Papstum und UNO: Prophetische Weltsicht und Wirklichkeit

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Neu

      Norbert Chmelar schrieb:

      Auch muss die Kirche die schlimmen Auswüchse des Kapitalismus (u.a. Wohnungs-Haie, die die Mieten in unermessliche Höhen treiben!)
      Du plapperst aber auch ziemlich viel populistischen Unsinn nach. Sogar linke Medien, wie der Spiegel haben inzwischen ein differenzierteres Bild.

      Mieten werden nicht zuletzt von Baukosten getrieben, ide wieder von (mehr oder weniger sinnvollen) Behördenauflagen und Gesetzen und diese wiederum von der hysterischen Gesellschaft, die für jeden Unfalleinen Schuldigen sucht und ein Gesetz dagegen.
      Auch die Niedrigzinsen, die eine Überhitzung der Baukonjunktur bedingen und zu steigenden Baupreisen sind zu beachten.
      Darüber hinaus treibt sie die Diskrepanz von Angebot und Nachfrage, Nachfrage da alle an wenigen Orten (z.B. in bestimmten Städten oder dort in bestimmten Bezirken) leben wollen, Angebot, das niemand Geld in Neubau investiert, wenn er nicht nachher zu Preisen vermieten kann, die eine Rendite ergeben.
      Dazu kommt noch der extreme rechtliche "Schutz" des Mieters, der einerseits das Mietnomadentum ermöglicht, sowie andererseits die steuerliche Belastung der Mieterträge, was dazu führt, dass Menschen, die gut verdienen und vielleicht ein Wohnung zu vermieten hätten, das nicht tun, denn der Ertrag steht in keinem Verhältnis zum Risiko (da wo ich wohne, in der Anlage, war der Leerstand aus o.g. Grund über viele Jahre hinweg mindestens ein Drittel); Dabei redet man immer von Wohnungsnot! Auch ich könnte theoretisch eine kleine Wohnung vermieten, aber warum soll ich das tun, wenn der Ertrag nach Steuern absolut uninteressant ist? Von den Leuten die lieber über irgendeine App an Touristen vermieten noch mal abgesehen.
      Und so gäbe es noch viele, teilweise lokal unterschiedliche Parameter zu bedenken - aber die primitive Lösung ist über "Wohnungs-Haie" zu polemisieren. Dass das eines Christen angemessen ist, bezweifle ich.



      Norbert Chmelar schrieb:

      Auch das »moderne Sklaventum«, das sich "Zeitarbeit" nennt!
      Genauso intelligent und differenziert wie Dein obiges Statement.

      Hast Du schon einmal ein Unternehmen geleitet, Menschen angestellt und vielleicht auch wieder entlassen müssen, weil das Geschäft schlecht gegangen ist?
      Hast du schon einmal eine Bilanz gelesen und erkannt, welche Gefahr es für ein Unternehmen darstellt, Mitarbeiter nicht fair kündigen zu können?
      Die Zeitarbeit ist doch nur eine Reaktion auf den irrsinnigen Kündigungsschutz, den ihr gerade in D habt. In Frankreich (und Italien) ist das noch schlimmer und die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit noch schlechter.

      Bitte poste nicht zu sozialen Themen, wenn Du nicht mehr hast als Parolen.
      Liebe Grüße, Heimo
    • Neu

      Die meisten bei uns, in den letzten Jahren, neu und mittlerweile fest eingestellten Mitarbeiter, kamen über Zeitarbeitsfirmen.
      Daß Zeitarbeiter, nach spätestens einem Jahr, nicht einfach gegen neue Zeitarbeiter ausgetauscht werden, sondern übernommen werden, ist nicht unbedingt und überall die Regel
      Da ist der Betriebsrat gefragt! Sofern einer vorhanden und er was taugt.