1.Johannes 3,9: Wer aus Gott geboren ist, der tut keine Sünde

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • jüngerjesu schrieb:

      Hallo renato23,

      bitte Gott regelmäßig, dir deine Verfehlungen zu zeigen.
      Du wirst erleben, das immer wieder Mängel, Fehler, Unvollkommenes etc. aufgedeckt und gezeigt wird.
      Wieso sollte mir Gott etwas zeigen, was er mir vor Jahren schon auf eindrückliche Weise vollkommen abgewöhnt hat? Was heisst denn für Dich der Sünde abgestorben, versiegelt mit dem Hl.Geist, neu aus Gott geboren sein?

      Ich habe die Führung meines Lebens schon vor langer Zeit meinem Retter aus der Finsternis, Erlöser vom Einflussbereich des Bösen übergeben....mich der Läuterung gestellt und mich verändern lassen. Ich bitte Gott täglich um Erkenntnis wo er mich und meine mir von ihm extra hierfür verliehenen Begabungen zum Wohle von einem oder mehreren Mitmenschen einsetzen kann. Dies ist spannend und erfüllend.

      So ganz nach den Worten Jesus Christus unserem Herrn:Also laßt euer Licht leuchten vor den Leuten, daß sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen. Matthäus 5.16

      Oder wie Paulus empfohlen hat: Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. Galater 6.2

      Verfehlungen also Verstösse gegen die gelebte Liebe zeigt zudem Gottes Widersacher denen, welche von ihm mal wieder dazu angetrieben werden konnten (statt der Stimme des Hl.Geistes Folge zu leisten, die zu nurmehr gottgefälligen Verhalten anleiten will)
    • Ich denke die ganze Diskussion beruht auf einem "schlampigen" Sündenbegriff.

      Die "Sünde" scheint mir die Abwendung von Gott zu sein. Gott bietet dem Menschen seine Führung, Bewahrung und Gnade an, erwartet dabei vom menschen Respekt, Anerkennung als Schöpfergott und Gehorsam. Man könnte in dem Kontext auch von "sündiger Haltung" sprechen. Wer diese hat, ist unerlöst oder hat die Erlösung verworfen.

      Die "sündige Tat" ist etwas, was auch dem Gläubigen unterlaufen kann, sie ist in gewissem Sinn ein Alarmzeichen, denn sie zeigt eine Schwäche in der Gottesbeziehung an. Der sterbliche Mensch ringt aber damit. Jesus, dessen Gottesbeziehung auch in seiner menschlichen Existenz vollkommen war, hat daher weder eine "sündige Haltung" noch "sündige Taten" aufgewiesen ("der, der ohne Sünde war").

      Die Bibel schreibt einfach von "Sünde" und überlässt es dem Gläubigen zu entscheiden, wo sie von einer Haltung und wo sie von einer Einzeltat spricht.



      Ganz allgemein:
      Die Heilige Schrift ist kein Dogmatik Lexikon und es ist daher unsere Aufgabe, wo notwendig, die Begriffe zu präzisieren und sie nach den Gesamtaussagen der Heiligen Schrift zu interpretieren. Wo das unterbleibt werden ständig Gegensätze auftreten und die Diskussionen entarten zu einem Auflisten von Bibeltexten, nach dem Motto: wer mehr findet, der hat sich durchgesetzt.
      Wir sollten viel mehr versuchen eine Synthese der Aussagen zu finden...
      Liebe Grüße, Heimo
    • Hallo!

      renato23 schrieb:

      jüngerjesu schrieb:

      Hallo renato23,

      bitte Gott regelmäßig, dir deine Verfehlungen zu zeigen.
      Du wirst erleben, das immer wieder Mängel, Fehler, Unvollkommenes etc. aufgedeckt und gezeigt wird.
      Wieso sollte mir Gott etwas zeigen, was er mir vor Jahren schon auf eindrückliche Weise vollkommen abgewöhnt hat?

      Vollkommen??? Du nimmst für dich in Anspruch völlig frei von Sünde zu sein. Gleichzeitig schreibst du über andere Menschen Dinge wie die folgende Aussage:

      renato23 schrieb:

      Und nur weil der Autor der Schlachter 2000 seine Mühe hatte dauerhaft aufzuhören mit sündigen, fügte er dies vermutlich hinzu. Dies sicherlich nicht vom Hl.Geist geführt, der will ja schliesslich dauerhaft die alleinige Regentschaft in entsprechenden menschlichen Tempeln übernehmen.

