Das Sabbatgebot

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    • Daniels schrieb:

      @Nachtperle: Ich behaupte natürlich nicht, dass alle Adventisten vernagelt sind. Auch der angesprochene Pastor ist nicht nur oder immer so. Trotzdem sind nach meiner Erfahrung überzeugte Adventisten so ergriffen vom adventistischen Sabbathgebotsverständnis, dass sie eine legitime Gegenmeinung anscheinend von vornherein völlig ausschließen.

      hmm, genauso, wie du selber so "vernagelt" auf deine eigene Überzeugung bist, dass du "eine legitime Gegenmeinung anscheinend vornherein völlig ausschließt" ?

      Wobei es in der Frage des Sabbats nicht um eine Meinung geht, sondern um Fakten. ALLE Kirchen (ausser die Sabbathalter) geben offiziell zu, dass sie den Biblischen Sabbat nicht halten.
      Warum dann noch über irgenwelche Meinungen reden? Gott sagt: halte den Sabbat. Der Mensch sagt: aaaber wir haben es uns anders ausgedacht. ... die Andventisten halten sich in dieser Frage eben an Gott, nicht an den Menschen. So einfach ist es.
      NA dann.....

      .
    • Stofi schrieb:

      Daniels schrieb:

      @Nachtperle: Ich behaupte natürlich nicht, dass alle Adventisten vernagelt sind. Auch der angesprochene Pastor ist nicht nur oder immer so. Trotzdem sind nach meiner Erfahrung überzeugte Adventisten so ergriffen vom adventistischen Sabbathgebotsverständnis, dass sie eine legitime Gegenmeinung anscheinend von vornherein völlig ausschließen.

      hmm, genauso, wie du selber so "vernagelt" auf deine eigene Überzeugung bist, dass du "eine legitime Gegenmeinung anscheinend vornherein völlig ausschließt" ?

      Sagt wer? Du offenbar. Bloß weil Du mir etwas unterstellst, was man aus keiner meiner Aussagen schließen kann, wird es noch nicht wahr. Reines Wunschdenken von Dir: So hättest Du Deine Meinungsgegner gerne, was?!

      Stofi schrieb:

      Wobei es in der Frage des Sabbats nicht um eine Meinung geht, sondern um Fakten. ALLE Kirchen (ausser die Sabbathalter) geben offiziell zu, dass sie den Biblischen Sabbat nicht halten.
      Warum dann noch über irgenwelche Meinungen reden?

      Die Haltung der STA zum Sabbath beruht auf Bibelauslegung, es handelt sich um eine legitime Deutung von Bibeltexten, nicht mehr und nicht weniger, also um Meinungen.

      Dass das Wort Sabbath für den Samstag steht ist so banal, das mich das Argument schon langweilt. Dieses Argument ist nicht mehr als eine Aussage über das Wort Sabbath, nicht aber über das Feiertagsgebot. Was ein Wort in einem Text bedeutet hängt vom Zusammenhang und aktuellen Gebrauch ab. Vor allem geht es bei der Frage des Sabbathgebotes nicht um Wortbedeutungen, sondern um die Bedeutung von Sätzen und ganzen Textabschnitten.

      Das adventistische Pastoren stereotyp in ihren Vorträgen wiederholen, das dem Wort Sabbath entsprechende Wort in zig Sprachen stehe immer für den Samstag finde ich belanglos. Ich finde es beinahe tragisch, wie bierernst und bedeutungsheischend dieses läppische Argument immer wieder und immer wieder gleich, offenbar auswendig gelernt und in theologischen Seminaren angedrilt, vorgetragen wird. Wann begreift das endlich mal jemand von denen!? Mit diesem Argument kann man einen Wörterbucheintrag begründen; aber nicht die Sabbathvorstellungen der STA. Das ein Wort in mehreren Sprachen unter anderem eine übereinstimmende Bedeutung hat, sagt wenig darüber, was dieses Wort in einem alten Text unter den historischen Gegebenheiten und im einzelnen Textzusammenhang bedeutet. Vor allem geht es gar nicht um die Bedeutung des Wortes "Sabbath", sondern um die Deutung, die Auslegung von Sätzen und ganzen Textabschnitten.

      Der Wille Gottes steht nicht im Wörterbuch.
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19
    • OT: Siebenten-Tags-Baptisten

      Nachtperle schrieb:

      Das stimmt so nicht ganz. Denn es gibt auch die Siebenten Tags Baptisten. Und sie feiern den Sabbat eben auch von Freitag Sonnenuntergang bis Samstag Sonnenuntergang. Ob Adventisten deshalb - weil sie durch den Sabbat herausstechen aus der Masse so viel Engagement auf diesen Punkt legen, kann ich echt nicht sagen. Ich weiß es nicht.

      Ich weiß von diesen Baptisten; aber sie -- am Rande bemerkt -- spielen kaum eine Rolle. Laut Wikipedia gibt es keine einzige deutsche Gemeinde und die Bezeichnung "German SDB" scheint sich auch nur auf die Herkunft der Gläubigen zu beziehen. So gibt es eine Website mit dem Titel "German Seventh-Day Baptist". Dort lese ich:

      Welcome to the German Seventh-Day Baptist web site.

      While the name indicates our heritage, it does not say what is most important about us. [...]

      The term “German” in our name indicates that our heritage lies in the work of those who came from Germany and settled in Pennsylvania, although not all of us today are from that ethnic stock. [...]


      Ich übersetze mal:

      Willkommen auf der Website der Deutschen Siebenten-Tags-Baptisten.

      Wiewohl der Name unsere Herkunft und unser kulturelles Erbe anzeigt, sagt er nicht das wichtigste über uns [...]

      Der Begriff "Deutsch" in unserem Namen gibt an, dass unser Erbe aus der Arbeit jener stammt, die aus Deutschland kamen und sich in Pennsylvania niederließen, obwohl heutzutage nicht alle von uns diese ethnischen Wurzeln haben.


      Die Seventh Day Baptist World Federation nennt zwar eine "German SDB Conference" gibt aber weder eine Adresse noch eine Gemeinde an. Ich vermute, es ist schlicht ein Irrtum, die verwechseln vermutlich selber die deutschstämmigen Baptisten in Pennsylvania mit in Deutschland ansässigen Baptisten.

      Ich habe schon früher recht fruchtlos in diese Richtung recherchiert, die verfügbaren Informatioen sind unverändert und unverändert spärlich. Alter Forenbeitrag zum selben Thema
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Daniels ()

    • @Daniels, dafür, dass du über den Sabbat nicht mehr diskutieren wolltest, füllst du hier die Seiten aber dicke voll :rolleyes:

      Nicht mein Wunschdenken, sondern deine eigene Aussage habe ich wortwörtlich an dich angewandt. Übrigens, du weißt doch selber, dass deine sog. Argumentation hier keinen Sinn hat, ausserdem ist es, wie sagtest du noch mal?: eine vernagelte eigene Interprätation, die nichts andereses zulassen würde. Na also..... :wink:


      .
    • Daniels schrieb:

      Ich will darüber hier derzeit nicht groß diskutieren, da ich mir kaum mehr eine fruchtbare Diskussion darüber mit Adventisten vorstellen kann; sondern ich bringe mit meinem Einwurf nur eine andere Sicht in Erinnerung, weil hier anscheinend die meisten angepaßt im adventistischen Theologiesaft kochen und der STA-Pastoren angepaukte Auslegungen wiederholen als sei keine andere Auslegung legitim.


      Wie kommen Diskussionen zustande, bei denen du dann unzufrieden mit dem Gesprächsverlauf bist? Wirst du darauf angesprochen, weil du den Sabbat nicht hältst, oder sprichst du die Frage an, weil du deine Sicht darlegen möchtest? Für mich wäre das im zweiten Fall irgendwie wie "Anleitung zum Unglücklichsein" nach Paul Watzlawick. Ich denke, du würdest von einem Pastor zu viel verlangen, wenn er sich deiner Meinung anschließen soll. Schließlich hat ein Pastor aus Überzeugung Theologie studiert, wenn er nicht von dieser Auslegung überzeugt wäre, hätte er erst das falsche Studium, dann wohl den falschen Beruf gewählt.

      Daniels schrieb:

      Ich behaupte natürlich nicht, dass alle Adventisten vernagelt sind. Auch der angesprochene Pastor ist nicht nur oder immer so. Trotzdem sind nach meiner Erfahrung überzeugte Adventisten so ergriffen vom adventistischen Sabbathgebotsverständnis, dass sie eine legitime Gegenmeinung anscheinend von vornherein völlig ausschließen.


      Weil diese Gegenmeinung nach ihrem Verständnis nach nicht legitim sein kann. Ich kann es nur von mir persönlich beschreiben, ab dem Augenblick, wo man den Sabbat für sich erkannt hat, tut sich etwas im Inneren. Es wird dann sehr bald selbstverständlich, dass man den Samstag ganz anders gestaltet als zuvor. Der Sonntag war nie so in meinem Bewusstsein verankert, weil er auch nicht als Ruhetag begangen wird. Der Sonntag ist der Tag, an dem man die Messe besucht, aber wo ganz und gar nicht ausgeschlossen ist, dass man nicht gleich nach dem an die Messe anschließenden Mittagessen wieder arbeitet, was auch sehr viele tun. Genau dieses Innehalten, das den Sabbat ausmacht, habe ich vorher noch nie erlebt, diesen Qualitätsunterschied muss man wahrnehmen. Ich erinnere mich manchmal zurück, wie das früher war, da haben die Frauen während der Messe auf die Uhr geschaut und sind wie von der Tarantel gestochen nach Hause gelaufen, weil immer dann, wenn sich der Pfarrer verplaudert hat, war der Braten zu lange im Rohr, da mussten nach der Messe hektisch die Beilagen gekocht werden um das Mittagessen rechtzeitig auf den Tisch zu bringen.

      Wie hier im Thread auch schon geschrieben, es wird von keiner Denomination angezweifelt, dass der Samstag der Ruhetag ist, ganz im Gegenteil, es schreiben alle, dass der Tag bei ihnen verlegt worden ist. Und meinen damit, dass sie an einem anderen Tag die Messe feiern, ganz unter den Tisch fällt dabei aber, dass der Tag an sich anders begangen wird, wo eben auch jede Form von Arbeit möglich ist.
    • Jetzt ist die Diskussion schon 2,5 Jahre alt und die Fronten sind weiterhin verhärtet...

      Ich kann beide Seiten verstehen.

      Was aus meiner Sicht unter (fast) allen Theologen und Wissenschaftlern unstrittig ist, ist dass der Sabatt (Samstag, Sonnabend, Sabbado) der
      jüdische und biblische Sabbath des 7. Tages ist (dies geben tatsächlich auch katholische Theologen zu)!
      Daran gibt es aus meiner Sichts nichts mehr zu rütteln.

      Wie wir Menschen und Christen diesen Tag auslegen, heiligen oder nicht, ist wieder eine andere Frage.

      Tatsächlich sehe ich einen gewissen "Bruch" zwischen der Strenge des Gesetzes im AT und der Milde im NT.
      Juden die im AT am Sabbat Feuerholz sammelten oder Manna aufhoben wurden gesteinigt!

      Die Träger der Bundeslade, die sie stützen wollten als sie vom Karren zu fallen drochte und sie dabei anfassten
      fielen auf der Stelle tod um - obwohl sie vermutlich nur instinktiv gehandelt hatten.

      Das alles geht für mich nicht mit einem liebenden Gott zusammen, wie ihn Jesus im NT verkörpert als er bspw.
      die Ehebrecherin auch nicht verurteilte und steinigte.

      Ich denke dass viele Adventisten dazu neigen, den Sabbat zu steif und zu gesetzlich auszulegen (bitte - keiner möge
      sich hier angegriffen fühlen - ich sehe mich auch als Adventisten - wenn auch nicht getauft).

      Gott hat den Sabbat den Menschen als Ruhetag geschenkt - es ist ein Geschenk und keine Bürde!
      Wenn die Jünger am Sabbat Ähren ausrauften, so war dies für Jesus ok - obwohl die Pharisäer dies als Erntearbeit und Sabbatbruch
      verurteilten. Im AT wurden die Juden dafür noch gesteinigt!

      Der Sabbat ist aus meiner Sicht kein besonderes Erkennungszeichen einer Endzeitgemeinde, das Heiligen des Sabbats macht auch nicht
      selig oder unselig. Die Buddhisten haben meines Wissens überhaupt keinen besonderen Ruhetag und ich bin mir sicher, wir werden auch
      unter diesen lieben Menschen viele im Himmel antreffen :rolleyes:
    • Margit schrieb:

      Ich denke, dass der Sabbat oft nur als Gebot dargestellt wurde und noch wird - du sollst - du musst - usw. Eigentlich ist er doch ein Geschenk Gottes an uns, was Er den Menschen ganz am Anfang gemacht hat.
      Hallo Margit,
      ein sehr interessanter Gedanke, dem ich sehr viel abgewinnen kann. Ob dies aber Deine Glaubensgeschwister auch so sehen, darf bezweifelt werden.

      Ein Geschenk kann man schließlich ablehnen, oder aber in der höflichen Variante annehmen und nicht nutzen. Darum ist es ja auch ein Geschenk, und kein Gebot.

      Das ist so ziemlich genau das, was Nicht-Adventisten mit dem Schabbat tun. Sie können damit gut leben, aber wird dies auch von der Adventgemeinde akzeptiert?
    • Das Sabbatgebot ist das EINZIGE, was weder mit musst oder sollst beginnt. Sondern mit: "GEDENKE ......." dass der Sabbat kommt, der Tag, den Gott geheiligt und abgesondert hat..... für Sich und den Menschen gleichermaßen.... WEIL ER Gemeischaft haben will mit Seinem Volk.

      Der Sabbat IST ein geheiligter und gesegneter Tag, ob "du" ihn hälts oder nicht. "du" kannst dich aber sehr wohl aus diesem Segen ausschließen...

      .

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    • Babylonier schrieb:

      Margit schrieb:

      Ich denke, dass der Sabbat oft nur als Gebot dargestellt wurde und noch wird - du sollst - du musst - usw. Eigentlich ist er doch ein Geschenk Gottes an uns, was Er den Menschen ganz am Anfang gemacht hat.
      Hallo Margit,
      ein sehr interessanter Gedanke, dem ich sehr viel abgewinnen kann. Ob dies aber Deine Glaubensgeschwister auch so sehen, darf bezweifelt werden.
      Ein Geschenk kann man schließlich ablehnen, oder aber in der höflichen Variante annehmen und nicht nutzen. Darum ist es ja auch ein Geschenk, und kein Gebot.
      Das ist so ziemlich genau das, was Nicht-Adventisten mit dem Schabbat tun. Sie können damit gut leben, aber wird dies auch von der Adventgemeinde akzeptiert?


      Ja, selbstverständlich, aber nicht gutgeheißen!
      Liebe Grüße, Heimo
    • Babylonier schrieb:

      Zitat von »Margit«



      Ich denke, dass der Sabbat oft nur als Gebot dargestellt wurde und noch wird - du sollst - du musst - usw. Eigentlich ist er doch ein Geschenk Gottes an uns, was Er den Menschen ganz am Anfang gemacht hat.

      Hallo Margit,
      ein sehr interessanter Gedanke, dem ich sehr viel abgewinnen kann. Ob dies aber Deine Glaubensgeschwister auch so sehen, darf bezweifelt werden.


      Ich kenne viele Glaubensgeschwister, die es auch so sehen. Aber du hast recht....Ich kann ja auch nur von mir schreiben, wie ich es in meinem Glaubensleben erlebt, gelernt habe. Für mich eine Befreiung. :king: Weg von diesem Zwang - hin zu einem Geschenk. Und so sehe ich übrigens auch die anderen Gebote, die Gott uns gibt. Nicht als Einengung, ein "du musst - sonst... X( ". Mehr als ein Schutz von einem liebenden Vater der will, dass mein Leben gelingt. Oder ein Geländer auf meiner Lebensstraße, wo es doch auch immer mal steile Abhänge links und rechts gibt.
    • Am Sabbat arbeiten. ?

      Es geht um LK 13,10-17. Die Heilung einer verkrümmten Frau am Sabbat.

      Nach meiner Interpretation ist es für Gott in Ordnung, wenn man Sabbat geheilt wird und Menschen geholfen wird. Menschen mit Berufen, die Notleidenden helfen, dürfen am Sabbat arbeiten: Feuerwehrleute, Polizisten, Ärzte und Notärzte, Apotheker, Gesundheits- und Krankenpfleger sowie andere Pflegekräfte und Angehöriger sozialer Berufe, weiterhin Berufe lebensnotwendiger Infrastruktur wie Energieversorgung, Verkehrswesen, Nahrungsmittelversorgung usw......

      Angehörige von Berufen, die ihre Tätigkeit nicht an einem Sabbat ausführen müssen, sollten nicht arbeiten wie beispielsweise Finanz- und Verwaltungsbeamte, Frisöre, Verkäufer, Versicherungsvertreter, Autobauer, Softwareentwickler, Berufe der Industrie und des Bankensektors, Berufe der Rüstungsindustrie usw. .....

    • Das Gesetz Mose verbietet Arbeit zum eigenen Geschäft, das die restlichen 6 Tage erlaubt ist. Jesus verstand unter seiner heilendenen Tätigkeit keine Arbeit in diesem Sinne. Soziale Fürsorge, in welcher Form auch immer, soll nicht zu einem Geschäft mit Profitabsicht gemacht werden. Besonders im Kapitalismus kann man sehen, dass die Befriedigung von Bedürfnissen nicht das Ziel ist, sondern nur das Mittel zum Zweck der Kapitalakkumulation.
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.
    • Mit Kaiser Konstantin dem Grossen wurde im 4. Jahrhundert das Christentum im gesamten römischen Reich erlaubt. Der Sonntag wurde als allgemeiner Ruhetag eingeführt und die katholische Kirche konnte sich im römischen Reich frei entfalten, was allerdings bedeutete, dass viele Elemente aus dem heidnischen Glauben mit dem christlichen Glauben vermischt wurden - bis auf den heutigen Tag. Obwohl die meisten Christen katholisch sind, praktizieren sie auch ursprünglich heidnische Gebräuche. Man muss das heutige Christentum möglichst auf seine Ursprünge zur Zeit des Jesus Christus zurückführen und von der ganzen heidnischen Last befreien, die sich die christliche Kirche im Verlauf der Jahrhunderte aufgeladen hat.
      Was ist der Ursprung der Katholischen Kirche?
    • Ich denke, wie der Link ja auch erläutert, dass vor allem der Mithraskult gesehen werden muss. Die Parallelen sind massiv.

      Das Abendmahl und also die Aufnahme von Leib und Blut wurden mystifiziert. Ebenso die Taufe als eine Art kleiner oder prophylaktischer Exorzismus.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Lothar60 schrieb:

      Mit Kaiser Konstantin dem Grossen wurde im 4. Jahrhundert das Christentum im gesamten römischen Reich erlaubt. Der Sonntag wurde als allgemeiner Ruhetag eingeführt und die katholische Kirche konnte sich im römischen Reich frei entfalten, was allerdings bedeutete, dass viele Elemente aus dem heidnischen Glauben mit dem christlichen Glauben vermischt wurden - bis auf den heutigen Tag. Obwohl die meisten Christen katholisch sind, praktizieren sie auch ursprünglich heidnische Gebräuche. Man muss das heutige Christentum möglichst auf seine Ursprünge zur Zeit des Jesus Christus zurückführen und von der ganzen heidnischen Last befreien, die sich die christliche Kirche im Verlauf der Jahrhunderte aufgeladen hat.
      Was ist der Ursprung der Katholischen Kirche?
      Außerdem führte die Kirche unter Konstantin das falsche Passah-Datum ein, zusammen mit einem "wöchentlichen" Sonntag (dies solis).

      Ein allwöchentlicher Sonntag ist ein Widerspruch in sich selbst, weil die Institution der 7-Tage-Woche unauflöslich mit dem Samstag als siebentem Tag verbunden ist (siehe Exodus-Geschichte).
    • Gut , dass das thema nch so sieben Jahren wieder aufgegriffenwird.

      Nur bitte keine Proof - Tex Prügeleien !

      Aber : Wie heilige ich den Sabbat , im Beruf stehend, ehedem : mit dem Schulgang als Schulpflicht, in der Grosstadt, dort wo der ttaditionelle Sabbatnachmittagsspaziergang bei schönem Wetter möglich ist - und dort, wo das nicht geht? Welchen durch mein Vorbild gestützten Rat gebe ich einem Jgendlichen zur Berufswahl ?

      wiederholt verweise ich auf Ed Christians "Sabbath is a Happy Day" (Journal der Adventist Theologial Society) ) und "Sabbath Pleasures" (Adventist Review")
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -