Sabbatgebot noch gültig?

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    • HeimoW schrieb:

      Er überzeugte dann andere „übriggebliebene“ Milleriten unten Ihnen die Familie White.

      Woraufhin E.G. White dies durch eine Vision "bestätigte". Manchmal ist bei Adventisten das, was sie nicht sagen, interessanter.

      HeimoW schrieb:

      Als bemerkenswert könnte man in dem Kontext noch erwähnen, dass die sabbatheiligende Kirche ohne „eigene Prophetin“ kein vergleichbares Wachstum aufweisen kann.
      Wieviel der angeblich so vielen Neumitglieder zahlen regelmäßigen Beitrag und zeigen damit, dass sie wirklich zur Adventgemeinde gehören und sich nicht nur einmalig (oder mehrmalig) haben taufen lassen?

      So weit ich informiert bin stagnieren die Mitgliedszahlen der Adventgemeinde in Nordamerika und Europa und sog. Wachstum findet nur in Regionen statt, in der die reale Mitgliedszahl schwer nachzuvollziehen ist.

      HeimoW schrieb:

      Im Übrigen ist eine Sabbatheiligung durch Heidenchristen sehr wohl historisch bezeugt, auch wenn sich - aus welchem Grund auch immer - die Sonntagsfeier durchgesetzt hat.

      Diese Info ist neu für mich. Da bitte ich um Belege.
      Vielen Dank.
    • Der Jude Jesus von Nazareth bestätigt 4. (Sabbat-Tags-)Gebot in der Bergpredigt!

      Babylonier schrieb:

      Wobei der Sabbat aus traditionskirchlicher Sicht (bzw. aus Sicht der Kirchen, die keine eigene Prophetin haben) nicht durch die Sonntagsfeier obsolet wurde, sondern dadurch, dass die Heidenchristen ihn schlicht und ergreifend nie gefeiert haben und auch durch keinen Bibeltext des Neuen Testaments dazu aufgefordert wurden.
      Das mit dem fehlenden Text des NT ist so nicht richtig, weil Jesus in der Bergpredigt selbst sagt: Lutherbibel 2017
      Mt 5,17 Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. ===> Damit bestätigt der Jude Jesus von Nazareth , die »ewige Existenz der 10 Gebote« - und damit auch des 4. (Sabbat-Tags-)Gebots des Dekalogs!
    • Babylonier schrieb:

      HeimoW schrieb:

      Er überzeugte dann andere „übriggebliebene“ Milleriten unten Ihnen die Familie White.
      Woraufhin E.G. White dies durch eine Vision "bestätigte". Manchmal ist bei Adventisten das, was sie nicht sagen, interessanter.
      Mag sein, aber jedenfalls kam die Lehre der Sabbatheiligung nicht aus einer Vision, oder Spezialoffenbarung. Welche Visionen EGW hatte, leider da bin ich kein Experte.

      Babylonier schrieb:

      HeimoW schrieb:

      Als bemerkenswert könnte man in dem Kontext noch erwähnen, dass die sabbatheiligende Kirche ohne „eigene Prophetin“ kein vergleichbares Wachstum aufweisen kann.
      Wieviel der angeblich so vielen Neumitglieder zahlen regelmäßigen Beitrag und zeigen damit, dass sie wirklich zur Adventgemeinde gehören und sich nicht nur einmalig (oder mehrmalig) haben taufen lassen?
      So weit ich informiert bin stagnieren die Mitgliedszahlen der Adventgemeinde in Nordamerika und Europa und sog. Wachstum findet nur in Regionen statt, in der die reale Mitgliedszahl schwer nachzuvollziehen ist.


      Ich dachte an die letzten 150 Jahre. Aber wenn Dich die angefragten Daten interessieren, es gibt eine Webpräsenz wo das alles öffentlich ist.

      Babylonier schrieb:

      HeimoW schrieb:

      Im Übrigen ist eine Sabbatheiligung durch Heidenchristen sehr wohl historisch bezeugt, auch wenn sich - aus welchem Grund auch immer - die Sonntagsfeier durchgesetzt hat.
      Diese Info ist neu für mich. Da bitte ich um Belege.
      Vielen Dank.
      »Dann flohen die geistlichen Nachkommen Abrahams nach Pella, auf der anderen Seite des Jordans, wo sie einenEusebius, Ecclesiastical History, Buch 3, Kap. 5 sicheren Zufluchtsort fanden und ihrem Meister dienen und seinen Sabbat halten konnten.« (Eusebius, Ecclesiastical History, Buch 3, Kap. 5)

      »Mehr als siebzehn Jahrhunderte feierte die äthiopische Kirche den Samstag als heiligen Tag des vierten Gebots.« (Ambrosius, De Morbius, Brachmanorium Opera Omnia, 1132, zit. in Jacques-Paul Migne, Patrologia Latina, (1844-1855) Bd. 17, S. 1131, 1132)

      Konzil v Laodicäa, 365 nChr.
      »Kanon 16 – Am Samstag sollen die Evangelien und andere Teile der Schrift laut verlesen werden … Kanon 29 – Christen sollen nicht judaisieren und am Samstag untätig sein, sondern an diesem Tag arbeiten; den Herrentag aber sollen sie besonders ehren und an ihm als Christen wenn möglich nicht arbeiten.«
      So eine Anordnung wäre wohl absurd, wenn es keine Sabbatheiligung gegeben hätte.
      Liebe Grüße, Heimo
    • Babylonier schrieb:

      HeimoW schrieb:

      Im Übrigen ist eine Sabbatheiligung durch Heidenchristen sehr wohl historisch bezeugt, auch wenn sich - aus welchem Grund auch immer - die Sonntagsfeier durchgesetzt hat.
      Diese Info ist neu für mich. Da bitte ich um Belege.
      Vielen Dank.
      Siehe z.B.: Frank H. Yost - "Early Christian Sabbat" (LINK).
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Zur Bedeutung der 10 Gebote - und hier v.a. auch des 4. - des Sabbat-Gebotes möchte ich hier wieder einmal an das erinnern, was Martin Luther hierüber im Großen Katechismus gesagt hatte:

      Norbert Chmelar schrieb:

      In meinen Augen beschreibt Martin Luther in seinem Grossen Katechismus von 1529/1530 sehr schön, Sinn und Bedeutung der Heiligen 10 Gebote! Diese zeitlosen Worte haben auch uns heutigen Christen m.E. noch sehr viel zu sagen! Wir sollten sie uns immer wieder in Erinnerung rufen! Daher habe ich die wichtigsten Passagen hier angeführt! (zitiert aus: Martin Luther - Großer Katechismus - in heutiges Deutsch übertragen von Detlef Lehmann - Sola-Gratia-Verlag Berlin 2014 - 151 Seiten)

      [311] So haben wir nun die Zehn Gebote als einzigartige Zusammenfassung der göttlichen Lehre; sie sagen uns, was wir tun sollen, damit unser ganzes Leben Gott gefällt. Sie sind die Quelle und der Brunnen, aus der alles kommen und in den hinein alles fließen muss, was ein gutes Werk genannt werden soll, sodass außerhalb der Zehn Gebote nichts gut ist und Gott gefallen kann,
      es sei so groß und glänzend vor der Welt, wie es wolle. ...
      [313] Ich meine jedoch, man hätte hier alle Hände voll zu tun, um zu halten, was sie gebieten:
      Sanftmut, Geduld, Liebe den Feinden gegenüber, Keuschheit, Wohltätigkeit usf. und was damit zusammenhängt. ...
      [323] Und zugleich soll alles aus einem Herzen geschehen, das Gott allein vertraut und aus Liebe zu ihm tut, was er haben will, weil er sich so freundlich als ein Vater zu erkennen gibt und uns alles Gute und alle Gnade anbietet. ...
      [333] Darum soll man sie für den höchsten Schatz halten, den Gott gegeben hat, und sie mehr als andere Lehren achten und ehren.
      :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :)

      Dem kann man in seiner Schlichtheit und Erhabenheit eigentlich nichts mehr hinzufügen!
      Lieber Gruß
      N.
    • Stofi schrieb:

      DonDomi schrieb:

      Du hast leider nicht verstanden, dass alle Gesetze und Gebote für den Menschen gemacht wurden. Du kannst dir jetzt selbst überlegen, ob es entscheidend ist, wann in der Woche man den Ruhetag einhält. Wenn es für dein Glaube wichtig ist, dann halte ihn exakt ein und du wirst segensreiche Erlebnisse haben. Bedenke aber dass die Sonntagshaltenden Christen den Segen am Sonntag genauso erleben.
      Liebe Grüsse
      DonDomi
      Und ob ich es verstanden habe, es ist doch nicht so schwer.

      WER um den Sabbat weißt, der kann NIEMALS so einen Segen Gottes an der Sonntagshaltung haben, welchen Gott nur auf den Sabbat gelegt hat.... niemals! Ob die "Unwissenden" ihn in diesem Maße haben, wage ich zu bezweifeln.
      @Stofi
      Ich kenne 2 ehemalige STA-Pastoren und stehe mit ihnen in Kontakt, die sonntags auf der Kanzel stehen. Sie bekommen jetzt mehr Segen, als in der Adventgemeinde. Das schreibe ich nicht um dich zu ärgern, sondern zu zeigen, wie Gott handelt.
      Diesbezüglich werden uns noch viel mehr die Augen geöffnet, was Gott in Zukunft noch tun wird.
      „Herr, du weißt, dass ich von Tag zu Tag älter werde – und eines Tages alt. Bewahre mich vor dem Drang, bei jeder Gelegenheit etwas sagen zu müssen. Erlöse mich von der Leidenschaft, die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen. Lehre mich nachdenklich und
      hilfreich, aber nicht beherrschend zu sein . . . lehre mich die wunderbare Weisheit, dass ich mich irren kann. Erhalte mich so liebenswert wie möglich.“ Theresa von Avila
    • Liebe Stofi,

      ich nehme deine und anderer Sabbatverfechter Argumente sehr ernst. So ernst, dass ich mich fragte, ob sich nicht doch am Sabbat entschidet, in welchem punkt "Rom" mit seinem Antichrist abgefallen ist. Das ist ja bekanntlich die Prämisse dafür, dass das Tier aus dem Land die Menschen zur Akzeptanz bzw. Übernahme (Malzeichen = eher die Gesinnung statt z.B. eines Microchips) ) verführt-

      Letztlich hab ich aber zu meiner "lebenslangen" Überzeugung zurckgefunden, dass es das T-Dogma ist.

      Es ist richtig, dass Jesus die Gesetze nicht aufhob, sondern erfüllte. Aber ist das nicht bereits am Kreuz in solchem Umfang geschehen, dass die "Freiheit der Christen" (Paulus) uns zumindest beim Ruhetag nicht mehr in ein schemaisches Gesetzesdenken press? Selbst die Einhaltug aller Geboe und Hunderter weiterer Gesetze könnte uns ohne diese Erlösung am Kreuz nicht retten.

      M.W. haben die HEIDENCHRISTEN den Tag des Gott ehrenden Innehaltens vom jüdischen Samstag= Sabbat auf den auf ihn folgnden Sonntag verlegt, der zu diesem Zeipunkt lateinisch dies solis = Tag der Sonne hieß und als der Sonne gewidmet klar heidnische Wurzeln hat. In Gedenken an die Auferstehung nannten sie diesen Tag "Tag des Herrn" (lat. dies dominica). Konstantin hat dann ab 321 n.Chr. diesen Tag als Ruhetag per Gsetzgebung bestimmt (soweit Wiki).

      Ist es denn so unchristlich und sündhaft, den auf den Sabbat folgenden Sonntag zu feiern im Gedenken an Jesu Aufersehung? Das Argument, das ich hier las - selbst Jesus habe am Sabbat geruht, nämlich im Grab - kann ich nich nachvollziehen, denn das stand nict in seiner, sondern in Gottes Macht. Erst dann, als Gott ihn auferweckte, war er imstande aufzuerstehen.

      6 Tage Alltag, 1 Tag Ruhen - ist das Klammern an einen bestimmten Tag so wichtig.? Dir ja, das ist lobenswert. Anderen nicht - ist das verdammenswert? Haben die Adventisten allein die Wahrheit und alle anderen kommen in die Verdamnis? Auch die Vielen, für die längst der Sonntag zu "ihrem" Sabbat geworden ist?

      Jesus sagt, der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht, nicht umgekehrt Wir sind deshalb m.E. nicht "Sklaven" des Sabbats,, sondern verpflichtet, "einen" 7. Tag ganz besonders unserem Gott zu widmen.

      Die genauen Bedingungen, die unter Mose an den Sabbat geknüpft waren, können wir m.E. sowieso nicht dem Buchstaben nach einhalten, abgesehen davon, dass Mancher am Samstag arbeiten mUSS und damit auf den Sonntag als Sabbat angewiesen ist (verdammenswert??)

      Hinzu kommt, dass Jesus sowieso schon die Gebote relaivierte, indem er als höchstes Gebot im Rahmen einer Zwei- oder Dreiteilung aber doch an erster Stelle den Befehl Gottes ais Moses(!) Zeit angab: Höre, Israel, der Herr unser Gott, ist der Herr allein( (Mk 12, 29).

      Die Frage, darf ich Jesus als Gott bezeichnen, scheint mir extrem wichiger zu sein als die Frage, welchen Tag ich als Sabbat heilige. Denn wenn die DEL ene Irrlehre sein sollte, würde man gegen das erste -!- Gebot verstoßen und Gott, anders als beim Sonntag, LÄSTERN.

      Du hast dich m.E. anders entschieden (indem für dich wohl beides gleichrangig ist -?-), und auch DEINE Gründe sind sehr wichtig. Aber wenn auch auf DEINER Glaubenspraxis ein ganz besonderer Segen liegen mag, so denke ich dennoch, dass der Segen, der auf der Sonntagsheiligung ruht, nicht viel geringer ausfällt.

      LG Hajo
    • Zwischenbemerkung :


      Da sieht es in der "Welt" gar nicht beruhigend aus; da gibt es eine Datenschutzblalablabla; da gibt es bindende Schullehrpläne - samt Burkini für die Muslimmädchen, des Schwimmunterichtes wegen - und Sexualkundeunterricht nach bestimmten Grundlinien: Man täusche sich nicht bei oberflächlichem Betrachten der "Toleranz" den Muslimen gegenüber, manche Argummente müssten uns STA erschrecken lassen! Die Ungerechtigkeit wird überhandnehmen, Gewaltverbrechen nehmen zu; den Kuppeleiparagraphen gibt es schon Jahrzehnte nicht mehr - - - - .

      Wir haben in der Bibel ZEHN Gebote und Psalm 15 oder Hiob 31 - -

      und hier 117 Seiten über ein einziges Gebot!

