1.Johannes 3,9: Wer aus Gott geboren ist, der tut keine Sünde

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • jüngerjesu schrieb:

      Das erfrischende Wort Gottes ist mir bekannt. Gottes Gegenwart habe ich viele Male erlebt und wurde dadurch auch positiv verändert. Die von dir genannten Bibeltexte sind mir nicht unbekannt. Ich kann aber beim besten Willen nicht von mir behaupten, sündlos zu sein und mich mit Jesus auf eine Stufe stellen, so wie du es tust.
      Als ich mich vor Jahrzehnten für eine Jüngerschaft Jesu Christi entschied, da war es mir auch eine Selbstverständlichkeit mich so zu verändern, dass Gott vom Himmel herab sagen kann, Dies ist einer meiner geliebten Söhne, die meinen Erstgezeugten Sohn Jesus Christus ernst genommen haben, ihm glaubten, wie ich ich in Wahrheit bin, was bei mir die Erfüllung der Gesetze und Propheten beinhaltet und wem ich wie ohne Opferforderung iSünden vergebe, Jesus, respektive der von ihm gesandte Hl.Geist, begleitet mich seither und warnte mich, so lange es vonnöten war, vor den Versuchen Gottes Widersachers, mich von der innigen Gottverbundenheit zu trennen oder mir einzureden versuchen ich sei. Mittlerweile sind dessen Versuche immer weniger geworden, er scheint eingesehen zu haben, dass er bei mir ein für allemal verspielt hat, ich ihm, respektive Jesus in mir ihm die rote Karte erteilt hat, die Tür zu meinem Tempfel für ihn verschlossen ist und bleibt. Nun erlebe ich täglich ein vorher nie für möglich gehaltenes Lebensgefühl, vollstes Gottvertrauen in allen Belangen,

      Matthäus / Lukas schrieb:

      Und ihr sollt euch nicht lassen Meister nennen; denn einer ist euer Meister, Christus. Matthäus 23.10
      Der Jünger ist nicht über seinen Meister; wenn der Jünger ist wie sein Meister, so ist er vollkommen. Lukas 6.4
      Vor jeder Alltagssituation gibt es doch die Möglichkeit entweder auf den Teufel zu hören und entsprechend boshaft oder gleichgültig zu reagieren, mit faulen Ausreden sich vor einer Hilfestellung zu drücken usw.( sündigen) .....oder aus innerem Antrieb ,von ganzem Herzen vollkommen so zu handeln, wie es dem Willen Gottes (also dem Vater im Himmel) entspricht, also als neue Kreatur in Christus so zu handeln, wie Gott es vorgesehen hat, Werkzeug seiner Liebe zu sein. (gottgefällig zu handeln)


      Matthäus schrieb:

      Matthäus 11.25 Zu der Zeit antwortete Jesus und sprach: Ich preise dich, Vater und HERR Himmels und der Erde, daß du solches den Weisen und Klugen verborgen hast und hast es den Unmündigen offenbart. ) 26 Ja, Vater; denn es ist also wohlgefällig gewesen vor dir. 27 Alle Dinge sind mir übergeben von meinem Vater. Und niemand kennet den Sohn denn nur der Vater; und niemand kennet den Vater denn nur der Sohn und wem es der Sohn will offenbaren.
      28 Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. ) 29Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. 30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht
      Ich nahm seinerzeit die Einladung zur Jüngerschaft Jesu Christi an und das hat dann mein Leben immer mehr verändert. Mit der gängigen Bibelzitatensammlung mit welcher man ja an Jesus Christus Lehren weitgehend vorbeilehrt und Menschen eher davon abhält, an sich zu arbeiten, also als vollkommene Umsetzer Jesus göttlichweiser Anleitungen zu ebenfalls inniger Gottverbundenheit zu gelangen,Gessich zu reinigen, wie er rein war (wozu ja die Bibel wertvolle Hilfe leistet, so nebst zu lesen auch umgesetzt wird was geboten wird) Alle, die auch dem Herrn Jesus zuliebe aufgehört haben zu sündigen können nachvollziehen, welch grosser Segen, das für sich und auch das Umfeld mit sich bringt. Beispielsweise vollkommene innere Zufriedenheit, Gelassenheit in jeder Lebenssituation, nurmehr Gute Frucht, da täglich mit dem nährenden Weinstock Jesus Christus verbinden,

      Wer in ihm bleibt, der sündigt nicht; wer da sündigt, der hat ihn nicht gesehen noch erkannt. 1. Johannes 3.6
      Wer da sagt, daß er in ihm bleibt, der soll auch wandeln, gleichwie er gewandelt hat. 1. Johannes 2.6
      Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat. Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. 1. Johannes 4.16
      Wer übertritt und bleibt nicht in der Lehre Christi, der hat keinen Gott; wer in der Lehre Christi bleibt, der hat beide, den Vater und den Sohn. 2. Johannes 1.9

      Gesegnete Grüsse renato23
    • Gane MacShowan schrieb:

      Hallo!

      Vollkommen??? Du nimmst für dich in Anspruch völlig frei von Sünde zu sein. Gleichzeitig schreibst du über andere Menschen Dinge wie die folgende Aussage:

      renato23 schrieb:

      Und nur weil der Autor der Schlachter 2000 seine Mühe hatte dauerhaft aufzuhören mit sündigen, fügte er dies vermutlich hinzu. Dies sicherlich nicht vom Hl.Geist geführt, der will ja schliesslich dauerhaft die alleinige Regentschaft in entsprechenden menschlichen Tempeln übernehmen.
      Diese Aussage ist eine Unterstellung, die deinen Lesern suggeriert, dass der zitierte Übersetzer unredlicher Weise unwahre Dinge über den griechischen Text geschrieben habe, um damit die eigene Sündhaftigkeit zu rechtfertigen. Dabei hast du weder unvoreingenommen geprüft, ob der Übersetzer mit dem, was er über den griechischen Text schreibt möglicher Weise Recht hat, noch kennst du den Übersetzer persönlich. Ist es dann richtig, so etwas im World Wide Web zu verbreiten? Davon, dass du sicher ausschließt, dass der Übersetzer beim Verfassen seiner Fußnote vom heiligen Geist geleitet gewesen sein könnte, fang ich besser gar nicht erst an...

      So ein Statement zeugt aus meiner Sicht davon, dass du nicht weniger frei von (menschlichen!) Fehlern bist, wie irgend ein anderer Mensch, der sich bemüht ein gottgefälliges Leben zu führen. Und ich schreibe das nicht um mit dem Finger auf dich zu zeigen, denn ich bin diesbezüglich sicherlich auch nichts besser. Ich bestreite aber auch nicht, dass ich immer wieder der Vergebung bedarf.

      Und jetzt nochmal zum griechischen Text! Bemo hat hier bereits 2 Werke zur griechischen Sprache genannt, die etwas zum Thema beitragen:

      Bemo schrieb:

      Wer das Buch von Harald Weigt "Verstehst du auch, was du liest?" besitzt, kann sich auf Seite 65 seine Auslegung bzw. Erklärung durchlesen. Er geht darin auf eine besondere Eigenart der griechischen Sprache ein, die man in Vers 6 antrifft. Die griechische Form des "sündigen" in diesen Vers beschreibt ein gewohnheitsmäßiges, ständiges oder bedenkenloses weiter sündigen. Es geht laut Weigt um fortwährendes, mutwilliges und leichtfertiges sündigen. Er nutzte dafür die griechischen Wörterbücher bzw. Sprachlichen Hilfsmittel von Wilfried Haubeck (Neuer Sprachlicher Schlüssel zum griechischen NT) und Warns/Rienecker (Lehrbuch des neutestamentlichen Griechisch).


      Gucks dir doch mal an, danach kannst du dir auch ein Urteil erlauben...

      Gruß, GMacS


      Hallo Gane
      Für mich als Christ im Sinne von Nachfolger Jesus Christus, also seit sehr langer Zeit vollumfänglich Befolger und Vertreter seiner Lehren (die ihm vom einzig wahren Gott, dem Vater im Himmel explizit für das Nahen, dem Aufbau/Ausbau Gottes Reiches in Auftrag gegeben wurde) gilt was Jesus lehrte und seine Jünger und Apostel weiterlehrten.

      Wer IN IHM ist sündigt nicht, wer da sündigt, hat ihn weder gesehen noch erkannt. und viele gleichbedeutende Stellen zeigen doch klar, dass weitersündigen, wenn auch nur hie und da und in Christus sein, unmöglich ist, Sündigen, also gottloses Handeln bleibend beendet worden sein sollte.

      Lies doch mal, was hier steht, und vergleich es mit gleichlautenden Aussagen, wie von Paulus die Worte, die Jesus angehören, kreuzigen ihr Fleisch.


      Johannes schrieb:

      Wer aus Gott geboren ist, der tut nicht Sünde, denn sein Same bleibt bei ihm; und kann nicht sündigen, denn er ist von Gott geboren. 1. Johannes 3.9
      Wir wissen, daß, wer von Gott geboren ist, der sündigt nicht; sondern wer von Gott geboren ist, der bewahrt sich, und der Arge wird ihn nicht antasten. 1. Johannes 5.18
      Wo der Arge keine Chance mehr hat jemand zur Sünde zu verführen, dann ist man erkennbar der Sünde abgestorben, mit dem Heiligen Geist versiegelt, wie es in der Bibel klar steht.
      Erst dann ist man eine neue Kreatur in Christus. Darum, ist jemand in Christo, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 2. Korinther 5.17

      Da können noch so viele Übersetzer klare biblische Aussagen verdrehen und behaupten, es ginge bei 1. Johannes 3.9 nicht um vollkommenes Aufhören zu sündigen sondern wie hier in 3.6:

      Bemo schrieb:

      Er geht darin auf eine besondere Eigenart der griechischen Sprache ein, die man in Vers 6 antrifft. Die griechische Form des "sündigen" in diesen Vers beschreibt ein gewohnheitsmäßiges, ständiges oder bedenkenloses weiter sündigen.
      Man wird ja nicht umsonst gewarnt, sich vorzusehen, wenn Menschen versuchen, die heilsamen Worte Jesus Christus zu verdrehen., Solche schafften es offenbar auch in der Bibel Menschen zu verunsichern womöglich vom nurmehr wandeln im Geist abbringen, also ein fortan sündloses Leben zu beginnen und beizubehalten. Wie sagte Paulus treffend:
      Seid ihr so unverständig? Im Geist habt ihr angefangen, wollt ihr's denn nun im Fleisch vollenden? Galater 3.3

      Denn es gibt auch Autoren, Kenner der altgriechischen Sprach, welche den Durativ im griechischen Wort für Sündigen in den Johannesbrief so erklären, wie es auch andere Ermahnungen Aussagen von Jesus und seinen Jüngern und Aposteln mit andern Worten klar hervorheben: Dass dann Sündigen dauerhaft aufgehört hat, beständig der Vergangenheit angehört.

      Wer in ihm ist, sündigt nicht, wer da sündigt hat ihn weder gesehen noch erkannt. Es steht nicht, wer in ihm ist sündigt nur noch minim, höchstens mal hie und da.

      Jesus sagte selber doch auch unmissverständlich, Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist es, der mich liebt. Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren. Johannes 14.21
      So ihr meine Gebote haltet, so bleibet ihr in meiner Liebe, gleichwie ich meines Vaters Gebote halte und bleibe in seiner Liebe. Johannes 15.10.

      Er sagte ja nicht und sie, seine Gebote nebst gelegentlichem (oder wie einige Gläubige ja gar bezeuten täglich !! )Weitersündigen mehrheitlich hält.

      Sich reinigen wie Jesus rein war ist doch auch klar ausgedrückt, worum es in einer Nachfolge Jesus gemäss Christi Vorgaben in der Bibel genau geht.

      Also können die von Bemo aufgeführten Autoren doch schreiben was sie wollen. Es liegt an jedem Leser deren Ausführungen ihnen zu glauben oder Jesus Christus und seinen Jüngern und Apostel.

      Gesegnete Grüsse renato23
    • Wer in ihm ist, sündigt nicht, wer da sündigt hat ihn weder gesehen noch erkannt.


      Warum denn immer wieder dieses eine Zitat?
      Du hast doch Johannes sicher ganz gelesen!?

      Ich will jetzt nicht unterstellen, daß bei der Übersetzung ein Wort weggelassen wurde, denn das weiß ich nicht, aber vielleicht ist gemeint, "der sündigt nicht mehr bewußt?"
      Niemand ist gefeit vor unbewußten und vor allem unwissentlichen Sünden! Und seien sie nur gedanklicher Natur.
      Außerdem zeigt dein ausweichendes Verhalten auf den "Unterstellungs-Vorwurf" Ganes, daß du nicht guten Gewissens mit ja oder nein antworten kannst.
      Jeder, auch du, ist auf Gnade angewiesen, weil niemand ohne Sünde ist!
    • Yppsi schrieb:

      Wer in ihm ist, sündigt nicht
      Ich denke die Betonung liegt auf " in ihm". Wir sind nicht immer in ihm und
      das , finde ich, liegt auch nicht immer an uns.Man kann das nicht machen....in ihm zu sein und dann
      ein für alle Mal in ihm zu sein. Jeder Tag kommt mit anderen "Trennungsversuchen daher" , mal durchschaubar und abwehrbar, mal nicht.
      Die Beispiele von den entfernten Geistern, die vielfach wiederkommen...gehört auch zu den Erfahrungen eines Christen.
      Dazu den Text, dass man dann Gott weder kennen noch gesehen hätte....natürlich haben wir ihn nicht gesehen.....Gott....
      das hat doch bekanntlich nur der Sohn, der aus dem Vater kommt.
      Er ist auch unsere Heiligung......wären wir fähig uns selbst durch und durch zu heiligen, wer würde dann Jesus brauchen.
      Sich reinigen, das ist ein Prozess.....ein unvollkommener, meiner Meinung nach ( die Selbstgerechten sehen sich selbst nicht richtig).....ohne Gottes "Erlöser" , der an uns arbeitet, geht gar nichts.
      Was zu tun ist, steht in 1. Thessalonischer 5,12-28
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Hi

      Ich finde es auch spannend, dass Jesus Petrus beim Sendungsauftrag nicht gefragt hat, ob er nicht mehr sündige (er hat das ja erst kruz zuvor mit der dreimaligen Verleumdung, wohlgemerkt eine grosse Sünde, getan, sondern er hat ihn gefragt, ob er ihn liebt. Daraus ist sehr klar ersichtlich, was das wichtigste ist. Die Liebe zu Gott und Jesus soll an erster Stelle stehen und nicht der Versuch sündlos zu leben.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • KEINER kann von sich selber behaupten, er sündigt nicht mehr oder er ist ohne Sünde. Das kann Gott oder Jesus, oder vielleicht bedingt andere über einen Sagen. (Wie es Paulus sagte, wer sowas von sich sagt, ..der ist ein Lügner....".

      1Kor 10,12 Darum, wer meint, er stehe, soll zusehen, dass er nicht falle.

      Dennoch bleibt die Aufforderung Gottes zur vollkommenen Südlosigkeit bestehen!!. Wie könnte es auch anders sein!? Das soll und ist das Ziel. Der Weg dahin ist ein stetiger Kampf und Abhängigkeit von Gott. Es ist nicht wahr, dass Jesus alle Sünden der Vergangenheit aber auch der Zukunft schon im Voraus vergeben hat. ER schaffte nur die Möglichkeit dafür, danach zu greifen liegt an jedem selbst.
      Johannes predigte ein sündloses Leben niemals ohne Logik und ohne Lebensnähe:

      1Joh 2,1 Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist.

      Ja, das Ziel ist Sündlosigkeit, dieses kann man niemals abstreiten. Keiner kann sich aber die Sündlosigkeit selber attestieren. Dennoch ist es möglich zu glauben, dass man auf dem richtigen Weg ist... und auch möglich (notwendig), zwischen Gut und Böse zu unterscheiden.
      1Tim 6,12 Kämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben, wozu du berufen bist und bekannt hast das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen.

      2.Tim 4,7+8 Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe Glauben gehalten; hinfort liegt für mich bereit die Krone der Gerechtigkeit, die mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag geben wird, nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung lieb haben.


      .
    • Eines steht fest: wir sollen nicht sündigen! Es ist möglich, sonst würde Gott von uns etwas unmögliches verlangen und uns dafür sogar noch mit dem ewigen Tod bestrafen.

      Dieses Thema ist ein ewiges negativ Thema, weil man immer und immer diesen Willen Gottes mit Unmöglichkeit des Erfüllens negiert. Gläubige Menschen machen aus den 10 Geboten der Liebe eine gigantische, unüberwindliche Last. Dabei sind die Gebote etwas schönes, etwas herrliches sogar, sie dienen zum Guten, sie erleichtern das Leben... nicht nur das eigene, sondern auch das des Nächsten. Sie bringen Segen.
      Man will sich es aber immer, so glaube ich, sehr leicht machen, man will mit Sünde nicht kämpfen, man will sehr oft Sünde nicht als Sünde nennen. Deshalb predigt man, dass es UNMÖÖÖGLICH sei, Gottes Gebote zu halten.

      Aaaber, ich glaube auch, dass keiner es von sich selbst sagen kann, er ist vollkommen oder er sündigt nicht mehr. Genausowenig konnte es der reiche Jüngling über sich sagen..... Jesus zeigte ihm, dem ist eben nicht so... es fehlte etwas an seinem Charakter.... und schon sind wir an den Geboten.... denn diese beinhalten nicht so Verbote (wie jeder denkt), sondern die Charakterzüge, die man erlernen soll.

      ."Du WIRST nicht ........"

      .
    • Stofi schrieb:

      Eines steht fest: wir sollen nicht sündigen! Es ist möglich, sonst würde Gott von uns etwas unmögliches verlangen und uns dafür sogar noch mit dem ewigen Tod bestrafen.

      Dieses Thema ist ein ewiges negativ Thema, weil man immer und immer diesen Willen Gottes mit Unmöglichkeit des Erfüllens negiert. Gläubige Menschen machen aus den 10 Geboten der Liebe eine gigantische, unüberwindliche Last. Dabei sind die Gebote etwas schönes, etwas herrliches sogar, sie dienen zum Guten, sie erleichtern das Leben... nicht nur das eigene, sondern auch das des Nächsten. Sie bringen Segen.
      Man will sich es aber immer, so glaube ich, sehr leicht machen, man will mit Sünde nicht kämpfen, man will sehr oft Sünde nicht als Sünde nennen. Deshalb predigt man, dass es UNMÖÖÖGLICH sei, Gottes Gebote zu halten.
      So Leid es mir tut, das genaue Gegenteil ist der Fall. Nur wer der irrigen Meinung aufsitzt, er müsse sündlos werden, der kann auch an dieser unmöglichen Aufgabe zerbrechen, erst Recht wenn er sieht, dass alle Menschen um ihn herum, auch seine Vorbilder, immer wieder sündigen.
      Für mich ist das kein negatives Thema: Ich gebe mein Bestes, aber ich weiss auch, dass ich ihn Jesu einen einzigartigen Fürsprecher habe, dank dessen Opfer mir meine Sünden vergeben werden.
      Im weiteren ist es nicht so, dass Gott die sündigen Menschen mit dem Tod bestrafen möchte, das Gegenteil ist der Fall, wozu hätte er seinen Sohn gesandt? Das hätte er alles nicht tun müssen, aber er tat es aus lauter Liebe, einen grösseren Liebesbeweis gibt es nicht. Allerdings ist es so, dass Gott und Sünde sich nicht vertragen, deswegen war das Opfer Jesu auch eine Notwendigkeit.
      Als letztes, dass man es sich leicht machen will, ist einfach eine unverschämte Diffamierung, die du hier immer wieder hervorbringst und das ohne jeglichen Grund. Schon komisch, du machst das hier bereits zum x-ten Mal, Jesus musste das nie machen.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • “DonDomi“ schrieb:

      Nur wer der irrigen Meinung aufsitzt, er müsse sündlos werden, der kann auch an dieser unmöglichen Aufgabe zerbrechen, erst Recht wenn er sieht, dass alle Menschen um ihn herum, auch seine Vorbilder, immer wieder sündigen.
      Das Thema der „Sündlosigkeit“ ist ein sehr schwieriges und kontroverses Thema. Hier lauern zwei Gefahren. Auf der einen Seite dass man zwanghaft versucht den Status der Sündlosigkeit (Perfektionismus) zu erreichen versucht und dabei nur resignieren kann und auf der anderen Seite, dass man das Opfer Christi als billige Gnade missbraucht. Die Frage um die sich die ganze Christenheit streitet ist…..wo liegt hier Wahrheit und Weg?

      “Stofi“ schrieb:

      UNMÖÖÖGLICH sei, Gottes Gebote zu halten.
      Ich weiß nicht genau was Du mit „halten der Gebote“ meinst? Ist es im Sinne von Abraham? Ihm wurde bezeugt, dass er alle „Gebote Rechtsbestimmungen und Satzungen“ gehalten hat und deshalb gesegnet wurde obwohl wir wissen, dass er nicht immer standhaft war. Abraham bezeugte aber Loyalität in seiner Grundhaltung zum Gesetz Gottes.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
    • Hallo Atze, Im gesamten NT geht es doch darum, gelebte, tätige aufrichtige Liebe an die 1. Stelle zu setzen, sie zu leben, mit ganzem Herzen. Das ging und geht alle Menschen. Insbesondere damals die Verlorenen Kinder des Hauses Israel, zu denen ja Jesus von seinem Vater dem allein wahren Gott als Erstes gesandt wurde, was auch verständlich ist. Doch kann jeder Mensch, gleich welchen Alters Herkunft zu einem geistliche Neubeginn aus Gott finden, respektive von Gott gefunden werden.

      In der Nachfolge/konsequenten Jüngerschaft Jesu Christi liegt das Heil, kann geistliche Geburt aus Gott erfolgen. Mit seiner Heilslehre von und über den Himmlischen Vater stiess er ja bei den Schriftgelehrten auf vollkommene Ablehnung, wie man in den Evangelien nachlesen kann. Sie (natürlich mit gewissen Ausnahmen) blieben in ihren Sünden, weil sie weder Jesus noch seinen Vater kannten und somit auch nicht in den Genuss wahren Lebens in Gott kommen konnten, was künftige Sündlosigkeit unterstützt.


      Das bedeutet dann ja, fortan ein vollkommen sündenfreies Leben anzugehen, unverkrampft, neugierig und von ganzem Herzen,, wie Jesus es lehrte und vorlebte. Also in der Bibel heisst es dann sinngleich:

      Sich von aller Bosheit zu bekehren, Im Geiste zu Wandeln, aufhören mit fleischlicher Gesinnung, da dies Feindschaft gegen Gott bedeutet.
      Eine neue Kreatur in Christus zu werden, wo der alte sündige Mensche ja ausgezogen wurde und der neue geläuterte Mensch angezogen.
      Die Rüstung Gottes anziehen um Verführungsversuche des Teufels abwehren zu können, sich wie ein Kind des Lichts zu verhalten.
      Ein vorbildlich tadelloses Leben in Christus zu führen, Vorbild zu sein (in Sache gelebte Liebe Nächstenliebe) in einer Welt, wo Anhänger Christi wie Lichter leuchten
      Es gibt noch weitere sinngleiche Aufforderungen für wachsende bis vollkommene Sündlosigkeit in der Bibel.

      Doch wo solches anempfohlen wird, hört oftmals die Bibeltreue einiger Gläubigen auf, wie ich feststellte.

      Und nirgends steht, dass kein Mensch dies zu Lebzeiten umsetzen kann.. Was natürlich den Widersacher Gottes freut, der schon immer gegen Reich Gottes auf Erden kämpfte und das, wie mir scheint noch immer mit Erfolg, auch unter Christen, die immer mal wieder sündigen, statt sich zu reinigen wie Jesus rein war.

      Gesegnete Grüsse renato23