Warum gibt es so viele Kirchen ?

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    • benSalomo schrieb:



      Und den Hinweis auf Dr. Roger Liebi kannst Du Dir auch sparen. Der Mann ist zwar ein tüchtiger Sprachen Kenner, aber nichts desto trotz ein Extremist. Seine Doktor Arbeit schrieb er an der extremsten calvinistischen Uni in den USA. Seine Stellung an der Freien Hochschule Basel musste er aufgeben, und nun verdient er seine Brötchen bei Wim Malgos "Mitternachtsruf", den extremen christlichen Pharisäern. Der Mann ist für mich einfach ein schlimmer Sektierer.

      Liebe Grüße von benSalomo.
      Lieber benSalomo! Hierzu habe ich einige Fragen:
      1. Warum sollte Dr. Liebi ein Extremist sein? Ich habe von ihm drei Bücher: "Weltgeschichte im Visier des Propheten Daniel" und "Der verheissene Erlöser" beide im Verlag CLV und "Leben wir wirklich in der Endzeit?" im Verlag Mitternachtsruf. Diese Bücher sind sehr tiefsinnig und auch sehr biblisch und überzeugend und keinesfalls extremistisch!
      2. Warum musste Dr. Liebi seine Stellung an der Freien Hochschule Basel aufgeben? Was für eine Stellung hatte er dort? Das hatte ich Dich schon früher mal gefragt, aber bis heute keine Antwort erhalten! Auch Dr. Liebi selbst hat mir auf diese Frage nicht geantwortet.
      3. Warum sollen die Christen im "Mitternachtsruf" extreme christliche Pharisäer sein? Sie verbreiten doch wertvolle christliche Literatur!
      4. Warum ist für Dich Roger Liebi ein schlimmer Sektierer?
      Ich danke Dir schon mal im voraus für Deine ehrlichen Antworten auf meine 4 Fragen!
      Lieber Gruß
      Norbert
    • Stofi schrieb:

      Warum gibt es so viele Kirchen? Weil es viele Köche geben will.
      Weil die meisten sich nicht mit "Stückwerk" zufrieden geben und für sich die WAHRHEIT beanspruchen.

      Dabei ist Jesus für jeden gestorben!!! ...und erwartet nur Vertrauen!

      Der Stolz jedes einzelnen und seiner Kirche, kann nicht zum Ziel führen....

      Diese Schmerzliche Erfahrung musste schon das VOLK GOTTES machen!
    • Stofi schrieb:

      Warum gibt es so viele Kirchen? Weil es viele Köche geben will.


      .
      Ich denke, es gibt so viele Kirchen weil Gläubige dogmatische Unwichtigkeiten als Kriterien für Rechtgläubigkeit heranziehen und diese dann auch noch als heilsrelevant betrachten.
      Die Unterscheidung, was ist wirklich wichtig und was nicht, ist schwierig. Noch schwieriger scheint einzuschätzen was in den Augen Gottes heilsrelevant ist, ich vermute dass dogmatische Aussagen da eher unter "ferner liefen" sind.
      Liebe Grüße, Heimo
    • Bogi und HeimoW, ich weiß schon, worauf ihr anspielt. Leider verfehlt ihr damit das Thema, zudem macht ihr euch zum "Entscheider", was wichtig, was unwichtig ist.

      Gibt es nicht deshalb so viele Kirchen, weil einige, kreative Menschen irgendeine religiöse Lehre mit den Willen Gottes vertauschen? Der Wille Gottes ist seit Menschen-Beginn unverändert, nur sind das die Menschen, denen er nicht gefällt und sie sich deshalb irgendwelche andere Theorien ausdenken...weit weg von der Wahrheit... wie. z.B. die Altversöhnung oder eine unsterbliche Seele...

      .
    • Was in Gottes Augen heilsrelevant ist

      HeimoW schrieb:

      Stofi schrieb:

      Warum gibt es so viele Kirchen? ...
      Die Unterscheidung, was ist wirklich wichtig und was nicht, ist schwierig. Noch schwieriger scheint einzuschätzen was in den Augen Gottes heilsrelevant ist
      Ja, das ist in der Tat so, dass es schwierig ist! Für euch sind z.B. ja auch das Zehnten-Gebot und die Speise-Gebote aus dem AT sehr wichtig, was wiederum andere Kirchen als völlig unwichtig ansehen!
      Was ist in den Augen Gottes heilsrelevant?
      Nun sicher das, dass wir an Gott und an seinen Sohn glauben sollen!

      Bibelstelle

      Joh 14,1 b) Glaubt an Gott und glaubt an mich!
      und dass Jesu Tod und Auferstehung für uns das Heil bedeuten!

      Bibelstelle

      Joh 3,16 Denn so [sehr] hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. (Schlachter 2000)
      und dass wir Buße tun sollen unser ganzes Leben lang!

      Bibelstelle

      Apg 2,38 Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes....Apg 3,19 Tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden getilgt werden
      Und dass wir Gott und unseren Nächsten lieben sollen, wie uns selbst.

      Bibelstelle

      5). Lk 10,27 Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft und deinem ganzen Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst« (5. Mose 6,5; 3. Mose 19,18).

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Norbert Chmelar schrieb:

      wiederum andere Kirchen als völlig unwichtig ansehen!
      Was ist in den Augen Gottes heilsrelevant?
      Norbert Du bringst mal wieder zwei einfache Begriffe durcheinander...machst Du das bewusst?

      Wichtig ist eine Kirchensteuer, Zehnten und "Dankopfer" darzubringen...

      Heilsrelevant ist Jesu Geschenk anzunehmen und im Schutz des HL.Geistes zu wandeln...

      Beides ist gottgewollt.... ;)
    • Alles ist wichtig, was Gott wohlgefällig ist.
      Alles was Gott ein Greuel ist, sollte einem bewußt sein, und sollte man unterlassen!
      Also sich nicht nur auf bestimmte Dinge konzentrieren, und mit Argusaugen darauf achten, ob das der andere auch einhält!


      Mit fallen immer wieder die Worte eines Predigers ein, der oft in den USA ist.
      Was dort von vielen Predigern alles verteufelt wird!!??
      Aber selbst laufen sie z.T. mit vollgefressenen Wampen rum, daß sie sich kaum mehr bewegen können.
      Daß das Fressen Gott ebenso ein Greuel ist, wie das was sie alles verteufeln, davon wollen sie nichts wissen.

      (naja, ganz so radikal hat er sich glaube ich nicht ausgedrückt) :D
    • Stofi schrieb:

      Bogi und HeimoW, ich weiß schon, worauf ihr anspielt. Leider verfehlt ihr damit das Thema, zudem macht ihr euch zum "Entscheider", was wichtig, was unwichtig ist.
      Wo mache ich mich zum Entscheider (außer für mich selbst, und da macht Gott mich zum Entscheider!)?

      Du meinst zu wissen, was andere denken, statt zu lesen, was sie schreiben. Das nennt man Unterstellung!
      Liebe Grüße, Heimo
    • Vielfalt - Einheit und Freiheit im Glauben!

      Stofi schrieb:

      Warum gibt es so viele Kirchen? ... viele Köche ...
      "Viele Köche verderben den Brei!" Kann man dies aber auch auf die Christenheit anwenden?

      Zitat: Der Heilige Geist (HG) hat immer stückweise neue Wahrheiten der Christenheit offenbart! ---> Das hatte ich hier schon mal geschrieben.
      Trifft diese Aussage nicht viel eher zu und erklärt sie nicht die Frage : „warum es so viele Kirchen gibt?” viel besser?
      Der HG ist doch ein Freund der Vielfalt!
      Wie sagte doch schon der Kirchenvater Augustinus:

      Im Wesentlichen Einheit,
      im Zweifelhaften Freiheit,
      in allem Liebe.
      Die wesentliche Einheit in der Christenheit ist die Lehre der Dreieinigkeit, das Apostolische Glaubensbekenntnis und der gemeinsame Glaube an unseren Herrn und Heiland Jesus Christus!

      Zweifelhaft sind viele Lehren der Katholischen Kirche (RKK), die oft der Bibel zu widersprechen scheinen (wie die Anzahl und Bedeutung der Sakramente, die Beurteilung der Jungfrau Maria und die Stellung des Papstes etc.) ---> Deshalb hat jede einzelne Kirche die Freiheit sich der Lehre der RKK anzuschließen oder auch nicht!

      Wenn wir den anderen Christen mit Liebe begegnen, können wir "Salz und Licht" für die Welt sein!
      »Denn die Liebe ist die größte unter ihnen!« (1.Korinther 13,13) von Glaube - Liebe - Hoffnung! ----> auch : Kol 3,14 »Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit.«
    • Hallo.

      Die Frage: Was ist Heils relevant? hat Je Jesus mit dem Hinweis auf die zwei Gebote der Liebe zu Gott und zum Nächsten beantwortet. Da der Mensch aber hier laufend versagt, ist das Vertrauen in die Vergebung Gottes durch das Opfer des Gotteslammes als nächstes Heils relevant.

      Nun gibt es auf der Welt über 40 000 christliche Denominationen, die alle irgendwo eine unterscheidbare Bibel Erkenntnis besitzen. Ich möchte da nur auf zwei Pfingstgemeinden in meiner Heimatstadt verweisen. Eine war groß und Stadt bekannt. Eine Frau bildeter dort die "Säule" bei den Zungenrednern. Eine andere war klein und ziemlich neu.
      DFort gab es auch Zungenredner, aber nur Männer. Frauen war dies untersagt, jedenfalls öffentlich.. Der Leiter der kleinen Gemeinde ging nun in die große Gemeinde und trieb dort der Haupt-Zungenrednerin diese Gabe aus. Hinfort konnte sie nicht mehr in Zungen reden. Nun wird aber diese Fähigkeit als Beweis dafür angesehen, dass der Gläubige mit dem Heiligen Geist getauft sei. Und ohne Zungenreden keine Heils relevante Geistes taufe.
      Was war nun richtig, wer hatte Recht ?

      Es gibt in den über 40 000 christlichen Denominationen allerlei unterschiedliche Lehren und Glaubens Punkte, die sich auf das tägliche Leben auswirken. Und die Mitglieder handeln analog zu ihren Glaubens-Ansichten. Und Gott trägt das in den Büchern des Himmels ein. Was zählt nun im Gericht ?

      Ein Beispiel:
      Als STA glaube ich, dass das 4. Gebot auch heute noch so wörtlich zu verstehen ist, wie es im alten Testament steht und wie es Jesus im neuen Testament erklärt und vorgemacht hat. Außerdem sagt die Bibel, dass die Sabbat Heiligung das Zeichen zwischen Gott und seinem Volk ist.
      Andere Christen lehnen das ab, und jeder handelt gemäß seiner Überzeugung. Was sagt nun Gott, der die Herzen erforscht, im Gericht zu diesen Tatsachen ? Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Ich habe zwar eine Meinung dazu, aber hat Gott dazu die gleiche Meinung ? Ist das heilsentscheidend ? Offb. 14, 12 scheint das zu bejahen.

      Paulus bemühte sich, ein gutes Gewissen vor Gott zu haben und überließ ihm den Rest. Ich denke, so mache ich es auch.

      Liebe Grüße von benSalomo.
    • Jesus Christus ist dieser feste und unveränderliche Maßstab​!

      Stofi schrieb:

      @benSalomo, auf der anderen Seite muss doch irgendwo ein fester, unveränderlicher Maßstab sein. Wir wissen, dass es die Bibel ist. Alle Lehren und überhaupt alles soll daran gemessen werden.
      Nein! Die Bibel ist dieser Massstab an sich nicht! Zwar lehrt die Evangelische Kirche, »dass uns allein die Heilige Schrift sagt, wie wir gerettet werden, ...«
      - und daher hat selbstverständlich die Bibel eine enorme Bedeutung für unseren Glauben! Aber dieser feste und unveränderliche Maßstab ist einzig und allein die Gottesoffenbarung in Jesus Christus! Nur, .. E R .. - JESUS CHRISTUS - unser HERR und HEILAND ist dieser 'feste Maßstab'! Er, Jesus selbst wird ja als das WORT GOTTES bezeichnet! (---> siehe Joh.1,1). Und Jesus sagt von sich selbst: »Ich bin der WEG, die WAHRHEIT und das LEBEN!«. (Joh. 14,6) ===> Damit sagt uns das Neue Testament dass Jesus dieser feste und unveränderliche Massstab allen Glaubens ist.
      Wie bekennt es die Evangelische Kirche? „Die Evangelische Kirche, bekennt, dass uns allein die Heilige Schrift sagt, wie wir gerettet werden,
      • nämlich allein durch die Gnade Jesu Christi,
      • allein durch den Glauben an ihn!
      »Einen anderen Grund kann niemand legen, als den, der gelegt ist: das ist Jesus Christus!« (1.Korinther 3,11)”
      (Martin Luther in Kleiner Katechismus)

      Die Zürcher Bibel übersetzt 1.Kor.3,11 wie folgt: !
      11 Denn ein anderes Fundament kann niemand legen als das, welches gelegt ist: Jesus Christus.

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    • Zungenrede ist nicht heilsrelevant!


      benSalomo schrieb:

      1.)
      ... zwei Pfingstgemeinden in meiner Heimatstadt ...
      Eine war groß und Stadt bekannt. Eine Frau bildeter dort die "Säule" bei den Zungenrednern. Eine andere war klein und ziemlich neu.
      Dort gab es auch Zungenredner, aber nur Männer. Frauen war dies untersagt, jedenfalls öffentlich.. Der Leiter der kleinen Gemeinde ging nun in die große Gemeinde und trieb dort der Haupt-Zungenrednerin diese Gabe aus. Hinfort konnte sie nicht mehr in Zungen reden. Nun wird aber diese Fähigkeit als Beweis dafür angesehen, dass der Gläubige mit dem Heiligen Geist getauft sei. Und ohne Zungenreden keine Heils relevante Geistes taufe.
      Was war nun richtig, wer hatte Recht ?

      2.)
      Ein Beispiel:
      Als STA glaube ich, dass das 4. Gebot auch heute noch so wörtlich zu verstehen ist ...
      Andere Christen lehnen das ab ... Ist das heilsentscheidend ? Offb. 14, 12 scheint das zu bejahen.
      Der fettmarkierte Satz stellt in meinen Augen eine klare unbiblische Irrlehre dar!
      Wer von den Pfingstgemeinden Recht hat? Beide liegen mit ihrer zu starken Betonung der Zungenreden-(Irr)Lehre eindeutig falsch! Man lese dazu nur mal was Paulus hierzu in 1.Korinther 14 geschrieben hat!
      Jedenfalls kann die Meinung eine Frau dürfe nicht "in Zungen reden" m.E. nicht so Recht überzeugen und auch mit dem Paulus - Wort: „Das Weib schweige in der Gemeinde!” kommt man da wohl nicht weiter. Die Zungenrede, die es hier oder da geben mag, ist aber für den christlichen Glauben absolut unbedeutend und schon gar nicht heilsrelevant !

      Schwieriger wird es mit dem zweiten Punkt! Hier wäre es sinnvoll, sich den Bibeltext im Gesamtzusammenhang anzusehen: (Offb.14,6-13)
      Die Botschaft der drei Engel
      6 Und ich sah einen andern Engel fliegen mitten durch den Himmel, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf Erden wohnen, allen Nationen und Stämmen und Sprachen und Völkern.
      7 Und er sprach mit großer Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre; denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen! Und betet an den, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und die Wasserquellen!
      8 Und ein zweiter Engel folgte, der sprach: Sie ist gefallen, sie ist gefallen, Babylon, die Große; denn sie hat mit dem Zorneswein ihrer Hurerei getränkt alle Völker.
      9 Und ein dritter Engel folgte ihnen und sprach mit großer Stimme: Wenn jemand das Tier anbetet und sein Bild und nimmt das Zeichen an seine Stirn oder an seine Hand,
      10 der wird von dem Wein des Zornes Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in den Kelch seines Zorns, und er wird gequält werden mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm.
      11 Und der Rauch von ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit; und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier anbeten und sein Bild und wer das Zeichen seines Namens annimmt.
      12 Hier ist die Geduld der Heiligen, die da halten die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus!
      13 Und ich hörte eine Stimme vom Himmel zu mir sagen: Schreibe: Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben von nun an. Ja, der Geist spricht, dass sie ruhen von ihren Mühen; denn ihre Werke folgen ihnen nach.

      Kommentar:
      • Vers 6 spricht vom "ewigen Evangelium", d.h. also von den Lehren Jesu. Ewig ist es, weil es schon im AT angedeutet ist(---> siehe Gen.3,15 + Hab.2,4). Und es wird hier der Missionsbefehl Jesu aus Mt.28 wiederholt!
      • Vers 7 fordert zur Gottesfurcht auf und ehrt Gott als den Schöpfer! Der rote Satz passt irgendwie nicht Recht dazu. Hier sagen ja die Adventisten dass dies die Zeit seit 1844 sei, wo das himmlische Untersuchungsgericht begonnen habe.
      • Vers 8: Hier stellt sich die Frage: Wer oder was ist »die Hure Babylon«? Dies könnte generell der allgemeine Unglauben sein, der alle Völker infiziert hat oder der allgemeine Atheismus inclusive der Evolutionstheorie. Denkbar sind aber auch "alle gottfeindlichen Mächte", die bei der Wiederkunft Jesu besiegt werden. Die STA lehren wohl (offiziell?) bis heute, dass die Römische Kirche diese Hure Babylon ist, die unreine Kirche, die unreine der Bibel wider-sprechende Lehren verbreitet habe. Die Hurerei seien also deren Irrlehren.
      • Das Tier in Vers 9 kann sowohl das erste Tier aus Offb.13,1-10 oder das zweite Tier aus Offb.13,11ff. oder aber keine von beiden Tieren sein, da hier von "das Tier" geschrieben wird. Somit könnte hiermit der letzte Antichrist der Weltgeschichte gemeint sein. Nach advent. Auslegung ist das 1.Tier das Papsttum, weil hier im Vers 9 von "anbeten" die Rede ist, es sich also um eine religiöse Macht handeln müsste. Das 2. Tier sind die USA. Bei dieser Auslegung wird also die Hure Babylon (Vers '8)mit dem Tier (Vers 9) gleichgesetzt! Was versteht man unter dem "Zeichen" ? Manche STA sagen das sei die Sonntagsheiligung. Es könnte aber auch ein implantierter Chip sein, mit dem man kaufen oder verkaufen kann (Offb.13,17) oder etwas ganz anderes.
      • Die Verse 10 und 11 sprechen vom Zorn Gottes und von einer "ewigen Verdammnis"
      • Nun kommen wir zum von Dir erwähnten Vers 12: »12 Hier ist die Geduld der Heiligen, die da halten die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus!« Also ich lese hier nichts von "heilsrelevant" . Der Beginn des Verses mit "Hier" ist auch komisch und passt irgendwie nicht zu den vorherigen Versen. Wir sollen als "Heilige" - als Christen die (10) Gebote Gottes (ein)halten und an Jesus glauben, was besonders im Doppelgebot Jesu - Gott und unseren Nächsten lieben! zum Ausdruck kommt. Die Geduld in Vers 12 soll im Zusammenhang mit Vers 13 "von nun an" unterstreichen, dass die Christen geduldig warten sollen. "Die Toten, die in dem Herrn sterben von nun an." könnten diejenigen Toten und Märtyrer sein, die in der Zeit der 7jährigen Großen Trübsalszeit (Dan.9,27) noch sterben werden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Stofi schrieb:

      Gibt es nicht deshalb so viele Kirchen, weil einige, kreative Menschen irgendeine religiöse Lehre mit den Willen Gottes vertauschen? Der Wille Gottes ist seit Menschen-Beginn unverändert, nur sind das die Menschen, denen er nicht gefällt und sie sich deshalb irgendwelche andere Theorien ausdenken...weit weg von der Wahrheit... wie. z.B. die Altversöhnung oder eine unsterbliche Seele...
      Diese Einstellung, die Du hier an den Tag legst, ist meines erachtens eine der Hauptgründe, dass es so viele Kirchen gibt.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Wenn mir eine "Kirche" sagt: "Für mich ist die Bibel nur teilweise die Wahrheit" (Vor 2 Tagen hörte ich das wörtlich von einem Naturwissenschaftler), dann sage ich, ich brauche eine andere Kirche.

      Wenn mir eine "Kirche" sagt: "Ich verstehe die Bibel in dieser Sache anders als du", dann bleibe ich mit ihr im Dialog und wenn sie mich akzeptiert, brauche ich nicht unbedingt eine andere Kirche.

      Dieses friedliches Miteinander kann aber nur dann funktionieren, wenn wir wenigstens in einer Sache einig sind: die Bibel ist sehr komplex und meine Kenntnisse sind auch nicht unbedingt vollkommen.

      Statt dessen hat diese Akzeptanz in der Praxis sehr schnell ein Ende. Z.B. hier im Forum kommt immer wieder der Gedanke auf - wenn auch nicht wörtlich - über die Andersdenkenden: "Er/sie will nicht oder kann nicht die Wahrheit verstehen". Der Glaube des Anderen wird abgesprochen, obwohl kein Mensch kann ins Herz des Anderen reinschauen. Nur als Beispiel: im "Dreieinigkeit" Thread, Punkt 2906 lese ich:


      hnitschke schrieb:

      kann aber immer nur den Kopf schütteln: Warum könnt ihr nicht das glauben, was in der Bibel steht?

      Mit dieser Einstellung (und dabei ist hnitschke gar nicht allein) entstehen mal sehr schnell unterschiedliche Kirchen.

      In der Geschichte sehen wir natürlich noch auch andere Gründe, vor allem unterschiedliche menschliche Interessen.

      LG
      Peter
      Jesus:
      "Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten."

      Mat.7:12.
    • Die "Endzeit" bei Daniel, Jesus und Johannes ist klar historisch definiert.

      1844 wurde erstmals die "Restoration of the Jews" in Palästina gefordert, von Mordechai Immanuel Noah.

      Die Zeitkette Daniels und der Offenbarung "endet" 1844 (500+1800=2300 Jahre).

      Da begann die "Siebte Posaune". Das ist die einfache Rechnung.
    • Bogi111 schrieb:

      freudenboten schrieb:

      Die 500 Jahre (Daniel 9) und die 1800 Jahre der sechs Posaunen (Offenbarung 8/9) ergeben zusammen 2300 Jahre (Daniel 8:14. 12:12.).

      Gestützt wird diese Sicht der Zeit der "Sechs Posaunen" als Zeit von Jesus bis 1844 durch die Ankündigung Jesu Matthäus 24:6. "Ihr werdet hören von Kriegen und Kriegsgeschrei... aber es ist noch nicht das Ende (die Endzeit) da..."
      Hallo Freudenboten,Du hast das logisch aufgebaut,trotzdem kann ich nach dem was ich herauslese und mit der Bibel vergleiche,Dir nicht ganz folgen.
      Wenn Stofi noch die Armee Napoleons ins Spiel bringt und Schilde beschreibt, wo die schon Gewehre hatten.....
      Wir glauben doch das 1844,das Heiligtum hergestellt wurde,die Gandenzeit anfing!
      Gerade durch Napoleon wurde um 1800 Europa von der Herrschaft Roms und der Aristokratie befreit.

      Er hat zwar Krieg geführt,aber die Gesellschaft auch reformiert!

      Johannes kannte sicher Pferde, warum beschreibt er in Offenb.9
      7 Und die Heuschrecken sahen aus wie Rosse, die zum Krieg gerüstet sind, und auf ihren Köpfen war etwas wie goldene Kronen, und ihr Antlitz glich der Menschen Antlitz;

      Und in Offenb.9
      17 Und so sah ich in dieser Erscheinung die Rosse und die darauf saßen: Sie hatten feuerrote und blaue und schwefelgelbe Panzer,

      Von daher stimme ich im Moment dieser Sichtweise mehr zu als Deiner.
      Die dritte Posaune ist ähnlich zur zweiten und lässt die Sonne und den Mond finster werden (Offenbarung 8,12). Aus der fünften Posaune resultiert eine Plage an „dämonischen Heuschrecken“, die die Menschheit attackieren und quälen (Offenbarung 9,1-11). Die sechste Trompete setzt eine satanische Armee frei, die ein Drittel der Menschheit vernichtet (Offenbarung 9,12-21). Die siebte Posaune ruft die sieben Engel mit den sieben Schalen von Gottes Rache hervor (Offenbarung 11,15-19; 15,1-8).

      Was sind die sieben Siegel und die sieben Posaunen in Buch der Offenbarung?

      Kannst Du mir etwas zu dieser Organisation sagen?
      Die Siebte Posaune ist die Zeit des "himmlischen Gerichts" Daniel 7:9.10. Offb. 11:15.-18.

      Der "Große Entsühnungstag" = "Reinigung der Welt" (Dan. 7:11.-14. Offb. 11:19.) steht noch bevor.

      Die "Sieben letzten Plagen" (Offb. 15-19) werden am "Tag" und zur "Stunde" der Wiederkunft Christi ausgegossen.

      Ohne "Zeitrahmen" geraten die symbolträchtigen Einzelheiten der Bilder in loses "Flattern".
    • Die »7 Zeiten der Nationen« und die allerletzte Gnadenzeit!

      freudenboten schrieb:

      Die Zeitkette Daniels und der Offenbarung "endet" 1844 (500+1800=2300 Jahre).


      Da begann die "Siebte Posaune". Das ist die einfache Rechnung.
      Wenn 1844 die "7.(=letzte!) Posaune" beginnt, dann hieße das nach Deiner Logik, dass von 457 v.Chr. - 1844 n.Chr. , also während den 2.300 prophetischen Jahren bereits "6 Posaunen" vergangen wären, woraus sich dann die folgende Rechnung ergeben würde: 2.300 ÷ 6 = 383,34 Jahre Dauer für die Zeitperiode einer Posaune. Das würde dann bedeuten, dass wir von 1844 nochmals 383 Jahre Dauer für die 7. Posaunenzeit hinzu addieren müssten; ===> das ergibt dann: 1844 + 383 Jahre = 2.227. Das hieße aber, dass die Wiederkunft Jesu nicht mehr lebensnah wäre!
      Diese "Rechnung" hat einen gewaltigen Haken, da ja die 6. Posaune noch gar nicht geblasen wurde, die einen III. Weltkrieg beschreibt, wonach 1/3 der Menschheit vernichtet werden soll (bei z.Z. 7,5 Milliarden Menschen, sind das 2,5 Milliarden Menschen!) ===> Da diese noch nicht geschehen ist, kann Deine Theorie also nicht stimmen.
      Außerdem gibt es in der biblischen Prophetie noch eine andere Zeitkette, als die von Dan.8,14 und zwar die der "7 Zeiten der Nationen" bzw. auch "Heidenzeiten" genannt! ---> Diese werden in Daniel 4 und in Hesekiel 30,3 („die Zeit der Völker”) erwähnt und betragen 365,25 x 7 = 2.557 (aufgerundet) Jahre und gehen von 609 v.Chr. (als Juda seine staatliche Souveränität verloren hatte!) bis 1948 n. Chr. (als Israel wieder ein Staat wurde!). Daher sagen manche Bibelausleger, dass im Jahre 1948 die Endzeit begonnen habe. Dieses Jahr - am 14. Mai 2018 wird Israel 70 Jahre alt. Wenn wir dieser Auslegung folgen, so können wir erwarten, dass die Wiederkunft Jesu noch in dieser Generation seit 1948 (»diese Generation wird nicht vergehen, bis dass dies alles geschieht!« verkündigte Jesus in seiner Endzeitpredigt auf dem Ölberg.) stattfinden wird! Eine biblische Generation weist in Genesis 15,13+16 mit 100 Jahren die längstens mögliche Dauer auf! Somit wäre also die Wiederkunft Jesu noch lebensnah!

      Auch Bogi erwähnte die 6. Posaune:
      (Noch zukünftig!)

      freudenboten schrieb:

      Bogi111 schrieb:

      freudenboten schrieb:

      Die 500 Jahre (Daniel 9) und die 1800 Jahre der sechs Posaunen (Offenbarung 8/9) ergeben zusammen 2300 Jahre (Daniel 8:14. 12:12.).

      Gestützt wird diese Sicht der Zeit der "Sechs Posaunen" als Zeit von Jesus bis 1844 durch die Ankündigung Jesu Matthäus 24:6. "Ihr werdet hören von Kriegen und Kriegsgeschrei... aber es ist noch nicht das Ende (die Endzeit) da..."
      Und in Offenb.9



      Die sechste Trompete setzt eine satanische Armee frei, die ein Drittel der Menschheit vernichtet (Offenbarung 9,12-21). Die siebte Posaune ruft die sieben Engel mit den sieben Schalen von Gottes Rache hervor (Offenbarung 11,15-19; 15,1-8).


      Was sind die sieben Siegel und die sieben Posaunen in Buch der Offenbarung?
      Die "Sieben letzten Plagen" (Offb. 15-19) werden am "Tag" und zur "Stunde" der Wiederkunft Christi ausgegossen.
      Nun schreibst Du hierl "die 1800 Jahre der sechs Posaunen (Offenbarung 8/9)" ; demnach dauert jetzt also die Zeit einer Posaunen-Periode = 300 Jahre. Heißt das dann, dass die 7. und letzte Posaunenzeit von 1844 bis 2144 dauert?
      Aber dann sagst Du: "diese Sicht der Zeit der "Sechs Posaunen" als Zeit von Jesus bis 1844" ===> D.h. nun sollen die 6 Posaunen-Zeitalter von ca. 32 - 1844 dauern, was dann 1.812 Jahre wären. ===> folgende Rechnung: 1.812 Jahre ÷ 6 = 302 Jahre Dauer für eine Posaunenzeit! ===> 1844 + 302 Jahre = 2.146.

      PS: Die von mir erwähnten "Sieben Zeiten der Nationen" treffen auch auf die Stadt Jerusalem zu. Hier dauern diese dann 365 x 7 = 2.555 Jahre.
      Und sie gehen von 589 v.Chr. (Beginn der Belagerung Jerusalems durch Nebukadnezar) bis zum 7.6.1967 (Rückeroberung Jerusalems durch die israelische Armee im "6-Tage-Krieg"!) ===> Aus diesen "prophetischen Zeiten" erkennen wir dass »ISRAEL DER ZEIGER AN DER WELTENUHR GOTTES« ist! Und auch Jesus hat das Ereignis des 7.6.1967 prophetisch in Lukas 21,24

      Bibelstelle

      24 und ... Jerusalem wird zertreten werden von den Heiden, bis die Zeiten der Heiden erfüllt sind.
      vorhergesagt. Seit 1967 sind also »die Zeiten der Heiden« erfüllt, d.h. abgelaufen! Seitdem läuft nur noch - wegen der großen Gnade Gottes! - eine geduldete allerletzte Gnadenepoche (weil Gott nicht will dass jemand verloren werde, sondern dass sich jedermann noch zur Buße kehre [2.Petrus 3,9]!) für diese Welt! ... Aber diese wird bald, sehr sehr bald - vielleicht in 20 - 30 Jahren - abgelaufen sein! Maranatha!
    • Es gibt keine prophetische Zeitangabe in Daniel-+ Johannes-Offenbarung, die über die 2300 Jahre Dan. 8:14. hinausginge.
      Auch die Dan. 12 -Angaben (1335 Jahre) enden zusammen mit Dan. 8:14.

      Die konsequente Schlussfolgerung der STA nach 1844 entspricht Offenbarung 10:6. "Keine Zeit mehr".

      Offb. 10:5.-7. ist die Fortsetzung von Daniel 12:7.8.

      Daher endet die Sechste Posaune zeitlich mit den 2300 Jahren Dan. 8:14.

      Für die Siebte Posaune gilt "keine Zeit mehr".

      Die von den STA noch nicht gezogene Konsequenz aus der Erfahrung 1844 lautet: Am Ende der 2300 Jahre findet noch kein "Großer Entsühnungstag" statt. Der "Große Entsühnungstag" wird (wie W. Miller glaubte!) erst mit dem Tag der Wiederkunft Christi beginnen.

      Stattdessen ist das "himmlische Gericht" Dan. 7:9.10. identisch mit der Siebten Posaune Offb. 11:15.-18.

      Es entspricht im mosaischen Kalender der Prüfungszeit zwischen "Yom Teruah" (fälschlich Rosch Haschana) und dem "Yom Hakippurim" (Yom Kippur).

      Für den bevorstehenden Entsühnungstag/Wiederkunft gilt Jesu Wort Matthäus 24:36. "Von dem Tag aber und der Stunde weiß niemand, ... auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater."

      Ich erinnere daran, dass auch Immanuel Mordechai Noah 1844 von Daniel 8:14. Kap. 12:7.-12. inspiriert war, als er seine Aufforderung zur "Restoration of the Jews" schrieb. Er verstand auch den Sinn von "Rechtfertigung" (Nizdaq) des "heiligen Bundes" (AT+NT) auf seine Weise.