Sabbatgebot noch gültig?

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      Rosen schrieb:

      Der Gipfel der Annäherung an Sonnenkulte ist für mich das Herumzeigen der Hostie in einer Monstranz, die noch mit Strahlen geschmückt ist wie die Sonne. Wir sollen nicht die Sonne anbeten, sondern den, der die Sonne geschaffen hat!
      Wir wissen, was Hesekiel im Tempel gezeigt wurde, wie Gott gereizt wurde, dadurch, dass nach Osten, also zur Sonne gebeten wurde! Beherzigen wir es doch.
      Das stimmt und natürlich gibt es noch vieles dazu, dass man nicht rechtfertigen kann damit, dass man Heiden gewinnen wollte.Auch denke ich an Daniel 7,25.
      Man muss eben darüber nachdenken und das hab ich als Katholikin auch getan, da kannte ich noch keine Adventisten, war mir der Gottesdienst zu kultisch gegenüber der Schlichtheit des Evangeliums und den Anweisungen Jesu.
      Es gibt auch andere Gedanken, die mir zu diesem Thema durch den Kopf gehen, nämlich die Verbindungen zum Ölbaum dessen Zweige ausgerissen wurden und neue eingepfropft sind, Juden und Heiden. Man stelle sich vor , dass es vielleicht nicht so einfach gewesen wäre Juden zu diskriminieren, wenn man mit ihnen den Sabbat kulturell geteilt hätte....
      auch da ist viel Segen verloren gegangen.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
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      Pfingstrosen schrieb:

      dass es vielleicht nicht so einfach gewesen wäre Juden zu diskriminieren, wenn man mit ihnen den Sabbat kulturell geteilt hätte....
      auch da ist viel Segen verloren gegangen.
      Da stimme ich dir zu. Gleichsam aber muss man sehen, dass der Bruch mit "den Juden" in der Schrift selbst schon eingestiftet ist. Bei Johannes wird es am härtesten, wo sie als des Satans Kinder bezeichnet werden. Natürlich ist das Pharisäertum damit gemeint, aber lehre das mal Menschen, zu unterscheiden.
      Das ist immer ein Problem: es stehen derartige Sätze darin und dann bringst du deiner Gemeinde bei, dass es aber "dies und jenes" bedeutet; das ist schwierig. Man liebt Sündenböcke.
      Die Autoren der Evangelien und Briefe waren selbst Juden (Paulus beschreibt diese Komplexität ja an seiner eigenen Person), aber dennoch schlagen hier einige Texte sehr rein.
      Hinzu kommt etwas, das sich historisch natürlich benutzen ließ: Der Mob rief: "Sein Blut komme über uns!" Pilatus hätte ihn freigesprochen, aber der jüdische Mob wollte ihn schlachten. Dort waren sicherlich auch welche dabei, die ihm zuvor bewundernd am Berg zugehört hatten, als er zu ihnen sprach.

      Jenes Pharisäertum ist übrigens gar nicht so mies, wie es oft dargestellt wird. Das heutige Judentum, die rabbinischen Texte, entstanden maßgeblich durch das Pharisäertum und ohne sie hätte das Judentum nicht überlebt. Diese Konsequenz und Strenge, diese Sonderregeln in allen möglichen Punkten, um sich von allen anderen Gemeinschaften abzuheben, war ein wichtiger Grund, dass das Judentum heute noch existiert.

      Die Christentumsgeschichte verlief anders. Es fand Anschluss in den heidnischen Welten. Darüber kann man schimpfen, aber das ist nunmal einfach so. Sich über einen Geschichtsverlauf aufzuregen und herzuziehen, ist ziemlich sinnlos. Auch diese Historie, dieser Weltenlauf ist Gottes Werk. Man kann nicht ständig einerseits sagen, er tue alles, lenke alles, sehe alles, und dann andererseits, er habe nichts damit zutun (bei den Punkten, die mir nicht gefallen).

      Und richtig: man sieht durch alle Christentumsgeschichte, in allen Gemeinschaften, Menschenscharen gehorsam diesen Ritualen folgen, ohne zu prüfen, ohne nachzudenken.
      Ebenso sieht man zahlreiche Menschen die Schriften einfach unüberlegt lesen und zitieren und alles kopieren und dies dann Treue und Gehorsam nennen.

      Das richtige Erkennen zeigt sich im Geist eines Menschen: beim Lesen von Schriften; beim Betrachten dessen, was in Gemeinden praktiziert wird und gelehrt wird; beim Umgang mit anderen Menschen und mit sich selbst; in der Beziehung zu Gott.
      Du wirst dann von einer Kirche lesen, die die Juden verfolgte und hasste. Von den Einzelnen, die dies nicht taten, nicht so fühlten, nicht wollten, wirst du in den Geschichtsbüchern nichts lesen, denn sie stehen dort nicht drin. Es waren und sind viel zu wenige.
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      Seele1986 schrieb:

      Von den Einzelnen, die dies nicht taten, nicht so fühlten, nicht wollten, wirst du in den Geschichtsbüchern nichts lesen, denn sie stehen dort nicht drin. Es waren und sind viel zu wenige.
      Um so dringlicher ist wohl auch die Erinnerung an die Worte:
      Hier ist die Geduld der Heiligen, die da halten die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus!
      Ein Maßstab für die Übrigen, die Wenigen.
      Ich möchte gerne zu den "Einzelnen" gehören, mache mir aber nicht vor, dass man das am Gottesdienst am Samstag festmacht...denn hinter allem Halten der Gebote steht die Herzenshaltung Gottes gegenüber und die Herzenshaltung zum Nächsten. Wenn man sich also über die Gültigkeit eines Gebotes unterhält, unterhält man sich über alle Gebote, finde ich und als Grundlage dient tatsächlich nicht der Geschichtsverlauf und seine Fails, sondern
      eben die "von ganzem Herzen" Haltung.

      1Kön 2,4 damit der HERR sein Wort erfülle, das er über mich geredet hat: Werden deine Söhne auf ihre Wege achten, dass sie vor mir in Treue und von ganzem Herzen und von ganzer Seele wandeln, so soll dir's niemals fehlen an einem Mann auf dem Thron Israels.
      Jer 24,7 Und ich will ihnen ein Herz geben, dass sie mich erkennen sollen, dass ich der HERR bin. Und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein; denn sie werden sich von ganzem Herzen zu mir bekehren.
      Jer 29,13 Ihr werdet mich suchen und finden; denn wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet,
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Neu

      Sooo viele Kommentare in so wenigen Tagen! Und alle, so gegensätzlich manche auch sein mögen, immer in bester Absicht und vollster Überzeugung! Es wäre aber folgendes klarzustellen:
      Es gibt doch gar keine Angriffe auf die STA und ihre Sabbatheiligung, das sehen z.B. Bogi oder Stofi m.E. völlig falsch. Und wer im 7. Tag die Intervalle 6 Tage Arbeit, 1 Tag Ruhen usw. sieht und den Sonntag heiligt, hat nicht die Absicht, den Samstag-Sabbat abzuschaffen (da kann ich Stofi nicht folgen )

      Auch ist es mehr als unpassend, jemanden als Hinkenden abzuqualifizieren, nur weil er BEIDE Tage biblisch begründet. Norbert hinkt hier nicht auf einem Bein herum, sondern steht mit beiden Beinen fest auf dem Boden der Bibel, welche für die Christenheit des Neuen Bundes in der Tat beide Möglichkeiten zulässt.

      Will denn irgendwer Paulus als gotttlosen Spinner hinstellen, wenn er sagt:
      So lasst euch nun von niemandem ein schlechtes Gewissen machen wegen Speise und Trank oder wegen eines Feiertages, Neumondes oder Sabbats“ (Kol 2,16)

      Nein, wenn Sabbatfreunde sich angegriffen bzw. ihren Sabbat verunglimpft fühlen, dann grenzt das m.E. an Paranoia. Ich und nicht nur ich zolle ihnen den größten Respekt. Die Engführung mancher von ihnen aber, die Sonntagsheiligung verstoße gegen das GESETZ und der Sonntag stünde deshalb unter „null“ Segen, ist bedrückend. Wer attackiert hier wessen Überzeugung!?

      Nein, die Sabbatheiliger brauchen ihre Überzeugung wahrlich nicht zu rechtfertigen, aber manche wollen mit aller Gewalt die Gegenseite in die Verteidigungsrolle drängen.

      DAZU aber erinnere ich daran, dass Gott selber BEDINGUNGEN an die Heiligung des 7. Tages (der erst im babylon. Exil 600 Jahre nach Sinai Sabbat genannt wurde) knüpfte: z.B. bei Todesstrafe weder den Wohnort verlassen noch z..B. eine warme Mahlzeit zubereiten oder irgend eine Last zu tragen.

      Einerseits den Sabbat „von Gesetzeswegen“einseitig als EINZIGEN gemeinten 7. Tag zu behaupten und andererseits Bedingungen (ALLES gehört im Sanai-Bund zusammen) zu ignorieren: wenn überhaupt - ist nicht gerade DAS ein „HINKEN“`?!

      Liebe Leute, es geht hier nicht darum, ob wir Jesus Gott nennen dürfen oder nicht, sondern ob DER 7. Tag oder EIN bestimmter 7. Tag gemeint bzw. ausgeschlossen ist. Beide Auffassungen lassen sich begründen, und ich bin mir meines Glaubens felsenfest gewiss, wenn ich mit Dietrich Bonhoffer bekenne:

      Von guten Mächten wunderbar geborgen,
      erwarten wir getrost, was kommen mag.
      Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
      und ganz gewiss an jedem neuen Tag

      Auch am Sonntag, und das ist mir Segen genug

      LG Hajo.
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      Dass Gott durch Jesus an jedem Tag bei uns ist, das wollen wir hoffen, schließlich hat er es uns verheißen.
      Die Frage ist ja mehr, ob wir bei ihm sind oder gedanklich irgendwo, wo wir nicht sein sollten.
      Mit dem Gebot des Sabbats innerhalb der zehn Gebote, hat sich Gott sicherlich noch mehr gedacht, als wir erfassen können, so wie hinter jedem der Gebote wesentlich mehr steckt, als man zunächst liest. Allein die Sensibilisierung, die Jesus formuliert (der Ehebruch, der schon mit den Augen begangen wird etc...), macht vermutbar, dass der ausgesuchte Ruhetag, der in unseren Zeitplan hinein die Woche bestimmt, eine größere Rolle spielt, als wir vermuten.
      Ganz praktisch gesehen, organisiert er eigentlich die ganze Woche, wenn man ihn von Alltäglichem freihalten möchte.

      Da Adventisten zumindest die Gedanken von EGWhite bedenken (ich habe bei manchen Texten Zweifel in welchem Zusammenhang sie stehen und wie man sie benutzt), aber ihr Blick auf kommende Zeiten ist sehr direkt, wenn es um die Entscheidungsfrage Sabbat /Sonntag geht.
      Folgender Text bezieht sich auf das Ende der Gnadenzeit vor dem Wiederkommen Jesu:
      Wenn der Gnadenengel seine Flügel zusammenfaltet und sich entfernt, wird Satan all die Bosheit ausüben, wie er es schon lange tun wollte. Stürme und Unwetter, Krieg und Blutvergießen — daran hat er seine Freude, und dadurch will er seine Ernte einbringen. Er wird die Menschen so sehr täuschen, daß sie behaupten werden, diese Katastrophen wären die Folge der Entweihung des ersten Tages der Woche. Von den Kanzeln der Volkskirchen wird man hören, daß die Welt gestraft wird, weil der Sonntag nicht so verehrt wird, wie es sein sollte. The Review and Herald, 17. September 1901. {CKB 181.2}
      Inzwischen sind zwei Weltkriege hinter uns...der Dritte in Planung, wenn man die gestiegenen Aufrüstungskosten betrachtet.....
      Stürme und Unwetter mehren sich deutlich und die Menschen sind deprimiert über die beängstigenden Entwicklungen, auch wird das Thema Glaube in den Medien nicht mehr als Tabu gesehen( wie noch vor 20 Jahren).....
      Vorstellbar ist es, dass bei zunehmenden Schwierigkeiten, der Ruf nach einer Besinnung nicht nur vom Naturschutz, sondern auch immer mehr von religiöser Seite her kommt. ( Es wird ja jetzt schon aufgerufen und in den Bundestagen und vor dem Amerikanischen Kongress reden gehalten vom Papst, was vorher nicht vorstellbar war....)
      Wenn also die Bedeutung des Sabbats jetzt noch nicht so als Unterscheidungskriterium gesehen wird, wie ihn Adventisten sehen.....dann vielleicht spätestens dann, wenn sich solche Voraussagen erfüllen.....man kann es ja im Hinterkopf behalten.
      Bis dorthin sei sich jeder seiner Sache gewiss.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
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      Liebe Pfingstrosen,
      erlaube mir einige wenige Gedanken "in blau"

      Pfingstrosen schrieb:

      Dass Gott durch Jesus an jedem Tag bei uns ist, das wollen wir hoffen,schließlich hat er es uns verheißen.
      Die Frage ist ja mehr, ob wir bei ihm sind oder gedanklich irgendwo, wo wir nicht sein sollten.


      Das ist die Frage auch und immer, egal ob samstags oder sonntags. Es gibt Sonntagschristen (viele),, abber vermutlich auch etliche Sabbatchristentt. Als SEGEN betrachte ich es schon, zu wissen, dass Gott an jedem Tag mir nahe ist, auch am Sonntag.



      Mit dem Gebot des Sabbats innerhalb der zehn Gebote, hat sich Gott sicherlich noch mehr gedacht, als wir erfassen können,


      Da sind wir uns einig. Die eiinen heiligen daher - als 7. Tag! - den Samstag, die anderen den Sonntag.



      so wie hinter jedem der Gebote wesentlich mehr steckt, als man zunächst liest. Allein die Sensibilisierung , die Jesus formuliert( der Ehebruch, der schon mit den Augen begangen wird etc...), macht vermutbar, dass der ausgesuchte Ruhetag, der in unseren Zeitplan hinein die Woche bestimmt, eine größere Rolle spielt, als wir vermuten.
      Ganz praktisch gesehen, organisiert er eigentlich die ganze Woche, wenn man ihn von Alltäglichem freihalten möchte.

      Da Adventisten zumindest die Gedanken von EGWhite bedenken( ich habe bei manchen Texten Zweifel in welchem Zusammenhang sie stehen und wie man sie benutzt), aber ihr Blick auf kommende Zeiten sind sehr direkt, wenn es um die Enscheidungsfrage Sabbat /Sonntag geht.
      Folgender Text bezieht sich auf das Ende der Gnadenzeit vor dem Wiederkommen Jesu:
      Wenn der Gnadenengel seine Flügel zusammenfaltet und sich entfernt, wird Satan all die Bosheit ausüben, wie er es schon lange tun wollte. Stürme und Unwetter, Krieg und Blutvergießen — daran hat er seine Freude, und dadurch will er seine Ernte einbringen. Er wird die Menschen so sehr täuschen, daß sie behaupten werden, diese Katastrophen wären die Folge der Entweihung des ersten Tages der Woche. Von den Kanzeln der Volkskirchen wird man hören, daß die Welt gestraft wird, weil der Sonntag nicht so verehrt wird, wie es sein sollte. The Review and Herald, 17. September 1901. {CKB 181.2}


      Danke dafür! Also hat EGW "nur" eine Entweihung des Sonntags vorausgesagt. Was aber ist mit dem Samstag? Zunächst kann ich dem nur entnehmen, dass der Samstag für sie keine erwähnenswere zentrale Bedeutung hat. Oder?


      Inzwischen sind zwei Weltkriege hinter uns...der Dritte in Planung, wenn man die gestiegenen Aufrüstungskosten betrachtet.....
      Stürme und Unwetter mehren sich deutlich und die Menschen sind deprimiert über die beängstigenden Entwicklungen, auch wird das Thema Glaube in den Medien nicht mehr als Tabu gesehen( wie noch vor 20 Jahren).....
      Vorstellbar ist es, dass bei zunehmenden Schwierigkeiten, der Ruf nach einer Besinnung nicht nur vom Naturschutz, sondern auch immer mehr von religiöser Seite her kommt. ( Es wird ja jetzt schon aufgerufen und in den Bundestagen und vor dem Amerikanischen Kongress reden gehalten vom Papst, was vorher nicht vorstellbar war....)
      Wenn also die Bedeutung des Sabbats jetzt noch nicht so ls Unterscheidungskriterium gesehen wird, wie ihn Adventisten sehen.....dann vielleicht spätestens dann, wenn sich solche Voraussagen erfüllen.....man kann es ja im Hinterkopf behalten.
      Bis dorthin sei sich jeder seiner Sache gewiss. Stimmt. Und damit gute Nacht!
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      Rosen schrieb:

      Wo hast Du das bitte her?
      Norbert, habe gesehen, dass Deine lange Antwort auf meine Frage zum vermuteten Geburtstag von Jesus ins OT verschoben wurde. Trotzdem vielen Dank dafür. Du bist ja sehr belesen! Das mit der Super Nova ist interessant aber überzeugt mich nicht recht, denn es gibt ja öfter Super Nova-Sichtungen. Ebenso wenig überzeugend finde ich Argumente, die beginnen mit der Formulierung "nach christlicher Tradition...".

      An alle, vor allem, die, die meinen, das Sabbatgebot würde nicht mehr gelten:
      Dann dürften ja alle anderen der 10 Gebote auch nicht mehr gelten und das kann ja nicht sein! Denn:
      Die 10 Gebote sind auf "ewigem" Material, in Stein, gemeiselt und werden - anders als die übrigen Gebote - in der Bundeslade aufgewahrt.
      Die Bundellade hat auf hebräisch das gleiche Wort wie die Arche! Und die Arche hat Noahs Familie gerettet und die Kenntnis und das Befolgen der 10 Gebote wird uns retten.
      In Zeiten wie diesen, wo es so viele Auslegungen gibt und viele verunsichert sind, stehen sie in Stein gemeiselt als Gottes ewige Worte vor uns!
      Da lass ich mir gern Vorwürfe gefallen, wie dass ich gesetzlich wäre, denn dieses Gesetz dient zur Rettung, es ist eine Weisung in die von Gott gewollte Richtung. Zwar verlieren wir nicht gleich unser Heil, wenn wir das Gesetz nicht immer einhalten könne, aber die Richtigkeit zu erkennen und der Wille, es anwenden zu wollen, das zählt. So zeigen wir, dass wir Gottes Willen anerkennen! Rebellen kann er nicht gebrauchen. Die belehrt er erst sanft und wenn sie dann noch nicht hören, belehrt er sie mit Überwältigung, wie er es bei Saul/Paulus gemacht hat. Und so dreht Jesus den Verlauf der Geschichte ab dem Wendepunkt seines Opfertodes und seiner Auferstehung wieder um! Der erste Saul war erst auserwählt, zum König gesalbt, weil das Volk es so wollte und fiel am Ende von Gott ab. Der zweite Saul war erst auf der falschen Fährte der Pharisäer und wurde dann von Jesus in die richtige Richtung gewiesen, mit Macht wurde er zum treuen Diener gemacht. Hätte er sich dagegen gesträubt, wäre es ihm schlimmer ergangen als Jona. Aber den übrigen Pharisäern, den Ungläubigen unter Ihnen, wurde nur das Zeichen des Jona gegeben, als sie weitere Zeichen haben wollten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Rosen ()

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      Rosen schrieb:

      An alle, vor allem, die, die meinen, das Sabbatgebot würde nicht mehr gelten:
      Liebe Rosen,

      ich muss dir leider widersprehen aus zweierlei Gründen:

      1) Wer den Sonntag als seinen Sabbattag betrachtet, erklärt damit das Gebot nicht für ungültig, sondern legt es anders aus, nämlich als das Intervall 6 Tage "Arbeit" und 1 Tag Ruhe/Innehalten. Der "Gesetzesext" lässt diese Auslegung zu! Nur ein Kleben am Buchstaben verhindert dies. Dass Gott einen ganz bestimmten Wochentag als 7. Tag bestimmt hat, kann man glauben, aber auch bezweifeln. Bist du sicher, dass Er nicht bereits ab dem ersten Tag nach Vollendung SEiNES 6. "Tages" zu "zählen" begann? oder überspitzt, dass ER mit Seinem 6. Schöpfungs"tag" am Abend eines Donnerstages fertig war?

      2) Ich vermisse immer noch eine klare Antwort, auch bei dir. Bitte sag mir klipp und klar: bist du lebenslang jeden Samstag am Wohnort geblieben? Hastdu samstags niemals ein Essen erwärmt oder irgendeine Last getragen? Bitte eine ehrliche Antwort. Und wenn du nur ein einziges Mal mit "Ja" antworten müsstest, würdest du gegen detaillierte "Ausführungsanweisungen" Gottes verstoßen haben, die er damals ausdücklich - bei Todesstrafe - angeordnet hat.
      Das glaubst du nicht? Da geht dir der Buchstabenglaube zu weit?
      Bei der exakten Bestimmung des 7. Tages aber nicht???

      Entgegen deiner außerdem noch geposteten Ansicht werfe ich dir kein Buchstabendenken vor, sondern bitte lediglich, diejenigen nicht als "Gesetzesbrecher" hinzustellen, die beim ursprgl. 4. Gebot weniger den Buchstaben (und selbst der ist mehrdeutig) und mehr den Geist, den tieferen Sinn, zu sehen glauben. Der Sabbat, der für den MENSCHEN da ist, soll nicht GOTT zum Innehalten dienen und nicht ihm gut tun, sondern uns. Und wem ist damit wirklich gedient, dass dies ausgerechnet und ausschließlich an einem Samstag möglich wäre?

      LG Hajo
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      Stofi schrieb:

      DonDomi schrieb:

      Ob es auf der Neuen Erde überhaupt noch ein Sabbat und Arbeit gibt weiss niemand. Ich kann es mir nicht vorstellen. Man ist bei und mit Gott, man ist befreit von allem. Es ist sehr gut möglich, dass es beides nicht mehr gibt. Die Bibel sagt dazu nichts, aber ich wüsste nicht wozu Arbeit auf der neuen Erde noch notwendig wäre. Adam und Eva mussten auch erst arbeiten als sie aus dem Paradies vertrieben wurden.Auf der Neuen Erde gibt es aber noch einen Unterschied zum Paradies: Man lebt bei Gott, das heisst man muss nicht mehr warten, dass er alle 7 Tage mal vorbeischaut, um es etwas überspitzt zu formulieren.
      Btw. Damit Du Strom hast muss auch einer Arbeiten und wenn Du im Krankenhaus bist, hast Du auch Freude, wenn Du neue Bettwäsche am Sabbat kriegst weil Du vielleicht aus Versehen das Abendessen verschüttet hast. Denke stets daran, es könnte auch dich treffen, dass Du am Sabbat plötzlich auf einen arbeitenden Menschen angewiesen bist.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
      Auch Adam und Eva hatten im Paradies Arbeit. Allerdings keine Arbeit im "Schweiße des Angesichts"..... diese kam erst nach dem Sündenfall. Dass man auch auf der NE den Sabbat feiern wird, schreibt die Bibel. Ich frag mich manchmal, ob manche Adventisten hier überhaupt die Bibel als Grundlage ihres Glaubens haben .... und wie irdisch behaftet wiederum andere über das Reich Jesu denken....

      .

      .
      Ich glaube, du weisst ziemlich genau, dass die Bibel nichts drartiges hergibt. Vielleicht ist das eine Vision von Frau White, aber biblisch ist diese Aussage nicht. Jesus sagt sowieso ziemlich klar, dass der Sabat für den Menschen gemacht ist und nicht für Gott. Ich persönlich glaube das Menschsein im Paradies wird ziemlich anders sein, als wir uns das heute vorstellen können. Gut möglich, dass dann auch der Sabbat obsolet wird. Die Bibel sagt zum Beispiel, dass der Glaube vergehen wird aber die Liebe wird bleiben. Wenn schon so etwas gewaltiges wie der Glaube vergeht, warum dann nicht auch der Sabbat.
      Aber eigentlich ist diese Diskussion müssig, weil wir es nicht wissen und daran ändern auch Deine Aussagen vom Paradies nicht.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
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      Rosen schrieb:

      aber trotzdem haben die Menschen immer die Wochentage weitergezählt und ein heutiger Samstag/Sabbat ist daher noch genauso ein siebenter Tag wie vor 2000 oder 3000 Jahren!
      Wir hatten dazu mal einen schönen kleinen Flyer bei den Reform-Adventisten ausliegen, wo das genau erklärt wurde.
      So jetzt hab ich den Flyer gefunden: Dort steht:

      "Fällt unser 7. Wochentag überhaupt noch auf den biblischen Sabbat?
      „Seit dem 14. Jahrhundert wurden immer wieder Vorschläge für eine Kalenderreform unterbreitet. ... Um die Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche wieder auf den von den Konzilsvätern festgelegten 21. März zu bringen und Ostern wieder am richtigen Tage feiern zu können, bestimmte Papst Gregor XIII., dass im Jahre 1582 zehn Tage übersprungen werden sollten. Daher folgte in einigen römisch-katholischen Ländern auf Donnerstag, den 4. Oktober gleich Freitag, der 15. Oktober – die Abfolge der Wochentage blieb dabei jedoch unverändert.“
      (de.wikipedia, Korrektionsjahr_1582)"

      hnitschke schrieb:

      Bitte sag mir klipp und klar: bist du lebenslang jeden Samstag am Wohnort geblieben? Hast du samstags niemals ein Essen erwärmt oder irgendeine Last getragen?
      Ich bin erst seit ca. 1,5 Jahren gläubig. Nachdem ich die Bibel dann komplett gelesen habe, viele Abschnitte davon mehrfach, habe ich mir natürlich Gedanken darüber gemacht, wie alles zu verstehen ist. Erst seit etwas mehr als einem Jahr bin ich dann regelmäßig zu den Adventisten in den Gottesdienst und zeitweise zum Hauskreis gegangen. Seit ca. 5 Monaten gehe ich zu den Reform-Adventisten.
      Daher habe ich natürlich schon tausende Mal unwissentlich gegen das Sabbatgebot verstossen. Seit ich es kenne habe ich aber auch schon am Sabbat Essen aufgewärmt und verlasse zum Besuch des Gottesdienstes auch den Wohnort. Ich habe mir auch schon Gedanken gemacht, ob das ok ist. Es soll den Menschen am Sabbat gut gehen, da darf er süß und fett essen, sich ausruhen, sich seiner Familie widmen und das Wichtigste: Zeit haben, sich Gott und seinem Wort zuzuwenden, zu beten. Es soll eben kein Werktag sein.
      Dass man aber nicht übertreiben soll, den Leuten am Samstag nicht mit allzu strengen Auslegungen den Tag verdriesen soll, insbes. nicht hungern soll, hat Jesus klargemacht, als er es rechtfertigte, dass seine Jünger, die auf der Reise waren, ein paar wenige Ähren raufen durften, weil sie Hunger hatten. Sicher darf man auch unterweg Brombeeren essen, die einem über den Weg hängen oder am Brunnen trinken oder das Fahrrad aufpumpen, wenn man damit zum Gottesdienst fahren will und man nicht vorher wusste, dass es platt ist. Man soll aber nicht das Fahrrad wienern und putzen und auch nicht einen ganzen Eimer voll Brombeeren für Marmelade pflücken, also nichts was irgendwie als Arbeit zu verstehen ist, Der Sabbat soll ein Tag der Freude sein, und das ist er tatsächlich für mich.
      Gestern z.B. wollte mein Mann mit mir auf einem Berg den Sonnenuntergang ankucken, Dabei ist er dann noch in eine Ausflugsgaststätte auf der Terrasse eingekehrt. Da bin ich mit, habe mich aber sehr unwohl dabei gefühlt und versucht, ihn umzustimmen. Ich habe beschlossen, das nicht mehr zu tun und Gott um Verzeihung gebeten.
      Ich kaufe Samstags nicht ein, verschiebe alles was nicht dringend ist an Arbeiten auf andere Tage und versuche, an diesem Tag Gott besonders nahe zu kommen. Mit noch mehr Gebet als sonst. Aber natürlich kann es auch sein, dass wenn ich es für wichtig halte, an anderen Tagen genausoviel oder mehr bete.
      Ich möchte einfach Gott gehorsam sein. Aus Dankbarkeit, dass er sich mir zu erkennen gegeben hat durch seinen Sohn und ich nun nicht mehr unsicher bin, ob es Gott überhaupt gibt. Ich bin jetzt auch sicher, dass er es gut mit uns meint, auch wenn er vielleicht etwas Anderes darunter versteht als wir. Aber da er unser "Ingenieur" ist, der uns "konzipiert" hat, weiss er besser, was gut für uns ist als wir. Und ausserdem spielt eine gewisse Gottesfurcht schon auch eine Rolle. "Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre" passt da schon einigermaßen.
      Ausserdem bin ich immernoch oder immer wieder ganz begeistert davon, dass doch tatsächlich der Ton, die geformte "Figur" mit dem Töpfer reden kann und umgekehrt natürlich erst recht! Und da ich nicht möchte, dass er mich als "missratene Figur" wieder einstampft, will ich gerne versuchen, so zu sein, wie er mich haben möchte. Und dass er gehorsame Figuren will, ist wohl aus der Bibel klar zu entnehmen. Nicht sklavisch gehorsame, aber welche, die über seinen Willen nachsinnen. Und wenn sie ihn nicht ganz genau wissen, halten sie sich vorsichtshalber an seine Gebote, dafür hat er sie uns gegeben. Erst wenn ich meine, zu verstehen, wie Gott etwas meint, oder wenn er es mir sogar konkret mitteilt (das gibt es!) dann habe ich evt mehr Freiheit, vielleicht aber auch weniger! Wie z.B. als Jesus bei der Bergpredigt klargestellt hat, wie die Gebote gemeint waren: Bereits ein lüsterner Blick ist zu vermeiden, nicht erst der Ehebruch! Deswegen gibt es so interessante Sätze, sinngemäß: Wer die Augen zusammenkneift, denkt über eine Sünde nach und wer den Mund zusammenkneift, hat bereits gesündigt.

      Sollte es je zu einem sog. Sonntagsgesetz kommen, das die Menschen dann konkret zwingt, sich zum Sonntag oder Sabbat als Tag zur Heiligung zu entscheiden, dann werden die Adventisten wie die Juden behandelt werden, die sich auch nicht auf einen anderen Tag einlassen werden. Das möchte Gott vielleicht erreichen! Das "wir" am Ende mit den Juden zusammenkommen, unter denen die messianischen Juden überigens immer mehr werden. Ich werde es wahrscheinlich nimmer erleben, aber ich versuche meiner Familie, die mir da in meinen Ansichten (noch) nicht folgt, vorzuleben, wovon ich überzeugt bin, so dass sie sich daran erinnern werden, wenn sie sich vielleicht irgendwann entscheiden müssen zwischen Sonntag und Samstag.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rosen ()

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      Rosen schrieb:

      Daher habe ich natürlich schon tausende Mal unwissentlich gegen das Sabbatgebot verstossen. Seit ich es kenne habe ich aber auch schon am Sabbat Essen aufgewärmt
      Oh Mann, wenn ich sowas lese............. X(
      Wenn du zukünftig am Sabbat kalt isst, dann machst du dir Gedanken, ob du Das Telefon benutzen darfst, ob wenn dir was runterfällt, du es aufheben darfst usw.
      Und irgendwann bist so fertig, oder verrückt, daß du zu gar nichts mehr in der Lage bist, und den Samstag gleich im Bett verbringen kannst.
      Meinst du, das sei Gottes Wille? Daß man den dreiviertel Sabbat damit verbringt, sich unnötige Gedanken zu machen?
      Man soll seine Geschäfte ruhen lassen am Sabbat!
      Und ja, dazu gehört für mich auch einkaufen! Man braucht ja am Sabbat nicht gerade Teppiche oder einen neuen Hut kaufen.
      Man sollte sich wirklich mal richtig überlegen, was alles Gottes Wille sein kann, und was nicht!
    • Neu

      Sorry, aber manchmal, oder bei manchen Schreibern (bei anderen wieder gar nicht) kommt es mir so vor, als wären sie in einer Sekte, deren Ziel es ist, den Leuten ein schlechtes Gewissen einzureden, um sie bei der Stange (gefangen) zu halten?
      Natürlich wird das niemand von den Betroffenen zugeben, denn man tut ja alles aus freien Stücken. (Schon klar)
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      Yppsi schrieb:

      Man soll seine Geschäfte ruhen lassen am Sabbat!
      Genau so verstehe ich es auch, keine "Arbeiten" machen, die man als Werktätiger zum Broterwerb tut. Aber natürlich darf das Vieh mit prallen Eutern gemolken werden usw. Ich glaube, wir sind nicht weit voneinander entfernt mit unseren Meinungen. Und ich habe das mit dem Essen aufwärmen auch nicht aufgebracht, Ich wurde es aber gefragt und sollte klipp und klar antworten. Weil es aber keine Tätigkeit zum Broterwerb ist oder eben ein Werk wie z.B. 20 Gläser Marmelade einzukochen oder derartiges, finde ich es auch nicht schlimm. am Sabbat Essen aufzuwärmen. Vielleicht hast Du mich also falsch verstanden. Ausserdem überlasse ich es jedem selbst, wie er es auslegt. Aber wenn ich ein Restaurant besuche und damit Nachfrage für dortige Werktätigkeit schaffe, kann ich mir schon überlegen, ob es nicht besser ist, das nicht zu tun. Wenn nämlich alle oder viele am Sabbat kein Restaurant besuchen würden würden mehr Restaurants am Sabbat schließen und wir wären der Sabbatruhe näher. Da soll aber jeder selbst anhand der Bibel sein eigenes Verständnis entwickeln.
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      Dann habe ich dich wohl falsch verstanden?
      Weil, sich ein schlechtes Gewissen machen, oder sich machen lassen, wegen Dingen wie Essen aufwärmen, also den Sabbat mit solchen Gedanken verbringen - und das wären sicher nicht die einzigen - kann nicht Gottes Wille sein?

      Das mit den Restaurantbesuchen vermeiden, wäre in meinen Augen konsequent.
      Also nicht die Annehmlichkeiten derjenigen ausnutzen, die am Sabbat arbeiten.............................und dann womöglich bei anderer Gelegenheit über sie herziehen, bzw verurteilen? (Letzteres aber nicht persönlich nehmen!)
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      Rosen schrieb:

      Rosen schrieb:

      Seit ich es kenne habe ich aber auch schon am Sabbat Essen aufgewärmt und verlasse zum Besuch des Gottesdienstes auch den Wohnort. Ich habe mir auch schon Gedanken gemacht, ob das ok ist. Es soll den Menschen am Sabbat gut gehen, da darf er süß und fett essen, sich ausruhen, sich seiner Familie widmen und das Wichtigste: Zeit haben, sich Gott und seinem Wort zuzuwenden, zu beten. Es soll eben kein Werktag sein
      Dass man aber nicht übertreiben soll, den Leuten am Samstag nicht mit allzu strengen Auslegungen den Tag verdriesen soll, insbes. nicht hungern soll,
      Liebe Rosen,,
      um nicht zu hungern, würden es auch kalte Speisen tun. Und wenn du am Samstag den Wohnort verlässt, wirst du sicher auch schon mal irgendeine Last (ge)tragen (haben), und sei es nur ein kleinkind. Essen erwärmen, Wohnort verlassen und Lasten tragen - alles Verstöße gegen GOTTES Befehle und damit indirekt gegen das 4. Gebot!
      Und jetzt sagst du, so eng müsse man das nicht sehen und mnn solle es nicht übertreiben.

      Danke für deine ehrlihe Antwort, aber du müsstest an dieser Stelle doch SELbER merken, wie lähmend der Buchstabenglaube in diesem Punkt ist. Und wie inkonseqent deine Herabsetzung des Sonntags ist. Du möchtest Gott gehorsam sein, das merke ich dir an und das bewegt mich, weil du in diesem Punkt genau das tust, was man dir zufolge nicht soll: du übertreibst! leider.

      Aber danke für den Flyer. Wenn die Abfolge der Wochentage auch seit gut 400 Jaren unverändert ist - muss das auch für die Jahrtausende vorhher gelten, so dass der Samstag vom Sinai auch heute noch ein Samstag ist? Kann ich mir nicht vorstellen, aber selbst wenn doch: auch dann darf man beide Auffassungen vertreten: die der Adventisten und die, die das 4. Gebot auf das Intervall Alle-6-Tage-ein 7. Ruhetag. beziehen. Nur WENN die erstere Auffassung, dann müsste eigentlich alles auch genau dem Buchstaben nach befolgt werden incl. warme Mahlzeit, Wohnort und Lasten.. "Nicht übertreiben" gilt eigentlich nicht. Entweder oder. (wohl geerkt, wenn man sich auf den Buchstaben statt auf Sinn und Geist des 4. Gebots beruft)

      Wenn du nochmal über Kolosser 2,16 nachdenkst: Wäre es fü dich nicht akzeptabel, den Samstag als deinen Sabbat zu heiligen und gleichzeitig denen nicht ins Gewissen reden zu wollen, die den Sonntag als ihren 7. (Sabbat-Tag heiligen?

      LG Hajo