Sabbatgebot noch gültig?

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    • Ab wann hatte die "Getaufte Christengemeinde" in Wuppertal - Vohwinkel ​den biblischen Sabbat erkannt?

      philoalexandrinus schrieb:

      Norbert Chmelar schrieb:

      Nach 364 dauerte es dann noch 1½ Jahrtausende (1.500 Jahre) bis man durch den Advent-Pionier Joseph Bates (1792 - 1872) 1864 wieder auf die biblische Bedeutung des Sabbats für die Christenheit hingewiesen wurde.
      Darf ich korrigieren: Die "Getaufte Christengemeinde" in Wuppertal - Vohwinkel entdeckte den Sabbat für sich ( ! ) und schloss sich - von Sabbbatfeiernden (Gemeindegesang auf der Strasse hörbar!), den Kontakt zu Erzberger von sich aus suchend, der Missionsfrucht Czechowskis, Erzberger, an.
      Lieber Philo,
      darf ich Dich bitte fragen, ab wann diese "Getaufte Christengemeinde" in Wuppertal - Vohwinkel den biblischen Sabbat erkannt und dann auch gehalten hatte? Haben diese daneben auch noch den Gottesdienst am Sonntag (mit Abendmahl?) gehalten oder haben diese den Sonntag komplett gestrichen und durch den Sabbat ersetzt?

      Was waren die weiteren »Glaubensgrundlagen« der "Getauften Christengemeinde" in Wuppertal - Vohwinkel?
      Ich vermute mal die "Erwachsenen-Taufe" und Ablehnung der "Baby-Taufe" !?
      Ich habe über die "Getaufte Christengemeinde" in Wuppertal - Vohwinkel leider unter Google nichts über deren Geschichte gefunden, daher meine Anfrage an dich, lieber Philo!

      Zusatzfrage 1: Wer waren Erzberger und Czechowski?

      Zusatzfrage 2: Warum hat es im protestantischen Bereich - mit deren Grundsatz vom »Sola Scriptura - Allein die Schrift« - bis auf die "Siebenten-Tages Baptisten" *** [seit 1653] eigentlich keine Gruppierung/ Kirche mehr gegeben, die das Sabbatgebot wörtlich genommen haben - das erscheint doch ziemlich verwunderlich?!?

      Oder war die Sonntagsfeier seit ~ 600 n.Chr. (als auch die irische Christenheit - vermutlich weil auch in Irland der Antisemitismus schlimme Urstände gefeiert hatte - nicht mehr Sabbat und Sonntag gehalten hatte, sondern ab diesem Zeitpunkt dann auch nur noch den Sonntag!) so fest verankert in der Christenheit? Sodass es noch ca. 1.260 (!!!) Jahre gedauert hatte, bis der Advent-Pionier Joseph Bates, der den Sabbat von den Siebenten-Tages Baptisten übernommen hatte, den Sabbat wieder als göttliche Wahrheit erkannt hatte.

      Vermutlich gab es ganz wenige einzelne Heidenchristen, die noch den Sabbat gehalten haben; wer weiß hier genaueres?

      *** siehe Artikel in Wikipedia: ----> Siebenten-Tags-Baptisten – Wikipedia ---> Satz hieraus:
      Joseph Bates, Mitbegründer der Siebenten-Tags-Adventisten, übernahm den Sabbat-Gedanken von den Siebenten-Tags-Baptisten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • philoalexandrinus schrieb:

      Die Behauptung, die Waldenser hätten den Sabbat gehalten - "Studie" von Zürcher in "Aller Diener" vor Jahren - da bitte ich um Diskussion und Material, das über Zürchers Apologetik hinausreicht.
      Lieber Philo, es stimmt tatsächlich, dass die "Gemeinde getaufter Christen" im Hause des Bäckermeisters Karl Weinand (meines Urgroßonkels) in Schöller (nun Wuppertal, damals Krs Mettmann) ganz von alleine zur Erkenntnis der Sabbatfeier kam. Lindermann war wieder an seinen Bandstuhl zurück gekehrt und gehörte als Gemeindeglied dieser Gemeinde an, wohnte aber in Elberfeld am Nützenberg. Später wurde die Gemeinde nach Vohwinkel verlegt, wp Karls 2. Sohn Nathanael ein Grundstück erworben hatte, welches Ende der 1950er Jahre von seinen Söhnen verkauft wurde.. Die Verbindung mit dem amerikanischen STA in Basel kam über einen ausgelernten Bäckerlehrling zustande, der in seiner Wanderzeit eines Tages auch nach Basel kam und dort zufällig auf die dortige Gemeinde stieß.

