Sabbatgebot noch gültig?

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  • @freudenboten

    Es ergebe sich auch ein besseres Verständnis, wenn man Kontexte und Gesamtzusammenhänge betrachten würde, anstatt 2 Verse separiert dazu zu gebrauchen um eine pauschale Aussage zu tätigen.

    Du spielst hier Bibelverse gegen andere Verse aus und biegst das Wort ein wenig. Ob es angesichts dessen gut ist, wenn man Kirchenlehrer kritisiert oder mal wieder historisch unkorrekt unterstellt ? ?(
  • Ersetzungstheologie = Gott hat sein Volk (und Bund) verworfen (Römer 11:1.ff.), das er am Sinai auserwählte.

    Stattdessen erwählte er (völlig voraussetzungslos) andere Völker durch Jesus und die Apostel.

    Das ist die Lehre der nachapostolischen (griechischen, römischen) Kirchenlehrer.

    Paulus u. Apostel zeichnen ein anderes Bild von "Kirche" und "neuem Bund" (1. Korinther 5:7.)
  • freudenboten schrieb:

    Ersetzungstheologie = Gott hat sein Volk (und Bund) verworfen (Römer 11:1.ff.), das er am Sinai auserwählte.

    Das ist die Lehre der nachapostolischen (griechischen, römischen) Kirchenlehrer.

    Paulus u. Apostel zeichnen ein anderes Bild von "Kirche" und "neuem Bund" (1. Korinther 5:7.)
    Diese Ersatztheologie war ein schlimmes Verbrechen derer, die diese - in einer falsch verstandenen Distanz zum Judentum - erfunden hatten, denn eine biblische Begründung aus dem NT hierfür gibt es nicht, denn Paulus schreibt in Römer 11,2 wörtlich: "Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er zuvor erwählt hat." Leider hat sich auch der Bibelkenner Martin Luther von diesem Antisemitismus und Antijudaismus in seinen Spätschriften anstecken lassen, ein Umstand der einen als Protestanten beschämen muss und der einen ratlos zurück blicken lässt, dass Luther die Tragweite von Römer 9 - 11 nicht erkannt hatte!
  • Norbert Chmelar schrieb:

    Diese Ersatztheologie war ein schlimmes Verbrechen derer, die diese - in einer falsch verstandenen Distanz zum Judentum - erfunden hatten, denn eine biblische Begründung aus dem NT hierfür gibt es nicht,
    Hab' Dank Norbert, Du bringst es vortrefflich auf den Punkt.

    Dir lieber @freudenboten sei gesagt, dass ich Dich bitte kein falsches Zeugnis hier gegen mich (oder andere Mitmenschen) abzugeben, indem Du einfach behauptest, dass ich von dieser "Ersatz - Theologie" spreche. Es wird mehr als deutlich klar, dass ich dies nicht tat. Deine Annahme das ich davon sprach beruht auf Deiner unsachlichen Fehlinterpretation meiner Worte.

    Ich verwehre mich nun und jetzt ganz klar gegen Deine Unterstellungen. Antisemitisches Gedankengut liegt mir fern. Es wäre hilfreich, wenn Du etwas vorsichtiger mit Deinen wilden Behauptungen und frechen Unterstellungen umgehen würdest. Du versündigst Dich an Gott und an Menschen, wenn Du falsches Zeugnis gegen andere Menschen ablegst. Damit ist die Sache nun für mich erledigt, ich möchte darauf nicht mehr weiters eingehen, da ich es nun ohnehin zur Genüge getan habe.
  • Warum fühlst Du Dich angesprochen?

    Ich wiederhole, dass es die nachapostolischen Kirchenlehrer waren, die die "Verwerfung" der Juden (und des Sinaibundes) als "Volk" (nicht nur der Feinde Jesu) lehrten. Das ist Bestandteil des römischen "Gräuels", vor dem Daniel, Jesus und Paulus für ihre Zukunft warnten.
  • freudenboten schrieb:

    Warum fühlst Du Dich angesprochen?
    :D Ich komm' aus dem schmunzeln nicht mehr raus...
    Schon gut, ist ja nix passiert. Ganz einfach - Weil Du mein Verständnis des Bundes nicht verstanden hast und mir nach meiner Ausführung dazu mit folgenden Kommentar geantwortet hast :

    freudenboten schrieb:

    Ich meine, wir haben es hier mit einem falschen "Ersetzungsverständnis" vom Neuen Bund zu tun, welches auf nachapostolische, griechisch-römische Kirchenlehrer zurückgeht (von Konstantin sanktioniert).
    Ja, ne ist klar - Sag' jetzt bitte "Das hat ja nicht mir gegolten" :D

    Freudenboten, mir ist es sowas von egal, was Du meinst oder in meine Aussagen rein interpretierst. Wie gesagt, dass Thema ist für mich erledigt und ich diskutiere da nicht weiters sinnlos rum. Und jetzt verwundert zu tun und jetzt erst zu fragen warum ich mich wohl angesprochen fühle, macht es nicht besser. Lass' es einfach so stehen und gut ist. Ist mir alle mal lieber, als das Du wie in gewohnter Weise ausweichend reagierst oder nach Ausreden suchst. Dafür ist mir meine Zeit zu kostbar.
  • James Gabriel schrieb:

    Nicht das ich jemanden verurteilen will, im Umgang mit Adventisten fällt mir manchmal auf, dass irgendwie eine raffinierte Aufteilung des Gesetzes in Sitten- und Zeremonialgesetz vorgenommen wurde. Jesus und die Apostel kannten solche Aufteilungen nicht.
    Hallo James, das Wort "raffiniert" unterstellt für mich bewusste Täuschung. Deshalb fühle ich mich angesprochen das aufzuhellen.
    Unter Zeremonialgesetz wird alles verstanden was mit Ausübung des Gottesdienstes im Tempel (Stiftshütte) zu machen war.
    Alles was mit Bezug auf Jesus als Opferlann zu tun war. Das hatte sich durch den Tod Jesus aufgelöst,deshalb ist auch der Vorhang zwischem dem Heiligen und Allerheiligstem zerissen.
    Alle anderen Gebote haben ihren Sinn nicht verloren. Der Gott der sich in den 10 Geboten vorstellt, hat sich nicht verändert.
    Auch die anderen Gebote sind sehr hilfreich, um glücklich und zufrieden zu leben. Auch die Reinheitsgebote haben ihren Sinn nicht verloren. Jeder vernünftige Mensch wäscht sich, wenn Ärzte nicht besonders steril arbeiten würden, hätten wir noch mehr Katastrophen. Wer mit einem Keim,wie ich 4 Wochen im Krankenhaus lag,weiss welchen Schaden Unsauberkeit verursachen kann.
    Hier eine Seite die vieleicht hilfreich ist, Licht ins Dunkel zu bringen. Keine STA Seite... ;)
    Zeremonialgesetz | Bibelbund
  • Wichtige Zitate daraus :
    Zeremonialgesetz | Bibelbund

    Das AT steht also auf einer niedrigeren Offenbarungsstufe als das NT. Das AT ist auch Wort Gottes, aber nur vorläufiges und nicht endgültiges Wort Gottes. Die entscheidende und abschließende Offenbarung Gottes geschieht in Jesus Christus, der den neuen Bund aufrichtet. Diese Wahrheit wird bereits im AT bezeugt (vgl. Jer 31,31ff.) und im NT aufgenommen und bestätigt (vgl. Hebr 8,6ff.). Daher ist die heilsgeschichtliche Theologie bzw. Exegese jeder anderen Auslegung vorzuziehen. Denn sie berücksichtigt die Priorität des Neuen Testaments.
    von Prof. Dr. Friedhelm Jung
  • renato23 schrieb:

    Jesus zeigt doch mit seinem Verhalten und seinen Worten, dass der Sabbat dem Menschen dazu dient, sich mal ausruhen zu können. Laut Mose galt ja schon Steinigung am Sabbat für die kleinste Aktivität.
    Den Mann der am Sabbat lediglich Holz auflas hätte Jesus Christus garantiert NICHT steinigen lassen, ebensowenig, wie die Ehebrecherin, wo er die Steinigung ja zu verhindern wusste.
    Renato,Du machst da einen großen Denkfehler!!!
    Du solltest Dir immer vor Augen halten,Gott hasst die Sünde aber liebt den Menschen!

    Wir können leider nicht in das Herz eines Menschen schauen und sein MOTIV beurteilen.Das kann nur Gott!
    Wir beurteilen nach Gesetz und unserer Gerechtigkeit. Das ist leider ein großer Fehler der vielen nicht bewusst ist.
    Was das Sabbatgebot betrifft, wird mich Gott ganz anders Richten als Dich! Ich habe Gottes Liebe in der Führung des HL.Geistes erkannt.

    Deshalb halte ich den Sabbat, weil mich Gottes Geist führt und mir sehr deutlich zeigt, was ich lieber tun und was ich lieber lassen sollte.... ;)

    Hier eine Geschichte im NT, die Dir zeigt das Jesus anders handelte als Du glaubst. Auch wenn er nicht dabei war,so hat der Geist Gottes in seinem Sinne
    gehandelt. Als Abschreckung wie bei dem Mann der am Sabbat in der Wüste Holz sammelte!
    Hananias und Saphira (Apostelgesch.5)

    1 Ein Mann aber mit Namen Hananias und seine Frau Saphira verkauften einen Acker,
    2 doch er hielt mit Wissen seiner Frau etwas von dem Geld zurück und brachte nur einen Teil und legte ihn den Aposteln zu Füßen.
    3 Petrus aber sprach: Hananias, warum hat der Satan dein Herz erfüllt, dass du den Heiligen Geist belogen und etwas vom Geld für den Acker zurückbehalten hast?
    4 Hättest du den Acker nicht behalten können, als du ihn hattest? Und konntest du nicht auch, als er verkauft war, noch tun, was du wolltest? Warum hast du dir dies in deinem Herzen vorgenommen? Du hast nicht Menschen, sondern Gott belogen.
    5 Als Hananias diese Worte hörte, fiel er zu Boden und gab den Geist auf. Und es kam eine große Furcht über alle, die dies hörten.
    6 Da standen die jungen Männer auf und hüllten ihn ein, trugen ihn hinaus und begruben ihn.
    7 Es begab sich aber, etwa nach drei Stunden, da kam seine Frau herein und wusste nicht, was geschehen war.
    8 Aber Petrus sprach zu ihr: Sag mir, habt ihr den Acker für diesen Preis verkauft? Sie sprach: Ja, für diesen Preis.
    9 Petrus aber sprach zu ihr: Warum seid ihr euch denn einig geworden, den Geist des Herrn zu versuchen? Siehe, die Füße derer, die deinen Mann begraben haben, sind vor der Tür und werden auch dich hinaustragen.
    10 Und sogleich fiel sie zu Boden, ihm vor die Füße, und gab den Geist auf. Da kamen die jungen Männer und fanden sie tot, trugen sie hinaus und begruben sie neben ihrem Mann.
    11 Und es kam eine große Furcht über die ganze Gemeinde und über alle, die das hörten.

    Hier noch eine "Abhandlung" über die Todesstrafe.
    Allgemein: Die Todesstrafe aus der Sicht der Bibel
  • Norbert Chmelar schrieb:

    Daher ist die heilsgeschichtliche Theologie bzw. Exegese jeder anderen Auslegung vorzuziehen. Denn sie berücksichtigt die Priorität des Neuen Testaments.
    von Prof. Dr. Friedhelm Jung
    Wer für sich Prioritäten festlegt,erhebt sich über Gottes Weg und Ziel. Er hat alles festgelegt,vieles von seinem Handeln dem Menschen mittgeteilt
    und es offenbart oder in die Tat umgesetzt, als die Zeit erfüllet war.

    Wer das Wort Gottes nach igendwelchen Kriterien wichtet, hat Jesu nicht wirklich verstanden....wer vom Wort Gottes wegnimmt oder dazutut....
  • Hallo Bogi,

    Bogi111 schrieb:

    Hallo James, das Wort "raffiniert" unterstellt für mich bewusste Täuschung.
    Lass' Dich nicht täuschen ;)
    raffiniert : durchdacht, fundiert, rund, taktisch

    Bogi111 schrieb:

    Der Gott der sich in den 10 Geboten vorstellt, hat sich nicht verändert.
    Das hat auch niemand behauptet.

    Bogi111 schrieb:

    Hier eine Seite die vieleicht hilfreich ist, Licht ins Dunkel zu bringen.
    Herzlichen Dank für den Link.
    Es wäre vom Vorteil gewesen, wenn Du meinen Beitrag richtig gelesen hättest. Es war keine Rede davon, dass Gott sich verändert hat oder die Gebote aufgehoben hätte. Mir fällt auf, dass dies meist die "Standardargumente" von Adventisten sind, dabei geht es gar nicht um solche Relativierungen. Warum Du selbst zu solchen Relativierungen greifst, erklärt sich wohl aufgrund Deines Verständnisses. Das ist nicht böse gemeint und auch kein Vorwurf. Ich werde versuchen, es Dir zu erklären, worum es mir geht und wie ich es verstehe :

    Es ist eine gute Gewohnheit, einen Tag pro Woche zu haben, an dem man zu Gottesdiensten zusammenkommt (Lk 4,16; Hebr 10,25). Aber dieser Tag muss in der christlichen Gemeinde nicht mehr unbedingt der Samstag sein, wie das von advent. Seite her (gestützt durch "prophetische" Visionen) impliziert wird. Der Sabbat wird in der advent. Theologie zum Siegel, Prüfstein, er wird nahezu überhöht, wie es ja auch in der Sabbatvision der Ellen White der Fall war. Jeder Tag ist gleich gut geeignet als Ruhe- und Feiertag. Das kann – in Erinnerung an den Tag der Auferstehung Jesu – der erste Tag der Woche sein, also der Sonntag, der zum Teil schon in den frühen christlichen Gemeinden gehalten wurde. Es ist aber natürlich auch kein Problem, wenn sich jemand – in Israel oder irgendwo sonst – entscheidet, den Samstag als Ruhetag zur Ehre Gottes und zum Wohl der Menschen zu gestalten. In einem islamischen Land wird sich eine kleine christliche Gemeinde vermutlich am Freitag zu ihrem Gottesdienst versammeln, weil dort an diesem Tag allgemein die Arbeit ruht. Und wer bei uns einen Beruf hat, in dem er gelegentlich am Sonntag arbeiten muss, wird gut daran tun, darauf zu achten, dass er den Ruhetag, den er dann irgendwann in der Woche hat, nicht nur zum Einkaufen, Putzen oder Renovieren des Hauses verwendet, sondern zur Regeneration und zur Gemeinschaft mit Gott. Grundsätzlich sind dazu, neutestamentlich gesehen, alle Tage gleich gut.

    Nie aber kann es im Sinne Jesu sein, wenn die Feiertagsgestaltung von gesetzlicher Strenge und Regelwerk bestimmt ist. Gegen solch eine pharisäische Sabbatpraxis hat Jesus sich gewehrt und für die Messianische Zeit eine neue Freiheit verkündet (Mk 2,23 bis 3,6). Ähnliches sehe ich auch bei der adventistischen Position zu den Speisevorschriften : Ich finde den gesunden Lebensstil der Adventisten (kein Schweinefleisch, kein Kaffee, Tee, Alkohol, usw...) gut. Daran ist bestimmt nichts "falsch", wer aber aus den alttestamentlichen Regeln eine für Christen verbindliche Regel machen will, muss entsprechend viele Aussagen im Neuen Testament relativieren, die deutlich andere Akzente setzen. Und dies geschieht nicht gerade selten in advent. Kreisen.

    Das bewusst wahrzunehmen und von der alttestamentlichen Praxis unterscheiden zu können, heißt, heilsgeschichtlich zu denken. Wer heilsgeschichtlich denkt, achtet darauf, was von Gott her zu welcher Zeit für wen und in welcher Weise gilt. Und er setzt dann in der Praxis die Akzente so, wie Gott sie setzt. Wer die Heilsgeschichte versteht, weiß, dass nach dem Reden Gottes durch Jesus und seine Apostel auch keine neue Gottesoffenbarung mehr zu erwarten ist. Zwar kündigt Jesus an, dass im Vorfeld seiner endzeitlichen Wiederkunft "prophetische" Gestalten auftreten und messianische Ansprüche anmelden werden. Aber sie sind falsche Propheten.

    Wie Du siehst, benötigt es keiner Argumentation Deinerseits die darauf abzielen will, dass Jemand gesagt hat, dass Gott sich verändert hätte.

    Dieser Beitrag wurde bereits 9 mal editiert, zuletzt von James Gabriel ()

  • Gott offenbarte sich Mose, das wird nicht geändert durch Jesus.

    Wie wir mit der Zeit Gottes und seinen "Gedenkzeiten" umgehen, hängt vom Menschen ab.

    Das gibt aber keinem Menschen die Autorität (schon gar nicht göttliche), die Zeiteinteilung Gottes zu ändern.

    Psalm 90:12.

    "Lehre uns unsere Tage zählen (Luther: bedenken, dass wir sterben müssen), auf dass wir klug werden."
  • James Gabriel schrieb:

    Das bewusst wahrzunehmen und von der alttestamentlichen Praxis unterscheiden zu können, heißt, heilsgeschichtlich zu denken. Wer heilsgeschichtlich denkt, achtet darauf, was von Gott her zu welcher Zeit für wen und in welcher Weise gilt. Und er setzt dann in der Praxis die Akzente so, wie Gott sie setzt. Wer die Heilsgeschichte versteht, weiß, dass nach dem Reden Gottes durch Jesus und seine Apostel auch keine neue Gottesoffenbarung mehr zu erwarten ist.
    Hallo Jams,ja ich weiss schon was Dein Anliegen ist. Deshalb habe ich versucht das Gesetz als ein Angebot der Liebe zu formulieren. Genau das versuche ich auch in der Praxis zu leben. Nur die "Theorie" braucht einen verlässlichen Grund!
    Weil ich Dich mag und Gemeinschaft mit Dir haben wollte,würde ich mich dann mit Dir treffen wenn Du Zeit hättest.
    Wenn wir aber in der Gemeinschaft ein treffen haben wollten, wäre es nur möglich wenn alle sich auf einen Tag einigen könnten. Das wäre doch sinnvoller und segensreicher als wenn jede Gruppe sich an "Ihrem" Tag treffen würde.

    Und da dieser Gott unser aller Schöpfer, uns einen "Vorgabe" gegeben hat, sogar sein Volk uns zu "Beispiel" geschenkt hat, wäre es doch sicherlich segensreich wenn alle IHM "gehorchen" würden.

    Das der Mensch zum Fanatismus neigt,ist nichts neues und auch da haben wir viele Beispiele in der Bibel! Leider müssen wir mit diesem "Übel" leben,das sollte uns aber nicht ablenken auf Jesu zu schauen. ;)
  • Sonntag als best geeigneter Tag!

    Bogi111 schrieb:

    Wer das Wort Gottes nach igendwelchen Kriterien wichtet, hat Jesu nicht wirklich verstanden....wer vom Wort Gottes wegnimmt oder dazutut....
    ... aber auch Jesus selbst hat die Thora "verändert", zum Teil verschärft ("Wer seinem Bruder zürnt, hat schon getötet...") zum Teil geändert beispielsweise den Satz "Du sollst deinen Feind hassen" hat Jesus geändert in "Liebet eure Feinde!" usw. ...

    James Gabriel schrieb:

    Der Sabbat wird in der advent. Theologie zum Siegel, Prüfstein, er wird nahezu überhöht, wie es ja auch in der Sabbatvision der Ellen White der Fall war. Jeder Tag ist gleich gut geeignet als Ruhe- und Feiertag. Das kann – in Erinnerung an den Tag der Auferstehung Jesu – der erste Tag der Woche sein, also der Sonntag, der zum Teil schon in den frühen christlichen Gemeinden gehalten wurde. Es ist aber natürlich auch kein Problem, wenn sich jemand – in Israel oder irgendwo sonst – entscheidet, den Samstag als Ruhetag zur Ehre Gottes und zum Wohl der Menschen zu gestalten. In einem islamischen Land wird sich eine kleine christliche Gemeinde vermutlich am Freitag zu ihrem Gottesdienst versammeln, weil dort an diesem Tag allgemein die Arbeit ruht.
    An beide kursiv markierten Sätze sollten Christen, die sich an das AT und an das NT halten wollen, einhalten - also sowohl den Sabbat als auch den Sonntag "heiligen". Und wer den Freitag in Erinnerung an den Karfreitag - den Todestag Jesu für uns - ehren will, kann das ebenso tun.
    Nur finde ich, dass alle drei Anliegen am besten in dem (Oster-)Sonntags-Tag zusammen sich erfüllt haben [Tod und Auferstehung als Ereignisse vom Freitag und Sonntag und Beginn der neuen Schöpfung als Erinnerung an den Sabbat der Schöpfung Gottes (Gen.2,3)] Im Sonntag kann all dieser drei Heilstaten für uns in m.E. am besten gedacht werden. Die STA sagen aber dass dies am Sabbat genauso stattfinden könne.

    James Gabriel schrieb:

    Ähnliches sehe ich auch bei der adventistischen Position zu den Speisevorschriften : Ich finde den gesunden Lebensstil der Adventisten (kein Schweinefleisch, kein Kaffee, Tee, Alkohol, usw...) gut. Daran ist bestimmt nichts "falsch", wer aber aus den alttestamentlichen Regeln eine für Christen verbindliche Regel machen will, muss entsprechend viele Aussagen im Neuen Testament relativieren, die deutlich andere Akzente setzen.
    Dem fett markiertem Satz von Dir, lieber James, stimme ich voll und ganz zu!
  • Norbert Chmelar schrieb:

    An beide kursiv markierten Sätze sollten Christen, die sich an das AT und an das NT halten wollen, einhalten - also sowohl den Sabbat als auch den Sonntag "heiligen".
    Das hatte James geschrieben!

    Der Sabbat wird in der advent. Theologie zum Siegel, Prüfstein, er wird nahezu überhöht, wie es ja auch in der Sabbatvision der Ellen White der Fall war.

    Erstaunlich zu welchem Schlüssen Du dann kommst. Wenn wir von Gott reden ,dann lass uns von Liebe,Gehorsam und Dienen reden.

    Das der Sonntag als Gesetzt von dem Kaiser Konstatin eingesetzt wurde ist Fakt!
    Zitat:
    In vormodernen christlichen Gesellschaften bedeutete die Sonntagsruhe, dass am Sonntag die knechtliche Arbeit aus religiösen Gründen auf ein Mindestmaß reduziert wurde; eigentlicher Zweck der Sonntagsheiligung war der Besuch der Gottesdienste. Kaiser Konstantin der Große (306–337) war maßgeblich an der religionspolitischen Festigung des Christentums beteiligt. Er war der erste, der durch ein staatliches Gesetz die Sonntagsruhe einführte, nachdem der Sonntag als Auferstehungstag schon in apostolischer Zeit hohe Wertschätzung erfahren hatte.
    Sonntagsruhe – Wikipedia
    Alle Ergänzungen kann man Glauben,ist aber kein Grund an Gottes Willen, die er in den 10 Geboten niedergeschrieben hat, zu zweifeln.

    Dann habe ich als Gläubiger die Wahl, aus Liebe zu Gott seine Gebote zu halten oder dem Gesetz des Kaisers zu folgen.
    Daran mussten die ersten Adventisten auch "arbeiten",bis sie den kleinen "Unterschied" begriffen haben...

    ich finde es wirklich nicht schwer, darin einen "Prüfstein" , "Betonung" oder Bewussmachung zu erkennen...
  • Hallo Bogi,

    Bogi111 schrieb:

    Genau das versuche ich auch in der Praxis zu leben. Nur die "Theorie" braucht einen verlässlichen Grund!
    es gar nicht notwendig, dass Du hier in "Theorie" und "Praxis" aufteilst. Ich weiß ja nicht, wie Du praktisch Deinen Glauben lebst - Für mich ist der verlässliche Grund Jesus, ganz einfach, ganz praktisch. Einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus (1. Kor 3,11). Wenn Du dies aus der Praxis lebst, aus Gottes Gnade und Jesu Werk lebst, mit der Hilfe des Heiligen Geistes, erübrigt sich diese Eigenart das man in advent. Kreisen die Gebote, besonders das Sabbatgebot überbetont. Jesus sagte uns, im Sinne seines "Gebotes" - Liebe Gott vom ganzen Herzen und Deinen Nächsten wie Dich selbst. Darin vereint sich das Gebot vom Sinai. Durch die Kraft Jesu, die Er uns jeden Tag schenkt, ist ein Wandel im Geist möglich. Es bedeutet nicht, dass wir von nun an alles richtig machen. Seitens mancher avdent. Glaubensgeschwister hier wurde gesagt, dass sie den Eindruck hätten, als ob für die "Nicht - Adventisten" der Ruhetag eine Art Last wäre. Dem kann ich zum Beispiel überhaupt nicht zustimmen, da der Großteil der Christen es nicht als Last empfindet. Jesus Joch ist leicht, er kettet uns nicht an irgendwelche Gebote."Liebe Gott vom ganzen Herzen und Deinen Nächsten wie Dich selbst" ist keine Last. Wer Gott liebt, der wird keine anderen Götter anbeten, wer Gott und seinen Nächsten liebt, der wird nicht ehebrechen oder auf das Gut des Nächsten neidisch sein, etc... Ich höre von manchen Adventisten, dass sie meinen auf ihren Sabbat (Samstag) liege ein besonderer Segen. Nun, wenn der Sabbat doch um des Menschen willen geschaffen wurde, dann kann der Sabbat auch kein "Siegel" sein. Er wäre ein Gebot, dass der Mensch schuldig ist zu halten - Eine "Mindestanforderung" die Gott stellen würde und nicht eine "besondere religiöse Leistung" die nach außen hin gerne mal als "Zeichen" für die eigenen Rechtgläubigkeit gezeigt wird. "Oh Jesus ! Sieh mal wie viel Geld wir gegeben haben und die arme Witwe da drüben, die hat nur ein paar Schekel gegeben !" Wie manche Adventisten hier mit anderen Christen die es nicht so sehen verfahren und hart in's Gericht gehen lässt einen manchmal erschaudern, von Nächstenliebe oder Liebe in Wahrheit keine Spur, geistloses Richten auf tiefsten Niveau mit der Satanskeule. Das ist für mich auch eine Form des Fanatismus, welcher sich dadurch zeigt, dass es an Nächstenliebe und Barmherzigkeit fehlt.

    Bogi111 schrieb:

    Und da dieser Gott unser aller Schöpfer, uns einen "Vorgabe" gegeben hat, sogar sein Volk uns zu "Beispiel" geschenkt hat, wäre es doch sicherlich segensreich wenn alle IHM "gehorchen" würden.
    Es ist eigentlich eine Schande, dass Du den Gehorsam Deiner Geschwister an einem bestimmten Tag festmachen willst. Für Dich ist der Ruhetag der Samstag, für andere ist der Sonntag. Sabbat = Ruhetag.
    Sechs Tage arbeiten, am Siebenten Tag ruhen. Für Dich der Samstag, für andere Sonntag. Das steht dann auch nicht im Konflikt miteinander. Betrachte mal die Heilsgeschichte. Wenn im Fußball andere Spielregeln gelten als im Handball, ist das kein Widerspruch. Und wenn in Deutschland die Autos rechts fahren und in England links, ist das eine nicht richtiger oder schlechter als das andere, sondern es sind unterschiedliche Verkehrsregeln für unterschiedliche Länder. So ist das auch in der Heilsgeschichte. Was für den alttestamentlichen Staat Israel gilt, muss nicht genau so für die universale christliche Gemeinde gelten. Aber es kann genauso gut sein, dass Gott in bestimmten Punkten von Christen genau dasselbe will wie von Mose und von Abraham.
  • Bogi111 schrieb:

    Kaiser Konstantin der Große (306–337) war ... der erste, der durch ein staatliches Gesetz die Sonntagsruhe einführte, nachdem der Sonntag als Auferstehungstag schon in apostolischer Zeit hohe Wertschätzung erfahren hatte.
    Sonntagsruhe – Wikipedia
    Also hier steht es doch auch: "Der Sonntag erfuhr schon in apostolischer Zeit- also zu Zeiten als die 12 Apostel Jesu noch lebten! - als Auferstehungstag hohe Wertschätzung!"

    Bogi111 schrieb:

    Alle Ergänzungen kann man Glauben,ist aber kein Grund an Gottes Willen, die er in den 10 Geboten niedergeschrieben hat, zu zweifeln.
    Habe nie daran gezweifelt, dass das Sabbatgebot auch für uns Christen zu gelten habe.