Sabbatgebot noch gültig?

    • Aus den vielen Stimmen hier ist mir eine besonders haften geblieben, die ich nur mal in FRAGEGFORM wiederhole: Hat der Widersacher nichts anderes (nichts "Besseres", will sagen nichts Schlechteres) zu tun, als mit List und Tücke den Wochnbeginn von Sonntag auf Montag verschieben zu lassen? Und meine Antwort: Ja, hat er, und ich glaube, dass SEINE Kriege auf ganz anderen Schlachtfeldern ausgetragen werden statt um die Frage, an welchem 7. Tag zu ruhen und des Herrn in besonderem Maße zu gedenken ist.

      Um Stichworte wie Mondkalender, jüdscher -, julianischer- und gregorianischer Kalender ranken sich so viele Details an Zeitverschiebungen , dass eine wirkklich allein und weltweit maßgebliche Fesllegung des 1. Wochentages m.E. kaum wirklich möglch ist.
      Sich aus diesem Grund hilfsweise auf die biblische Woche mit dem Sonntag als 1. Tag zu stützen ist in Ordnung und anzuerkennen.

      Wenn man aber diejenigen, die nach heutiger ISo-Norm sowie in Deutschland nach § 21 a Abs. 2 Arbeitszeitgesetz den Sonntag als 7- Tag ansehen - wenn man also diesen Mitchristen (und damit auch lt. Apg den ersten Christen unter Paulus) ihren Sonntagssegen abspricht und sie in den Fängen Satans wähnt, ist man m.E. nahe daran, "päpstlicher als der Papst" (upps ..) zu sein. Das sollte man nicht tun. Wer es aber nicht lassen kann: wie bleiben trotzdem (sozusagen gescwiserliche) Freunde
      LG Hajo
    • Bevor Du was von Märchen sagst, solltest Du vielleicht erstmal würdigen, dass es Menschen gibt, die viel dazu in der Schrift geforscht haben und nicht einfach widergeben, was "man" ihnen beigebracht hat.
      Ob sie nun recht haben oder nicht, kann ich noch nicht beurteilen, weil es eben nicht so einfach ist.

      Der Autor des oben verlinkten Videos schreibt im Text zu diesem Video u.a.:
      "Daher haben wir heute eine Situation, dass die Kirche und ihre Schwesterkirchen sich in eine Lage gebracht haben, dass sie die Auferstehung immer an einem Sonntag feiern. Die Schrift jedoch gibt diese Praxis gar nicht her. Sie ist mal wieder so eine Doktrine, die gegen das AT und damit das Judentum, als ehemaliges Volk Gottes, gerichtet ist. Das hat dazu geführt, dass man heute schriftwidrig annimmt, dass der Messias am 15. des ersten zeremoniellen Monats hingerichtet worden sein soll und muss. Es ist aber dieser 15. ein großer Sabbat und einer der höchsten zeremoniellen Feiertage des zeremoniellen Jahres. Und obwohl die Schrift ausdrücklich und eindeutig aussagt, dass der Messias nicht am Fest hingerichtet werden sollte, hat man im nach hinein beschlossen, dass es trotzdem so abgelaufen sein soll und muss. Da haben sich die Kirchen und ihre Theologen eindeutig über das Wort Gottes hinweggesetzt, zu ihrem eigenen Schaden, wie wir noch sehen werden. Mt 26:5: Sie sagten aber: Nicht am Fest, damit nicht Aufruhr entsteht im Volk."

      Richtig ans Eingemachte geht es hier:
      drive.google.com/file/d/1lWBow…9LsExTy-7TQSwWsFwNOe/view

      Zu finden auf dieser Seite.

      Hier auch in den PDFs Nr. 15-17

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    • Rosen schrieb:

      Bevor Du was von Märchen sagst, solltest Du vielleicht erstmal würdigen, dass es Menschen gibt, die viel dazu in der Schrift geforscht haben und nicht einfach widergeben, was "man" ihnen beigebracht hat.
      Ob sie nun recht haben oder nicht, kann ich noch nicht beurteilen, weil es eben nicht so einfach ist.
      Ich würdige die Zeugen, die mit Jesus zusammenwaren,die seine Auferstehung und Himmelfahrt erlebt und gesehen haben.

      Alle anderen sind in meinen Augen Märchenerzähler. Noch schlimmer diejenigen, die daran Glauben und weiterverbreiten!
      Zitat:
      „Denn gleichwie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Riesenfisches war, so wird der Sohn des Menschen drei Tage und drei Nächte im Schoß der Erde sein.“ (Matthäus 12,40)

      „Weils es Rüsttag war – jener Sabbat war nämlich ein hoher Festtag – , baten die Juden nun Pilatus, damit die Leichname nicht während des Sabbats am Kreuz blieben, dass ihnen die Beine zerschlagen und sie herabgenommen würden.“ (Johannes 19,31; Schlachter)

      Nach dem Sabbat aber, als der erste Tag der Woche anbrach, kamen Maria Magdalena und die andere Maria um das Grab zu besehen. Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben, denn ein Engel ... [JaHuWaHs] stieg vom Himmel herab, trat herzu, wälzte den Stein von dem Eingang hinweg und setzte sich darauf.“ (Matthäus 28,1, Schlachter 2000)

      Nach der Jüdischen Zählung und Gottes Schöpfungsornung, beging der neue Tag mit dem Abend!

      Also Samstag Abend ist schon der nächste Tag also der Sonntag!
      1.Mose 1
      5 Und Gott nannte das Licht Tag und die Finsternis nannte er Nacht. Es wurde Abend und es wurde Morgen: erster Tag.
    • Ist Jesus tatsächlich an einem Sabbat auferstanden? Um 4:10 Uhr in der Nacht zum Kar-Samstag auf den Oster-Sonntag?