      Liebe Grüße von benSalomo.
    • Seele1986 schrieb:

      Rosen schrieb:

      Ah, SEELE1986 war es mal wieder nach einem neuen Avatarbild zumute...
      Ja ... warum?
      Ich bin halt neugierig, oder sagen wir interessiert an Deinen Beweggründen. Mir gefällt das Bild auch.

      Zum eigentlichen Thema: Hier in diesem Video wird propagiert, dass nicht nur der Wochensabbat sondern auch der Neumondtag wichtig sei. Und in dem Zusammenhang sei wohl dann die landläufige Ermittlung des Wochensabbates durch einfaches Weiterzählen von immer 7 Tagen falsch, da schon unser heutiger Kalender falsch sei, vorausgesetzt ich habe überhaupt verstanden, was die Leute uns in dem Video eigentlich sagen wollen.
      Ich habe mich noch nicht viel mit diesen Dingen beschäftigt und kann es noch nicht beurteilen, ob das stimmt, was da behauptet wird. Ich versuche es erstmal nur zu verstehen, was sie überhaupt damit aussagen wollen. Das ist wieder ein Video dieses interessanten aber seltsamen Kanals namens WLC, der oft eine für meinen Geschmack blöde Theatralik an sich hat mit diesem salbungsvollen Tonfall, In deren deutschsprachigen Videos werden die gestellten (geschauspielerten) Dialoge oft durch eine ganz bescheuert klingende Frauenstimme unterbrochen, die klingt wie Werbung für Sex-Telefonnummern oder aus einem Shopping-Channel. Aber da sie trotzdem Dinge von sich geben, die ich inhaltlich interessant finde, möchte ich sie mal jetzt nicht wegen dieser Äußerlichkeiten vorverurteilen.

      Ich hätte nun folgende Frage an Euch:
      Versteht Ihr, was dort in dem Video für eine Tageseinteilung innerhalb eines 30 Tage-Monates ist?
      Also sie beginnen den (ersten?) Monat mit einem Neumondtag, dann kommen 4x7=28 Tage, wobei immer der 7. Tag ein Wochensabbat sein soll und nach diesen 29 Tagen kommt noch ein Extratag, um auf die 30 Tage zu kommen.
      Wenn nun der nächste Monat beginnt, dann beginnt der ja nicht mehr mit einem Neumond, denn der Neumond ist ja ca. alle 28 Tage, wenn ich das richtig verstanden habe. Wenn es nun im 30tägigen Monat 2 Zusatztage gibt (wie dort behauptet wird) dann kann man ja nicht einfach immer 7 Tage weiterzählen um auf den Wochensabbat zu kommen!
      Hach, ich muss sagen, da bin ich direkt froh, dass es von Paulus diese Aussage gibt, dass wir uns nicht verrückt machen sollen wegen irgendwelcher Neumonde, Sabbatte, Festtage usw. Solange ich aber in dieser Thematik noch nicht voll durchsteige, halte ich (vorsichtshalber) weiter den Wochensabbat wie es die Adventisten (und auch die Reform-Adventisten) tun, denn ich möchte so zum Ausdruck bringen, dass ich Gott gehorsam sein will.
    • Rosen schrieb:

      Ich hätte nun folgende Frage an Euch:
      Versteht Ihr, was dort in dem Video für eine Tageseinteilung innerhalb eines 30 Tage-Monates ist?
      Nein, weil ich meine Zeit nicht mit Videos verschwende, schon gar nicht mit Videos, die wie folgt charakterisiert sind:

      Rosen schrieb:

      seltsamen Kanals namens WLC, der oft eine für meinen Geschmack blöde Theatralik an sich hat mit diesem salbungsvollen Tonfall, In deren deutschsprachigen Videos werden die gestellten (geschauspielerten) Dialoge oft durch eine ganz bescheuert klingende Frauenstimme unterbrochen, die klingt wie Werbung für Sex-Telefonnummern oder aus einem Shopping-Channel...
      In meinen Augen ist das im Prinzip eine (Teil-)Erfüllung von Mk.13,22. (Es werden aber falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und werden Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, die Auserwählten zu verführen.)





      Rosen schrieb:

      Also sie beginnen den (ersten?) Monat mit einem Neumondtag, dann kommen 4x7=28 Tage, wobei immer der 7. Tag ein Wochensabbat sein soll und nach diesen 29 Tagen kommt noch ein Extratag, um auf die 30 Tage zu kommen.
      Da hast du vermutlich was falsch verstanden, denn was Du schreibst ist rechnerisch / logisch falsch.
      Rein rechnerisch ist es vermutlich so, dass sie Mondmonate (zu je vier Wochen / 28 Tagen) ansetzen. So war auch der Kalender Israels strukturiert, mit12 Mondmonaten (354 Tage lang) und Schaltjahren mit 13 Mondmonaten (384 Tage lang) zur Angleichung an das Sonnenjahr. So war der Kalender des alten Israel strukturiert.


      Rosen schrieb:

      Und in dem Zusammenhang sei wohl dann die landläufige Ermittlung des Wochensabbates durch einfaches Weiterzählen von immer 7 Tagen falsch, da schon unser heutiger Kalender falsch sei
      Wir haben heute einen Sonnenkalender, was aber an der Abfolge der Tage (der Wochenstruktur) soweit mir bekannt nichts geändert hat. Übrigens hätte es eine solche Änderung gegeben, dann wäre auch der Sonntag nicht der Auferstehungstag Christi.



      Rosen schrieb:

      Zuviel Forschen ist ja auch nicht gut, wie uns Salomo mitteilt.
      Schon gar nicht, wenn man problematische Ressourcen verwendet. Ich würde Dir raten, wenn ich darf, benutze statt YouTube Deine Bibel, Gebet und einige gute Bücher um das Evangelium tiefer zu erfassen. Verkündigung auf YouTube ist überwiegend Babylon (Verwirrung).
      Liebe Grüße, Heimo
    • HeimoW schrieb:

      In meinen Augen ist das im Prinzip eine (Teil-)Erfüllung von Mk.13,22. (Es werden aber falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und werden Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, die Auserwählten zu verführen.)
      Also die zitierte Stelle sehe ich jetzt hier nicht erfüllt, allenfalls vielleicht, was falsche Propheten angeht, Ich sehe jetzt nicht, dass im Kanal WLC falsche Christusse aufgestellt werden und Wunder kann ich dort schon gar keine erkennen.
      Vielleicht sind sie einfach nur auf der Suche und zwar tatsächlich ernsthaft, wenn es auch z.T. geschmacklos und dilettantisch präsentiert wird.
      Vielleicht steckt da aber auch jemand dahinter, der gezielt Wahrheiten (Entlarvung der falschen Trinität, Gültigkeit des Sabbatgebots), die "man" (na, wer wohl?) diskreditieren und am liebsten wieder verschwinden lassen will, mit offensichtlichen Unwahrheiten (flache Erde) oder üblen Gruppierungen/Ideologien verbindet, damit man dann so alles als "Quatsch" abtut.
      Das ist eine beliebte Methode aus Geheimdienstkreisen, die auch in den Massenmedien Anwendung findet zum Beispiel im Bereich Chemtrails/Geoengineering. Die Chemtrailaktivisten werden gezielt unterwandert und verleumdet und mit Nazis und Reichsbürgern gleichgesetzt, obwohl die eine Thematik mit der anderen gar nichts zu tun hat.

      HeimoW schrieb:

      mit12 Mondmonaten (354 Tage lang)
      Also bei mir ergeben 12 x 28 immernoch 336 Tage! Wie kommst Du auf 354 Tage?

      HeimoW schrieb:

      Verkündigung auf YouTube ist überwiegend Babylon (Verwirrung).
      Größtenteils, aber nicht nur. Wir dürfen aber prüfen und das Gute behalten. Und prüfen tue auch ich anhand der Bibel.
    • Rosen schrieb:

      HeimoW schrieb:

      Verkündigung auf YouTube ist überwiegend Babylon (Verwirrung).
      Größtenteils, aber nicht nur. Wir dürfen aber prüfen und das Gute behalten. Und prüfen tue auch ich anhand der Bibel.

      Das sagt sich so leicht.

      Sorry, aber bei dir sind schon sehr deutliche Anzeichen von YT-Prediger-Verwirrung/Beeinflussung zu "sehen".
      Ich spreche leider aus Erfahrung.
      Mehr als, wie Heimo, den Ratschlag zu geben, dich von YT-Predigern fernzuhalten kann ich nicht.
      Ob du ihn befolgst, ist deine Sache.
      YT ist ok, wenn du gezielt etwas suchst, ohne vorher beeinflusst worden zu sein.
      Ansonsten kommst du zwangsläufig immer an die Falschen, an die Manipulierer/Meinungmacher.
      Das dann anhand der Bibel zu überprüfen, ist praktisch unmöglich, weil es könnte ja wahr sein.
      Wohlgemerkt "könnte".
    • Komplizierte Jüdische Mondkalender mit 30 + 29 Monatstagen

      Rosen schrieb:

      HeimoW schrieb:

      mit12 Mondmonaten (354 Tage lang)
      Also bei mir ergeben 12 x 28 immernoch 336 Tage! Wie kommst Du auf 354 Tage?
      Liebe Rosen, das ist ganz einfach: Im Jüdischen Kalender gibt es wie bei unserem - dem Gregorianischem Kalender - 12 Monate.
      Diese wechseln immer ab - 6 Monate mit 30 Tagen und 6 Monate mit 29 Tagen - es handelt sich hier um einen komplizierten Mondkalender, wobei in einem komplizierten Verfahren nach so und so viel Jahren noch der sogenannte Monat We-Adar (= 2. Adar)als 13.Monat mit 30 zusätzlichen Tagen eingebaut wird, damit man wieder auf das Sonnenjahr mit 365,2422 Tagen kommt.
      Also die Rechnung ergibt: 30 x 6 = 180 Tage + 29 x 6 = 174 Tage. ==> 180 + 174 = 354 Tage des Mondkalenders! Es fehlen daher 11 ¼ Tage zum Sonnenjahr-Kalender, weswegen die o.g. komplizierte Kalendereinteilung zustande kam!

      Die jüdischen Monate sind:
      1. Nisan / Abib ...= 30 Tage ....ca.Mitte März bis April
      2. Ijar .................. = 29 Tage ....ca.Mitte April bis Mai
      3. Siwan ............. = 30 Tage ....ca.Mitte Mai bis Juno
      4. Tammus ......... = 29 Tage ....ca.Mitte Juno bis Juli
      5. Ab ................... = 30 Tage ....ca.Mitte Juli bis August
      6. Elul .................. = 29 Tage ....ca.Mitte August bis September
      7. Tischri ............. = 30 Tage ....ca.Mitte September bis Oktober
      8. Marcheschwan = 29 Tage ....ca.Mitte Oktober bis November
      9. Kislew .............. = 30 Tage ....ca.Mitte November bis Dezember
      10. Tebet ................ = 29 Tage ....ca.Mitte Dezember bis Januar
      11. Schebat ............ = 30 Tage ....ca.Mitte Januar bis Februar
      12. Adar .................. = 29 Tage ....ca.Mitte Februar bis März
      ------------------------------------------------------------
      Summe: ........................ = 354 Tage. (manchmal erhält ein 29er Monat noch einen 30.Tag, sodass manche Jahre 355 Tage sind!)
      + 13. Monat We-Adar .. = .. 30 Tage. (dieser wird alle 7 Jahre eingeführt, so viel ich weiß!)***
      -------------------------------------------------------------
      Summe: ........................ = 384 Tage

      Quelle: Lutherbibel 2017 im Anhang bei SACH- UND WORTERKLÄRUNGEN auf Seite 350 unter Monat, Jahr

      ***
      Berechnung: 4 x 355 Tage = 1.420 + 8 x 354 Tage = 2.832 + 7 x 384 Tage = 2.688. ===> 1.420 + 2.832 + 2.688 = 6.940 Tage.
      6.940 Tage geteilt durch 19 Jahre = 365,263157894 Tagen = fast gleich wie der Sonnenjahr-Kalender mit 365,2422 Tagen!
    • Rosen schrieb:

      Yppsi schrieb:

      YT ist ok, wenn du gezielt etwas suchst,
      Ja meinst Du denn, ich würde das anklicken, was youtube mir vorschlägt??