      Diese Aussage ist eine Unterstellung, die deinen Lesern suggeriert, dass der zitierte Übersetzer unredlicher Weise unwahre Dinge über den griechischen Text geschrieben habe, um damit die eigene Sündhaftigkeit zu rechtfertigen. Dabei hast du weder unvoreingenommen geprüft, ob der Übersetzer mit dem, was er über den griechischen Text schreibt möglicher Weise Recht hat, noch kennst du den Übersetzer persönlich. Ist es dann richtig, so etwas im World Wide Web zu verbreiten? Davon, dass du sicher ausschließt, dass der Übersetzer beim Verfassen seiner Fußnote vom heiligen Geist geleitet gewesen sein könnte, fang ich besser gar nicht erst an...

      So ein Statement zeugt aus meiner Sicht davon, dass du nicht weniger frei von (menschlichen!) Fehlern bist, wie irgend ein anderer Mensch, der sich bemüht ein gottgefälliges Leben zu führen. Und ich schreibe das nicht um mit dem Finger auf dich zu zeigen, denn ich bin diesbezüglich sicherlich auch nichts besser. Ich bestreite aber auch nicht, dass ich immer wieder der Vergebung bedarf.

      Und jetzt nochmal zum griechischen Text! Bemo hat hier bereits 2 Werke zur griechischen Sprache genannt, die etwas zum Thema beitragen:

      Bemo schrieb:

      Wer das Buch von Harald Weigt "Verstehst du auch, was du liest?" besitzt, kann sich auf Seite 65 seine Auslegung bzw. Erklärung durchlesen. Er geht darin auf eine besondere Eigenart der griechischen Sprache ein, die man in Vers 6 antrifft. Die griechische Form des "sündigen" in diesen Vers beschreibt ein gewohnheitsmäßiges, ständiges oder bedenkenloses weiter sündigen. Es geht laut Weigt um fortwährendes, mutwilliges und leichtfertiges sündigen. Er nutzte dafür die griechischen Wörterbücher bzw. Sprachlichen Hilfsmittel von Wilfried Haubeck (Neuer Sprachlicher Schlüssel zum griechischen NT) und Warns/Rienecker (Lehrbuch des neutestamentlichen Griechisch).

      Gucks dir doch mal an, danach kannst du dir auch ein Urteil erlauben...

      Gruß, GMacS
    • renato23 schrieb:

      Es geht im NT immer wieder um das Aufhören zu Sündigen, also dem Verführer zur Sünde KEINE Macht mehr über unser Reden/Handeln zu geben, also nurmehr Gott und seinem Willen Folge zu leisten. Was uns wahres Leben in Gott ermöglicht.
      Lieber renato, man kann diesen Prozess auch "Heiligung" nennen, "Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird" (Hebr 12,14)
    • renato23 schrieb:

      Ich habe die Führung meines Lebens schon vor langer Zeit meinem Retter aus der Finsternis, Erlöser vom Einflussbereich des Bösen übergeben....mich der Läuterung gestellt und mich verändern lassen. Ich bitte Gott täglich um Erkenntnis wo er mich und meine mir von ihm extra hierfür verliehenen Begabungen zum Wohle von einem oder mehreren Mitmenschen einsetzen kann.
      Ja, aber das war das Gnadengeschenk des Heiligen Geistes! Aber deshalb brauchst Du dir nicht einzubilden, dass Du dann vor den Angriffen des Satans verschont bleiben wirst. Gerade Christen, die sich sicher sind "nicht mehr sündigen zu können" sind ein beliebtes Angriffsziel des "Gehörnten"!
      Es ist gut und richtig, wenn Du Gott täglich um Erkenntnis bittest, wo er Dich zum Wohle von einem oder mehreren Mitmenschen einsetzen kann.

      renato23 schrieb:

      So ganz nach den Worten Jesus Christus unserem Herrn: Also laßt euer Licht leuchten vor den Leuten, daß sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen. Matthäus 5.16
      Aber unsere guten Werke sichern uns nicht das Himmelreich, sondern "allein die Gnade" (Röm 4,16/ Eph.2,8), "allein der Glaube" (Röm 3,26/Röm 3,28) rettet uns!

      HeimoW schrieb:

      Wir sollten viel mehr versuchen eine Synthese der Aussagen zu finden...
      Ja, und deshalb muss man Römer 7,14-24 zusammen lesen mit 1.Joh.3,9.10 und mit 1.Joh.1,7-10 und mit Hebr.12,14. ----> Und daher ist Luther zu der treffenden Äußerung gelangt, dass "wir sowohl Sünder als auch zugleich Gerechte sind" (auf Lateinisch: "Simul iustus et peccator!") ===> Diese Aussage kann mit Fug und Recht als eine Synthese der Aussagen bezeichnet werden!
    • Norbert Chmelar schrieb:

      renato23 schrieb:

      Es geht im NT immer wieder um das Aufhören zu Sündigen, also dem Verführer zur Sünde KEINE Macht mehr über unser Reden/Handeln zu geben, also nurmehr Gott und seinem Willen Folge zu leisten. Was uns wahres Leben in Gott ermöglicht.
      Lieber renato, man kann diesen Prozess auch "Heiligung" nennen, "Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird" (Hebr 12,14)
      Ja, lieber Norbert kann man☺ genau darauf läuft es letzendlich ja hinaus. Jesus kam ja Sünder zur Umkehr zu rufen, zum Sinneswandel zu motovieren. (Um das nhen Gottes Reiches zu forcieren, nehme ich an)

      Das Wort, das fälschlicherweise im gesamten NT stets mit Busse tun wiedergegeben worden sei hiess "metanoia"und bedeute Änderung der Sinne/Gesinnungswandel.
      Darunter verstand dann Paulus ja auch, von fleischlicher Gesinnung Gal 5.19/20 sich vollkommem zu trennen (sie bedeutet/bewirkt bekanntlich Feindschaft gegen Gott) und fortan nurmwehr im Geiste zu wandeln Gal. 5.22.

      gesegnete Grüsse renato23
    • renato23 schrieb:

      Ich verstehe nicht genau, worauf Du hinauswillst. 1. Joh. 3.9 spricht doch für sich selbst, braucht keinerlei Auslegung, egal von wem auch immer.
      Wenn 1. Joh 3,9 für sich selbst spricht, dann wohl am ehesten im Grundtext, dem Griechischen. Was aber für dich selbstsprechend ist, ist eine - in diesem Fall - unpräzise Übersetzung einer griechischen Zeitform, die es so garnicht im Deutschen gibt. Soweit verstanden? Wenn dann Übersetzer - nicht Ausleger!!! - daraufhinweisen, dass die bessere, grundtexttreuere Übersetzung "in Sünde verharren" oder "beständig/fortwährend sündigen" lauten sollte, dann hat das erstmal nichts mit Auslegung zu tun, sondern mit Sprache.

      Verzeih mir, wenn ich jetzt auf deine weiteren Texte nicht eingehe möchte: Ich will kein weiteres Fass hier aufmachen, erst recht nicht als Moderator, der mit gutem Vorbild vorangehen muss ;)

      renato23 schrieb:

      Es geht im NT immer wieder um das Aufhören zu Sündigen, also dem Verführer zur Sünde KEINE Macht mehr über unser Reden/Handeln zu geben, also nurmehr Gott und seinem Willen Folge zu leisten. Was uns wahres Leben in Gott ermöglicht.
      Die biblischen Autoren verharmlosen auf garkeinen Fall die Sünde - und das sollte auch kein bekennender Christ tun.

      Lieber Renato,
      ich mache mir aber (leider) Sorgen um Menschen, die deine hier vorgetragene Ansicht teilen. Ich habe bislang immer nur beobachtet, wie sie dazu geführt hat, das "perfektionistische" Gläubige blind wurden für ihren Sünden, in dem sie das was Sünde ist "klein" machten. Sie machten sich selbst - meist unterbewusst - zum Bestimmer darüber, was Sünde ist und was nicht. Alle Sünden, die sie "aus der Gnade" hätten fallen lassen können, waren für sie halt keine - sie hätten ja dadurch ihre Heilsgewissheit verloren (meine Deutung!). Sie wurden dadurch immun gegen jegliche Kritik "von außen". Sie verfügten letztendlich darüber, was konkrete Sünde ist und was nicht. Von daher bitte ich dich - wenn du dich wirklich für sündlos hältst - dich ehrlich auf diese Denkmuster zu überprüfen. Es ist nicht nur so, dass man sich selbst damit schadet - kein Korrektur, keine Weiterentwicklung - man schadet in der Regel auch Anderen mit der eigenen Blindheit (Blinde Blindenführer!).
      Es gibt aber auch noch die andere Seite deiner "Ich muss sündlos sein"-Auffassung: Menschen zerbrechen daran, weil sie sich nicht - ihrem eigenen Anspruch nach - perfekt fühlen. In jeder Kleinigkeit wird die Sünde gesehen, und weil sie noch da ist, machen sie sich Stress, haben keine Heilsgewissheit, verzweifeln und werden Depressiv, wenn sie sich nicht von diesen, aus ihrer Sicht, alternativlosen und völlig korrekten Glauben lösen - es steht ja so da! Der Durchbruch zur Sündlosigkeit geschieht einfach nicht, ich werde mein ewiges Leben verlieren. Meist sind diese Menschen frömmer, liebenswürdiger und korrekter als die meisten anderen Gläubigen, die augenscheinlich ihre Unvollkommenheit garnicht so eng sehen.

