Sabbatgebot noch gültig?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Stofi schrieb:

      ... Ein heidnischer Feiertag wurde genommen, irgendein Ereignis aus der Bibel gesucht, dieses reinmontiert, und schon war ein "christlicher" Feiertag daraus. Genauso der Sonntag.... man hat einfach die Auferstehung als Grund genommen.

      Nochmal: das ist aber nicht das, was Gott will ....


      .
      Stofi, und Du meinst wirklich Gott will Dein historisch falsifizierten, diskreditierenden und unwahren Unterstellungen?

      Ich bin sicher, so eine Verteidigung Seiner Wahrheit will, braucht und möchte Er nicht!
      Liebe Grüße, Heimo
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Stofi schrieb:

      Vermischungen 2er Religionen ist ganz einfach Gott ein Gräuel. Das Kreuz, Weihnachten, der Sonntag, Ostern, usw. existierten in der heidnischen Religion längst vor Christus. Und alles wurde in die Christenheit übernommen.
      Aber doch nicht im Sinne des Heidentums (!!!), sondern im biblischen Sinne:

      Man hat die Bibel genommen, damit man die fremden Dinge alle "legal" übernehmen kann. ... es bleibt: ganz klar... was Gott will, und was ER nicht will, was ER verabscheut.

      .
      :greet:


      Stofi empfiehlt:
      Das geistliche Babylon
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Zum rotmarkiertem Satz: dieser stimmt eben so in seiner Pauschalität nicht! ---> Denn wie ich oben schon geschrieben hatte, hat zumindest die heidenchristliche Gemeinde den Sonntag bereits seit 55 n.Chr. auch als Gottesdienst-Tag gehalten und als Erinnerung an die Auferstehung (---> siehe Apg.20,7) - und im frühchristlichem Barnabas-Brief wird der Nachweis gebracht, dass der Sonntag als Herrentag Jesu Christi und Auferstehungstag bereits gefeiert wurde und zwar in der Zeit von ca. 70 - 100 n.Chr. Und bereits der Apostel Johannes bezeichnet um das Jahr 95 n.Chr. den Sonntag in Offenbarung 1,10 als "Tag des Herrn" (diese Meinung ist in der Christenheit aber umstritten!). Auch die irische Christenheit (was Dir jeder Kirchenhistoriker bestätigen wird!) hat noch bis zum 5./6. Jahrhundert - trotz des Verbots von 364! - parallel sowohl den Sabbat-Tag als auch den Sonntag heilig gehalten!
      Hallo.

      Die Versammlung in Troas mit Paulus war eine Abschieds-Versammlung, keine normale Gottesienstz-Feier. Christen feierten nicht um Mitternacht Gottesdienst- Außerdem ist es keineswegs bewiesen, dass die Gemeinde den Gottesdienst am Sabbat Mittag oder am Sonntag Mittag begann. Apg. 20 ist also überhaupt kein Beweis für eine christliche Sonntagsfeier, da wir nicht wissen, wann sie begann. Luther hat in der Ausgabe von 1547 vom Sabbat gesprochen, nicht vom Sonntag.

      Der Barnabas Brief ist nicht komplett erhalten und die Bruchstücke sind schwer zu übersetzen. Wenn der Übersetzer zuvor aber an den Sonntag glaubt, kann man ihn so verstehen. Einwandfrei ist das aber nicht zu beweisen.. Aber die Befrworter des Sonntags greifenb ja bekanntlich nach jedem Strohhalm.

      Johannes bezeichnet den Sonntag keineswegs als "Rag des Herrn". Der Begriff taucht erst 200 Jahre später auf. Bei Johannes ist von der biblischen Aussage aus zu gehen, dass der Sabbat der Tag des Herr ist, aber an dieser speziellen Bibelstelle meint der Begriff "Tag des Herrn" den Tag der Wiederkunft Christi.

      Fakt ist nach dem gegenwärtigen Stand der Dinge, dass sich die Sonntags-Heiligung allmählich in die christliche Kirche ein geschlichen. Es begann damit, dass einige Christen früh am Sonntag Moren vor Sinnenaufgang das Abendmahl feierten, wie Jesius es vor seiner Kreuzigung getan hatte. Damit gedachten sie der Erlösung und der Auferstehung. Nach Sonnenaufgang gingen sie dann ihrer gewohnten weltlichen Arbeit nach. Im Übrigen aber ginmgen sie sdabbats zum Gottesdienst.

      Als dann das Toleranz Edikt kam, waren alle sehr froh. Die Christen Verfolgung unter Diokletion war die blutigste Verfolgung, die das Reich je gesehen hatte.. Die Christen waren Scharenweise vom Glauben abgefallen, aber andere waren verkrüppelt und schwer gezeichnet. Als die Verfolgung vorbei war, wollten die Abgefallenen wieder aufgenommen werden. Doch die treu gebliebenen wollten sie nicht mehr. Damals beschloss man dann, dass die überlebenden Märtyrer berechtigt sein sollten, ihnen zu vergeben oder nicht. Daraus entstand dann in der RKK die Ohrenbeichte. Die Vergebungs-Kompetenz ging von den Märtyrern auf die Bischöfe und von diesen auf die Ortspriester über.

      Norberts "Beweisführung" ist also nichts anderes als Wind. Ein ev. ref. Pastor aus der Nachbarstadt formulierte es so: "Wenn die Christen damals dem Kaiser Konstantin nicht auf dem Leim gegangen wären, würden heute noch alle Christen den Sabbat feiern."

      Liebe Grüße von benSalomo.
    • Stofi schrieb:

      Norbert Chmelar schrieb:

      Stofi schrieb:

      Vermischungen 2er Religionen ist ganz einfach Gott ein Gräuel. Das Kreuz, Weihnachten, der Sonntag, Ostern, usw. existierten in der heidnischen Religion längst vor Christus. Und alles wurde in die Christenheit übernommen.
      Aber doch nicht im Sinne des Heidentums (!!!), sondern im biblischen Sinne:
      Man hat die Bibel genommen, damit man die fremden Dinge alle "legal" übernehmen kann. ... es bleibt: ganz klar... was Gott will, und was ER nicht will, was ER verabscheut.

      .

      Und was für Motive sollte deiner Meinung nach irgendwer gehabt haben, solche, ebenso deiner Meinung nach, schrecklichen Dinge legal zu übernehmen?
    • ...das müssten Kirchenhistoriker beurteilen!

      benSalomo schrieb:

      Norbert Chmelar schrieb:

      ...
      Und bereits der Apostel Johannes bezeichnet um das Jahr 95 n.Chr. den Sonntag in Offenbarung 1,10 als "Tag des Herrn" (diese Meinung ist in der Christenheit aber umstritten!).
      Hallo.....

      Johannes bezeichnet den Sonntag keineswegs als "Tag des Herrn". Der Begriff taucht erst 200 Jahre später auf. Bei Johannes ist von der biblischen Aussage aus zu gehen, dass der Sabbat der Tag des Herrn ist, aber an dieser speziellen Bibelstelle meint der Begriff "Tag des Herrn" den Tag der Wiederkunft Christi.

      Fakt ist nach dem gegenwärtigen Stand der Dinge, dass sich die Sonntags-Heiligung allmählich in die christliche Kirche ein geschlichen hat. Es begann damit, dass einige Christen früh am Sonntag Morgen vor Sonnenaufgang das Abendmahl feierten, wie Jesus es vor seiner Kreuzigung getan hatte. Damit gedachten sie der Erlösung und der Auferstehung. Nach Sonnenaufgang gingen sie dann ihrer gewohnten weltlichen Arbeit nach. Im Übrigen aber gingen sie sabbats zum Gottesdienst.

      Als dann das Toleranz Edikt kam, waren alle sehr froh. Die Christen Verfolgung unter Diokletian war die blutigste Verfolgung, die das Reich je gesehen hatte.. Die Christen waren Scharenweise vom Glauben abgefallen, aber andere waren verkrüppelt und schwer gezeichnet. Als die Verfolgung vorbei war, wollten die Abgefallenen wieder aufgenommen werden. Doch die treu gebliebenen wollten sie nicht mehr. Damals beschloss man dann, dass die überlebenden Märtyrer berechtigt sein sollten, ihnen zu vergeben oder nicht. Daraus entstand dann in der RKK die Ohrenbeichte. Die Vergebungs-Kompetenz ging von den Märtyrern auf die Bischöfe und von diesen auf die Ortspriester über.

      Ein ev. ref. Pastor aus der Nachbarstadt formulierte es so: "Wenn die Christen damals dem Kaiser Konstantin nicht auf dem Leim gegangen wären, würden heute noch alle Christen den Sabbat feiern."

      Liebe Grüße von benSalomo.
      Dein Zitat: „ ... aber an dieser speziellen Bibelstelle meint der Begriff "Tag des Herrn" den Tag der Wiederkunft Christi.” - Ja, deshalb habe ich ja oben geschrieben, dass diese Meinung (»Tag des Herrn« = Sonntag, als Auferstehungstag des Herrn Jesus) in der Christenheit aber umstritten ist!

      Für die Darstellung seit 313 - 321 n.Chr. danke ich - also wie die Ohrenbeichte entstanden ist, war mir so nicht bekannt.

      Ob der letzte Satz aber so stimmt? Da habe ich meine Zweifel, du hast ja selbst geschrieben, dass viele Christen am Sonntag Morgen das Abendmahl gefeiert haben - und zwar weit vor dem Jahre 313 bereits! Ernstzunehmende Kirchenhistoriker sollten hier zu Worte kommen, wie das genau mit der Sonntags-Heiligung in der frühen Christenheit war! Es wird wohl schon sehr bald so gewesen sein, dass die Auferstehung Jesu - also das Osterereignis in der Christenheit eine enorme Aufwertung erfahren hat, weil ja in der Tat die Auferstehung Jesu vom Tode zum Kerngehalt des christlichen Glaubens gehört! Und niemand kann bestreiten, dass die Christen in Irland schon sehr bald sowohl den Sabbat als auch den Sonntag gehalten haben bis zum 6. Jahrhundert. Warum diese dann aber nach dieser Zeit nur noch den Sonntag gehalten haben, das müssten Kirchenhistoriker beurteilen! Meine Vermutung ist, dass auch in der Kirche Irlands der Antijudaismus und Antisemitismus enorm zugenommen hatte, sodass dann alles vermeintlich "Jüdische" - wie das Sabbatgebot entfernt wurde...
    • ...weil alles so kompliziert ist, bleiben wir lieber beim "heiligen" Sonntag!

      Norbert Chmelar schrieb:

      Stofi schrieb:

      Anfangs wurden noch drei verschiedene Tage von den Christen als heilige Tage beobachtet: den Sonntag, den Samstag und den biblischen Sabbat.

      Ganzer Artikel:
      Der Siebente-Tag Sabbat - Durch Rom verfälscht -
      Zum blau markierten Satz: Wenn hier von ... d r e i ... heiligen Tagen die Rede ist - also vom Sonntag, vom Samstag und vom biblischen Sabbat, so ist dies doch schon erstaunlich, weil von den adventistischen Theologen immer behauptet wird, dass der Samstag seit der Schöpfung immer stets der biblische Sabbat gewesen sei! Wenn es aber nicht gilt Sabbat = Samstag, dann steht fest, dass die Juden einen Lunar-Mondkalender hatten, wonach der 7. Tag nicht immer auf den Samstag gefallen wäre! Also das mit den drei Tagen ist doch sehr, sehr verwirrend! [WER KANN HIER FÜR AUFKLÄRUNG SORGEN?]
      Hier habe ich aus dieser ----> angegebenen ----> Der Siebente-Tag Sabbat - Durch Rom verfälscht - Seite folgendes "erhellendes" gefunden:

      „So machte der konservative Katholik und katholische Gelehrte Patrick Madrid in einer Radiosendung von EWTN, Global Catholic Network, am 5. Januar 2006, folgende Aussage:
      „Unser Kalender, dem wir folgen, einschließlich der Siebenten-Tag Adventisten, ist nicht nur ein Kalender, der von der Katholischen Kirche konstruiert wurde, sondern es ist auch ein Kalender, der auf dem Sonnenjahr und nicht dem Mondjahr basiert. Und der jüdische Kalender, der zu Christi Zeit gehalten wurde, folgt einem Mondkalender, der ein paar Tage kürzer als der Sonnenkalender ist. Die große Ironie ist, dass sogar die Siebenten-Tag Adventisten selber nicht genau denselben Sabbattag halten, wie die Juden zu Christi Zeit.“
      Die Originalaussage (englisch) von P. Madrid kann in voller Länge unter 4angelspublications.com angehört werden.”

      ===> Sollte all das stimmen, so ist der heutige Samstag nicht mehr der biblische Sabbat - und man kann den echten Sabbat-Tag wohl gar nicht mehr ermitteln - und falls doch , bedürfte es komplizierter Umrechnungen, um den wahren Sabbat-Tag, der dann in den Wochentagen sich jeweils nach so und so vielen Jahren ändern würde, sodass der biblische Sabbat einmal auf einen Montag, dann wieder auf einen Dienstag, einen Mittwoch, einen Donnerstag, dann wieder auf einen Freitag , oder einen Samstag und einen Sonntag fallen würde! ===>Wenn das alles so kompliziert ist, sage ich: Da bleiben wir Christen lieber beim 8. Tag, dem ersten Tag der neuen Schöpfung, beim "heiligen" Sonntag und "Tag des Herrn"! Da wissen wir wenigstens, warum wir diesen begehen! ---> Weil nämlich der Herr Jesus an einem Sonntag (dem ersten Tag der Woche) auferstanden ist! Und wir kennen Dank der Wissenschaft das genaue Datum dieses Tages: Es war der nach jüdischem Kalender 16.Nisan des jüdischen Jahres 3.793 - was nach unserem heutigen Kalender Sonntag, der 5. April 33 unserer Zeitrechnung (= nach Christus)war!

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Yppsi schrieb:

      Und was für Motive sollte deiner Meinung nach irgendwer gehabt haben, solche, ebenso deiner Meinung nach, schrecklichen Dinge legal zu übernehmen?

      ..das Motiv kann man schon im AT lesen...."ich will gleich dem Höchsten sein...".
      Satan will mit seiner eigenen Religion die ganze Welt auf seine Seite, weg von Gott, ziehen. Er will Verehrung und Anbetung..wie Gott. Anders, als sich in "heilige" Gewände zu tarnen, würde ihm das nicht gelingen.

      .
      :greet:


      Stofi empfiehlt:
      Das geistliche Babylon

    • Norbert Chmelar schrieb:

      ...weil alles so kompliziert ist, bleiben wir lieber beim "heiligen" Sonntag!

      Genau, Gottes Willen zu tun ist viel zu kompliziert. Deshalb tun wir, was wir schon immer getan haben, nämlich UNSER Ding.

      Norbert, was heilig ist, hat uns Gott genau (!!!) gesagt, dass, was du heilig nennst, ist es aber nicht.


      .
      :greet:


      Stofi empfiehlt:
      Das geistliche Babylon
    • Stofi schrieb:

      Yppsi schrieb:

      Und was für Motive sollte deiner Meinung nach irgendwer gehabt haben, solche, ebenso deiner Meinung nach, schrecklichen Dinge legal zu übernehmen?
      ..das Motiv kann man schon im AT lesen...."ich will gleich dem Höchsten sein...".
      Satan will mit seiner eigenen Religion die ganze Welt auf seine Seite, weg von Gott, ziehen. Er will Verehrung und Anbetung..wie Gott. Anders, als sich in "heilige" Gewände zu tarnen, würde ihm das nicht gelingen.

      .

      Aha, er führt Gedenktage und Symbole für seinen Todfeind ein?
      Er will, daß regelmäßig an seine Geburt, Kreuzigung und Auferstehung erinnert wird?

      Sorry, aber bei allem Verschwörungstheorienwahn, sollte man doch noch wenigstens ab und zu versuchen, klar zu denken!
    • Norbert Chmelar schrieb:

      ...
      ===> Sollte all das stimmen, so ist der heutige Samstag nicht mehr der biblische Sabbat - und man kann den echten Sabbat-Tag wohl gar nicht mehr ermitteln - ...
      Das stimmt im Prinzip nicht, den die Sieben Tage Woche ist im Lunarkalender nicht anders als im Sonnenkalender.
      Und die Diskussion ob der Sabbat der Sabbat ist, ist einfach dumm. Wäre der Sabbat nicht der Sabbat, dann wäre auch der Sonntag nicht der Sonntag.
      Der Sabbat ist auch kein magischer Tag. Es geht, wie auch Stofi richtigerweise schreibt, darum ob man ein bestimmtes Gebot Gottes als (noch) verbindlich anerkennt.

      Ich denke zwischen intellektuell und theologisch ernst zu nehmenden Adventisten und Katholiken ist die Frage, die zur Diskussion steht klar, auch wenn die Antwort unterschiedlich ausfällt: Ist es legitim, wenn Christen den Aufersehungstag Christi zu einem Feiertag machen und damit die Heiligung des Sabbats substituieren.
      Adventisten sind davon überzeugt, dass die Sabbatheiligung schon in der Schöpfung angelegt ist un dass Jesus sogar im Grab am Sabbat ruhte.
      Katholiken meinen, der Sabbat sei „nur“ Israel gegeben und für Heidenchristen obsolet.

      Alles andere ist von beiden Seiten dummes Spiegelfechten auf Nebenkriegsschauplätzen.
      Liebe Grüße, Heimo
    • HeimoW schrieb:


      Katholiken meinen, der Sabbat sei „nur“ Israel gegeben und für Heidenchristen obsolet.
      Die Argumentation seitens der RKK die ich kenne läuft eher dahin, dass die RKK kraft ihrer Autorität und Tradition sich erlauben darf (durfte) den Sabbat auf den Sonntag zu verlegen. Sie leugnen gar nicht, dass der biblische Tag der Sabbat ist, dass tun lediglich die protestantischen Kirchen.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
    • "Gott gab seiner (katholischen) Kirche die Macht, irgendeinen Tag zu nehmen und ihn als einen heiligen Tag anzuerkennen, wenn sie es für richtig hält. Die Kirche wählte den Sonntag, den ersten Tag der Woche, und im Laufe der Zeit hat sie noch andere Tage als Feiertage hinzugefügt."
      Vincent J. Kelly, in "Forbidden Sunday a. Feast-Day Occupations",S.2

      .
      "Der Protestantismus, indem er die Autorität der (röm. katholischen) Kirche abweist, hat keine guten Gründe für seine Sonntagstheorie. Er sollte logischerweise den Samstag als Sabbat halten."
      John Gilmary Shea, in "American Catholic Quarterly Review", Januar 1883


      . "Es ist gut, die Presbyterianer, Baptisten, Methodisten und alle anderen Christen daran zu erinnern, dass die Bibel sie in keinster Weise in ihrer Sonntagsfeier unterstützt. Der Sonntag ist eine Einrichtung der röm. katholischen Kirche und diejenigen, die den Tag heilig halten, folgen einem Gebot der katholischen Kirche."
      Priester Brady, in Elizabeth, N.J. "News" 18. März 1903


      .
      :greet:


      Stofi empfiehlt:
      Das geistliche Babylon
    • Norbert Chmelar schrieb:

      „So machte der konservative Katholik und katholische Gelehrte Patrick Madrid in einer Radiosendung von EWTN, Global Catholic Network, am 5. Januar 2006, folgende Aussage:
      „Unser Kalender, dem wir folgen, einschließlich der Siebenten-Tag Adventisten, ist nicht nur ein Kalender, der von der Katholischen Kirche konstruiert wurde, sondern es ist auch ein Kalender, der auf dem Sonnenjahr und nicht dem Mondjahr basiert. Und der jüdische Kalender, der zu Christi Zeit gehalten wurde, folgt einem Mondkalender, der ein paar Tage kürzer als der Sonnenkalender ist. Die große Ironie ist, dass sogar die Siebenten-Tag Adventisten selber nicht genau denselben Sabbattag halten, wie die Juden zu Christi Zeit.“

      ===> Sollte all das stimmen, so ist der heutige Samstag nicht mehr der biblische Sabbat...
      Einen solchen Unsinn kann jemand nur in einer Radiosendung sagen, einmal und nie wieder.

      Dass ein Jahr nicht exakt 365 Tage dauert, ist klar. Die Kalender berechnen die Jahreszeit unterschiedlich, das "Fine-Tuning" für den Ausgleich an tatsächlichen Erdumlauf wird entsprechend unterschiedlich berechnet.

      Tatsache ist aber, dass "Morgen und Abend" nicht mit Zahlen verrückbar sind: die Zählung von Wochentagen ist von einem Kalender unabhängig.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Hi

      Wenn man exakt mathematisch vorgehen wollte, so gibt es auf Welt sowieso nur genau einen Längengrad an dem der Sabbat exakt stimmt. Wenn man annimmt, dass die Erde irgendwann mal mit Drehen angefangen hat, so gibt es genau einen Ort an dem dort gerade die Sonne unterging und das ist ja, so viel ich weiss, die Definition des jüdischen Sabbats. An allen andern Orten war das nicht der Fall. Diese ganze Geschichte mit der Datumsgrenze ist ja sowieso ein von den Menschen geschaffenes konstrukt um die Weltzeit zu vereinheitlichen. Das heisst wenn man ganz exakt handeln wollte, würde man schon daran scheitern, dass man den Ort, wo das stimmt nicht kennt. Daraus kann man schliessen, das selbst sabbathaltende Menschen einen Kompromiss eingehen. Wie gross dieser nun sein darf, darüber muss sich jeder selbst Gedanken machen, aber solche Überlegungen zeigen, wie schnell solche Dinge relativ werden.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • DonDomi,

      Das stimmt eigentlich nur dann, wenn man, wie ich schon schrieb den Sabbat so quasi als magischen Tag betrachtet.

      In Wahrheit wissen wir doch alle, bzw. sind wir uns (fast) alle einig welcher Wochentag gerade ist. Und während STAdventisten den Sabbat heiligen (der ab der Schöpfung gegeben scheint) feiern andere den Tag der Auferstehung. Das ist der Punkt und nicht die Frage ob gestern Mittwoch war und heute (am Sonntag) Donnerstag ist.

      Die Frage ist wie schon oben festgestellt, liegt auf der Heiligung des Sabbats Gottes Segen, erfülle ich damit Seinen Willen, oder ist es Gott genauso lieb, wenn ich am Sonntag seiner gedenke.
      Meine Antwort dazu kennst Du, wie ich auch Deine.
      Liebe Grüße, Heimo
    • HeimoW schrieb:

      DonDomi,

      Das stimmt eigentlich nur dann, wenn man, wie ich schon schrieb den Sabbat so quasi als magischen Tag betrachtet.

      In Wahrheit wissen wir doch alle, bzw. sind wir uns (fast) alle einig welcher Wochentag gerade ist. Und während STAdventisten den Sabbat heiligen (der ab der Schöpfung gegeben scheint) feiern andere den Tag der Auferstehung. Das ist der Punkt und nicht die Frage ob gestern Mittwoch war und heute (am Sonntag) Donnerstag ist.

      Die Frage ist wie schon oben festgestellt, liegt auf der Heiligung des Sabbats Gottes Segen, erfülle ich damit Seinen Willen, oder ist es Gott genauso lieb, wenn ich am Sonntag seiner gedenke.
      Meine Antwort dazu kennst Du, wie ich auch Deine.
      Richtig, wir werden uns da nie einige werden, weil wir das Gebot und unterschiedlich auffassen. Daher möchte ich auch keine Aussage darüber treffer, wer Recht hat. Jeder für sich hat von seinem Standpunkt aus eben Recht und ich bin sicher die Hindernisse für das Halten des Ruhetages sind für beide ähnlich hoch, wenn auch die Probleme etwas anders gelagert sind. Ebenso werden beide Gottes Segen erleben, wahrscheinlich kann ich sogar einen Segen erleben, wenn ich bei euch bei einem Ruhetag mitmache und ebenso wird ein Adventist den Segen erleben, wenn er den Ruhetag am Sonntag mitmacht. Vielleicht könnte Bogi das bestätigen.
      Daher wäre es doch viel schöner, wenn man sich über den Segen Gottes freut statt, dass man versucht dem Andern den Ruhetag madig zu machen.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • DonDomi schrieb:

      wenn ich bei euch bei einem Ruhetag mitmache und ebenso wird ein Adventist den Segen erleben, wenn er den Ruhetag am Sonntag mitmacht. Vielleicht könnte Bogi das bestätigen.
      DONDOMI ich bin nicht Gott und sehe mich auch nicht als ein Richter.

      Gott ist Gnädig und es geht nicht nur um den richtigen Tag bei Gottes Anbetung, sondern um eine Einstellung zu den Werten des Himmelreichs!!!

      Letztendlich hat mich die Liebe zu Gott und seiner Botschaft zu diesem Tag geführt!

      Durch Christus bin ich erlöst und beschäftige mich weniger mit meiner und der Sünde anderer.

      Wer aber glaubt das sein Heil nur von diesen Tag abhängt, wird vermutlich eine Überraschung erleben....
    • Bogi111 schrieb:

      DonDomi schrieb:

      wenn ich bei euch bei einem Ruhetag mitmache und ebenso wird ein Adventist den Segen erleben, wenn er den Ruhetag am Sonntag mitmacht. Vielleicht könnte Bogi das bestätigen.
      DONDOMI ich bin nicht Gott und sehe mich auch nicht als ein Richter.
      Gott ist Gnädig und es geht nicht nur um den richtigen Tag bei Gottes Anbetung, sondern um eine Einstellung zu den Werten des Himmelreichs!!!

      Letztendlich hat mich die Liebe zu Gott und seiner Botschaft zu diesem Tag geführt!

      Durch Christus bin ich erlöst und beschäftige mich weniger mit meiner und der Sünde anderer.

      Wer aber glaubt das sein Heil nur von diesen Tag abhängt, wird vermutlich eine Überraschung erleben....
      Darum ging es mir auch nicht, aber persönlich Erlebnisse kann man trotzdem machen. Es gibt ja soche im Forum hier, die behaupten, der Segen an einem Sonntag sei kleiner als am Sabbat...

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Alternative ≠ Sabbat contra Sonntag ---> sondern Sabbat + Sonntag!

      Stofi schrieb:

      Norbert Chmelar schrieb:

      ...weil alles so kompliziert ist, bleiben wir lieber beim "heiligen" Sonntag!
      Genau, Gottes Willen zu tun ist viel zu kompliziert. Deshalb tun wir, was wir schon immer getan haben, nämlich UNSER Ding.

      Norbert, was heilig ist, hat uns Gott genau (!!!) gesagt, dass, was du heilig nennst, ist es aber nicht.
      Nicht UNSER Ding, sondern JESU Ding! Seiner Auferstehung gedenken an jedem Sonntag! Denn an diesem Tag hat sich Jesus als endgültiger Sieger über den Tod erwiesen - der Eck - und Angelpunkt unseres christlichen Glaubens: Mit dem Tod ist es ..n i c h t ..aus! ==> Es geht weiter ! - Mit Jesus ! Und mit uns!

      HeimoW schrieb:

      Ist es legitim, wenn Christen den Aufersehungstag Christi zu einem Feiertag machen und damit die Heiligung des Sabbats substituieren.
      Klare Antwort - ohne wenn und aber: NEIN! (PS: Fest steht aber, dass bereits die frühe Christenheit den Aufersehungstag Christi zu einem Feiertag gemacht hatte, neben dem Sabbat! ---> siehe die irische Christenheit!) ---> Präzisierere Antwort : Zum fettmarkiertem Teil sage ich Ja - zum zweiten Teil Nein!

      Atze schrieb:

      HeimoW schrieb:

      Katholiken meinen, der Sabbat sei „nur“ Israel gegeben und für Heidenchristen obsolet.
      Die Argumentation seitens der RKK die ich kenne läuft eher dahin, dass die RKK kraft ihrer Autorität und Tradition sich erlauben darf (durfte) den Sabbat auf den Sonntag zu verlegen. Sie leugnen gar nicht, dass der biblische Tag der Sabbat ist, dass tun lediglich die protestantischen Kirchen.
      Eine glatte Lüge! Protestanten leugnen nie-und-nimner dass der biblische Tag der Sabbat ist! Sabbat bleibt Sabbat - und Sonntag bleibt Sonntag! Melanchthon und Luther haben das immer so gesehen! Warum beide den Sabbat-Tag nicht mehr gehalten haben, liegt nach deren eigener Aussage im Augsburger Bekenntnis darin, dass der Sabbat nur "zeichenhaften Charakter" auf Jesus hin gehabt habe und man daher im neuen Bund einen bestimmten Tag als "Versammlungstag" nehmen könne. Da nun aber die Kirche seit 364 diesen Tag auf den Sonntag gelegt habe, könne man um der "christlichen Ordnung Willen" daher den Sonntag als Versammlungstag beibehalten! Dass diese Auffassung nicht der Weisheit letzter Schluss ist und der Sabbat nicht nur den Juden gegolten habe, zeigt uns die Bibel, die diesen Sabbat-Tag bereits seit der Schöpfung (---> siehe 1Mo 2,3 Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die Gott geschaffen und gemacht hatte.) geheiligt und damit als besonderen Tag "herausgerufen" hat! Und diese Erkenntnis wurde im Protestantismus seit der Mitte des 19. Jahrhunderts durch die Pioniere der Adventbewegung, durch Joseph Bates und Ellen Gould White wiederentdeckt. Luther fehlte hier wohl noch der Durchblick, wobei es ein Luther-Zitat gibt, in dem dieser sagen würde: "Es fehlt nicht viel und Melanchthon hätte mich überzeugt, den Sabbat zu halten!" Es kann historisch betrachtet wohl angenommen werden, dass Luther »wegen seiner antisemitischen Ausfälle gegen die Juden« dies dann deshalb nicht getan hat! Die Siebenten-Tages Adventisten haben hier in diesem Punkte die Reformation fortgeführt! Wobei - was ich hier auch schon einmal geschrieben hatte! - die STA den Riesenfehler (zum Teil bis heute noch , wie wir es z.B. bei Stofi sehen!) begangen haben gegen den christlichen Sonntag gewaltig zu polemisieren und diesen zum Malzeichen des Tieres zu erklären! ===> Die Konfrontation Sabbat contra Sonntag war und ist absolut kontraproduktiv! Denn die Parole müsste m.E. lauten: "Sabbat und Sonntag gleichberechtigt nebeneinander stellen!" Nicht im Protestantismus den Sonntag abschaffen, denn Protestanten halten den ersten Tag der Woche (= den Sonntag )deshalb, weil Jesus Christus an diesem Tage vom Tode auferstanden ist und nicht, weil dies die RKK, der Papst bzw.Konstantin so gewollt haben!
      Der Sabbat gehört vom Protestantismus deshalb eingeführt, weil dies ein biblisches Gebot ist (--->siehe Gen.2,3/ Ex.20,8-11) und weil Protestanten den Grundsatz »Allein die Schrift« (SOLA SCRIPTURA) haben und man die Bibel hier wörtlich nehmen muss und weil die Kirche kein Recht hatte im Jahre 364 n.Chr. auf dem Konzil von Laodicea den Sabbat zu verbieten; denn das 364 erlassene Gebot: "Ihr sollt am Sabbat arbeiten!" kam faktisch einer Eliminierung des 4. Gebotes gleich!

      Dieser Beitrag wurde bereits 9 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • DonDomi schrieb:

      Richtig, wir werden uns da nie einige werden, weil wir das Gebot und unterschiedlich auffassen. Daher möchte ich auch keine Aussage darüber treffer, wer Recht hat. Jeder für sich hat von seinem Standpunkt aus eben Recht und ich bin sicher die Hindernisse für das Halten des Ruhetages sind für beide ähnlich hoch, wenn auch die Probleme etwas anders gelagert sind. Ebenso werden beide Gottes Segen erleben, wahrscheinlich kann ich sogar einen Segen erleben, wenn ich bei euch bei einem Ruhetag mitmache und ebenso wird ein Adventist den Segen erleben, wenn er den Ruhetag am Sonntag mitmacht. Vielleicht könnte Bogi das bestätigen.Daher wäre es doch viel schöner, wenn man sich über den Segen Gottes freut statt, dass man versucht dem Andern den Ruhetag madig zu machen.

      Liebe Grüsse
      DonDomi

      Menschliche Auffassung kann NIEMALS das Maß aller Dinge sein. Es gilt die KLARE Aussage Gottes. Was das 4. Gebot betrifft, so ist es unmissverständlich in der Schrift formuliert und jedes Kind weißt, wann der Sabbat ist.

      Man versucht hier andauernd einen Gott zu präsentieren, dem alles egal ist und der sich immer dem Menschen anpasst. Wenn Gott auf den Sabbat Seinen Segen gelegt hat, dann kann nicht einer kommen und meinen, AUCH der Sonntagshalter hat diesen Segen am Sonntag. Dem kann es nicht sein, Gott ist kein Hampelmann. Es ist und bleibt ein Wunschdenken, Gottes Segen bei der Sonntagsheiligung zu erfahren. Es bleibt ebenso sicher, dass die Heiligung des Sabbat Gottes Wille ist, die des Sonntags aber nicht.

      @Norbert Chmelar, auch wenn du tausend Argumente bringst, du kannst die Sonntagsheiligung niemals rechtfertigen. Tausend menschliche Argumente können ein Götliches Argument nicht aushebeln.
      Sich an die Erlösung, also an den Tod und die Auferstehung zu erinnern, hat Jesus im Abendmal verankert. Und obwohl du dich für den AUCH Sabbat einsetzt, denoch heiligst du ihn selber nicht, wie du mir schon mehrmals in der Vergangenheit bestätigt hast. Warum also dieser Einsatz!

      Der Sabbat - Machtzeichen des Schöpfers.
      Der Sonntag - Machtzeichen einer Kirche.

      Warum tun die "Christen" also nicht den Willen Gottes?

      .
      :greet:


      Stofi empfiehlt:
      Das geistliche Babylon