Sabbatgebot noch gültig?

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    • Es gibt nur zwei Erste Wochentage (Sonntage) im Jahr/jährlich, die Gott, der Ewige uns zu gedenken gegeben hat: den Tag der Erstlinge=Auferstehungstag Jesu Lev. 23:9.-14. sowie den Pfingsttag=Fünfzigsten danach Lev.23:15.-21. Da jeder von beiden jeweils "Tag nach dem Sabbat" genannt wird, ist ihre Abhängigkeit/Unterordnung unter den Wochensabbat=Siebten Tag gegeben. Die Wochenzählung wurde während der siebenwöchigen Wanderung aus Ägypten zum Berg Gottes Horeb in Midian eingeführt Exodus 16.
    • hnitschke schrieb:

      Entschuldige bitte, aber genau das ist von Anfang an meine Rede - mit meinem Fazit, Gott habe nicht "den Sabbat", sondern den (oder einen) "7.Tag" angesprochen.



      Ich sehe das und alles andere NICHT als dumm an und es würde mich freuen, wenn ich deine Sicht in Sachen Dummheit evtl. korrigieren konne(?)
      LG Hajo
      Leider, ich schon. Ob Abraham eine Sabbatanfagnandacht gehalten hat, möchte ich - sagen wir - einaml bezweifeln. Von der vierhundertjährigen Gefangenschaft Israels wissen wir kaum etwas. Wann das Wort "Sabbat" erstmals auftauchte, wissen wir nicht - vielleicht doch schon anm Sinai - oder noch früher? Die Alten waren exzellent im Auswendigkönnen endloser Texte (Homers Ilias!) wo die Zuhörer am Marktplatz den Geschichtenerzähler beim ersten falschen Wort schon beschimpften. Und als Tag hat Jesus den Sabbat schlicht und einfach bestätigt, war doch der Sieben - Tage - Rhythmus auch eine Stukturvorgabe für das, welch man wenn überhaupt, dann nicht so leicht aufgab.

      im übrigen überlasse ich AT - Interpretationen anrkannten Hebraistikern, Daniela Gelbrich zum Beispiel...
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Rosen schrieb:

      Gerade sehe ich die Überschrift von Jesaja 55 in der Elberfelder:
      "Sabbatheiligung öffnet auch Fremden die Tür zum Volk Gottes" Passt gerade hierher wie maßgeschneidert.

      Bogi111 schrieb:

      Es fällt auf das nur die Elberfelder es so überschreibt!
      Waren denn in dem Team, das die Elberfelder-Übersetzung erarbeitet hat, Adventisten drin? Auf jeden Fall waren sie Sabbat-freundlich, denn auch die Überschrift von Jesaja 56 lautet:
      "Heil für die Nationen bei Sabbatheiligung"
      1. Die Darbysten sind doch alles andere, als Sabbatfreundlich.
      2. Welcher Tag im 4. Gebot genau gemeint ist, ist doch allen, auch den Nichtchristen, klar.
      3. Der Segen Gottes liegt genau und allein auf diesem Sabbat. So sagt das Gott selber. Kein Mensch der Welt und auch kein Engel, kann Gott etwas zusätzliches oder anderes unterschieben.
    • Stofi schrieb:

      Die Darbysten sind doch alles andere, als Sabbatfreundlich.
      Weiß ich nicht. Ist das so? Sie machen halt die Unterscheidung zwischen der Geschichte Israels und den Gläubigen in Christus, als zwei Haushaltungen.
      Diese Überschrift steht in der Geschichte Israels.

      Stofi schrieb:

      Welcher Tag im 4. Gebot genau gemeint ist, ist doch allen, auch den Nichtchristen, klar.
      Ja, das ist auch klar. Diese Überlegungen, ob die Tage eigentlich noch stimmen, ist unsinnig.
      Wenn Überlegungen zu nichts führen, sollte man sie fallen lassen.

      Stofi schrieb:

      Der Segen Gottes liegt genau und allein auf diesem Sabbat. So sagt das Gott selber.
      Das ist falsch. Alles ist gemacht von Gott und alles ist gut, offenbart daran, wie wir damit umgehen. Paulus schreibt das mehrmals, Jesus macht es mehrmals deutlich,
      und der Hebräerbrief spricht vom "Heute" als Tag, in Gottes Ruhe einzugehen, nachdem das Volk Gottes Ruhe nicht gefunden hatte.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Seele, wir reden hier über den Sabbat, als dem 4.Gebot Gottes. Nirgends sagt Gott, dass Sein Segen außer den Sabbat, (den heiligen Tag Seiner Ruhe für die Menschen gegeben)... AUCH am Sonntag gilt oder auf den Sonntag übertragen werden kann. Dass Gott AUCH den Sonntag, als heiligen Tag segnet.. ist nichts, als reines Wunschdenken.
      .
    • Stofi schrieb:

      Seele, wir reden hier über den Sabbat, als dem 4.Gebot Gottes. Nirgends sagt Gott, dass Sein Segen außer den Sabbat, (den heiligen Tag Seiner Ruhe für die Menschen gegeben)...
      Das aber der Sonntag gesetzlich eingeführt wurde ist klar geschichtlich dokumentiert und begründet!

      Ich kann natürlich argumentieren,Konstantin als Kaiser hat auf Grund seiner Macht, im Namen Gottes gehandelt...

      Noch nicht einmal die RKK begründet es biblisch,den Sonntag als Auferstehungstag zu Feiern nicht unbedingt zu ruhen,
      sondern nur Aufgrung ihrer Autorität!
    • Stofi schrieb:

      Dass Gott AUCH den Sonntag,
      Nicht AUCH den Sonntag, sondern ALLE Tage.

      denn so hat er an einer andern Stelle gesprochen vom siebenten Tag: "Und Gott ruhte am siebenten Tag von allen seinen Werken."
      Doch an dieser Stelle wiederum: "Sie sollen nicht zu meiner Ruhe kommen."
      Da es nun bestehen bleibt, dass einige zu dieser Ruhe kommen sollen, und die, denen es zuerst verkündigt ist, nicht dahin gekommen sind wegen des Ungehorsams,
      bestimmt er abermals einen Tag, ein "Heute", und spricht nach so langer Zeit durch David, wie eben gesagt:
      "Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, verstockt eure Herzen nicht."
      Denn wenn Josua sie zur Ruhe geführt hätte, würde Gott nicht danach von einem andern Tag geredet haben.
      Es ist also noch eine Ruhe vorhanden für das Volk Gottes.
      (Hebr 4,4-9)
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Das sind 2 verschiedene Themen! Der Sabbat des 4. Gebotes ist ein Zeichen, ein heiliger Tag, den Gott segnete. Man kann nicht behaupten, dass jeder Tag dieser Tag ist.... "du" ruhst nicht an jedem Tag, gehst nicht jeden Tag in die Kirche, usw.

      Die andere Ruhe resultiert aus der Bekehrung des Herzens.... wie es aus dem Kontext eigentlich klar hervorkommt.

      Gott hat allein den Sabbat geheiligt und gesegnet. Wir können Gottes Wort nicht beliebig stellenweise außer Kraft setzten. Gott kann sich niemals widersprechen, weder in Wort, als auch in Tat.

      .
    • Ich hab es gefunden ! Tacitus, Historien, V. Buch : Die Juden galten ob ihrer Sabbatruhe als faul,. die Strukturierung der Zeit duch eine Vier-, Fünf-, Sechs- oder Siebentage - woche fand ich sonst nirgens - hier haben die Juden - und dann die Christen - in die Arbeitswelt eine Ordnung gebracht.

      Der Ordinarius für Anatomie in Würzburg (sein Bruder dort Ordinarius für Mathematik, beideSöhne eines Buchevangelisten) hat herausgefunden, dass selbst Laborratten den Sieben - Tage - hythmus einhalten..

      Nur wurde da doch etwas verwässert - nein, wir streiten einmal NICH über Sabbat / Sonntag ! - -Der bestimmte Tag wird geheiligt durch den Messbesuch (neuerdis auch schon samstagabends für diejenigen, welche Sonntag in aller Früh mit dem Autobus ins Skigebiert fahren) . "Keine knechtliche Arbeit" - ist nicht Sabbatruhe ! Ja, da gibt es (bei us) auch Definitionen der Sabbararbeit : ImAltersheim wurde die kontaminierte Bettwäsche Inkontinneter nich in die Spezialwaschmaschine gestopft und der rote Knopf gedrücht, sondern in Plastiksäcken für die Tage danach aufbewahrt.Der Druck auf den roten Knopf galt als "Arbeit" !