      Und eine geradezu typische Falschbehauptung im "Bibe School Study Guide", Teachers Edition, I/II 2018, Seite 295 : "The Sabbath is the only commandment of the Decalogue that has been challenged in traditional Cristianity. Why is the Sabbath the only commandment that has been - and still is being - challenged ?"

      - - - und das weggelassene zweite Gebot? (der evangelische Religionslehrer in der Mittelschule: "Aber bitte, wie sähe die europäische Kunst sonst aus!") Der laufende Missbrauch des Namens Gottes in der Alltagssprache deutschsprachiger Katholiken? Die Umformulierung von "Du sollst nicht ehebrechen"auf diesen Wischiwaschibegriff "Du sollst nicht Unkeuschheit treiben." Die Aufspaltung des 10 Gebotes, damit die Vollzahl 10 - lässt man das dritte Gebot weg - erreicht wird?? (der RK Katechet: Die Ehefrau ist ein Mensch, die darf man nicht quasi gleichstellen mit Ochs und Esel und Haus)


      Ach ja, EGW sah in einem Gesicht die Zehn Gebote, dabei das vierte (nach unserer - biblischer - Zählung) von einem besonderen Glorienschein umgeben)
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Sind "Dreieinigkeitslehre" und "Sonntags-Heiligung" die "Malzeichen des Tieres"?

      hnitschke schrieb:

      Liebe Stofi,

      ich nehme deine und anderer Sabbatverfechter Argumente sehr ernst. So ernst, dass ich mich fragte, ob sich nicht doch am Sabbat entscheidet, in welchem punkt "Rom" mit seinem Antichrist abgefallen ist. Das ist ja bekanntlich die Prämisse dafür, dass das Tier aus dem Land die Menschen zur Akzeptanz bzw. Übernahme (Malzeichen = eher die Gesinnung statt z.B. eines Microchips) ) verführt-

      Letztlich hab ich aber zu meiner "lebenslangen" Überzeugung zurckgefunden, dass es das T-Dogma ist.

      Es ist richtig, dass Jesus die Gesetze nicht aufhob, sondern erfüllte. Aber ist das nicht bereits am Kreuz in solchem Umfang geschehen, dass die "Freiheit der Christen" (Paulus) uns zumindest beim Ruhetag nicht mehr in ein schematisches Gesetzesdenken presst? Selbst die Einhaltug aller Gebote und Hunderter weiterer Gesetze könnte uns ohne diese Erlösung am Kreuz nicht retten.

      M.W. haben die HEIDENCHRISTEN den Tag des Gott ehrenden Innehaltens vom jüdischen Samstag= Sabbat auf den auf ihn folgenden Sonntag verlegt, der zu diesem Zeipunkt lateinisch dies solis = Tag der Sonne hieß und als der Sonne gewidmet klar heidnische Wurzeln hat. In Gedenken an die Auferstehung nannten sie diesen Tag "Tag des Herrn" (lat. dies dominica). Konstantin hat dann ab 321 n.Chr. diesen Tag als Ruhetag per Gesetzgebung bestimmt (soweit Wiki).

      Ist es denn so unchristlich und sündhaft, den auf den Sabbat folgenden Sonntag zu feiern im Gedenken an Jesu Aufersehung? Das Argument, das ich hier las - selbst Jesus habe am Sabbat geruht, nämlich im Grab - kann ich nich nachvollziehen, denn das stand nicht in seiner, sondern in Gottes Macht. Erst dann, als Gott ihn auferweckte, war er imstande aufzuerstehen.

      6 Tage Alltag, 1 Tag Ruhen - ist das Klammern an einen bestimmten Tag so wichtig.? Dir ja, das ist lobenswert. Anderen nicht - ist das verdammenswert? Haben die Adventisten allein die Wahrheit und alle anderen kommen in die Verdammnis? Auch die Vielen, für die längst der Sonntag zu "ihrem" Sabbat geworden ist?

      Jesus sagt, der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht, nicht umgekehrt Wir sind deshalb m.E. nicht "Sklaven" des Sabbats,, sondern verpflichtet, "einen" 7. Tag ganz besonders unserem Gott zu widmen.

      Die genauen Bedingungen, die unter Mose an den Sabbat geknüpft waren, können wir m.E. sowieso nicht dem Buchstaben nach einhalten, abgesehen davon, dass Mancher am Samstag arbeiten mUSS und damit auf den Sonntag als Sabbat angewiesen ist (verdammenswert??)

      Hinzu kommt, dass Jesus sowieso schon die Gebote relaivierte, indem er als höchstes Gebot im Rahmen einer Zwei- oder Dreiteilung aber doch an erster Stelle den Befehl Gottes aus Moses(!) Zeit angab: Höre, Israel, der Herr unser Gott, ist der Herr allein( (Mk 12, 29).

      Die Frage, darf ich Jesus als Gott bezeichnen, scheint mir extrem wichiger zu sein als die Frage, welchen Tag ich als Sabbat heilige. Denn wenn die DEL ene Irrlehre sein sollte, würde man gegen das erste -!- Gebot verstoßen und Gott, anders als beim Sonntag, LÄSTERN.

