Sabbatgebot

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    • jüngerjesu schrieb:

      Das Ergebnis allgemein (nicht nur hier im Forum) sind: endlose Diskussionen, Streiterei und evtl. Verletzung.
      Was anderes ist mir nicht bekannt.

      Du scheinst doch aber z.B. jemand zu sein, der es anders handhabt. Insofern würde ich das "nur" in Deinem Satz schon sehr deutlich relativieren. Und Du bist bestimmt nicht der Einizigste!
    • Babylonier schrieb:

      Die Adventisten haben den Sabbat von ihnen übernommen
      Aus welchem Grund???

      Babylonier schrieb:

      und unter dem Einfluss angeblicher Prophetien von E.G. White zum Unterscheidungsmerkmal gegenüber anderen Christen überhöht.
      Du traust der angeblichen Prophetin aber einiges zu! Waren ja alles "Mitläufer" bis heute....

      Den Unterschied zwischen Sabbat und Sonntag ist ja bis heute offensichtlich vielen unbekannt, das sieht man ja hier in den Beiträgen....

      Auf die Idee das es paar Gläubige geben sollte die Gott lieben und seine Gebote halten, ist offensichtlich nicht weit verbreitet.

      Es gibt schon den einen oder anderen der weiß was er tut.....
    • Bogi111 schrieb:

      Den Unterschied zwischen Sabbat und Sonntag ist ja bis heute offensichtlich vielen unbekannt, das sieht man ja hier in den Beiträgen....
      Ja? Sieht man das hier in den Beiträgen, dass der Unterschied unbekannt ist?

      Wo?
      Eigentlich wurde der Unterschied doch schon zuhauf erläutert, oder nicht? Ich meine jetzt: von uns.
    • Zur Geschichte des Sabbat bei den STA:

      Historisch betrachtet war es das Festhalten an der Erwartung einer baldigen, sichtbaren Wiederkunft Jesu, auch nach der Enttäuschung von 1844, das Gruppen von Gläubigen im Nordosten der Vereinigten Staaten verband. Durch Traktate, Zeitschriften und Buchveröffentlichungen sowie Briefe sind Ereignisse und Persönlichkeiten dieser Zeit dokumentiert.

      So weiß man, dass eine Siebenten-Tags-Baptistin – Mrs. Rachel Oakes – im Jahr 1843 mit ihrer Tochter nach Washington in New Hampshire gezogen ist. Dort überzeugte sie einen Methodistenprediger namens Frederick Wheeler, der die Adventhoffnung verkündigte, den Sabbat als den Tag des Herrn anzunehmen. Ihm schloss sich die Mehrheit seiner (lokalen) Kirche an. Das war im März 1844, also noch vor der „großen Enttäuschung“.

      Vermutlich aufgrund eines Kontaktes mit dieser Gemeinde oder mit Mrs. Oakes selbst, akzeptierte im August desselben Jahres Thomas M. Preble, ein Baptistenprediger – ebenfalls Millerit in New Hampshire – auch den Sabbat. Er schrieb in der Zeitschrift „Hope of Israel“ vom 28 Februar 1845 einen Artikel über die Sabbatwahrheit. Dieser Artikel wurde unter anderem von Joseph Bates gelesen, einem der einflussreichen Pioniere unserer Kirche. Wie er schreibt hat er mehr als 20 Jahre lang den ersten Tag der Woche strikt als „Sabbat“ gehalten, „mit gutem Gewissen vor Gott, auf See, in fremden Ländern, wie in der Heimat.“ Bis er den Artikel von Thomas M. Preble „las und mit der Bibel verglich“, dann war er überzeugt, dass es nach der Bibel keine Änderung des Sabbats auf den Sonntag gäbe. Er sah eine Menge Probleme herankommen, wenn er den Wechsel vom Sonntag auf den Sabbat vollziehen würde, aber für ihn war klar was Jesus wollte: „Folge mir nach“!

      Er schrieb ein kleines Büchlein mit 50 Seiten unter dem Titel „The Seventh Day Sabbath, a perpetual sign, from the beginning to the entering into the gates of the Holy City, according to the commandment”, das im Jahre 1846 gedruckt wurde, und soweit bekannt unter anderem auch James White und seine spätere Frau E.G. Harmon dazu führte, die Sabbatwahrheit zu prüfen. Nach einigem Widerstand haben sie sich dann im Herbst 1848 entschlossen diese Wahrheit anzunehmen.
      In diesem Buch von J. Bates sind übrigens die wesentlichen apologetischen Punkte zum Sabbat, wie sie in der Diskussion der letzten 150 Jahre immer wieder zu finden sind, bereits enthalten:
      • Wann wurde der Sabbat eingesetzt?
      • Wurde der Sabbat seit der Schöpfung abgeschafft?
        • Wenn ja, wann und wo ist der Beleg dafür?
        • Gibt es in der Bibel ein universelles Gesetz Gottes im Unterschied zum Zeremonialgesetz?
      • Wurde der Sabbat jemals geändert?
        • Wenn ja, wann und aus welchem Grund?
      • Die Geschichte des Sabbats im Christentum.
        • Wann beginnt der Sabbat
        • Wer ist das wahre Israel




      PS: ich habe das genannte Buch von Bates als pdf - falls es jemand lesen möchte...
      Liebe Grüße, Heimo
    • Ich denke, das hängt sehr davon ab, mit wem Du sprichst.

      Schon Bates leitet den Sabbat von der Schöpfung ab, das hat mit Universal- versus Zeremonialgesetz wenig zu tun.

      Aber es gibt eine große Bandbreite, von Adventisten, die meine sündlos sein zu müssen, damit Jesus wiederkommen kann (wird) - "Last generation"-Theologie, bis zu solchen, die die Gebote Gottes als für die Erlösung wenig Relevant sehen.
      Die Mehrzahl (in unseren Breiten) wird wohl die Position haben, dass "die Gebote" Ausdruck des Willens Gottes sind und daher eine Richtschnur für das Leben. Wie man nun den Sabbat "heiligt" ist dann eine persönliche Entscheidung. Dass man den Sabbat heiligen sollte, ist (so erlebe ich es) unumstritten.

      Dass der Sonntag den Sabbat nicht ersetzen kann (und soll), das kann man sogar bei Benedikt XIV nachlesen (hier schon zitiert), dazu bedarf es keines Apologetentums (auch wenn das viele Adventisten anders sehen).
      Liebe Grüße, Heimo
    • Und woher hat die "Getaufte Christengemeinde" n Wuppertal Mitte der Fünfzigerjahre des 19. Jahrhunderts den Sabbat erkannt ?


      Allerdings spricht der Advocatus diaboli : Vorsicht mit historischen Bezügen !! Jene Arbeit von Zürcher, welche den Sabbat den Waldensern zuschreibt weist methodische Fehler und problematische Textierungen auf. (erschienen in "Aller Diener" )- - Und was die SS - Betrachtung als Anmerkung über Socrate scholasticus und dessen Aussagen zum (christlichen) Sabbat sagt - das schaue ich mir im Orignal an !!

      :
      wir brauchen wahrlich keine Geschichtsklitterung in Sachen"Sabbat !!
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -