Apostel, Propheten, Evangelisten, Hirten und Lehrer

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    • Apostel, Propheten, Evangelisten, Hirten und Lehrer

      Epheser 4:11

      Und er hat etliche zu Aposteln gesetzt, etliche aber zu Propheten, etliche zu Evangelisten, etliche zu Hirten und Lehrern,

      Wieso werden Apostel von Paulus als erstes in dieser Aufzählung erwähnt? Nur Zufall? In 1 Korinther 12,28 schrieb Paulus: "Und Gott hat in der Gemeinde eingesetzt erstens Apostel, zweitens Propheten, drittens Lehrer..."
      Wir haben in unseren Gemeinden Prediger/Pastoren, die durch den Zehnten finanziert werden. Welche Aufgabe sollen Prediger haben? Mit welchem Begriff aus der Bibel können wir das Amt eines Predigers umschreiben? Welche Aufgaben übernehmen Prediger? Welche Aufgaben sollten Prediger nach deiner Meinung haben? Wie sollten sie wirken? Wie sieht der Dienst der Prediger in euren Gemeinden aus?
    • Apostel werden als erstes genannt, weil die Verkündigung von ihnen ausging. Sie sind die Erst-Verkünder, mit dem direkten Auftrag von Jesus persönlich.

      "Prediger" ist ja recht allgemein gehalten: Es ist in erster Linie ein "Lehrer" (so wie der PREDIGER zu den "Lehrschriften" gezählt wird im AT); der Prediger lehrt und unterrichtet durch Auslegung und Predigt die Hörerschaft.

      Das "Predigen" tut aber natürlich auch ein Evangelist, der Hirte (Pastor) und der Bischof auch.

      Wogegen aber Hirte und Bischof bestimmte Leitungsämter sind; in der Bibel auch "Verwalter" oder "Haushalter" genannt.

      Diese Ämter haben zwei Bereiche:

      1) Verwaltung, Organisation, Aufsicht (= irdisches Regiment)
      2) Bewahren der Lehre, Verkündigung (= geistliches Regiment)

      Bei uns in der ev. Kirche gibt es zum einen das Amt des Hirten (der Pastor oder Pfarrer);
      es gibt aber auch sogenannte "Prädikanten" (Prediger)- das sind ehrenamtliche Prediger, die von der jeweiligen Gemeinde gewählt werden können.

      Es ist richtig, dass ein Pastor von der Kirchengemeinde bezahlt wird, da es sein einziger Dienst ist!

      Paulus schrieb an eine Gemeinde: "Eigentlich solltet ihr mich bezahlen für meinen Dienst, denn ich verdiene durch keinen anderen Beruf.." Da Paulus NUR Theologe war und nichts anderes tat, als im Dienst der Gemeinden zu wirken, hatte er Anspruch darauf, dass er dafür von den Gemeinden bezahlt (oder zumindest irgendwie versorgt) wird.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • RE: Apostel, Propheten, Evangelisten, Hirten und Lehrer

      stadenker schrieb:

      Epheser 4:11

      Und er hat etliche zu Aposteln gesetzt, etliche aber zu Propheten, etliche zu Evangelisten, etliche zu Hirten und Lehrern,

      Wieso werden Apostel von Paulus als erstes in dieser Aufzählung erwähnt? Nur Zufall? In 1 Korinther 12,28 schrieb Paulus: "Und Gott hat in der Gemeinde eingesetzt erstens Apostel, zweitens Propheten, drittens Lehrer..."

      Du wolltest doch sicher auch fragen, warum die Propheten gleich an der zweiten Stelle erwähnt werden - oder nicht?

      Habe diesbezüglich schon im Thema über Ellen White darauf hingewiesen, wo dann Seele1986 dazu meinte, dass dieser Text nicht beweist, dass es bis zum Ende der Zeit auch das Prophetenamt in der Gemeinde geben würde. Er begründete das, mit dem Hinweis, dass Paulus seinen Brief an die Korinther lange vor der Offenbarung des Johannes schrieb, und mit Johannes hat das Prophetenamt in der Gemeinde Gottes aufgehört!

      @Seele1986: Hab ich das recht in Erinnerung, dass Du das so meintest? Heißt das für Dich also, dass zwar alle andern Ämter mit ihren dazu von Gott geschenkten geistlichen Gaben heute immer noch gelten und auch benötigt werden, aber das Prophetenamt nicht mehr benötigt wird, weil wir statt dem vielleicht das Amt und die Aufgabe der Apostel, Prediger, Hirten und Evangelisten und Lehrer etc... haben?
    • Meine Fragen Lieber @Armin,
      Sind in erster Linie, welche Aufgaben sollte ein Prediger nach Auffassung von uns erfüllen?Ich sehe große Unterschiede in dem Werk von verschiedenen Predigern. Ich habe den Text nicht gewählt um weiteren Diskussionsstoff für das Prophetenamt und ähnliches einzubringen.
      Lg stadenker :P
    • @Armin,

      Also Apostel gibt es auch nicht mehr! Nur mal so nebenbei.

      Bischof & Hirte sind (wie gesagt) organisatorische Ämter; die haben einen gemeindebezogenen Sinn und Nutzen.

      Evangelisten sind jene, die in die äußere und innere Mission gehen; die haben einen Sinn und Nutzen.

      Diakone sind Gemeindehelfer, Pfleger, manchmal Sekretäre; die haben einen Sinn und Nutzen.


      Apostel kann es nicht mehr geben und Propheten haben nichts mehr zu sagen, denn in der Schrift steht alles geschrieben.

      Die anderen oben aufgeführten Ämter sind strukturelle Ämter. Verkündigungsauftrag haben sie allesamt, denn wir haben ein "Priestertum aller Gläubigen".

      Apostel & Prophet sind aber absolute Sonder-Positionen, die es seit Fertigstellung der Schrift nicht mehr gibt bzw. die Apostel gibt es seit ihrem Versterben nicht mehr, denn ein Apostel ist jemand, der von Jesus selbst ausgesandt wurde.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Seele1986 schrieb:


      @Apostel kann es nicht mehr geben und Propheten haben nichts mehr zu sagen, denn in der Schrift steht alles geschrieben.

      ...

      Apostel & Prophet sind aber absolute Sonder-Positionen, die es seit Fertigstellung der Schrift nicht mehr gibt bzw. die Apostel gibt es seit ihrem Versterben nicht mehr, denn ein Apostel ist jemand, der von Jesus selbst ausgesandt wurde.

      Seele,

      was die Apostel betrifft, sind wir uns zumindest rein von der Bezeichnung in deutscher Sprache einig. Wenn ich aber den Begriff "APOSTOLOS" in seinem eigentlichen Sinn verstehe, dann sieht das für mich schon anders aus, denn das bedeutet einfach "GESANDTER" !

      Bist Du also der überzeugt, dass Gott seit Johannes auf Patmos niemand mehr mit der besonderen Botschaft Jesu in die Welt gesandt hat, oder heißen diese Leute seither einfach anders, die das, was die Apostel, die im NT auch Jünger genannt werden, damals als Augenzeugen Jesu begonnen haben zu verkündigen seither in die Welt hinaustragen und bezeugen?

      Was die Propheten betrifft, haben wir offensichtlich das selbe sprachliche Problem: Ich hab ja schon in einem Beitrag darauf hingewiesen, dass Prophet im Hebr. "NABi" heißt und einfach "Sprachrohr" Gottes meint.

      Gibt es also Deiner Aussage nach nun seit Johannes keine "Sprachrohre" Gottes mehr bzw. keine Menschen mehr, durch die Gott seine Botschaften in die Welt hinaus rufen möchte? So betrachtet wäre es doch nicht klug, zu sagen, dass Dir Propheten (Sprachrohre) Gottes nichts zu sagen haben! Ich verstehe Dich darin echt nicht!

      Es gab ja auch im AT keine Apostel rein von der Bezeichnung her, aber wer sagt denn, dass Gott in dieser Zeit keine GESANDTEN Gottes hatte? Hat man die damals nicht einfach PROPHETEN oder eben NABI bzw. NABIIM genannt`?

      Woher hast Du denn die Idee, dass sich Apostel bzw. Gesandter nur jemand nenenen darf, wenn er ein Augenzeuge Jesu war????

      Steht das irgendwo in der Bibel, oder haben das die Reformatoren wo gesagt? Ich kann mir zwar vorstellen, woher Du das hast, aber das würde ich gerne vorher von Dir wissen!

      Armin
    • Armin:

      Wenn du Apostolos und Nabi (daher kommt übrigens unser Wort "Navigator") so auffasst, wie du es hier schreibst, nämlich einfach der Wortaussage nach als "Gesandte" und "Sprachrohr", dann ist das JEDER Christ!

      Wir sind alle in die Welt gesandt um Christus zu verkündigen und sprechen alle (als Gläubige) für Gott!

      So meinst DU aber diese Begriffe nicht! DU meinst ein AMT! Wie EGW es gehabt haben soll!

      Diese ÄMTER gibt es nicht mehr!

      Apostel verstehen wir nicht einfach platt übersetzt als "Gesandter", sondern Apostel werden die "Gesandten von Jesus" genannt.

      "Der Apostel" ist eine ganze bestimmte Person aus der Bibel, so haben wir das gelernt! Der Apostel Paulus oder Petrus oder Johannes etc. - Die Beginner, die Ersten!

      Ich kenne übrigens diese Dialektik, bei solchen Diskursen dann einfach ne Übersetzung zu nehmen!

      Es heißt ja übersetzt einfach nur... ! Wir reden hier nicht von Übersetzung eines Wortes, sondern von dem, was diese Figuren IN der Bibel sind!

      Denn sonst: Wenn ich dann sage "Wir sind alle Sprachrohre, so wie Ellen White; Ellen White ist einfach "Sprachrohr" im Sinne von "für Gott sprechen"!", dann sagst DU:

      "Nein! Sie ist eine Prophetin!" - DU bist es doch, der etwas ganz bestimmtes damit meint, nicht ICH! Dann komm mir doch nicht mit Übersetzung! Ich weiß, was das übersetzt heißt!

      Wenn dem (der Übersetzung nach) so wäre, dann könnten wir uns alle "symbolisch" oder so als Propheten und Apostel bezeichnen! Tut aber keiner! Zu Recht! Weil es ganz bestimmte Begriffe sind, biblische Begriffe!

      Und du musst dich ein bisschen lösen von: "Wo steht das 1 zu 1 in der Bibel?!" - Es steht nicht alles wie im Katalog aufgelistet, Armin! Die Tatsache, dass Apostel die waren, die Jesus gesehen haben, ergibt sich daraus, dass solche, die ihn gesehen haben, APOSTEL genannt wurden und sonst wurden die Leute nicht so genannt!

      Das ist Kontext!

      Zum Alten Testament:

      Was ist der Typos der 12 Apostel? - Die 12 Stämme!

      Die 12 Stämme bildeten das erwählte Volk, die zu allen Richtungen hin aufgestellt waren. Ein STAMM im AT / eine Person im NT.

      Warum? - Weil die Bibel von 2 Dingen spricht: Außen & Innen!

      Außen: die Organisation einer Sippe, eines Stammes; irdisch, herrschaftlich.
      Innen: das "Sehen", der Glaube eines Menschen; ausgesendet, wieder (im neuen Bund) das Volk zu gründen (Bundesvolk; Bundestheologie).

      Apostel waren ganz besondere Leute! Durch Paulus´ Schweißtücher wurden Leute geheilt; man legte Kranke an den Weg, damit der Schatten der Apostel auf sie fiele, damit sie gesund würden.

      Ich weiß, das vor allem die Charismatiker ganz scharf auf diese Themen sind, aber sie können es trotzdem nicht! Keiner nenne sich Apostel!

      Sie hatten einen bestimmten Auftrag und ihre Fähigkeiten hatten einen bestimmten Sinn: Verbreitung des Evangeliums! Aufrichtung der Gemeinde Jesu Christi.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • stadenker schrieb:

      Wieso werden Apostel von Paulus als erstes in dieser Aufzählung erwähnt? Nur Zufall? In 1 Korinther 12,28 schrieb Paulus: "Und Gott hat in der Gemeinde eingesetzt erstens Apostel, zweitens Propheten, drittens Lehrer..."
      Wir haben in unseren Gemeinden Prediger/Pastoren, die durch den Zehnten finanziert werden. Welche Aufgabe sollen Prediger haben? Mit welchem Begriff aus der Bibel können wir das Amt eines Predigers umschreiben? Welche Aufgaben übernehmen Prediger? Welche Aufgaben sollten Prediger nach deiner Meinung haben? Wie sollten sie wirken? Wie sieht der Dienst der Prediger in euren Gemeinden aus?
      In den Texten Epheser 4;11. und 1.Korinther12;28. sind - am Beispiel des Leibes - organisatorische Unterweisungen für neu gegründete Gemeinden zu erkennen.

      Der Status "Apostel" ist untrennbar von diesem Zeitabschnitt. Die Apostel wurden persönlich von dem Meister ausgewählt, wobei mit Paulus ist das etwas anders geschehen als bei den anderen. In der Lehre hatten die Apostel die höchste Entscheidungskompetenz.

      Theoretisch wäre möglich, dass so wie Paulus erwählt wurde, auch heute Menschen von Jesus zum Apostel erwählt werden. Ein konkreter Fall ist mir aber nicht bekannt - ich glaube Paulus war eher eine historische Ausnahme und in diesem Sinne gibt es dieses Amt nicht mehr (es sei denn unsere Apostel hier im Forum wie Ingeli, Nachtperle, Baptist ... mit 4Sternen :thumbsup: ).

      Als Grundlage legt Paulus fest, dass diejenige, die mit der Verkündigung des Evangeliums in "Vollzeit" beschäftigt sind, aus den Gaben leben dürfen/sollen.

      Wer zieht denn in den Krieg und zahlt sich selbst den Sold? Wer pflanzt einen Weinberg und ißt nicht von seiner Frucht? Oder wer weidet eine Herde und nährt sich nicht von der Milch der Herde?
      1.Kor.9;7.

      Das Prinzip leitet er aus einem Gesetz (5.Mos.25;4.) ab.

      Rede ich das nach menschlichem Gutdünken? Sagt das nicht auch das Gesetz?
      1.Kor.9;7.

      Dieses Modell ist in meinen Augen der Grundstein für Predigeramt. Natürlich Prediger sind halt auch Menschen, so zeigt sich in der Praxis ziemlich unterschiedlich wie gewissenhaft dieses Amt erfüllt wird - das ist aber schon ein anderes Thema.

      Was die Aufgaben eines Predigers betrifft: primär sollte er sich für die Mission - darunter verstehe ich keine Mitgliedwerbung, sondern die Errettung der Menschen - einsetzen. Da er von der jeweiligen Gemeinschaft angestellt und bezahlt ist, gelten natürlich auch konkrete Vorschriften und Vereinbarungen mit dem Arbeitgeber. Es ist ein Unterschied ob ein Prediger von einer weltweiten Gemeinschaft, einer Kirche oder von einer selbständigen, freien Gemeinde Angestellt ist.

      Liebe Grüsse
      Peter
      Jesus:
      "Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten."

      Mat.7:12.
    • stadenker schrieb:

      und Lehrer


      Die Bibel warnt uns vor falschen Lehren und Lehrern.
      Als ich Jung war wurde mir deutlich dieses Wort Jesu beigebracht:
      Ich sage euch: Über jedes unnütze Wort, das die Menschen reden, werden sie am Tag des Gerichts Rechenschaft ablegen müssen“ (Mt 12,36).

      Das hielt mich lange davon ab in der Sabbatschule mitzuarbeiten. Mein Bibelwissen war mangelhaft.
      Dann gab mir Herr die Antwort nur das zu sagen was in der Bibel steht und von den Älteren und erfahrenen Geschwistern zu Lernen.
      So fing ich an mich mit der Lektion zu beschäftigen lernte in der Mittagspause, machte am Freitag abend eine Zusammenfassung.
      Sabbat morgens gab es dann die Lehrervorbereitung und dann nochmals vor der Klasse.

      Wir waren über 10 Sabbatschulhelfer mit guten Lehrern. Ich habe durch dieses Studium eine tiefe Beziehung zu Jesus Aufgebaut und denke das ich auf einem gutem Fundament stehe.

      Sorgen macht mir die Entwicklung in unseren Reihen.
      Weil wenige in der Sabbatschule mitarbeiten wollen, hat man aus dem Begriff Lehrer Gesprächsleiter gemacht. Das macht nur Sinn wenn alle den gleichen Erkenntnisstand haben.

      Durch die Diskussionen über die Richtige Wahrheit oder Lehre, der richtigen Lektion und den über 100 Splittergruppen (Letzter Bericht im Adventisten Heute) frage ich mich wo steuern wir hin.
      Wie unterscheidet ihr richtige von falschen Lehren? Wie seid ihr Euch sicher keine Falschlehrer zu sein?
      Wie begegnen wir Menschen die die Leitlinien unserer Kirche, mit Füßen treten.

      Wie gehen wir mit Andersgläubigen um? Welche Maßstäbe setzen wir an?
      Zitate:
      „Wenn jemand fremde Lehren verbreitet und nicht die gesunden Worten unseres Herrn Jesus Christus annimmt und die Lehre, die der Gott seligkeit entspricht .... Und der Wahrheit beraubt sind und meinen die Gottseligkeit sei ein Mittel zur Bereicherung – von solchen halte dich fern! 1.Ti.6:3,5 Schla.2000

      In seinen letzten Briefen an Timotheus und Titus hat Paulus sehr stark die Lehre und die Irrlehre betont. Er benutzt darin die Wortgruppe Lehre 23 mal.
      Zu diesem Zeitpunkt wurde die neue Apostellehre anscheinend bereits kräftig attackiert.
      Wie viel mehr ist das in unserer Zeit der Fall, wo der Teufel weiß, dass er nur noch eine kurze Frist hat.

      „Da ihr es nun vorher wisst, so hütet euch, dass ihr nicht durch den I r r w a h n der Ruchlosen mitfortgerissen werdet und aus eurer eigen Festigkeit fallt!“ 2.Ptr.3:16-17

      Paulus warnt vor einem „anderen Evangelium“, wo es doch kein anderes gibt. Doch sind da einige, die die Gläubigen zu verwirren suchen, sodass Paulus diese sogar verflucht! Gal.1:6-9

      Diese Ermahnung gilt nicht nur für Aufseher:
      „Halte an dem der Lehre gemäßen zuverlässigen Wort fest, damit du fähig bist, sowohl mit der gesunden Lehre zu ermahnen, als auch die Widerspenstigen zu überführen.“ Tit.1:9
      „Habe acht auf dich selbst und auf die Lehre, beharre in diesen Dingen! Denn wenn du dies tust, wirst du sowohl dich selbst, als auch die retten, die auf dich hören.“ 1.Ti.4:16
      „In aller Weisheit lehrt und ermahnt euch g e g e n s e i t i g!“ Kol.3:16
      „Achte auf das Vorlesen, das Ermahnen und das Lehren!“ 1.Ti.4:13
      .

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • Ein praktisches Testbeispiel für Sabbatschullehrer, Prediger, Theologen und Laien

      Bogi111 schrieb:

      Sorgen macht mir die Entwicklung in unseren Reihen.
      Weil wenige in der Sabbatschule mitarbeiten wollen, hat man aus dem Begriff Lehrer Gesprächsleiter gemacht. Das macht nur Sinn wenn alle den gleichen Erkenntnisstand haben.

      Durch die Diskussionen über die Richtige Wahrheit oder Lehre, der richtigen Lektion und den über 100 Splittergruppen (Letzter Bericht im Adventisten Heute) frage ich mich wo steuern wir hin.
      Wie unterscheidet ihr richtige von falschen Lehren? Wie seid ihr Euch sicher keine Falschlehrer zu sein?

      Zitate:
      „Wenn jemand fremde Lehren verbreitet und nicht die gesunden Worten unseres Herrn Jesus Christus annimmt und die Lehre, die der Gott seligkeit entspricht .... Und der Wahrheit beraubt sind und meinen die Gottseligkeit sei ein Mittel zur Bereicherung – von solchen halte dich fern! 1.Ti.6:3,5 Schla.2000

      Paulus warnt vor einem „anderen Evangelium“, wo es doch kein anderes gibt. Doch sind da einige, die die Gläubigen zu verwirren suchen, sodass Paulus diese sogar verflucht! Gal.1:6-9
      ...


      Diese Ermahnung gilt nicht nur für Aufseher:
      „Halte an dem der Lehre gemäßen zuverlässigen Wort fest, damit du fähig bist, sowohl mit der gesunden Lehre zu ermahnen, als auch die Widerspenstigen zu überführen.“ Tit.1:9
      „Habe acht auf dich selbst und auf die Lehre, beharre in diesen Dingen! Denn wenn du dies tust, wirst du sowohl dich selbst, als auch die retten, die auf dich hören.“ 1.Ti.4:16
      „In aller Weisheit lehrt und ermahnt euch g e g e n s e i t i g!“ Kol.3:16
      „Achte auf das Vorlesen, das Ermahnen und das Lehren!“ 1.Ti.4:13
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      Versuchen wir es gleich an einem praktischen Beispiel, wie einach oder schwierig es ist, eventuell falsche Lehren zu erkennen:

      Mir fiel da ein interessanter Artikel im „Adventisten aktuell“ in Deutschland "Adventisten heute" Jänner 2014, S. 14-15 über die Dreieinigkeit auf, von dem ich gernen gewusst hätte, wie ihr darüber denkt, ob das biblisch in Ordung ist, was dort erklärt wird, oder eher nicht?


      Es geht um die Frage, warum eine rechte Sicht der Dreieinigkeit so wichtig für unseren Glauben ist, und warum es vor allem so wichtig ist zu glauben, dass Jesus schon von Ewigkeit her eine zweite Person der Gottheit ist und nicht nur ein von Gott gezeugter oder geschaffener Sohn ist. Dazu heißt es in diesem Artikel unter anderem:



      Die Dreieinigkeitslehre ist kein belangloses, zusammenhangloses philosophisches Konzept. Was wir über die Personalität und das Wesen von Vater, Sohn und Heiligen Geist glauben oder nicht glauben, wirkt sich maßgeblich auf viele andere Glaubensehren aus. Wir können das nicht einfach über Bord werfen, ohne dass mehrere entscheidende Aspekte unseres Glaubens davon betroffen sind; darunter folgende:

      Die Erlösung: Wenn sich in Christi Tod am Kreuz „Güte und Treue einander begegnen, Gerechtigkeit und Liebe küssen“ (Ps.85,11), musste Jesus ganz Mensch und ganz Gott sein. Wenn er es nicht war, wäre Gott von einem untergeordneten, geschaffenen Wesen abhängig gewesen, um den Menschen seine Liebe zu erweisen und seiner Gerechtigkeit Genüge zu tun.


      Gott hätte seinen gerechten Zorn an einer unschuldigen, dritten Partei ausgelassen – was die Frage nach der Gerechtigkeit des ganzen Erlösungsplanes an sich aufwerfen würde. Stattdessen hat Gott in Christus der Gerechtigkeit Genüge getan, indem er selbst in Person seines Sohnes ein Opfer brachte. „Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit ihm selber“ erklärte Paulus (2.Kor.5,1 9).Und natürlich kann nur ein Wesen, dass von Natur aus Unsterblichkeit besitzt, denen ewiges Leben anbieten, die die rettende Macht seines Sühnetodes annehmen) vgl. Joh.11,25)


      Dank sei Gott, dass unsere Erlösung nicht von einem untergeordneten, geschaffenen Wesen abhängt, sondern vom ewigen, dreieinigen Gott selbst erwirkt wurde!“


      Wer von Euch findet diese Erklärung Ok, und wer würde meinen, dass es da Probleme darin gibt?

      Falls das jedoch nicht zu diesem Thema hier her passt, bitte verschieben in einen Trinitätsthread!

      Mich interessiert einfach, wie Adventisten oder auch Nichtadventisten über diese Erklärungen denken?

      Danke für Euer Einschätzung!



      Armin






    • Es gibt keien Apostel mehr?

      Um diese Frage beantworten zu können muß man erst einmal auf klarer biblischer Grundlage wissen was ein Apostel überhaupt ist!
      Außerdem hat Paulus den Apostel aus sehr guten Gründen an den Anfang dieser Liste gesetzt!

      Wenn Jesus mit dem Begriff Apostel wirklich nur hätte ausdrücken wollen, daß ER sie gesand hat, dann hätte er einige Synonyme dafür verwenden können (Bote [gr. angelos], Sprecher [gr. prophätäs], Botschafter [gr. 2.Kor 5,20;], gesandt [gr. Mt 10,40] ... ) ...

      Jesus hat aber Apostel / apostello gewählt weil er damit etwas sehr wichtiges und Grundlegendes zum Ausdruck bringen wollte. Interessanterweise steht das sogar als VerständnisGrundlage im Bauer (deutsches Grichisch-Wörterbuch) sehr ausführlich mit drin - vorausgesetzt man liest mal den ganzen Abschnitt und schaut sich die Entwicklungsgeschchte und ursprüngliche Bedeutung des Worten richtig an anstatt sich mit den ersten wenigen Zeilen von etwas über zwei Kollumnen! zu begnügen. Von den Zusammenhängen aus denen das Kompositum entstanden ist mal ganz zu schweigen!

      Die Zusammenfassung und Zusammenschau davon findet ihr auf: Apostel, Begriff
      maranatha Stephan
      bibelarbeit.info