      Stofi schrieb:

      Norbert Chmelar schrieb:

      Wie bitte? Auf dem Tage an dem Jesus den Tod besiegt hatte und mit seiner Auferstehung die Neue Schöpfung begründete (7 + 1 = 8!) soll kein Segen liegen? Liebe Stofi das kann doch nicht ernsthaft Deine Meinung sein!
      Doch, das ist mein voller Ernst, aber sowas von! ICh glaube nämlich dem Wort Gottes, und weil mir bewusst ist, dass der Sonntag als "heiliger Tag" keinen Ursprung bei Gott hat. Dass Jesus am ersten Tag der Woche auferstanden ist, macht den Sonntag als Wochentag niemals heilig!!!!!!
      Gott hat den Sabbat geheiligt, nicht den Sonntag. Diesen dichten sich die Menschen nur so herbei.
      Noch eine Bemerkung zum "Gott ist es egal, welchen Tag man heiligt..
      Liebe Stofi! Das ist adventistischer Extremismus pur! Entschuldige, wenn ich das so sagen muss! Denn der Sonntag war der Tag, der den Beginn der neuen Schöpfung eingeleitet hat, so wie ja auch schon GOTT DER HERR die Schöpfung an einem ersten Tag - also dann wohl an einem Sonntag eingeleitet hatte mit den Worten : »Es werde Licht! Und es ward Licht!« (1Mo 1,3) Und genauso wurde es Licht, als der Heiland am Oster-Sonntag - Morgen um 4.10 Uhr vom Tode auferstanden ist! [Nach jüdischer Zählung war das tatsächlich noch am Sabbat, insofern hat Rosen Recht mit ihrer Meinung, dass es der Sabbat war, an dem Jesus AUFERSTANDEN ist! Denn der Sonnenaufgang an jenem 5. April (= am 16. Nisan nach jüdischen Kalender!) des Jahre 33 u.Z. war erst gegen. 5:30 Uhr! (---> siehe hierzu meinen Beitrag im Blog!)]
      Stofi, ich gebe Dir insoweit Recht, als JAHWE im 4. Gebot und vorher schon nach der Schöpfung den 7.Tag geheiligt hatte (Gen.2,3)! ---> Das ist biblisch gesehen ganz unbestritten und mit dieser Argumentation haben die STA auch vollkommen Recht!
      Meine Argumentation war es niemals, dass es JHWH egal gewesen sei, welchen Tag man heiligen sollte! Der Sabbat ist eindeutig dieser Tag der Heiligung - aber der Sonntag ist es laut Apg.20,7 eben auch! Am Sonntag nach Sonnenaufgang haben die Jünger Jesu und Maria Magdalena, die erste Frau(!!!), die den Heiland wieder lebendig gesehen hatte, registriert, dass Jesus AUFERSTANDEN WAR. Und die Begegnung der Emmaus-Jünger geschah ja auch an diesem 5.4.33 am Abend. Und als diese zur Jüngerschar nach Jerusalem zurückkehrten, trat Jesus mitten unter sie! Und am nächsten Sonntag erschien Jesus dann den 10en und dem Thomas, der eine Woche vorher am Ostersonntag nicht dabei war! ---> Dass dann die Urchristen auch diesen Tag, also den Sonntag, dann schon sehr bald auch gefeiert hatten, war nur mehr als folgerichtig!

      Yppsi schrieb:

      ................ihr habt Probleme mit dem Sonntag, weil da angeblich mal irgendwas mit Sonnenkult oder so war, oder der Papst, oder irgendein Kaiser die Finger im Spiel hatte.
      Stofi schrieb:
      Eigentlich habe ich keine Probleme mit dem Sonntag, sondern mit dem Gehorsam der sog. Christen. Am Beispiel Sonntags zeigt sich nämlich deutlich (und das kann keiner abstreiten), dass davon, was Gott sagt und will, nichts gehalten wird. Sondern dass man Menschengebote und Menschentraditionen befolgt, sie vor Gottes Gebot stellt, und behauptet, Gott ist es egal, Er hat es sicher nicht so gemeint. Darüber wundere ich mich, da sich hier alle als Christi Nachfolger und Gott Gläubige sehen.... aber wem folgt man da wirkkich?
      [/quote]
      Mit Sicherheit nicht dem Satan! Denn Satan verbreitet bis hinein in die Lutherische Kirche, die Meinung, Jesus sei im Grabe geblieben und die Erscheinungen des Auferstandenen seien nur Halluzinationen gewesen (wurde so vom evang. Prof. Lüdemann vertreten, der angehende Pfarrer ausgebildet hatte!) Dem Satan ist daher der Sonntag als auch der Sabbat ein Gräuel, warum sollte der den Tag des Sieges Jesu über "seinen Gehilfen" - den Tod ausgerechnet der Christenheit "untergejubelt" haben??? Das ist doch so was von unlogisch!!!

      Rosen schrieb:

      Hab ich was vom Papst gesagt?

      Und was die über 1000 Jahre angeht, das habe ich so gemeint, dass die Leute es durch die katholische Kirche viele Jahrhunderte so gewohnt waren, am Sonntag Gott speziell zu ehren. Anstatt samstag wie es bei den Frühchristen noch üblich war und wie es in der heiligen Schrift steht und wie die Juden es immernoch zu tun pflegen.
      Es wird evt. in der Zukunft durch die Frage, welches der Tag des Gottesdienstes sein soll, der bibeltreue Überrest der Christen näher an die messianischen Juden heranrücken, was Gott evt. beabsichtigt. Die messianischen Juden (die Jesus als Messias/Gesalbten anerkennen) stehen heute vor ähnlichen Fragen wie die frühe Christenheit: Welcher "Natur" ist Jesus/Jeschua, hat er präexistiert, wie ist seine Lehre zu verstehen.
      Und die bibeltreuen Christen können von den Juden wieder lernen, welches die Feste waren, die Gott geboten hat. Wie sie uns u.U. den Erlösungsplan Gottes besser verstehen lassen.


