Sabbatgebot noch gültig?

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    • Doch, Hajo, leider doch. Oder zum Glück doch. Gott verlangt Seine Regeln genau, nicht ungefähr, zu befolgen. Wie zeigt sich Treue zu Gott am offensichtlichsten? Es ist doch ganz einfach: Gott stiftete im Paradies(!!!!) den Sabbat und die Ehe. Der Sabbat erhöht den Schöpfer. Satan vernichtet alles, was den Schöpfer erhöht und an IHN erinnert. (Gedenke....).... Ein religiöser MENSCH stiftete also den Sonntag....der ja selbst in der Kirche als "ehrenwerter Tag der Sonne" bezeichnet wird.

      WER für einen DIE Autorität ist, kann man leicht erkennen. Gott oder "Mensch", Sabbat oder Sonntag? satan ist es sehr bravourös gelungen die ganze christliche und selbst die atheistische Welt vom Sonntag zu überzeugen.
      Wo ist heute noch der Göttliche Sabbat? Wo ist er? Um den Sabbat muss man als Christ unter Christen kämpfen, wird deswegen sogar verfolgt.

      Der Kampf gut gegen böse ist viel größer, tiefer und komplexer, als man das denkt.
      Und noch mal: Gott möchte es genau, nicht nur ungefähr. Und ER will eine exakte Trennung.

      .In den täglichen Andachten wird jetzt grade die Treue Daniels und seinen 3 Kameraden behandelt. Sie blieben stehen, als die ganze Welt zu Boden vor der Statur fiel. Sie wussten, dass sie sich so das Todesurteil ausgesprochen haben. Es ging NUR um eine kleine Körperhaltung und in ihrem Herzen waren sie eh nicht dabei, sondern bei Gott. Und DOCH zeigten sie unerschütterliche Treue zu Gott und zeigten, welche Autorität sie anerkennen.


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    • Stofi schrieb:

      Um den Sabbat muss man als Christ unter Christen kämpfen, wird deswegen sogar verfolgt.

      Ist das nicht eher Wunschdenken? In den letzten Jahren erleben wir in der Tat weltweit leider sehr viele Christenverfolgungen. Aber bei keiner einzigen dieser Verfolgungen geht es darum, ob die verfolgten Christen einen bestimmten Feiertag halten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Babylonier ()

    • Das Buch: "Heavenly Man" habe ich dieser Tage zu Ende gelesen. Da wird in China ein Christ verfolgt.

      Hier eine kurze Leseprobe.
      Ein Leben wie im Abenteuerroman. Oder besser: wie eine neue Version der Apostelgeschichte. Mit 16 zum Glauben gekommen. Erhält von Gott Aufträge, auch in Träumen und Visionen. Mehrfach verhaftet, aber auf wundersame Weise entkommen. Schließlich doch Gefängnis und schwerste Folterungen. Durch Gottes Gnade standhaft geblieben. Er bleibt ein Zeuge Gottes. Durch ihn und zahllose andere Christen breitet sich das Evangelium in China wie in riesigen Wellen aus.
      Mit seinem Buch will er Gottes Taten bezeugen und die Christen im Westen aufrütteln. Damit in ihnen die Liebe zu Gott und den Menschen wieder stark wird.
      Von der Polizei nach Namen und Wohnort gefragt, will er beides nicht preisgeben, um die Christen in seiner Hauskirche und in seinem Heimatland China nicht zu gefährden. Er antwortet: "Ich bin ein Mann des Himmels. Ich wohne im Evangeliumsdorf." So kommt Bruder Yun zu seinem Spitznamen "Heavenly Man".
      „Herr, du weißt, dass ich von Tag zu Tag älter werde – und eines Tages alt. Bewahre mich vor dem Drang, bei jeder Gelegenheit etwas sagen zu müssen. Erlöse mich von der Leidenschaft, die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen. Lehre mich nachdenklich und
      hilfreich, aber nicht beherrschend zu sein . . . lehre mich die wunderbare Weisheit, dass ich mich irren kann. Erhalte mich so liebenswert wie möglich.“ Theresa von Avila
    • hnitschke schrieb:

      Die Praxis, aus Glaubensüberzeugung den Sabbat zu heiligen, findet meinen tiefen Respekt.
      Ja, meinen auch!
      Es sollte aber auch respektiert werden, daß wir anderen uns nicht an einen bestimmten Wochentag binden, sondern einfach so handeln, wie es in 2.Mose 23:12 geschrieben steht: "Sechs Tage sollst du arbeiten, am siebenten Tag sollst du ruhen"!
      Von einem bestimmten Wochentag steht nämlich wirklich nichts in der Bibel
      Und was in Geschichtsbüchern steht, was für angebliche Argumente, gegen z.B. den Sonntag als Ruhetag sprechen, ist mir (uns) egal
    • Gegenfrage: An welchem Wochentag fing Gott mit der Schöpfung an?




      Außerdem habe ich den Sonntag nur als Beispiel genommen!
      Ansonsten habe ich nur von 6 Tagen Arbeit und dann einem Ruhetag geschrieben.
      Es gibt genügend Menschen, die Sonntags arbeiten müssen und dann i.d.R. an irgendeinem Wochentag frei haben.
    • Norbert Chmelar schrieb:


      Wo bezeichnet die Kirche den Sonntag als "ehrenwerten Tag der Sonne" ? Mir ist derartiges nicht bekannt. Die Kirchen - selbst die STA-Kirche bezeichnen doch unisono den Sonntag als den Auferstehungstag Jesu!Ebenso ist mir von Verfolgungen "Sabbathaltender Christen" nichts bekannt...

      Das bleibt wahrscheinlich das Geheimnis der Autoren von Glaubenstruhe und Co?
    • Norbert Chmelar schrieb:

      !
      Wo bezeichnet die Kirche den Sonntag als "ehrenwerten Tag der Sonne" ? Mir ist derartiges nicht bekannt. Die Kirchen - selbst die STA-Kirche bezeichnen doch unisono den Sonntag als den Auferstehungstag Jesu!Ebenso ist mir von Verfolgungen "Sabbathaltender Christen" nichts bekannt...

      Die STA bezeichnet den Sonntag nicht als den Tag der Auferstehung !!!!
      ..... dass Jesus am 1. Tag der Woche auferstanden ist, schreibt die Bibel, so sagen es auch die Adventisten, mehr nicht.

      Dass die Bezeichnung "der ehrenwerte Tag der Sonne" dir unbekannt ist, verwundert mich grade, da du sonst eine Übersicht über die rkk Aussagen hast. Versuch also noch ein bisschen zu stöbern ;)

      .
    • ".........Zum Anderen wurde gleichzeitig ein Gesetz erlassen, welches den Siebenten Tag auf den ersten Tag der Woche verlegte; der Sabbat wurde in den Sonntag verändert, der von nun an der erste Tag der Woche und der „Tag des Herrn“ genannt wurde. Anfangs betrachtete man ihn nur als einen Tag der Erholung und hielt den Sabbat noch immer heilig. Die aus den Heiden gewonnenen Christen lehrte man bei den Gottesdiensten nicht Apollo, den Sonnengott, sondern "Christus", das Weltlicht, zu verherrlichen. Dadurch wurde die heidnische Bedeutung des „ehrwürdigen Tages der Sonne“ in eine christliche umgedeutet und den zuströmenden Heiden auf diese Weise der Zugang zum Christentum erleichtert.

      Papst Johannes Paul II bezog dazu sehr offen und ehrlich Stellung und zeigt auf, wo der Sonntag seinen Ursprung hat:

      "Auf Grund einer wohlüberlegten pastoralen Eingebung sah sich nämlich die Kirche veranlasst, die Bezeichnung "Tag der Sonne" - ein Ausdruck, mit dem die Römer diesen Tag benannten und der noch in einigen modernen Sprachen aufscheint - für den Herrentag zu christianisieren; dadurch sollten die Gläubigen von Sitzungen des Sonnenkultes, wo die Sonne als Gott verehrt wurde, abgehalten und die Feier dieses Tages auf Christus, die wahre "Sonne" der Menschheit, ausgerichtet werden. Der hl. Justinus gebraucht, wenn er an die Heiden schreibt, die gängige Terminologie, um zu vermerken, dass die Christen ihre Versammlung "am Sonnentag" abhielten, aber der Bezug auf diesen Ausdruck gewinnt nun für die Gläubigen einen neuen, vollkommenen evangelischen Sinn." (Quelle: DIES DOMINI, 5. Juli 1998, Absatz 27)

      Dieser „Tag der Sonne“ der zum „Tag des Herrn“ gemacht wurde, fand nur langsam allgemeine Anerkennung. Anfangs wurden noch drei verschiedene Tage von den Christen als heilige Tage beobachtet: den Sonntag, den Samstag und den biblischen Sabbat. Anfang des vierten Jahrhunderts erließ Kaiser Konstantin jedoch im März 321 ein Gesetz auf dem Konzil von Nizea, welches die allgemeine Beobachtung des Sonntags als eines öffentlichen Festtages im ganzen Römischen Reich verordnete. Zudem verbot er neben dem Julianischen Kalender alle Kalender, die zu dieser Zeit noch angewandt wurden. Es waren mindestens drei Kalender in Gebrauch: Der seit 45 v. Chr. eingeführte Julianische Sonnenkalender (anfangs noch aus einer 8 Tage-Woche bestehend), der 8-Tagewoche Kalender der Römischen Republik und der Mond-Sonnenkalender der Juden und ersten Messias-Nachfolger. Das Gesetz befahl, dass alle Menschen den Tag der Sonne “verehren” sollten. Kaiser Konstantins Sonntagsgesetz enthielt folgenden Absatz:

      „Am ehrwürdigen Tag der Sonne sollen die Stadtbeamten und das Volk, das in den Städten wohnt, ruhen, und alle Werkstätten geschlossen bleiben. Auf dem Lande jedoch mögen solche Personen, die in der Landwirtschaft tätig sind, ihrer Arbeit weiterhin frei und nach dem Gesetz nachgehen“ (aus: Codex Justanianus, lib. 3 tit. 12,3; zitiert in „History oft he Christian Church“, Phillip Schaff, D.D., 7 vol. ed., Vol. III, S. 380)

      Ganzer Artikel:
      Der Siebente-Tag Sabbat - Durch Rom verfälscht - Bibel-Offenbarung

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    • Yppsi schrieb:

      ......
      Außerdem habe ich den Sonntag nur als Beispiel genommen!

      Ansonsten habe ich nur von 6 Tagen Arbeit und dann einem Ruhetag geschrieben.
      Es gibt genügend Menschen, die Sonntags arbeiten müssen und dann i.d.R. an irgendeinem Wochentag frei haben.

      Es geht aber nicht um Frei oder Urlaub zu haben, sonder um Heiligung, und um genau zu sein, um Heiligung des Tages, den Gott eingesetzt hat. Es ist im Prinzip sehr einfach..... einfach das tun, was Gott des Universums von ALLEN Menschen verlangt. Wenn es weltweit problemlos beim Sonntag (den ein Mensch einsetzte) funktioniert, warum nicht erst recht beim Göttlichen Sabbat?

      .
    • Stofi schrieb:

      Yppsi schrieb:

      ......
      Außerdem habe ich den Sonntag nur als Beispiel genommen!

      Ansonsten habe ich nur von 6 Tagen Arbeit und dann einem Ruhetag geschrieben.
      Es gibt genügend Menschen, die Sonntags arbeiten müssen und dann i.d.R. an irgendeinem Wochentag frei haben.
      Es geht aber nicht um Frei oder Urlaub zu haben, sonder um Heiligung, und um genau zu sein, um Heiligung des Tages, den Gott eingesetzt hat. Es ist im Prinzip sehr einfach..... einfach das tun, was Gott des Universums von ALLEN Menschen verlangt. Wenn es weltweit problemlos beim Sonntag (den ein Mensch einsetzte) funktioniert, warum nicht erst recht beim Göttlichen Sabbat?

      .

      Doch, darum geht es heute auch ! Zu Mose Zeiten vielleicht noch nicht?

      Ja, ich weiß, es wird niemand gezwungen, Polizist, Arzt, Krankenschwester oder -pfleger usw. zu werden.
    • Stofi schrieb:

      Yppsi schrieb:

      ......
      Außerdem habe ich den Sonntag nur als Beispiel genommen!

      Ansonsten habe ich nur von 6 Tagen Arbeit und dann einem Ruhetag geschrieben.
      Es gibt genügend Menschen, die Sonntags arbeiten müssen und dann i.d.R. an irgendeinem Wochentag frei haben.
      Es geht aber nicht um Frei oder Urlaub zu haben, sonder um Heiligung, und um genau zu sein, um Heiligung des Tages, den Gott eingesetzt hat. Es ist im Prinzip sehr einfach..... einfach das tun, was Gott des Universums von ALLEN Menschen verlangt. Wenn es weltweit problemlos beim Sonntag (den ein Mensch einsetzte) funktioniert, warum nicht erst recht beim Göttlichen Sabbat?

      .
      Du hast leider nicht verstanden, dass alle Gesetze und Gebote für den Menschen gemacht wurden. Du kannst dir jetzt selbst überlegen, ob es entscheidend ist, wann in der Woche man den Ruhetag einhält. Wenn es für dein Glaube wichtig ist, dann halte ihn exakt ein und du wirst segensreiche Erlebnisse haben. Bedenke aber dass die Sonntagshaltenden Christen den Segen am Sonntag genauso erleben.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • DonDomi schrieb:

      Du hast leider nicht verstanden, dass alle Gesetze und Gebote für den Menschen gemacht wurden. Du kannst dir jetzt selbst überlegen, ob es entscheidend ist, wann in der Woche man den Ruhetag einhält. Wenn es für dein Glaube wichtig ist, dann halte ihn exakt ein und du wirst segensreiche Erlebnisse haben. Bedenke aber dass die Sonntagshaltenden Christen den Segen am Sonntag genauso erleben.
      Liebe Grüsse
      DonDomi

      Und ob ich es verstanden habe, es ist doch nicht so schwer.

      WER um den Sabbat weißt, der kann NIEMALS so einen Segen Gottes an der Sonntagshaltung haben, welchen Gott nur auf den Sabbat gelegt hat.... niemals! Ob die "Unwissenden" ihn in diesem Maße haben, wage ich zu bezweifeln.
    • Das weißt du nicht, kannst du nicht wissen!
      Es ist es nur ein Pseudowissen, aus Quellen wie der Glaubenstruhe.
      Pseudowissen aus solchen Quellen machen hochmütig, machen einen zum Überchristen und die anderen zum Abschaum.
      Es sind nichts als zurechtphantasierte Schlußfolgerungen aus Bibelworten, die (für manche) glaubwürdig klingen mögen, weil es keine Gegenbeweise gibt.
    • HeimoW schrieb:

      Stofi schrieb:

      HeimoW schrieb:

      Norbert Chmelar schrieb:

      Hier einige Beispiele der Vermischung, die jeder Suchende in den verschiedenen Lexika und im Internet überprüfen kann: Sonntag - ursprünglich Tag des Sonnengottes, wird zum Tag der Auferstehung Jesu Christi umgedeutet.
      DAs ist doch ein Blödsinn, jeder der (die Bibel) lesen kann weiß dass Jesus am Sonntag auferstanden ist.
      HeimoW, sehr begeistet ist diese Aussage nicht. Die Sonntagsheiligung schiebt man doch auf die Auferstehung Jesu.... nicht hat man sich die Auferstehung ausgedacht, sondern diese sich als Argument für die Sonntaghaltung genommen..
      Nein Stofi,
      was Du hier schreibst ist eine - noch dazu historisch einfach falsche - Unterstellung, die nach meinem Verständnis eines Nachfolgers Christi unwürdig ist. Wie verantwortest Du es vor Deinem Herrn, dass Du anderen Menschen, die Du nicht einmal kennst so eine Sünde zu unterstellen? Wirst Du damit nicht selbst schuldig?

      Die Sabbatheiligung ist Gottes Geschenk und Gebot, die Feier des Tages der Auferstehung eine Verhaltensweise, die sich in die Kirche eingeschlichen hat, bis sie institutionalisiert und dogmatisiert wurde. Aber deshalb die Sonntagsfeier als "heidnisch" und den Auferstehungsbezug als vorgeschoben zu bezeichnen ist kein Argument "für" den Sabbat.

      Stofi schrieb:

      HeimoW, nein, im Gegenteil. Das, was du machst, ist für andere und für dich selber lebensgefährlich. Gott ruft aus Babylon heraus..... weil es eine Gott feindliche Religion ist und wer, wider besserem Wissen, drin bleibt, hat verloren. Es gibt nur zwei Religionen auf der Welt.
      Babylon = "getauftes Heidentum".



      .
      Stofi,
      die Wahrheit mit Unwahrheiten zu verteidigen ist, was Du der RKK vorwirfst, aber selbst tust.
      Was für mich „lebensgefährlich“ ist erlaube mir selbst zu beurteilen, mit Lüge der Wahrheit dienen zu wollen, bedeutet übrigens auch ein Risiko.
      Liebe Grüße, Heimo
    • Stofi schrieb:

      ... Ein heidnischer Feiertag wurde genommen, irgendein Ereignis aus der Bibel gesucht, dieses reinmontiert, und schon war ein "christlicher" Feiertag daraus. Genauso der Sonntag.... man hat einfach die Auferstehung als Grund genommen.

      Nochmal: das ist aber nicht das, was Gott will ....


      .
      Stofi, und Du meinst wirklich Gott will Dein historisch falsifizierten, diskreditierenden und unwahren Unterstellungen?

      Ich bin sicher, so eine Verteidigung Seiner Wahrheit will, braucht und möchte Er nicht!
      Liebe Grüße, Heimo
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Stofi schrieb:

      Vermischungen 2er Religionen ist ganz einfach Gott ein Gräuel. Das Kreuz, Weihnachten, der Sonntag, Ostern, usw. existierten in der heidnischen Religion längst vor Christus. Und alles wurde in die Christenheit übernommen.
      Aber doch nicht im Sinne des Heidentums (!!!), sondern im biblischen Sinne:

      Man hat die Bibel genommen, damit man die fremden Dinge alle "legal" übernehmen kann. ... es bleibt: ganz klar... was Gott will, und was ER nicht will, was ER verabscheut.

      .
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Zum rotmarkiertem Satz: dieser stimmt eben so in seiner Pauschalität nicht! ---> Denn wie ich oben schon geschrieben hatte, hat zumindest die heidenchristliche Gemeinde den Sonntag bereits seit 55 n.Chr. auch als Gottesdienst-Tag gehalten und als Erinnerung an die Auferstehung (---> siehe Apg.20,7) - und im frühchristlichem Barnabas-Brief wird der Nachweis gebracht, dass der Sonntag als Herrentag Jesu Christi und Auferstehungstag bereits gefeiert wurde und zwar in der Zeit von ca. 70 - 100 n.Chr. Und bereits der Apostel Johannes bezeichnet um das Jahr 95 n.Chr. den Sonntag in Offenbarung 1,10 als "Tag des Herrn" (diese Meinung ist in der Christenheit aber umstritten!). Auch die irische Christenheit (was Dir jeder Kirchenhistoriker bestätigen wird!) hat noch bis zum 5./6. Jahrhundert - trotz des Verbots von 364! - parallel sowohl den Sabbat-Tag als auch den Sonntag heilig gehalten!
      Hallo.

      Die Versammlung in Troas mit Paulus war eine Abschieds-Versammlung, keine normale Gottesienstz-Feier. Christen feierten nicht um Mitternacht Gottesdienst- Außerdem ist es keineswegs bewiesen, dass die Gemeinde den Gottesdienst am Sabbat Mittag oder am Sonntag Mittag begann. Apg. 20 ist also überhaupt kein Beweis für eine christliche Sonntagsfeier, da wir nicht wissen, wann sie begann. Luther hat in der Ausgabe von 1547 vom Sabbat gesprochen, nicht vom Sonntag.

      Der Barnabas Brief ist nicht komplett erhalten und die Bruchstücke sind schwer zu übersetzen. Wenn der Übersetzer zuvor aber an den Sonntag glaubt, kann man ihn so verstehen. Einwandfrei ist das aber nicht zu beweisen.. Aber die Befrworter des Sonntags greifenb ja bekanntlich nach jedem Strohhalm.

      Johannes bezeichnet den Sonntag keineswegs als "Rag des Herrn". Der Begriff taucht erst 200 Jahre später auf. Bei Johannes ist von der biblischen Aussage aus zu gehen, dass der Sabbat der Tag des Herr ist, aber an dieser speziellen Bibelstelle meint der Begriff "Tag des Herrn" den Tag der Wiederkunft Christi.

      Fakt ist nach dem gegenwärtigen Stand der Dinge, dass sich die Sonntags-Heiligung allmählich in die christliche Kirche ein geschlichen. Es begann damit, dass einige Christen früh am Sonntag Moren vor Sinnenaufgang das Abendmahl feierten, wie Jesius es vor seiner Kreuzigung getan hatte. Damit gedachten sie der Erlösung und der Auferstehung. Nach Sonnenaufgang gingen sie dann ihrer gewohnten weltlichen Arbeit nach. Im Übrigen aber ginmgen sie sdabbats zum Gottesdienst.

      Als dann das Toleranz Edikt kam, waren alle sehr froh. Die Christen Verfolgung unter Diokletion war die blutigste Verfolgung, die das Reich je gesehen hatte.. Die Christen waren Scharenweise vom Glauben abgefallen, aber andere waren verkrüppelt und schwer gezeichnet. Als die Verfolgung vorbei war, wollten die Abgefallenen wieder aufgenommen werden. Doch die treu gebliebenen wollten sie nicht mehr. Damals beschloss man dann, dass die überlebenden Märtyrer berechtigt sein sollten, ihnen zu vergeben oder nicht. Daraus entstand dann in der RKK die Ohrenbeichte. Die Vergebungs-Kompetenz ging von den Märtyrern auf die Bischöfe und von diesen auf die Ortspriester über.

      Norberts "Beweisführung" ist also nichts anderes als Wind. Ein ev. ref. Pastor aus der Nachbarstadt formulierte es so: "Wenn die Christen damals dem Kaiser Konstantin nicht auf dem Leim gegangen wären, würden heute noch alle Christen den Sabbat feiern."

      Liebe Grüße von benSalomo.
    • Stofi schrieb:

      Norbert Chmelar schrieb:

      Stofi schrieb:

      Vermischungen 2er Religionen ist ganz einfach Gott ein Gräuel. Das Kreuz, Weihnachten, der Sonntag, Ostern, usw. existierten in der heidnischen Religion längst vor Christus. Und alles wurde in die Christenheit übernommen.
      Aber doch nicht im Sinne des Heidentums (!!!), sondern im biblischen Sinne:
      Man hat die Bibel genommen, damit man die fremden Dinge alle "legal" übernehmen kann. ... es bleibt: ganz klar... was Gott will, und was ER nicht will, was ER verabscheut.

      .

      Und was für Motive sollte deiner Meinung nach irgendwer gehabt haben, solche, ebenso deiner Meinung nach, schrecklichen Dinge legal zu übernehmen?
    • ...das müssten Kirchenhistoriker beurteilen!

      benSalomo schrieb:

      Norbert Chmelar schrieb:

      ...
      Und bereits der Apostel Johannes bezeichnet um das Jahr 95 n.Chr. den Sonntag in Offenbarung 1,10 als "Tag des Herrn" (diese Meinung ist in der Christenheit aber umstritten!).
      Hallo.....

      Johannes bezeichnet den Sonntag keineswegs als "Tag des Herrn". Der Begriff taucht erst 200 Jahre später auf. Bei Johannes ist von der biblischen Aussage aus zu gehen, dass der Sabbat der Tag des Herrn ist, aber an dieser speziellen Bibelstelle meint der Begriff "Tag des Herrn" den Tag der Wiederkunft Christi.

      Fakt ist nach dem gegenwärtigen Stand der Dinge, dass sich die Sonntags-Heiligung allmählich in die christliche Kirche ein geschlichen hat. Es begann damit, dass einige Christen früh am Sonntag Morgen vor Sonnenaufgang das Abendmahl feierten, wie Jesus es vor seiner Kreuzigung getan hatte. Damit gedachten sie der Erlösung und der Auferstehung. Nach Sonnenaufgang gingen sie dann ihrer gewohnten weltlichen Arbeit nach. Im Übrigen aber gingen sie sabbats zum Gottesdienst.

      Als dann das Toleranz Edikt kam, waren alle sehr froh. Die Christen Verfolgung unter Diokletian war die blutigste Verfolgung, die das Reich je gesehen hatte.. Die Christen waren Scharenweise vom Glauben abgefallen, aber andere waren verkrüppelt und schwer gezeichnet. Als die Verfolgung vorbei war, wollten die Abgefallenen wieder aufgenommen werden. Doch die treu gebliebenen wollten sie nicht mehr. Damals beschloss man dann, dass die überlebenden Märtyrer berechtigt sein sollten, ihnen zu vergeben oder nicht. Daraus entstand dann in der RKK die Ohrenbeichte. Die Vergebungs-Kompetenz ging von den Märtyrern auf die Bischöfe und von diesen auf die Ortspriester über.

      Ein ev. ref. Pastor aus der Nachbarstadt formulierte es so: "Wenn die Christen damals dem Kaiser Konstantin nicht auf dem Leim gegangen wären, würden heute noch alle Christen den Sabbat feiern."

      Liebe Grüße von benSalomo.
      Dein Zitat: „ ... aber an dieser speziellen Bibelstelle meint der Begriff "Tag des Herrn" den Tag der Wiederkunft Christi.” - Ja, deshalb habe ich ja oben geschrieben, dass diese Meinung (»Tag des Herrn« = Sonntag, als Auferstehungstag des Herrn Jesus) in der Christenheit aber umstritten ist!

      Für die Darstellung seit 313 - 321 n.Chr. danke ich - also wie die Ohrenbeichte entstanden ist, war mir so nicht bekannt.

      Ob der letzte Satz aber so stimmt? Da habe ich meine Zweifel, du hast ja selbst geschrieben, dass viele Christen am Sonntag Morgen das Abendmahl gefeiert haben - und zwar weit vor dem Jahre 313 bereits! Ernstzunehmende Kirchenhistoriker sollten hier zu Worte kommen, wie das genau mit der Sonntags-Heiligung in der frühen Christenheit war! Es wird wohl schon sehr bald so gewesen sein, dass die Auferstehung Jesu - also das Osterereignis in der Christenheit eine enorme Aufwertung erfahren hat, weil ja in der Tat die Auferstehung Jesu vom Tode zum Kerngehalt des christlichen Glaubens gehört! Und niemand kann bestreiten, dass die Christen in Irland schon sehr bald sowohl den Sabbat als auch den Sonntag gehalten haben bis zum 6. Jahrhundert. Warum diese dann aber nach dieser Zeit nur noch den Sonntag gehalten haben, das müssten Kirchenhistoriker beurteilen! Meine Vermutung ist, dass auch in der Kirche Irlands der Antijudaismus und Antisemitismus enorm zugenommen hatte, sodass dann alles vermeintlich "Jüdische" - wie das Sabbatgebot entfernt wurde...