1844 - Ein prophetisches Datum

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    • DerEwigeStudent schrieb:

      Warum ein 3.Tempel?
      Weil ich die Bibel wörtlich nehme - also auch 2.Thess.2,4 und Hes.40-48.
      Man kann natürlich fast alles in der Bibel "rein symbolisch" sehen, dann kommt man zu dem Schluß den

      DerEwigeStudent schrieb:

      Der Tempel ist die Gemeinde im neuen Testament. Und Satan setzt, oder setzte sich an die Spitze. Deswegen Babylon, deswegen steht, sie ist gefallen, deswegen die Warnungen
      gefallen kann da dann wohl nur die Papstkirche - abtrünnige "Hure Babylon" - sein, nicht aber die echte "Gemeinde Jesu"...
    • @Norbert Chmelar, wie kommst du darauf, dass der Tempel Gottes nur der Jüdische Tempel sein muss? DES hat es schon richtig angedeutet. Ich schrieb es ebenso, dass es in der 1.Prophetie der Bibel heißt: die Frau und ihr NACHKOMMEN....

      Nimmst du die Bibel wirklich wörtlich? Das glaubst du doch selber nicht. Ist satan also ein Tier, ein Löwe... naja, dann müsste Jesus auch ein Löwe sein..hm, grübel, grübel. Nu ro nebenbei: warum nimmst du die Gebote nicht wörtlich? ...steht ja auch in der Bibel. usw.

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    • Stofi schrieb:

      Nimmst du die Bibel wirklich wörtlich? Das glaubst du doch selber nicht. Ist satan also ein Tier, ein Löwe... naja, dann müsste Jesus auch ein Löwe sein..hm, grübel, grübel. Nu ro nebenbei: warum nimmst du die Gebote nicht wörtlich? ...steht ja auch in der Bibel. usw.

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      Sag mal Stofi: Dauernd jammerst Du, dass wir gegen den Sabbat diskutieren, warum musst Du dann fast bei jeder Diskussion immer wieder dieses Thema anreissen? Du solltest genau wissen, dass das nichts bringt.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Stofi schrieb:

      Norbert Chmelar schrieb:

      Und deshalb war auch die Verlegung eines Heiligtums in "ein himmlisches Heiligtum" in Dan.8,14, in welches Jesus 1844 eingetreten sei nur eine "adventistische Verlegenheitslösung", um irgendwie das Datum 1844 retten zu können.
      Das ist eine so grauenvolle Lüge und Verläumdung, dass ich Gänsehaut an den Fersen bekomme. Zeugt von absoluter Unwissenheit und Unverständnis...sorry, hier kann man so viel Herezie lesen, dass es schon lange in den Himmel schreit... :help:

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      Na schön, grauenvolle Lüge ( bitte, eine Lüge wäre, ich behauptete, diese mail schon lange vor dem Posting Stofis gescghrieben !) Und eine Verleumdung, Gänsehaut verursachend ist die Anzeige eines simpel nicht gegebenen strafbaren Tatbestandes, welche zur Einleitung eines Disziplinar / Strafverfahren führt Stofi, und was soll das mit den Häresien ?

      Ja, da gab es einmal , offiziell von R & H herausgegeben, "Questions on Doctrines" - der Jungprediger konservativster Herkunft und Lebenshaltung, Franz Koza, jubelte darüber. Der scharfsinnige Teheologe Heinz Schaidinger bezeichnete dieses Buch als "Häresie".

      Da entsteht vor meinen Augen - bekanntlich bin ich ein Visionär - ein Bild. EGW sitzt, von ihrer Leibgarde umgeben und mit schärfsten Argfumenten verteidigt, auf ihrem Thron. Es sind wenige, Stofi wird gerade jubelnd empfangen. Und die von Paulus in Epherer 4, 13. Angesprochenen - ja, die benötigen die im Vers 11 aufgelisttetn Lehrer, Führer, Hirten, Prohpete noch, tauschen ihre Sicht aus , sind bereit, voneinander zu lernen. . - - Sollten die nicht vielleicht auch einmal eine konzetrierte Evangelisation bei dem Kreis um EGW starten ? Vielleicht lernte man da gegenseitig - wechselseitig von einander was !

      In meiner Gemeinde tut man das zumindest - in Wirklichkeit bei weit mehr Gelegenheiten im Lauf der Woche.- in der Sabatschule
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Stofi schrieb:

      Nu so nebenbei: warum nimmst du die Gebote nicht wörtlich? ...steht ja auch in der Bibel. usw.
      Ich nehme die 10 Gebote sehr wohl wörtlich - auch das Sabbatgebot, auf das Du sicher anspielst. Ich halte auch "den siebenten Tag"(=Samstag) [2.Mos.20,10f.] in Ehren, denn Sabbat heißt vom Hebräischen wörtlich übersetzt: "RUHETAG"!
    • Das Ende der 2300 Jahre Dan. 8:14. ist nicht abhängig von der Interpretation des Begriffes "Heiligtum" durch die STA-Pioniere. W. Miller kannte jene spätere verengte Auslegung noch nicht. Er verstand unter dem Heiligen keinen buchstäblichen Tempel in Jerusalem, sowohl Hesekiel 40ff., Daniel 9:26; Matthäus 24:2.29.-31. als auch Offenbarung 21:22. legen das nahe.

      Millers Verständnis orientierte sich an Aussagen wie 2. Petrus 3:10. "Himmel und Erde" (vgl. Apostelgeschichte 17:24.-28.).

      H. Edsons Auslegung des Hebräerbriefes 9 nach 1844 enthielt sowohl Richtiges als auch Falsches. Richtig ist, das Jesus nach Tod/Auferstehung (Kap. 9:12. 24.) in den Himmel selbst als Fürsprecher einging. Dies wurde in Levitikus allerdings nicht durch den Yom Hakippurim/Zeit des Endes sondern durch den "Yom Tenuphah" (Lev. 23:10.-14. nach Passah) symbolisiert. Der Begriff "letzte Tage" in Hebräer 1:2. bezieht sich auf das Ende des aaronitischen Tempeldienstes/Jerusalems.

      Der Yom Hakippurim wird nur in Hebr. 9:7.28. "zum zweiten Mal..." angedeutet. Weil Edson u. co. nicht W. Millers Gleichsetzung 1844 = Yom Hakippurim korrigieren wollten/konnten, änderten sie die den biblischen Begriff Heiligtum = "Himmel und Erde" um zu "himmlisches Heiligtum", was eine Begriffsverengung darstellt.

      Aus biblischer Sicht ist 1844 nicht Yom Kippur = Wiederkunft Christi, nicht das Ende von "Himmel und Erde", auch nicht der Eingang Jesu ins Allerheiligste (wie Edson, White u. a. es meinten).

      1844 = Siebte Posaune (Lev. 23:24.25. Dan. 7:9.10. Offb. 11:15.-18.)

      Nicht zu verwechseln: Die "Letzte Posaune" ist nicht die "Siebte Posaune". Die "Letzte Posaune" ist die am 50. Yom Kippur (Lev. 25:8.-12. 1. Korinther 15:52. 1. Thessalonicher 4:16.), dem Tag der Wiederkunft Christi.
    • freudenboten schrieb:

      1844 = Siebte Posaune (Lev. 23:24.25. Dan. 7:9.10. Offb. 11:15.-18.)

      Nicht zu verwechseln: Die "Letzte Posaune" ist nicht die "Siebte Posaune". Die "Letzte Posaune" ist die am 50. Yom Kippur (Lev. 25:8.-12. 1. Korinther 15:52. 1. Thessalonicher 4:16.), dem Tag der Wiederkunft Christi.
      In den beiden von dir genannten Levitikus Stellen kann ich keinerlei Zusammenhang zu einer "letzten" Posaune erkennen. Die letzte von wie vielen, wenn nicht von den Sieben ? (Achte auf den Inhalt der siebten Posaune in der Offenbarung und den Inhalt der letzten Posaune die Paulus nennt : noch deutlicher kann der Zusammenhang doch nicht gesagt werden.). Der Zusammenhang zwischen Erlassjahr und Posaune würde mir noch einleuchten, aber gerade der Ausdruck "letzte" macht diesen kaum wahrscheinlicher. Welche konkrete Bedeutung hat "letzte" nach deiner Theologie ?
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.
    • freudenboten schrieb:

      Richtig ist, dass Jesus nach Tod/Auferstehung (Kap. 9:12. 24.) in den Himmel selbst als Fürsprecher einging.
      Ja, das ist wohl eindeutig und unbestritten - das war aber 33 und nicht 1844!

      freudenboten schrieb:

      Weil Edson u. co. nicht W. Millers Gleichsetzung 1844 = Yom Hakippurim korrigieren wollten/konnten, änderten sie die den biblischen Begriff Heiligtum = "Himmel und Erde" um zu "himmlisches Heiligtum", was eine Begriffsverengung darstellt.
      Da wird endlich einmal zugegeben, dass man den Begriff "himml. Heiligtum" in diesem Zusammenhang erfunden hat, um unbedingt das Datum 1844 aufrecht erhalten zu können.

      freudenboten schrieb:

      1844 = Siebte Posaune (Lev. 23:24.25. Dan. 7:9.10. Offb. 11:15.-18.)
      Du siehst also aus Dan.7+Offb.11 im Jahre 1844 den Beginn des "himmlischen Untersuchungsgerichtes"? Verstehe ich Dich da richtig? Ein Zusammenhang mit Lev.23 kann ich absolut nicht erkennen, da geht es mir wie Azatoth:

      Azatoth schrieb:

      In den beiden von dir genannten Levitikus Stellen kann ich keinerlei Zusammenhang zu einer "letzten" Posaune erkennen.

      freudenboten schrieb:

      Die "Letzte Posaune" ist die am 50. Yom Kippur (Lev. 25:8.-12. 1. Korinther 15:52. 1. Thessalonicher 4:16.)
      Diesen Satz verstehe ich nun überhaupt nicht! (???) Wie berechnest Du den 50. Yom Kippur? 1844 + 50 Jahre ergibt 1849! Was soll da prophetisch geschehen sein? Ich sehe eher einen Zusammenhang zwischen 1967 (Israel erobert (Ost-)Jerusalem ===> Erfüllung von Jesu Prophezeiung aus Luk.21,24) und diesem Jahr, 2017 (1967 + 50 Jahre = 2017) und stelle die Frage, ob gemäß Lev.25,10 +13(10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen ... im Lande für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu seinem Besitz ... kommen.) nicht Israel das ihm von Gott verheißene Land und Gebiet (---> siehe Gen.15,18)wieder in Besitz nehmen wird! ===> Politisch ist es durchaus denkbar - v.a. wegen US-Präs.Trump - dass die national-religiöse israel. Regierung Nethanjahu "das biblische Judäa und Samaria" (=Westjordanland) einfach anektieren und dem israelischen Staatsgebiet einverleiben wird, so wie sie das schon 1980 mit Jerusalem ("Jerusalem ist für ewig die ungeteilte Hauptstadt Israels!") gemacht hatten! Es sind noch 7 Monate Zeit, dass eine derartige Prophezeiung in Erfüllung gehen kann! Denn, merke: Wir steuern stockvoll auf Harmagedon zu! Nebenbei: Ich frage mich schon einige Zeit, wie lange Israel eigentlich dem Treiben in Syrien so noch tatenlos zusehen will?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • JESUS CHRISTUS IST DER LÖWE JUDAS!

      Stofi schrieb:

      dann müsste Jesus auch ein Löwe sein..
      Jesus wird in der Bibel in der Tat als "Löwe Judas" gesehen - was selbstverständlich nur eine symbolische Bedeutung hat: Jesus kämpft für seine Leute wie ein Löwe - wie der Löwe Judas eben!
      Offb 5,5 Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda, die Wurzel Davids, aufzutun das Buch und seine sieben Siegel.
      1Mo 49,9 Juda ist ein junger Löwe. Du bist hochgekommen, mein Sohn
    • Es gibt ein himmlisches Heiligtum - laut Hebräerbrief!

      DerEwigeStudent schrieb:

      gibt es deiner Meinung nach ein himm. Heiligtum, oder nicht?
      Antwort aus NR.1668 vom 28.5.17 um 16:40 Uhr auf Seite 84/84 zum Thema: "Die Dreieinigkeit Gottes":

      Norbert Chmelar schrieb:

      Ich glaube auch dass es ein "himmlisches Heiligtum" gibt, denn das sagt die Bibel ganz klar im Hebräerbrief! (Hebr.8,5/ Hebr.9,12/ Hebr.9,24).
      Dennoch gilt meiner Meinung nach aber auch, was ich auf NR.33 vom 17.5.17 auf Seite 2/3 unter dem Thema: "Wie legt man Hebräer 9,23 vernünftig aus?" geschrieben habe:

      Norbert Chmelar schrieb:

      Im Grunde sagen damit doch alle Übersetzungen, dass >>der Himmel nicht rein ist<<! Das ist wohl die Hauptaussage von Hiob 15,15. Auf Grund dieses einen Verses eine "Sonderlehre" mit der Reinigung des himmlischen Heiligtums (Dan.8,14) zu konstruieren, ist in meinen Augen nicht zulässig - zumal ja auch in Daniel 8,14 nur vom "Heiligtum" - nicht aber vom "Heiligtum im Himmel" die Rede ist! ===> Denn im AT ist mit dem Ausdruck >Heiligtum< stets und immer nur der "Tempel Jahwehs" gemeint.
      Ob und inwiefern die Verknüpfung der Bibelstellen Dan.8,14 mit Hebr.8,2.5 und Hebr.9,23.24 theologisch richtig ist, das wird hermeneutisch(=Auslegungs-mäßig) unterschiedlich gesehen. Die STA-Kirche bejaht dies, die andern Kirchen lehnen hier einen theol. Zusammenhang ab!
      siehe auch meinen Beitrag : Heiligtumslehre, Untersuchungsgericht, 1844
      himmlische 2-Phasen-Dienst vom 22. Januar 2017 und

      Norbert Chmelar schrieb:

      Aber was hat Jesus von 33 -1843 denn getan? Jesus ist doch 1.810 Jahre lang sowohl ins himmlische Heiligtum als auch ins himmlische Allerheiligste ein - und ausgegangen und hat, wenn die Christen ihre Sünden bereuten und Buße getan haben - diese im Sinne des ATlichen Hohenpriesters im Allerheiligsten - durch sein - durch Jesu vergossenes Blut am Kreuz - ein für allemal - ausgetilgt! Und er tut dies auch heute noch! Das ist zumindest meine Meinung.
      NR.473 vom 25.12.2015 auf Seite 24/34 Lehre vom Untersuchungsgericht war eine "Verlegenheits"-Lehre! zum Thema: Heiligtumslehre, Untersuchungsgericht, 1844

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Hallo zusammen.

      Im Heiligtum wurde dem Sünder die Schuld erlassen. Ohne Heiligtum konnte keine Schuld vergeben werden.. Dies galt zumindest so seitdem es ein Volk Israel gab.

      Mit dem Opfer konnte der Sünder aber in Wirklichkeit seine Schuld nicht bezahlen.. An dem ganzen einheitlichen Zeremoniell sollte er aber lernen, wie der Vorgang der Sünden Vergebung funktioniert und abläuft. Außerdem war der irdische Dienst ein Abbild des eigentlichen Dienstes im Himmel bei Gott. Das irdische Zeremoniell war materiell, das himmlische Gegenstück ist aber geistlich zu sehen.. Daher kann man die Frage nicht beantworten, ob es im Himmel ein wie auch immer geartetes materielles Heiligtum gibt.

      Wenn in Hesekiel ein zweiter Tempel geschildert wird, dann will der Prophet seinem Volk Mut machen:
      1. Es wird heim kehren, und
      2. Es wird einen etwas anders gestalteten neuen Tempel in Jerusalem geben.

      Dessen bildhafte Bedeutung der Einzelteile könnte man jetzt untersuchen.

      Dieser zweite Tempel nach den Plänen Hesekiels hat es aber nie gegeben. Aus nicht bekannten Gründen (Kosten ?) verzichteten die Heimkehrer darauf, ihn zu bauen. Vielmehr gaben sie sich mit einer ärmlichen Rekonstruktion des zerstörten ersten Tempels zufrieden. Einige Alte weinmten sogar über diesen ärmlichen Tempel.

      Damit ist die Weissagung Hesekiels erledigt. Eine der nie erfüllten Vorhersagen, weil die Adressaten die Erfüllung nicht wollten. Gott zwingt nämlich niemand eine Erfüllung auf.

      Nichts desto trotz erwarten viele irre geleiteten Evangelikale dennoch den Bau eines dritten Tempels, in den sich der erwartete Antichrist für 3 1/2 Jahre vor dem Ende der Zeit hinein setzen wird. Dieser dritte Tempel soll nach den Plänen Hesekiels errichtet werden.

      Das bedeutet aber, dass es für die Juden nach wie vor einen anderen Heilsweg (über die Tempel Opfer) gibt oder geben wird als für Christen. Und in der logischen Folge erwartet die Juden denn auch eine andere Ewigkeit als die Nachfolger Jesu.

      Dies alles ist eine Irrlehre, an deren Anfang der Gründer und Prophet der Brüder Gemeinden steht. Seine Nachfolger sind es nämlich, die vor der letzten großen Trübsal klamm heimlich von Jesus von der Erde weg geholt werden. Später (nach den 1000 Jahren ?) werden dann die Darbysten Jesus bei der Regierung der Erde helfen, die von den erretteten Juden und den von ihnen Bekehrten bewohnt und beareitet wird.

      Wahrlich eine grandiose Irrlehre, vor der Jesus nicht umsonst in Mt. 24,24 seine Nachfolger dringend warnt. Sie ist eine der heimtückischsten Irrlehren der Endzeit.

      Liebe Grüße von benSalomo.
    • DIE DREI TEMPEL VON DENEN DIE BIBEL BERICHTET

      benSalomo schrieb:

      Vielmehr gaben sie sich mit einer ärmlichen Rekonstruktion des zerstörten ersten Tempels zufrieden. Einige Alte weinten sogar über diesen ärmlichen Tempel.
      benSalomo, da bist Du biblisch leider im Irrtum, denn der 2. Tempel war größer als der Tempel Salomos:
      1. Der Tempel Salomos (961-586 v.Chr. = stand 375 Jahre) war 60 Ellen lang - 20 Ellen breit - und 30 Ellen hoch = 31,5 Meter x 10,5 Meter x 15,75 Meter = 330,75 m² und 5.209,31 m³ ---> 1.Kön.6,2
        Die Hoffnung für alle(Hfa) übersetzt: "Das Gebäude war 30 Meter lang, 10 Meter breit und 15 Meter hoch."

      2. Der Tempel Esras (515 v.Chr. - 70 n.Chr. = stand 585 Jahre) war 60 Ellen lang (wird nicht ausdrückl. erwähnt, dürfte aber genausolang gewesen sein wie der 1.Tempel!) - 60 Ellen breit - und 60 Ellen hoch = 31,5 Meter x 31,5 Meter x 31,5 Meter = 992,25 m² und 31.255,88 m³ ---> Esra 6,3
        Die Hfa übersetzt: "Er soll 30 Meter hoch und 30 Meter breit sein."
        Diesen Tempel haben Herodes der Große und seine Nachfolger dann in 46 Jahren (20 v.Chr - 26 n.Chr. ---> Joh.2,20) noch größer und prachtvoller ausbauen lassen! ***
        "Das Gebäude war also in den Außenmaßen größer als der zerstörte Tempel." (Zitat aus : Lexikon zur Bibel auf Seite 1.376)

      3. Der (zukünftige?) Tempel Hesekiels sollte von der Grundfläche noch größer werden als die Tempel Salomos und Esras: Er sollte 100 Ellen lang - und 100 Ellen breit werden = 52,5 Meter x 52,5 Meter = 2.756,25 m² ---> Hes. 41,13-15
        Die Hfa übersetzt: "Der Tempel war 50 Meter lang. ...So war auch das Gebäude ... genau 50 Meter breit"


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        *** Nach rabbinischer Tradition solle der Messias dann erscheinen, wenn ein dritter Tempel erbaut werden solle! ===> Da - laut Bibellexikon - Herodes der Große - um die Gunst der Juden zu erlangen - den zweiten Tempel komplett abreißen und neu und prachtvolller aufbauen ließ, und man somit durchaus damit den Herodianischen Tempel als den 3. Tempel bezeichnen könnte, traf diese rabbinische Prophetie in der Tat zu! ===> Denn zur Zeit des Herodes des Großen wurde Jesus geboren und zwar in der Zeit zwischen 7 - 4 v.Chr. - vermutlich im Jahre 5 v.u.Z. was chinesische Quellen nahelegen, die von einer "Super-Nova" berichteten, die man als >den Stern von Bethlehem< ansehen könnte [4 v.Chr. war das Todesjahr von Herodes dem Großen!]

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Hi

      Naja, es gibt ja viele Deutungen zum Hesekiel: Spannend ist, dass der Felsendom, wenn man vernachlässigt, dass er 8-eckig ist, in etwa die Masse von 50x50m hat, exakt weiss ich den Abstand nicht.
      Ob das einen Zusammenhang, weiss ich natürlich nicht, es zeigt aber wie einfach man Zusammenhänge mit irgend etwas herstellen kann. Ob das jeweils rechtens ist, ist eine andere Frage.


      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Also der Unterschied zwischen der "Siebten Posaune" einerseits
      und der "letzten Posaune" andererseits:

      Im kalendarischen Jahresablauf (Lev. 23 oder 25) bedeuten die Sieben Posaunen = Neumonde, Monatsanfänge
      1. Posaune = erster Tag des ersten (Passah/Exodus-)Monats, u. s. w.
      7. Posaune = erster Tag des 7. (Laubhütten-)Monats Lev. 23:24.25.
      (Die Bezeichnung "Rosch Haschanah" ist unbiblisch, vom babylonisch-persischen Königsjahr.)
      Der "Entsühnungstag" ist am 10. Tag nach der "Siebten Posaune" (Lev. 16, Lev. 23:27.ff.), "Laubhütten" ab 15. Tag.

      Prophetische Bedeutung in Daniel/Johannesoffenbarung:

      Die "Siebte Posaune"/Yom Teruah symbolisiert nicht den Tag der Wiederkunft Christi sondern geht der Wiederkunft unbestimmte/nicht festgesetzte Zeit voraus. Offb. 11:15.-18.
      Sie bildet das "Ende" der Daniel (Kap. 8:14. Kap. 12:11.12.) offenbarten Zeitrechnung Offb. 10:6. und entspricht inhaltlich dem fünften Siegel Offb.6:9.-11.

      Der Entsühnungstag/Yom Hakippurim versinnbildet den Tag der Wiederkunft Christi (nicht das Ende der 2300 Jahre Dan. 8:14.)
      Offb. 11:19.
      Da die "Letzte Posaune" am Tag der Wiederkunft (laut Paulus) erschallt, ist ihr typologisches Vorbild die besondere "Yom Kippur-Posaune" (nicht die siebte Neumondsposaune) und zwar im "Befreiungsjahr". Die 7-Sabbatjahre + 1-Zählung ist hier nicht mehr buchstäblich zu nehmen, da die prophetische Zeitrechnung schon Offb. 10:6. endete.
    • freudenboten schrieb:

      Im kalendarischen Jahresablauf (Lev. 23 oder 25) bedeuten die Sieben Posaunen = Neumonde, Monatsanfänge
      1. Posaune = erster Tag des ersten (Passah/Exodus-)Monats, u. s. w.
      7. Posaune = erster Tag des 7. (Laubhütten-)Monats Lev. 23:24.25.
      Die Posaune soll doch nur im siebten Monat geblasen werden. Am ersten und am zehnten dieses Monats.
      Wo liest du heraus, dass Neumonde und Monatsanfänge mit Posaunenschall begrüßt werden sollten ? Und wieso wieso wäre der siebte Monat dann der letzte ? Auch das hebräische Jahr hat 12 Monate.
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.
    • DerEwigeStudent schrieb:

      Hi Norbert
      bleibt immer noch die Frage - Warum ein dritter Tempel? Das erschließt sich mir in deiner Logik noch nicht. Lg
      Das ist die Konsequenz einer rein futuristischen Auslegung nicht nur von Jesu Endzeitrede, sondern auch sämtlicher anderer prophetischen Reden aus dem AT. Die futuristische Auslegung funktioniert in etwa so, als dass sämtliche prophetische Erfüllungen den Vertretern dieser Lehrer sensationsmäßig in den Medien präsentiert werden müsse. Natürlich würde das keiner so zugeben.
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.