      Du hast dich m.E. anders entschieden (indem für dich wohl beides gleichrangig ist -?-), und auch DEINE Gründe sind sehr wichtig. Aber wenn auch auf DEINER Glaubenspraxis ein ganz besonderer Segen liegen mag, so denke ich dennoch, dass der Segen, der auf der Sonntagsheiligung ruht, nicht viel geringer ausfällt.

      LG Hajo
      Dein Zitat: "Letztlich hab ich aber zu meiner "lebenslangen" Überzeugung zurckgefunden, dass es das T-Dogma ist."
      Warum sollte das so sein? Seit 1.637 Jahren wird das Trinitäts-Dogma (Dogma auf Deutsch = Glaubenswahrheit! [und damit nicht "Glaubenswahrscheinlichkeit"!]) nunmehr unangefochten geglaubt und selbst die STA haben es schließlich als biblische Wahrheit anerkannt! Und schon 300 Jahre vor 381 war es christliche Überzeugung, und glaubte man, dass »ein göttliches Wesen in drei Personen ist!«
      Ist es denkbar, dass Gott über 1.600 Jahre hindurch etwas akzeptiert hätte, wenn dies doch eine antichristliche Irrlehre gewesen wäre? Keine die wahre Kirche und wahre Lehre wiederherstellen wollende Reform(ations)-Bewegung hat doch hier vom Heiligen Geist (HG) eine Eingabe erhalten, dass die Dreieinheit Gottes (»Ein Gott in drei Personen!«) falsch gewesen wäre! Weder ein Petrus Waldus, kein John Wycliff, kein Jan Hus, weder Martin Luther oder Ulrich Zwingli oder Jean Calvin, kein John Wesley, kein Graf Zinzendorf, kein John N. Darby, geschweige denn eine Ellen G. White! ===> Auch diese kirchenhistorischen Tatsachen sprächen daher für das Dreieinigkeitsdogma!

      Dein Zitat: „Selbst die Einhaltug aller Gebote und Hunderter weiterer Gesetze könnte uns ohne diese Erlösung am Kreuz nicht retten." ist vollkommen richtig!

      Zum Sonntag = Dies Solis = Tag der Sonne = heidnisch : Es ist eindeutig so, dass dieser "Sonntag" als "Tag der Sonne" ursprünglich heidnisch war, das ist eindeutig! ---> Deshalb ja von Teilen der konservativen STA diese ungeheure Polemik gegen den Sonntag!

      Dein Zitat: „Ist es denn so unchristlich und sündhaft, den auf den Sabbat folgenden Sonntag zu feiern im Gedenken an Jesu Aufersehung?”
      Dazu sage ich : „Nein!” Nur, darf dabei der Sabbat nicht in Vergessenheit geraten, wenn wir als Protestanten Luthers Grundsatz vom Sola Scriptura Ernst nehmen wollen! Und dass der Sabbat-Tag »heilig gehalten werden soll«, steht nun mal in den göttlichen 10 Geboten!
      Und ob die Christenheit 1.500 Jahre mit der Sonntags-Feier (seit 364 - 1864) so falsch lag? Auch hier sagte der HG keinem der oben genannten Reformatoren, dass sie falsch lagen, nicht einmal Frau Ellen White! Denn diese hat als frühere Methodistin bis ca. 1860 ganz traditionell den Sonntag als Gottesdienst-Tag gehalten! Erst durch Joseph Bates kam bei der adventistischen "Nach-Miller-Bewegung" ab 1844/1845 die Erkenntnis auf, dass der biblische Sabbat (= Samstag!) gehalten werden müsse - und so kam es dann nach ca. 2 Jahrzehnten 1863 zur Gründung der Kirche der "Siebenten - Tages Adventisten" , worin Frau White und die STA die Erfüllung von Offb.12,17 und Offb.14,12 gesehen haben. Die Adventisten haben es übrigens der Gewerkschaftsbewegung zu verdanken, dass diese auch am Samstag ihren Sabbat halten können, da diese mit dem Slogan "Am Samstag gehört Pappi mir!" für das freie Wochenende gestreikt haben! Da wir nun seit den 60er Jahren den freien Samstag und den freien Sonntag haben, stünde es der Evangelischen Kirche in Deutschland gut an auch wieder den Sabbat-Tag offiziell einzuführen und so 2 "Heilige Tage" zu begehen, so wie es die irische Christenheit bis zum 6. Jahrhundert auch getan hatte! ---> So gesehen hat die 1863 gegründete Kirche der STA ihre prophetisch-reformatorische Rolle erfüllt, indem sie auf die Einhaltung des 4. göttlichen Gebotes zu Recht hingewiesen hat! Übertrieben haben die STA nur mit ihrer Behauptung, die Einführung der Sonntags-Feier sei das Malzeichen des Tieres! Eine Auffassung, welcher ich nicht folgen kann!