      Naja, den Verdacht habe ich zumindest, nachdem was du schon so alles hier hereingebracht hast.

      Du hast jetzt auf der WLC-Seite gefunden was du gesucht hast, nämlich daß der Papst an der Dreieinigkeitslehre der STA schuld ist, aber da die Seite ansonsten nichts als gegen die heutigen STA - und ganz besonders gegen die Reform-STA - wettert, bist du unsicher, noch unsicherer als vorher!
      Das sind erfahrungsgemäß immer die Resultate nach Besuchen auf solchen Seiten, oder anschauen derer Videos.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Yppsi ()

    • Paulus folgend sollen wir ALLES prüfen (dazu gehören auch STA-kritische Quellen) und das Gute behalten.

      Die an Rosen gerichteten Vorwürfe kann ich daher nicht nachvollziehen und empfinde sie (zumal Manches nur mit den schwammigen Floskeln "vermutlich" oder "soweit mir bekannt" attackiert wird) als unfair. Es ist zu billig, etwas pauschal zu verurteilen (Heimow), das man nicht selber geprüft hat.

      @Rosen
      Aber in diesem speziellen Fall, liebe Rosen, lass es bei dem bewenden, was du offenbar schon selbst fühlst: Lass dir, wie Paulus sagt, kein schlechtes Gewissen u.a. wegen des Sabbats einreden. Wenn du ihn samstags einhältst, bleib einfach dabei, denn du willst ja Gottes Gebot gehorchen und liest es, wie die STA, so, dass Gott mit dem 7. Tag den Samstag meinte.

      Warum - einmal davon überzeugt (und das kann man in der Tat aus dem "Gesetzestext" herauslesen) - jetzt schwankend werden`? Du hast gesucht und gesucht auch bei YT,, und das ist im Prinziopok! Aber du wirst m.E. immer nur auf zwei gleichermaßen legitime Les-Arte stoßen:
      Der 7.Tag kann der Samstag sein, er kann aber auch nur ein Zeitabstand sein: alle 6 Tagen einen Tag Ruhe.

      Von Heidrich stammt der Stoßseufzer, warum die Bibel das nicht klarer definierte, wo Gott doch diese Unsicherheiten und unterschiedlichen Meinngen voraussah. Meine Vemutung: weil es IHM nicht so wichitg wie den STA ist, welchen 7. Tag wir besonders heiligen

      Fatal wäre nur, allein im Samstag den von Gott gemeilten Sabbat zu sehen und den "Sonntagkindern" jeden Segen abzusprechen.

      Paulus sagt - wie du weißt - auch, dass jeder seines Glaubens gewiss sein solle. Bleib deines Glauben gewiss.

      LG Hajo

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von hnitschke ()

    • hnitschke schrieb:

      Paulus folgend sollen wir ALLES prüfen (dazu gehören auch STA-kritische Quellen) und das Gute behalten.

      Du weißt aber schon, was sie hier reinbrachte!?
      Falls nicht, dann schau bitte nach (ist leicht zu finden)

      Auch wenn es mir niemand glaubt, aber solche Seiten wie die der WLC sind brandgefährlich.
      Da steckt der Teufel drin, denn sie manipulieren.
      Wenn man sich ein bißchen darauf einlässt, dann glaubt man auch, daß die Erde eine Scheibe ist, denn es wird ja anhand der Bibel "bewiesen". Und wenn ein Schiff am Horizont verschwunden ist, lässt es sich mit einem Fernrohr wieder sichtbar machen! Also ist die Erde eben und keine Kugel.


