu unterscheiden und was ist "heilig".
      3. Die "gesetzliche" Argumentation: Wir wissen zwar nicht warum, aber Gottes Einteilung in reines und unreines gilt weiterhin - zumindest bei den Tieren (siehe Noah, Arche und Sintflut, alles vor dem "Sinai"). Was nicht aufgehoben ist, gilt weiterhin...


      Aspekt 1 und 2 sind ja hinlänglich bekannt und dargelegt wurden. Mich würde bezüglich Aspekt 2 interessieren:
      1. Wie funktioniert das?
      2. Welche "geistliche" Lehre ziehe ich aus der Unterscheidung reiner und unreiner Tiere? Praktische Beispiele?
      3. Was hat ein reines oder unreines Tier mit Heiligkeit zu tun? (und damit meine ich jetzt nicht den biblischen Belegtext, sondern dessen praktische Erklärung - am besten an einen alltäglichen Beispiel aus dem 21. Jahrhundert)
      4. Lässt man die hygienisch-gesundheitliche Begründung weg, bleiben reine und unreine Speisen etwas rein "kultisches" und "symbolhaftes" - wenn dem so ist, wie verträgt sich das aus NT-Sicht mit anderen AT-Kulten und Symbolhandlungen, die nicht mehr gelten?

      Bemo, ich halte Deine Fragen für berechtzigt - sogar (sehr) wichtig.

      Wie ist das mit Gummibärli (habe ich noch nie eines gegessen) und Knabernossi ( ebenfalls nicht), deretwegen ein Kind in der Gemeindeschule arg verstört wird ?
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -