Sabbatgebot noch gültig?

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  • benSalomo schrieb:

    Und wenn man dann auch noch lieblos und von ganz hoch oben herab auf die "armen" Bibel Gläubigen herabschaut und ihnen nichts als unlautere oder verabscheuungswürdige Motive unterstellt, stempelt man sich selbst vor aller Augen zum xxxxx, der sich selbst einer Diskussion als unwürdig erzeigt.
    Sehr schön, dass Du einsiehst, dass Dein verurteilendes Verhalten gegenüber Menschen die nicht Deiner Meinung sind, nicht gerade fein ist. :P
    Ernsthaft : Du hast die freie Wahl Dir auszusuchen, mit wem Du dich auf ein Gespräch einlässt, wenn Du andere Menschen also laut Deinen eigenen würdigen Kriterien für "unwürdig" erachten solltest, obwohl Du ja gerne mal die Satanskeule auspackst, freilich aus ganz "würdigen" Gründen und "redlicher "Absicht wenn man Dir widerspricht, dann sprich / schreib doch einfach nicht mit Ihnen. Ist eventuell würdiger als sich selbst der "Unwürdigkeit" abstruser Behauptungen preis zu geben. Du kannst ja schimpfen und verteufeln so viel Du willst, bei mir wirst Du allerdings damit auf Granit beißen. Wenn Du streiten möchtest, dann such' Dir bitte Jemanden anderen, mir ist meine Zeit zu "würdig" um mich ernsthaft mit dieser Art oder Deinen abstrusen Behauptungen auseinander zu setzen.

    Zu Deinem Vergleich der Bibel mit der StVO haben sich Babylonier und Bogi eh' schon ausgesprochen, ich schließe mich derer Meinung an.
  • Übrigens gibt es, soviel ich weiß, nur in der deutschen Sprache 2 Bezeichnungen für den Sabbat (Samstag und Sabbat). Alle anderen Länder haben für den Samstag nur einen Begriff - Sabbat. Bei uns wird gesagt, die Christen feiern den Sabbat am Sonntag. Das ist aber definitiv ein Selbstbetrug. Denn überall anders auf der Welt ist der Sabbat eindeutig am unseren Samstag. Das Wortspiel, den Sabbat am Sonntag zu feiern.... gibt es als Absurdum nicht. Man kann den Sabbat einfach nicht am Mittwoch oder am Sonntag feiern. Gott will sich mit Seinem Volk und mit Seinen Kindern am Sabbat treffen. ER hat diesen und nur diesen Tag abgesondert und zur Heiligung bestimmt. Was würde man denken, wie reagieren, wenn man sich mit seiner Geliebten für eine bestimmte Zeit verabredet, man geht hin, aber sie kommt einen Tag später.... ?

    Der Thread trägt das Thema, ob der Sabbat heute noch gilt? Keiner hat hier gesagt, was man am Sabbat tun darf und was nicht... denn das ist ja nicht das Thema.
    Beschimpfungen und Lästerungen, die in die Richtung gehen, oder wegen irgendwelcher fanatischen und unsinnigen Verbote, .... schießen ins Leeeere, da man hier nicht darüber sprach. :D


    .
  • :Blumen: Das Geschenk Gottes seit der Schöpfung:

    Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligst.
    Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun.
    Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt.
    Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.

    Wenn du deinen Fuß am Sabbat zurückhältst und nicht deinen Geschäften nachgehst an meinem heiligen Tage und den Sabbat »Lust« nennst und den heiligen Tag des HERRN »Geehrt«; wenn du ihn dadurch ehrst, dass du nicht deine Gänge machst und nicht deine Geschäfte treibst und kein leeres Geschwätz redest,
    dann wirst du deine Lust haben am HERRN, und ich will dich über die Höhen auf Erden gehen lassen und will dich speisen mit dem Erbe deines Vaters Jakob; denn des HERRN Mund hat's geredet.

    2.Mose 20, ..
    Jes. 58, ..

    .
  • Stofi schrieb:

    Das Geschenk Gottes seit der Schöpfung:
    Schön das Du es verstanden hast!

    Ein Wermutstropfen gehört aber dazu...Dan.7
    25 Er wird den Höchsten Lästern und die Heiligen des Höchsten verstören und wird sich unterstehen, Zeit und Gesetz zu ändern. Sie werden aber in sein Hand gegeben werden eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit.

    26Darnach wird das Gericht gehalten werden; da wird dann seine Gewalt weggenommen werden, daß er zu Grund vertilgt und umgebracht werde.…

    Wer ist ER?
  • ER ist der Papst...

    Bogi111 schrieb:



    Ein Wermutstropfen gehört aber dazu...Dan.7
    25 Er wird den Höchsten Lästern und die Heiligen des Höchsten verstören und wird sich unterstehen, Zeit und Gesetz zu ändern. Sie werden aber in sein Hand gegeben werden eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit.

    26Darnach wird das Gericht gehalten werden; da wird dann seine Gewalt weggenommen werden, daß er zu Grund vertilgt und umgebracht werde.…

    Wer ist ER?
    ER ist der Papst! Er hat den Kalender geändert (Papst Gregor) und das Sabbat-Gebot geändert***("Gesetz ändern").
    Die dreieinhalb Zeiten ("eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit") sind 1.260 Tage - also prophetische Tage ("Ein Tag soll für ein Jahr gelten!" - 4.Mos.14,34/ Hes.4,6).
    1.260 prophetische Tage entsprechen somit 1.260 Jahren! Es ist die Zeit der Mittelalterlichen Papstkirche, die gewaltsam gegen Andersgläubige vorging in der Zeit von 538 bis 1798! 1798 ist der Papstkirche seine Gewalt weggenommen (Dan.9,26) worden durch die Verhaftung von Papst Pius durch Napoléon!
    Und laut Offenbarung (Offb.17,16) wird auch der letzte Antichrist der Weltgeschichte den Führer der Welteinheitsreligion (manche vermuten, dass dies auch der Papst sein werde, mit dessen Hilfe dieser Antichrist die Weltherrschaft und Weltregierung erreichen wird!) dann umbringen. Und dann wird sich auch diese Prophezeiung aus Dan.7,26 vollends erfüllt haben werden!

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    *** Nicht nur das 4. Gebot ("Sabbattag heiligen!") der 10 Gebote hat sich das Papsttum unterstanden, zu ändern, sondern auch das 2. Gebot ("Kein Bildnis anbeten!") wurde abgeschafft [auf dem Konzil Nicäa II von 787 (wo u.a. auch die Marienstatuen angebetet werden durften)]!

    Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

  • Mindestens bis zum Tod des Apostels Johannes, möglicherweise auch darüber hinaus, gab es unter Christen keine wöchentliche Sonntagsfeier im Sinne von Sabbat oder "des HErrn Tag" (Levitikus 23).

    Das Zeugnis der Apostelgeschichte ist eindeutig, ebenso das der Johannes-Offenbarung.

    Beispiele: Apg. 20:6.16. Kap. 18:4. Kap. 17:2. Kap. 16:13. Kap. 15:21. Kap. 13:14.27.42.44.

    Seit Pfingsten gab es keinen Änderungs-Beschluss der Gemeinde (wie z. B. in der Beschneidungs-Frage).

    Daraus folgt: Eine wöchentliche Beachtung des ersten Wochentages war nur durch Einführung von "Traditionen" gegen die "Schrift" durch judenfeindliche Kirchenlehrer möglich.

    Die Judenfeindlichkeit frühkatholischer "Kirchenväter" (und Konstantins) ist historisch erdrückend bezeugt. Jeder kann die Quellenlage selbst nachforschen.

    Die Sonntagsheiligung (außer jährlicher Auferstehungstag/Pfingsttag) ist Bestandteil des "Gräuels" von dem Daniel 7 - 12 und Jesus (Matthäus 24:15. 20.) sowie Paulus (2. Thessalonicher 2:3.) sprechen.
  • freudenboten schrieb:

    Mindestens bis zum Tod des Apostels Johannes, möglicherweise auch darüber hinaus, gab es unter Christen keine wöchentliche Sonntagsfeier im Sinne von Sabbat oder "des HErrn Tag" (Levitikus 23).

    Das Zeugnis der Apostelgeschichte ist eindeutig, ebenso das der Johannes-Offenbarung.

    Beispiele: Apg. 20:6.16. Kap. 18:4. Kap. 17:2. Kap. 16:13. Kap. 15:21. Kap. 13:14.27.42.44.

    Seit Pfingsten gab es keinen Änderungs-Beschluss der Gemeinde (wie z. B. in der Beschneidungs-Frage).

    Daraus folgt: Eine wöchentliche Beachtung des ersten Wochentages war nur durch Einführung von "Traditionen" gegen die "Schrift" durch judenfeindliche Kirchenlehrer möglich.

    Die Judenfeindlichkeit frühkatholischer "Kirchenväter" (und Konstantins) ist historisch erdrückend bezeugt. Jeder kann die Quellenlage selbst nachforschen.

    Die Sonntagsheiligung (außer jährlicher Auferstehungstag/Pfingsttag) ist Bestandteil des "Gräuels" von dem Daniel 7 - 12 und Jesus (Matthäus 24:15. 20.) sowie Paulus (2. Thessalonicher 2:3.) sprechen.
    Kann Deinem Beitrag nicht zustimmen! Du hast das Argument für den besonderen Tag der Predigt und des Abendmahls in schon Apostolischer Zeit am Sonntag aus Apg. 20,7 weggelassen! James hat hier schon historische Belege gebracht, dass der Sonntag schon sehr früh bereits wöchentlich gehalten wurde, daher kann ich den Sonntag nicht als Bestandteil des Gräuels aus Daniel 7 - 12/ Matthäus 24,15.20 und 2.Thess.2,3 ansehen!
  • Norbert Chmelar schrieb:

    ER ist der Papst! Er hat den Kalender geändert (Papst Gregor) und das Sabbat-Gebot geändert***("Gesetz ändern").
    Lieber Norbert ich erlaube mir meine Sichtweise darzulegen.. Gott ist Liebe, Wort und hat alle Macht!

    Satan ist der Fürst dieser Welt und kann über die Menschen Regieren soweit es Gott zulässt!

    Daniel bekam die Zukunft gezeigt. Erst die 4 Weltreiche dann eine Zeitspanne wo das Heiligtum zerstört und wieder hergestellt wird. Dann eine“ Gnadenzeit“ und das Ende.
    Konstantin der Große (306 - 337) verordnete im Jahre 321 gesetzlich die Sonntagsfeier.
    Zitat Wiki:
    Es geht um die Gründe für den allmählichen Niedergang des weströmischen Reiches, das mit der Absetzung des weströmischen Kaisers Romulus Augustulus im Jahr 476 (bzw. mit dem Tod des letzten von Ostrom anerkannten Kaisers Julius Nepos im Jahr 480) endete, wobei höchst unterschiedliche Theorien entworfen wurden und werden.
    STA gehen von Jahr 508 als die Kirche und der Staat sich verbunden haben! Von da an kann mit der Vorhersage der Zeit gerechnet werden, in JAHREN!

    Drei Zeitketten finden sich in Kapitel 12 als Antwort auf die Schlussfragen des Danielbuches: »Wie lange wird es dauern, bis diese unerhörten Zustände zu Ende sind?« (Daniel 12,6) »Was wird das Ende von diesen Dingen sein?« (Vers 8) Zwei spannende Fragen!

    Auf die zweite Frage antwortete er: »Von der Zeit an, da das Beständige beseitigt und der Gräuel der Verwüstung aufgestellt wird, sind es 1290 Tage. Wohl dem, der ausharrt und 1335 Tage erreicht!« (Vers 11–12)
    Hier gehört die Grafik aus Daniel 12 der Bibel - Das schönste Geheimnis dieser Erde ( Zum Schluss noch einmal die Zeitlinie im Überblick:)

    1798 ist ein wichtiges Datum!
    Die Französische Revolution von 1789 bis 1799 mit ihrem im Volksmund verkürzten Motto Liberté, égalité, fraternité (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit) gehört zu den folgenreichsten Ereignissen der neuzeitlichen europäischen Geschichte.

    Das war der Anfang die Macht des Vatikans und der Kirchen zu beschneiden! Die Vorraussetzung neue gesellschaftliche Gemeinwesen (Demokratie) zu gründen.
    Erst in Amerika in einer „Protestantischen Gesellschaft“ war es möglich Gottes Gebote ins rechte Licht zu setzen und Jesus in den Mittelpunkt der Verkündigung zu stellen! (1844)
    Und das versuchen bis heute einige weiter zu tragen…

    Kriege und der Kommunismus haben die Christen nochmals durchgeschüttelt.
    Tramp und seine“ Mitgenossen“ leiten das Ende von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit ein.(Gnadenzeit)
    Der falsche Prophet zeigt sein wahres Gesicht.
    Da kann sich Papst Franziskus abstrampeln wie er will, wir können uns überheben und richten, Gott hält die Zügel in der Hand,
    und ER (Satan) darf das tun, was Gott und Wir zulassen!

    Jesus will jeden Menschen retten, also nehmen wir die Worte des Apostel ernst.
    Das Geheimnis des Glaubens 1.Timoth.3
    15 wenn ich aber erst später komme, sollst du wissen, wie man sich verhalten soll im Hause Gottes, welches ist die Gemeinde des lebendigen Gottes, ein Pfeiler und eine Grundfeste der Wahrheit.
    16 Und groß ist, wie jedermann bekennen muss, das Geheimnis des Glaubens: Er ist offenbart im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, erschienen den Engeln, gepredigt den Heiden, geglaubt in der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit.
  • Norbert Chmelar schrieb:

    freudenboten schrieb:

    Mindestens bis zum Tod des Apostels Johannes, möglicherweise auch darüber hinaus, gab es unter Christen keine wöchentliche Sonntagsfeier im Sinne von Sabbat oder "des HErrn Tag" (Levitikus 23).

    Das Zeugnis der Apostelgeschichte ist eindeutig, ebenso das der Johannes-Offenbarung.

    Beispiele: Apg. 20:6.16. Kap. 18:4. Kap. 17:2. Kap. 16:13. Kap. 15:21. Kap. 13:14.27.42.44.

    Seit Pfingsten gab es keinen Änderungs-Beschluss der Gemeinde (wie z. B. in der Beschneidungs-Frage).

    Daraus folgt: Eine wöchentliche Beachtung des ersten Wochentages war nur durch Einführung von "Traditionen" gegen die "Schrift" durch judenfeindliche Kirchenlehrer möglich.

    Die Judenfeindlichkeit frühkatholischer "Kirchenväter" (und Konstantins) ist historisch erdrückend bezeugt. Jeder kann die Quellenlage selbst nachforschen.

    Die Sonntagsheiligung (außer jährlicher Auferstehungstag/Pfingsttag) ist Bestandteil des "Gräuels" von dem Daniel 7 - 12 und Jesus (Matthäus 24:15. 20.) sowie Paulus (2. Thessalonicher 2:3.) sprechen.
    Kann Deinem Beitrag nicht zustimmen! Du hast das Argument für den besonderen Tag der Predigt und des Abendmahls in schon Apostolischer Zeit am Sonntag aus Apg. 20,7 weggelassen! James hat hier schon historische Belege gebracht, dass der Sonntag schon sehr früh bereits wöchentlich gehalten wurde, daher kann ich den Sonntag nicht als Bestandteil des Gräuels aus Daniel 7 - 12/ Matthäus 24,15.20 und 2.Thess.2,3 ansehen!
    Bei sorgfältigerer Bibellesung: (Ich habe Apg. 20 aufgeführt!) Es ist dort nicht vom Passahmahl="Abendmahl" die Rede sondern vom Brotbrechen=Agapemahl (wie Apg. 2:42.46.). Eine "Versammlung" am Abend nach Sabbat ändert nicht den wöchentlichen "Siebten Tag". Paulus wollte am nächsten Vormittag weiterreisen.

    Der Zusammenhang Vers 6. und 16. zeigt, dass Paulus den mosaischen Kalender (Levitikus 23) beachtete.

    Meine Frage nach einem "Apostolischen Beschluss" bezüglich des "Sonntags" bleibt unbeantwortet.

    Die angeblichen "Belege" sind nicht von den Aposteln Jesu sondern von späteren Kirchenlehrern.
  • freudenboten schrieb:

    Eine "Versammlung" am Abend nach Sabbat ändert nicht den wöchentlichen "Siebten Tag".
    Das habe ich auch nicht behauptet!

    freudenboten schrieb:

    Meine Frage nach einem "Apostolischen Beschluss" bezüglich des "Sonntags" bleibt unbeantwortet.
    Dazu gibt es in der Tat keinen Beschluss, aber schon Jesu Jünger haben sich doch bereits eine Woche nach Jesu Auferstehung versammelt, wie wir in Joh.20,26 lesen können. Ich nehme also an, dass sie sich - ohne das genau beschlossen zu haben - an jedem Sonntag dann versammelt hatten, um Jesu Auferstehung zu gedenken; beweisen kann ich das aber nicht...
  • Norbert Chmelar schrieb:


    freudenboten schrieb:

    Meine Frage nach einem "Apostolischen Beschluss" bezüglich des "Sonntags" bleibt unbeantwortet.
    Dazu gibt es in der Tat keinen Beschluss, aber schon Jesu Jünger haben sich doch bereits eine Woche nach Jesu Auferstehung versammelt, wie wir in Joh.20,26 lesen können. Ich nehme also an, dass sie sich - ohne das genau beschlossen zu haben - an jedem Sonntag dann versammelt hatten, um Jesu Auferstehung zu gedenken; beweisen kann ich das aber nicht...

    Die Jünger haben sich fast täglich versammelt, die Beröer haben sich täglich versammelt... Norbert, meinst du das wirklich ernst, dass, wenn sich Menschen treffen, es schon eine Versammlung zum heiligen Tag wird? Meinst du als Vorstufe? Das meinst du doch nicht ernst, oder? Du meinst, die Menschen, die direkt von Jesus lernen, oder die, die in der Schrift studieren, die Heiligkeit des Tages Gottes nicht erkannt haben und einfach so, aus Tradition dann auf einen anderen Tag übertragen? So allmählich, leise... Ich kann gar nicht glauben, dass jemand darauf kommt. Sind Gottes Gebote so dehnbar und verschiebbar und änderbar, wie man sich halt so mal versammelt? Wenn alle Zeit oder irgendetwas zu feiern haben?

    Wie schon x mal gesagt: Gott gebot den Sabbat, den 7. Tag der Woche, zu ruhen und ihn zu heiligen. Als Gedenken an die Schöpfung...sprich, an den Schöpfer, an den allmächtigen Gott der Himmel. Ein Treffen macht aus einem Tag keinen heiligen Tag und schon gar nicht ein Gebot....
    .... ANDERSHERUM: man soll sich am Gottes heiligen Tag--> treffen.

    .
  • Grösstes heilsgeschichtliches Ereignis!

    Stofi schrieb:

    Norbert Chmelar schrieb:

    freudenboten schrieb:

    Meine Frage nach einem "Apostolischen Beschluss" bezüglich des "Sonntags" bleibt unbeantwortet.
    Dazu gibt es in der Tat keinen Beschluss, aber schon Jesu Jünger haben sich doch bereits eine Woche nach Jesu Auferstehung versammelt, wie wir in Joh.20,26 lesen können. Ich nehme also an, dass sie sich - ohne das genau beschlossen zu haben - an jedem Sonntag dann versammelt hatten, um Jesu Auferstehung zu gedenken
    Die Jünger haben sich fast täglich versammelt, ... Du meinst, die Menschen, die direkt von Jesus lernen, oder die, die in der Schrift studieren, die Heiligkeit des Tages Gottes nicht erkannt haben und einfach so, aus Tradition dann auf einen anderen Tag übertragen? ... Wenn alle Zeit oder irgendetwas zu feiern haben?
    Da die Jünger Jesu alles Juden waren, haben sie sicherlich den Sabbat gehalten. Aber der Ostertag der Auferstehung Jesu war ein so einmaliges und aufwühlendes Ereignis für die Jünger nach dessen schrecklichem Tod am Karfreitag! Und in allen ihren späteren Predigten, haben diese und auch Paulus diese Auferstehung Jesu immer wieder erzählt und zum Grund ihres Glaubens an Jesus als "Herr und Messias" erklärt. Erst die Auferstehung Jesu war der Grund für die Mission seiner Jünger! Dieses wunderbare Heilsereignis ist ein so revolutionäres Eingreifen Gottes, sodass es daher auch nicht verwundern kann, dass schon im ersten Jahrhundert nach Christus auch der Sonntag zum christlichen Gedenktag wurde, lange bevor der Kaiser Konstantin im Jahre 321 den Sonntag zum staatlichen Feiertag erklärt hatte. Deshalb feiern die Christen auch nicht "irgendetwas", sondern sie feiern den Sieg Jesu über den Tod und das größte heilsgeschichtliche Ereignis!!! Dass durch die zunehmende Judenfeindlichkeit mancher Kirchenväter diese sich vom biblischen Sabbat distanzierten, war ein schwerer Fehler der Kirchengeschichte. Und dass dann der Sabbat auf einem Konzil in Laodicea im Jahre 364 n.Chr. auch noch verboten wurde, war ein schlimmes durch nichts zu rechtfertigendes Fehlurteil! Die irischen Christen haben sich daran aber nicht gehalten und bis zum 6.Jahrhundert sowohl Sabbat als auch Sonntag als "heilige Tage" begangen. Beim Halten des Sonntags ging es also nicht um Tradition, sondern um das Gewahrnehmen des größten heilsgeschichtlichen Ereignisses aller Zeiten: Der Auferstehung Jesu!
    Und aus diesem Grunde versammelt sich auch fast die gesamte Christenheit an jedem Sonntag-Morgen zum Gottesdienst mit Singen und Beten und um Gott zu loben und eine Predigt zu hören! Das kann doch nun nicht schlecht sein, sowenig wie es schlecht ist, wenn die Siebenten Tages Adventisten und die Siebenten Tages Baptisten am Samstag den Sabbat halten! Sowohl Sabbat, als auch Sonntag sollte begangen werden!
  • Seit wann gab es eine "Scheidung" zwischen "jüdischen" oder "nichtjüdischen" Jesusgläubigen? Römer 10:12. Kap. 11:2.

    Galaterbrief 3.14.28. Epheserbrief 2:11.-22. 1. Petrus 2:9.10.

    NACH DEN APOSTELN, NACH JOHANNES

    Jesus ließ keine "Traditionen" ohne Grundlage in Mose gelten, weder bei Juden noch bei Nichtjuden.

    Die Jünger waren nach dem Tod Jesu nicht versammelt wegen der Auferstehung=Tag der Erstlinge, da sie die Erfüllung derselben nicht glauben konnten.

    Sie waren versammelt "... aus Furcht vor den (rabbinischen) Juden, ... Johannesevangelium 20:19.

    Auch an den folgenden ersten Wochentagen fand kein "Gottesdienst" statt. In Apostelgeschichte steht, dass sie sich täglich/stets versammelten.


    Das Gedenken der Auferstehung/Tag der Erstlinge (Ostern) sowie der Offenbarung/Pfingsten wurde jährlich gehalten (Levitikus 23:10.11.15.16.)

    Auch nach der Pfingstrede des Petrus oder der Aussendung des Paulus/Barnabas gab es keine Spur von Sonntags-Gottesdiensten.
  • Stofi schrieb:

    Übrigens gibt es, soviel ich weiß, nur in der deutschen Sprache 2 Bezeichnungen für den Sabbat (Samstag und Sabbat). Alle anderen Länder haben für den Samstag nur einen Begriff
    Kiebe Stofi.

    Wie Dir sicher bekannt ist, sprachen unsere Vorfahren ursprünglich jeweils ihre eigenen Dialekte / Sprachen, bis man z. Zt. von Könige Heinrich I. und seinem Sohn Otto I. daran ging"hochdeutsche" Sprache zu verbreiten. Die Bayern lachten damals über Ottos sächsische Aussprache der Oberdeutschen.

    Und in der althochdeutschen Sprache hatte man nur ein Wort für den 7. Wochentag. Er hieß damals "sambarstac", Also "Sabbattag. Aus "sanbatstac" wurde durch Abschleifen und Lautverschiebung dann "Samstag".

    Liebe Grüße von benSalomo.
  • Lieber Bogi.

    Was Du mit Deiner Zeit alles anfängst, ist in meinen Augen allein Deine Sache. Darüber steht mir kein Urteil zu, und ich will das auch gar nicht kommentieren.

    Und was James Gabriel mit dem 4, Gebot macht, geht mich eigentlich auch nichts an. Das muss er ganz allein mit seinem Gott ausmachen.

    Was mich aber ärgert ist seine hochmütige, besserwisserische Art, wie er mit anderen umgeht. Er sitzt nach meinem Empfingen auf den höchsten Ross der Welt, von wo herab er auf alle anderen schaut und ihnen ein Verhalten vorwirft, das er selbst laufend an den Tag legt. Statt sachlich argumentiert er fast nur persönlich und spielt sich zum Richter auf. Ich dachte, dass ihm das mal jemand sagen musste. Im Übrigen ist er für mich Luft und keines weiteren Wortes würdig. Mit dem Herrn dieser Welt und seinen Boten zu diskutieren ist verlorene Zeit.

    Liebe Grüße von benSalomo.
  • Norbert Chmelar schrieb:

    Und aus diesem Grunde versammelt sich auch fast die gesamte Christenheit an jedem Sonntag-Morgen zum Gottesdienst mit Singen und Beten und um Gott zu loben und eine Predigt zu hören! Das kann doch nun nicht schlecht sein, sowenig wie es schlecht ist, wenn die Siebenten Tages Adventisten und die Siebenten Tages Baptisten am Samstag den Sabbat halten! Sowohl Sabbat, als auch Sonntag sollte begangen werden!
    Lieber Norbert, aus der Kirchengeschichte ist es absolut nicht ersichtlich, dass die Jünger Jesu an jedem ersten Tag der Woche regelmäßig der Auferstehung gedachten. Das erste Zeugnis für eine Sonntagsfeier stammt angeblich von Ignatius Mitte des 2. Jahrhunderts. Doch wird darin der Sabbat und der Sonntag nicht genannt, sondern nur auf einen wöchentlichen Ruhetag verwiesen.

    Dass christliche Bischöfe auf die Juden nicht gut zu sprechen waren, hatte auch einen guten Grund. In den Synagogen wurde um 200 herum das Verfluchungs-Gebet über alle Christen ein geführt, welches manche Juden bis heute beten. Und damit trieb man alle Christen aus den Synagogen. Außerdem verklagten die Juden die Christen bei den römischen Behörden, wo sie nur konnten. Das hörte erst auf, als die Christen zahlenmäßig die Juden überflügelten. Und dann drehten manche Christen, wie z.B. auch Luther, den Spieß um.

    Neben der normalen Sabbat feier mit Gottesdienst und Predigt feierten ab etwa 200 mach Christen am frühen Sonntag Morgen mit einem kurzen Abendmahl auch die Auferstehung Christi und gingen dann an ihre gewohnte Arbeit. Dagegen ist im Prinzip nichts ein zu wenden. Gottesdienst kann man an jedem Wochetag feiern, auch Predigten anhören usw. Wenn darüber die Sabbat Heiligung nicht leidet.. Als aber Konstantin auch ein Arbeitsverbot am Sonntag erließ, wirkte sich das bei den Christen finanziell fast untragbar aus. Zwei Tage ohne Einkommen konnte sich damals ein Sklave oder Arbeiter einfach nicht erlauben. Konstantin winkte zusätzlich mit den Privilegien einer staatlichen Kirche, und so machte als erster der Bischof von Rom den Kompromiss, den Auferstehungstag Christi an Stelle des göttlichen Sabbats zun Feuiertag zu erklären. Und in der Folge setzten das seine Nachfolger mit Feuer und Schwert in der Kirche durch. Es gibt in jedem der 17 Jahrhunderte seit damals Kionzilsbeschlüsse, die die Sabbatfeier verdammen und unter schwerste Strafen stellen.

    Liebe Grüße von benSalomo.
  • Auch ich möchte Norbert Chmelar nochmal entschieden widersprechen..... die Jünger waren zwar am Sonntag, nach der Kreuzigung Jesu, versammelt, aber aus Angst vor den Jüdischen Geistesführern. Damals wussten sie doch noch garnicht, dass Jesus auferstanden ist. ... selbst als Jesus ihnen selber erschienen ist, erschraken sie..... und Thomas wollte es erst nach berühren Jesu Wunden glauben, früher nicht.

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