      Ich finde, die Christen haben sich zu weit vom Ursprung entfernt.
      Und was den Sabbat angeht, schreit nicht gleich: Das kann nicht sein, hört Euch einmal unvoreingenommen diesen Beitrag an, möglicherweise ist Jesus an einem Sabbat auferstanden! Zwar war das Grab am Sonntagmorgen leer, aber das muss nicht heißen, dass Jesus am Sonntag auferstanden ist. Er könnte am Samstag auferstanden sein. Und viel Verwirrung und falsche Schlüsse könnten daher entstanden sein, weil eben auch die Festsabbate, die nicht immer auf Samstage fielen, Sabbat genannt werden! Ich sage nicht, es ist so, aber es könnte tatsächlich so sein. Es ist zwar nicht leicht, da umzudenken und den Zeitablauf, wie er uns gelehrt wurde, zu hinterfragen, aber ich finde, es kann nichts schaden, es einmal zu überdenken!
      Liebe Rosen, das was Du in den von mir fett markierten Sätzen geschrieben hast, das kann durchaus so kommen!
      Und eindeutig hat sich die RKK mit dem Jahr 100 n.Chr. als sich die (christliche) Kirche von der (jüdischen) Synagoge endgültig getrennt hatte, schwer an Gott und Jesus versündigt, mit all den schlimmen Folgen und dem dann folgenden schlimmen Antijudaismus und Antisemitismus, der leider auch vor dem Bibelkenner Martin Luther nicht Halt gemacht hat! Und Adolf Hitler und Julius Streicher, samt den NS-beeinflussten Deutschen Christen haben Martin Luther zum Kronzeugen für ihre schlimmen Verbrechen an den Juden gemacht!
      Erst mit dem II.Vatikanischen Konzil (1962-1965) hat man das Verhältnis zu den Juden seitens der RKK neu bedacht. Bei der Evangelischen Kirche setze eine Neubewertung des Judentums schon früher auch 1948 mit der Gründung des Ökumenischen Rates der Kirchen ein.
      Zur Auferstehung Jesu ---> siehe zu dem was ich oben bereits geschrieben hatte!

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    • Videos und PDF-Dateien sollten ernsthaft geprüft werden!/ Auffassung von Dave Hunt!

      Liebe Rosen!
      Die von Dir erwähnten Videos sind höchst interessant! Nur schade, dass man kaum Zeit hat diese langsam zu lesen! Auch Deine pdf-Dateien sind alle höchst interessant! Die werde ich die nächsten Tage ausführlichst prüfen ! ---> Denn sie enthalten ganz neue Aspekte in Sachen Auferstehung Jesu!

      PS. Auch der mittlerweile verstorbene Dave Hunt schreibt in seinem sehr lesenswertem Buch »Endzeit - wie weit sind wir?« davon, dass Jesus Christus an einem Donnerstag, dem 14.Nisan gestorben sei und drei Tage und drei Nächte später, also an einem 17. Nisan - Sonntag auferstanden sei! (Buch ist im Verlag Mitternachtsturnier in CH-Dübendorf erschienen!) Hunt beruft sich hier auf Mth.12,40: „Denn gleichwie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Riesenfisches war, so wird der Sohn des Menschen drei Tage und drei Nächte im Schoß der Erde sein.“ (Matthäus 12,40)
      HUNT geht von folgendem Zeitablauf aus:
      1. Palmsonntag, 10. Nisan/Abib = Einzug Jesu in Jerusalem! (Erfüllung der AT-Prophetie aus Sacharja 9,9 und von Dan.9,25!)
      2. Montag, 11. Nisan
      3. Dienstag, 12. Nisan
      4. Mittwoch, 13. Nisan (Abendmahl!)
      5. Donnerstag, 14. Nisan (Todestag Jesu : Jesus ist den ersten Tag (ab ca. 17./18:00 Uhr) und die erste Nacht (vom 14. auf den 15.) im Grab!
      6. Freitag,15. Nisan (Jesus ist den zweiten Tag und die zweite Nacht (vom 15. auf den 16. Nisan) im Grab
      7. Samstag/Sabbat, 16. Nisan (Jesus ist den dritten Tag und die dritte Nacht (vom 16. auf den 17. Nisan) im Grab
      8. Sonntag, 17. Nisan : JESUS STEHT AM OSTER-SONNTAG MORGEN VON DEN TOTEN LEIBLICH AUF!

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    • Rosen schrieb:

      Bevor Du was von Märchen sagst
      Das versteh ich nicht

      , solltest Du vielleicht erstmal würdigen, dass es Menschen gibt, die viel dazu in der Schrift geforscht haben und nicht einfach widergeben, was "man" ihnen beigebracht hat.
      Wieso unterstellst du mir (zu unrecht!) so etwas? Maßt du dir damit nicht ein Urteil an, das dir gar nicht zusteht?

      Ob sie nun recht haben oder nicht, kann ich noch nicht beurteilen, weil es eben nicht so einfach ist
      Eben drum
    • Will Gott laut Hosea 2,13 den Sabbat abschaffen?

      In Sachen Gültigkeit des Sabbat habe ich im AT im Buche Hosea (war bis Samstag, 7.7. die fortlaufende Bibellese im Herrnhuter Lösungsbuch!) folgende Bibelstelle gefunden:

      Hosea 2,13:

      Bibelstelle

      13 Ich will ein Ende machen mit allen ihren Freuden, Festen, Neumonden, Sabbaten und mit allen ihren Feiertagen.

      ===> Sagt hier nicht Gott selbst, dass er den Sabbat abschaffen wird? Ist das nicht eine Prophezeiung dafür, dass der Sabbat später durch den Sonntag ersetzt wurde?
    • Fazit aus der Disc: Gottes Wille ist unwichtig. Seine Gebote alt und überholungsbedürftig. Gott nimmt es nicht so genau. Gehorsam Gott gegenüber altmodisch. Die ersten Christen waren die coolsten, da sie den wahren Heiligen Tag selber erkannten, und deshalb halten die modernen Christen auch den anderen Tag, als den Gottes. .....usw, usw.
      Man konstruiert 100 gute, heilige Gründe, um die menschen Tradition vor (oder über) dem GebotGottes hoch zu halten.

      "....hat satan nichts besseres zu tun...?". Nein, er tut schon das Beste, nämlich ganz unauffällig und unerkannt Menschen von einer anderen Heiligkeit zu überzeugen.... damit sie die Gebote Gottes eben nicht befolgen. Denn die Übertretung der Gebote ist Sünde. Und worum geht es dem teufel überhaupt? Die Menschheit zur Sünde zu verleiten. Es ist viel leichter, mithilfe heiliger Argumente, der Menschheit (den christen) einen falschen Tag unter zu jubeln, als sie zum Morden zu überreden.
      Ernsthafte Christen würden sich nicht verleiten lassen, den Kugelschreiber oder eine Büroklammer aus dem Büro mit zu nehmen. Aber den Sabbat, den Tag, den Gott zur Anbetung des Schöpfers angeordnet hat..... "der ist doch egaaal und nicht so wichtig, nee, überhaupt nicht wichtig",

      Bedenke: satan will Autorität, Anbetung. Gott will Autorität, Anbetung. Gott sagt, den siebten Tag, den Sabbat sollst du HEILIGEN. Aber es ist "jemandem" gelungen, den Sabbat zu zerstören und statt dessen den eigenen Anbetungstag einzurichten.....
      Satan wird extrem unterschätzt, und die Auseinandersetzung Jesus gegen satan garnicht verstanden.

      PS zur biblischen Tagesnamen: die Tage in der Bibel werden mit Zahlen benannt, nur der 7. Tag, der Sabbat wird zusätzluch namentlich genannt.
      :greet:


      Stofi empfiehlt:
      Das geistliche Babylon
    • Norbert Chmelar schrieb:

      ===> Sagt hier nicht Gott selbst, dass er den Sabbat abschaffen wird? Ist das nicht eine Prophezeiung dafür, dass der Sabbat später durch den Sonntag ersetzt wurde?
      Das würde ich nicht hineinlesen.
      Allerdings hatte Gott keinen Gefallen an Festen in seinem Namen, die aber nicht wirklich gottgefällig abliefen. Er hatte etwas gegen blosse Lippenbekenntnisse, Rituale und rein äußerliche Festabläufe. Hier sind mit Sabbatten wohl wieder die Festtags-Sabbate gemeint, also die großen Feste mit den vielen Tieropfern im Tempel.
      Schon David hat ja erkannt, dass mit zusätzlichen Opferungen Gott nicht zufrieden ist. Gott wollte den Menschen selbst zu sich bringen und durch Selbsterkenntnis, Reue und Umkehr in seinem Sine leiten.

      Bogi, was Du in Beitrag 2443 schreibst, das weiß ich schon alles. Du hast nicht erfasst, worauf ich hinaus wollte: Nämlich dass es durch Missinterpretation von Festtagssabbaten als Samstage zu falschen Schlüssen gekommen sein könnte. Wahrscheinlich hast Du keine Lust, Dich in die schwere Kost dazu einzuarbeiten. Kann ich verstehen. Aber ungelesen sollte man diese Arbeiten dann nicht vorverurteilen. Selbst wenn diese Abhandlungen von streitbaren Menschen stammen sollten, die solche Sachen wie "flache Erde" verbreiten (woran ich jetzt auch nicht glauben kann, was ich aber auch nicht als absolute Wahrheit hinstellen kann).

      hnitschke in Beitrag 2446 stellst Du Deine Aussagen unter meine, mit denen ich aber Bogi gemeint habe, nicht Dich. Mir scheint, es gibt da ein Missverständnis.

      Norbert Chmelar schrieb:

      Sonntag - Morgen um 4.10 Uhr vom Tode auferstanden ist! [Nach jüdischer Zählung war das tatsächlich noch am Sabbat,
      Norbert, ein neuer Tag fängt doch lt. Bibel am Abend bei Sonnenuntergang an, doch nicht bei Sonnenaufgang!!!
      Um nicht noch mehr Verwirrung zu stiften verweise ich nochmal genau auf die Zeittafel des Ablaufes, wonach Jesus an einem Samstag auferstanden sein soll: und zwar auf Seite 13 des PDFs Nr. 15.

      Rosen schrieb:

      Hier auch in den PDFs Nr. 15-17
      Wenn man die betreffende Seite ausdruckt muss man nicht bei Lesen den Kopf um 90 Grad drehen. ; ))

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Rosen ()

    • Der Knackpunkt scheint mir zu sein, dass es lt dem Verfasser dieser PFDs, Herrn Heinrich Ramisch ein Samstag war, als Maria, bzw. die Marien, am leeren Grab erschienen:

      "Die Marien kamen also nicht in der Abenddämmerung oder in der zunehmenden Finsternis oder in der Frühe, des ersten Tages der Woche, zum Grabe, sondern: „Und sehr früh, morgens, an dem einen der Sabbattage, kommen sie zum Grabe beim Aufgehen der Sonne. “ Mark. 16, 2, Konko rdante Bibel 1964."

      Das steht so auf Seite 2 seines PDFs Nr. 16.

      Dann passt auch wieder die Zeittafel auf Seite 13 des PDFs Nr. 15.

      Hier nocheinmal der Link zu den PDFs:
      gott-ist-der-ursprung.de/links/

      Der Kern ist also, dass bei der Übersetzung des Begriffs Sabbat oder Sabbatte, Irrtümer unterlaufn sein könnten. Das liegt an der mehrdeutigen Verwendung des Wortes Sabbat sowohl als Samstag als auch als ein Tag der Festsabbate, die auch auf andere Wochentage fallen konnten.

      Wer noch mehr dazu lesen will, auch die PDFs Nr. 38 und 41 beschäftigen sich mit dieser Frage.

      Danke Norbert, dass Du mich auf diesen Dave Hunt aufmerksam gemacht hast, von dem hatte ich noch nichts gehört. Mutig auch von ihm, vor großem Publikum auszusprechen, was auch ich (mittlerweile) denke:
      "Meiner Meinung nach müsste man ein Idiot sein, um zu denken, dass dieses Universum durch Zufall entstand."
      Ich bekenne, ich war früher ein Idiot, aber nur, weil ich eben nicht SELBST nachgedacht hatte, sondern glaubte, was an den Schulen gelehrt wurde, in den Mainstream-Medien ausgestrahlt wurde, in meinem Umfeld geredet wurde. Die Mehrheit in meinem Umfeld dachte eben so, da hab ich mich einfach so angeschlossen...

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Rosen ()

    • Rosen schrieb:

      Bogi, was Du in Beitrag 2443 schreibst, das weiß ich schon alles. Du hast nicht erfasst, worauf ich hinaus wollte: Nämlich dass es durch Missinterpretation von Festtagssabbaten als Samstage zu falschen Schlüssen gekommen sein könnte. Wahrscheinlich hast Du keine Lust, Dich in die schwere Kost dazu einzuarbeiten.
      Rosen, seit meinem 15 Lebensjahr kann ich sagen, das ich jede Woche unsere Lektion studiere und versuche danach mein Leben auszurichten.
      In dieser Zeit habe ich an unmengen "Wahrheiten" und Wissen verarbeitet, was als wichtigste Erkenntniss geblieben ist, das tägliche schauen auf Jesus.

      Wenn es Dir Spass macht dann ziehe Dir alles rein was Du kannst....
      Ich habe meine Lehren daraus gezogen....es hatte mich in der Liebe zu Jesus und den Menschen nicht weitergebracht.
    • Stofi, warum reagierst Du nicht auf Hosea 2,13? / Seltsame Konkordante Bibelübersetzung!

      Stofi schrieb:

      Fazit aus der Disc: Gottes Wille ist unwichtig. Seine Gebote alt und überholungsbedürftig. Gott nimmt es nicht so genau. Gehorsam Gott gegenüber altmodisch. Die ersten Christen waren die coolsten, da sie den wahren Heiligen Tag selber erkannten, und deshalb halten die modernen Christen auch den anderen Tag, als den Gottes. .....usw, usw.
      Man konstruiert 100 gute, heilige Gründe, um die menschen Tradition vor (oder über) dem Gebot Gottes hoch zu halten.
      ...
      PS zur biblischen Tagesnamen: die Tage in der Bibel werden mit Zahlen benannt, nur der 7. Tag, der Sabbat wird zusätzluch namentlich genannt.
      Liebe Stofi warum reagierst Du nicht auf Hosea 2,13?

      Norbert Chmelar schrieb:

      In Sachen Gültigkeit des Sabbat habe ich im AT im Buche Hosea (war bis Samstag, 7.7. die fortlaufende Bibellese im Herrnhuter Losungsbuch!) folgende Bibelstelle gefunden:

      Hosea 2,13:

      Bibelstelle

      13 Ich will ein Ende machen mit allen ihren Freuden, Festen, Neumonden, Sabbaten und mit allen ihren Feiertagen.

      ===> Sagt hier nicht Gott selbst, dass er den Sabbat abschaffen wird? Ist das nicht eine Prophezeiung dafür, dass der Sabbat später durch den Sonntag ersetzt wurde?
      Rosen gab dazu wenigstens eine mögliche Auslegung!

      Rosen schrieb:

      Der Knackpunkt scheint mir zu sein, dass es lt dem Verfasser dieser PFDs, Herrn Heinrich Ramisch ein Samstag war, als Maria, bzw. die Marien, am leeren Grab erschienen:

      "Die Marien kamen also nicht in der Abenddämmerung oder in der zunehmenden Finsternis oder in der Frühe, des ersten Tages der Woche, zum Grabe, sondern: „Und sehr früh, morgens, an dem einen der Sabbattage, kommen sie zum Grabe beim Aufgehen der Sonne. “ Mark. 16, 2, Konkordante Bibel 1964."

      Das steht so auf Seite 2 seines PDFs Nr. 16.

      Dann passt auch wieder die Zeittafel auf Seite 13 des PDFs Nr. 15.

      Hier nocheinmal der Link zu den PDFs:
      gott-ist-der-ursprung.de/links/

      Der Kern ist also, dass bei der Übersetzung des Begriffs Sabbat oder Sabbatte, Irrtümer unterlaufn sein könnten. Das liegt an der mehrdeutigen Verwendung des Wortes Sabbat sowohl als Samstag als auch als ein Tag der Festsabbate, die auch auf andere Wochentage fallen konnten.

      Wer noch mehr dazu lesen will, auch die PDFs Nr. 38 und 41 beschäftigen sich mit dieser Frage.
      Also die sogenannte "Konkordante Bibelübersetzung" widerspricht allen gängigen deutschen Übersetzungen, welche vom "ersten Tag der Woche" - also vom Sonntag schreiben! Dann wird in dem besagten Artikel der Gottesnamen JHWH mal mit JEWE statt mit JAHWEH übersetzt, das andere mal mit IEUE - was schon komisch anmutet!
      Zum Vergleich der Zeittafeln, wobei beide Auffassungen davon ausgehen, dass Jesus an einem 14. Nisan gestorben ist!


      Wochentag
      Konkordante Übersetzung
      Übliche deutsche Übersetzungen
      13.Nisan
      Mittwoch (Abendmahl)
      Donnerstag (Abendmahl)
      14.Nisan
      Donnerstag (Todestag Jesu)
      Karfreitag (Todestag Jesu)
      15.Nisan
      Freitag (Tag der Grabesruhe)= Grosser Sabbattag!
      Karsamstag (Tag der Grabesruhe) =Grosser Sabbattag!
      16.Nisan
      Sabbat/Samstag (Auferstehungstag Jesu)
      Oster-Sonntag (Auferstehungstag Jesu)
    • Norbert, danke für Deine übersichtliche Tabelle!
      Genau! Die von mir verlinkten Auslegungen folgen der linken Version in Deiner Tabelle und zwar mit gutem Grund:

      "In beiden Bibeln bekennt Luther Jesus Christus als Erlöser, der von Seinem Vater an einem Wochensabbat auferweckt wurde. Luther schreibt in Mt. 28, 1, in seiner Bibel M.D.XLV.:
      AM ABEND ABER DES SABBATHS / WELCHER ANBRICHT AM MORGEN DES ERSTEN FEIERTAGES DER SABBATHEN / KAMEN MARIA MAGDALENA UND DIE ANDERE MARIA DAS GRAB ZU BESUCHEN. Es war der Abend des Sabbaths, welcher anbricht am Morgen des ersten Feiertages der Sabbathe! (Es waren zwei aufeinanderfolgende Sabbatte) - In aller Frühe kamen sie zum Grab, Luk. 24, 1, am Ende des Abends des ersten Feiertages, Joh. 19, 31. - Es ist der „Abend“, der den 15. Nisan, den ersten Feiertag abschloß und den 16. Nisan, den Wochensabbat, den Auferstehungs- tag Jesu beginnen ließ! – Sie kamen zum Grabe an einem Sabbather. (Mehrzahl!)"

      Entnommen dem PDF Nr. 43.

      Bogi, Deine Liebe zu Gott und Jesus bezweifle ich nicht, aber es ist ein wenig wie Paulus geschrieben hat im Hinblick auf die jüdischen Obersten: Eifer für Gott hat er ihnen bescheinigt, aber mangelnden Eifer nach Erkenntnis!
      Deswegen ist die Liebe zur Wahrheit auch so wichtig!
      Ich kann Dich aber gut verstehen, heutzutage wo es so viele verschiedene Informationen und Fehlinformationen gibt ist es sehr mühsam sich in diesem Dschungel noch zurechtzufinden. Und da sollte die Bibel uns weiterhelfen. Wenn aber deren Sinn durch falsche Übesetzungen und Revisionen entstellt ist, ist das natürlich fatal!!!
    • Rosen schrieb:

      - Es ist der „Abend“, der den 15. Nisan, den ersten Feiertag abschloß und den 16. Nisan, den Wochensabbat, den Auferstehungs- tag Jesu beginnen ließ! – Sie kamen zum Grabe an einem Sabbather. (Mehrzahl!)"


      Entnommen dem PDF Nr. 43.

      Wenn aber deren Sinn durch falsche Übesetzungen und Revisionen entstellt ist, ist das natürlich fatal!!!
      Also aus obiger PDF-Datei ein Auszug, dem ich so nicht zustimmen kann:
      »Er wurde am dritten Tag von Seinem Vater, an Einem
      Wochensabbat, an dem von Gott gesegneten siebenten Tag der Woche, vom Tode erweckt.
      So steht es in Seinem Wort geschrieben! – Wer dem widerspricht und lehrt Seine Auferstehung an
      einem ersten Tag der Woche, der hat den von Gott-Vater gesandten Erlöser nicht!
      Er predigt vergeblich und sein Glaube ist vergeblich, 1. Kor. 15, 14.
      So ist auch die Begründung der Sonntagsheiligung der Kirchen falsch:
      „Wir heiligen den Sonntag weil Jesus am Sonntag auferstanden ist.“ – Es ist eine Lüge!«

      Es kann keine Lüge sein, wenn Kenner der biblischen Ursprache - Griechisch - hier mit "erster Tag der Woche" übersetzen!
      Bitte an Griechisch Experten die Frage, was hier wirklich im Urtext steht! Danke!
    • Neu

      Norbert Chmelar schrieb:

      Rosen schrieb:

      - Es ist der „Abend“, der den 15. Nisan, den ersten Feiertag abschloß und den 16. Nisan, den Wochensabbat, den Auferstehungs- tag Jesu beginnen ließ! – Sie kamen zum Grabe an einem Sabbather. (Mehrzahl!)"


      Entnommen dem PDF Nr. 43.

      So ist auch die Begründung der Sonntagsheiligung der Kirchen falsch:
      „Wir heiligen den Sonntag weil Jesus am Sonntag auferstanden ist.“ – Es ist eine Lüge!«

      Es kann keine Lüge sein, wenn Kenner der biblischen Ursprache - Griechisch - hier mit "erster Tag der Woche" übersetzen!
      Bitte an Griechisch Experten die Frage, was hier wirklich im Urtext steht! Danke!
      Zunächst : Die Bibel kennt doch zwei Wochentage, besonder benannrt - wie heute noch in Griechenland : Paraskeuh = Rüsttag - dieses Wort verwendete man ehedem im adventistischen Alltag für Freiitag ! und Sabbaton. Dann wurde einfach weiternumeriert : der Erste, ( mia Sabbatwn) der Zweite, der Dritte, der Vierte (nach dem Sabbat) - - (DieHochzeit zu Kana am dritten Tag, laut Lapide der traditionelle Hochzeitstag. Die Benennung der Wochentage mit Zahlen ist ebenfalls heute noch in Griechenland üblich.


      Zur strittigen Zählung der Gr abesruhe Jesu darf doch vermerkt werden, dass die Alten den ersten und den letzten Tag eines Zeitraumes mitzählen - heute noch in der Wiener Umgangssprache "Heut' ich acht Tag' komme ich".


      Lukas 24, 1. : "!Mia twn sabbatwn orthrou bathews - - : orthros = othrinos = orthrizw (als Zeitwort) : Frühmorgens, in der Morgendämmerung. bathews : tief, aber auch besonders früh morgens - (soetwa wie unsere"Tiefe Nacht") des ersten (Tages) (vom Sabbat weg)

      "An dem einen der Sabbate" verkennt, dass "mia" ein ganz bestimmtes Zahlwort ist eis - mia- en, das einzige Zahlwort in dreigeschlechtlicher Form, "mia" = weiblich wie auch hmera = Tag weiblich wäre.


      Nein das ist kein unbestimmter Artikel , sondern ein präzise zugeschnittenes Zahlwort. Eben : Der erste (Tag der Woche)
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
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      Rosen schrieb:

      Danke Norbert, dass Du mich auf diesen Dave Hunt aufmerksam gemacht hast, von dem hatte ich noch nichts gehört. Mutig auch von ihm, vor großem Publikum auszusprechen, was auch ich (mittlerweile) denke:
      "Meiner Meinung nach müsste man ein Idiot sein, um zu denken, dass dieses Universum durch Zufall entstand."
      Hier das Buch von Hunt : ENDZEIT WIE WEIG SIND WIR ? DAS nur via Internet zu lesen ist! Weil es vergriffen ist!
      Endzeit_Wie_Weit_Sind_Wir_1993.pdf

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      Ob Samstag oder Sonntag: beides erfüllt das 4. Gebot, aber Gebote können uns nicht retten - uns, für die das neue Gesetz Jesu gilt: das Gesetz der Liebe!


      Bei aller Liebe(!) und bei allem Respekt, aber aus meiner Sicht geraten wir mit solchen Alles-oder-nichts-Diskussionen incl. der Aberkennung des Sonntagssegens in eine gefährliche Engführung Jesus wollte das Gesetz zwar nicht abschaffen, was ihm als Jude fern gelegen hätte. Aber bekanntlich hat er den Sabbat RELATIVIERT. Vor allem aber stehen Christen durch seinen Tod mit der Folge einer neuen Schöpfung im Neuen Bund nicht mehr unter der Herrschaft des Gesetzes. Drum: Respekt vor Christen, die den Sabbat (so, wie SIE ihn sehen) halten, aber keine Herabsetzung derer,die ihres Glaubens ebenfalls gewiss sind, aber den Sonntag heiligen!

      Gemäß der Bibel kann jeder Christ seine Haltung bezüglich bestimmter Tage selbst entscheiden
      [Der eine hält einen Tag für höher als den andern; der andere aber hält alle Tage für gleich. Ein jeder sei seiner Meinung gewiss] Römer 14,3+5

      Im Alten Bund durften die Juden am Sabbat Vieles nicht. Wenn man das ursprgl. 4. Gebot so sehr dem BUCHSTABEN nach für konsequent hält, dürfte man diese Konsequenz eigentlich nicht einseitig ausleben. Man dürfte an diesem Tag (um nicht wie damals jener bedauernswerte Holzsammler gesteinigt zu werden) z.B.
      • den Wohnort unter keinen Umständen verlassen (auch nicht, um z.B. erzwungenermaßen den Sabbat in einer Nachbarstadt zu feiern), vgl. 2. Mose 16,29;
      • im Winter die Wohnung nicht heizen und niemals am Sabbat warme Mahlzeiten zubereiten (Elektrizität zählt ebenfalls zum Feuermachen), vgl. 2. Mose 35,3
      • kein Baby oder Kleinkind auf den Arm nehmen, vgl. Jeremia 17,21.
      Gott sprach im Rückblick auf die Zehn Gebote nicht von uns Christen des Neuen Bundes, sondern von „ihnen“, die er aus Ägyptenland befreite und mit ihnen am Berg Horeb den Alten Bund schloss.

      [Ich gab ihnen auch meine Sabbate zum Zeichen zwischen mir und ihnen, damit sie erkannten, dass ich der HERR bin, der sie heiligt] (Hesekiel 20,12)

      Für uns aber gilt:

      [Nun aber sind wir vom Gesetz frei geworden und dem gestorben, was uns gefangen hielt, sodass wir dienen im neuen Wesen des Geistes und nicht im alten Wesen des Buchstabens] (Römer 7,6).
      [Denn Christus ist des Gesetzes Ende, zur Gerechtigkeit für jeden, der glaubt.
      Mose schreibt von der Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz kommt] Römer 10,4-5.
      [So ist das Gesetz unser Zuchtmeister gewesen auf Christus hin, damit wir durch den Glauben gerecht würden. Da nun der Glaube gekommen ist, sind wir nicht mehr unter dem Zuchtmeister ] Gal. 3,24-25.
      [Er hat das Gesetz, das in Gebote gefasst war, abgetan, damit er in sich selber aus den zweien einen neuen Menschen schaffe und Frieden mache] Eph 2,15
      [Indem er sagt: »einen neuen Bund«, hat er den ersten zu einem alten gemacht. Was aber alt wird und betagt ist, das ist dem Ende nahe] Hebr. 8,13


      Für Christen ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes, an dessen Stelle das „Gesetz Jesu“ tritt. DIESEM Gesetz gilt es zu folgen, statt sich an die alten jüdischen Gesetze gebunden zu fühlen.

      [Seid niemandem etwas schuldig, außer dass ihr euch untereinander liebt; denn wer den andern liebt, der hat das Gesetz erfüllt. Denn was da gesagt ist (2. Mose 20,13-17): »Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht begehren«, und was da sonst an Geboten ist, das wird in diesem Wort zusammengefasst (3. Mose 19,18): »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.«] Römer 13,8-9
      [Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen] Gal 6,2.

      Es ist zwar grundsätzlich richtig, dass der Sabbat zum Dekalog zählt. doch spricht das vierte Gebot nicht vom Samstag, sondern vom “siebten Tag”. Man kann das aber nicht zwingend gleichsetzen, ohne dabei zu bedenken, dass es allein von der Zählweise abhängt, welcher Wochentag der “siebte” ist: Wenn man mit dem Montag zu zählen beginnt, ist der Sonntag der “siebte Tag”.

      Eine nur auf den Samstag bezogene Zählweise ist ein Teil der jüdischen Kultur und nicht der Bibel. Die Bibel sagt nicht, dass ausschließlich der Samstag der “siebte Tag” sein könne. Die Wurzel des "sbt"= ausruhen liegt im Dunkeln. lange vor der Gesetzgebung am Sinai gab es dieses Wort! Und ich kann mir (etwas salopp) nicht vorstellen, dasss Gott sagte: "So, genug, heue ruh ich aus und nenne diesen Tag "Sabbat". GAnz abgesehen davon, dass die "Tage" keine Tage, sondern jeweils Millonen von Jahren waren

      Bei dem Gebot, am “siebten Tag” Sabbat zu halten, geht es nicht um einen bestimmten Wochentag, sondern um einen Zeitabstand: Jeder siebte Tag soll Sabbat sein.
      Das Gebot Gottes, den Sabbat zu halten, kann also nicht sklavisches Festhalten an einem speziellen Wochentag bedeuten - denn wem in aller Welt würde speziell der Samstag dienen, jedoch der Sonntag nicht ?

      Paulus erwähnt den Sabbat in einem Atemzug mit u.a. den Speisevorschriften. Egal, was man isst, welche Tage man besonders hervorhebt (oder aaO, ob man beschnitten ist oder nicht) oder eben ob und wie man den Sabbat definiert: es ist kein Grund mehr für ein schlechtes Gewissen:
      [So lasst euch nun von niemandem ein schlechtes Gewissen machen wegen Speise und Trank oder wegen eines Feiertages, Neumondes oder Sabbats] Kol 2,16
      Kann man darin nicht sogar eine Warnung vor zu viel Gesetzesdenken sehen?

      Anders als die übrigen Gebote, die das Herz betreffen (Nächstenliebe, Gottesliebe, Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Verbot von Lüge, Verbot von Neid etc.), die uns zwar auch nicht retten können, aber ein untrügliches Zeichen für die durch Glauben geprägte Herzenseinstellung sind, sagt das Halten des Sabbats wie jede äußere religiöse Übung über die Herzenseinstellung nicht viel aus. Man kann so etwas gewiss auch aus Gottesfurcht tun - aber auch aus Tradition oder Gewohnheit

      Dagegen kann jedoch niemand seinen Nächsten aus Tradition oder Gewohnheit lieben, sondern immer nur aus dem Herzen heraus. Deshalb ist Liebe ein Zeichen des Glaubens, der rettet - der Sabbat jedoch nicht.
      Wer durch Gnade gerettet ist, der kommt durch äußerliche Übungen Gott nicht näher - wer hingegen nicht durch Gnade gerettet ist, dem helfen äußere religiöse Übungen auch nicht

      Auch der Sonntag dient der Ehre Gottes, indem er Jesu Auferstehung an diesem Tage betont. Bei der Frage, ob wir den Sabbat halten, kann es daher nicht darauf ankommen, an welchem Wochentag wir Sabbat halten. Ob man den Sabbat am Sonntag oder am Samstag hält - beides dient dem Menschen (für den der Sabbat da ist) und erfüllt m.E. gleichermaßen das vierte Gebot.

      Es grüßt
      Hajo

      p.s. für Norbert: Bei Hosea 2,13 würde ich Roosen zustimmen. Gott hatte damals z.B. manchesmal an den von ihm selbst geforderen Opfern keinen Gefallen - ohne sie abzuschaffen.

      pps Kleiner Scherz am Rande: "Einer trage des Anderen Last" -Streng genommen ist nicht mal das am Sabbat - an dem keine Lasten getragen werden dürfen - möglich ;)

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      Norbert Chmelar schrieb:

      Stofi schrieb:

      Fazit aus der Disc: Gottes Wille ist unwichtig. Seine Gebote alt und überholungsbedürftig. Gott nimmt es nicht so genau. Gehorsam Gott gegenüber altmodisch. Die ersten Christen waren die coolsten, da sie den wahren Heiligen Tag selber erkannten, und deshalb halten die modernen Christen auch den anderen Tag, als den Gottes. .....usw, usw.
      Man konstruiert 100 gute, heilige Gründe, um die menschen Tradition vor (oder über) dem Gebot Gottes hoch zu halten.
      ...
      PS zur biblischen Tagesnamen: die Tage in der Bibel werden mit Zahlen benannt, nur der 7. Tag, der Sabbat wird zusätzluch namentlich genannt.
      Liebe Stofi warum reagierst Du nicht auf Hosea 2,13?

      Norbert Chmelar schrieb:

      In Sachen Gültigkeit des Sabbat habe ich im AT im Buche Hosea (war bis Samstag, 7.7. die fortlaufende Bibellese im Herrnhuter Losungsbuch!) folgende Bibelstelle gefunden:

      Hosea 2,13:

      Bibelstelle

      13 Ich will ein Ende machen mit allen ihren Freuden, Festen, Neumonden, Sabbaten und mit allen ihren Feiertagen.

      ===> Sagt hier nicht Gott selbst, dass er den Sabbat abschaffen wird? Ist das nicht eine Prophezeiung dafür, dass der Sabbat später durch den Sonntag ersetzt wurde?
      Gott schafft Seine Gebote niemals ab, nichteinmal ein Pünktchen davon. Denn Sein Thron steht am Gesetz, ist im Gesetz verankert.
      Der Hosea Text sagt aus, dass ER ein "Ende macht mit dem herzlosen und scheinheiligen Festen". Wenn man den Kontext liest, würde man selbst drauf kommen.


      .
      :greet:


      Stofi empfiehlt:
      Das geistliche Babylon