      .Sabbatruhe ist etwas anderes, ganz anderes als dieSonntagsmesse samstagabends schon !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Stofi schrieb:

      Die andere Ruhe resultiert aus der Bekehrung des Herzens.... wie es aus dem Kontext eigentlich klar hervorkommt.
      Ganz genau.

      Stofi schrieb:

      Gott hat allein den Sabbat geheiligt und gesegnet.
      Das ist immernoch falsch.

      Stofi schrieb:

      Wir können Gottes Wort nicht beliebig stellenweise außer Kraft setzten.
      Nein, tut auch keiner. Sondern es gibt einen Prozess, den man mitlesen und verstehen muss.

      Stofi schrieb:

      Gott kann sich niemals widersprechen, weder in Wort, als auch in Tat.
      Ja, das hast du schon öfters gesagt. Er widerspricht sich auch nicht, sondern es gibt einen Geschichtsverlauf mit den Menschen.

      Was Gott kann, ist übrigens nicht unsere Sache.
      Es gereute ihn auch, die Welt ertränkt zu haben durch die Sintflut und er sagte sich: Ich will es nicht mehr tun!

      Er änderte seine Ansicht. Später auch zum Opfer, das er selbst verordnet hatte, wie ja bekannt sein dürfte.
      Er ist lebendig. Er durchlebt diese Geschichte mit uns auch "zum ersten Mal" und hat einen Werdegang darin.
      Das ist es, was oft übersehen wird.
      Deshalb kommen diese Irrwege zustande, dass manche aus dem Gott de Alten Bundes einen anderen machen als aus dem des Neuen Testaments (Gnosis),
      oder manche das alte Regelwerk (entsprechend ihrer Gesinnung) mehr gewichten und das Evangelium nur als Bestätigung des längst bestehenden Bundes betrachten,
      oder manche gesonderte Pläne für Juden, Heidenchristen und Ungläubige herauslesen ...
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Entschuldigung, wenn ich mich kurz in euer Gespräch einklinke ;)

      Seele1986 schrieb:

      Nein, tut auch keiner. Sondern es gibt einen Prozess, den man mitlesen und verstehen muss.
      Ja, und diesen Prozess versteht jeder (oder jede Konfession) anders. Ich möchte sogar behaupten, dass die meisten Unterschiede in Lehre und Praxis im unterschiedlichen Verständnis dieses Prozess wurzeln. Die - wie auch immer geartete - Verbindlichkeit der 10 Gebote hängt davon im Wesentlichen ab.
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • Bemo schrieb:

      Ja, und diesen Prozess versteht jeder (oder jede Konfession) anders. Ich möchte sogar behaupten, dass die meisten Unterschiede in Lehre und Praxis im unterschiedlichen Verständnis dieses Prozess wurzeln. Die - wie auch immer geartete - Verbindlichkeit der 10 Gebote hängt davon im Wesentlichen ab.

      Damit hast Du es auf den Punkt gebracht!
    • Mir geht das Sabbat - Gezänke schon etwas auf die Nerven. Jaccques B. Doughkan verfass den Teachers Comment zum SS Quarterly, 2nd Part, 2018, Seite 295 Teachers in Suggestivfrageton : Warum der Sabbat das einzige Gebot des Dekaloges ist , das von der Christenheit angegriffen wurde und wird . Warum wohl ist der Sabbat das einzige Gebot das angegriffen wurde und angegriffen wird ?

      Bitte, Charles W. Doughkan, greife einmal - ausserhalb Deines STA - Elfenbeinturmes - zu einem katholischen Katechismus und / oder schau' Dir die Umwelt ausserhalb des Andrews Campus einmal an - - - - - :
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • 3 x Fazit in Sachen »Sabbat - Sonntags - Heiligung«!

      Ich bleibe dabei, dass der Sonntag weit vor dem "Oster-Festleg-Konzil" (Ostersonntag wird als Abgrenzung zum jüdischen Passahfest des 14. - 16. Nisan in Zukunft immer am ersten Sonntag nach dem ersten Frühlings-Vollmond gefeiert!) von Nicäa (325 n.Chr.) bereits schon sehr früh in der Urchristenheit als "Erinnerungstag an Jesu Auferstehung am ersten Tage der Woche" auch neben dem Sabbat begangen wurde und man dann jeden Sonntag das Abendmahl genommen hatte (---> siehe Apg.20,7 - schon bei der heidenchristlichen Gemeinde Troas in Kleinasien um 55 n.Chr. bereits! ==> Daher ist zu vermuten, dass dies bei allen christlichen Gemeinden in Kleinasien so war.

      Frühchristliche Schriften, wie der Barnabas-Brief (um 70 n.Chr. verfasst!) legen die Sonntagsfeier bereits bei den Urchristen sehr nahe; somit kann nicht gesagt werden, dass der Sonntags-Gottesdienst gegen den Sabbat-Gottesdienst gestellt worden sei oder gar - was viel schlimmer in der Beurteilung ist, dass der Sonntag das Malzeichen des Tieres sei - und der Sabbat das einzig wahre Siegel Gottes im Gegensatz dazu!

      Mein Fazit (Fazit 1) zur Geschichte der Urchristenheit und zum Verhältnis Sabbat - Sonntag: Die frühen Christen - bis 36 n.Chr. alles nur Juden! - haben sowohl den Sabbat*** der 10 Gebote, als auch den Sonntag als Auferstehungstag Jesu, der den christlichen Glauben begründet hatte, gehalten und keinen Gegensatz zwischen den beiden Tagen aufkommen lassen.

      Fazit 2: Erst mit dem aufkommendem Antisemitismus ab dem 3./4. Jahrhundert nach Christus wurde v.a. in den heidenchristlichen Gemeinden der Sabbat langsam mehr und mehr verdrängt und der Sonntag zum einzig legitimen Anbetungs-Tag deklariert.
      Diese Entwicklung führte schließlich soweit, dass im Jahre 364 n.Chr. auf einem Konzil zu Laodicea der Sabbat dann ganz verboten wurde, was mit Sicherheit »ein riesengroßer Fehler« war! Dennoch gab es Christen - ich denke hier besonders an die irische Christenheit, die auch nach 364 noch ca. 300 Jahre lang sowohl Sabbat als auch Sonntag nebeneinander gehalten haben!

      Fazit 3: Nach 364 dauerte es dann noch 1½ Jahrtausende (1.500 Jahre) bis man durch den Advent-Pionier Joseph Bates (1792 - 1872) 1864 wieder auf die biblische Bedeutung des Sabbats für die Christenheit hingewiesen wurde. Meines Erachtens war dann aber der große Fehler der frühen Siebenten-Tages Adventisten der, dass man den Sonntag als heidnischen Tag Satans total verteufelt hatte, statt Sabbat und Sonntag nebeneinander zu halten, wie es schon die Urchristen seit 55/70 n.Chr. getan hatten.


      *** Auszug aus Wikipedia:
      »Die Alte Kirche benannte die Wochentage unverändert wie die Juden und feierte den Sabbat bis mindestens 130 neben dem Sonntag (Apostolische Konstitutionen). Erst seit der endgültigen Loslösung vom Judentum (um 135) forderten einige heidenchristliche Autoren die Ablösung des Sabbats durch den Sonntag, so der Barnabasbrief.

      Konstantin der Große machte den Sonntag 321 zum gesetzlichen Feiertag und öffentlichen Ruhetag, um christliche Gottesdienste zu privilegieren. Damit löste der Sonntag im Christentum den Sabbat als Wochenfeiertag ab. Dies ging mit seiner theologischen Deutung als „großer Sabbat“ (Epiphanes, Expositio fidei 24) und der Gleichsetzung des Auferstehungstages mit dem „achten Schöpfungstag“ einher.[88]Judenchristen feierten den Sabbat vielfach dennoch weiter, und auch manche Heidenchristen feierten am Sabbat zusätzlich zum Sonntag Gottesdienste. Diesen Brauch verurteilte das Konzil von Laodicea 363/64 als judaisierend. Einzig die Äthiopische Kirche blieb dem Sabbat bis zur Neuzeit dem Sonntag gleichwertig und verdrängte ihn dort zeitweise sogar.«

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Bogi111 schrieb:

      Rosen schrieb:

      Ich möchte da überhaupt kein Risiko eingehen und folge da den Juden, die am Sabbat den 7. Tag feiern,
      Ich halte mich an Jesus...Luk.4
      16 Und er kam nach Nazareth, wo er aufgewachsen war, und ging nach seiner Gewohnheit am Sabbat in die Synagoge und stand auf, um zu lesen.

      Dann solltest du, sofern noch nicht geschehen, dich unbedingt auch beschneiden lassen. ;)