      Dein Zitat: „Denn wenn die DEL ene Irrlehre sein sollte, würde man gegen das erste -!- Gebot verstoßen und Gott, anders als beim Sonntag, LÄSTERN."
      In der Tat: Sollte die Dreieinigkeitslehre (DEL) eine Irrlehre sein, dann würde Dein Zitat der Wahrheit entsprechen! Ja, wenn ...! ===> Aber siehe hierzu ---> das was ich oben geschrieben habe!
    • UMFRAGE: Sind "Dreieinigkeitslehre" und "Sonntags-Heiligung" die "Malzeichen des Tieres"?

      Sind "Dreieinigkeitslehre" und "Sonntags-Heiligung" die "Malzeichen des Tieres"? 3

      Das Ergebnis ist nur für Teilnehmer sichtbar.

      Nun möchte ich hier mal eine Anfrage/Umfrage zum oben besagtem Thema stellen:

      Sind "Dreieinigkeitslehre" und "Sonntags-Heiligung" die "Malzeichen des Tieres"? :S

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Hallo Heimo,
      ich hatte geschreiben, dass es keinen Beleg gibt, dass der Sabbat in der Antike auch von "den" Heidenchristen gehalten wurde. Was allerdings natürlich nicht ausschließt, dass er in judenchristlichen Kreisen (oder bei vereinzelten Heidenchristen, die sich an ihm orientiert hatten), wohl noch eine gewisse Bedeutung hatte. Genaues ist da nicht dokumentiert, was darauf hindeuten kann, dass das Feiertagsthema trotz unterschiedlicher Handhabung als nicht sehr wichtig erachtet worden ist.

      Deine aufgeführten Zitate eignen sich -vorsichtig ausgedrückt- nicht unbedingt als Widerlegung der von mir dargelegten Ansicht.


      HeimoW schrieb:

      »Dann flohen die geistlichen Nachkommen Abrahams nach Pella, auf der anderen Seite des Jordans, wo sie einenEusebius, Ecclesiastical History, Buch 3, Kap. 5 sicheren Zufluchtsort fanden und ihrem Meister dienen und seinen Sabbat halten konnten.« (Eusebius, Ecclesiastical History, Buch 3, Kap. 5)

      Wo hast Du dieses etwas schräge Zitat her??? Das Buch steht zufällig in meinem Bücherregal (Eusebius von Caesarea: Kirchengschichte. Studienausgabe München 1997). Dort (auf S. 154) steht nach der Flucht der Jerusalemer Gemeinde nach Pella nichts vom Sabbat.

      Da die Urheberrechte mittlerweile ja wohl doch ausgelaufen sind, ist das Buch auch online lesbar. ;) Die Textstelle müsste direkt angezeigt werden:

      14. Eusebius von Cäsarea über die Flucht der Christen nach Pella (Historia Ecclesiastica III 5) | Katholische Theologie

      BKV

      Aber selbst wenn, da es sich bei der Jerusalemer Gemeinde um die Heidenchristliche Gemeiden schlecht hin handelt, wäre eine Sabbathaltung dort nicht verwunderlich. Sagt aber nichts über Heidenchristen, die vor allem auf Paulus' Wirken zurückzuführen sind.




      HeimoW schrieb:

      »Mehr als siebzehn Jahrhunderte feierte die äthiopische Kirche den Samstag als heiligen Tag des vierten Gebots.« (Ambrosius, De Morbius, Brachmanorium Opera Omnia, 1132, zit. in Jacques-Paul Migne, Patrologia Latina, (1844-1855) Bd. 17, S. 1131, 1132)

      Die Äthiopisch-orthodoxe Kirche hat sich schon immer sehr nah am Judentum orientiert, Das Judentum war dort bereits in der Zeit vor Jesus sehr populär. Das kann man u.a. daran erkennen, dass das königliche Herrscherhaus im Mittelater behauptet hat, von Salomon abzustammen. Zudem gibt es die Legende, das die verschollene Bundeslade in Äthiopien aufbewahrt und bewacht wird.

      Auch wenn dies vielleicht nicht unbedingt historisch nachweisbar ist, kann man es doch als eine gewisse Absichtserklärung werten.

      Zum Charakter der athiopisch-orthodoxen Kirche folgendes Interview:

      Experte Horst: "Äthiopische Christen sind Judenchristen" - WELT
      Der Befragte scheint mir zwar individueller zu sein, aber die Beschreibung des äthiopischen Christentums ist ziemlich treffend.

      Folgende Beschreibung ist auch noch ganz interessant:
      Äthiopisch-Orthodoxe Kirche | Ökumenischer Rat Berlin Brandenburg (ÖRBB)

      Es stimmt zwar, dass der Sabbat Bestandteil des wöchentlichen Kirchenkalenders dieser Kirche ist (wie z.B. auch der Freitag bei den Katholiken). Den Sonntag als Auferstehungs- und Gottesdienst- und Ruhetag hat es aber auch schon immer dazu gegeben. Für unsere äthiopisch-orthodoxen Geschwister ist das kein Widerspruch.

      Eine aktuelle Gottesdienstankündigung habe ich noch gefunden, die natürlich aus einen Sonntag verweist:

      Willkommen bei der €thiopisch Orthodoxen Kirche in Deutschland

      HeimoW schrieb:

      Konzil v Laodicäa, 365 nChr.
      »Kanon 16 – Am Samstag sollen die Evangelien und andere Teile der Schrift laut verlesen werden … Kanon 29 – Christen sollen nicht judaisieren und am Samstag untätig sein, sondern an diesem Tag arbeiten; den Herrentag aber sollen sie besonders ehren und an ihm als Christen wenn möglich nicht arbeiten.«
      So eine Anordnung wäre wohl absurd, wenn es keine Sabbatheiligung gegeben hätte.

      Ähnliches wie bei den obigen Zitaten: der heute sehr furchtbar klingende Begriff "judaisieren" bezieht sich auf die letzten jugenchristlichen Traditionen, die es im 4. Jahrhundert im Christentum noch gegeben hat. Das läßt sich auch in allen einschlägigen Kommentaren zur Synode von Laodicäa nachlesen. Heute ist diese unnötige Abgrenzung nur noch schwer nachvollziehbar, die endgültige Trennung von Judentum und Christentum war aber damals noch nicht so lange her und sie ist auch nicht gerade harmonisch verlaufen.

      Man kann unseren damaligen Glaubensgeschwistern einen gewissen Trennungsschmerz zugute halten. Das ist aber selbstverständlich kein Freibrief für antisemitische Ausfälle in der heutigen Zeit!

      Herzliche Grüße
      B.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Babylonier ()

    • Stofi schrieb:

      Man versucht hier andauernd einen Gott zu präsentieren, dem alles egal ist und der sich immer dem Menschen anpasst. Wenn Gott auf den Sabbat Seinen Segen gelegt hat, dann kann nicht einer kommen und meinen, AUCH der Sonntagshalter hat diesen Segen am Sonntag. Dem kann es nicht sein, Gott ist kein Hampelmann. Es ist und bleibt ein Wunschdenken, Gottes Segen bei der Sonntagsheiligung zu erfahren. Es bleibt ebenso sicher, dass die Heiligung des Sabbat Gottes Wille ist, die des Sonntags aber nicht.
      Ich verstehe einfach nicht warum du Stimmung gegen Erlebtes machen musst, denn eigentlich darfst du dich freuen, dass du den Segen Gottes am Sabbat erleben darfst. Statt Andern den Segen abzusprechen, wäre es viel schöner, wenn du dich darüber freuen könntest, dass andere Menschen auch an Gott und Jesus glauben und versuchen den Weg Gottes zu gehen. Aber ich habe das Gefühl, dass du noch nicht begriffen hast, dass man mit Freude viel mehr Menschen von einer Sache begeistern kann als mit dem Verbreiten von schlechter Stimmung gegen andere Erfahrungen. Eigentlich schade.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Lieber Norbert,
      dein längeres Post weiter oben gefällt mir, auch wenn wir uns in dem einen Punkt, auf den es evtl. ankommt, nicht einigen können. Die lange "Laufzeit" jenes Dogmas muss kein Beweis für seine Richtigkeit sein, sie kann auch Beweis für Gottes unfassbare Geduld sein.
      LG Hajo

      p.s. Entschuldige, ich steh auf dem Schlauch: warum endet deine Abstimmung im Juni 2037?
    • Hallo Babylonier!
      Hier ist Dir ein kapitaler Fehler - vermutlich nur verschrieben! - passiert:

      Babylonier schrieb:

      Aber selbst wenn, da es sich bei der Jerusalemer Gemeinde um die Heidenchristliche Gemeinde schlecht hin handelt, wäre eine Sabbathaltung dort nicht verwunderlich. Sagt aber nichts über Heidenchristen, die vor allem auf Paulus' Wirken zurückzuführen sind.
      Es muss selbstverständlich richtig heißen : „Aber selbst wenn, da es sich bei der Jerusalemer Gemeinde um die Judenchristliche Gemeinde schlecht hin handelt, wäre eine Sabbathaltung dort nicht verwunderlich.”
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Hallo Babylonier!
      Hier ist Dir ein kapitaler Fehler - vermutlich nur verschrieben! - passiert:

      Babylonier schrieb:

      Aber selbst wenn, da es sich bei der Jerusalemer Gemeinde um die Heidenchristliche Gemeinde schlecht hin handelt, wäre eine Sabbathaltung dort nicht verwunderlich. Sagt aber nichts über Heidenchristen, die vor allem auf Paulus' Wirken zurückzuführen sind.
      Es muss selbstverständlich richtig heißen : „Aber selbst wenn, da es sich bei der Jerusalemer Gemeinde um die Judenchristliche Gemeinde schlecht hin handelt, wäre eine Sabbathaltung dort nicht verwunderlich.”


      Entschuldigung, ja, Du hast völlig recht!