      Was ich im Gegensatz zu dir anders sehe ist, dass der Gläubige von sich aus seinen wahren Zustand im absoluten Sinne nicht erkennen kann. Von daher halte ich mich im Zweifel lieber für sündhaft und irre mich darin, anstatt mich für sündlos zu halten und mich darin zu irren! Meine christliche Erfahrung zeigt mir eigentlich folgendes:


      Ellen White schrieb:

      In der religiösen Welt herrscht eine Heiligungslehre, die in sich falsch und deren Einfluß gefährlich ist. In vielen Fällen besitzen jene, die vorgeben, geheiligt zu sein, nicht die wahre Heiligung. Ihre Heiligung besteht in eitlem Gerede und selbsterwähltem Gottesdienst. Diejenigen, die wirklich danach verlangt, einen christlichen Charakter zu entwickeln, werden niemals dem Gedanken Raum geben, sie seien ohne Sünde. Ihr Leben mag unsträflich sein, sie mögen lebendige Vertreter der Wahrheit sein, die sie angenommen haben; aber je mehr sie sich ernsthaft üben, ihren Sinn auf den Charakter Christi zu richten, und je mehr sie seinem göttlichen Bilde ähnlich werden, desto deutlicher werden sie Jesu fleckenlose Vollkommenheit erkennen und desto tiefer ihre eigene Mangelhaftigkeit empfinden. {BH 5.2; SL.7.2}


      Ich muss als wiedergeborener Christ lernen mit dieser Spannung und Unwissenheit zu leben - genau deswegen können wir letztendlich garnicht anders als nur Gott zu glauben und darauf zu vertrauen, dass er alles richtig machen wird am Ende. Alles andere führt meines Erachtens in die Selbsttäuschung oder Verzweiflung.


      Blaise Pascal schrieb:

      Wenn der Mensch Gott erkennt, ohne sein Elend zu erkennen, verfällt er dem Stolz. Erkennt er sein Elend, ohne Gott zu erkennen, verfällt er der Verzweiflung. Durch die Erkenntnis Jesu Christi stehen wir in der Mitte, denn darin finden wir sowohl Gott wie auch unser Elend.
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • Bemo schrieb:

      Wenn dann Übersetzer - nicht Ausleger!!! - daraufhinweisen, dass die bessere, grundtexttreuere Übersetzung "in Sünde verharren" oder "beständig/fortwährend sündigen" lauten sollte, dann hat das erstmal nichts mit Auslegung zu tun, sondern mit Sprache.
      Danke, für diese gute Darstellung! Damit lässt sich 1.Johannes 3,9 besser einordnen!

      Bemo schrieb:

      Ich muss als wiedergeborener Christ lernen mit dieser Spannung und Unwissenheit zu leben - ich kann letztendlich einfach nur Gott glauben und darauf vertrauen, dass er alles richtig machen wird am Ende
      Ja, sehe ich genauso! Und danke für die zutreffenden Zitate von Frau White und von B. Pascal!
    • HeimoW schrieb:

      Ich denke die ganze Diskussion beruht auf einem "schlampigen" Sündenbegriff.

      Die "Sünde" scheint mir die Abwendung von Gott zu sein. Gott bietet dem Menschen seine Führung, Bewahrung und Gnade an, erwartet dabei vom menschen Respekt, Anerkennung als Schöpfergott und Gehorsam. Man könnte in dem Kontext auch von "sündiger Haltung" sprechen. Wer diese hat, ist unerlöst oder hat die Erlösung verworfen.

      Die "sündige Tat" ist etwas, was auch dem Gläubigen unterlaufen kann, sie ist in gewissem Sinn ein Alarmzeichen, denn sie zeigt eine Schwäche in der Gottesbeziehung an. Der sterbliche Mensch ringt aber damit. Jesus, dessen Gottesbeziehung auch in seiner menschlichen Existenz vollkommen war, hat daher weder eine "sündige Haltung" noch "sündige Taten" aufgewiesen ("der, der ohne Sünde war").

      Die Bibel schreibt einfach von "Sünde" und überlässt es dem Gläubigen zu entscheiden, wo sie von einer Haltung und wo sie von einer Einzeltat spricht.



      Ganz allgemein:
      Die Heilige Schrift ist kein Dogmatik Lexikon und es ist daher unsere Aufgabe, wo notwendig, die Begriffe zu präzisieren und sie nach den Gesamtaussagen der Heiligen Schrift zu interpretieren. Wo das unterbleibt werden ständig Gegensätze auftreten und die Diskussionen entarten zu einem Auflisten von Bibeltexten, nach dem Motto: wer mehr findet, der hat sich durchgesetzt.
      Wir sollten viel mehr versuchen eine Synthese der Aussagen zu finden...
      Ich bin davon überzeugt, dass das ganze NT darauf hinzielt, dass immer mehr Menschen aufhören, gegen dem von Jesus Christus mitgeteilten und vorgelebten Willen des allein wahren Gottes, -den Jesus Vater im Himmel nennt- zu verstossen und somit dem Teufel immer mehr Macht entzogen wird, Menschen als Werkzeuge seiner Bosheit einsetzen zu können.

      Wer sich an Jesus Christus Lehren hält erlebt, was in der Bibel seinen getreuen Nachfolgern verheissen wird. Und wenn man selber und das Umfeld merkt, dass man durch Dranbleiben an Christi Lehren eine neue Kreatur/Schöpfung geworden ist, jeglicher Provokation mit Ruhe begegnet und es eine liebgewordene, Selbstverständlichkeit ist nurmehr zu tun, was man mit allseits Gutem Gewissen Gott gegenüber vereinbaren kann, dann erfährt man, auch biblisch gesehen, was unter anderem 1. Johannes 3, 9 klar und unmissverständlich ausdrückt:


      Johannes schrieb:

      1. Johannes 3.9 Wer aus Gott geboren ist, der tut nicht Sünde, denn sein Same bleibt bei ihm; und kann nicht sündigen, denn er ist von Gott geboren. (1. Johannes 5.18) 10 Daran wird's offenbar, welche die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels sind. Wer nicht recht tut, der ist nicht von Gott, und wer nicht seinen Bruder liebhat.

      Schauen wir mal, was Johannes vorher schrieb:

      Johannnes schrieb:

      1. Johannes 3 Und ein jeglicher, der solche Hoffnung hat zu ihm, der reinigt sich, gleichwie er auch rein ist. 4 Wer Sünde tut, der tut auch Unrecht, und die Sünde ist das Unrecht. 5 Und ihr wisset, daß er ist erschienen, auf daß er unsre Sünden wegnehme, und es ist keine Sünde in ihm ) 6 Wer in ihm bleibt, der sündigt nicht; wer da sündigt, der hat ihn nicht gesehen noch erkannt.
      7 Kindlein, laßt euch niemand verführen! Wer recht tut, der ist gerecht, gleichwie er gerecht ist.
      Ich erinnere an Jesus Christus Worte: Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist. Das hat nichts mit menschlichem Überperfektionismus zu tun, oder verbissenem nicht sündigen wollen. Paulus lehrt ja sehr treffend, dass wer aufrichtig liebt dem Nächsten nichts Böses will, Somit hilft die bedingungslose Liebe zur Einhaltung der Gebote, weder zu töten, noch zu hintergehen, oder zu stehlen oder zu verleumden oder sonstigen Teufeleien.

      Alle Jünger und auch Apostel Paulus fordern zur wachsenden bis vollkommenen Sündlosigkeit auf,(im Hinblick auf das Reich Gottes wie im Himmel so auf Erden, wo nurmehr Gottes Wille geschieht) Weil diese zu einer wahrhaft innigen aus dem Einfluss des Teufels befreienden, erlösenden, errettenden Gottverbundenheit führt. Jesus Christus zeigte den Weg zu wahrem Menschsein auf. Hätten die Schriftgelehrten den Segen durch Umsetzung Jesus Lehren erkannt und sich ihm angeschlossen,, statt ihn als Volksverderber zu bezeichnen, der zum angeblichen Wohle des Volkes für immer zum Schweigen gebracht werden müsse, wäre das Reich Gottes immer näher gekommen., wäre es wohl weiter, fortgeschritten, insbesondere in der Christenheit.

      Gesegnete Grüsse, renato23
    • Norbert Chmelar schrieb:

      renato23 schrieb:

      So ganz nach den Worten Jesus Christus unserem Herrn: Also laßt euer Licht leuchten vor den Leuten, daß sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen. Matthäus 5.16
      Aber unsere guten Werke sichern uns nicht das Himmelreich, sondern "allein die Gnade" (Röm 4,16/ Eph.2,8), "allein der Glaube" (Röm 3,26/Röm 3,28) rettet uns!
      Lieber Norbert, wer aufgehört hat gegen Gottes Willen zu handeln, ist zu nurmehr GUTEN WERKEN fähig, handelt nurmehr wie es himmelseits von Kindern Gottes erwartet werden darf.

      Gottes Gnade erwies sich doch darin, seinen Sohn zu den Verlorenen Schafen Israels zu senden, um ihnen aus der Finsternis ins Licht zu verhelfen. Paulus bekämpfte dereinst die heilsame Lehre Jesus Christus. Nach seiner Erleuchtung durch Jesus ging ihm ein Licht auf, dass er früher die Gemeinde Gottes glaubte zerstören zu müssen. Einen solchen einstigen Christenverfolger zum Verbreiter des Evangeliums Jesus vom Reich Gottes zu bestimmen und befähigen setzt ja wohl immens grosse Gnade seitens Vater im Himmel voraus, Dessen war sich Paulus bewusst. Darum setzte er sich auch für wachsende Sündlosigkeit seiner Zuhörer ein.

      Mein Glaube, dass Jesus Christus allein den wahren Gott, den er Vater im Himmel nannte kannte, und dass der ihn gesandt hat um ihn einerseits bekannt zu machen und gleichsam dessen Willen für das wahre Menschsein seiner Geschöpfer zu offenbaren ja vorzuleben, hat mir dazu verholfen, vollkommene Erlösung vom Einfluss des Verführers zu Übertretung Gottes Willen zu erleben.

      Jesus schenkt ja solchen treuen Befolgern seiner Lehren, seinen Wegweisungen zur Einswerdung mit ihm und seinem Vater einen inneren Frieden, den die Welt nicht geben kann, Wer Jesus glaubt und nebst Leser auch Täter seiner Lehren ist hat alsdann einen stabilen Grund, baut auf Fels statt auf Sand.

      Wer eine neue Kreatur in Jesus geworden, ist, durch das getreuliche Umsetzen seiner Lehren, ist nurmehr fähig zu GUTEN Werken, tätigt sie sicherlich NICHT aus Berechnung, oder Irrglauben sich dadurch den Himmel verdienen zu müssen. Nein. sondern lässt sich von Gott in jene nurmehr GUTEN Werke leiten, die Gott einem jeden längst vorbereitet hat sie zu tun.Epheser 10, wird oft überlesen.

      Paulus schrieb:

      Epheser 2.10 Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christo Jesu zu guten Werken, zu welchen Gott uns zuvor bereitet hat, daß wir darin wandeln sollen.

      Bibelstudium sollte doch wennschon zu 2. Tim. 3.17 führen. Wie sagte meine Grossmutter als sie noch lebte: Früher studierten Gottsuchende die Bibel um zu erfahren, wie Gott sie haben will. Immer mehr sei ihr aufgefallen, dass sogar Theologen nach Stellen suchen würden, mit denen sie ihr Unvermögen, nurmehr Gott zu dienen glauben bestätigt haben zu können.


      Paulus schrieb:

      2. Tim. 3.17 daß ein Mensch Gottes sei vollkommen, zu allem guten Werk geschickt

      Gesegnete Grüsse renato23
    • Du hast die Theorie sehr gut beschrieben.
      Lass dich von 2-3 Menschen deines Umfeldes mit denen du täglich zusammen bist, ehrlich beurteilen, dann können wir gerne über deine Sündlosigkeit, die Jesus gleicht, weiter reden.
      Immanuel, o süsses Wort! Mein Jesus heisst mein Hort, Mein Jesus heisst mein Leben.
      Mein Jesus hat sich mir ergeben, Mein Jesus soll mir immerfort Vor meinen Augen schweben.
      Mein Jesus heisset meine Lust, Mein Jesus labet Herz und Brust. BWV 248
    • jüngerjesu schrieb:

      Du hast die Theorie sehr gut beschrieben.
      Lass dich von 2-3 Menschen deines Umfeldes mit denen du täglich zusammen bist, ehrlich beurteilen, dann können wir gerne über deine Sündlosigkeit, die Jesus gleicht, weiter reden.

      Ja, und wenn sie dann noch Gedanken lesen könnten.....................??

      Es ist zwar nirgends genau definiert nachzulesen, was alles Sünde ist, aber man darf sie m.E. nicht auf's handeln beschränken?
      Einfach Alles was von Gott trennt, alles was er an unserer Stelle nicht tun und denken würde!?
      Gott würde sich z.B. bestimmt nicht über die lahme Supermarktkassiererin aufregen................

      Es ist m.E., wie Bemo so ähnlich schrieb, eine gefährliche Einstellung, man sei ohne Sünde!?
    • Wenn ich mit einer Person lange genug zusammen bin, kommt in Stresssituationen bzw. Schwierigkeiten das aus dem Herzen heraus, was drin ist. Das ist mitunter alles andere als Gott wohlgefällig und rein.
      Immanuel, o süsses Wort! Mein Jesus heisst mein Hort, Mein Jesus heisst mein Leben.
      Mein Jesus hat sich mir ergeben, Mein Jesus soll mir immerfort Vor meinen Augen schweben.
      Mein Jesus heisset meine Lust, Mein Jesus labet Herz und Brust. BWV 248
    • Ich wundere mich echt, dass man hier dermassen negativ/argwöhnisch/ablehnend einige hier reagieren, wenn man Zeugnis ablegt, welch wunderbare Veränderung in Denken und Handeln man an sich gewahr nimmt, wenn man nebst Leser auch getreulicher Umsetzer von Jesus Christus Vorgaben für ein Leben in IHM ist.

      jüngerjesu schrieb:

      Du hast die Theorie sehr gut beschrieben.
      Lass dich von 2-3 Menschen deines Umfeldes mit denen du täglich zusammen bist, ehrlich beurteilen, dann können wir gerne über deine Sündlosigkeit, die Jesus gleicht, weiter reden.
      Tja, Jüngerjesu. Was nützt die Theorie, wenn sie nur Theorie bleibt? Was nützt ein superfein anmutendes Rezept, wenn man es nur liest statt step by step auszuführen, umzusetzen was geboten wird?

      Beim vollkommenen Umsetzen Jesus Christus Lehren, erlebt man eine geistliche Neugeburt aus Gott, wie es in der Bibel verheissen wird, einen inneren Frieden, wie Jesus denen versprochen hat die ihm die Treue halten. Dies alles erkennt dann das ganze Umfeld..

      Gesegnete Grüsse renato23
    • Hier hat schon mal ein frommer Theoretiker geschrieben, bei dem die Praxis anders aussah, als seine Worte.
      Deshalb: Nur die Paxis zeigt, was hinter deinen Worten steht, anders nicht. Das gilt übrigens auch für alle anderen Lebensbereiche.
      Immanuel, o süsses Wort! Mein Jesus heisst mein Hort, Mein Jesus heisst mein Leben.
      Mein Jesus hat sich mir ergeben, Mein Jesus soll mir immerfort Vor meinen Augen schweben.
      Mein Jesus heisset meine Lust, Mein Jesus labet Herz und Brust. BWV 248
    • jüngerjesu schrieb:

      Wenn ich mit einer Person lange genug zusammen bin, kommt in Stresssituationen bzw. Schwierigkeiten das aus dem Herzen heraus, was drin ist. Das ist mitunter alles andere als Gott wohlgefällig und rein.
      Wer im Geiste wandelt oder anders ausgedrückt die Tugenden in Gal 5.22, -die Paulus fein säuberlich und sicherlich zum Anwenden notiert hat- sich zu eigen macht, bekommt mit der Zeit ein freudvolleres, entspannteres, stressfreies Lebensgefühl und vorallem ein sanftes Ruhekissen, da stets ein Gutes Gewissen vor Gott und Jesus Christus unserem Herrn.

      Wozu stehen denn all die Anleitungen des Apostel Paulus, wie :

      - Ich sage aber: Wandelt im Geist, so werdet ihr die Lüste des Fleisches nicht vollbringen. Galater 5.16
      - So wir im Geist leben, so lasset uns auch im Geist wandeln. Galater 5.25
      - So legt nun von euch ab nach dem vorigen Wandel den alten Menschen, der durch Lüste im Irrtum sich verderbt. Epheser 4.22
      - und ziehet den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in rechtschaffener Gerechtigkeit und Heiligkeit. Epheser 4.24
      - Wandelt wie die Kinder des Lichts, die Frucht des Geistes ist allerlei Gütigkeit und Gerechtigkeit und Wahrheit, Epheser 5.9
      - So ziehet nun an, als die Auserwählten Gottes, Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld;Kolosser 3.12
      - Über alles aber ziehet an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit. Kolosser 3.14


      Das ist ein kleiner Teil von vielen sinnverwandten Aufforderungen, ( es gibt ja auch welche von Jesus Christus selber und seinen Jüngern) welche wohl in der Bibel stehen, aber nicht bei allen Bibelstudierenden zu fruchten scheinen, als Anreize dienen, sein Leben allmählich bis vollkommen nach Jesus Christus Lehren auszurichten..

      Das Resultat durch konsequente Nachfolge Christi ist phänomenal, unbeschreiblich ermutigend, erfrischend, beruhigend, belebend. Das können doch sicher noch mehrere hier bestätigen, hoffe ich. Es ermöglicht eine innere Lebensqualität die Jesus Christus, so auch seine Jünger und Apostel Paulus allen Menschen gönnen würden. Leben in inniger Gottgemeinschaft.

      Gesegnete Grüsse, renato23
    • Das erfrischende Wort Gottes ist mir bekannt. Gottes Gegenwart habe ich viele Male erlebt und wurde dadurch auch positiv verändert. Die von dir genannten Bibeltexte sind mir nicht unbekannt. Ich kann aber beim besten Willen nicht von mir behaupten, sündlos zu sein und mich mit Jesus auf eine Stufe stellen, so wie du es tust.
      Immanuel, o süsses Wort! Mein Jesus heisst mein Hort, Mein Jesus heisst mein Leben.
      Mein Jesus hat sich mir ergeben, Mein Jesus soll mir immerfort Vor meinen Augen schweben.
      Mein Jesus heisset meine Lust, Mein Jesus labet Herz und Brust. BWV 248
    • renato23 schrieb:

      Das ist ein kleiner Teil von vielen sinnverwandten Aufforderungen, ( es gibt ja auch welche von Jesus Christus selber und seinen Jüngern) welche wohl in der Bibel stehen, aber nicht bei allen Bibelstudierenden zu fruchten scheinen, als Anreize dienen, sein Leben allmählich bis vollkommen nach Jesus Christus Lehren auszurichten..
      Hallo Renato,alles was Du hier schreibst ist Richtig und ich erlebe es auch so.

      Deine Betonung der Lehre ist für einige sicher der Punkt des Anstosses.

      Eine Lehre wird durch ständiges Einüben zur Gewohnheit, es wir ein automatismus gelebt...ähnlich im Buddismus...
      Der Christ soll aber Jesus bekennen! Er soll durch das Leben mit Jesus und Leiten durch den HL.Geist, der an das erinnert wo es klemmt...wachsen. ( sich Heiligen)
      Deshalb auch dieses Bild Jesus mit dem Weinstock....die Frucht kommt durch Jesus...
      Johannes 15
      4Bleibet in mir und ich in euch. Gleichwie die Rebe kann keine Frucht bringen von ihr selber, sie bleibe denn am Weinstock, also auch ihr nicht, ihr
      bleibet denn in mir.
      5Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viele Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts tun.
      6Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt,und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer, und müssen brennen.…
    • Ich will "überkleidet" werden mit meiner himmlischen Behausung!

      renato23 schrieb:

      Wozu stehen denn all die Anleitungen des Apostel Paulus, wie :

      - Ich sage aber: Wandelt im Geist, so werdet ihr die Lüste des Fleisches nicht vollbringen. Galater 5.16
      - So wir im Geist leben, so lasset uns auch im Geist wandeln. Galater 5.25
      - So legt nun von euch ab nach dem vorigen Wandel den alten Menschen, der durch Lüste im Irrtum sich verderbt. Epheser 4.22
      - und ziehet den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in rechtschaffener Gerechtigkeit und Heiligkeit. Epheser 4.24
      - Wandelt wie die Kinder des Lichts, die Frucht des Geistes ist allerlei Gütigkeit und Gerechtigkeit und Wahrheit, Epheser 5.9
      - So ziehet nun an, als die Auserwählten Gottes, Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld;Kolosser 3.12
      - Über alles aber ziehet an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit. Kolosser 3.14
      Wozu stehen diese Anleitungen des Apostel Paulus im Neuen Testament? Weil wir all das tun sollen, um in der Heiligung fortzuschreiten!

      Aber da wir alle - auch Du lieber renato23! - alle schwache Menschen sind, die immer wieder - leider! - in Sünde fallen, will ich mit einem Wort des Apostels Paulus ausrufen: » Denn darum seufzen wir auch und sehnen uns danach, dass wir mit unserer Behausung, die vom Himmel ist, überkleidet werden (2Kor 5,2)
      Denn solange wir in dieser Hütte sind, seufzen wir und sind beschwert, weil wir lieber nicht entkleidet, sondern überkleidet werden wollen, damit das Sterbliche verschlungen werde von dem Leben.« (2Kor 5,4 )

      Deshalb bete ich jeden Tag um unsere baldige Entrückung (1.Thess.4,17), wo wir mit diesem neuen himmlischen Leib überkleidet werden, diesen regelrecht übergestreift bekommen, der unser ganzes sündhaftes Wesen auf einen Schlaga beseitigen wird! Oh ja, wie sehne ich mich nach diesem Tag!
      » Komm Herr Jesus - komme doch bald - komme noch in diesem Jahr 2018! - und nimm mich weg von aller irdischer Ungemach! Komm Herr Jesus! - Maranatha!«