      Hajo und Norbert:
      Man muß nicht alles prüfen!
      Etwas von dem man weiß, daß es die Sinne vernebelt, muß man nicht prüfen.
      Die Startseite von WLC reicht!
      Wenn man dann sieht, daß jeder Besucher, der sich kostenlos registriert, ein Geschenk im Wert von 55 USD erhält, dann braucht man nicht mehr weiter gucken, dann weiß man alles!
    • hnitschke schrieb:

      @Stofi
      im Hamsterrad drehst zunächst mal DU dich, da kommt nix Neues mehr. Auch jetzt wieder. Dreh dich gerne allein weiter: ich gehe auf deine Wiederholungen nicht mehr ein, werde aber nachhalten, ob du vielleicht doch mal zurücknimmst, dass auf dem Sonnntag "null Segen" ruhe und dass man (gemeint: die Sonntagsheiliger) einen gespürten Segen schnell mit einem diffusen "wamen Gefühl" verwechseln könne. - DAS wäre mal was Neues

      Ich bin nicht in das Hamsterrad gesprungen, denn nicht ich war es, der die Sonntagsheiligung als gleichwertiges Fest angefangen hat zu verteidigen. Für die STA ist das Sabbatgebot eine Selbstverständlichkeit, wie sie für alle Menschen schon in der Bibel war (ungeachtet, ob sie sich daran hielten oder nicht). Nicht ich stellte die Frage nach der Gültigkeit des Sabbats, sondern verteidige nur die Wahrheit der Bibel, wenn sie angegriffen wird. Dass ich es hier, LEIDER, so oft tun muss, habe ich nur einer Hamsterrad-Aktivität der Gegner (zu denen ich besonders dich zähle) zu verdanken.

      Gott hat Kains Opfer VERWORFEN !! obwohl Kain nur das Beste für Gott geben wollte. Wieso konnte Gott sein Opfer nicht AUCH annehmen, wieso konnte ER das Opfer Kains nicht AUCH segnen? Weil es nicht das war, was Gottes Wille war. Genau so ist es mit der Sonntagheiligung. Die MENSCHEN haben sich den Sonntag ausgedacht, aber Gottes Wille ist der Sabbat. Das ist unumstritten. Gott selber sagt in der Schrift, welchen Tag ER geheiligt und gesegnet hat (den TAG). Und so bleibt es, wie schon gesagt, ein reines Wunschdenken, Gott würde auch der Sonntag heiligen.....Warum sollte ER? Weil ihn sich die MENSCHEN ausgedacht haben? Wollen die Sonntaghalter Gott diktieren, AUCH diesen Tag zu segnen? ... wenn der Sonntag sogar zu den Malzeichen der Tieres gehört? Was würde es für ein Gräuel!
      Die Menschen sollen den Betrug erkennen, damit sie in ihren Leben Reformen anstreben und sich anders positionieren..... Denn Gott möchte die Menschen retten.
      .
    • Norbert Chmelar schrieb:

      philoalexandrinus schrieb:

      Darf ich korrigieren: Die "Getaufte Christengemeinde" in Wuppertal - Vohwinkel entdeckte den Sabbat für sich ( ! ) und schloss sich - von Sabbbatfeiernden (Gemeindegesang auf der Strasse hörbar!), den Kontakt zu Erzberger von sich aus suchend, der Missionsfrucht Czechowskis, Erzberger, an.
      Lieber Philo,darf ich Dich bitte fragen, ab wann diese "Getaufte Christengemeinde" in Wuppertal - Vohwinkel den biblischen Sabbat erkannt und dann auch gehalten hatte? Haben diese daneben auch noch den Gottesdienst am Sonntag (mit Abendmahl?) gehalten oder haben diese den Sonntag komplett gestrichen und durch den Sabbat ersetzt?

      Was waren die weiteren »Glaubensgrundlagen« der "Getauften Christengemeinde" in Wuppertal - Vohwinkel?
      Ich vermute mal die "Erwachsenen-Taufe" und Ablehnung der "Baby-Taufe" !?
      Ich habe über die "Getaufte Christengemeinde" in Wuppertal - Vohwinkel leider unter Google nichts über deren Geschichte gefunden, daher meine Anfrage an dich, lieber Philo!

      Zusatzfrage 1: Wer waren Erzberger und Czechowski?

      Zusatzfrage 2: Warum hat es im protestantischen Bereich - mit deren Grundsatz vom »Sola Scriptura - Allein die Schrift« - bis auf die "Siebenten-Tages Baptisten" *** [seit 1653] eigentlich keine Gruppierung/ Kirche mehr gegeben, die das Sabbatgebot wörtlich genommen haben - das erscheint doch ziemlich verwunderlich?!?

      Oder war die Sonntagsfeier seit ~ 600 n.Chr. (als auch die irische Christenheit - vermutlich weil auch in Irland der Antisemitismus schlimme Urstände gefeiert hatte - nicht mehr Sabbat und Sonntag gehalten hatte, sondern ab diesem Zeitpunkt dann auch nur noch den Sonntag!) so fest verankert in der Christenheit? Sodass es noch ca. 1.260 (!!!) Jahre gedauert hatte, bis der Advent-Pionier Joseph Bates, der den Sabbat von den Siebenten-Tages Baptisten übernommen hatte, den Sabbat wieder als göttliche Wahrheit erkannt hatte.

      Vermutlich gab es ganz wenige einzelne Heidenchristen, die noch den Sabbat gehalten haben; wer weiß hier genaueres?

      *** siehe Artikel in Wikipedia: ----> Siebenten-Tags-Baptisten – Wikipedia ---> Satz hieraus:
      Joseph Bates, Mitbegründer der Siebenten-Tags-Adventisten, übernahm den Sabbat-Gedanken von den Siebenten-Tags-Baptisten.

      benSalomo schrieb:

      philoalexandrinus schrieb:

      Die Behauptung, die Waldenser hätten den Sabbat gehalten - "Studie" von Zürcher in "Aller Diener" vor Jahren - da bitte ich um Diskussion und Material, das über Zürchers Apologetik hinausreicht.
      Lieber Philo, es stimmt tatsächlich, dass die "Gemeinde getaufter Christen" im Hause des Bäckermeisters Karl Weinand (meines Urgroßonkels) in Schöller (nun Wuppertal, damals Krs Mettmann) ganz von alleine zur Erkenntnis der Sabbatfeier kam. Lindermann war wieder an seinen Bandstuhl zurück gekehrt und gehörte als Gemeindeglied dieser Gemeinde an, wohnte aber in Elberfeld am Nützenberg. Später wurde die Gemeinde nach Vohwinkel verlegt, wp Karls 2. Sohn Nathanael ein Grundstück erworben hatte, welches Ende der 1950er Jahre von seinen Söhnen verkauft wurde.. Die Verbindung mit dem amerikanischen STA in Basel kam über einen ausgelernten Bäckerlehrling zustande, der in seiner Wanderzeit eines Tages auch nach Basel kam und dort zufällig auf die dortige Gemeinde stieß.
      Liebe Grüße von benSalomo.
      Irgendwo habe ich die Notierung des Datums sozusagen der ersten Sabbatfeier. Derzeit nicht greifbar. Die klare Adventhoffnung als Ausrichtung ist durch die Predigtgrundlage meines Ururgrossvaters vom 18. 08. 1848 (noch ein Sonntag!) dokumentiert (als Leihgabe an das Archiv von Daniel Heinz)

      Aber klar und belegt ist eines (lange Gespräche mit Daniel Heinz), ein aus dem Kloster entflohenen Franziskaner(?) wurde gastfreundlich aufgenommen. Er nahm beim Tischgebet eine Kopfbedeckung - diese seine Tonsur verbergend - nicht ab, welche ihm dann einer der Tischgenossen von hinten herunterzog. Er berichtete von Leuten, in der Schweiz, aus deren Haus er ebenfalls samstags Choräle gehört habe. Man suchte und fand den koKontakt zu diesen.

      Die Gruppe hatte ein eigenes Liederbuch: ein Exemplar bei Daniel Heinz im Archiv - das sollte man einmal "dogmenhistorisch" aufarbeiten! (Trinitätsfrage !!)

      In die Schweiz war der polnische Ordenspriester Czechowski, ein hochqualifizierter Theologe, zum Baptismus konvertiert, in England, dann in den USA, dort sich der Adventbewegung anschliessend und SEINEN Europäern in den USA, dann in Europa die Botschaft bringen wollend, gekommen. Erzberger, ein St. Chrischona - Absolvent und zum Teil auch Gefängnisseelsorger, war seine "erste gewonnene Seele". Czechowski zog dann pötzlich weiter nach Oberitalien, Rumänien - er starb in Wien. Als "Protestant" (Eintragung in das Haupt - Standesprotokoll der Niederoesterreichischen Landesirrenanstalt, welche - dort ebenfalls dokumentiert - die Evangelische Stadtkirche Dorotheergasse vom Ableben informierte..

      Erzberger war häufig in Wuppertal - Mettmann - Vohwinkel - - Meine Mutter (geb. 1909) zitierte immer wieder Erzberger. Theologisch war man auf Erwachsenen - Taufe, Abendmahl, Sabbat, pietistisches Leben samt Pflege der Konventikel festgelegt. Streitigkeiten gab es nur dann wegen der "Tausend Jahre", - das konnte beigelegt werden. Gesundheit / Lebensstil: Man war - mit anderen evangelikalen Gruppen! - auf "Naturheilkunde" eingeschworen. Kein Gemüse von nach Liebig kunstgedüngten Feldern, strikte Impfgegnerschaft!

      EGW kam auf ihrer Reise von der Schweiz nach Skandinavien für ein wochenende in Vohwikel vorbei. Sie besuchte auch das Wohn = Arbeitszimmer der Brückmanns, meiner Vorfahren. Sie hinterliess einen eher negativen Eindruck: Die Fahrt mit dre Kutsche zu ihrem Quartier - man hätte ihr das Stück Wegs die Koffer schon getragen, Verschwendung! - -die den Webern sofort auffallende teure Kleidung, das von ihr Sabbatmorgens ad hoc angesetzte, den Vohwinklern neue und unbehagliche "testimonial" (Auf Wunsch: Ich brauche die email Adresse - dann gibt es den Abschnitt aus ihrem Tagebuch, Kopie des Originals und Transskripts vom EGW - Esate!).

      Die Gemeindeliste aus dem Gründungsjahr nennt eine Reihe von Namen, welche dann, Jahrzehne später als die von Verantwortungsträgern weit weg von ihrer "Bergischen Heimat" in Konferenzberichten wieder zu finden sind..

      Addendunm :

      zu den veielen Jahrhunderten zwischen Apostelzeit u nd 19. Jharhundert :

      Aus eigenenm suchen kann ich nur auf "Der christliche Sabbat in Aehiopien" von Hammerschmid verweisen - istaus meinetr Bibliothek schon lange nach Bogenhofen gegangen. Weiters ohne genaue Kannetnis des Inhaltes von coinradi : "Die geschichte des Sabbats". Die Waldensergeschichte interessiert mich sehr, hatten diese doch quasi hinter meinem Garten ein Predigerseminar ! - Nur :in verschiedenen Werken über sie fand ich NICHTS von einer SAbbatproblematik; Jean Zürchers Arbeit in "Aller Diener" muss ich mit sehr grosser Skepsis ansehen
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von philoalexandrinus ()

    • @Yppsi
      Deine Bedenken in Ehren, aber ich sehe mich in der Lage, selber zu prüfen und zu entscheiden, was für mich gut und behaltenswert ist.

      @Stofi
      Ich sprach vom Hamsterrad der WIEDERHOLUNGEN (in welchem du dich drehst, weil du keine neuen Argumente mehr bringt). Solange du nur wiederholst, bin ich raus, empfehle dir allerdings, mal über Römer 14,1-5 nachzudenken.
      Ich und ein Gegner der biblischen Wahrheit?
      Arme Stofi! Weit ist es mit dir gekommen, dass du solch armseliges Richten nötig hast.
    • Rosen schrieb:

      Yppsi, ich teile alle Deine Vorbehalte gegen diese WLC-Seite, ich selbst habe an anderer Stelle gesagt, dass ich die Seite auch suspekt und in Vielem gar nicht gut finde. Aber ich möchte doch gerne wissen, was es mit der Richtlinie 075 aus dem Jahr 1926 und dem Abstimmungsverhalten über die Jesuiten seitens der Kirchenleitung der STA auf sich hat.
      Ja, das würde mich auch interessieren, wie und warum die Richtlinie 075 aus 1926 beschlossen wurde und was da ganz genau drin steht!
      Hier sollten die STA Ross und Reiter nennen, denn die Jesuiten waren die anti-protestantische Speerspitze in Zeiten der Gegenreformation ab 1530!