      Natürlich war die Jerusalemer Gemeinde um Jacobus der Kern des frühen Judenchristentums.
    • Babyloier schrieb:

      .....ich hatte geschreiben, dass es keinen Beleg gibt, dass der Sabbat in der Antike auch von "den" Heidenchristen gehalten wurde. Was allerdings natürlich nicht ausschließt, dass er in judenchristlichen Kreisen (oder bei vereinzelten Heidenchristen, die sich an ihm orientiert hatten), wohl noch eine gewisse Bedeutung hatte. Genaues ist da nicht dokumentiert, was darauf hindeuten kann, dass das Feiertagsthema trotz unterschiedlicher Handhabung als nicht sehr wichtig erachtet worden ist.

      Flavius Josephus Jüdischer Schriftsteller (37-97 n. Chr. In Palästina) Werk: Contra Apionem schrieb:

      Es gibt keine Stadt weder bei den Griechen noch bei den Barbaren noch sonst irgendwo noch sonst irgendein Volk, wohin nicht die Sitte des siebenten Tages, den wir feiern, gedrungen wäre und wo nicht das Fasten und Anzünden der Lichter und viele von unseren Speiseverboten beobachten würden.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
    • Stofi schrieb:

      jüngerjesu schrieb:

      @StofiIch kenne 2 ehemalige STA-Pastoren und stehe mit ihnen in Kontakt, die sonntags auf der Kanzel stehen. Sie bekommen jetzt mehr Segen, als in der Adventgemeinde.
      Was heißt das konkret, mehr Segen als in der Adventgemeinde ? Woran machst du das Fest?

      .
      Das wird im Verhalten und Umgang untereinander sichtbar.
      In ihnen schlägt das Herz Jesu. Sie geben diese Haltung von Demut, Barmherzigkeit, Respekt vor dem Anderen weiter.
      Im persönlichen Gespräch fühle ich mich angenommen und wertgeschätzt. Man wird bei Verfehlungen nicht mit Vorwürfen und Bibelversen zugetextet, sondern aufgerichtet.

      Die STA legt das Hauptaugenmerk auf Sabbat, Esserei, möglichst vegan, Dreiengelsbotschaft, Daniel, Offenbarung etc. Diese Dinge werden mit geschwollener Brust weitergegeben, das ist in der Adventgemeinde teilweise üblich, Der daraus resultierende Stolz ist vorsichtig ausgedrückt mehr hinderlich, als das er etwas nützt.

      Die beiden Brüder leben vom Sieg Christi her und verkündigen die frohe Botschaft aus Lukas 4,18. Das wird in verschiedenen Seminaren angeboten und untermauert. Sie leben durch die Kraft des Blutes Jesu und verhelfen den Menschen, wirklich Befreiung und Heilung zu erfahren.

      Wer diese lebensverändernde Kraft erfährt, der wird den Weg mit Jesus gehen wollen. Es ist kein Allheilmittel. Jesus hat auch nicht alle erreicht. Es liegt an der Entscheidung des Einzelnen!!

      Kirchenlied - Es ist Kraft in dem Blut
      1. Möchtest du los sein vom Banne der Sünd??
      ? s ist Kraft in dem Blut, Kraft in dem Blut.
      Komm, deine Seele den Frieden gewinnt,
      denn Reinigungskraft hat das Blut!

      Es ist Kraft, Kraft, wunderbare Kraft
      In dem Blut, in dem Blut
      Es ist Kraft, Kraft, wunderbare Kraft
      In dem Blut des Heilands allein

      2. Möchtest du frei von der Leidenschaft sein?
      's ist Kraft in dem Blut, Kraft in dem Blut.
      Golgathas Blut will zum Sieger dich weih'n!
      's ist Sieg da für dich durch das Blut.

      Es ist Kraft, Kraft, wunderbare Kraft
      In dem Blut, in dem Blut
      Es ist Kraft, Kraft, wunderbare Kraft
      In dem Blut des Heilands allein

      3. Möchtest du rein sein, viel weißer als Schnee?
      's ist Kraft in dem Blut, Kraft in dem Blut.
      Rein wäscht's von Flecken und nimmt jedes Weh!
      Ganz rein wirst du sein in dem Blut.

      Es ist Kraft, Kraft, wunderbare Kraft
      In dem Blut, in dem Blut
      Es ist Kraft, Kraft, wunderbare Kraft
      In dem Blut des Heilands allein

      4. Möchtest du Jesus hier dienen so gern?
      's ist Kraft in dem Blut, Kraft in dem Blut.
      Möchtest du preisen den gnädigen Herrn?
      's ist Kraft Stund um Stund in dem Blut!

      Es ist Kraft, Kraft, wunderbare Kraft
      In dem Blut, in dem Blut
      Es ist Kraft, Kraft, wunderbare Kraft
      In dem Blut des Heilands allein.q
      „Herr, du weißt, dass ich von Tag zu Tag älter werde – und eines Tages alt. Bewahre mich vor dem Drang, bei jeder Gelegenheit etwas sagen zu müssen. Erlöse mich von der Leidenschaft, die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen. Lehre mich nachdenklich und
      hilfreich, aber nicht beherrschend zu sein . . . lehre mich die wunderbare Weisheit, dass ich mich irren kann. Erhalte mich so liebenswert wie möglich.“ Theresa von Avila